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Wie Sie in sechs Schritten ein erfolgreicher Texter werden

Sie wollen Karriere als freier Texter machen? Mit unseren Tipps kommen Sie Ihrem Ziel näher.

Mann auf Berggipfel

 

Dass ohne gute Website-Texte nichts mehr geht, hat sich selbst bis zum kleinsten Online-Shop und zum mittelständischen Unternehmen um die Ecke herumgesprochen. Die Content-Branche boomt. Es gibt also zahlreiche spannende Projekte und lukrative Aufträge, um die Agenturen und Texter konkurrieren. Dabei gilt nicht nur auf dem freien Markt: Wer zuerst kommt, schreibt zuerst. Auch bei Textbroker erhalten meist die Autoren den Zuschlag für gutbezahlte Aufträge, die besonders präsent sind und sich von der Masse abheben.

Alle, die auf eine Zauberformel hoffen und über Nacht erfolgreich werden wollen, müssen wir enttäuschen. Ganz so leicht ist es nicht, sich als Texter einen Namen zu machen. Etwas Einsatz und eine clevere Strategie zahlen sich jedoch fast immer aus. Wir zeigen Ihnen deshalb diesen Monat in unserer Academy, wie Sie schneller mit Ihrer Arbeit als Autor überzeugen und schon bald für Premium-Kunden schreiben.

 

  1. Legen Sie jedes Wort auf die Goldwaage!

Auch wenn es selbstverständlich erscheint: Wer mit Texten Geld verdienen möchte, muss schreiben können. Korrekte Rechtschreibung, passende Zeichensetzung und einwandfreie Grammatik bilden das Fundament Ihrer Arbeit – gute Kenntnisse in diesen Bereichen sind deshalb das A und O.

Die größeren Herausforderungen bestehen allerdings darin, Texte logisch aufzubauen, Gedankengänge miteinander zu verbinden, den passenden Stil zu verwenden, komplexe Themen einfach darzustellen, abwechslungsreich zu formulieren und den Leser mit jedem Satz und jeder Überschrift zu fesseln. Dabei ist es nicht immer leicht, zwischen richtig und falsch oder gut und schlecht zu unterscheiden. Trotzdem gelten auch für diese subjektiveren Kriterien Richtlinien, an denen Sie sich orientieren können.

Das Internet ist voll mit Tipps und Tricks, wie Sie noch besser schreiben – nutzen Sie diese kostenlosen Möglichkeiten, um an den Grundlagen Ihrer Tätigkeit zu feilen. Unsere Tutorials und das Expert Center sind dafür ein guter Start.

 

  1. Gehen Sie den Dingen auf den Grund!

Der schönste Text bringt Ihren Lesern nichts, wenn der Inhalt zu oberflächlich ist oder – schlimmstenfalls – nicht stimmt. Sie sollten ihm deshalb genauso viel Aufmerksamkeit schenken wie dem Äußeren, also Aufbau, Ausdruck, Rechtschreibung und Co. Vielleicht kennen Sie sich mit dem Thema, über das Sie schreiben, schon sehr gut aus. Doch selbst wenn Sie Experte auf einem bestimmten Gebiet sind, können Sie nicht immer alles wissen.

Sie sollten deshalb, gerade wenn es um Details geht, auf Nummer sicher gehen und den Wahrheitsgehalt Ihrer Aussagen überprüfen. Recherchieren Sie also gründlich, bevor Sie mit dem Schreiben beginnen. Nutzen Sie dabei mindestens zwei seriöse Quellen – nicht nur, um mögliche Urheberrechtsverletzungen zu vermeiden. Wie Sie erfolgreich im Internet recherchieren und den Überblick über Ihre Quellen behalten, stellen wir Ihnen in unserer Academy vor.

 

  1. Der Kunde ist König!

Gerade, wenn Sie über ein Thema schreiben, das Ihnen am Herzen liegt, kann es passieren, dass Sie im Eifer des Gefechts Ihre persönliche Meinung einbringen. Sofern Sie nicht für Ihren eigenen Blog schreiben oder einen subjektiven Kommentar zu einem Thema verfassen sollen, haben Ihre privaten Ansichten aber nichts in Ihren Texten verloren. Bleiben Sie also neutral: Enthalten Ihre Texte Werturteile, ist die Gefahr groß, dass Ihre Leser sich vor den Kopf gestoßen fühlen und Ihre Auftraggeber in einem schlechten Licht erscheinen.

So schwer es auch fallen mag: Als Webtexter müssen Sie damit leben können, dass es nicht um Sie geht. Stattdessen sollte stets der Leser im Mittelpunkt stehen. Das geht auf zwei Arten:

  • Sie kommunizieren immer zielgruppen- und nutzenorientiert:

Gerade bei Produktbeschreibungen werden schnell nur die oft trockenen Produktdetails aufgelistet und der Leser mit Informationen überfordert. Solche Angaben findet man jedoch auch in Datenblättern und auf Herstellerseiten. Es ist deshalb viel wichtiger, die Interessenten an die Hand zu nehmen: Vermeiden Sie Fachchinesisch und betonen Sie nicht einfach, was ein Produkt kann, sondern vielmehr, wieso das von Vorteil ist.    

Gut: „Im Notebook ist eine SSD mit 500 GB Speicherplatz verbaut, die Ladezeiten deutlich verkürzt.“

Weniger gut: „In dem Notebook ist eine SSD mit 500 GB Speicherplatz verbaut.“

  • Sie denken an das Userverhalten Ihrer Leser:

Machen Sie es Ihren Lesern so leicht wie möglich, den Inhalt Ihrer Texte zu erfassen. Verwenden Sie aussagekräftige Zwischenüberschriften und kurze Absätze sowie präzise Formulierungen, damit die Aufmerksamkeit Ihrer Zielgruppe nicht nachlässt. Auch wenn Sie wie Thomas Mann schreiben können, im Internet sind Schachtelsätze fehl am Platz. Besonders wichtige Begriffe und Keywords bringen Sie außerdem am besten am Anfang eines Absatzes und in den Überschriften unter – so fällt der Blick selbst beim Scannen des Texts darauf.

Mehr zum Schreiben von guten Webtexten finden Sie hier.

 

  1. Vermarkten Sie sich selbst!

Auch wenn Sie bei den meisten Aufträgen im Hintergrund werkeln, bedeutet das nicht, dass Sie ein Schattendasein fristen müssen. Nutzen Sie Ihre Marketingerfahrung und machen Sie auf Ihre Arbeit aufmerksam. Es müssen nicht immer Smartphones oder Computer sein, schreiben Sie zur Abwechslung einfach eine Produktbeschreibung über sich selbst:

 

  • Zeigen Sie, wer Sie sind: Ihr Autorenprofil bei Textbroker ist Ihre Visitenkarte und zugleich eine kostenlose Werbefläche, die Sie nutzen sollten. Stellen Sie sich mit einem Kurzportrait, das Ihre Stärken zeigt, vor, hinterlegen Sie abwechslungsreiche Textproben und beschreiben Sie, womit Sie sich besonders gut auskennen. Je mehr Schlagwörter Sie verwenden, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Auftraggeber auf Sie aufmerksam wird und Sie beauftragt.

 

  • Vernetzen Sie sich: Melden Sie sich auf Karriereportalen wie XING oder LinkedIn an. Sie haben dort nicht nur die Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, sondern werden auch gefunden, wenn Auftraggeber auf der Suche nach freien Textern sind. Je ausführlicher Sie Ihre Qualifikationen präsentieren, desto besser sind Ihre Chancen.

 

  • Seien Sie präsent: Dank kostenloser Homepage-Baukästen, WordPress und anderer Möglichkeiten ist es mittlerweile auch für Laien ein Leichtes, eine Website zu erstellen. Als professioneller Texter kommen Sie um einen Webauftritt in der Regel nicht herum – schließlich wollen Sie sich keine Gelegenheit entgehen lassen, für Textprojekte angefragt zu werden. Auch wenn Sie nur nebenberuflich schreiben, ist eine Homepage eine gute Entscheidung. Sicherlich gibt es ein Thema, über das Sie gerne bloggen würden. Trauen Sie sich! So bekommen Sie Übung beim Texten und lernen viel über die Möglichkeiten des Online-Marketings.

 

  1. Erweitern Sie Ihr Portfolio!

Apropos Online-Marketing: Sie wollen, dass Ihre Texte einschlagen wie eine Bombe? Dann setzen Sie sich mit den Grundlagen des Content-Marketings auseinander. Schließlich hat jede Content-Art ihre Besonderheiten, die es zu beachten gilt. Haben Sie erst einmal den Unterschied zwischen Landingpages, Kategoriebeschreibungen, E-Books, Blogposts und anderen Textarten verinnerlicht, werden aus guten Texten noch bessere. Außerdem wird es Ihnen mit etwas Hintergrundwissen viel leichter fallen, Ihre Auftraggeber zu verstehen.

Keine Angst, Sie müssen kein SEO-Profi werden, um Ihre Texte fit fürs Web zu machen. Wenn  Sie sich in Ihre Leser hineinversetzen und mit dem Vorsatz an die Sache herangehen, so viel Mehrwert wie möglich zu bieten, sind Sie bereits auf dem richtigen Weg. Sehen Sie Keywords und andere SEO-Vorgaben deshalb als Orientierungshilfe und planen Sie den Aufbau Ihres Textes entsprechend. So gelingt es Ihnen in der Regel, einen Text zu verfassen, der Mensch und Maschine überzeugt.

 

  1. Werden Sie zum Beziehungsexperten!

Bei der Arbeit im Homeoffice ohne Kollegen ist die Gefahr groß, dass das Zwischenmenschliche zu kurz kommt – gerade, wenn Sie wie bei Textbroker anonym arbeiten. Wollen Sie jedoch langfristig Kunden für sich gewinnen, lohnt es sich, ihnen Zeit und Aufmerksamkeit zu schenken. Seien Sie aufmerksam, stellen Sie Rückfragen und nutzen Sie persönliche Nachrichten, um eine Beziehung aufzubauen.

Natürlich ist nicht jeder Auftraggeber – oder Autor – an einer engeren Zusammenarbeit interessiert. Doch wenn Sie den direkten Kontakt zu Ihren Kunden suchen, verstehen Sie besser, worauf es ihnen bei den beauftragten Texten ankommt. Außerdem ergibt sich so oft die Gelegenheit, aktiv bei der Content-Planung mitzuwirken und den fertigen Texten Ihren ganz persönlichen Stempel aufzudrücken.

 

Gehen Sie an Ihre Tätigkeit als freier Texter wie an jeden Auftrag heran: Ein gutes Konzept und etwas Einsatz lohnen sich! Wir hoffen, dass Ihnen diese Tipps dabei helfen, aus Ihrer Leidenschaft das Meiste herauszuholen – die Aufträge folgen dann hoffentlich schon bald.


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Kommentare

A. Schneider 18. Oktober 2017 - 15:16

Guter Texter wird man mit einer guten Ausbildung – zum Beispiel in einer Agentur und/oder ein Fernstudium. Das sollten Sie vielleicht auch erwähnen 😉

Antworten

Theresa Mählenhoff 19. Oktober 2017 - 12:21

Hallo,

Karrieren sind mittlerweile nicht mehr so geradlinig wie früher einmal – es gibt deshalb nicht „den einen“ Weg, wie man ein guter Texter wird. Sicher ist eine fundierte Ausbildung eine gute Voraussetzung. Allerdings sind Übung und Schreibtalent unserer Erfahrung nach genauso wichtig. Viele Online-Texter sind Quereinsteiger, die mit etwas Erfahrung und Routine ebenso gute Texte verfassen wie Texter, die das Schreiben von der Pike auf gelernt haben.

Viele Grüße aus Mainz

Antworten

Norbert Becker 18. Oktober 2017 - 23:14

Die Tipps haben mir leider nicht zu viel neue Infos gebracht. Ich hätte mir doch konkreter Tipps gewünscht. Kontaktpflege, Rechtschreibung und Kundenorientierung sind doch Basics und meiner Meinung nach nicht der Rede wert – zumindest nicht in einem Artikel, von dem ich mir echte konkrete Ratschläge erwartet hätte.

Antworten

Theresa Mählenhoff 19. Oktober 2017 - 10:38

Hallo,

vielen Dank für das Feedback. Wir versuchen mit unseren Tutorials immer alle Autoren anzusprechen, jedoch richten sich einige Beiträge eher an (Berufs-)Anfänger. Doch auch Textprofis können unserer Meinung nach hier noch etwas lernen. Gerade wenn man ein Korrektorat oder Lektorat gewohnt ist, schleichen sich leicht Fehler in die eigenen Texte ein. Die nutzenorientierte Kommunikation ist ebenfalls keine Selbstverständlichkeit, gerade für klassische Journalisten oder Werbetexter, die in der Regel Texte mit einem ganz anderen inhaltlichen Fokus schreiben. Und auch der Fokus auf webspezifische Kriterien kommt manchmal noch zu kurz, denn viele gute Online-Texter starten als Quereinsteiger, beispielsweise aus dem akademischen Umfeld oder aus dem Print-Bereich.

Viele Grüße aus Mainz

Antworten

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