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8 Tools für die Content-Planung

Gut geplant ist halb gewonnen. Dieser Leitsatz trifft auf jeden Fall zu, wenn es um die regelmäßige Veröffentlichung von Inhalten geht. Nur wer seine Leser und Google kontinuierlich und zielgerichtet mit hochwertigen Inhalten versorgt, stellt sicher, dass seine Content-Marketing-Maßnahmen nicht wirkungslos verpuffen.


Ein Redaktionsplan ist daher für die professionelle Content-Planung unerlässlich. Er hilft, Inhalte für Websites und Social Media langfristig strategisch zu planen und so die Content-Ziele zu erreichen.

Content-Planung im Team

 
In deinem Unternehmen wird regelmäßig Content publiziert? Und in diesen Prozess sind mehrere Personen involviert? Dann kann ein Redaktionskalender bei der Content-Planung wertvolle Dienste leisten. Denn als dokumentierte Leitlinie gibt ein solches Dokument Struktur bei der Content-Planung und hilft allen Teammitgliedern, jederzeit den Überblick zu behalten. Selbst wenn nur eine Person mit der Steuerung von Inhalten betraut ist, dient der Redaktionskalender intern als Nachweis über die planmäßige Veröffentlichung von Inhalten.

Ein gut gepflegter Content-Kalender ist daher ein wichtiger Bestandteil einer jeden Content-Strategie und die Basis für ein erfolgreiches Content-Marketing. Dabei stehen folgende Fragen im Mittelpunkt: Wann soll welcher Content in welchem Format und zu welchem Thema von welchem Autor auf welchem Kanal veröffentlicht werden? Dein Redaktionsplan liefert darauf die Antworten.

Einmal erstellt, muss das Dokument regelmäßig gepflegt und aktualisiert werden. Daher gehört die Weiterentwicklung des Redaktionskalenders zu den wichtigsten Aufgaben von Content-Verantwortlichen – natürlich neben der Themenplanung, dem Kern des ganzen Vorhabens. Keine Sorge, viele andere – und sind sie auch noch so kreativ – haben genauso wie du ab und zu mit einer Ideen-Blockade zu kämpfen. Doch wer sucht, der findet: Es spricht vieles dafür, gezielt und strukturiert auf Themensuche für neuen zielgruppengerechten Content zu gehen. Nach erfolgreicher Suche kannst du dann deinen Redaktionsplan in Angriff nehmen.

Je nach Business und Branche kann deine Content-Planung ganz unterschiedlich aufgebaut sein. Dabei ist jedoch entscheidend, dass dein Plan die individuellen Bedürfnisse deines Unternehmens berücksichtigt.


Themenplanung

Diese Punkte sollte dein Themenplan enthalten:
 

  • geplanter Veröffentlichungstermin
  • Thema
  • Content-Art (Fachartikel, Interview, Infografik, Video u. a.)
  • Autor
  • Kanäle, auf denen der Content publiziert werden soll (z. B. Blog, Facebook, Twitter, LinkedIn, YouTube, Gastblogs)

Praktische Vorlagen für deine Content-Planung

 
Wie setze ich nun einen Redaktionsplan auf? Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten. So nutzen einige Unternehmen dazu ein einfaches Excel-Dokument. Diese Spreadsheets sind – insbesondere für kleinere Teams – völlig ausreichend, um wichtige Informationen zu erfassen und für alle Beteiligten zugänglich zu machen. Auch ein Spreadsheet auf Google Drive bietet den Vorteil, dass mehrere Personen gleichzeitig daran arbeiten können. Anstelle selbstgestrickter Lösungen in Excel, Word oder SharePoint kannst du im Netz diverse Vorlagen finden, die den jeweiligen Anforderungen des Unternehmens angepasst werden können.

1. Social Media Content Calendar von Sinnwert-Marketing

 
Dieser Redaktionskalender zeigt übersichtlich die einzelnen Schritte und Kanäle für Social-Media-Posts. Neben Veröffentlichungstermin, Thema, Verantwortlichkeiten und dem jeweiligen Kanal gibt es eine Spalte für die zugehörigen Keywords. Zudem können die Deadline für Textabgaben sowie der Status des jeweiligen Inhalts eingetragen werden. Hierbei ist die Übersicht über die Social-Media-Aktivitäten besonders hilfreich: Ein Balkendiagramm zeigt die Verteilung der Posts pro Monat für die einzelnen Social-Media-Kanäle.
 
Social Media Redaktionsplan
 
Quelle: Sinnwert-Marketing

2. Einfaches Social-Media-Management

 
Diese Excel-basierte Vorlage des t3n Magazins ist sehr rudimentär gestaltet, eignet sich aber so oder ähnlich gut für Einsteiger. So ist es etwa besonders praktisch, dass du schon Einträge zu den wichtigsten Ereignissen des Jahres vorfindest. Diese kannst du dann in deine Social-Media-Planung integrieren oder einfach darauf zurückgreifen, wenn du auf der Suche nach neuen Posting-Ideen und Aufhängern bist.

3. Social-Media-Redaktionsplan von Onlinemarketing-Praxis

 
Diese Vorlage besteht aus mehreren Tabellenblättern. Neben dem Redaktionsplan verfügt sie über einen Themenspeicher für Ideen und Pufferartikel. Der Redaktionskalender ist einfach und übersichtlich gestaltet und bietet Platz für das Eintragen der zugehörigen Social-Media-Posts pro Beitrag sowie für Notizen zum Seeding. Darüber hinaus zeigt der Reiter „Auswertung” zeigt übersichtlich die Beiträge pro Monat, Kanal und Thema.

4. Redaktionsplanung im Team mit Trello

 
Ein weiterer digitaler und kostenloser Helfer (zumindest in der Basisversion) ist Trello. Mithilfe dieses intuitiv bedienbaren Projektmanagement-Tools lassen sich auch redaktionelle Abläufe und Aufgaben auf sogenannten Karten organisieren, die auf einen Blick auf einem Board dargestellt werden. Dank Checklisten, einer Kalender- sowie einer Erinnerungsfunktion kannst du mit mehreren Nutzern gleichzeitig an deinen Projekten arbeiten und für eine effiziente Content-Planung sorgen. Zudem ist eine Synchronisation möglich, sodass ihr alle Daten von allen Endgeräten aus nutzen könnt.
 
Social Media Redaktionsplan
 
Quelle: Trello

5. Content-Plan von mindshape

 
Ein sehr umfangreicher, aber auch komplexer Redaktionsplan: Diese Vorlage der mindshape GmbH bietet eine Übersicht über geplante Tasks, Verantwortlichkeiten, den Status einzelner redaktioneller Aufgaben und verschiedene Social-Media-Kanäle. Dabei geben Beispielkampagnen Anregungen für die eigene Befüllung.


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Redaktionskalender für die Content-Planung in WordPress

 
Du arbeitest ohnehin mit WordPress? Weil sie sich einfach in das beliebte Content-Management-System integrieren lassen, könnten sich diese Plugins für dich lohnen. Damit kannst du deine redaktionellen Inhalte ganz einfach in gewohnter Umgebung planen.

1. Editorial Calendar Plugin for WordPress

 
Entwürfe einfacher managen und veröffentlichen: Dieses kostenlose Kalender-Plugin bietet eine einfache Übersicht darüber, wann welcher Beitrag veröffentlicht wird. Per Drag & Drop lassen sich Posts verschieben und direkt im Kalender bearbeiten. So sind geplante und veröffentlichte Posts nach ihrem Status kategorisierbar. Darüber hinaus können die Posts anderer verwaltet und Inhalte ohne festes Veröffentlichungsdatum mit der Funktion „Unscheduled Drafts” gesammelt werden. Damit eignet sich dieser einfache und übersichtliche Redaktionskalender besonders für Anfänger.
 
Content Tool
 
Quelle: WordPress

2. Edit Flow

 
Das kostenlose Plugin für WordPress hilft dir ebenfalls dabei, einen Redaktionsplan zu erstellen und zu verwalten. Der Kalender lässt sich intuitiv per Drag and Drop bedienen. Indem du ihn ganz praktisch mit deinem iCal- oder Google-Kalander verknüpfst, behältst du immer den Überblick über geplante und veröffentlichte Inhalte. Dank der Kommentarfunktion eignet sich Edit Flow auch hervorragend für Blogs, an denen mehrere Autoren parallel arbeiten.

3. CoSchedule

 
Das kostenpflichtige WordPress-Plugin CoSchedule bietet dir sogar eine genaue Auswertung deiner Kampagnen und es erleichtert vor allem das Teilen von Inhalten auf Social Media. In einem Kalender lassen sich die passenden Social-Media-Teaser für jeden Blogartikel erstellen und vorplanen – und zwar für Tage, Wochen und Monate. Dabei kann dein Team unterschiedliche Kalender für verschiedene Projekte nutzen, was die Zusammenarbeit natürlich erleichtert. Wenn ein Blogbeitrag veröffentlicht wird, folgen die zugehörigen Social-Media-Teaser auf Wunsch automatisch. Dabei ist die Anzahl der zugeordneten Social-Media-Kanäle und -Profile nicht begrenzt. Bestimmte Aufgaben wie Beiträge bearbeiten oder Posts veröffentlichen, lassen sich anderen Teammitgliedern zuweisen. So ist CoSchedule eine gute Wahl für größere Blogs mit mehreren Beteiligten.

Wie du mit einem Redaktionsplan deine Content-Planung professionalisierst und deine Ziele erreichst

 
Welche Form von Redaktionskalender die richtige für deine Content-Planung ist, hängt in erster Linie von der Art des veröffentlichten Contents und den jeweiligen Kanälen ab. Je nach Firma kann es beispielsweise sein, dass neben Social Media auch Gastblogs eine wichtige Rolle spielen. Für die Planung und Organisation ihres Content-Marketings in sozialen Netzwerken bevorzugen viele Firmen einen separaten Social-Media-Kalender. Egal, für welche Vorlage ein Unternehmen sich bei der Content-Planung entscheidet: Es wird davon profitieren – denn ein Redaktionsplan trägt dazu bei, eine bestimmte Veröffentlichungs-Frequenz zu gewährleisten und so organisierter und stressfreier die Ziele im Sinne der Content-Strategie zu erreichen.

Aber Achtung: Natürlich lässt sich nicht alles planen. Ein Redaktionsplan ist niemals als in Stein gemeißelt zu betrachten. Häufig erfordern unvorhergesehene aktuelle Ereignisse ein Abweichen vom Plan. Beim Thema Content gilt es, stets im Fluss zu bleiben und die Content-Planung kontinuierlich zu hinterfragen, anzupassen und weiterzuentwickeln. Letztendlich solltest du entscheiden, welches Hilfsmittel am besten zu dir und deinem Unternehmen passt.

FAQ zur Content-Planung

Was ist Content-Planung?

 

Screen mit Content-Kalender


Um im Content-Marketing erfolgreich zu sein, gilt es, regelmäßig Inhalte zu veröffentlichen. Dabei ist die strategische Planung dieser Inhalte erfolgsentscheidend. Bei der Content-Planung geht es darum, festzulegen, wann welcher Inhalt auf welchem Kanal veröffentlicht wird.

Wie erstelle ich einen Content-Plan?

 
Bestimme zunächst deine Themen und lege fest, in welchen Formaten und auf welchen Kanälen (z. B. Blog, Facebook, Instagram etc.) du sie veröffentlichen willst. Dann überlege dir, wie oft du mit deinen vorhandenen Ressourcen gute Inhalte veröffentlichen kannst. Anschließend kannst du in deinem Plan festhalten, welches Thema in welchem Format und auf welchem Kanal zu welchem Termin veröffentlicht wird. Dabei solltest du auch Jahreszeiten (z. B. Sommerloch, Weihnachten etc.) und spezielle Ereignisse, wie z. B. Veranstaltungen, berücksichtigen und deinen Content-Plan entsprechend für die nächsten Monate ausfüllen.

Welches Tool kann ich für die Content-Planung nehmen?

 
Viele Tools machen die Content-Planung leichter. So gibt es zum Beispiel Vorlagen in Excel, Plugins für Content-Management-Systeme wie WordPress oder professionelle Organisationstools, die zum Teil kostenpflichtig sind. Welches Tool für deine redaktionelle Planung am besten geeignet ist, hängt von deinen individuellen Bedürfnissen und von der Größe deiner Redaktion ab.

 


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Kommentare

3074 17. Oktober 2014 - 5:25

Trello nutzen wir auch, was ich persönlich noch besser finde ist Evernote vor allem dort die Checklisten und die scan to Evernote Funktion, wenn man mal offline für die Recherche was wichtiges hat und man alle Geräte verbinden kann, was mit Trello bestimmt auch geht? Gerade für unsere Reisemagazine wie z.B. https://www.madeira-insel.de/ finde ich immer wieder Ideen aus dem Offline Bereich für neuen Content. Aus Magazinen oder Prospekten vor allem auch Inhalte die für User wichtig sind da gibt es manchmal offline mehr Ideen und Inspirationen als online. Manchmal auch auf portugiesisch oder english.

Antworten

41092 20. Oktober 2014 - 8:27

Danke für die tolle Übersicht. Wer allerdings keine Lust mehr auf Excel-Listen hat und größere Redaktionen führt, der sollte sich dringend für die closed-beta von contentplaner.de anmelden. Wir haben in monatelanger Analysearbeit die besten Features zusammengetragen und ein Radaktionstool gebaut, das seinesgleichen sucht. Wir freuen uns auf Eure Anmeldungen!

Antworten

15559 12. Februar 2015 - 10:57

Hallo,

das ist ein feiner Artikel mit guten Tipps und jeder Menge Tools, wie ich meinen Content planen kann. Ich selber habe mir nun einen Redaktionsplan für meine Seite auf der ich über Burnout für Angehörige schreibe erstellt. Das war ganz einfach und hilft mir nun meinen Content zu planen.

Vielen Dank!

Antworten

64087 4. Februar 2016 - 17:06

Mir wurde https://kanbantool.com/ von einer Freundin empfohlen. Ehrlich gesagt am Anfang war ich bisschen skeptisch über die ganze Sache. Ich arbeite lieber mit traditionellen Mitteln anstatt mit irgendwelchen neuen Tools. Zuerst habe ich kostenloses 14-Tage-Probeabo benutzt- dabei ist keine Kreditkarte erforderlich. Während dieser Zeit habe ich Kanban Tool gründlich getestet und ich benutzet es schon fast ein Jahr. Kanban Tool verfügt über mehrere Funktionen wie erweiterte Freigabe-Optionen z.B. Freigabe von Ordnern und Online-Dokumenten wie auch einfache Erstellung sowie Bearbeitung von Dokumenten. Gerade für mich bei Content-Planung ist es wichtig, dass ich alle Aufgaben in Kalender problemlos exportieren kann.

Antworten

Siegbert Pinger 12. August 2017 - 15:33

Bei vielen Kanälen Lohnt sich ein Contentmanagementtool. ZB das in Koblenz entwickelte und jede Woche dank agiler Entwicklung geupdatete www.dirico.io von www.247Grad.de

Antworten

Alexander Sonntag 13. August 2017 - 17:29

Wir von der Agentur Ideenschupser (www.ideenschupser.de) nutzen Desk Net (www.desk-net.com/de) für die Contentplanung. Nach langer Suche haben wir uns für dieses Tool entschieden.

Antworten

Tobias Fischer 25. Januar 2018 - 10:02

Trello ist wirklich ein super Tool für die Erstellung eines Redaktionsplans – vor allem weil Workflows für Abstimmung, Konzeption und Korrekturschleifen direkt mit eingebunden werden können. Da wir 3 Unternehmensblogs haben und regelmäßig Beiträge, Whitepaper, Studien oder Infografiken darauf veröffentlichen, wären wir ohne so ein Organisationstool aufgeschmissen.

Für unseren Social-Media-Redaktionsplan greifen wir allerdings auf Inhouse-Lösungen zurück. Wir entwickeln mit dem Blog2Social WordPress Plugin und der Blog2Social WebApp Social-Media-Marketing-Tools für Agenturen und Unternehmen. Wir nutzen die in den Software-Lösungen integrierten Social-Media- bzw. Redaktionskalender für die Content-Erstellung, -Planung, -Abstimmung und Veröffentlichung.

Bei 3 Blogs mit jeweils mehr als 10 Social-Media-Profilen wäre der zeitliche Aufwand – allein für die Erstellung und das Teilen auf den Netzwerken – einfach zu groß. So sparen wir aber massig Zeit.

Beste Grüße
Tobias

Antworten

Lene 7. Juni 2018 - 11:23

Vielen Dank für diesen Artikel! Ich bin gerade auf der Suche nach einer Lösung für einen Content und Social Media Redaktionsplan für mein Team in einem FinTech Startup, genauer gesagt ein Rechnungsprogramm, da wir in Zukunft mit mehreren Personen zusammen in diesem Bereich arbeiten werden. Daher wird es es wohl auf ein Google Sheet oder Trello hinauslaufen.

Antworten

Tim 7. Dezember 2018 - 14:10

MIr wurde von einem Kollegen https://postcron.com empfohlen, und ich nutze die dafür, klappt super.

Antworten

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