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Vorsorge ist der beste Schutz: Tipps und Tools, um Plagiate zu vermeiden

Plagiate vermeiden leicht gemacht: Wir zeigen Ihnen, welche Tools Ihnen zur Plagiatsprüfung zur Verfügung stehen, und was Sie schon im Vorfeld tun können, um unbewusste Dopplungen zu umgehen.

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Eines gleich vorweg: Nicht jedes Plagiat wird bewusst erstellt. Plagiate zu vermeiden ist nicht immer einfach. Wenn die Ideen sprudeln und die Recherche läuft, kann es passieren: Textpassagen finden strukturell oder teilweise sogar wörtlich Eingang in den Text. Die Ursachen, warum doppelter Content entsteht, sind vielfältig: Manche Texter nutzen schlicht zu wenige Recherchequellen und kopieren so unbewusst die Inhalte eines anderen Autors. Andere wissen vielleicht gar nicht, dass es unzulässig ist, sich selbst zu plagiieren. Doch der deutsche Volksmund warnt: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Damit Sie sich immer auf der sicheren Seite wissen können, klärt Ihre Autorenkollegin und Juristin Amica hier auf: Was tut Textbroker, um Sie zu schützen? Welche Tools sollten Sie nutzen? Und um welche Konsequenzen geht es hier eigentlich?

Plagiate vermeiden – so geht‘s

 
Auch wenn das vielleicht die präsenteren Fälle sind: Plagiate können nicht nur Studenten betreffen, die wissenschaftliche Arbeiten schreiben. Ein selbstständiger oder nebenberuflicher Autor, der Auftragstexte für Kunden erstellt, sollte sich mit dem Thema genauso gut auskennen, um sich rechtlich auf sicherem Terrain zu bewegen. Ein Plagiat vermeiden Sie ganz einfach: Schreiben Sie einzigartige Texte. Denn der wichtigste Schritt, um ein Plagiat zu vermeiden, besteht darin, ein Original zu schreiben, das sich in Inhalt und Struktur deutlich von anderen Texten abhebt. Das hört sich zunächst vielleicht schwierig an, mit den richtigen Tipps und Tricks gelingt es Ihnen aber ganz einfach:
 

  • Recherchieren Sie gründlich und nutzen Sie wenigstens zwei verschiedene Quellen.
  • Machen Sie sich Notizen und notieren Sie Ihre eigenen Ideen zum Thema – in Ihren eigenen Worten.
  • Zerlegen Sie ein Thema in unterschiedliche Teilaspekte und schauen Sie sich diese gesondert an.
  • Fassen Sie die Gedanken in Ihre eigenen Worte.
  • Ändern Sie die Struktur, damit sie sich von den verwendeten Quellen unterscheidet.
  • Führen Sie selbst eine Plagiatsprüfung durch, bevor Sie den Text abgeben

 
Die Vorgaben und Wünsche Ihres Auftraggebers helfen Ihnen dabei, einen einzigartigen Text zu erstellen. Vielleicht hat der Kunde genaue Angaben zur Zielgruppe gemacht und Ihnen mitgeteilt, was sein Unternehmen und seine Produkte auszeichnet? Besondere Details wie diese können Sie herausarbeiten. So entfernen Sie sich inhaltlich und sprachtechnisch von den Quellen. Das Ergebnis: ein völlig neuer Text.
 
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Das richtige Handwerkszeug: Welche Tools gibt es, um Plagiate zu finden?

 
Auf den ersten Blick lassen sich Plagiate nur schwer erkennen. Aber dank spezieller Tools können Sie als Autor Ihre Texte mit wenigen Klicks auf Einzigartigkeit überprüfen. Damit finden Sie auch unbewusst erstellte Dopplungen. Diese Plagiatsprüfung übernehmen spezielle Softwareprogramme, die schnell sicherstellen, ob verfasste Inhalte einzigartig (unique) sind. Auf Webseiten wie CheckText geben Sie Ihren Text in eine Box ein, können ihn kostenlos analysieren und auf plagiierte Passagen untersuchen lassen. Ein Klick und die Suche beginnt. Die Plagiatssoftware vergleicht Ihre Textpassagen mit unzähligen anderen Quellen im Internet. Findet sie übereinstimmende Textteile, werden die betroffenen Stellen farblich markiert. Das Ergebnis Ihrer Plagiatssuche können Sie in einem Bericht nachlesen und direkt anwenden. Wer es nicht bei einer einzelnen Suche belassen will, findet ähnliche Tools bei verschiedenen Anbietern.

Plagiatsprüfung bei Textbroker

 
Mit solchen Plagiatsfindern arbeiten auch viele Online-Plattformen, die Texter und Auftraggeber zusammenbringen. Das dient nicht nur dem Schutz der Kunden, sondern auch der Autoren. Schließlich möchte Textbroker seinen Autoren keineswegs das Gefühl geben, dass sie unter Generalverdacht stehen, andere Texte zu kopieren. Die Erfahrung hat aber gezeigt: Duplicate Content passiert – oft ganz unfreiwillig und ohne böse Absicht. Deshalb prüft Textbroker mit mehreren Programmen, ob die eingereichten Texte einzigartig sind. Ergibt diese Plagiatsprüfung, dass Inhalte des Textes einem anderen gleichen, erhält der Autor den Auftrag mit einem Änderungswunsch zurück. So kann er diese Passagen überarbeiten und umformulieren. Damit sind Autor und Kunde auf der sicheren Seite.
 

Plagiatssuche als Schutz

Eine solche Anmerkung inklusive Nachbesserungsauftrag ist keinesfalls eine Unterstellung oder ein persönlicher Angriff. Im Gegenteil: Es handelt sich um eine Schutzmaßnahme, die den Autor, die Plattform und den Kunden vor Schaden bewahren soll. Dank der Plagiatsprüfung kann Textbroker bereits im Vorfeld ein Plagiat finden und so verhindern, dass der Auftraggeber diesen doppelten Content später online stellt. Diese Vorgehensweise bietet auch für den Texter einen Vorteil: Der betroffene Autor erhält die Möglichkeit, diese Textpassagen anzupassen, bevor der Kunde sie liest und annimmt.
 
Lupe Text Suche

Selbstplagiate via Software finden

 
Als Texter kennen Sie diese Situation vielleicht: Ein Auftraggeber braucht eine größere Anzahl an Produktbeschreibungen für sehr ähnliche Produkte und Sie schreiben mehrere davon. Das können beispielsweise Teppiche oder Kleidungsstücke sein, die sich nur in der Farbe unterscheiden. Oder Sie sollen eine größere Anzahl an Ferienhäusern mit sehr ähnlicher Ausstattung beschreiben. Da passiert es ganz schnell, dass sich ein Autor versehentlich selbst kopiert. Textbroker hat eigene Programme zur Plagiatsprüfung entwickelt, um auch solche Plagiate zu finden. Die Software prüft die internen Datenbanken von Textbroker und kann so erkennen, wenn ein Texter Teile seiner früheren Aufträge wissentlich oder unbewusst kopiert hat. Um solche Selbstplagiate zu vermeiden, ist eine kreative Wortwahl gefragt.

Was passiert, wenn Plagiate an den Kunden durchgehen?

 
Kommt so etwas doch einmal vor, sucht Textbroker immer zuerst den Kontakt mit dem Autor. Das bedeutet, dass die Mitarbeiter zunächst den Texter persönlich in einem Telefongespräch oder per E-Mail kontaktieren und ihm eine Frist zur Nachbesserung einräumen. So hat der Texter im Zweifelsfall eine zweite Chance. Kommt er diesem Korrekturauftrag nicht nach oder meldet sich einfach nicht, muss er damit rechnen, dass die Auszahlung des Guthabens für den betroffenen Auftrag gesperrt wird. Zudem erhält der Autor eine Nachricht, in der er auf den Verstoß hingewiesen wird. Es handelt sich um eine offizielle Verwarnung, die im Textbroker-Profil aufscheint – für die Auftraggeber ist sie aber nicht sichtbar.
 

Rückforderungen von gezahlten Beträgen und Ausschluss von der Plattform

Nur wenn der Autor nicht handelt und kein Kompromiss gefunden wird, entzieht ihm Textbroker die Vergütung für den Auftrag und schreibt dem Kunden den Betrag wieder gut. Ist das Guthaben nicht mehr vorhanden, wird der Texter dazu aufgefordert, den Betrag per Banküberweisung zurückzuzahlen. Kommt er dieser Rückforderung nicht nach, kann das zu Mahnungen führen. Textbroker setzt die Rückforderung der gezahlten Beträge und den Ausschluss von der Plattform als letzte Konsequenz ein. Mit anderen Worten: Der Autor wird erst dann von der Textbroker-Plattform ausgeschlossen, wenn alle Vermittlungsversuche scheitern oder der Text so schwerwiegende Plagiate enthält, dass die Mitarbeiter von einer absichtlichen Kopie fremder Inhalte ausgehen müssen.
 
Text Hammer Recht Gesetz

Urheberrechtsverletzung – die möglichen juristischen Folgen

 
Der Gesetzgeber sieht ebenfalls Konsequenzen vor. Aus rechtlicher Sicht handelt es sich bei einem Plagiat um einen Text, in dem ein Autor fremdes geistiges Eigentum „gestohlen“ hat. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn das Werk starke Ähnlichkeiten zum Original aufweist und zu wenig einzigartige Inhalte enthält. Wenn Sie also fremde Texte umformulieren und dabei wesentliche Inhalte und die Textstruktur übernehmen, können Sie ein Plagiat erzeugen. Vom Schutz des Urheberrechts sind nicht nur Texte, sondern auch Titel und Überschriften erfasst. Demnach sollten Sie es vermeiden, Titel von E-Books, Zeitschriften und Büchern zu übernehmen.
 
Verstoßen Sie mit Ihrem Text gegen das Urheberrechtsgesetz (UrhG), kann der Urheber des Originaltextes Unterlassung und Beseitigung sowie Auskunft und allenfalls Schadenersatz einfordern. Die Unterlassung und Beseitigung steht dem ursprünglichen Autor auch dann zu, wenn Sie ohne Absicht gehandelt und das Urheberrecht nur unbewusst verletzt haben. Sofern das Gericht feststellt, dass Sie ein Verschulden trifft, hat der Urheber bei Vorliegen eines Schadens auch Anspruch auf Schadenersatz. Oft bemüht sich der Urheber darum, den Vorfall außergerichtlich zu regeln. Wenn kein Schaden entstanden ist, kann er den Herausgeber in einer informellen E-Mail dazu anhalten, den Text zu entfernen. Andernfalls weist der Urheber in einer Abmahnung auf den Verstoß gegen das Urheberrecht hin. In diesem Schreiben kann er Sie außerdem dazu auffordern,
 

  • das Verhalten zu unterlassen und eine Unterlassungserklärung abzugeben,
  • Schadenersatz zu leisten und
  • die Anwaltskosten inklusive Abmahnungsgebühr zu ersetzen.

 
Scheitert diese außergerichtliche Lösung, kann der Urheber seine Ansprüche vor Gericht durchsetzen. Das bedeutet, dass auf den Autor ein Gerichtsverfahren zukommt, in dem nicht nur Ansprüche auf Unterlassung, Beseitigung und gegebenenfalls Schadenersatz entstehen, sondern auch zusätzliche Kosten.
 
Pfeile
 

Schlechtes Google-Ranking und sinkendes Ansehen als Autor

Als Autor sollten Sie daran denken, dass Texte mit kopierten Inhalten im Google-Ranking schlecht abschneiden. Google verweist Webseiten mit solchen plagiierten Textstellen auf die hintersten Ränge in der Liste der Suchtreffer. Daraus folgt, dass viele Internetnutzer zu diesen Texten erst gar nicht durchdringen und diese daher auch nicht lesen. Wer nun als Selbstständiger für einen Kunden Blogtexte, Produktbeschreibungen oder sonstige Inhalte für eine Website verfasst, sollte daher einzigartigen Content verfassen. Der Auftraggeber engagiert Sie oder einen anderen Texter schließlich auch deshalb, weil er ein gutes Google-Ranking erzielen und möglichst viele Internetnutzer auf seine Webseite lenken möchte. Wenn Sie mit Ihren hochwertigen und vor allem einmaligen Inhalten diese Ziele erfüllen, steigt die Chance, dass Sie Folgeaufträge erhalten. So legen Sie den Grundstein für eine weitere Zusammenarbeit. Plagiate schädigen hingegen Ihrem Ruf als professioneller Texter und können Sie wertvolle Aufträge kosten.

Fazit: Plagiate vermeiden und erkennen

 
Als Texter sollten Sie sorgsam mit fremden Quellen umgehen, um bewusste und versehentliche Plagiate zu vermeiden. Notieren Sie sich die Informationen in Ihren eigenen Worten und nutzen Sie mehrere Quellen in Ihrer Recherche. Eine Plagiatsprüfung mittels Software hilft dabei, doppelte Inhalte schon frühzeitig zu erkennen und zu überarbeiten, damit ein Original entsteht. Das dient Ihrem eigenen Schutz: So beugen Sie Zahlungsrückforderungen, juristischen Folgen und finanziellen Einbußen vor. Wenn Sie Plagiate vermeiden und Ihre Kunden mit einzigartigen Inhalten überzeugen, steigern Sie zudem Ihren guten Ruf als Autor.
 
Über die Autorin:

Die Autorin Amica ist seit Anfang 2015 bei Textbroker registriert und hat über diese Plattform bisher rund 1.900 Texte für viele unterschiedliche Auftraggeber verfasst. Als Betriebswirtin und Juristin bearbeitet sie vor allem Aufträge in den Bereichen Wirtschaft, Marketing, Recht und Immobilien. Ihre kreative Ader und das Interesse für fremde Länder lebt die vielseitig interessierte Texterin bei Aufträgen zum Thema Reisen aus.


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