Skip to main content

In 4 Schritten erfolgreich im Internet recherchieren

Sie haben einen interessanten Auftrag angenommen, wissen aber noch zu wenig über das Sujet? Sie möchten schnell und effizient an die Thematik herangehen? Sie möchten wissen, wie man Informationen effektiv verwaltet? Erfahren Sie hilfreiche Tipps: Vom Finden der Information über das Bewerten ihrer Relevanz, bis hin zum Speichern und aktuell bleiben – wir haben für Sie recherchiert!

Sie haben einen interessanten Auftrag angenommen, wissen aber noch zu wenig über das Sujet? Sie möchten schnell und effizient an die Thematik herangehen? Sie möchten wissen, wie man Informationen effektiv verwaltet? Erfahren Sie hilfreiche Tipps: Vom Finden der Information über das Bewerten ihrer Relevanz, bis hin zum Speichern und aktuell bleiben – wir haben für Sie recherchiert!

Schritt eins: Die Kunst der Suchanfrage

Das Internet verrät uns nahezu alles – wenn wir richtig fragen. Dabei helfen uns Suchmaschinen, die in Sekundenschnelle das Netz nach unseren Vorgaben durchforsten. Auch wenn Google die unangefochtene Nummer 1 unter den Suchmaschinen ist, existieren viele Alternativen zu dem Suchgiganten.

Für jede Suche die richtige Suchmaschine

Eine Übersicht über die unterschiedlichen Suchmaschinen von Meta-Suchmaschinen über die Recherche im Deep Web bis zu speziellen Suchmaschinen haben wir für Sie hier zusammengetragen.

Doch: Jede Suchmaschine ist nur so gut wie die Schlagwörter, mit denen wir sie füttern. Die erste Vorbereitung vor dem Recherchieren beginnt also damit, passende Suchbegriffe zu finden. Nehmen wir an, wir sitzen an einem Auftrag über Turnschuhe. Wenn wir einfach nach dem Begriff „Turnschuhe“ suchen, ist die Masse an Treffern erschlagend. Wie sind fast 8 Millionen Ergebnisse zu bewältigen? Richtig: gar nicht.

Weniger ist mehr – Ergebnisse filtern

Um genauere Suchtreffer zu erhalten, sollten wir unsere Suche verfeinern. Dazu brauchen wir eine konkrete Fragestellung zum Thema. Für diese benötigen wir weitere Details. Zum einen aus der Auftragsbeschreibung (zum Beispiel die Info, dass es um Sportschuhe für Damen gehen soll) und zum anderen aus unserem Vorwissen (etwa, dass es je nach Sportart spezielle Schuhe gibt). Für jeden dieser Teilaspekte sollten wir nun sinnvolle Suchbegriffe finden. Hierbei helfen (Synonym-)Wörterbücher.

Je genauer unsere Fragestellung ist, desto mehr Teilaspekte müssen wir berücksichtigen und desto genauer ist unsere Suchabfrage. Am besten verlassen wir uns dabei nie auf nur eine Suchmaschine.

Besser suchen mit Operatoren

Um das ganze Potenzial der Suchmaschinen auszuschöpfen, sollten wir alle Einstellungen verwenden, die sie uns bieten. Durch bestimmte Symbole oder Begriffe lässt sich die Suche direkt spezifizieren. Die erweiterte Suche bei Google bietet sogar ein Formular, bei dem die Suchbegriffe nur noch in das richtige Formularfeld einzutragen sind. Hier eine Übersicht der wichtigsten Operatoren:

  • Phrasen – nach einer genauen Zeichenfolge suchen
    Beispiel: "all you need is love"

    Sinnvoll ist dieser Operator, wenn der Suchbegriff aus mehreren Wörtern besteht oder wir nach einem Zitat suchen und alle ähnlichen Formulierungen ausschließen möchten.
     

  • Joker/Wildcards
    Beispiel: „Den * vor lauter * nicht sehen“

    Ein Stern ist der Platzhalter für eine beliebige Anzahl von Zeichen. Zusätzliche Anführungszeichen helfen, Begriffe etwa eines bestimmten Sprichwortes zu ermitteln.
     

  • Verknüpfungen – UND, ODER und NICHT
    Beispiele: UND: /Automesse Frankfurt/
                     ODER: /WM 2014 OR 2018/
                     NICHT: /Golf -Auto/

    Es lassen sich so irrelevante Suchbegriffe ausschließen (NICHT), mehrere Wörter als alternative Suchbegriffe nutzen (OR) sowie Schnittmengen aus mehreren Suchbegriffen bilden (UND). Das ermöglicht uns, die Suchschärfe ganz nach unseren Bedürfnissen anzupassen.

Darüber hinaus lässt sich prüfen, wie oft eine Seite verlinkt ist:

  • Verlinkungen suchen
    Beispiel: link:textbroker.de

    Solch eine Suche ist geeignet, wenn wir wissen möchten, wie bedeutend eine Seite für andere Internetnutzer ist. Verweisen viele seriöse Websites auf unseren Fund, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um eine anerkannte Seite handelt.

  • Eine Website durchsuchen
    Beispiel: Tutorial site:textbroker.de

    Suchen Sie nur innerhalb einer Website: So brauchen Sie zum Beispiel kein Menü zu befolgen, sondern können bequem nach Stichworten suchen. Auch die Suche nach besonderen Domain-Endungen ist möglich.

Schritt zwei: Gute Quelle, schlechte Quelle – Informationen bewerten und sortieren

Eine Information kann nur so gut sein wie ihre Quelle. Im Internet kann sich jeder nach Belieben äußern. Deshalb ist es besonders wichtig, dass wir genau hinschauen und im Internet Gefundenes hinterfragen. Ist die Seite zuverlässig und relevant? Um das zu beurteilen, prüfen wir den Verfasser, die äußere Erscheinung, den Inhalt und die Objektivität sowie die Aktualität der Quelle. Wir haben für Sie eine Checkliste zusammengestellt, mit der Sie Ihre Quellen überprüfen können.

Schritt drei: Infos und Fundorte speichern

Haben Sie eine gute Quelle gefunden? Dann sollten Sie diese speichern und verwalten. Beim nächsten Auftrag zu einem ähnlichen Thema können Sie so auf Ihre Vorarbeit zurückgreifen und sparen kostbare Zeit.

Links speichern – Bookmarks im Browser setzen

Bookmarks sind die einfachste Form, eine Internetquelle zu speichern. Solche Lesezeichen können direkt im Browser gesetzt werden (etwa bei Firefox). Das Speichern im Browser hat jedoch einige Nachteile: Das Weitergeben von Links ist schwierig und Sie können den Browser und den PC nicht ohne aufwändige Synchronisation wechseln. Außerdem sind die Funktionen begrenzt.

Lesezeichen für alle: Social Bookmarking

Webbasierte Dienste  sind eine vielseitige Möglichkeit, Lesezeichen zu speichern. Sie können Ihre Linksammlungen öffentlich machen und im Gegenzug von den Recherchen anderer Nutzer profitieren. Da die Bookmarks auf einer Internetseite gespeichert sind, kann man von jedem Rechner – egal ob von zuhause oder im Urlaub – auf sie zugreifen. Google Bookmarks, Delicious und Diigo sind drei solche Dienste. Diigo bietet dabei wesentlich ausgefeiltere Funktionen als Googles Variante.

Tags – die neuen Ordnungshelfer

Tag kommt aus dem Englischen und bedeutet ‚kennzeichnen‘ oder ‚etikettieren‘. Taggen meint also, die Lesezeichen mit Schlagwörtern oder „Etiketten“ zu versehen. Die Ordnung ist damit nicht mehr hierarchisch aufgebaut, mit Ordnern und Unterordnern. Stattdessen können Sie mithilfe der Tags mit einem Klick alle relevanten Einträge zu einem bestimmten Schlagwort finden – egal an welchem Ort es gespeichert ist. In diesem Video sind Tags und das Social Bookmarking anschaulich erklärt (in Englisch).

Virtuelles Gedächtnis – Inhalte speichern mit Web-Notebooks

Web-Notebooks sind Online-Dienste, mit denen sich nicht nur Lesezeichen, sondern auch Inhalte einer Website speichern lassen. Sie sind damit, anders als die Bookmarking-Dienste, inhalts- nicht linkorientiert. Neben Googles Notebook und dem bekannten Evernote gibt es einige Alternativen, wie zum Beispiel Pocket. Welcher Dienst für Sie infrage kommt, probieren Sie am besten direkt aus. Hier und hier finden Sie hilfreiche Details zu einigen der Dienste.

Schritt 4: Aktualisieren – damit News auch News bleiben

Nur aktuelle Informationen sind wertvoll. Deshalb ist es wichtig, dass Ihre Notizen stets auf dem neuesten Stand sind. Auch hier können Sie sich technische Unterstützung holen: mit RSS-Feeds. Websites, die Sie interessieren, können Sie einfach abonnieren. So sparen Sie sich den Besuch der einzelnen Seiten – stattdessen erfahren Sie alle Neuigkeiten automatisch über einen Feedreader. Folgende Reader sind unter anderem empfehlenswert: FeedReader, Feedly und Netvibes. Tolle Einführungen zu RSS-Feeds finden Sie hier und hier (Englisch).

Wir hoffen, Sie mit dieser Academy einen Schritt näher an die Informationen gebracht zu haben, die Sie suchen. Welche der Dienste nutzen Sie bereits? Gerne lesen wir Ihre Erfahrungen und Empfehlungen in den Kommentaren. Machen Sie’s gut und viel Spaß beim Taggen und Bookmarken – bleiben Sie treffsicher!

Ihre Textbroker Academy


Ähnliche Beiträge


Kommentare

105993 15. August 2014 - 10:19

Sehr informativ, vielen Dank.

Antworten

Themen-Recherche: 5 Wege zum passenden Content | Textbroker Blog 3. Mai 2017 - 17:56

[…] welchen Begriffen im Zusammenhang mit einem Keyword besonders häufig gegoogelt wird, zeigt die Auto-Vervollständigung von Google (Google Suggest). Tipp: Geben Sie Ihre […]

Antworten

Margit Reißer 15. Mai 2017 - 16:37

Sehr interessanter Artikel. Hilft mir beruflich bei meiner zukünftigen Internetrecherche sehr weiter. Danke!

Antworten

Wie recherchiert man für eine Rede? | Rhetorikpirat 11. Juli 2017 - 11:01

[…] diesen Filter zu setzen. Weitere hilfreiche Empfehlungen zur Internetrecherche gibt es unter diesem Link.   Wissenschaftliche […]

Antworten

Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*
*

Managed-Service

Sie wollen komplette Textprojekte auslagern und hochwertige Qualitätstexte erhalten? Sie interessieren sich für weitere Content-Services wie etwa Suchmaschinenoptimierung nach WDF*IDF oder die Verwaltung Ihres Blogs? Dann lernen Sie unseren Managed-Service kennen und profitieren Sie von unserem Rundum-Sorglos-Paket.

Unverbindliches Angebot anfordern!

Self-Service

Sie benötigen aktuellen Text-Content? Im Self-Service können Sie Ihren Wunschtext schnell und einfach selbst beauftragen – und das zu Top-Konditionen.

Jetzt kostenlos registrieren!

Autoren

Tausende Autoren weltweit verdienen beim Pionier unter den Textbörsen Geld mit ihren Texten. Sie entscheiden selbst, wann und wie viel sie schreiben und können sich ein flexibles Einkommen sichern. Erfahren Sie hier, wie Sie Ihre Texte zu Geld machen.

Jetzt kostenlos registrieren!