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Workshop: Schnell gute Texte schreiben

Gute Texte brauchen Zeit – aber die ist für dich als selbstständiger Texter wertvoll. Deshalb sollte das Schreiben etwas schneller gehen. Im letzten Teil unseres Workshops erfährst du, wie dir ein Brainstorming vorab helfen kann und wie du die größten Zeitfresser erfolgreich umschiffst.

Nahaufnahme eines Weckers auf einem Schreibtisch neben Laptop, Block und Stift als Anspielung auf das Thema "Schnell schreiben"


Gute Texte zu schreiben dauert. Das mag an zu vielen Ablenkungen liegen. Vielleicht sind auch die Anforderungen und die Recherche sehr komplex. Oder du verzettelst dich, weil du nicht sicher bist, wo du anfangen sollst. Als Textbroker-Autor füllst du mit dem Texten und den zugehörigen Aufgaben sicher so manche Stunde, aber gleichzeitig musst du darauf achten, dass die Arbeit sich auch lohnt. Damit du schneller qualitativ gute Texte schreiben kannst, haben wir dir sechs Tipps zusammengestellt – als Infografik und danach in Textform mit Erklärungen.

Infografik mit den kurz gefassteren Tipps des Fließtextes zum schnelleren Schreiben

Das richtige Konzept

 
Am effizientesten arbeitest du, wenn du vorausplanst. Vier Grundgedanken sind für das Textkonzept besonders wichtig:

  • Welchen Zweck soll der Text später erfüllen?
  • Welche Struktur passt am besten zu den Inhalten, die ich vermitteln möchte?
  • Wer ist meine Zielgruppe?
  • Welcher Stil eignet sich, um diese Menschen anzusprechen?

Besonders wichtig ist das Ziel des Textes, denn es nimmt Einfluss auf alle folgenden Punkte. Petra Lahnstein rät: „Überlege nicht, was du sagen willst, sondern was du damit erreichen willst!“ Möchtest du deine Leser informieren, sie von einem Standpunkt überzeugen oder eine Meinung geltend machen? Vielleicht soll auch ein Austausch oder eine Diskussion stattfinden. Oder willst du deine Leser zu einer Kaufentscheidung bewegen? In diesem Fall greift zum Beispiel wieder das AIDA-Prinzip: Dein Text sollte Gefühle erzeugen und damit Handlungen auslösen. Hast du das Ziel, das du erreichen möchtest, vor Augen, schreibt es sich schneller und direkter.

Die richtige Struktur

 
Je nach Sinn und Zweck ist der Aufbau ein anderer. Wenn der Text eine sinnvolle Struktur hat, kann der Leser die Inhalte richtig aufnehmen und verstehen. Gerade bei langen Texten oder komplexen Themen lohnt es sich, ein sogenanntes Clustering anzulegen, um die wichtigsten Anhaltspunkte zu identifizieren. In dieser Brainstorming-Übung ordnest du deine Gedanken nach einem festen Muster. Zunächst notierst du den zentralen Grundsatz beziehungsweise das Thema in der Mitte eines Blattes. Im nächsten Schritt schreibst du kreisförmig darum angeordnet alles auf, was du damit assoziierst. Diese Worte verbindest du mit dem ersten. Im dritten Schritt folgt ein zweiter Ring basierend auf den Begriffen des ersten, die am vielversprechendsten erscheinen. Das geht solange weiter, bis dir entweder nichts mehr einfällt oder du genug Material hast. Auf diese Weise erstellst du auch gleichzeitig einen inhaltlich stringenten roten Faden.

Für die Zielgruppe schreiben

 
Ein guter Text ist immer auf seine Zielgruppe zugeschnitten. Weißt du, für wen du schreibst, findest du leichter einen angemessenen Tonfall – und das macht ihn besser lesbar. Alter, Bildung, Familienstand, Beruf, Lebensumfeld, Bedürfnisse und Gewohnheiten deines Lesers spielen eine große Rolle dabei, woran er Interesse zeigt und welche Motivation ihn antreibt. Frage dich, warum der Nutzer auf der Webseite ist, was er dort sucht und warum er gerade deinen Text lesen sollte. Überlege auch, ob und welche Vorkenntnisse du von ihm erwarten kannst.

Mit Stil überzeugen

 
Aus deinen Überlegungen zum Zweck und der Zielgruppe des Textes ergibt sich auch der richtige Stil. Junge Menschen auf der Suche nach Tipps zu Backpacking- und Individualreisen wollen beispielsweise anders angesprochen werden als ein Fachpublikum in einem Immobilienblog. Soll dein Text etwas verkaufen, muss der Tonfall emotionaler werden. In einem Ratgeber ist dagegen ein sachlicherer Ton gefragt. Weißt du erst einmal genau, wen und was du erreichen möchtest, hast du auch schnell den richtigen Stil gefunden, um deinem Ziel näherzukommen.

Gut (genug) recherchiert

 
Gute Recherche ist eine der wichtigsten Grundlagen für einen überzeugenden und informativen Text. Doch gibst du nicht acht, ufert sie schnell aus und du verlierst Zeit. Denn wenn du dich für ein Thema interessierst oder dich einarbeitest, treibt die Neugier dich schnell dazu, immer mehr weiterführendes Material zu lesen. Ehe du dich versiehst, bist du Experte in einem neuen Gebiet – und hast Stunden in eine Arbeit investiert, die für den Auftrag eigentlich gar nicht notwendig gewesen wäre. Das vermeidest du, indem du dir ein bestimmtes Zeitkontingent festlegst und dich bei der Recherche an deiner Struktur orientierst.


Ansicht eines Zeitplans auf einem Schreibtisch
 

Organisation und Fokus: feste Grenzen setzen

 
Du kennst deinen eigenen Rhythmus am besten und weißt, wann du am produktivsten bist. Plane dir in diesen Zeiträumen feste Intervalle zum Schreiben ein und mache das Schreiben zum Bestandteil des Alltags. Besonders hilfreich ist hier auch die sogenannte Pomodoro-Technik: Dabei nimmst du dir etwa 25 Minuten, in denen du nur schreibst. Danach legst du eine kurze Pause ein, bevor du wieder 25 Minuten durchgängig an deinem Text arbeitest. So gewöhnst du dir einen festen Rhythmus an. Die dazugehörigen kleinen Pausen zwischendurch solltest du nicht unterschätzen. In regelmäßigen Abständen kurz zu entspannen, beispielsweise mit deinem Lieblingsgetränk, baut genug Stress ab, damit du frisch gestärkt wieder an die Arbeit gehen kannst. Wie du weitere Effizienzkiller vermeidest, erfährst du in unserem Blogbeitrag zum zeitsparenden Arbeiten. Tipps rund um das Thema Zeitmanagement gibt es hier.

Konzentration: bei der Sache bleiben

 
Schaffe dir die passende Atmosphäre in deinem Home-Office, damit du dich so gut wie möglich konzentrieren kannst: Menschen arbeiten nachweislich besser in einem gut beleuchteten und belüfteten Raum, in dem sie sich wohlfühlen. Räume beiseite, was dich ablenken könnte und schalte dein Smartphone ab, damit du nicht durch Benachrichtigungen aus dem Flow gerissen wirst. Vielleicht hilft dir Musik, dich zu konzentrieren. Studien haben gezeigt, dass die Produktivität mit der richtigen Musik steigt. Denn Musik macht glücklich und wer glücklich ist, ist kreativer und leistungsfähiger. Manche Autoren schwören auch auf bestimmte Umgebungsgeräusche wie Wellenrauschen, Kaminfeuer und andere atmosphärische Klänge. Oder brauchst du eine geräuscharme Umgebung?

Viele Aufträge, ein Briefing: So geht effizientes Arbeiten

 
Sich jedes Mal neu in ein Briefing einzuarbeiten, kostet Zeit. Zeit, die du dir sparen kannst, wenn du zum einen auf TeamOrders zurückgreifst, die innerhalb des Teams oft die gleiche Auftragsbeschreibung haben. Zum anderen gibt es immer wieder Auftraggeber, die eine große Menge an OpenOrders zu bestimmten Themen mit ähnlichen Konditionen einstellen. Bearbeitest du mehrere Aufträge des gleichen Kunden, musst du das Briefing nur einmal richtig verinnerlichen und ein Auge auf Neuerungen haben. Das bedeutet für dich minimalen Aufwand und gesparte Zeit, die du für andere Aufgaben nutzen kannst.

Tools, Tools, Tools

 
In praktisch jedem Beruf gibt es Werkzeuge, die die tägliche Arbeit erleichtern. Das gilt auch für Texter. Mit Timern kannst du deine Arbeitszeit optimal einteilen, während Organisationsprogramme dich bei der Strukturierung deiner Rechercheergebnisse unterstützen. Findest du einfach nicht das richtige Wort, schlägt dir ein Synonymefinder passende Begriffe vor. Rechtschreibprogramme und Textanalysetools helfen dir, beim Korrekturlesen Fehler oder stilistische Schwachstellen zu identifizieren. Für praktisch jede Aufgabe gibt es das passende Handwerkszeug. In unserem Expert Center findest du Helfer für die Textprüfung und Tools, die den Schreibprozess vereinfachen.
 
Du willst dir die anderen Teile des Workshops noch einmal ansehen? In Teil eins erfährst du, was einen guten Text generell ausmacht. Wie im Vergleich dazu gute Webtexte aussehen, kannst du in Teil zwei nachlesen. In Teil vier geht es um die wichtigsten Textarten und deren Unterschiede.
 
Zum Abschluss haben wir noch ein paar weiterführende Buchtipps für dich: Mit „Einfach besser texten“ von Stefan Gottschling und „Texten wie ein Profi: Ein Buch für Einsteiger und Könner“ von Hans-Peter Förster kannst du das Thema weiter vertiefen.



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