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Engaging Content: 9 entscheidende Faktoren, um deine Leser zu überzeugen

Das Internet quillt über: Es ist vollgestopft mit hochwertigen und minderwertigen Websites, voll von hilfreichen und nutzlosen Informationen und voller guter und schlechter Erlebniswelten. Und täglich werden Unmengen an neuen Inhalten hinzugefügt – der Content-Schock geht um. Wie du damit umgehst und deine Leser mit Engaging Content überzeugst, zeigen wir dir in unserem Tutorial!

Engaging Content Headerbild


Bei den Massen an Content, die mittlerweile durch das Netz geistern, nehmen Leser nur noch das wahr, was sie wirklich anspricht. Wer Nutzer mithilfe von Content erreichen oder sogar zur Conversion überzeugen möchte, der muss heute mehr denn je die passenden Inhalte liefern. Nur wenn ein Artikel es schafft, zu begeistern, ist der Nutzer bereit, nicht nur den gesamten Text zu lesen, sondern anschließend auch noch zu klicken, zu kaufen oder herunterzuladen. Doch wie sehen Inhalte aus, die den Leser begeistern? Was sind die Grundlagen, auf denen Engaging Content aufbaut? Und welche Elemente sollten solche Texte auf jeden Fall enthalten?

Engaging Content: die Grundlagen überzeugender Texte

 
Mitreißender Content lässt sich schwer definieren. Selbst Experten sind unterschiedlicher Meinung, was Engaging Content ausmacht. Hinzu kommt, dass nicht jeder Inhalt jeden Leser gleichermaßen anspricht. Wie immer gilt auch hier: Geschmäcker sind verschieden, Zielgruppen oft breit gefächert. Doch wenn du einige Faktoren beachtest, legst du die Basis für Content, dessen Botschaft überzeugt.
 
Texte, die bis zum Ende gelesen werden sollen, müssen entweder besonders hilfreich, besonders informativ oder besonders unterhaltsam sein. Auf diese Weise sprechen sie die Grundbedürfnisse der Leser an. Gleichzeitig müssen sie das Vertrauen des Lesers wecken, authentisch sein und dürfen nicht zu reißerisch wirken.
 
Darüber hinaus bleibt dein Content vor allem dann im Gedächtnis, wenn er den Leser auch emotional anspricht. Experten sind sich sicher: Gefühle verstärken das Erinnerungsvermögen und auch die Wortwahl hat einen großen Einfluss darauf, wie wir Texte wahrnehmen. Durch einen guten Text bauen Nutzer im Idealfall eine positive Verbindung zum Autor oder zur Publikationsplattform auf. So viel zur Theorie, doch wie sieht das in der Praxis aus?

Um Leser zu überzeugen, brauchst du auf jeden Fall …

 
Neben den inhaltlichen Grundlagen eines mitreißenden Textes gibt es einige wichtige Elemente, die du als Autor berücksichtigen solltest, um deine Leser und potenzielle Kunden zu begeistern.

… eine ansprechende Headline

 
Auf die Hauptüberschrift solltest du besonderes Augenmerk legen, denn sie ist in der Regel der erste Kontaktpunkt zum Leser. Prinzipiell ist sie mit einem Marktschrei vergleichbar und sollte Aufmerksamkeit erregen und locken.
 
Eine gute Überschrift macht demnach neugierig und gibt einen ersten Einblick in die Informationen, die der Text liefert. Sie enthält die für den Leser (und die Suchmaschine) passenden Schlagwörter, ist schnell erfassbar und leicht verständlich. Achte aber unbedingt darauf, nicht zu reißerisch zu werden: Clickbait-Headlines sind tabu, insbesondere dann, wenn sie am Ende ihr Versprechen nicht halten. Das Vertrauen des Lesers ist ein hohes Gut, das schnell verloren gehen kann.

… einen fesselnden ersten Absatz

 
Oft entscheidet der erste Absatz darüber, ob deine Leser dranbleiben. Für den Einstieg gilt es, Spannung aufzubauen und dem Leser eine Brücke zum restlichen Text zu bauen. Er sollte in diesem Abschnitt direkt die wichtigsten Informationen erhalten.
 
Stell zum Beispiel das Thema deines Textes anhand eines aktuellen (und kontrovers diskutierten) Beispiels vor. Mach deutlich, wie wichtig das Problem ist, das du in deinem Text behandelst. Handelt es sich um einen Ratgeber, gibst du bereits einen kleinen Ausblick auf die Hilfe, die der Leser in deinem Text findet. Soll der Text ein Produkt verkaufen, gilt dasselbe: Mach ihm deutlich, welches Problem du mit deinem Artikel für ihn lösen kannst.
 
Denk auch daran, dass du zu Beginn die Tonalität deines Textes festlegst. Diese solltest du für den Rest des Artikels beibehalten. Nur wenn du die Zielgruppe hier passend ansprichst, werden die Nutzer weiterlesen.

… einen roten Faden

 
Planen deinen Text, bevor du ihn schreibst, und baue deine Inhalte entlang eines logisch nachvollziehbaren Konzepts auf. Wer den Leser anhand eines klaren roten Fadens durch den Text führt, macht es ihm schwerer, auszusteigen: Er möchte bis zum Ende weiterlesen. Auch ein durchgehendes Motiv kann helfen, einen Text interessanter zu machen. Schreib deinen Artikel mit humoristischem Unterton, erzähle eine Geschichte oder baue zu Beginn einen Spannungsbogen auf, den du am Ende auflöst. Such dir ein passendes Thema und kleide deinen Text in ein anderes Gewand. Wichtig ist, dass du ein einmal gewähltes Motiv von Anfang bis Ende durchziehst.

… eine übersichtliche Struktur

 
Eine Textwüste ohne Umbrüche und Leerzeilen, die dem Auge keinerlei Abwechslung oder Orientierung bietet, schreckt den Leser ab. Gestalte deinen Artikel daher nicht nur sprachlich ansprechend, sondern auch angenehm für das Auge. Ein Text muss klar strukturiert und gut formatiert sein. Dazu gehören aussagekräftige Zwischenüberschriften, etwa gleich lange Absätze sowie Listen oder Infoboxen an sinnvollen Stellen. Wichtige Informationen oder Angaben markierst du fett, um die Aufmerksamkeit des Lesers darauf zu lenken. Auf diese Weise lockerst du den Text nicht nur optisch auf, es fällt dem Leser auch leichter, deiner Argumentation zu folgen und alle wichtigen Kernpunkte aufzunehmen.

… einen konkreten, präzisen und anschaulichen Schreibstil

 
Bietest du deinen Lesern eine lebendige, emotionsgeladene und akkurate Sprache, hast du größere Chancen, sie bis zum Ende des Textes zu fesseln. Arbeite mit Bildern und stelle anschauliche Vergleiche an. Sei dabei aber stets konkret und präzise in deinen Ausdrücken und Formulierungen. Das bedeutet: Rege die Vorstellungskraft deiner Leser an, aber schreib so klar und deutlich, dass jeder aus deiner Zielgruppe den Text verstehen kann.
 
Möchtest du deine Leser zu einer Aktion bewegen? Dann überzeuge ihn mit deiner Sprache. Sprich seine Bedürfnisse an und mach ihm klar, wie du ihm helfen kannst. Das gelingt dir am besten, wenn du dich in seine Lage versetzt: Welche Informationen würdest du suchen? Was würde dir weiterhelfen oder dich neugierig machen? Achte dabei genau auf den Einsatz deiner Worte: Verführen ist erlaubt – aber der Leser schenkt dir sein Vertrauen nur dann, wenn du ihn nicht manipulierst oder mit unrealistischen Versprechungen lockst.

… den gelungenen Einsatz von Fakten und Beispielen

 
Fakten und Beispiele sorgen nicht nur dafür, dass dein Text anschaulicher wird, sie machen ihn auch authentischer. Untermauerst du deine Aussagen mit gut recherchierten Argumenten, sind sie glaubwürdiger und regen deine Leser zum Nachdenken an. Am besten gibst du dazu die passenden Quellen und Belege aus deiner Recherche in deinem Text an oder verlinkst sie. Aber Vorsicht: Überflute deinen Leser nicht mit Zahlen und Daten, sonst läufst du Gefahr, ihn zu überfordern.

… ergreifendes Storytelling

 
Menschen lieben Geschichten: Sie sind emotional, nachvollziehbar, teilen die Welt in bestimmte Muster ein und bewegen uns. Nutze Storytelling, um deine Leser zu erreichen und zu fesseln. So stellst du Sachverhalte einfach, emotional geladen und beispielhaft bebildert dar. In fast jedem Text lässt sich eine Geschichte erzählen. Hauptsache dabei ist, dass diese Geschichte glaubwürdig ist.

… einen aktivierenden Call-to-action

 
Mit einem Call-to-action (CTA) fasst du die Aufforderung an den Leser zur Interaktion noch einmal zusammen. Ein guter CTA ist der letzte Auslöser, um den Nutzer zum Download, zur Anmeldung oder zum Kauf zu bewegen. Achte darauf, dass du ihn möglichst knapp und so klar wie deutlich formulierst und sag dem Leser in wenigen Worten genau, was er tun soll:
 
Box mit Buchabbildung und Text
Call-to-action-Button bei Unbounce.


Text mit Call-to-action als Beispiel für Engaging Content

Ein Call-to-action im Text im Hubspot-Blog
 

… interaktive Elemente

 
Interaktive Inhalte sind ein wichtiges Element, um das Vertrauen des Lesers zu gewinnen und die Nutzerbindung zu stärken. Gute Quizze, hilfreiche Kalkulatoren oder interessante Slideshows erhöhen die Chance, dass ein Nutzer eine Seite wiederbesucht. Bringen die Elemente einen tatsächlichen Nutzen, behalten Leser den Publisher als kompetenten Anbieter oder Problemlöser in Erinnerung.
 
Bei interaktiven Elementen handelt es sich in der Regel nicht um einen Teil des Textes, trotzdem müssen sie textlich auf einer Website verankert werden. Auch wenn du als Autor eines Textes also keine interaktiven Inhalte erstellst, solltest du sie im Text angemessen anpreisen und den Leser von ihrer Qualität zu überzeugen.

Engaging Content: Der Text macht den Unterschied

 
Es ist zwar herausfordernd, seine Leser zu erreichen und zu begeistern. Doch mit guten Inhalten bleibt der Content-Schock aus. Klar ist dabei: Ein vielversprechendes E-Book oder ein tolles Produkt können starke Treiber sein, um den Nutzer zur Conversion oder zum Kauf zu bewegen. Doch häufig ist es erst der passende Text, der die Überzeugungsarbeit leistet oder den letzten Anstoß gibt, um den Leser zum Lead, Abonnenten oder Kunden zu machen.
 
Von der ansprechenden Headline bis zum aktivierenden Call-to-action – schon mit wenigen Mitteln lassen sich Texte noch fesselnder und mitreißender gestalten. Gute Texte überzeugen den Leser Stück für Stück von sich selbst, ihrem Thema oder dem Produkt, das sie anbieten. Sie nehmen den Leser gefangen, lassen ihn bis zum Ende nicht mehr los und begeistern ihn. Und mit begeisterten Lesern hast du schon halb gewonnen.


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Kommentare

218001 15. November 2016 - 17:49

Ich würde schon gern so schreiben, wenn Yoast SEO nicht wäre. Zum Beispiel Blog-Beiträge. Ab Punkt 3 stimme ich dem Artikel zu. Aber dazu kommt es gar nicht, wenn Yoast Recht hat.

Allein durch die Mengenvorgaben, die Yoast macht, werden Grenzen gesetzt. Google liest offensichtlich anders als der Leser. Und das Google-Ranking halte ich für wichtig. Denn wem nutzt ein optimierter Artikel, wenn er nicht gefunden wird?

Ob Yoast Recht hat, weiß ich nicht. Aber dessen Verbreitung lässt mich daran nicht zweifeln.

Oder hat jemand eine goldene Brücke zwischen SEO und Qualität?

Antworten

Johannes Braun 16. November 2016 - 14:54

Hallo oskar40,

danke für deine Rückmeldung. Du hast recht: Die Suchmaschinenoptimierung ist wichtig, keine Frage. Tools wie Yoast können da eine echte Hilfe sein und sind für gutes SEO unabdingbar. Trotzdem sollte man sie mit Bedacht einsetzen.

Ich bin nicht sicher, auf welche Angaben des Plugins über Headline und ersten Absatz du dich beziehst (ich kenne das Tool, habe es aber nicht im Einsatz). Vielleicht könntest du das hier nochmal ausführen? Prinzipiell würde ich aber sagen: Egal, was das Tool rät, die Angaben sollten einen guten Text nicht „verunstalten“. Sieh die Anweisungen besser auf Basis einer Empfehlung und nicht als „absolute Muss-Vorgabe“. Und wenn deine Headline zehn Zeichen zu viel enthält, dafür aber kreativ ist, den Inhalt deutlich beschreibt, das Keyword enthält und neugierig macht ohne Klicks zu heischen, dann bin ich fest davon überzeugt, dass es die bessere Headline ist.

Im Zweifelsfall sollte man meines Erachtens immer den Leser vor der Suchmaschine bevorzugen. Denn was nützt es, wenn Google einen Artikel ganz oben in den SERPs anzeigt, der Leser aber nach dem Klicken schwer enttäuscht ist und abspringt? Wenn du die SEO-Vorgaben im Hinterkopf hast und als eine von verschiedenen Grundlagen deines Textes siehst, steht einem guten Text für Leser und Suchmaschine eigentlich nichts mehr im Weg.

Viele Grüße
Johannes

Antworten

judith58 17. Juli 2019 - 0:13

Hallo Johannes,

alles was du geschrieben hast teile ich vollkommen mit dir. Deine Einstellung solltest du aber besser an die Auftraggeber weiterleiten. Immer häufiger bestehen die nämlich in ihren Briefings darauf, dass der Text einen Lesbarkeitsindex von 60, mache sogar von 80 haben soll. Zusammen mit meinem Sohn betreibe ich eine eigene WordPress Webseite und wir arbeiten mit dem Plugin. Mit inhaltlich wertvollen Texten, die auch noch gut lesbar sein sollen, sind solche Kunden forderungen "fast nie" zu erreichen. Also nehme ich solche Aufträge nicht an.

Antworten

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