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Texte richtig umschreiben lassen und Content nachhaltiger nutzen

Es gibt viele gute Gründe für das Umschreiben deiner bestehenden Texte gegenüber der kompletten Neuerstellung.

Einmal geschrieben und veröffentlicht, bleibt Content im Internet so lange abrufbar, wie die betreffende Seite online ist – potenziell also für immer. Doch je nachdem, um was für einen Text es sich handelt, könnte der Inhalt an Aktualität verlieren oder eines Tages gar komplett überholt sein. Damit lässt auch der Nutzen für deine Besucher und Kunden nach.

Ein neuer Text zum Thema muss also her. Diesen von Grund auf neu zu schreiben, kostet einiges an Zeit. Warum also bei null anfangen, wenn ein leicht veralteter, aber ansonsten einwandfreier Text vorliegt, den du nur umschreiben musst? Es ist dein eigener Content – recycle und nutze ihn weiter. Dieser nachhaltige Umgang mit Inhalten spart dir viel Zeit und Mühe. In diesem Beitrag verraten wir dir, was du brauchst, um deine Texte professionell umschreiben zu lassen.

Schreibe keine fremden Texte um

 
Eines vorweg: Das Umschreiben von Texten sollte sich auf Content beschränken, an dem du die Rechte hältst. Wer glaubt, fremde Texte nutzen zu können, schnell einige Wörter austauscht und eventuell die Überschriften ändert, wird böse überrascht werden. Google ist sehr gut darin geworden, den Original-Content zu erkennen, wenn dieser einfach nur umgeschrieben wurde. Ein schlechtes Ranking ist die Folge.

Natürlich darfst du dich von fremdem Content inspirieren lassen und diesen zur Recherche nutzen. Du kannst auch jederzeit im Wortlaut aus fremden Quellen zitieren, wenn die Zitate klar gekennzeichnet werden. Deine eigenen Artikel kannst du beliebig umschreiben und aktualisieren, weil dadurch kein zweiter Text entsteht, der dem Ursprungstext zu sehr ähnelt. Bedenke aber stets, dass doppelter Content auch auf deiner eigenen Seite von Google abgestraft wird.

Text-Spinning – unzuverlässig und obsolet

 
Text-Spinning – auch als Article-Spinning bekannt – bezeichnet das automatisierte Umschreiben von Texten durch eine Software. Die Abweichung zum Originaltext wird durch das simple Ersetzen verschiedener Wörter durch passende Synonyme erreicht. Ein Spinning-Tool verfügt über umfangreiche Synonym-Bibliotheken, um in jedem Satz mehrere Wörter austauschen zu können. Auf diese Weise können große Mengen an Content innerhalb kürzester Zeit verändert werden.

Doch anders ist nicht immer besser oder auch sinnvoll. Spinning-Tools sind nämlich nicht in der Lage, die inhaltliche Bedeutung eines Satzes oder die Zusammenhänge von Sätzen im Gesamtkontext korrekt zu verstehen. Sie wählen deshalb oftmals Synonyme, welche die Satzbedeutung verändern und damit ganze Texte unleserlich machen können.

In manchen Ländern wird Text-Spinning als Urheberrechtsverletzung gewertet, da zwar Wörter ausgetauscht werden, die Grundintention und Aussage des Originaltextes jedoch unverändert übernommen wird. Es ist also grundsätzlich davon abzuraten, diese Form der softwaregestützten Textveränderung zu nutzen.

Wann lohnt es sich, deine Texte umzuschreiben?

 
Stellt sich heraus, dass ein Text deinen Usern keinen ausreichenden Nutzen mehr bietet, sollte er umgeschrieben werden. In der Regel wirst du selbst wissen, welche Inhalte überholt sind. Gelegentlich muss auch ein aktueller Text umgeschrieben werden – zum Beispiel, weil er kein gutes Suchmaschinenranking hat.

Zu den Textarten, die am meisten vom Umschreiben profitieren, gehören Blogbeiträge und Ratgeber. Dies sind meist ausführlich geschriebene Texte, deren Informationen jedoch mit der Zeit veralten können. Bei manchen Themenbereichen – zum Beispiel Software, Hardware, Smartphones, Sport, Politik etc. – ist die Schlagzahl völlig neuer Informationen sehr hoch. Hier wirst du sehr oft alte Texte als Grundlage für neue Versionen nutzen können.

Andere Themen haben eine längere Halbwertszeit und nur gelegentlich machen neue Informationen ein Update des bisherigen Wissensstands nötig. Beispiele hierfür sind historische Themen oder Forschungsbereiche wie Astrophysik oder Medizin. Neue Durchbrüche in diesen Bereichen erzielen dafür umso mehr Aufmerksamkeit.

Ist beispielsweise eine Krankheit sehr gut erforscht, muss nach Entdeckung einer neuen Heilmethode nicht die ganze Info-Seite neu geschrieben werden. Gründe und Symptome bleiben schließlich gleich – nur die Erkenntnisse über Therapie und Behandlungschancen haben sich geändert. Deshalb muss in diesem Fall meist nur ein Teilbereich des Textes umgeschrieben oder ergänzt werden.

Grundsätzlich empfiehlt es sich bei solchen Teil-Updates, durch einen Vermerk am Anfang oder Ende des Textes darauf zu verweisen, dass dieser aktualisiert wurde. Einen ganz neu eingestellten Beitrag, für den du einen alten Text hast umschreiben lassen, musst du nicht als Update markieren. Im Sinne von SEO und Ehrlichkeit gegenüber den Lesern sollte ein solcher Beitrag natürlich so gut umgeschrieben sein, dass ein eigenständiges Werk mit hohem Mehrwert entsteht.

Nutzerverhalten analysieren

Neben veralteten Informationen ist es vor allem mangelnde Qualität von Texten, die eine Neufassung nötig macht. Wird ein Beitrag nur selten aufgerufen, finden die User ihn womöglich nicht, weil die Suchmaschinenoptimierung nicht gut genug ist. Halten sich Leser nur kurz auf der Seite auf, kann man davon ausgehen, dass sie den Artikel nicht bis zu Ende gelesen haben. Womöglich haben sie nicht schnell genug die gesuchten Informationen gefunden. Wann immer ein Text über längere Zeit schlecht performt, sollte ein Umschreiben erwogen werden. Nutze Analyse-Tools, um dein Nutzerverhalten zu monitoren.

Wenn du mehr darüber erfahren willst, wie du deinen Content auf Notwendigkeit einer Umformulierung prüfen kannst, lies gern auch diesen Beitrag aus unserem Expert-Center.

 
Die Kunst des Umschreibens von Texten

Die Kunst des Umschreibens von Texten

 
Nach wie vor sind menschliche Autoren jeder Software überlegen, wenn es darum geht, Inhalte umzuformulieren. Die Kunst des Umschreibens von Texten besteht vor allem darin, den Ursprungstext in seiner ganzen Bedeutung zu erfassen. Informationsgehalt und Sinn müssen unverändert bleiben. Neue Informationen sind so einzuweben, dass aus dem alten Content ein neuer, schlüssiger und flüssig zu lesender Beitrag entsteht.

Ein Text, der recycelt werden soll, muss zunächst aufmerksam gelesen und verstanden werden. Einem geübten Texter fällt dabei auf, wo sich das bestehende Material unabhängig von den neuen Informationen sinnvoll ergänzen und verbessern lässt. Dabei können manche inhaltlichen Fehler oder Rechtschreibfehler sofort korrigiert werden.

Sorgfältige Recherche ist notwendig, um zu erkennen, welche Änderungen zu machen sind. Welche Aussagen sind veraltet? Gibt es neue, bessere Lösungen? Wurden Falschaussagen getroffen? In vielen Fällen dürftest du in der Lage sein, deinem Texter nötige Änderungen mitzuteilen – beispielsweise die neuen Eigenschaften deiner Produkte.

Inhaltliche Änderungen sind meistens der Grund für das Umschreiben. Doch möglicherweise soll sich auch die Aussage des Textes ändern oder der Fokus anders ausgerichtet werden. Welches Ziel verfolgst du mit diesem Inhalt? Standen vorher die technischen Daten eines Produkts im Vordergrund, soll der umgeschriebene Text womöglich stärker beschreiben, wie sich die Verwendung des Produkts anfühlt.
 
Text ändern?

Stilfragen: Schreibstil ändern oder beibehalten?

 
In vielen Fällen wird verlangt, dass der individuelle Schreibstil eines Textes bei der Formulierung beibehalten wird. Dies ist besonders wichtig, wenn beispielsweise alte Blogartikel im Kundenauftrag online umgeschrieben werden. Der Texter muss also möglichst alle stilistischen Kunstgriffe sowie die generelle Ausdrucksweise erhalten oder adäquat ersetzen.

Doch manchmal kann es auch ratsam oder zumindest ohne negative Konsequenz sein, den sprachlichen Stil zu ändern. Unbeholfen oder in fehlerhaftem Deutsch formulierte Texte müssen in jedem Fall professionell umformuliert werden. Produkt- oder Kategorietexte sind oft in einem neutralen Stil geschrieben. Bei solchen „Mainstream-Texten“ fällt es kaum ins Gewicht, wenn der Sprachgebrauch gegenüber dem Originaltext etwas abweicht. Bei einem Reiseblog dagegen ist der individuelle Tonfall, in dem Erlebnisse geschildert werden, den Lesern oft ebenso wichtig wie der Informationsgehalt der Texte.

Sorgfältige Recherche ist unerlässlich

 
Wenn es um Fachbegriffe geht, sollte besonders sorgfältig gearbeitet werden. Wer sich beispielsweise bei medizinischen Texten zu viel kreative Freiheit leistet, riskiert gefährliche Falschinformationen. In diesem Fall ist sorgfältige Recherche wichtig.

Strukturelle Änderungen wirken sich darauf aus, wie die Informationen präsentiert werden – inhaltlich und optisch. So lassen sich Texte für bessere Lesbarkeit in zusätzliche Absätze aufteilen. Womöglich willst du auch die Reihenfolge der Subheadlines und ihrer Abschnitte verändern oder den Text durch weitere Zwischenüberschriften ergänzen.

Zerlegen und zusammenfügen – betrachte alte Texte nicht mehr als Gesamtwerk. Schau dir einzelne Abschnitte oder Absätze an und prüfe, ob diese in einem anderen Kontext besser aufgehoben wären. Neue Texte lassen sich aus Einzelteilen vieler verschiedener Alt-Texte zusammenbauen oder ergänzen. Entferne gegebenenfalls alte Beiträge, aus denen du Textpassagen ohne Umformulierung in einen neuen Beitrag übernommen hast.

Ein Beitrag kann noch so informativ und flüssig geschrieben sein – wenn niemand ihn findet, hast du nichts davon. Die Suchmaschinenoptimierung ist ein weiterer wichtiger Faktor für das Umschreiben von Online-Texten. Je nachdem, wie sich ein Beitrag verändert, kann eine neue Gewichtung der Schlüsselbegriffe nötig werden. Womöglich ändert sich sogar das Hauptkeyword.

Das höchste Gebot für umgeschriebene Texte bleibt die Einzigartigkeit. Doppelungen mit vorhandenem Content müssen unbedingt verhindert werden.

 

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Tools zum Umschreiben von Texten

 
Es gibt einige Tools, um das SEO-gerechte Umschreiben von Texten zu unterstützen. Hier stellen wir dir einige häufig benutzte Tools vor.

Smodin ist ein kostenloses Online-Tool zum automatischen Umschreiben von Texten. Und das in mehr als 100 Sprachen. Bis zu 1.000 Wörter können zugleich eingegeben werden. Das Tool formuliert bereits einzelne Sätze um. Den Testsatz „Dieser Satz ist ein Test, um festzustellen, wie gut ein Tool einen Text umschreiben kann und dabei einzigartigen Content erstellt“, änderte Smodin so:

„Dieser Satz ist ein Test dafür, wie gut das Tool im Textinterpretationsprozess und im Prozess eindeutige Inhalte erstellt.“

Wir sehen an diesem Satz bereits, dass die geänderten Texte noch einmal manuell angepasst werden müssten, um den gewünschten Stil und Lesefluss sicherzustellen.

Copywritely vereint verschiedene Funktionen wie Plagiatsprüfung, Grammatikprüfung oder Textverarbeitung auf einer Onlineplattform. Es ist kein Tool, das automatisch Texte umschreibt. Stattdessen hilft es dabei, Texte zu optimieren und ist ein nützlicher Begleiter beim Umschreiben. Du kannst sogar prüfen, wie lange es dauert, deinen Text zu lesen, indem du die Wörter pro Minute zählen lässt.

Copywritely ist nicht kostenlos. Es gibt verschiedene Preismodelle, von einem niedrigen Einstiegspreis für Freiberufler bis zu höheren Unternehmenstarifen. Der Preis beeinflusst beispielsweise, wie viele Wörter sich zugleich eingeben lassen, oder wie viele Durchsichten pro Monat erlaubt sind.

Probook ist ein weiteres Tool zum automatischen Umschreiben. Die Umwandlung erfolgt innerhalb weniger Sekunden auf einer Online-Eingabemaske. Auch hier empfiehlt es sich, umformulierte Texte gegenzulesen und an deine Bedürfnisse anpassen zu lassen. Probook kann kostenlos getestet werden, bevor du den Standard-Preis von 0,5 Cent pro Wort des eingegebenen Textes zahlst.

Ist automatische Textgenerierung auch für neuen Content sinnvoll?

 
Mittlerweile wird die automatische Texterstellung auch zur Generierung völlig neuer Beiträge genutzt. KI-Texte kommen meist dort zum Einsatz, wo große Textmengen mit einfachen Inhalten benötigt werden. Genau wie bei den Tools zum Umschreiben, sollten hochwertige Texte aber zumindest von Menschen überarbeitet werden. Mehr über SEO-Textgeneratoren erfährst du hier.

Wann solltest du Texte umschreiben lassen?

 
Sobald Informationen falsch oder veraltet sind oder du feststellst, dass ein Text schlecht bei Google rankt oder Leser mit dem Inhalt unzufrieden sind, ergibt das Umschreiben Sinn.
 

Wen kannst du damit beauftragen?

 
Du kannst Text-Agenturen oder Freelancer mit dem Umschreiben beauftragen. Fähige Autoren findest du auch auf Onlineportalen für Texter. Tools zum Umschreiben können unterstützend genutzt werden, wobei die Endfassung stets manuell überarbeitet werden sollte.
 

Wie gelingt das Umformulieren am besten?

 
Mache dir zunächst Notizen und überlege dir, was zu ändern ist und warum. Du solltest deinem Dienstleister neben den umzuformulierenden Texten auch alle sonst greifbaren Informationen zur Verfügung stellen. Verweise dabei auch auf gute Quellen zur Recherche. So machst du es Textern leichter, sich auf die Materie einzustellen, und wirst dafür schneller mit hochwertigen Ergebnissen belohnt.

Alte Texte als Goldgrube für Neues

 
Alte Texte sind eine Goldgrube für neuen Content, weil das Umschreiben deutlich schneller geht, als völlig neue Inhalte zu schreiben. Oft müssen nur wenige Informationen neu formuliert werden.

Keine Schreibarbeit muss umsonst sein. Selbst nicht verwendete Reste umformulierter Texte oder halbfertige Texte, zu deren Fertigstellung dir bislang die Zeit fehlte, sollten in einem eigenen Ordner abgespeichert werden. Häufig lassen sie sich zu einem späteren Zeitpunkt professionell umschreiben oder als Grundlage für neuen Content nutzen.

 

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