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Der Managed-Service von Textbroker: Was steckt dahinter?

Kennen Sie schon den Satz: „Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um einen speziellen Kunden handelt, der von Textbroker betreut wird. Deswegen kann sich die Annahme der Texte verzögern.“? Oder sind Sie auf unserer Website schon einmal über den Begriff Managed-Service gestolpert? In diesem Beitrag erfahren Sie, was es damit auf sich hat und warum die Mitarbeit in den betreuten Teams für Sie als Autor so interessant ist.

Was ist der Managed-Service?

 
Plant ein Auftraggeber ein sehr umfangreiches Projekt, das er aufgrund mangelnder Ressourcen nicht selbst betreuen kann oder möchte, hat er die Möglichkeit, es komplett an Textbroker auszulagern. Unsere Mitarbeiter übernehmen dann alle Schritte vom Erstellen des Briefings und der Aufträge bis hin zur Überprüfung und Lieferung der fertigen Texte.
 
Dabei klärt der Vertrieb zuerst mit dem Auftraggeber die Rahmendaten des Projekts: Welche Art von Texten benötigt er und bis wann sollten wie viele Texte geliefert werden? Welchen Zweck sollen sie erfüllen? Denn ein Onlineshop, der Kunden zum Kauf seiner Produkte anregen möchte, benötigt völlig andere Texte als ein Wissensportal, das seinen Lesern hilfreiche Informationen vermitteln will. Dementsprechend unterschiedlich sind die Anforderungen.
 
Als nächstes übernimmt der Projektmanager und erstellt nach einem ausführlichen Telefongespräch mit dem Auftraggeber ein maßgeschneidertes Briefing. Darin finden sich alle Informationen, die Sie als Autor zur Texterstellung benötigen. Sind die Anforderungen kniffliger, wird diese Auftragsbeschreibung durch zusätzliche Hilfsmittel ergänzt. So helfen Formatvorlagen, bei einer komplexen Struktur den Überblick zu behalten, während ein Beispieltext ein Gefühl für den geforderten Stil vermittelt. Ist all das erledigt, stellt der Projektmanager das betreute Team aus speziell ausgewählten Autoren zusammen.
 

Wer schreibt in den betreuten Teams?

 
Grundsätzlich kann jeder Autor der Sternestufe 4 oder höher für den Managed-Service schreiben. Eine der Voraussetzungen für die Einladung in das Team sind Grundlagenkenntnisse zum Thema und der passende Schreibstil. Wer sonst eher objektive Ratgeber verfasst, dem fällt es unter Umständen schwerer, eine mitreißende Urlaubsbeschreibung oder einen humorvollen Blogbeitrag zu schreiben. Wenn Sie sich hier auf Ihre Stärken konzentrieren, können Sie effizienter arbeiten.
 
Ebenso wichtig ist die Zuverlässigkeit: Nehmen Sie einen Auftrag nur dann an, wenn Sie sich sicher sind, ihn in der vorgegebenen Zeit fertigstellen zu können. Denn für gewöhnlich stehen neben dem großen Export am Ende des Projekts mehrere kleinere Zwischenexporte an. Hier erwartet der Auftraggeber eine bestimmte Menge an fertigen Texten. Zwar kann es dank äußerer Umstände vorkommen, dass ein Text nicht rechtzeitig fertig wird, doch das sollte – im Self-Service wie im Managed-Service – die Ausnahme bleiben.

Warum lohnt sich die Arbeit als Autor im Managed-Service?

 
Die Aufträge des Managed-Service sind aus verschiedenen Gründen interessant für Sie:
 

  • Gleiche Bezahlung für alle Sternestufen: Die Aufträge des Managed-Service werden für alle Mitglieder des Teams gleich vergütet, egal welche Einstufung sie haben.
  • Umfassende Betreuung: Für Rückfragen und Anliegen rund um das Team stehen die Projektmanager als Ansprechpartner zur Verfügung.
  • Effiziente Arbeitsweise: Da alle Aufträge innerhalb eines Projekts dasselbe Briefing haben, müssen Sie sich nur einmal einarbeiten und können im Anschluss mehrere Texte nach den gleichen Richtlinien verfassen. Zwar ist der anfängliche Aufwand je nach Komplexität hoch, haben Sie sich aber erst einmal richtig eingefunden, geht die Arbeit schneller von der Hand.
  • Direktes Feedback: Jeder Text wird von unseren Editoren Korrektur gelesen. Gibt es Nachbesserungsbedarf oder fallen Fehler auf, erhalten Sie konkrete Rückmeldung.

Wie werde ich Managed-Service-Autor?

 
Eines der wichtigsten Hilfsmittel ist hier ein gut ausgefülltes und gepflegtes Autorenprofil. Es ist praktisch die Visitenkarte des Autors und entscheidet mit darüber, ob ein Autor in ein Projekt eingeladen wird. Füllen Sie Ihr Profil deshalb unter dem Punkt „Interessen“ mit passenden Schlagworten aus. Das können Hobbys sein, die Sie in Ihrer Freizeit verfolgen, oder Fachkenntnisse aus Ihrem Berufsalltag. Am besten suchen Sie sich ein Alleinstellungsmerkmal, das Sie von anderen abhebt.
 

 
Haben Sie außergewöhnliche Interessen oder engagieren Sie sich in einem bestimmten Bereich? Erzählen Sie uns davon! Denn für fast jedes Thema gibt es früher oder später ein Projekt, in dem Sie Ihr Wissen lukrativ an den Mann bringen können. Brauchen wir neue Autoren, suchen wir gezielt nach passenden Begriffen. Je detaillierter die Angaben, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir Sie finden. Das gilt übrigens auch für DirectOrders oder TeamOrders der Auftraggeber im Self-Service.
 
Ein oft unterschätzter Punkt ist der Autorenname: Denken Sie sich einen einprägsamen Namen aus, der nicht Ihrem Klarnamen entspricht. Denn ein Pseudonym bleibt eher im Gedächtnis als eine bloße Zahlenfolge. Durch den höheren Wiedererkennungswert eines Namens ist es wahrscheinlicher, dass Sie einem Kunden oder uns in Erinnerung bleiben und Sie in neue Teams eingeladen werden. Weitere Tipps und Tricks zum Ausfüllen Ihres Profils finden Sie in unserer Textbroker-Academy.
 
Wollen Sie sich aktiv für die Teilnahme an Managed-Projekten bewerben, haben Sie mehrere Möglichkeiten. Über unseren Newsletter für Autoren stellen wir bei Bedarf spannende Projekte kurz vor. Haben Sie diesen abonniert, werden Sie also von uns per Mail benachrichtigt. Zusätzlich finden Sie in unserem Autoren-Forum einen Themen-Post zu unseren Teams. Er wird in regelmäßigen Abständen gepflegt und aktualisiert. Hier kommen Sie ganz leicht hin: Klicken Sie einfach nach dem Log-in auf den Reiter „Autoren-Forum“ und melden Sie sich an. In der Rubrik „Rund um Textbroker“ können Sie sich unter „Neuigkeiten“ dann in Ruhe informieren, welches Projekt das richtige für Sie ist.
 
In besonderen Fällen schaltet der Projektmanager eine Nachricht innerhalb des Textbrokersystems. Diese wird Ihnen direkt nach dem Log-in in Ihrem Account angezeigt. Zuletzt können Sie einfach eine formlose Mail mit Ihren Interessen und Fachgebieten an freelancer@textbroker.de versenden. Dann prüfen wir, welche Teams geeignet wären, und sprechen dem zuständigen Projektmanager eine Empfehlung aus.

Vom Autor zum Auftraggeber: Welchen Weg nimmt mein Text im Managed-Service?

 
Haben wir so die passenden Autoren gefunden, geht es los: Die Aufträge werden auf einen Schlag in das Team eingestellt und können bearbeitet werden. Meist versendet der Projektmanager eine kurze Startnachricht, in der er die wichtigsten Punkte noch einmal anspricht. Dazu gehört auch das Exportdatum, bis zu dem alle Texte fertig geschrieben sein müssen. Gibt es Feedback oder Neuerungen werden auch diese über Teamnachrichten und Notizen in der Teambeschreibung kommuniziert.
 

 
Fertig geschriebene Texte gehen zunächst automatisch an den 1.-Check-Editor. Dieser prüft, ob das Briefing erfüllt wurde: Wurden alle formalen Vorgaben umgesetzt? Stimmen Rechtschreibung, Grammatik und Stil? Sind eventuell geforderte HTML-Tags korrekt eingefügt? Sobald der erste Prüfer mit seiner Arbeit fertig ist, sendet er den Text an den 2.-Check-Editor. Dieser liest den Text nach dem 4-Augen-Prinzip ebenfalls Korrektur. Hat sein Vorgänger möglicherweise etwas übersehen, wird der Fehler an dieser Stelle korrigiert. Musste der erste Editor den Text etwas anpassen, kontrolliert der zweite Editor auch diese Passagen.

Wenn alles stimmt

 
Entspricht der Text dem Briefing und hat beide Checks erfolgreich durchlaufen, wird er von dem zuständigen Projektmanager offiziell über das Textbroker-System angenommen und die Bezahlung wird Ihrem Account gutgeschrieben. Hier gilt die sogenannte 1-Wochen-Regel: Zwischen Abgabe des Textes und Annahme sollte höchstens eine Woche liegen – etwaige Sonderfälle und Korrekturschleifen ausgenommen. Ist so ein Fall abzusehen, werden Sie vorher informiert.

Wenn noch Anpassungen notwendig sind

 
Fällt bei der Prüfung auf, dass nicht alle Punkte des Briefings erfüllt sind, verfasst der Editor einen Änderungswunsch. Das gilt vor allem für formale, inhaltliche oder stilistische Anforderungen, die eine aufwändigere Bearbeitung erfordern. Sie erhalten den Auftrag über das System zurück und haben 24 Stunden Zeit, den Text anzupassen. Danach wird er erneut überprüft. Handelt es sich dagegen nur um Flüchtigkeitsfehler oder andere kleinere Unstimmigkeiten, korrigiert der Editor diese meist selbst. In so einem Fall erhalten Sie einen Feedbackkommentar mit einem entsprechenden Hinweis. Steht das Exportdatum kurz bevor und ein Änderungswunsch würde die Lieferung verzögern, kann ein Editor gegebenenfalls selbst Anpassungen vornehmen.

Ablehnungen

 
Manchmal trifft man den richtigen Ton trotz großer Anstrengungen einfach nicht. Eventuell sind die Vorgaben zu kompliziert oder das Thema doch zu fremd. So etwas kommt selbst bei dem besten Autor einmal vor. Es bedeutet aber auch, dass die Editoren solche Texte selbst neu recherchieren und schreiben müssten – das ist jedoch nicht ihre Aufgabe. Entspricht der Text also nach Änderungswunsch nicht der Auftragsbeschreibung, muss er abgelehnt werden. Das kann auch passieren, wenn die Deadline zu nah bevorsteht und eine umfangreiche Überarbeitung den Export gefährden würde.
 
Kommt es zu einer Ablehnung, wird der Autor benachrichtigt, dass eine weitere Mitarbeit im Team nicht mehr möglich ist. Das soll beiden Parteien helfen: Denn umfangreiche, unentgeltliche Änderungen verursachen einerseits dem Autor einen erheblichen Aufwand und Frustration. Andererseits fehlen dem Projektmanager möglicherweise Texte, die er für den Export dringend benötigt. Erhält der Auftraggeber seine Texte nicht wie vereinbart, verliert er im schlimmsten Fall das Vertrauen. Die Folge: Weitere Aufträge bleiben aus – und alle verlieren.

Projektende

 
Am Ende des Projekts erhält der Kunde fertige Texte, die er sofort veröffentlichen kann. Und danach ist alles vorbei? Das stimmt so nicht ganz, denn hat das Team mit seiner Leistung überzeugt, wartet oft der nächste Schub an lukrativen Aufträgen. Häufig ist das Briefing gleich oder sehr ähnlich – das bedeutet für Sie einen minimalen Aufwand zur Einarbeitung. Eventuell wartet der Kunde auch mit einem völlig neuen, ebenso spannenden Projekt auf. Dann heißt es: alles zurück auf Anfang – und auf gute Zusammenarbeit!


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