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Ratgeber zu schreiben ist eine Kunst, die längst nicht alle Autoren beherrschen. Denn wäre es leicht, die Lösung für komplizierte Probleme anschaulich und für jedermann verständlich darzulegen, würden nicht so viele Menschen das Internet nach Ratschlägen durchforsten. Zu praktisch jeder Angelegenheit finden sich Frage-Antwort-Seiten, auf denen Gott und die Welt ihren Senf zur Problemlösung dazugeben dürfen. Doch diese fragwürdigen „Ratgeber“, deren Kommentare sich oft aus Halbwissen, Vermutungen oder wilden Behauptungen zusammensetzen, sind genau das, was deine User nicht brauchen.

Wenn du wirklich hilfreiche Ratgeber schreiben willst, solltest du ein fundiertes Wissen der jeweiligen Materie mitbringen und deine Fähigkeiten nachweisen können. Deine Sichtbarkeit, beispielsweise durch eine eigene Homepage oder einen YouTube-Channel, lässt dich vertrauenswürdig und kompetent wirken. Schaffe dir eine Bühne, auf der du per Blog, Video oder Infografik die Lösungen der Probleme deiner Leser und Zuschauer anschaulich vorführen kannst. Denn erst wenn du zeigst, dass du die Herausforderung bereits gemeistert hast, werden deine Nutzer sich selbst mit Zuversicht ans Werk machen.

Ein wirklich guter Ratgeber ist also nicht nur Experte seines Fachgebiets, sondern in gewisser Weise auch ein Psychologe. Das Publikum möchte schließlich motiviert und unter Umständen auch gelobt werden. Beim Veröffentlichen von Ratgebertexten spielt die Community-Arbeit eine immer größere Rolle. Erfolgreiche Ratgeberautoren sind wichtige Influencer ihrer Zielgruppe. Ratgeber gehören zu den am meisten gelesenen Content-Arten in sozialen Medien. Auch im Buchhandel sind Ratgeber zu den verschiedensten Themen nach wie vor höchst gefragt. Sachbücher machen dort gut ein Drittel des gesamten Umsatzes aus.

Weil die Nachfrage nach gutem Rat so groß ist, eignen Ratgeber sich hervorragend, um den Traffic auf deiner Website zu steigern und ein hohes Suchmaschinenranking zu erzielen. Du kannst diese Content-Art effektiv nutzen, um Inbound-Marketing für deine Produkte oder Dienstleistungen zu betreiben. Dabei handelt es sich um passives, nicht-aggressives Marketing mit dem Ziel, einen Mehrwert zu bieten, um die Besucherzahlen zu erhöhen und zufriedene Leser in Kunden zu verwandeln.


Was du auf dieser Seite erfährst:
 


  • Was einen guten Ratgeber ausmacht

  • Wie du die richtige Zielgruppe findest

  • Wie du die eigene Kompetenz nutzen und erweitern kannst

  • Wie du einen Ratgeber strukturiert schreibst

  • Was Ratgeber als Instrument des Inbound-Marketings ausmacht

  • Welche verschiedenen Arten von Ratgebern es gibt

  • Wie du den Autorenservice zu deinem Vorteil nutzen kannst

 
Wir haben diese Seite als unseren eigenen Ratgeber aufgesetzt, damit du Ratgeberschreiben lernen kannst und um die Feinheiten dieser besonderen Art des Schreibens zu beleuchten. Und genau das werden wir jetzt tun.

Was ist ein guter Ratgeber?


Stellen wir uns einmal die Frage, was einen guten Ratgeber wirklich ausmacht. Viele sogenannte Ratgebertexte sind nämlich in Wirklichkeit nichts weiter als versteckte Werbebotschaften, oberflächliche Tipps, die ohnehin jeder kennt, oder schlimmstenfalls sogar schlichtweg falsch.

Ein guter Ratgeber qualifiziert seine Leser, versorgt sie mit einem Mehrwert und befähigt sie zur Lösung ihrer Probleme. Nehmen wir an, ein engagierter Hobby-Heimwerker will sich am Bau einer Wendeltreppe versuchen. In einem guten Tutorial – ob als Text oder Video – würdest du ihm verschiedene Arten von Bausätzen vorstellen und deren Montage Schritt für Schritt erklären. Dazu kommen praktische Tipps, beispielsweise wie die Arbeit leichter von der Hand geht oder welche Sicherheitsmaßnahmen zu beachten sind. Auch Kostenvergleiche oder objektive Beurteilungen verschiedener Treppenmodelle können Teil des Ratgebers sein. Wenn du die Extra-Meile gehen willst, kannst du Anleitungen schreiben, die auf fortgeschrittene Anwender abzielen – zum Beispiel ein Tutorial für den kompletten Selbstzusammenbau, vom Zusägen des Holzes bis zum letzten Schliff. Nach der Lektüre deiner Anleitung sind die Leser im Idealfall in der Lage, ihre Wendeltreppe mehr oder weniger problemlos selbst zusammenzubauen.

Einem Ratgebertext sollten idealerweise Bilder und Grafiken beigefügt werden, welche das Geschriebene anschaulich illustrieren. Ebenso sind Sprachstil und Ausdrucksweise so zu wählen, dass Leser den Texten mühelos folgen können. Verzichte möglichst auf Fremdwörter – es sei denn, diese sind der Zielgruppe als Fachjargon bekannt. Grundsätzlich schadet es nie, Fachbegriffe noch einmal kurz zu erläutern. So finden auch absolute Anfänger leichter den Einstieg in die Materie. Motiviere deine Leser aus Fehlern zu lernen und bei ersten Rückschlägen trotzdem weiterzumachen. Wird ein Problem schwerer geschildert als es wirklich ist, schreckst du womöglich Nutzer ab, die deine Kunden werden könnten. Hier bietet es sich an, von deinen eigenen Erfahrungen zu berichten und deinen Werdegang vom Anfänger bis zum Experten zu beleuchten. Praktische Beispiele machen es leichter, sich ein abstraktes Problem vorzustellen. Für viele Nutzer dürfte es interessant sein, dir bei der Lösung eines Problems live zuzusehen.

Das Thema des Ratgebers ist schon aus der Überschrift abzulesen, innerhalb weniger Sätze muss klar werden, dass hier wertvolles Wissen geboten wird. Gern können auch externe Zitate, Tipps oder Erkenntnisse eingebunden werden, solange du diese klar kennzeichnest. Achte umgekehrt darauf, dass keine anderen User im Web dein Wissen als das ihre verkaufen.

Auf jeden Fall sollten Ratgebertexte mit einer gewissen Neutralität geschrieben sein. Bringe deine eigene Meinung ein, ohne zu versuchen, den Leser „überzeugen“ zu wollen. Auf gar keinen Fall solltest du direkt zum Kauf aufrufen – vor allem wenn du selbst in der betreffenden Branche aktiv bist, machst du dich sonst unglaubwürdig. Das Anliegen der Ratsuchenden muss stets im Vordergrund stehen.

Noch einmal einige wichtige Faktoren auf einen Blick:
 


  • Eindeutige Überschrift setzen

  • Schnell zum Punkt kommen: Was bietet dein Ratgeber?

  • Fundiertes und praktisches Wissen in einfacher Sprache vermitteln

  • Leser motivieren, eigene Erfahrungen einfließen zu lassen

  • Praktische Beispiele bringen

  • Neutral und im Interesse des Lesers schreiben


 
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Woran Ratgebertexte scheitern können


Es ist durchaus anspruchsvoll, allen Anforderungen für einen guten Ratgeber gerecht zu werden. Lustlos geschriebene, fehlerhafte oder überholte Ratschläge sind nur einige Gründe, warum Nutzer deine Hilfestellung verschmähen könnten. Hier einige der schlimmsten Fehler, die zum Scheitern von Ratgebertexten führen:

 

1

Text zu simpel:

Schnell passiert es, dass User sich für dumm verkauft fühlen, wenn ein Ratgebertext zu schlicht geschrieben ist. Wortkarge Erklärungen lassen meist viel Interpretationsspielraum, wenn der Lösungsansatz in der Praxis nicht wie beschrieben funktioniert. Außerdem ermüdet monotone oder fantasielose Sprache die Leser.

 

2

Text zu schwer:

Im Umkehrschluss können auch übermäßig verschachtelte oder vor schweren Fachbegriffen strotzende Ratgebertexte die Leser ratlos zurücklassen. Wer ausschließlich eine hochgebildete oder bereits vorqualifizierte Leserschaft anspricht, schränkt seine Reichweite von vornherein ein.

 

Schritt 3

Informationen falsch oder überholt:

Fehlerhafte Ratgeber oder solche mit veralteten Informationen verfehlen ihre Wirkung völlig. Im Zweifel können sie deinen Lesern sogar schaden, beispielsweise wenn es um Gesundheits- oder Ernährungstipps geht. Viele Anbieter im Internet machen falsche Versprechungen. Wenn dir dein Ansehen bei deiner Leserschaft etwas bedeutet, wirst du alle Informationen im Vorfeld gründlich prüfen. Hier gilt es, auch über den eigenen Schatten springen zu können und bei strittigen Fragen selbst den Rat externer Experten zu suchen.

 

Schritt 4

Keine seriösen Quellen:

Stellen sich externe Informationen als falsch heraus, hast du ebenfalls ein Problem. Ebenso solltest du darauf achten, keine Personen oder Websites, die als unseriös, unzuverlässig sowie politisch oder legal grenzwertig erscheinen, als Quellen zu nutzen.

 

Schritt 5

Der Ratgeber ist nicht praktisch:

Lassen sich deine Anleitungen in der Praxis nur schwer umsetzen, hilfst du den Nutzern nicht weiter. Um zu prüfen wie Andere mit deinen Ratschlägen zurechtkommen, kannst du deinen Ratgeber vor der Veröffentlichung von einer neutralen Person testen lassen. Diese sollte natürlich keine Vorkenntnisse der Materie besitzen.

 

Schritt 6

Fachchinesisch ohne Dolmetscher:

Wie bereits erwähnt, können Fachtermini problematisch sein. Ein einfaches Beispiel: Wenn du schreibst, dass Schraubverbindungen durch einen Engländer gelöst werden sollen, erkläre sicherheitshalber, dass es sich dabei um ein Werkzeug handelt, bevor deine Leser einen Flug nach London buchen.

 

Schritt 7

Der Text ist schlecht strukturiert:

Textwüsten ohne Absätze oder gliedernde Zwischenüberschriften machen das Lesen unnötig schwer. Viele Ratsuchende werden frustriert aufgeben und woanders weitersuchen. Wir gehen später noch weiter auf das strukturierte Ratgeber-Schreiben ein.

 

Schritt 8

Niemand braucht diesen Rat:

Erteile keine Ratschläge, nach denen nie jemand gefragt hat. Darunter fallen auch extreme Nischenthemen, für die sich so wenige Menschen interessieren, dass es aus Marketingsicht keinen Sinn ergibt, dafür Anleitungen oder Ratgeber zu schreiben.

 

Schritt 9

Leser werden beeinflusst:

Wenn der Autor seine neutrale Position als Berater verlässt und dem Leser seine eigene Meinung aufzwingt, kommt dies selten gut an. Ratgebertexte sind weder der richtige Ort für Direktwerbung noch für politische oder sonstige Ansichten.

 

Schritt 10

Text wird nicht gefunden:

Du investierst womöglich viel Zeit in das Schreiben deiner Ratgebertexte. Doch damit diese bei der Websuche auch gefunden werden, müssen Faktoren wie SEO und Regeln des Content-Marketings beachtet werden. Da Suchmaschinenmarketing heute nicht unser Thema ist, empfehlen wir dir, später unsere Anleitung zur Erstellung von erfolgreichem SEO-Content zu studieren.

Kenne deine Zielgruppe


Da sich Ratgeber für praktisch jeden Aspekt des täglichen Lebens schreiben lassen, ist die Vielfalt der verschiedenen Lesertypen entsprechend groß. Es empfiehlt sich also, vor jedem neuen Ratgeberprojekt eine Analyse der jeweiligen Zielgruppe durchzuführen. Wer sind die Menschen, für die du schreiben willst? Welche Informationen sind interessant für sie? Und welche Art von Medium eignet sich am besten, um deine Inhalte zu präsentieren?

Wie die Zielgruppe tickt, lässt sich in vielen Fällen durch die Teilnahme an den sozialen Netzwerken und Foren klären, welche von deinen Lesern frequentiert werden. Hör genau hin, wenn die Menschen ihre Probleme beschreiben, sich beschweren oder ganz konkrete Fragen stellen. Achte besonders auf den Wissensstand der Nutzer, denen du helfen willst. So kannst du ausschließen, dass dein Ratgeber nur bereits erprobte Tipps durchkaut. Häufig wirst du ein bestimmtes oder auch mehrere Probleme ausfindig machen, welche die Community beschäftigen. Gelingt es dir, zeitnah eine Lösung zu finden und sie dem ausgewählten Publikum zu präsentieren, wirst du damit zahlreiche Nutzer anlocken. Ist dein Rat hilfreich, kannst du damit rechnen, dass viele dankbare User zukünftig von alleine auf deiner Seite vorbeischauen.

Auch die Kaufgewohnheiten der Zielgruppe sollten untersucht werden. So kannst du beispielsweise Ratgeber oder Anleitungen zu angesagten Produkten, Hobbys oder Reisezielen schreiben.

Um deine Zielgruppe zu erreichen, spielt auch der gewählte Sprachstil eine wichtige Rolle. Sprich die Sprache deiner Leser: Auch in deiner Mentor-Rolle bist du trotzdem „eine/-r von ihnen“. Für gewöhnlich entwickelt jede soziale Gruppe – in diesem Fall die Nutzer eines Onlineforums – ganz eigene Sprachformen, in denen bestimmte Begriffe oder Satzformen immer wieder auftauchen. Wenn du ohnehin schon in den entsprechenden Communitys aktiv bist, dürfte es dir nicht schwerfallen, deine Leser auch sprachlich abzuholen.

Dem gegenüber steht die Frage der Authentizität. Ein knorriger Bergbauer, der beispielsweise einen Blog über die Käseherstellung betreibt, wirkt authentischer, wenn er seinen urigen Dialekt und leicht anachronistischen Charakter beibehält. Selbst wenn seine Leser möglicherweise hauptsächlich aus jungen Großstädtern bestehen, die einem neuen Öko-Trend folgen, würde es befremdlich wirken, wenn der Alm-Öhi ihre hippe Ausdrucksweise annähme.

Zugegeben, dieses Beispiel ist ein wenig übertrieben. Doch grundsätzlich wirst du es leichter haben, wenn du dich nicht verstellst. Für gewöhnlich sind Ratgeberautoren ihren Lesern ohnehin schon sehr nahe. Schließlich sind beide Seiten durch die gemeinsamen Interessen verbunden. Im Übrigen solltest du dich darauf einstellen, dass User den direkten Kontakt zu dir suchen. Beispielsweise in Form von Kommentaren oder zusätzliche Fragen zu einem Ratgebertext. Der Dialog mit deinen Followern ist Teil der Community-Arbeit und wird deinen Ruf als verlässlichen und sympathischen Ratgeber weiter festigen.

 
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Der entscheidende Faktor: deine Kompetenz


Wie gut dein Ratgeber gelingt, hängt letztendlich von deiner Kompetenz in der gewählten Materie ab. Intensive Recherche und eigenes Know-how sind die Grundlagen für nachvollziehbare und nützliche Anleitungen. Wie gut kennst du dich wirklich mit dem Thema aus, zu dem du einen Ratgeber schreiben willst?

Alle Quellen sind so gründlich wie möglich zu prüfen. Bevor du Ratschläge erteilst, musst du sicher sein, dass diese auch funktionieren. Du solltest jeden Aspekt deines Ratgebers im Schlaf beherrschen, damit du zu jedem noch so kleinen Detail verlässliche Informationen liefern kannst. Bedenke, dass kleine Probleme für einen Experten wie dich in den Augen eines Laien unüberwindbare Hürden darstellen können. Erst wenn du selbst alle Fallstricke kennst, kannst du erklären wie man diese vermeidet.

Wenn du selbst noch Defizite an deinem Wissensstand oder deinen Fähigkeiten entdeckst, verzage nicht. Praktisch jeder Skill lässt sich mit ausreichend Geduld erlernen. Und am Ende kannst du in einem Ratgeber berichten, wie du selbst alle Hürden auf dem Weg zum Experten genommen hast.

Ratgeber strukturiert schreiben


Die Struktur eines Ratgebers
 
Eine saubere optische und inhaltliche Struktur empfiehlt sich für alle Arten von Texten. Doch bei einem Ratgeber kommt es darauf an, dass die Leser alles leicht verstehen können und ihnen keine Information entgeht. Es ist also besonders wichtig, Ratgebertexte optisch ansprechend zu gliedern und strukturiert zu schreiben. Sinnvolle Absätze und aussagekräftige Zwischenüberschriften erhöhen die Lesbarkeit. Du kannst das Layout weiter auflockern, indem du passende Zitate einfügst, Infoboxen mit konkreten Tipps entwirfst oder Auflistungen schreibst, beispielsweise als Checklisten, welche die Leser abarbeiten können.

Nutze unterschiedliche Farben, um die verschiedenen Abschnitte deines Ratgebers voneinander abzuheben. So lassen sich besonders komplexe Themen übersichtlich in einzelne Bereiche unterteilen.

Wenn du ein Ratgeberbuch oder eine technische Anleitung schreiben willst – egal ob eBook oder Print – kannst du besonders viel mit Illustrationen und Grafiken arbeiten. Es geht dabei neben der anschaulichen Information auch um die optische Erscheinung. Beim probeweisen Durchblättern vor der Kaufentscheidung wirken schicke Zeichnungen oder Fotos viel besser als seitenweise Textwüsten.

Hand mit Glühbirne

Ratgeber als Instrument des Inbound-Marketings

Wir leben in einer Zeit, in der viele Menschen von Direktwerbung übersättigt sind und Banner, Anzeigen oder Werbespots kaum noch wahrgenommen werden. Hier setzt das Inbound-Marketing an, indem informativer und hilfreicher Content bereitgestellt wird, welcher die Nutzer unterhält oder ihre Probleme löst. Derartige Inhalte generieren eine Sogwirkung, ziehen weitere Nutzer an und erzeugen gleichzeitig auf passive Weise Interesse an deinen Produkten oder Dienstleistungen. Ratgeber eignen sich daher ganz hervorragend für Inbound-Marketing.

Verschiedene Arten von Ratgebern


Da Ratgeber zu praktisch jedem Thema verfasst werden können, gibt es entsprechend viele Varianten davon. Wir wollen im Folgenden die häufigsten Ratgeber-Themen vorstellen. Idealerweise solltest du Experte auf deinem gewählten Gebiet sein, um Ratgeber zu erstellen, die einen Mehrwert bieten und deinen Lesern wirklich helfen.

Do-it-yourself- Ratgeber


Die Do-it-yourself-Bewegung hält in Deutschland seit Jahrzehnten ganze Baumarktketten am Leben. Doch nicht nur Heimwerker, sondern auch viele andere Hobbyisten, Reiselustige, Freizeitköche oder Künstler nutzen ihre Zeit, um neue Fähigkeiten und Kenntnisse zu erwerben. Und du wartest bereits mit dem passenden Ratgeber dafür. Bei dieser Form der Ratgeber geht es also im Wesentlichen darum, jemandem beizubringen sich selbst zu helfen.

Make-up-, Beauty- und Wellnesstipps:

All diese Formen der kosmetischen Ratgeber sind enorm beliebt bei sämtlichen Altersgruppen – vorwiegend, jedoch nicht ausschließlich, unter Frauen. Mit Schmink-Anleitungen haben einige junge YouTuberinnen es bereits zu einer Anhängerschaft von mehreren Millionen Fans gebracht. Von ganz dezentem Make-up bis zur Gesichtsbemalung zum Karneval bietet das Thema unzählige Variationen. Während sich viele Beauty-Tipps am besten in Videoform darstellen lassen, kannst du vor allem im Wellness-Bereich viel schreiben. Von Anleitungen zur Entspannung oder Meditation bis zu Ratgebern zur gesunden Lebensführung gibt es viel Bedarf an Ratgebern. Wellness-Themen überschneiden sich oft mit anderen Bereichen wie Sport oder Ernährung.
 

Beauty und Wellness
 

Moderatgeber:

Mode ist immer ein aktuelles Thema – und zwar für Männer und Frauen. Wir leben in einer Zeit, in der es längst nicht nur einen angesagten Stil gibt. Heutzutage existieren zahllose Subkulturen, die sich oft über einen bestimmten Kleidungsstil definieren. Ein feiner Spürsinn ist vonnöten, um zu erkennen, wann man in der jeweiligen Szene als „gut angezogen“ gilt. Neben dem Look kommt es bei manchen Kleidungsstücken auf die Funktionalität an. So wird Sportkleidung, Arbeitskleidung oder Outdoorkleidung jeweils entworfen, um einen bestimmten Zweck zu erfüllen. Zum Beispiel, um viele Taschen und Stauraum zu bieten, vor Wind und Wasser zu schützen oder maximale Bewegungsfreiheit zu garantieren. Moderatgeber können also sowohl die ästhetischen und trendigen als auch die praktischen und funktionalen Aspekte von Kleidungsstücken oder ganzen Modekollektionen zum Thema haben.
 

Mode
 

Reiseratgeber:

Im Gegensatz zum Reiseführer, der oft eher allgemeine Angaben zum Reiseland, seiner Geschichte und Sprache macht, enthalten Reiseratgeber konkrete Tipps, oft bis zur regionalen Ebene oder für einzelne Orte, Hotels und andere Unterkünfte. In der Regel hält der Autor sich selbst vor Ort auf oder hatte unmittelbar zuvor eine Reise dorthin unternommen. Entsprechend lassen sich hilfreiche Ratschläge erteilen, die andere Urlauber direkt umsetzen können. Neben Tipps, wo es das beste Essen oder die schönsten Sehenswürdigkeiten gibt, kann auch vor schlechten Hotels, üblen Gegenden oder Touristen-Abzocke gewarnt werden. Sehr gut kommen „Geheimtipps“ an, die dabei helfen, versteckte Ecken zu entdecken sowie Land und Leute besser kennenzulernen. Neben dem Massentourismus ist seit einigen Jahren ein Trend zu alternativem Tourismus, Wander- und Rucksackreisen zu beobachten.
 

Reise
 

Heimwerkertipps:

Der Klassiker unter den Do-it-yourself-Ratgebern. Am eigenen Heim gibt es immer etwas zu tun – vor allem Hausbesitzer können ein Lied davon singen. Dir stehen hier unzählige Themen offen, vom Großen wie Renovierungen oder dem Anbau neuer Gebäudeteile bis zum Kleinen wie dem Bau eines Vogelhäuschens. Das Bauen und Reparieren von Möbeln, das richtige Vorgehen beim Tapezieren oder Fliesenlegen – gerade unter den jüngeren Generationen ist zu beobachten, dass solche, früher selbstverständliche Kenntnisse verlorengehen. Werkzeugkunde ist ein weiteres interessantes Thema, denn viele Menschen wissen nicht, wie sie Bohrer, Flex oder Fuchsschwanz richtig benutzen, bis es ihnen jemand zeigt. Du könntest zum Beispiel in deiner eigenen Werkstatt Werkzeuge, Farben oder Materialien testen und verschiedene Projekte realisieren. Hauptsache, du dokumentierst alles per Text, Bild oder Video.
 

Heimwerker
 

Hobby-Ratgeber:

Natürlich gibt es neben dem Heimwerker-Dasein noch zahllose weitere Hobbys, zu denen du ganz hervorragend Ratgeber schreiben kannst. So ist der Modellbau ein vielseitiges und von vielen Menschen verfolgtes Hobby, zu dem sich erstklassige Bastel- und Mal-Anleitungen erstellen lassen. Vom Briefmarkensammeln über das Entwerfen kreativer Geschenkverpackungen bis zum Testen und Bewerten von Brettspielen – wenn du ein Hobby liebst, kannst du auch tolle Ratgeber dafür schreiben.
 

Hobby
 

Ratgeber für Haus und Garten:

Häuser und Wohnungen sind einladender, wenn sie schön dekoriert und geschmackvoll eingerichtet sind. Das Gleiche gilt für Gärten, wobei die Pflege von Gartenhäuschen, Fischteich, Jägerzaun und Co. noch ganz eigene Fähigkeiten erfordert. Sowohl im Haus als auch im Garten können zahlreiche Pflanzen gehalten werden, deren Pflege sich je nach Art mehr oder weniger leicht gestaltet. Du könntest Ratgeber für den gesamten Bereich von Haus und/oder Garten schreiben oder dich auf ein Thema spezialisieren. Als Innenarchitekt, Landschaftsgärtner oder Anbieter von Deko-Artikeln wirst du von steigendem Traffic auf deiner Homepage profitieren.
 

Haus und Garten
 

Haustier-Ratgeber:

Für viele Menschen sind Haustiere feste Mitglieder der Familie. Die beliebtesten und häufigsten Haustiere sind Hunde und Katzen, doch auch über Hamster, zahme Ratten, Meerschweinchen oder Fische lassen sich tolle Ratgeber schreiben. Wobei die Aquaristik genau wie die Terraristik natürlich ein ganz spezielles Feld für sich ist. Pferde sind zwar keine klassischen Haustiere, doch die Begeisterung so vieler Menschen für den Reitsport bietet Raum für Ratgeber über Zubehör, Reitschulen und den Umgang mit den Tieren selbst. Generell lassen sich die wichtigsten Ratgeber-Themen zu Haustieren in bekömmliches Futter, die richtige Haltung und Pflege sowie Tipps zur Anschaffung einteilen.
 

Haustiere
 

Kochen und Backen:

Kaum ein anderes Thema liefert so viel Stoff für Ratgeber. Allerdings stehst du im kulinarischen Bereich auch einer großen Zahl an Konkurrenten gegenüber. Überschätze dich also nicht und fange mit einfachen Rezepten an. Der Spruch „das Auge isst mit“ gilt übrigens auch für Ratgeber. Die Aufmachung sollte übersichtlich, Zutaten und Aufwand leicht zu überblicken sein. Fotos können helfen, doch das Fotografieren von Essen ist eine Kunst für sich. Werden wichtige Regeln nicht beachtet, sieht das Ergebnis alles andere als appetitlich aus. Da „Foodografie“ jedoch immer beliebter wird, gibt es auch dazu jede Menge Ratgeber.
 

Kochen und Backen
 

Ratgeber für Sport und Fitness:

Hier reicht die Bandbreite der Aktivitäten vom privaten Hobby-Sport bis zum semiprofessionellen Vereinssport oder gar Ambitionen auf eine Karriere als Berufssportler. Neben der korrekten Ausübung der verschiedenen Disziplinen lassen sich auch Ratgebertexte zu Sportbekleidung, Sportgeräten oder sonstigem Zubehör schreiben. Da falsche oder unklare Ratschläge durchaus negative Folgen für die Gesundheit deiner Leser haben können, raten wir im sportlichen Bereich zu äußerster Gründlichkeit. Du solltest selbst als Sportler, Trainer oder Therapeut in der gewählten Disziplin aktiv sein, um belastbare und glaubhafte Ratschläge zu erteilen.
 

Sport und Fitness
 

Finanzratgeber:

Geld bewegt die Welt – und in der globalen Finanzkrise haben Börsengeschäfte keineswegs an Reiz verloren. Tatsächlich suchen heute so viele Menschen im Web nach Anlagetipps oder dem Weg zum schnellen Geld wie nie zuvor. Der Finanzbereich hat dennoch einen mittelmäßigen Ruf, die Angst vor Betrug ist groß. Tritt also mit Finanzratgebern stets besonders seriös auf. Es erübrigt sich zu sagen, dass du dich mit dem gewählten Thema wirklich gut auskennen solltest.
 

Finanzen
 

Ratgeber über das Schreiben und andere kreative Skills:

Wenn du dich mit dem Schreiben auskennst, womöglich gar dein Geld damit verdienst, kannst du auch Nachwuchs-Autoren anleiten. Ob Sachbücher oder Unterhaltungsliteratur, Fiktion oder Tatsachenberichte – wer träumt nicht davon, ein eigenes Buch zu schreiben?

Kreativität

Allgemeine Ratgeber


Hier noch einige Themenbereiche für allgemeine Ratgeber, die sich nicht in den Do-it-yourself-Bereich einordnen lassen.
 

  • Buchtipps:
    Lohnt es sich, ein bestimmtes Buch zu lesen? Eine gute Buchrezension schildert Thema und Handlung, ohne dabei zu viel zu verraten. Um besser einzuordnen, ob ein Roman den Lesern gefallen könnte, lassen sich Parallelen zu ähnlicher Literatur ziehen. Im Falle von Sachbüchern sollte vor allem bewertet werden, wie anschaulich und nachvollziehbar die Materie geschildert wird und ob das jeweilige Buch sich eher für Anfänger oder Fortgeschrittene eignet. Beliebte Bücher werden oft und gerne in Onlineforen diskutiert – dort kannst du hervorragend mit deiner Buchkritik ansetzen.

  • Filmkritiken:
    Viele Leute lesen zunächst eine oder mehrere Kritiken, bevor sie entscheiden, einen Film anzusehen. Wie bei den Büchern ist es auch hier wichtig, das Ende eines Films nicht vorwegzunehmen. Faktoren wie explizite Gewalt, sexuelle Handlungen und daraus resultierende Altersbeschränkungen interessieren vor allem Eltern, die sich fragen, ob ihre Kinder einen bestimmten Film sehen dürfen.

  • Fahrzeug-Testberichte:
    Wir leben in einer Auto-Nation, wo Testberichte und Ratgeber zu Automobilen, Motorrädern und Fahrzeugzubehör von zahllosen Menschen gelesen werden. Wenn du dich in diesem Bereich auskennst – in der Technik, im Design – oder einfach ein leidenschaftlicher Fahrer bist, findest du hier ein begeisterungsfähiges Publikum, das hilfreiche Ratgeber dankbar annehmen wird.


Du brauchst Support? Lass freie Autoren deine Ratgeber schreiben


Ratgeber zu schreiben ist eine anspruchsvolle und mitunter zeitraubende Arbeit. Sollte dir selbst das Talent zum Schreiben nicht in die Wiege gelegt worden sein oder dir schlichtweg die Zeit dazu fehlen, können wir helfen. Bei Textbroker steht dir ein riesiges Netzwerk aus fähigen Autoren mit Erfahrungen in den verschiedensten Themengebieten zur Verfügung.

Nach dieser Lektüre solltest du einen guten Eindruck davon haben, wie du mit Ratgebertexten mehr zufriedene Kunden für deinen Onlineshop, deine Werkstatt, deine Gärtnerei oder deinen Bio-Bauernhof anziehen kannst.

Was immer dein Spezialgebiet ist – nutze dein Expertenwissen, um anderen Menschen wirklich weiterzuhelfen. Denke daran, immer zu testen, ob dein Ratgeber in der Praxis verstanden wird und sich von der Zielgruppe umsetzen lässt.

Wir wünschen dir viel Erfolg mit deinen Ratgebertexten.

 
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