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6 Content-Formate, die deine Leser rundum begeistern

Wir alle wissen um die Macht von gutem Content. Allerdings können die Inhalte noch so nützlich sein: Sind sie nicht ansprechend aufbereitet, werden sie schnell im Sande verlaufen. Die Wahl des passenden Formats spielt also eine zentrale Rolle, wenn es darum geht, für steigende Google-Rankings zu sorgen, den Leser glücklich zu machen – und ihn im Idealfall natürlich auch als Kunden zu gewinnen. Hier stelle ich euch sechs spannende Content-Formate vor, die weder exorbitant viel Zeit verschlingen noch Unmengen an finanziellen Ressourcen fressen. Fest steht: Mutig und offen sein lohnt sich!

leser

Content-Format #1: Videos

 
Werbebotschaften via Video transportieren: Durch die Ansprache von zwei Sinnen gleichzeitig werden Informationen effizient vermittelt und Emotionen geweckt. Visuelle Inhalte kann das Gehirn nämlich in Windeseile verarbeiten. Zudem erhöhen Videos, die verstärkt in unserer Werbewelt konsumiert werden, die Verweildauer, was sich dann natürlich häufig auch in einer höheren Rankingposition widerspiegelt. Da digitaler Content – insbesondere für die Millenials, bei denen vier von fünf Videos in ihre Kaufentscheidung miteinbeziehen – immer bedeutsamer wird, ist dieses Content-Format für eine zeitgemäße Kommunikation fast schon Standard. Lunbaut einer Studie steigert die Einbindung von Videos die Conversion-Rate auf Landingpages sogar um 80 Prozent.

In der heutigen Zeit musst du dir weder ein teures Equipment für dein Vorhaben anschaffen noch ein Filmstudio anmieten. Oft reicht hier ein Smartphone völlig aus. Kombinierst du es mit einem Ansteckmikrofon, welches den Sound aufpäppelt, und einem einfachen Schnittprogramm, steht deiner eigenen Videoproduktion nichts mehr im Wege. Was dem ein oder anderen aber womöglich im Weg stehen könnte, ist die Scheu vor der Kamera. Hier sind Animationssoftwares wie PowToon, Animaker oder Renderforest gute Alternativen.

Für einen zwanzig-Sekunden-Clip benötige ich beispielsweise damit ein bis zwei Stunden. Wem der Aufwand dennoch zu hoch ist, sollte vielleicht auf ein passendes, positiv bewertetes Video von YouTube zurückgreifen, mit dem bereits eine beachtliche Zahl an Zuschauern interagiert hat.

 
videos

Content-Format #2: Cinestocks

 
Magische Momente mit Bewegtbildmaterial: Mittlerweile sind animierte GIFs aus dem Netz nicht mehr wegzudenken. Wahrscheinlich kennen nur die wenigsten teilanimierte GIFs, sogenannte Cinestocks oder Cinemagraphs. Das Besondere hieran: Es handelt sich um eine Mischung aus Bild und Video. Dadurch, dass nur ein Teil sich in einem sich wiederholenden Ablauf bewegt, während der Rest wie bei einem herkömmlichen Bild statisch ist, bringt dieses kleine Element Dynamik in das gesamte Motiv. Und auch wenn oder vielleicht insbesondere, weil die Bewegung minimalistisch ist, erregen die Bilder unsere Aufmerksamkeit. Auch dieses Content-Format, das zum ersten Mal bei einer Fashion-Show im Jahre 2011 seinen ersten großen Auftritt hatte, soll die Leser binden und dazu beitragen, dass die Verweildauer positiv beeinflusst wird. Als animierte GIF-Datei lassen sich Cinestocks unkompliziert integrieren und tragen dazu bei, dass die Interaktionsrate in den sozialen Medien steigt.
 
Cinestock Start-up

Content-Format #3: Statements

 
Den richtigen Influencer finden: Wir wissen, welche Wirkung ein authentischer Influencer auf eine Marke ausüben kann. Doch finde ich überhaupt den passenden für mein Business?
Während der Recherche zeichnet sich meistens im Kopf bereits ein Bild vom fertigen Artikel. In diesem Stadium kannst du mit einer Recherche nach entsprechenden Personen beginnen und diese via Mail um ein Statement bitten. In der Regel antwortet mindestens eine oder einer der Auserwählten, sodass du das Zitat bis zum Abgabetermin noch fristgerecht einbauen kannst. Damit schaffst du für den Leser einen echten Mehrwert und der Influencer selbst teilt den geschriebenen Artikel gerne in den sozialen Medien oder verlinkt ihn. Das Entscheidende dabei: Du setzt nicht unbedingt auf die großen, sondern lieber auf Influencer aus der zweiten Reihe. Diese Micro-Influencer stehen zwar für weniger Reichweite, dafür aber auch für mehr Relevanz und sind daher oft die bessere Wahl für eine Zusammenarbeit.

„Bei meiner Arbeit als freiberuflicher Redakteur habe ich weit mehr als 1.000 Artikel verfasst. Um mich von meinen Wettbewerbern abzuheben und den Kunden glücklich zu machen, habe ich pro Artikel mindestens zwei Influencer zum beauftragten Thema angeschrieben. Das klingt nach großem Aufwand? Ist es nicht, glaube mir!
Und noch ein Tipp: Innerhalb der eigenen Kompetenzen empfiehlt sich der Aufbau eines Netzwerks. In fast allen Städten finden Marketing-Veranstaltungen oder Gründertreffen statt. Es kann nicht schaden, sich dort blicken zu lassen. Die Leute, die du dort kennenlernst, können durchaus als Multiplikatoren für dein Business hilfreich sein.“

 
statements

Content-Format #4: Provokationen

 
Gekonnt polarisieren: Behauptungen, Thesen oder Provokationen werden häufig in den sozialen Medien geteilt oder animieren die Leserschaft zu Kommentaren oder anderem User-Generated-Content. Wichtig ist auch hier wie bei allen Content-Typen im World Wide Web und den dahinterstehenden Aufgaben, dass du deine Leser mit durchdachten Inhalten überzeugst und dich so von anderen abhebst.

Im Agentur-Alltag muss der Kunde natürlich vorab darauf hingewiesen werden. Immer wieder haben wir gemerkt, dass das Kommentieren von aktuellem Tagesgeschehen ordentlichen Buzz erzeugt.

 
provokationen

Content-Format #5: Mitmach-Inhalte

 
User aktiv einbinden: Auch wenn Mitmach-Inhalte in Artikeln noch nicht so häufig zu entdecken sind, ist eine Integration ohne weiteres möglich. Programmierkenntnisse werden dafür längst nicht mehr benötigt und in einigen Fällen sind die angebotenen Tools sogar kostenlos.

Tools für deine Mitmach-Inhalte:

  • Juxtapose: Dieses Tool eignet sich zur Erstellung von Vorher-Nachher-Bildern und wird kostenlos angeboten.
  • Storymap: Im täglichen Schreiballtag wird Juxtapose wahrscheinlich nicht oft Anwendung finden. Anders ist es bei der Storymap: Dieses Tool, das ebenfalls kostenlos ist, eignet sich hervorragend zur Visualisierung von Ereignissen.
  • Timeline: Ebenfalls sehr zu empfehlen ist Timeline zur Generierung einer Chronik.

Eine weitere Form von Mitmach-Inhalten oder Engaging Content sind Online-Umfragen und Quizze. Wer den Leser fesseln möchte, sollte sich mit dem Thema weiter beschäftigen.

Als Redakteur lohnt sich bei kostenpflichtigen Services eine Mitgliedschaft für wenige Euro. Über einen Embedded-Code kann der Inhalt in den Artikel integriert werden – ganz ohne technische Hürden.

 
quiz

Content-Format #6: Infografik

 
Einen komplexen Sachverhalt strukturiert darstellen: Da die meisten Menschen visuelle Inhalte leichter und schneller verarbeiten können als reinen Text, konnten sich Infografiken als effektives und anschauliches Format im Content-Marketing-Mix etablieren. Auch in deiner Content-Landschaft kann eine Infografik ein besonderes Highlight darstellen, wenn du sie ab und zu bewusst einsetzt. Zum einen sollten sie natürlich sehr gut recherchiert sein, damit sie Wissen professionell vermitteln, und zum anderen sollten sie anspruchsvoll und übersichtlich gestaltet sein – ansonsten werden sie mit Sicherheit vom Radar verschwinden.

Mit diesem Tool kannst du Schritt für Schritt vom Laie zum Designer werden:

  • Piktochart
  • Infogram
  • Visme

Nach zehn erstellten Infografiken bist du noch längst kein Profi. Du musst Geduld und Disziplin mitbringen. Orientiere dich an bereits erstellten Infografiken und schule dein Auge bis du den Dreh raushast.

 
flowchart

Fazit

 
Lieblos vs. liebevoll: Um sich vom Einheitsbrei da draußen abzuheben, können deine hochwertigen Texte – die wohl auch weiterhin das beliebteste Format im Content-Marketing bleiben dürften – mit einigen hier vorgestellten Formaten angereichert werden. Mit nur kleinen, aber mit Liebe zum Detail aufbereiteten Mitteln kannst du so die Qualität des Inhalts maßgeblich steigern. Kunden und Auftraggeber bzw. Unternehmen werden sich über eine höhere Verweildauer, mehr Traffic und letztlich auch mehr Umsatz freuen. Ich erstelle heute Content nur noch nach den hier genannten Prinzipien. Sie sind fester Bestandteil meiner Arbeit und bringen Abwechslung in die eigene Routine, sodass dann auch das Schreiben wieder mehr Spaß macht. Die Liebe in jedem von dir erstellten Meisterstück wird der Leser bemerken und im besten Fall honorieren.

Autorenprofil Martin Brosy

 

Martin Brosy

„Vergiss klassische Bilder und denke neu!“ Martin Brosy ist Geschäftsführer der Cinestock GmbH – einer Datenbank für Cinestocks, auch Cinemagraphs genannt. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Online-Marketer teilt er sein Wissen gerne auf Messen und in diversen Podcasts.

 


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Kommentare

Lisa 20. September 2018 - 14:28

Provokationen sind in Social Media besonders beliebt. Danke für diesen Beitrag!

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