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Autor des Monats Oktober 2018: Florentine

Unsere neue Autorin des Monats Florentine war fast von Anfang an mit dabei und hat sich seit 2007 eine erfolgreiche Karriere als Texterin aufgebaut. Jetzt lässt sie uns an ihrem Erfahrungsschatz teilhaben.

Stilisiertes Logo mit einem Stift, zwei Lorbeerzweigen und dem Schriftzug "Autor des Monats"


Unsere neue Autorin des Monats Florentine ist schon seit 2007 als Autorin auf Textbroker unterwegs. Was nach der Arbeit am Lehrstuhl für Angewandte Physik/Sensorik anfangs nur als Zuverdienst begann, wurde innerhalb von ein paar Jahren zur Vollzeitkarriere als freiberufliche Texterin. Seitdem bewältigt sie regelmäßig eine große Menge an Aufträgen. In diesem Interview gibt Florentine Ihren Mitautoren hilfreiche Tipps fürs Texterdasein!

Erzählen Sie uns etwas über sich

 
Wir leben in einem kleinen Dorf, von hier aus sind die Wege relativ weit. Mal schnell zum Einkaufen? Das kostet eine halbe Stunde mit dem Auto. Klar, dass sich auch die Jobangebote in der Nähe in Grenzen halten. Das Arbeiten im Home Office ist da ideal! Doch nicht nur wegen der Entfernungen, sondern auch wegen unserer fünf wundervollen Kinder. Und wegen der Pferde, der Hunde und all der Arbeit, die damit zusammenhängt. Die Pferde sind mein großes Hobby und ich bin froh, dass meine Familie mitzieht. Für andere Hobbys bleibt da kein Platz, außer für das Lesen, das ist immerhin überall möglich. So liegen nun auch überall im Haus Bücher verteilt, sodass ich immer dort lesen kann, wo ich gerade bin. Ansonsten sind die Tage viel zu kurz: Arbeiten, Kinder, Tiere, Mann – was das an Zeit kostet!

Wie sind Sie zu Textbroker gekommen und was motiviert Sie dazu, für uns zu schreiben? Wie sind Sie generell zum Schreiben gekommen?

 
Bis zum Jahr 2006 arbeitete ich als Sekretärin an der BTU Cottbus am Lehrstuhl für Angewandte Physik/Sensorik. Nach mehrmaliger Verlängerung musste mein Arbeitsvertrag leider auslaufen, die Verwaltung wollte sparen. Zu der Zeit befand ich mich ohnehin in der Elternzeit mit unserem ersten Sohn und so schob ich den Gedanken an die Jobsuche erst einmal weit weg. Doch so ein Jahr Elternzeit ist schneller um, als einem lieb sein kann! Wir konnten uns partout nicht vorstellen, den Kleinen in die Krippe geben zu müssen und so suchte ich im Internet nach Jobs, die von zu Hause aus zu erledigen wären. Da stieß ich auf Textbroker. Das Angebot schien ideal und schnell war der Bewerbungstext getippt. Am 13. Februar 2007 gab ich meinen ersten Text ab und seither hat sich mein Schreibpensum immer weiter gesteigert. Erst nur als Zuverdienst, bald als richtiger Nebenjob. Doch die Aufträge wurden mehr und im Mai 2010 meldete ich mich offiziell als Freiberuflerin an.
 
Textbroker ist für mich immer noch die beste Lösung und ich ziehe die Plattform dem tatsächlichen freien Arbeiten sogar vor. Ich kann mir die Kunden aussuchen und habe immer die Sicherheit, mein Geld auch zu bekommen. Weder sind Angebote oder Rechnungen zu schreiben, Mahnungen zu verfassen und ich bleibe am Ende nicht auf meinen Forderungen sitzen. Bei Fragen wird es dank des Support-Teams immer hilfreiche Antworten und Unterstützung geben und so habe ich als Texterin trotz der Arbeit im Home Office nie das Gefühl, völlig auf mich allein gestellt zu sein.

Sie bewältigen regelmäßig eine große Menge an Aufträgen zu den verschiedensten Themen, oft innerhalb eines Tages. Wie behalten Sie hier den Überblick? Was sind Ihre Tipps und Tricks bezüglich Organisation und Planung?

 
Ich denke, hier muss jeder seinen eigenen Weg finden. Ich weiß zum Beispiel, dass bei 7000 Wörtern am Tag meine absolute Obergrenze erreicht ist, danach machen weder Finger noch Kopf wirklich mit. Wobei das natürlich auch von den zu bearbeitenden Themen und vom Rechercheaufwand abhängig ist. Wenn möglich, suche ich mir die Themen aus, was bei festen Kunden und Direct Orders nicht immer geht. Da können auch mal Texte zu technischen Themen gefragt sein, die mir nicht so liegen. In solchen Fällen hält sich dann auch die Lust zum Schreiben in Grenzen! Ein wichtiger Tipp ist daher, dass sich ein Texter nach Möglichkeit Themenbereiche suchen sollte, in denen er selbst versiert ist. Sicher kann man sich viel Wissen anlesen, kann Quellen durchforsten und Hintergründe erforschen. Wenn aber eigenes Fachwissen oder Wissen aus praktischer Erfahrung mit in die Texte einfließen kann, schreibt es sich zum einen leichter, zum anderen steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Texte inhaltlich und fachlich richtig sind.
 
Geht es einmal nicht vorwärts, hilft es, etwas zu unternehmen, was sonst noch Spaß macht. Etwas, das nichts mit dem Schreiben zu tun hat. Oft fällt mir beim Spielen mit den Kindern oder bei einem Spaziergang mit dem Pferd eine Idee ein, die sich prima als Aufhänger für den anstehenden Text nutzen lässt. Um diese Idee spinne ich dann das recherchierte Wissen und weitere Gedanken. Am Ende entsteht daraus ein fertiger Text, der dem Kunden bestenfalls sofort gefällt.
 
Planung und Organisation sind alles. Wenn ich mehrere Aufträge als Direct Order habe, überlege ich mir meist schon am Vortag, welche von den Texten am folgenden Tag zu bearbeiten sind. Ich setze mir ein ungefähres Budget, das ich im Monat, in der Woche und am Tag erreichen will und bearbeite die Aufträge entsprechend. Klar, dass immer mal was dazwischenkommt, ich einen geistigen Hänger habe und nicht weiterkomme. Dann muss das am nächsten Tag oder notfalls auch am Wochenende ausgeglichen werden.
 
Außerdem spielen neben der eigenen Planung vor allem die Wünsche der Kunden eine Rolle, und wenn ein wichtiges Projekt eben gleich bearbeitet werden muss, dann wird alles andere zurückgestellt. Zuletzt brauche ich Ruhe zum Schreiben und so nutze ich immer die Zeit, wenn die Kinder draußen, in der Schule, im Kindergarten oder anderweitig beschäftigt sind. Aber auch hier denke ich, dass jeder herausfinden muss, welche Arbeitsumgebung am besten zum kreativen Schreiben geeignet ist. Ich kann zum Beispiel nicht mit Musik arbeiten, denn ich muss bei meinen Lieblingssongs immer mitsingen oder wenigstens geistig mitsummen und kann nicht mehr konzentriert arbeiten. 🙂


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