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Autor des Monats

In unserer Serie „Autor des Monats” stellen wir dir jeden Monat einen deiner Texterkollegen vor und befragen sie oder ihn zu seiner Laufbahn.

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Autor des Monats November 2019: ExaktText

 
Für den 5-Sterne-Autor ExaktText begann das Schreiben zunächst als Nebenverdienst beim Studium, jetzt gehört es für ihn als kreativer Ausgleich zum Alltag dazu. Lass dir von ihm berichten, was ihn an der Arbeit als Freelancer besonders reizt und mit welchen einfachen Hilfsmitteln er seine Arbeitsprozesse optimiert!

Erzähle uns etwas über dich. Berichte gerne darüber, was du abgesehen vom Schreiben gerne machst, welche Hobbys du hast usw.

 
Mit der Arbeit als Texter habe ich während meines Studiums im Nebenerwerb begonnen. Damals war das Texten für mich vor allem ein kleiner Hinzuverdienst während der Semesterferien oder auch einmal zwischendurch, wenn ich etwas finanzieren musste. Ich habe allerdings auch vorher schon privat gerne geschrieben und mochte es schon während meiner Schulzeit, längere Texte wie Erörterungen zu entwickeln. Während meines wirtschaftswissenschaftlichen Studiums kam das leider etwas zu kurz, weshalb ich gezielt nach einer freiberuflichen Arbeit gesucht hatte, bei der ich zum Ausgleich schreiben konnte. Da kam Textbroker damals gerade recht.

Wie bist du zu Textbroker gekommen und was motiviert dich dazu, für uns zu schreiben? Wie bist du von deinem Beruf zum Schreiben gekommen?

 
Ein wenig freiberuflich und auch als Hobby programmiere ich gerne und arbeite da vor allem in C#. Mir macht es wohl einfach Spaß, am Schreibtisch zu sitzen und etwas in die Tastatur zu tippen. Da ist es häufig gar kein so großer Unterschied, ob es sich um einen Werbetext oder Programmcode handelt. Leider habe ich bisher kaum Texte zum Thema Programmierung geschrieben. Hier scheint entweder der Bedarf nicht sonderlich hoch zu sein oder ich konnte entsprechende Aufträge bisher einfach noch nur nicht finden. Das Texten bildet für mich aber nach wie vor ganz klar den beruflichen Schwerpunkt.
 
Den Nickname ExaktText habe ich mir zugelegt, um zu unterstreichen, dass für mich eine zuverlässige Arbeitsweise und eine hohe Genauigkeit bei der Umsetzung der Kundenvorgaben wichtig ist. Häufig kommt es beim Schreiben zum Beispiel darauf an, verschiedene Daten wie Produktdetails möglichst genau in den Text einzuarbeiten. Hier gilt es Flüchtigkeitsfehler so gut es geht zu vermeiden. Eine exakte Arbeitsweise ist also wichtig. Als ich mir den Nickname ausgedacht hatte, hatte ich mir eigentlich gar nicht so viele Gedanken darüber gemacht und konnte mir eine länger andauernde berufliche Karriere in diesem Bereich auch noch gar nicht vorstellen. Heute gefällt mit der Name aber immer noch und ich finde, dass er gut zu einem professionellen Texter passt, der gerne auch an technische und kompliziertere Themen herangeht.
 
Für Textbroker arbeite ich schon ziemlich lange und es ist erfreulich, wie gut sich die Plattform entwickelt hat. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass sich die Qualität der Aufträge über die Jahre stetig verbessert hat und auch die Arbeit auf der Plattform heute einfacher und komfortabler ist als noch zur Anfangszeit. Zu Beginn habe ich kaum mehr als ein Taschengeld auf der Plattform verdient und hätte mir kaum vorstellen können, wohin sich das Ganze noch entwickelt. In manchen Jahren war ich stärker bei Textbroker engagiert und in anderen Jahren weniger, aber ich bin immer dabeigeblieben und habe diese Flexibilität ehrlich gesagt auch sehr geschätzt.

Wie sieht deine ideale Arbeitsumgebung beim Schreiben aus? Was hilft dir bei der Konzentration und was vermeidest du eher?

 
Eine ruhige Arbeitsumgebung ist wichtig und ein Kühlschrank in der Nähe. Die wichtigsten Hilfsmittel für meine Arbeit sind verschiedene Excel-Tabellen, in denen ich alle möglichen Daten rund um meine Arbeit erfasse. Ich habe da eine ganze Sammlung an Excel-Tabellen, die ich regelmäßig pflege. Über die Tabellen behalte ich den Überblick über den Zeitaufwand für die Erledigung der Aufträge, über meinen bisherigen Verdienst und viele andere Fragen. Es ist denke ich sinnvoll, den effektiven Stundenlohn im Blick zu behalten. Das gilt natürlich insbesondere für solche Autoren, die in Vollzeit als Texter arbeiten. Die Tabellen helfen mir dabei, meine Arbeit zu organisieren und mich bei sehr vielen Aufträgen nicht zu verzetteln. Über die Jahre habe ich die Führung dieser Dokumente immer weiter verfeinert. Die Excel-Tabellen helfen natürlich auch bei der Erstellung der Steuererklärung und bei den verschiedenen Dokumentationsaufgaben, die eine selbstständige Tätigkeit immer mit sich bringt.
Motivation und Zeitmanagement sind für einen Texter immer wichtige Fragen. Feste Arbeitszeiten sind dabei für mich besonders wichtig, auch wenn mit der Freiberuflichkeit häufig eine hohe zeitliche Flexibilität in Verbindung gebracht wird. Tatsächlich habe ich aber im Prinzip ganz normale Bürozeiten im Homeoffice. Das ist alleine deshalb schon wichtig, weil eine entsprechende Erreichbarkeit während der normalen Zeiten die Zusammenarbeit mit den Auftraggebern und den Projektmanagern in den Agenturen erleichtert.

Über welche Themen schreibst du am liebsten und was reizt dich daran besonders?

 
Als Wirtschaftswissenschaftler habe ich in den ersten Jahren bevorzugt zu Finanzthemen geschrieben. Über die Jahre wurde das Themenspektrum von ganz alleine immer breiter. Heute spielen Wirtschafts- und Finanz-Themen bei meinen Aufträgen tatsächlich eher eine untergeordnete Rolle.
 
Was mir nach wie vor an der Arbeit als Texter am besten gefällt, ist die Vielfältigkeit der Aufgaben und Auftraggeber. Ich könnte gar nicht aufzählen, für wie viele Unternehmen ich bereits Texte schreiben durfte. Es gibt kaum eine Branche, für die ich noch nicht etwas getextet habe. Onlineshops gehören dazu ebenso wie Elektronikfachmärkte, Holzhändler, Zeitungen, Heizungshersteller, Elektronikhersteller, Softwareunternehmen, Blogbetreiber, Auktionsplattformen, Bauhäuser, Möbelhändler, Test- und Vergleichsplattformen, Wiki-Seiten und viele große und bekannte Unternehmen aus den verschiedensten Bereichen, die sich da über die Jahre angesammelt haben. Die Abwechslung ist ein ganz wichtiger Faktor für mich und deshalb bin ich auch beim Schreiben geblieben.
 
Für die Zukunft wünsche ich mir natürlich noch viele weitere hochwertige Textaufgaben und dass ich meinem Anspruch noch besser gerecht werden kann, präzise formulierte und möglichst fehlerfreie Texte an die Kunden abzuliefern.


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Autorin des Monats Oktober 2019: HausAmMeer

 
Autorin des Monats Oktober 2019Die 4-Sterne-Texterin HausAmMeer liebt das Reisen über alles und kann sich immer für neue Orte begeistern. Ihre Erfahrungen verpackt sie in lebendigen Reisebeschreibungen. Im Interview verrät sie, wie sie sich beim Schreiben Inspiration holt und wo die größten Herausforderungen in dieser Textgattung liegen.

Erzähle uns etwas über dich. Berichte gerne darüber, was du abgesehen vom Schreiben gerne machst, welche Hobbys du hast usw.

 
Reisen, Lesen, Schwimmen, Yoga und lange (Strand)Spaziergänge machen mich froh und bringen mein Herz regelmäßig zum Hüpfen. Wenn Ihr denkt, dass ich tatsächlich am Meer lebe, ist das leider (noch) nicht so. Das „Haus am Meer“ ist mein Traumort zum Schreiben. Tatsächlich wohne ich in der bayrischen Hauptstadt, fahre aber so oft wie möglich hinaus aufs Land, zu den Seen, in die Berge oder eben ans Meer. Kleine und größere Auszeiten und spontane Umwege inspirieren mich zu neuen Texten. Das kann auch mal ein zweistündiger Ausflug als Tourist in der eigenen Stadt sein.

Wie bist du zu Textbroker gekommen und was motiviert dich dazu, für uns zu schreiben? Wie bist du von deinem Beruf zum Schreiben gekommen?

 
Schreiben hat mir schon immer Spaß gemacht! Tagebuch, Briefe, Kindergeschichten, das Protokoll des letzten Meetings, ein knackiger Werbetext, ein motivierendes Tagungsprogramm oder ganz banale Mails. Als ich nach etlichen Jahren Berufserfahrung in Touristik, Beratung, Marketing und Vertrieb vor zwei Jahren mit meinem eigentlichen Beruf als Dolmetscherin und Übersetzerin in die Selbstständigkeit gestartet bin, stieß ich in einem Gründerforum zufällig auf Textbroker und formulierte ganz spontan meinen ersten Reisetext. Eigene Texte sind mir inzwischen viel lieber als Übersetzungen. Ich genieße die Flexibilität, die abwechslungsreichen Themen und die Freiheit, die Textbroker bietet. Egal, wo ich gerade bin, ich kann für Textbroker schreiben und finde immer Themen, bei denen ich mich auskenne oder über die ich etwas dazulernen möchte. Die Kombination aus Dolmetschen, Schreiben und Reisen ist in meiner jetzigen Lebensphase perfekt.

Wie sieht deine ideale Arbeitsumgebung beim Schreiben aus? Was hilft dir bei der Konzentration und was vermeidest du eher?

 
Am besten kann ich schreiben, wenn ich alleine bin. Am Esstisch im Wohnzimmer, auf dem sonnigen Balkon, im Garten oder in einer ruhigen Ecke im Café. Natürlich geht es auch bei mir tagsüber nicht immer so ruhig zu. Mein Lebensgefährte arbeitet häufig zu Hause. Das Telefon klingelt, Whatsapps und Mails lenken mich ab, das tolle Wetter lockt zum Spaziergang oder an den See. Da ich eine Nachteule bin, fällt es mir an vielen Tagen leichter, erst nach Sonnenuntergang aktiv zu werden. Viele Texte gebe ich erst weit nach Mitternacht ab und gehe danach zufrieden in Bett. Ich zwinge mich so gut wie nie an den Schreibtisch, sondern mache, wenn mir die Worte gerade nicht aus der Feder fließen, erst mal etwas ganz anderes. Im Supermarkt oder beim Sport fällt mir manchmal durch eine lustige Begebenheit der ideale Aufhänger für den anstehenden Text ein. Ich nehme nur Texte an, auf die ich tatsächlich Lust habe. Das können auch (gar nicht so) langweilige Produktbeschreibungen sein, bei denen ich meine sprachschöpferische Ader kreativ ausleben kann.

Du schreibst sehr gerne Reisetexte. Was reizt dich an dieser Textkategorie und wo liegen die größten Herausforderungen?

 
Reisen ist seit meiner frühesten Jugend meine größte Passion. Noch heute breitet sich ein angenehmes Kribbeln in meinem Körper aus, wenn ich voller Vorfreude ins Flugzeug steige oder mit Zug oder Auto unbekannte Ziele entdecke. Da ist es naheliegend, dass ich immer sofort neue Aufträge der Rubrik Reisen und Urlaub unter die Lupe nehme und in den Textbroker-Reiseteams aktiv bin. Tolle Reiseziele zu recherchieren und darüber zu schreiben macht einfach Spaß, weil es für mich immer wieder eine kleine Kurzreise nach Norwegen, Australien, Mallorca oder Salzburg ist.

Kleiner Tipp: Je toller ihr ein Thema findet und je genauer ihr euch damit auskennt, desto wichtiger ist es, das Briefing ganz genau zu lesen. Welche Zielgruppe wird angesprochen? Handelt es sich um eine Pauschalreise für ältere Menschen? Bewirbst du eine exklusive Kreuzfahrt für Anspruchsvolle? Richtet sich die Trekkingtour an naturverbundene Individualisten? Wer sofort anfängt und seine eigenen Reiseerfahrungen blumig schildert, ist vom eigenen Textergebnis meist rundum begeistert. Die Enttäuschung ist dann doppelt doppelt groß, wenn der Auftraggeber doch mal Änderungswünsche hat. Mit viel Begeisterung fürs Schreiben, Lust auf Abwechslung, Neugier auf Themen und unterschiedliche Textformate seid ihr bei Textbroker richtig!


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Autorin des Monats September 2019: Niliya

 
Nach ihrem anfänglichen Start auf 3 Sternen hat es unsere neue Autorin des Monats Niliya auf die Stufe 5 geschafft. Im Interview verrät dir die ehemalige Projektmanagerin, wie ihr humorvolle Produktbeschreibungen gelingen und wie du deine Leser mit Storytelling-Elementen überzeugst.


Erzähle uns etwas über dich. Berichte gerne darüber, was du abgesehen vom Schreiben gerne machst, welche Hobbys du hast usw.
 
Vorab kurz eines: Bei meinem Drei-Sterne-Einstieg im Jahr 2015 habe ich mir nicht träumen lassen, einmal Autor des Monats zu werden; geschweige denn in der Fünf-Sterne-Kategorie mein Unwesen treiben zu dürfen. Das nur als kleine Ermunterung für alle, die vielleicht noch etwas unsicher am Anfang ihrer Schreibkarriere stehen.
 
Nun zur eigentlichen Frage: Neben dem Schreiben bin ich leidenschaftlicher Bastler und Heimwerker. In regelmäßigen Abständen sorge ich gerne für Veränderung in den heimischen vier Wänden. Dabei reizt es mich besonders, mit wenig Mitteln große Wirkung zu erzielen. Wände zu streichen, ein in die Jahre gekommenes Möbelstück aufzuarbeiten oder ein Zimmer neu zu arrangieren, birgt allerlei Vorzüge: Die körperliche Arbeit ist ein guter Ausgleich zur sitzenden Schreibtätigkeit. Dazu beschwingt mich die aufgefrischte Umgebung und bringt mich auf immer neue Einrichtungsideen. Außerdem faszinieren mich Perlen und funkelnde Kristalle, die ich bei Gelegenheit zu kleinen Schmuckstücken verarbeite. Ansonsten interessiere ich mich für Psychologie, gesunde Ernährung, persönliche Weiterentwicklung und Kommunikation. Als Mutter von drei Kindern läuft mir leider oft die Zeit davon.


Wie bist du zu Textbroker gekommen und was motiviert dich dazu, für uns zu schreiben? Wie bist du von deinem Beruf zum Schreiben gekommen?
 
Mit der Geburt meines ersten Kindes wollte ich meine Karriere als Projektmanagerin nur vorübergehend unterbrechen. Zwei weitere Kinder folgten auf dem Fuße, sodass ich meinen Beruf an den Nagel hing. Vor zehn Jahren wanderte ich mit meiner Familie in das Heimatland meines Mannes aus. Obwohl ich das Hausfrauen- und Mutterdasein sehr genoss, vermisste ich zunehmend die Herausforderung kopflastiger Tätigkeiten. Die Liebe zu meiner Muttersprache und die Aussicht auf einen Nebenverdienst ließen mich auf die Suche nach einer Arbeit gehen, die ich aus der Ferne erledigen konnte. So landete ich bei Textbroker. Anfangs fiel es mir schwer, mich mit immer neuen Themen und Briefings auseinanderzusetzen. Motivierend fand ich allerdings die Feedbacks der Kunden, die meist sehr lobend ausfielen. Dann entdeckte ich die Teams bei Textbroker, die ich besonders schätze. Hier darf ich rund um Themen schreiben, die mich interessieren und wo ich mich gut auskenne – nach einem Briefing und in einem Schreibstil.
 
Die Kunst, fesselnd zu formulieren und Leser in den Bann zu ziehen, ist im Laufe der Zeit zu einer Passion geworden. Die Tutorials im Expert-Center haben mir sehr geholfen, mich beim Schreiben zu verbessern. Aber mal ganz ehrlich: Noch heute fühle mich als blutiger Anfänger und suche unermüdlich nach Möglichkeiten, meinen eigenen Schreibstil zu finden. Mein Ziel: Texte zu schreiben, die zu lesen man nicht müde wird! 🙂


Wie sieht deine ideale Arbeitsumgebung beim Schreiben aus? Was hilft dir bei der Konzentration und was vermeidest du eher?
 
Ich brauche Ordnung und Gemütlichkeit beim Schreiben. Meinen Schreibtisch stelle ich häufig um, und zwar so, dass ich während der Arbeit aus dem Fenster schauen kann. Der Blick in den Himmel inspiriert mich, egal, ob er blau oder grau ist. Ich stehe während des Schreibens oft auf und gehe in ein anderes Zimmer. Durch die Bewegung kommt meine Kreativität in Schwung. Ich muss nur aufpassen, dass ich die tollen Formulierungen, die mir unterwegs einfallen, nicht ganz schnell wieder vergesse. Ich vermeide es, zu lange am Stück zu arbeiten. Vereinzelte kleine Pausen haben sich bewährt. Ich schreibe auch lieber mehrere kurze Texte als einen langen. An mehr als 1.500 Wörter habe ich mich noch nicht herangewagt. Ich hoffe, dass ich diese Hürde in der Zukunft noch nehmen werde.


Du schreibst viele humorvolle Texte mit Storytelling-Elementen. Wie gelingen solche Texte deiner Meinung nach am besten? Worauf muss man beim Schreiben solcher Artikel achten?
 
Ja, humorvolle Texte liegen mir; ich lache gern. Sie sprechen mich auch am meisten an, wenn ich selber lese, sei es beim Recherchieren, Lernen oder zum Vergnügen. Sogar trockene Themen wie Grammatik werden mit einer Portion Humor schmackhaft: Das beste Beispiel ist das Buch „Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod“ von Bastian Sick. Meiner Meinung nach sollten alle Autoren es in ihrer Bücherkiste haben. Natürlich darf der Humor nicht überhand nehmen. Er soll – wohldosiert – einen Text nur etwas auflockern, den Leser zum Schmunzeln bringen. Ist dieser entspannt und amüsiert, wird er auch eher etwas bestellen oder buchen. Leider sind humorvolle Texte (noch) nicht sehr gefragt.
 
Storytelling kann unterschiedlichen Zwecken dienen. Stellt ein Unternehmen sich auf seiner Homepage vor, kann der Einbau einer persönlichen Geschichte im Firmenprofil Vertrauen und Sympathie wecken. Dafür benötigt man jedoch ausreichend Hintergrundinformationen. Die muss man sich gegebenenfalls beim Auftraggeber einholen. Ich versuche, Storytelling so zu nutzen, dass der Leser sich im Text wiedererkennt und verstanden fühlt – endlich! Er soll beim Lesen denken: „Ja genau, das kenne ich, darum brauche ich xyz“. Dazu erzählt man zum Beispiel eine banale Alltagssituation, die mit xyz so viel einfacher zu meistern wäre. Die kleine Anekdote animiert bestenfalls nicht nur zum Weiterlesen, sondern auch zum Kauf des Produktes. Zu guter Letzt soll Storytelling den Leser inspirieren, sprich seiner Fantasie auf die Sprünge helfen, was er mit xyz alles anstellen kann. Beflügelt von sprühenden eigenen Ideen soll er es kaum abwarten können, das neue Produkt endlich in den Händen zu halten.
 
Auf dem nie endenden Weg, meinen Schreibstil zu verfeinern, stieß ich auf viele gute Anregungen: „Schreib so, als würdest du mit jemandem reden. Stell dir dein Gegenüber genau vor. Überlege dir, was ihn bewegt: seine kühnsten Träume und seine größten Ängste. Warum möchte er dieses Produkt kaufen, diese Reise buchen oder sich über dieses Thema informieren?“ Mit solchen Fragen vor Augen schreibe ich jeden Text und versuche, ihn so ansprechend wie möglich zu formulieren. Als stetige Ermahnung hängt die Aufforderung von Wolf Schneider „Liebe deinen Leser wie dich selbst“ augenzwinkernd über meinem Schreibtisch!


Bild für die Autorin des Monats berlincity: Ansicht des Brandenburger Tors
 

Autorin des Monats August 2019: berlincity

 
Die 5-Sterne-Autorin berlincity ist jetzt seit einem Jahr auf der Textbroker-Plattform mit dabei, arbeitet aber schon länger als Freelancer im Bereich Content- und Social-Media-Marketing. Ihre Texte schreibt sie nicht nur auf Deutsch, sondern auch auf Englisch und Russisch. Wie sie dabei vorgeht, erzählt sie uns im Interview.


Erzähle uns etwas über dich. Berichte gerne darüber, was du abgesehen vom Schreiben gerne machst, welche Hobbys du hast usw.
 
Ich bin hier bei Textbroker als berlincity bekannt. Schreiben ist meine Arbeit und mein Hobby. Das klingt langweiliger, als es ist, aber ich schreibe, lese, lerne (und reise) für mein Leben gern. Andernfalls wäre ich wohl nicht imstande, vier Sprachen auf Muttersprachlerniveau zu beherrschen! ^^

Wenn ich lese, sind meine Lieblingsgenres Fantasy, Suspense, Horror, Mythologie, Humor. Fachliteratur flattert mir auch oft ins Haus — Marketing, Produktivität, Sprachwissenschaft, Kulturgeschichte, Gesundheit, Nachhaltigkeit, Psychologie, Fitness… Wenn’s geht, immer in der Originalsprache.

Zum Entspannen liebe ich geistige Herausforderungen: Ein Lied oder ein Gedicht übersetzen, Logikaufgaben lösen, Schüttelreime schreiben, solche Sachen. Alternativ fotografiere ich oder zeichne. Ich unterstütze auch zwei karitative Einrichtungen hier in Berlin; ich finde, gerade die Hauptstadt darf nicht verrohen und verkommen.

Außerdem bin ich gern und viel im Netz unterwegs. Als sogenannte „Digital Native“ bin ich damit großgeworden, sowohl auf persönlicher als auch auf beruflicher Ebene. Am Wochenende kann man mich daher schon mal an der PlayStation erwischen, wenn ich mit Kopfhörern und Mic „We need the healer, now!“ schreie. So ein Boss-Fight in einem MMO kann nämlich heikel werden ^^’


Wie bist du zu Textbroker gekommen und was motiviert dich dazu, für uns zu schreiben? Wie bist du von deinem Beruf zum Schreiben gekommen?
 
Freelancer bin ich jetzt schon länger, davor lagen Festanstellungen im Journalismus und in der Konzeption (Werbeagentur). Am liebsten wäre ich mein Leben lang Werbetexterin oder Redakteurin — aber, wenn wir ehrlich sind, sind es inzwischen nicht mehr die glamourösen, toll bezahlten Jobs, die sie einst waren.

Deshalb habe ich mich bei meiner Selbstständigkeit und mit meinem Branchenwissen auch auf Digitalisierung und Social Media für Marken spezialisiert, die international unterwegs sind, deren Produkte oder Services nischig oder innovativ sind und die hauptsächlich inhouse arbeiten, also weniger gern zu Agenturen gehen. Ich „übersetze“ ihr klassisches Branding in ein digitales, kreiere an der Zielgruppe orientierte Content-Strategien. Dennoch schreibe ich nach wie vor gern. Textbroker habe ich tatsächlich erst vor Kurzem entdeckt, einfach durchs Surfen.

Die Vorteile von Textbroker liegen für mich auf der Hand: Die Akquise entfällt fast vollständig, die Freigaben laufen knackig ab, das Geld kommt sicher und immer pünktlich. Das ist als Ergänzung zu lukrativeren, aber akquise- und betreuungsintensiven Projekten (mit manchmal leider nicht so pünktlichen Zahlungseingängen) durchaus angenehm. Ach, und bei Fragen wurde ich bei Textbroker bisher auch immer schnell, kompetent und zuvorkommend betreut.


Wie sieht deine ideale Arbeitsumgebung beim Schreiben aus? Was hilft dir bei der Konzentration und was vermeidest du eher?
 
Ich muss schon bequem und ungestört arbeiten dürfen. Die nomadenhafte Café-Kultur der sogenannten digitalen Bohème (unter Cafébesitzern hier auch als „Leitungswasser saufen und WLAN schnorren“ bekannt — man muss die Berliner Schnauze einfach lieben…) oder die coolen Coworking Spaces sind leider überhaupt nichts für mich. Homeoffice FTW!

Für mehr Konzentration treibe ich regelmäßig Sport und gehe jeden Tag früh ins Bett. Gern höre ich beim Schreiben Instrumentalmusik. Ich habe da eine Auswahl an Alben auf iTunes, die jeweils genau 20, 45 oder 60 Minuten lang spielen, und ich benutze sie als wunderschöne Zeitmesser für bestimmte Aufgaben.

Ich meide rigoros jede Form von Chaos, also hier mal eine Mail beantworten, hier mal was googeln, hier mal was schreiben, dann mal kurz telefonieren, mal rasch Facebook checken … Das sind Zeitdiebe! Ich schalte auch Mail und Skype aus, wenn ich nicht gerade mit Mail und Skype zu tun habe. Alle Aufgaben gehören geplant und schön am Stück abgearbeitet.


Du hast dich unter anderem auf mehrsprachigen Content spezialisiert: Wie gehst du auf der Plattform vor, um Kunden zu gewinnen, und welche Tools würdest du anderen Autoren empfehlen? Was macht deiner Meinung nach eine gelungene Übersetzung aus?
 
Ich übersetze ja nicht — ich schreibe in mehreren Sprachen oder erhalte Briefings in anderen Sprachen. Auf Textbroker habe ich meine Arbeitsproben mehrsprachig im Profil abgelegt, mehr habe ich eigentlich nicht gemacht. Das beste Tool bei Fremdsprachen ist immer noch ein gutes Wörterbuch, ein verlässliches Grammatikbuch und ein guter Thesaurus, ob Papier, App oder Website, ist egal, wobei alles Digitale die Tendenz hat, auf einem aktuelleren Stand zu sein.
Eine gelungene Übersetzung ist für mich aus sprachwissenschaftlicher und literarischer Sicht eine Übersetzung, die beim Publikum in der Zielsprache die gleichen Botschaften oder Erkenntnisse ankommen lässt und die gleichen Gefühle hervorruft wie beim Publikum in der Sprache des Originals. Beispiele für absolut meisterhafte Leistungen sind für mich Baudelaires „Blumen des Bösen“ in der herzzerreißend großartigen Übersetzung von Stefan George, oder Goethes „Über allen Gipfeln“, in seiner melancholischen Kürze absolut virtuos von Mikhail Lermontov ins Russische übertragen.

Autorin des Monats Juli 2019: JMT

 
Die 5-Sterne-Autorin entschied sich bald, das Schreiben zu ihrem Hauptberuf zu machen. Deshalb fing sie früh an, sich mithilfe verschiedener Blogs und Tools selbstständig weiterzubilden. Diese Mühe zahlte sich aus! Warum das stetige Lernen und Kommunikation für die erfolgreiche Karriere als Texter so wichtig sind, erklärt sie dir hier.


Erzähle uns etwas über dich. Berichte gerne darüber, was du abgesehen vom Schreiben gerne machst, welche Hobbys du hast usw.
 
Puh, über sich selbst zu schreiben ist gar nicht so einfach. Kein Wunder, dass meine Webseite immer noch nicht fertig ist, denn die „Über mich“ Seite ist für mich am schwierigsten.  Ich bin Jahrgang 68, gehöre also zu den älteren Semestern. Da ich als Freiberufler keine festen Arbeitszeiten habe, sind bei mir die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit fließend. Ich konzipiere Texte unter der Dusche oder beim Spaziergang mit meinem Hund, lese gerne historische Romane und Fachbücher und besuche Workshops und Messen. Besonders interessieren mich Themen wie Gesundheit und Ernährung, Garten und Pflanzen sowie Fitness und Sport.

Wie bist du zu Textbroker gekommen und was motiviert dich dazu, für uns zu schreiben? Wie bist du von deinem Beruf zum Schreiben gekommen?
 
Ich schreibe seit 2007 für Textbroker. Dass ich die Plattform entdeckt habe, war Zufall. Zu dieser Zeit musste ich mich beruflich neu orientieren und eine Freundin hat mir von Textbroker erzählt. Anfangs war das Schreiben für mich nur ein Nebenverdienst, davon leben konnte ich nicht. Da ich das ändern wollte, habe ich mich hingesetzt und die Kundenaufträge analysiert. Auf was legen die Kunden Wert und was wollen sie mit den Texten erreichen? Begriffe wie SEO und SEM waren mir damals völlig fremd, Nischenseiten und Landingpages kannte ich nicht, aber zumindest hatte ich früher HTML gelernt. Das war schon mal ein Anfang. 🙂
 
Ich habe viel in Foren und auf Seiten wie www.selbstaendig-im-netz.de gelesen und dann versucht, das Gelernte in meinen Texten umzusetzen. Wenn ich mich richtig erinnere, gab es damals noch kein Expert Center mit Tutorials. Was es aber gab, und das ist neben dem Verdienst auch meine Motivation weiter für Textbroker zu schreiben: freundliche, hilfsbereite Mitarbeiter und ein angenehmer Umgangston. Das Feedback der Editoren ist heute für mich ebenso wertvoll wie am Anfang und ich lerne immer wieder Neues dazu.

Wie sieht deine ideale Arbeitsumgebung beim Schreiben aus? Was hilft dir bei der Konzentration und was vermeidest du eher?
 
Hier kann ich mich kurz fassen. 🙂 Auch wenn ich davon träume, mit dem Laptop am Strand zu sitzen und so Geld zu verdienen, würde das bei mir nicht funktionieren. Ich brauche meine gewohnte Arbeitsumgebung, meinen Schreibtisch und vor allem Ruhe. Da ich zu Hause arbeite, lässt sich das auch — meistens — problemlos realisieren. Falls es zu laut wird, gibt es immer noch Ohrstöpsel. Und da ich beim Schreiben meine Worte oft mitspreche, sollte möglichst keiner lauter sein als ich. 🙂

Welche Tipps und Handgriffe würdest du neuen Autoren für den Start an die Hand geben?
 
Wer von dem Verdienst als Texter leben möchte, muss immer dazulernen. Das ist zumindest meine Erfahrung. Je genauer du weißt, was die Kunden wollen, desto besser kannst du die Wünsche umsetzen. Infos über Google-Updates, neue Wege der Suchmaschinenoptimierung und Keyword-Recherche sind ebenso wichtig wie der rote Faden im Text. Für die ersten Schritte bei Textbroker ist das Expert Center sehr hilfreich. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Webseiten und Blogs rund ums Schreiben, die oft kostenlos wertvolle Tipps enthalten. Eine meiner Lieblingsseiten ist z. B. Schreibnudel. Hier kannst du vom Texte konzipieren über das Formulieren bis hin zur Kundenbindung so viel Neues lernen, dass deine Texte „automatisch“ besser werden.
 
Apropos Kundenbindung, neben der Arbeit für Textbroker arbeite ich mit Agenturen und Verlagen zusammen und verfasse Bücher im Bereich Garten, Reise, Ernährung und Gesundheit. Ein paar freundliche Worte, nette Grüße zu Feiertagen oder eine E-Mail „zwischendurch“ kosten nicht viel Zeit, bleiben aber im Gedächtnis. Das funktioniert auch über das Textbroker-Nachrichtensystem. Sicherlich gibt es immer wieder Auftraggeber, mit denen die Kommunikation schwieriger ist. In meiner Anfangszeit habe ich mich ab und zu über unfreundliche Kunden und/oder nicht realisierbare Briefings aufgeregt. Heute verschwende ich dafür keine Energie mehr. Vielleicht liegt das am Alter.  Kunden, mit denen ich nicht (mehr) arbeiten möchte, kommen auf die Blacklist. Das erspart mir und ihnen Zeit und Geld.
 
Ein Kunde mit einer hohen Storno-Quote kann aber auch eine Chance sein. Wenn du dir ganz sicher bist, das Briefing wie gewünscht umsetzen zu können, nimm den Auftrag an. So erhöhst du die Wahrscheinlichkeit, von diesem Kunden in Zukunft Direct Order zu bekommen und deinen Preis selbst zu bestimmen. Damit dich möglichst viele Kunden finden, solltest du dein Profil vollständig ausfüllen. Das macht zwar richtig Arbeit, aber es lohnt sich, vor allem dann, wenn du die richtigen Keywords nutzt.
 
Wenn du noch ganz am Anfang stehst und dich mit Keywords nicht auskennst, findest du z. B. hier Hilfe. Darüber hinaus gibt es viele kostenlose und kostenpflichtige Webinare, die dir weiterhelfen. Wenn du dich für kostenpflichtige Weiterbildungen interessierst, hast du eventuell Anspruch auf einen Bildungsgutschein oder die Bildungsprämie. Letztere gibt es auch für Freiberufler und Selbstständige.
 
Nützliche Tools, die ich empfehlen kann:

 

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Autorin des Monats Juni 2019: Japanfan

 
Porträtfoto Autor des Monats JuniDie 4-Sterne-Autorin Japanfan hat schon alle möglichen Ecken der Erde besucht. Sogar in Asien und Afrika war sie schon unterwegs. Ihre Erfahrungen verpackt sie in Reisebeschreibungen, die im Leser den Wunsch wecken, selbst mehr von der Welt zu sehen. Wie sie das schafft und überhaupt zum Schreiben gekommen ist, verrät sie uns in diesem Beitrag.


Erzähle uns etwas über dich. Berichte gerne darüber, was du abgesehen vom Schreiben gerne machst, welche Hobbys du hast usw.
 
Zuerst einmal lese ich gern. Früher sozusagen berufsmäßig – ich habe Germanistik studiert –, heute vor allem zum Vergnügen. In letzter Zeit lese ich viele Sachbücher, vorzugsweise zu meinem Lieblingsthema: römische Geschichte. Dazu bin ich über Latein gekommen – ich bin nämlich Lateinfan. Das ist auch eines meiner Hobbys. Seit Jahren möchte ich das Latinum machen, aber ich finde nie die Zeit dazu. Vielleicht, wenn ich in sechs Jahren in Rente gehe…

Reisen gehört natürlich auch zu meinen Hobbys, ich schreibe ja vorzugsweise reisebezogene Texte. Asien, Südeuropa und die arabische Welt haben es mir angetan. Mein Traum ist es, mehrere Monate lang ein bestimmtes Land oder eine Region zu bereisen. Aber da ich im Moment berufstätig bin und meine Urlaubstage sehr begrenzt sind, muss ich auch das auf später verschieben.

Und last, but not least – ich bin begeisterte Handweberin. Ich habe zuhause einen großen Webstuhl, an dem ich Handtücher, Schals und Stoffe herstelle. Das Weben trifft sich sehr gut mit meinem Interesse für fremde Länder und Kulturen. In Asien und Afrika gibt es wirkliche Künstler, die unglaublich feine Stoffe mit diffizilsten Mustern herstellen. Ich durfte solche Meisterweber in Marokko und Indien besuchen und dort hospitieren. Das war ein tolles Erlebnis.


Wie bist du zu Textbroker gekommen und was motiviert dich dazu, für uns zu schreiben? Wie bist du von deinem Beruf zum Schreiben gekommen?
 
Eine Freundin hat mich vor zehn Jahren auf Textbroker aufmerksam gemacht und seitdem schreibe ich für Euch. Natürlich hat mich der finanzielle Aspekt gereizt, aber eigentlich mehr noch die Möglichkeit, meinen Stil und meinen Ausdruck zu verbessern. In meinem Beruf als Sachbearbeiterin und Sekretärin habe ich viel mit Texten zu tun und dachte deshalb, dass so ein Nebenjob bei Textbroker auch ganz hilfreich für meinen Hauptberuf sein könnte. Diese Erwartung hat sich übrigens voll und ganz bestätigt.

Wie sieht deine ideale Arbeitsumgebung beim Schreiben aus? Was hilft dir bei der Konzentration?
 
Meine ideale Arbeitsumgebung ist mein Wohnzimmer – natürlich nur, wenn gerade niemand außer mir anwesend ist. Eine Tasse Tee und es kann losgehen. Am besten kann ich morgens, beispielsweise am Wochenende arbeiten, nachmittags oder abends ist mit mir in dieser Richtung nicht mehr viel anzufangen. Zum Schreiben brauche ich schon Ruhe, Musik oder Geräusche stören mich. Wenn ich an einer schwierigen Stelle sitze und nicht weiterkomme, mache ich gern etwas Manuelles im Haushalt. Wäschefalten oder Abwaschen haben sich bewährt, dabei komme ich manchmal auf ganz gute Ideen.

Deine Reisebeschreibungen verführen immer wieder dazu, den Koffer zu packen und auf Reisen zu gehen. Was gehört deiner Meinung nach zu einem guten Text in dieser Kategorie dazu? Worauf sollte man als Autor achten und was sollte man vermeiden?
 
Hilfreich ist es natürlich, wenn man die Location aus eigener Anschauung oder zumindest von Fotos oder Videos her kennt. Auf YouTube findet man ja Filme zu allen möglichen Destinationen. Dann sollte man natürlich die Zielgruppe beachten. Rucksackreisende interessieren sich für andere Dinge als Familien mit Kindern oder „Unternehmensberater mit gehobenem Einkommen“. Ich versuche mich in die Person, die die Reise plant, hineinzuversetzen, die für sie relevanten Dinge herauszuarbeiten und möglichst plastisch und bildhaft unter Verwendung von vielen Adjektiven zu beschreiben. „Tolle Strände und ein schönes Meer“ ist nicht besonders anschaulich, „weiße, palmengesäumte Puderzuckerstrände und ein in allen Blau- und Türkistönen schimmerndes Meer“ lassen dagegen sofort Bilder vor dem geistigen Auge entstehen. Das Textbroker-Tutorial kann ich übrigens wärmstens empfehlen, hier findet man alles Wichtige zu dem Thema.

Autor des Monats Mai 2019: Graf Wort

 
Graf Wort schreibt nicht nur in der Stufe 5 humorvolle und informative Texte über die verschiedensten Themen, er ist auch als Editor im Managed Service unterwegs. Dabei helfen ihm seine Erfahrungen als Autor immens weiter. Was ihn neben dem Reenactment, seiner Liebe zur Literatur und dem eigenen Garten sonst noch umtreibt und wie ihm seine Französische Bulldogge beim Korrektorat der eigenen Texte hilft, verrät er in diesem Interview.


Erzähle uns etwas über dich. Berichte gerne darüber, was du abgesehen vom Schreiben gerne machst, welche Hobbys du hast usw.
 
Im Grunde lebe ich nach der alten philosophischen Devise: 24 hours isn`t enough. Flying Horse. Die 25. Stunde. Nur, dass ich keine koffeinhaltigen Getränke trinke, sondern lieber dann und wann ein Glas Riesling anarchie von Florian Weingart (ich empfehle mindestens zwei Jahre Flaschenreife). Dazu lese ich wahlweise Christian Kracht (Tipp und persönliches Fernziel: Ferien für immer), die Autobiographie von Harald Schmidt oder die Werke bedeutender schreibender Naturwissenschaftler, interessanterweise in der Spanne von Ernst Jünger bis Thomas Pynchon. Letztlich habe ich allerdings selten Zeit für Müßiggang, denn im vergangenen Jahr habe ich der Natur allein mit dem Spaten 300 Quadratmeter Land abgetrotzt (seitdem trage ich Vollbart) und bestelle es mit allerlei Pflanzen, um mich am Gedeihen der Kulturlandschaft zu erfreuen. Das Gedeihen wiederum erfordert regelmäßigen Körpereinsatz, den ich in Demut vor dem Wetter und der Umwelt erbringe. Ab und an fange ich auch einen Fisch.
 
Früher war ich übrigens als Reenactor unterwegs, um das Geheimnis um meinen Namen zu lüften. In Anbetracht meiner Freude an Mathematik hätte ich mich auch Graf Zahl nennen können, aber den gibt es ja schon. So, wo war ich? Lesen, Garten, angeln, Mathe – ach ja: Ich kaufe sehr gerne ein. Nicht im Sinne eines ungezügelten Konsumverhaltens, ich bin einfach gerne in schönen Lebensmittelgeschäften. Wenn ich es nicht aus dem eigenen Garten dahabe, kaufe ich sogar etwas. Im Anschluss koche ich sehr gerne – mit viel Freude auch in Gesellschaft. Ganz neu ist der Hund, zu dem ich wie die Jungfrau zum Kinde gekommen bin und der mich seit gut einem halben Jahr begleitet. Die Französische Bulldogge liest dankenswerterweise auch viele meiner Texte Korrektur (wie es scheint am liebsten in der Originaldatei). Zu dritt (mit meiner Freundin) gehen wir gerne wandern. Ansonsten müsste freilich auch bei mir immer Musik da sein, da bin ich der klassische Indie-Vogel.
 
Und hätte ich nur einmal die Wahl: Ich würde nie wieder schlafen gehen.

Wie sieht deine ideale Arbeitsumgebung beim Schreiben aus? Was hilft dir bei der Konzentration?
 
Als Naturwissenschaftler habe ich eine ziemlich konkrete Vorstellung von Idealbedingungen: 295,15 K Raumtemperatur, Südlage, Blick auf das letzte echte Mittelgebirge vor der Norddeutschen Tiefebene, Schreibtisch, Eames Chair, durchs offene Fenster ein leichter Wind und so ein Ding, das die Gedanken direkt aus dem Kopf aufs Papier bringt (also ohne Tippen, ohne Tippfehler etc.). Real sieht das alles ganz anders aus, da stimmt nur ab und an die Temperatur. Ansonsten schreibe ich so ziemlich überall, wo mein Laptop gerade ist: im Garten, im Wohnzimmer, im Auto, in der Bahn. Die Sache mit der Konzentration ist nicht so einfach. Die besten Ideen habe ich eigentlich immer dann, wenn ich die Gedanken schweifen lasse. Problem: Das verlängert die Arbeitszeit. Daher versuche ich, einen Mittelweg zu finden. Konzentration auf einfache Texte, die dadurch schnell fertig sind. Mit der nötigen Muße dann DirectOrders. Ich vermeide Gesellschaft.

Du arbeitest nicht nur als Autor, sondern bist auch extern als Editor und sogar für Sonderaufgaben als Projektmanager aktiv. Wie bringst du all diese Tätigkeiten unter einen Hut?
 
Ich habe nun Chemie, Philosophie (ein Seminar Wissenschaftstheorie), Juristerei (Rechtskunde für Chemiker) und leider auch Theologie (lose Gesprächsrunde „Gott und die Welt“ in der CampusCneipe) durchaus mit heißem Bemühen studiert und muss sagen – für Textbroker ist das alles ganz nützlich, zum Beispiel in Bezug auf Struktur, Logik und Arbeiten nach Briefingvorgaben.
 
Ansonsten befruchten sich die einzelnen Bereiche eigentlich sehr gut gegenseitig. Als Editor hilft es mir, selbst Autor zu sein. So sehe ich mir jedes Briefing zuerst einmal an und überlege, wie ich es umsetzen würde. Dabei stoße ich dann hin und wieder auf Punkte, die ich für sehr schwer realisierbar halte. Die Autoren machen es dann entweder besser und ich freue mich über das Ergebnis oder es fällt ihnen auch schwer – dann gebe ich eine entsprechende Rückmeldung. Wenn mal eine Formulierung nicht so passt, habe ich zum Glück meist genug Ideen, um sie auszubessern – und das zeigt meine Erfahrung: Manchmal ist es verdammt schwer, eine schiefe Wortwahl zu erkennen. Daher wünsche ich mir so manches Mal einen Editor, der meine Texte aus dem SelfService lektoriert, denn als Editor habe ich auch erkannt, wie wichtig den Kunden die genaue Umsetzung des Briefings ist. Das habe ich früher als Autor nicht immer eingesehen – die Beweggründe sind mir aber mittlerweile klar. Dadurch habe ich aber auch das Selbstbewusstsein, Auftraggebern ungefragt Verbesserungsvorschläge für das Briefing zu unterbreiten. Am liebsten sind mir ohnehin die Aufträge, die nur aus einem Titel oder zwei Sätzen bestehen. Das gibt mir die Freiheit, einen Text so zu gestalten, wie ich ihn für optimal halte. So ähnlich ist die Herausforderung dann auch im Projektmanagement. Hier versuche ich, die Wünsche der Auftraggeber und die Machbarkeit in Einklang zu bringen – idealerweise verpackt in einem präzisen, freundlichen und perfekten Briefing. Na ja, daran arbeite ich noch.
 
Übrigens: Manche Texte von Kollegen hier sind so stark, dass ich mich regelmäßig sehr darauf freue, sie zu lesen. Schade, dass es keine jährliche Top 10 gibt – das ist wohl aus rechtlichen Gründen nicht möglich? Aber ein paar Texte von Autoren für Autoren fände ich schon spannend.

Worauf sollte man achten, um sich bei so vielen und verschiedenen Aufgaben nicht zu verzetteln?
 
Das würde ich gerne als 350-W-Auftrag einstellen, denn dafür hätte ich auch gerne ein Patentrezept. Mir kommt es sicher entgegen, dass ich gerne an allen Enden gleichzeitig arbeite. Morgens Urlaub am Scharmützelsee, mittags im Baumarkt und abends im Gebrauchtsoftware-Verkaufsseminar – das ist so meine Welt (selbstverständlich alles in Gedanken). An guten Tagen wechsele ich auch zwischen den Aufträgen und hole mir von meinem romantischen Ich Inspirationen für den Techniker in mir. Im Grunde kann ich das aber nur bedingt empfehlen.

Wie bist du überhaupt zu Textbroker gekommen und was motiviert dich dazu, für uns zu schreiben? Wie bist du von deinem Beruf zum Schreiben gekommen?
 
Puh, das ist eine ziemlich lange Geschichte und die geht so:
 
Am Anfang war das Wort und das Wort war „Expedition“ – sicher gefolgt von gutgemeinten Ratschlägen und Terminen. Von alledem wollte ich in meinem jugendlichen Leichtsinn jedoch nichts wissen und stand alsbald mit kaum mehr als einem Paar Sandalen und einem wärmenden Gehrock inmitten einer felsigen Landschaft, irgendwo außerhalb von Ägypten. Zwar hatte ich mir geschworen, meine Füße nicht ohne professionelle Reiseleitung in ein unbekanntes Gebirge zu setzen, aber andererseits lockte mich der verheißungsvolle Ruf eines Sonnenaufgangs vom höchsten Gipfel – also ging ich los. Selbstverständlich kam es dann, wie es kommen musste: Der Weg nach oben war furchtbar steinig und beschwerlich und alsbald brach die kühle Nacht über mich herein. Es war schon ziemlich dunkel, als ich über schmale Pfade weiterging und da war sie plötzlich: eine kleine Höhle, aus der das Licht noch auf den (kaum sichtbar in den Fels geschlagenen) Gehsteig schien. Vorsichtig lugte ich hinein und erblickte einen älteren, hageren, bärtigen, wohl aber freundlichen und in sich ruhenden Mann. Als er mich sah, lud er mich ein und schenkte mir – zu meinem Erstaunen – Löwenzahnwein in einen üppigen Kelch. Zwar wäre mir eine herzhafte Mahlzeit lieber gewesen, aber ich wollte selbstverständlich als Gast keine Forderungen stellen und so gesellte ich mich zu ihm ans Feuer und es wurde noch ein gemütlicher Abend.
 
Des Nachts jedoch verfolgten mich seltsame Träume: Ich befand mich noch immer in der Höhle, als die Wände zunächst zu schimmern begannen, Grau zu Rot zu Weiß zu Licht wurde und schließlich der gesamte Raum von einem kaum fassbaren Leuchten ergriffen war. Hinter dieser interessanten, aber auch verstörenden und beängstigenden Erscheinung ertönte sodann eine tiefe Stimme aus dem Off. Wer von uns für das Heute verantwortlich sei und wer die Zukunft sehen wolle. Ich war viel zu sehr beeindruckt, um zu antworten, und war froh, dass mein Nachbar sich für die Gegenwart entschied. Darauf bekam er eine reichlich lange Liste mit Imperativen diktiert und es begann wohl schon zu dämmern, als er das letzte Wort in Stein gemeißelt hatte. Noch im Entschwinden rief die Stimme einzelne Wörter und Phrasen, die ich nie gehört hatte und deren Sprache ich nicht verstand, in den Raum: Search Engine Optimization, Unique Content, Corporate Language, Keywords, WDF Sternchen IDF – das sind die Themen der Zukunft. Seltsame Geschichte.
 
Als ich erwachte, war alles verschwunden und nur das schwach glimmende, verkohlte Holz zeugte davon, dass außer mir jemand hier gewesen war. Ich fühlte nach meiner geschwollenen Zunge, schüttelte mich kräftig und beschloss, nie wieder zum Löwenzahnwein zu greifen. Die folgenden Jahre vergingen im Prinzip, ohne dass ich jemals wieder von einem der Wörter hörte, vielmehr wurde die Erinnerung immer schwächer und schemenhafter. Überhaupt machte ich mir wenig Gedanken über die Zukunft, was schließlich dazu führte, dass ich dem Kamin in kalten Winternächten die Wärme zu schenken versuchte, die er mir eigentlich geben sollte. Als ich eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand ich zu allem Überfluss auch noch kälteliebendes Ungeziefer unter meinem Bett und beschloss: So konnte es nicht weitergehen. Unwillig, das Haus zu verlassen, setzte ich mich an den Laptop und googelte das Naheliegende: Geld verdienen im Internet. Weil ich weder am Telefon arbeiten noch mit Umfragen reich werden wollte, ergänzte ich die Anfrage um eine qualifizierende Tätigkeit, die ich mir zutraute: Geld im Internet mit Schreiben verdienen. Und da war es plötzlich wieder: Search Engine Optimization, Unique Content, Corporate Language, Keywords, WDF Sternchen IDF. Textbroker. Ich hatte meine Erfüllung gefunden.


Autorin des Monats Shoushi aus Mexiko

In die Ferne geschweift: Unsere neue Autorin des Monats hat sich in Mexiko niedergelassen.


 

Autorin des Monats April 2019: shoushi1

 
Bild der Autorin des Monats April 2019 Nach ihrem Studium in Deutschland zog es die 5-Sterne-Autorin shoushi1 nach Mexiko, wo sie heute von ihrer erfolgreichen Karriere als selbstständige Texterin lebt. Dank ihrer Erfahrung weiß sie genau, worauf es beim Schreiben ankommt – auch bei komplizierten Themen wie Wirkversprechen in medizinischen Artikeln oder Beauty-Texten. Hier erfährst du, wie sie mit diesen Herausforderungen umgeht.


Erzähle uns etwas über dich. Berichte gerne darüber, was du abgesehen vom Schreiben gerne machst, welche Hobbys du hast usw.
 
Ich komme ursprünglich aus Schleswig-Holstein und lebe inzwischen in Mexiko. Das war ein langer Weg und unter anderem hat Textbroker dazu beigetragen, dass ich mir diese Selbständigkeit ermöglichen kann. Denn dank dieser Extra-Einkünfte konnte ich in den letzten Jahren viel reisen und neue Städte erkunden.
Schon seit meinen Kindheitsjahren lese ich sehr viel – manche Bücher verschlinge ich geradezu! Das hat sicherlich die Lust am Schreiben bei mir erweckt. Außerdem hilft es mir dabei, neue Formulierungen zu finden und auf den ersten Blick zu sehen, ob in einem Text ein Fehler steckt oder nicht. In meiner Freizeit gehe ich viel spazieren, mache Yoga und spiele Klavier.

Wie bist du zu Textbroker gekommen und was motiviert dich dazu, für uns zu schreiben? Wie bist du zum Schreiben gekommen?
 
Zum Studieren bin ich von Schleswig-Holstein nach Berlin gezogen. Dort habe ich einen Nebenjob gesucht, der von zuhause aus machbar ist, da mich die langen Wege in Berlin ein wenig abgeschreckt haben. Dabei bin ich auf Textbroker gestoßen und habe langsam angefangen, mit der Plattform zu experimentieren und erste Texte zu verfassen. Das habe ich lange neben dem Studium gemacht – mal mehr, mal weniger, je nachdem, welche Ausgaben anstanden, ob es attraktive Aufträge gab und wie viel Zeit ich hatte.
 
Nach meinem Masterstudium und einiger Arbeitserfahrung bin ich dann meinem Freund nach Mexiko gefolgt. Denn ich wusste, wenn ich hier keinen Job finde, kann ich auf meinen „alten Vertrauten“, auf Textbroker, zurückgreifen. Genau das habe ich dann auch getan, denn leider sind die Arbeitsbedingungen in Mexiko schlecht. Trotz Masterabschluss würde ich hier gerade einmal 1.500 Euro brutto im Monat verdienen. Zusätzlich zu Textbroker habe ich angefangen, private Kunden zu finden. Inzwischen schreibe ich sowohl für diese als auch weiterhin für Textbroker. Die Selbstständigkeit und die Möglichkeit, meine eigene Zeit einzuteilen, motivieren mich sehr. Ich versuche, nur Texte auszuwählen, die mich interessieren und die dem Leser einen Mehrwert bieten. Inzwischen ist das Texten weitgehend zu meinem Beruf geworden und ich bin als digitale Nomadin derzeit in Mexiko, demnächst aber auch in Guatemala und in Kolumbien unterwegs.

Wie sieht deine ideale Arbeitsumgebung beim Schreiben aus? Was hilft dir bei der Konzentration und was vermeidest du eher?
 
Am liebsten arbeite ich zuhause in meinem kleinen Büro. Das ist derzeit in Mexiko-Stadt, aber wenn ich in einem anderen Land bin, versuche ich, eine AirBnB-Wohnung auszuwählen, die eine gute Internetverbindung hat und eine bequeme Sitzmöglichkeit bietet. Alternativ arbeite ich auch in Cafés. Allerdings gibt es dort häufig ein störendes Element, nicht-funktionierende Steckdosen oder anderen Probleme. Nach Möglichkeit lade ich alle wichtigen Informationen und Anweisungen zu meinen Aufträgen herunter, um gerade beim Reisen nicht ständig auf eine mobile Datenverbindung angewiesen zu sein. Außerdem nutze ich mein Smartphone, um einen mobilen Hotspot herzustellen.
 
Sehr gut kann ich auch im Zug oder im Flugzeug arbeiten. Dabei höre ich keine Musik, sondern vertiefe mich ganz in meinen Text. Zuhause lese ich mir den Text laut vor, während ich ihn schreibe, aber in der Öffentlichkeit geht das leider nicht so gut.

Du schreibst unter anderem viele Werbetexte zu gesundheitlichen und Beauty-Themen. Wie gehst du hier mit Wirkversprechen um? Worauf sollte man als Autor achten, um keine unrealistischen Versprechungen zu machen?
 
Gerade bei Beauty-Themen, wie etwa bei Anti-Aging-Cremes, ist es wichtig, mit dem Konjunktiv zu arbeiten. Wenn man geschickt formuliert und etwa schreibt „Diese Creme kann dazu führen, Falten zu reduzieren“ oder „Dank dieser Creme ist es möglich, dass Ihre Falten weniger sichtbar sind“, macht man keine Versprechen. Zugleich ist es mir wichtig, ehrlich zu möglichen Kunden zu sein. Daher versuche ich immer, eine Beratung zum Hauttypen in den Text zu integrieren, damit Kunden wissen, dass vielleicht ein anderes Produkt besser zu ihnen passt. Als Autor ist es hilfreich, sich den Kunden als einen Freund vorzustellen, den man zu einem Produkt, das man selbst benutzt, berät. Man sagt also eher „Bei mir funktioniert es und ich kann es empfehlen, aber vielleicht passt auch ein anderes Produkt besser zu dir.“
 
Bei Gesundheitsthemen empfehle ich immer den Arztbesuch und mache deutlich, dass dieser Text nur eine Orientierung darstellt. Außerdem versuche ich, Jargon zu vermeiden und den Artikel nicht ganz so trocken zu schreiben, sondern viele Beispiele und Vergleiche zu nutzen.

Autorin des Monats März 2019: SabineJ.

 
Unsere neue Autorin des Monats SabineJ. hat in der Stufe 5 schon zahlreiche Texte in den Kategorien Recht und Finanzen verfasst – mit Erfolg. Denn dank ihres beruflichen Hintergrunds kennt sie die größten Stolperfallen in diesen Bereichen und weiß damit umzugehen. In unserem Interview erfahrt ihr, worauf sie beim Schreiben von Ratgebern und Fachtexten besonderen Wert legt.


Erzähl uns etwas über dich. Was machst du abgesehen vom Schreiben gerne, welche Hobbys hast du?
 
Ich, Jahrgang 1972, schreibe mittlerweile fünf Jahre für Textbroker. Ich habe eine Ausbildung zur Rechtsanwalts- und Notarfachgehilfin gemacht und bin dem Rechtsbereich über die Jahre hinweg in verschiedenen Positionen treu geblieben. Da ich eine Ausbildung zur Übersetzerin der englischen Sprache gemacht habe, habe ich anschließend mehrere Jahre als Übersetzerin und Sekretärin in einer großen Patentanwaltskanzlei gearbeitet. Die Rechtssprache an sich ist für Laien schon nicht leicht verständlich, das Patent- und Markenrecht übertrifft diese jedoch bei weitem. Da kann es durchaus sein, dass ein Satz oben links anfängt und erst untern rechts am Seitenende endet. Eine unglaublich komplizierte Sprache. Wenn diese dann auch noch in eine Fremdsprache zu übersetzen ist, braucht man schon ein sehr gutes Sprach- und Schreibgefühl. Mir machte diese schwere Fachsprache jedoch viel Spaß, denn Schreiben und Übersetzen bedeutet auch immer ein gewisses Maß an freier Sprachanwendung, ohne dabei jedoch den ursprünglichen Sinn zu verändern.
 
In dieser Zeit habe ich gemerkt, dass mir das „Spiel“ mit der Sprache sehr gut liegt. Anschließend habe ich als Vertriebsassistentin gearbeitet und hier viel Kontakt mit dem Vertragsrecht gehabt. Nebenbei habe ich verschiedene Fortbildungen in den Bereichen Recht, Personal- und Bürowesen absolviert. Sprachen zu lernen fiel mir jedoch schon als Kind leicht, da ich immer schon viel gelesen habe. Vorzugsweise lese ich Sachbücher und Biografien, außerdem bin ich ein großer Geschichtsfan. Ich lese so ziemlich alles, was ich in die Finger bekomme. Daher weiß ich auch, wie Texte in unterschiedlichen Bereichen zu formulieren sind. Einen biografischen Text muss ich anders formulieren als einen Sachtext aus dem Rechtsbereich. Daher schreibe ich vorzugsweise in den Bereichen Recht, Finanzen, Wirtschaft und Unternehmen. Auch Produktbeschreibungen, biografische Texte und Reisen gehören zu meinen Themengebieten. Durch das Schreiben habe ich meine Allgemeinbildung nochmals verbessert, denn aufgrund der großen Themenvielfalt kommt immer etwas Neues hinzu. Privat habe ich mir einen lange gehegten Wunsch erfüllt und mich als Schöffin in meinem Gerichtsbezirk beworben. Ich hatte das Glück, angenommen zu werden und habe nun die Gelegenheit, meine Rechtskenntnisse auch in der Praxis anzuwenden.

Wie bist du zu Textbroker gekommen und was motiviert dich dazu, für uns zu schreiben? Wie bist du von deinem Beruf als Übersetzerin und Verwaltungsangestellte im Bereich Recht zum Schreiben gekommen?
 
Zu Textbroker bin ich gekommen, da ich neben meiner Arbeit im Tierschutz nach einem Zusatzverdienst suchte. Die Aussicht, eigene Texte zu schreiben, sprach mich sehr an, auch wenn ich mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht viel darunter vorstellen konnte. Bisher hatte ich mich nie mit der Frage beschäftigt, wer denn eigentlich die Texte im Internet schreibt. Beim Schreiben motiviert mich vor allem der hohe Grad an Eigenverantwortung, denn auch wenn manche Kunden sehr genau den Textinhalt vorgeben, bin ich beim Schreiben dennoch vergleichsweise frei. Ich habe einige Kunden, für die ich immer wieder schreibe. Das ist besonders angenehm, denn ich weiß genau, wie sich diese Auftraggeber ihre Texte wünschen und sie kennen meinen Schreibstil. Bei diesen DirectOrders erfolgen kaum Textvorgaben. Ein paar Stichpunkte zum Thema sind ausreichend. Diese maximale Freiheit beim Schreiben ist natürlich für jeden Autor besonders angenehm.

Wie sieht deine ideale Arbeitsumgebung beim Schreiben aus? Was hilft dir bei der Konzentration und was vermeidest du eher?
 
Ich arbeite am PC oder am Laptop in meiner Wohnung in der Küche, im Wohnzimmer und im Büro, so wie ich gerade Lust habe. Für eine optimale Konzentration brauche ich nicht viel, denn sobald ich anfange mit den Schreiben, nehme ich meine Umgebung kaum noch wahr. Bei Textbroker gefällt mir die große Auswahl an Themen. Die Betreuung ist immer freundlich und Fragen werden zeitnah und ausführlich beantwortet.

Du schreibst viele Texte und Ratgeber zu komplizierten Themen wie Wirtschaft, Recht und Finanzen. Worauf sollte man deiner Meinung nach am meisten achten, wenn mal solche Artikel verfasst? Was macht einen guten Ratgeber oder Fachtext aus?
 
In den Bereich Finanzen habe ich mit den Jahren ganz neu eingearbeitet. Zuvor hatte ich nicht viel Berührung mit diesem Thema. Ich kannte die typischen Anlage- und Vorsorgeoptionen, die viele Menschen in Anspruch nehmen, sobald sie eine Lehre anfangen. Angesichts der Finanzkrise habe ich lange Zeit überhaupt nichts von Anlagemöglichkeiten wie Aktien, CFDs usw. gehalten. Als ich jedoch eine Kundenanfrage bekam, ob ich bereit wäre, einen Text über eben diese Themen zu schreiben, dachte ich zuerst, das schaffst Du nie, zumal dieser Text auch gleich einen Umfang von 4.000 Wörtern hatte. Ich nahm den Auftrag jedoch an und arbeitete mich während der nächsten zehn Tage durch Unmengen von Fachbegriffen und Texten, die ich mehrere Male las, um die Zusammenhänge zu verstehen. Mittlerweile habe ich zahlreiche Texte zu diesen Themen geschrieben und meine Meinung hinsichtlich Anlageoptionen geändert. Nicht alles ist „Betrug“, wenn man bereit ist, sich mit diesen Themen ausführlich auseinanderzusetzen und nicht blauäugig an diese Sache heranzugehen. Wichtig ist jedoch, immer sachlich zu bleiben und einzelne Produkte nicht einfach nur anzupreisen, Hauptsache sie verkaufen sich gut. Auch ist es ratsam, immer mehrere Texte als Grundlage für die Recherche zu nehmen. Ich verknüpfe die Inhalte unterschiedlicher Texte, um Textähnlichkeiten zu vermeiden.
 
Mit den Jahren habe ich gelernt, dass es nicht schwierig ist, auch über Themen zu schreiben, über die ich nur wenige Kenntnisse habe. So geht es mir zum Beispiel, wenn ich für Unternehmen Texte schreibe, die die jeweiligen Produkte vorstellen. Ich habe auch immer wieder die Gelegenheit, englische Texte zu schreiben, kürzlich waren es drei Kurzgeschichten. Beim Schreiben von Texten im Rechtsbereich ist es wie in der Medizin, der Autor sollte über entsprechende Berufserfahrung verfügen, da die Zusammenhänge manchmal nicht einfach zu verstehen sind. Für alle Texte, ganz gleich aus welchem Bereich, ist es jedoch wichtig, die eigene Meinung und Wertung außen vorzulassen. Ob ich die Meinung der Auftraggeber teile, bestimmte Produkte gut oder weniger gut finde, zählt nicht. Es kommt alleine darauf an, einen ansprechenden Text zu schreiben, mit dem der Kunde zufrieden ist.

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Autor des Monats Februar 2019: Gin Ton

 
Schwarz-weiß-Porträt des Autors Das Schreiben hat unseren Autor des Monats Februar 2019 seit seiner Kindheit begleitet. Sein kreatives Talent lebt er außerdem in seinem Beruf als Fotograf aus. Aber der studierte Neurobiologe hat noch viel mehr zu bieten. Was ihn antreibt, verrät er in unserem neuen Interview.


Erzähl uns etwas über dich. Was machst du abgesehen vom Schreiben gerne, welche Hobbys hast du?
 
Mein Name ist Gin, Nachname Ton, im Detail immer flüchtig auf der Tonleiter, der Sprache entlang. Im Nachklang leicht flüssiger Treibstoff, der auf der Zunge explodiert.
 
Nein, nein, jetzt ganz im Ernst: Ich liebe die Sprache und hier vor allem die Sprachmelodie und den Sprachfluss. Sprache gehört somit für mich zu den Künsten und einem ungehobelten Ausdruck kann ich nur wenig abgewinnen, außer das Schriftstück verlangt ihn explizit in seinem Kontext. Abgesehen vom Schreiben, dem meine größte Leidenschaft gilt, fühle ich mich sehr stark der Natur verbunden und finde dementsprechend ihren Erhalt genauso wichtig wie ihre Beobachtung. Früher habe ich sehr gerne zu den Sternen hochgeschaut, musste aber feststellen, dass es auf dem Boden unlängst viel mehr Sterne zu besichtigen gibt, wie ich erahnen konnte, und man nur genau hinschauen muss, um seine Aufmerksamkeit auf diese zu lenken. Insofern interessiert mich vor allem das Leben in all seinen Facetten, die schönen Seiten genauso wie die schlechten. Ich frage mich stetig: „Warum?“ Im Sinne von: Warum funktioniert es so wie es ist? Warum ist etwas passiert? Was geschieht hinter den Dingen? Was denken wir und warum wissen wir nicht? Dieser eher philosophische Anspruch auf das Leben kann somit schlechten Erfahrungen genauso viel abgewinnen wie guten Erfahrungen und versucht hinter den Dingen einen Sinn zu finden.
 
Ich bin eher sehr experimentierfreudig und habe über Meditation bis hin zur Traumforschung schon alles ausprobiert. Nur eine Erfahrung ist eine Erfahrung, lautet mein Credo. Insofern schaue ich gerne alle möglichen Sportarten und liebend gerne Fußball, kann mich jedoch auch in den Park auf eine Parkbank sitzend, an ganz anderen Dingen erfreuen. Ich weiß *gähn*, zwar ist es als Schreiber schon naheliegend, dass ich sehr gerne lese, aber ich enttäusche Euch alle sehr gerne: Dieses Klischee erfülle auch ich. Ansonsten lasse ich mich treiben und halte es mit dem Wandel: „Nichts bleibt, nichts ist abgeschlossen und nichts ist perfekt“ (Wabi sabi). Die Welt ist bunt, so ist es.

Wie bist du zu Textbroker gekommen und was motiviert dich dazu, für uns zu schreiben? Wie bist du von deinem Beruf als Fotograf und dem Studium der Neurobiologie zum Schreiben gekommen?
 
Zum Schreiben kam ich wie die sogenannte Jungfrau zum Kind, urplötzlich, als wäre es mir mit in die Wiege gelegt worden. Es ist mittlerweile circa dreizehn Jahre her, als mein Geist (die Rationalität pur) anscheinend einen Ausgleich zum alltäglichen Tagwerk des Studierens suchte und sich einen Stift sowie ein Blatt Papier nahm und wie aus einem inneren Drang heraus, Zeile für Zeile, Verszeilen auf das anfänglich noch weiße Papier schrieb. Durchaus, die ersten Versuche waren noch sehr miserabel und man müsste sich heute dafür schämen, aber getreu dem Motto „Übung macht den Meister“ verbesserte ich mich darin Tag für Tag. Insofern suchte nicht ich das Schreiben, sondern das Schreiben fand mich. Ich glaube, es ist diese einzigartige intuitive Sichtweise, die den Schreibvorgang begleitet und insofern eine ganz andere Tätigkeit darstellt, als auswendig Gelerntes beziehungsweise schon Schwarz auf Weiß Geschriebenes einfach zu wiederholen. Selbst Denken und dann dieser Einfall, dies unterscheidet die Kunst des Schreibens von der des Lernens phänomenal. Eine dieser seltsamen Kuriositäten begann kurze Zeit später mit dem Fotografieren. Einziger Grund dieser zunächst noch recht unbeholfenen Tätigkeit war ein kleiner japanischer Kurzvers namens Haiku:
 
fast scheint es mir
es wär der Mond
zwischen den Nebelschwaden
 
durch das passende bildliche Pendant zu schmücken, beziehungsweise eine Momentaufnahme auf zweierlei Weise miteinander zu verweben. Glücklicherweise fing ich mit dem Fotografieren an und liebe es bis heute, allein aus dem Grund sich treiben zu lassen, bis man auf das richtige Bild trifft oder es trifft eben dich. In Form eines großen Wildtieres, einfach starr stehen bleiben und sich nicht rühren. Freezing nennt man das in der Fachsprache.
 
Selbst auf Textbroker stieß ich so eher recht zufällig: Eine Onlinerecherche sowie mein ureigener Drang, ICH selbst und unabhängig zu sein beziehungsweise zu werden, veranlasste mich dazu, neben der Fotografie, mich auf meine künstlerischen Anfänge zurückzubesinnen, um damit Geld zu verdienen. Voilà, hier bin ich und hoffe sehr, dass es mir gelingt.

Was waren zu Beginn deiner Arbeit auf unserer Plattform die größten Stolpersteine? Wie hast du diese bewältigt?
 
Wie mit allem, was man zum ersten Mal macht, war auch hier die größte Hürde, herauszufinden, was der Kunde explizit möchte. Da ich eher aus der Kunstszene komme und ein Schriftwerk dort sehr stark in fantasievolle Abstraktionen und Metaphern abweichen kann, war ich mir nicht sicher, was mich erwartet. Zwar hatte ich mit dem Studium der Biologie eine Form der wissenschaftlich analytischen Schreibweise von der Pike auf gelernt, eine gewisse Unsicherheit ist jedoch anfangs immer und überall gegeben. Dass sich dies sehr schnell als unbegründet erweisen sollte, hat mich sehr gefreut. Bei Textbroker ist es mir möglich gleich eine Bandbreite verschiedenster Textgattungen zu bemühen, zu denen der Sachtext, die Rezension und der Bericht in erster Linie gezählt werden können. Selbst fantasievolle Kreationen sind bei vielen Anbietern sehr willkommen und so lässt sich die Leidenschaft zur Literatur bei Textbroker auf vielfältige Weise nutzen.
 
Oftmals versucht mein ästhetisch gefärbtes Schreiberherz, Werke sehr blumig und wohlklingend zu gestalten. Ich verliere mich in kreativen Wortspielereien, die nicht für jede Beschreibung geeignet sind. Missverständnisse bei der Textgestaltung werden bei Textbroker jedoch durch Kundennähe sehr gut gelöst. So kann im Vorfeld mit dem Kunden via Kontaktaufnahme die Textgestaltung besprochen werden, falls es nicht schon im Auftrag konkret angegeben wurde. Sinnvollerweise führt selbst eine Ablehnung des Textes nicht direkt zu dessen Disqualifikation, sondern kann entsprechend kundenkonform nochmals geändert werden. Eine gute Möglichkeit also, sich stetig nochmals zu verbessern.
 
Um auf den Punkt zu kommen: Bei sachlichen Texten bemühe ich mich sehr gerne einer ausgiebigen und breit gefächerten Recherche. Bei freieren Texten, gewagten Produktbeschreibungen oder ansprechenden Artikeln lasse ich das Wort gerne fließen. Am Ende des Tages ist die größte Hürde mit Sicherheit die eigene Selbstmotivation und das Engagement. Anfängliche Schreibblockaden versuche ich immer durch den Schreibprozess an sich zu überwinden und fange einfach an. Die schon erwähnten Haiku haben mir geholfen, meinen Schreibprozess zu fokussieren. Diese aus dem ZEN-Buddhismus stammende Textgattung beschränkt sich auf die gute Beobachtung, einer Momentaufnahme und deren Umsetzung durch meditatives Warten.

Wie gehst du vor, wenn du dir deine Aufträge suchst? Suchst du nach bestimmten Themengebieten oder arbeitest du auf einen Mindestverdienst hin? Worauf achtest du bei der Auftragsbeschreibung?
 
Der Spaß am Schreiben wächst mit Themen, die Selbstinteresse wecken. Insofern suche ich in den jeweiligen Kategorien, welche Aufträge mich ansprechen. Schreiben soll Spaß machen und somit sollte sich dieses Gefühl im Werk wiederfinden. Spaß macht nur das, mit dem man sich gerne beschäftigt oder wissbegierig gerne auseinandersetzt – mit dem man sich selbst identifizieren kann. Die große Auswahl an Themengebieten bei Textbroker vereinfacht es ungemein, den passenden Text für sich selbst zu finden. Schwierigkeiten bereiten mir jedoch Texte, wo eine aus den Rahmen fallende Anzahl an Suchwörtern verlangt wird, die meinem inneren Bestreben, qualitativ hochwertige und ansprechende Texte zu schreiben, widerstreben. Diese Aufträge umgehe ich. Aber es gibt darüber hinaus so viele andere Texte zu schreiben, dass dieses Manko leicht umgangen werden kann. Die Freiheit zu schreiben, wo und wie es mir beliebt, gefällt mir ungemein und ich hoffe somit sehr auf gute Aufträge und interessante Themen. Von meiner Kunst leben zu können, davon habe ich eigentlich schon immer geträumt. Und ganz unter uns: Schreiben im Sonnenschein, wer will das nicht. Insofern wünsche ich Allen gutes Licht und stete kreative Schaffenskraft.

Autor des Monats Januar 2019: Petrichor

 
Bild der Autorin Petrichor auf dem Mittelaltermarkt; gekleidet in mittelalterliche Gewandung mit Schild und Axt
Unsere neue Autorin des Monats wusste schon früh, dass das Schreiben ihre Leidenschaft ist – und dass sie damit gerne ihr Geld verdienen würde. Denn ein normaler Bürojob kam für die freiheitsliebende Petrichor nie in Frage. Wie sie ihr Ziel erreichen konnte und welche praktischen Tipps sie für das Schreiben empfiehlt, verrät sie uns in diesem Interview!


Erzähle uns etwas über dich. Was machst du abgesehen vom Schreiben gerne, welche Hobbys hast du?
 
Auf Textbroker trage ich den Namen vom Geruch von Regen auf trockener Erde, im realen Leben den des Lindenbaums. Ich heiße Linda und bin 27 Jahre alt. Natur ist für mich einer der wichtigsten Aspekte meines Lebens. Aufgewachsen in Freiburg im schönen Schwarzwald, habe ich von meiner naturbegeisterten Familie von klein auf die Liebe zu Mutter Erde und ihrer Vielfalt vermittelt bekommen. Wanderungen, Radtouren und Erkundungsausflüge ins Grüne prägen meine Kindheit. Diese Liebe ist bis heute geblieben. Früher hauptsächlich im Süden des Landes und wegen der Nähe in Frankreich und der Schweiz unterwegs, erkunde ich heute die Flora und Fauna des Nordens, für den mein Herz schlägt, seit ich mit 16 Jahren das erste Mal auf Usedom war. Im Juli 2015 bin ich mit meinem Mann nach Rostock gezogen, um die Kontraste unseres Landes noch besser kennenzulernen und mir meinen langjährigen Wunsch zu erfüllen, eines Tages an der Ostsee zu leben. Hier genieße ich nun das Meer, die Steilküste, die reetgedeckten Fischerkaten und das maritime Flair von Leuchttürmen, hanseatischer Baukunst und dem Hafen. Fahre ich nach Hause zu meiner wunderbaren Familie, dann habe ich die Berge, Flüsse, Seen und die typischen Bauernhäuser und Wanderhütten wieder um mich.
 
Als wir gerade frisch hierher gezogen waren, haben wir unsere Neugier auf die neue Heimat, unsere Liebe zur Natur und unsere Begeisterung für das Radfahren kombiniert und sind innerhalb der ersten zwei Monate ca. 2.000 Kilometer gefahren. Ich glaube, intensiver und schöner hätte ich mein neues Umfeld nicht kennenlernen können. Doch neben der Leidenschaft fürs Radfahren hat mir auch die Freude an mehrtägigen Wander- und Trekkingtouren auf die Halbinsel Darß-Zingst zahlreiche unbezahlbare und unvergessliche Momente beschert. Hasen hoppelten auf den Dünen in Wustrow um uns herum, während die Sonne über dem Meer unterging und den Himmel in spektakuläre Farben tauchte. Ein Fuchs lief uns in Graal-Müritz über den Weg, bevor wir den mystischen Wald des Moores erkundeten. Und das überwältigende Gefühl nach einer Nachtwanderung genau dann im Fischerort Ahrenshoop anzukommen, wenn die Sonne aufgeht. Das sind die Momente, die mich erfüllen. Ich brauche nicht viel, um glücklich zu sein. Die Natur, die richtigen Menschen und spontane Abenteuer sind das, was mein Herz tanzen lässt.

Sich kreativ in jede Richtung ausleben
 
Apropos tanzen: Auch das ist eine meiner Leidenschaften, die ich für mich entdeckt habe. Das freie Bewegen zu Musik und der damit verbundene Selbstausdruck sind für mich zu einem wichtigen Bestandteil meiner persönlichen Entwicklung geworden. Ebenso das Zeichnen und Malen, sowie Kunst im Allgemeinen. Mich kreativ auszudrücken liegt mir schon seit der Kindheit im Blut, weshalb ich ein Gymnasium mit Kunst als Hauptfach besucht habe. Allen voran steht jedoch das Schreiben und Lesen. Die Magie von Wort und Sprache haben mich schon immer fasziniert und so konnte ich bereits vor meiner Einschulung lesen. Während andere Gleichaltrige sich verabredeten, saß ich oft in meinem Zimmer oder draußen in der Natur und schrieb Geschichten, Gedichte, Songtexte und Tagebücher. Schon damals als Kind fasste ich den Entschluss: Irgendwann werde ich mit dem Schreiben mein Geld verdienen!
 
Sowohl von meinen Interessen und Hobbys als auch von meiner Erscheinung her, bin ich sehr facettenreich. Ich liebe auffällige Kleidung wie Jacken mit Zipfelkapuzen, Haremshosen und Petticoat-Kleider im Stil der 50er und 60er Jahre. Außer für Schlager bin ich für nahezu jede Musikrichtung zu begeistern. Einen Tag ohne Musik gibt es bei mir nicht. Meine unterschiedlichen Interessen machen es mir auch beim Schreiben leichter. So kam es mir schon oft zugute, dass ich so eine große Auswahl an Dingen habe, die ich gerne tue. Dazu gehören, neben den oben genannten Punkten, unter anderem: Fotografieren, Reisen, Kochen und Backen, Videospiele spielen, Mittelalter- und Musik-Festivals besuchen, Sprachen lernen, Museen erkunden und vieles mehr. Früher war ich sogar mal im Bogenschießen.

Freigeist, Optimist, Tagträumer und noch viel mehr
 
Einen ganz besonderen Stellenwert hat meine persönliche Entwicklung in meinem Leben. Mich immer weiterzuentwickeln und über mich hinauszuwachsen ist mein innerer Antrieb. Deshalb meditiere ich nahezu täglich und interessiere mich brennend für Spiritualität, Philosophie und Psychologie. Unterstützt werde ich auf meinem Weg von meinem großartigen Mann, mit dem ich seit meinem 15 Lebensjahr zusammen bin. Wir hatten fünfeinhalb Jahre eine Fernbeziehung, viereinhalb davon waren es knapp 1.000 Kilometer Distanz. Er lebte in Brandenburg, ich in Baden-Württemberg. Heute sind wir 12 Jahre zusammen, fünfeinhalb davon verheiratet, gehen unseren Lebensweg seit unserer Jugend gemeinsam und kennen uns daher sehr gut. Das macht unsere Verbindung noch einzigartiger für mich. Ich bin mehr als dankbar, dass ich neben der besten und liebevollsten Familie auch schon so lange den besten und liebevollsten Mann an meiner Seite habe. Ich liebe ihn jeden Tag ein bisschen mehr und verdanke seinem Glauben an mich und meine Fähigkeiten viele meiner Erfolge. Dazu gehört zum Beispiel, dass ich mich selbstständig gemacht, 34 Kilo abgenommen und meine Ausbildung mit einem Schnitt von 1,5 abgeschlossen habe. Wann immer ich zweifle, stärkt er mir den Rücken.
 
Zum Abschluss würde ich noch sagen, dass ich ein ziemlicher Freigeist, Optimist und Tagträumer bin, der das Glück in den kleinen Dingen findet und sehr begeisterungsfähig ist. Ich entdecke selbst dort ein Wunder, wo viele andere nicht einmal eines erwarten würden. Und sei es nur eine kleine, zarte Blume, die dem Asphalt der Stadt trotzt und sich am Rande des Weges aus dem grauen, harten Boden erhebt. Auch bin ich ein Mensch, der viel Zeit alleine benötigt, um wieder Energie und Kreativität zu tanken. Eine Tour durch den Küstenwald, am Strand meditieren oder einen Tee trinken und lesen tun mir dann gut. Aktuell lese ich den Steppenwolf von Hermann Hesse und träume mich in die Welt von Harry Haller. Hermann Hesse kann ich übriges nur wärmsten empfehlen. Seit meine Eltern mir als Kind aus seinen Werken vorgelesen haben und wir gemeinsam auf seinen Spuren in Calw, Tübingen und Monatgnola in der Schweiz gewandelt sind, bin ich von ihm und seinen literarischen und künstlerischen Werken fasziniert.

Wie bist du zu Textbroker gekommen und was motiviert dich dazu, für uns zu schreiben? Wie bist du von deinem Beruf zum Schreiben gekommen?
 
Im Jahr 2013 habe ich meine einjährige Intensivausbildung zur staatlich anerkannten fremdsprachlichen Wirtschaftskorrespondentin in Englisch (was für ein langer Name!) erfolgreich abgeschlossen. Englisch war immer eines meiner Steckenpferde gewesen und so entschied ich mich dafür, eine Ausbildung auf Englisch in einem Sprachinstitut zu machen. Jeden Tag mehrere Stunden nur auf Englisch zu kommunizieren hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich konnte meine Schreibfähigkeiten und meine Begeisterung für Wort und Schrift auch auf eine zweite Sprache übertragen.
 
Als ich die Ausbildung abgeschlossen hatte, suchte ich nach Arbeit. Schnell fand ich jedoch heraus, dass ich damit vor allem im Büro einen Job bekommen würde. Das wollte ich jedoch nicht, denn es war erstens nicht mein Ding und zweitens bin ich als Hochsensible nicht dafür gemacht, mit mehreren Menschen in einem Raum zu arbeiten und dabei konzentriert zu sein. Das wurde mir beim Probearbeiten dann nochmal bestätigt, als ich im Großraumbüro saß, ständig abgelenkt war und schnell unter Stress stand. Ich habe dann die unterschiedlichsten Berufe als Quereinsteigerin ausprobiert und herein geschnuppert, wurde jedoch nie glücklich mit einem von ihnen. Während die meisten Menschen um mich herum sagten, beim Arbeiten ginge es nicht wirklich um Spaß, sondern nur ums Geldverdienen, gab ich mich mit dieser Ansicht nicht zufrieden. Mir war es unglaublich wichtig, mich mit der Tätigkeit, der ich jeden Tag mehrere Stunden nachgehe, auch identifizieren zu können. Einfach nur irgendetwas machen, das einen im schlimmsten Fall sogar total nervt? Das kam für mich nicht in Frage, denn das würde ich eh nicht lange durchhalten.

Stichwort: Freiheit
 
Im Jahr 2016 habe ich mich dann hingesetzt und mich gefragt, was denn eigentlich der Beruf sei, den ich mein Leben lang und nicht nur vorübergehend machen wollte. Was war es, wofür mein Herz brennt? Ich dachte sofort ans Schreiben, das ich schon als Kind beruflich machen wollte. Bisher hatte ich immer daran gezweifelt, ohne Studium oder anderweitige Erfahrung in diesem Bereich erfolgreich werden und mein Geld verdienen zu können. Doch der Ruf, diesen Traum umzusetzen, wurde von Tag zu Tag lauter. Und so habe ich mir Zeit genommen und einmal ganz mutig niedergeschrieben, welche Kriterien mein Traumberuf erfüllen müsste. Heraus kam: Leidenschaft zum Beruf machen, freie Zeiteinteilung, von Zuhause aus arbeiten, ortsunabhängig, meine eigene Chefin sein. Ich wollte sowohl das tun, was mich erfüllt, als auch jederzeit reisen können. Zu meiner geliebten Familie und durch die ganze Welt. Das war langfristig mein Ziel. Also habe ich ein Existenzgründer-Coaching besucht, massenhaft Literatur und Blogs gelesen, Videos geschaut und mich mit digitalen Nomaden ausgetauscht, deren Arbeits- und Lebensprinzip mich von Anfang an total begeistert hat. Während diesem Coaching bin ich im Unterricht beim Recherchieren auf Textbroker gestoßen und es war, als hätte ich das letzte passende Puzzlestück gefunden. Viele Aufträge und Themen, aus denen ich frei wählen kann? Perfekt!
 
Ich habe beim Finanzamt meine Tätigkeit als freiberufliche Texterin angemeldet und mich direkt registriert. Anfangs war ich auf drei Sterne eingestuft worden und steigerte mich nach und nach. Heute bin ich Fünf-Sterne-Autorin, was mich sehr stolz und glücklich macht. Denn ich habe all das erreicht, was mir beruflich wichtig war. Ich verdiene mein Geld mit dem Schreiben, kann mir die Zeit flexibel einteilen, von Zuhause aus arbeiten, bin meine eigene Chefin und kann ortsunabhängig meine Aufträge bearbeiten und reisen. Lustigerweise habe ich die Nachricht, dass ich zur eine Fünf-Sterne-Autorin hochgestuft worden bin, sogar beim Reisen erhalten. Ich hatte gerade das Hotel in Breda in Holland verlassen und wollte zum Essen und Erkunden in die Stadt fahren, als mein Smartphone eine neue E-Mail empfing. Was für ein Glücksmoment! Jubelnd lief ich mit meinem Mann zur Bushaltestelle und konnte das Abendessen auf dem schönen Marktplatz in Breda noch viel mehr genießen. Seither ist meine Motivation noch viel größer, mit dem Schreiben mein Geld zu verdienen, denn es tut einfach gut, Erfolge zu verzeichnen. Textbroker verdanke ich wirklich ein enormes Stück Freiheit. Denn ich kann endlich mit meiner Leidenschaft Geld verdienen, meine Fähigkeiten verbessern und durch Feedback und die vielseitigen Themen und Anforderungen dazulernen. Ich kann auch bei meiner Familie und auf Reisen arbeiten und entwickle mich persönlich und als Texterin immer weiter. Mein Traum wurde zur Realität und dafür danke ich Textbroker und seinem kompetenten, herzlichen Team wirklich von Herzen!

Du schreibst durchdachte und kreative Texte zu den unterschiedlichsten Themen, von Produktbeschreibungen zu Glühbirnen bis hin zu Ratgebern: Wie findest du hier Inspiration und passende Informationen? Was ist deiner Meinung nach beim Schreiben am wichtigsten, um einen runden, gut lesbaren Text verfassen zu können? Hast du praktische Tipps für deine Texterkollegen?
 
Da ich ein sehr vielseitiger Mensch bin, macht es mir sehr viel Spaß, die unterschiedlichsten Texte zu verfassen. Auch kann ich so herausfinden, welche Art mir mehr liegt, welche weniger. Und wenn ich einen Text erfolgreich beendet habe, der eigentlich gar nicht meinem Gebiet entspricht und der Kunde mir auch noch ein tolles Feedback gibt, dann macht mich das sehr stolz. Ich nehme gerne auch mal Herausforderungen an, denn daran wachse ich. Im Großen und Ganzen habe ich jedoch eines während meiner Zeit als Texterin gelernt: Wenn ich mich mit dem Thema identifizieren oder mich gut hineinfühlen kann, dann habe ich klare Vorteile. Denn dann schreibt es sich nicht nur wesentlich einfacher und schöner, sondern auch wesentlich schneller. Einen Blog-Text mit 1.000 Worten über die Ostsee schreibe ich zum Beispiel viel zügiger, als eine Produktbeschreibung für technische Geräte mit 300 Worten.
 
Es ist wichtig, sich auszuprobieren. Welche Textgattungen liegen mir? Über welche Themen schreibe ich gerne? Einfach jeden Auftrag anzunehmen, funktioniert bei mir nicht. Denn wenn ich ewig mit Recherche beschäftigt bin, weil ich keine Ahnung von dem Gebiet habe und dann einfach keine Worte fließen wollen, dann kann das schnell frustrieren und die Lust am Schreiben sehr hemmen. Und das ist nicht mein Ziel. Klar, ich schreibe auch mal über Themen, die mir nicht so liegen. Doch insgesamt achte ich darauf, dass ich mir die Aufträge gut durchdacht auswähle. Denn so verdiene ich nicht einfach nur Geld, sondern habe auch noch eine Menge Spaß dabei, was ja auch von Anfang an meine Intention war.

Die richtige Vorbereitung ist alles
 
Habe ich mir einen Auftrag ausgewählt oder einen spannenden Auftrag erhalten, dann lese ich mir das Briefing sehr genau durch. Sollte es sehr umfangreich sein, so schreibe ich mir oftmals die wichtigsten Punkte von Hand nochmal heraus, damit es gut im Gedächtnis abgespeichert wird. Ich bin ein sehr visueller Mensch, dem das enorm hilft. Anschließend versetze ich mich sowohl in die Lage des Kunden als auch die des Lesers. Was will der Kunde haben? Was würde ich mir als Leser von diesem Text wünschen? Was muss unbedingt mit einfließen, damit er begeistert?
 
Danach mache ich meist Brainstorming und schreibe alles auf, was mir zu dem Thema einfällt. Worte, Zitate, Sprichwörter, Synonyme, Keywords und alles, was mir sonst noch in den Sinn kommt. Dann strukturiere ich den Text, überlege, wie ich ihn aufbauen möchte. Und erst dann beginne ich mit dem Schreiben. Ich sammle sozusagen Ideen für Inhalt und Grundgerüst, sodass ich nur noch alles zusammenfügen und in einen ansprechenden Text verpacken muss. Manchmal habe ich jedoch auch direkt beim Lesen des Briefings lauter Ideen und kann sofort anfangen zu schreiben, weil sich der Text wie von selbst verfasst. Am liebsten schreibe ich solche, die kreativ, lebendig und bildhaft sein dürfen. Ich mag es, den Leser mitzureißen und nicht einfach nur zu beschreiben, sondern auch Emotionen und Bilder in ihm hervorzurufen, sodass er sich in die Situation oder das Produkt gut hineinversetzen kann. Ich liebe es, selbst trockene Themen spannend zu beschreiben und auch alltägliche Produkte wie Batterien so in Worte zu verpacken, dass der Leser vom Text gefesselt ist. Gelingt mir das, fühlt sich das einfach großartig an. Mehrwert zu erschaffen ist eine große Priorität für mich. Erst wenn ich das Gefühl habe, dass der Text den Kunden und den Leser überzeugt und ich ihn selbst gerne und mit Spaß lesen würde, bin ich zufrieden. Habe ich ihn fertig verfasst, lese ich ihn mir mindestens noch ein Mal gut durch, überprüfe die Rechtschreibung und Grammatik und gebe ihm, wenn nötig, den letzten Feinschliff.
 
Wichtig ist auch, die Recherche sehr genau zu nehmen. Nur weil es im Internet steht, ist es nicht automatisch wahr. Es gibt auch viele Fehlinformationen. Deshalb rate ich jedem Autor, gegebenenfalls lieber mehrere Quellen zu nutzen, um das nötige Wissen zu erlangen. So ist man auf der sicheren Seite und verfasst einen seriösen Text. Auch mit Menschen zu sprechen, die von der Thematik Ahnung haben, ist sehr hilfreich. Inspiration bekomme ich durch nahezu alles. Ob durch das Lesen von Büchern, Blogs und Zeitschriften oder Erlebnisse, Gespräche, Menschen und Natur. Für mich kann alles eine Inspiration sein. Mit den Augen eines Kindes durch die Welt zu gehen und sehr genau hinzusehen und hinzuhören, das hilft mir oft. Laufe ich zum Beispiel durch den Wald und es regnet, dann beschreibe ich in Gedanken manchmal die Farben, die Klänge der Tropfen auf den Blättern, das Gefühl von Nebel auf der Haut und die Stimmung. Habe ich ein neues Kleidungsstück gekauft, überlege ich mir, wie ich es einer Freundin am Telefon beschreiben würde, die das neue Teil gerade nicht sehen kann. Ich bin sozusagen immer Texterin, nicht nur dann, wenn ich arbeite. Deshalb fällt es mir glaube ich leichter, über viele verschiedene Themen und viele verschiedene Textgattungen zu schreiben.

Wenn es mal überhaupt nicht weitergeht …
 
Sollte ich mal vor dem Computer sitzen und merken, dass überhaupt nichts geht, obwohl mir der Auftrag eigentlich sehr liegt, dann mache ich etwas komplett anderes. Stur davor sitzen zu bleiben und mich zu zwingen führt oft zu nichts, oder zumindest zu nichts wirklich Gutem. Das kostet nur Zeit und Nerven, auch wenn der Kopf gerne mal sagt: „Nein, mach das jetzt erst fertig, sonst verlierst du Zeit!“ Doch was nutzt es, drei Stunden erfolglos vor dem Text zu sitzen und immer gefrusteter zu werden? Da lege ich lieber für eine gewisse Zeit, und sei es auch nur eine Viertelstunde, alles nieder und mache etwas ganz anderes. Raus aus dem Kopf zu kommen ist mein Geheimrezept. Ich drehe dann zum Beispiel Musik auf und singe oder tanze, mache eine kleine Radtour, gehe Einkaufen, räume auf oder meditiere. Fehlen mir die Worte, lese ich auch gerne entsprechende Textarten von Kollegen, durchforste Blogs und schaue Videos zum Thema. Wenn ich das Gefühl habe, neue Inspiration gefunden zu haben und von der Blockade wieder in den Fluss gekommen zu sein, dann setze ich mich wieder an den Text. Meist läuft es dann wie am Schnürchen. Eine Stunde Pause ist weniger verlorene Zeit, als drei Stunden nicht weiter zu kommen. Im Gegenteil. Wenn die Arbeit sich danach beinahe von selbst erledigt, gewinnt man oftmals sogar noch Zeit dazu. Und das trotz Unterbrechung. Eine Win-Win-Situation also. Es ist wichtig herauszufinden, wann und unter welchen Bedingungen man am besten schreiben kann, was einen inspiriert und was hilft, wenn mal nichts geht. So kann man rechtzeitig gegensteuern, bevor der Frust aufkommt und seine Produktivität und Kreativität enorm steigern. Und natürlich auch den Spaß am Texten.
 
Zum Abschluss wünsche ich noch all meinen Autoren-Kollegen viel Spaß und Erfolg beim Schreiben und sowohl ihnen, als auch dem Team von Textbroker ein gesundes und frohes neues Jahr!

Autor des Monats Dezember 2018: Karin S.

 
Schwarz-weiß-Foto der Autorin des Monats, Porträtformat
Mit viel kreativer Energie und Witz hat unsere neue Autorin des Monats sich eine Karriere als Texterin aufgebaut. Wie sie von der Arbeit bei diversen NGOs zum Schreiben gekommen ist, verrät sie uns in diesem Interview.


Erzähle uns etwas über dich. Was machst du abgesehen vom Schreiben gerne, welche Hobbys hast du?
 
Freiheit, Abenteuer und ständig neue Reize: das hat mich immer schon angetrieben. Das und mein ziemlich stark ausgeprägter Gerechtigkeitssinn. So lag es nahe, einen Beruf zu wählen, bei dem ich diesem Sinn Befriedigung verschaffen und gleichzeitig selbst immer neue Herausforderungen zu bewältigen habe. Daher strebte ich nach meinem Studium der Internationalen Entwicklung eine Karriere im NGO-Sektor an. Ich begann ganz unten in der Nahrungskette als kleine Fundraiserin, wo ich wichtige Grundlagen über Marketing, Psychologie und Kommunikation lernte. Mit den Jahren bekam ich immer verantwortungsvollere Positionen und setzte mich mit den unterschiedlichsten Themenbereichen auseinander: von Umweltschutz über humanitäre Hilfe bis hin zu Menschenrechten.

Irgendwann widerstrebte es jedoch meinem Freiheitssinn, montags bis freitags ins Büro zu pendeln, denn ich lebe seit einiger Zeit nicht mehr in der Großstadt, sondern in einem inspirierenden, grünen Kleinstädtchen. Ich wollte mehr von meiner Zeit selbst einteilen und bestimmen können. Also kündigte ich alles, was zu kündigen war, setze mich ins Auto und fuhr im Februar ans Nordkap, um die Nordlichter zu sehen. Was für ein Abenteuer! In den sieben Wochen, die ich unterwegs war, wurde mir klar, dass ich kein klassischer Karrieremensch bin. Viel mehr wollte ich in Zukunft den drei schon genannten Dingen mehr Raum in meinem Leben geben: der Freiheit, dem Abenteuer und den ständig neuen Reizen! Also kam nur noch eine Teilzeitanstellung für mich in Frage, die ich auch bald fand und die mir heute dank relativ flexibler Zeiteinteilung und viel Homeoffice einiges an Freiheiten lässt. Natürlich ist diese Anstellung immer noch im NGO-Bereich.

So habe ich heute nicht nur ausreichend Zeit für meinen Mann, sondern auch für meinen Hund und meine beiden Katzen. Meine Kreativität lebe ich nicht nur über das Schreiben, sondern auch über Malerei und meinen Garten aus. Selbstverständlich teilen wir uns das Haus auch mit einem ansehnlichen Haufen unterschiedlichster Bücher. Und wenn ich mal raus muss, steht mein Motorrad immer bereit.


Wie bist du zu Textbroker gekommen und was motiviert dich dazu, für uns zu schreiben? Wie bist du allgemein zum Schreiben gekommen?
 
Wie viele andere Kollegen hier habe ich schon als Kind gerne geschrieben. Massenhaft vollgekritzelte Tagebücher wandelten sich mit der Zeit zu Blogeinträgen und Kurzgeschichten und wurden durch meine Liebe zu witzigen Wortspielereien ergänzt. Spätestens seit ich die Kunstform des Poetry Slams kennengelernt habe, war es um mich geschehen. Mein ebenfalls sehr kreativer Ehemann versorgt mich in uninspirierten Momenten auch immer zuverlässig mit musischen Anregungen. Und so seltsam es klingt: Für mich ist es auch eine Form der Kunst, eine Klobürste ansprechend, informativ und unterhaltsam zu beschreiben!

Drei Aspekte waren ausschlaggebend dafür, das Experiment Textbroker zu wagen: die viele Freizeit, die mir neben der Teilzeitstelle blieb; der unbändige Wunsch, meinen Hang zum geschriebenen Wort zu Geld zu machen, und die Tatsache, dass ich viel zu oft und zu lange im Internet herumklicke. So stieß ich auf Textbroker und dachte mir, ein Versuch schadet nicht. Der ein oder andere Euro mehr würde meinem Kontostand bestimmt guttun. Ich wurde gleich zu Beginn als 4-Sterne-Autorin eingestuft und machte mich sogleich an meine erste Open Order: eine kurze Produktbeschreibung für Hundespielzeug. Damit kannte ich mich aus und der geforderte, lockere und humorvolle Stil sprach mich an. Der Kunde war so begeistert, dass er mir eine kleine Bonuszahlung gewährte. Juhu! Mein Elan war geweckt und ich kämpfte mich durch mehr oder weniger interessante Open Orders, bis eines Tages die erste Direct Order kam. Und die hatte es in sich! Ich sollte für einen Online-Möbelhandel unzählige Hersteller und Möbel beschreiben. Da hatte ich erst einmal über drei Monate zu tun. Eines führte zum anderen, immer mehr Direct Orders landeten in meinem Postkasten und ich nahm erstmals das Wort „Stammkunden“ in den Mund.

Weil das alles so gut lief, machte ich mich selbstständig und baute das Texterdasein zu meinem zweiten Standbein aus. Ich schreibe immer noch wahnsinnig gerne bei Textbroker, weil es einfach und unkompliziert ist, neue Aufträge zu bekommen und ich vor allem die Arbeit in Managed-Teams schätze. Hier sind fast immer Aufträge vorhanden, die ich annehmen kann, wenn gerade nichts anderes zu tun ist. Das Feedback und die Artikel im ExpertCenter von Textbroker nutze ich laufend, um mich zu verbessern und weiterzubilden. Die Arbeit bei Textbroker hat mir auch die Angst genommen, mich an Texte über Themen zu wagen, mit denen ich mich bisher noch nicht beschäftigt hatte. So lerne ich immer wieder neue Dinge und habe nicht zuletzt auch die Abwechslung, die ich so dringend in meinem Leben brauche.


Humorvolles Schreiben gehört zu den Königsdisziplinen im Texten. Du hast dich schon mehrfach dabei bewährt. Worauf sollte man deiner Meinung nach besonders achten? Gibt es praktische Tipps oder Hilfsmittel, die du empfehlen könntest?
 
Tipps für humorvolles Schreiben zu geben ist in etwa so schwierig, wie jemandem Humor an sich beizubringen. Ein gewisses Maß an Witz sollte bereits vorhanden sein, um ihn auch erfolgreich zu Papier bringen zu können. Wenn ein humorvoller und lockerer Stil gewünscht ist, schreibe ich so, als würde ich einer guten Freundin schreiben. Ich vermeide gestelzte Formulierungen und halte mich fern von allem, das erzwungen und künstlich klingt. Das gilt ganz besonders für Witze und angeblich humorvolle Metaphern, die man schon tausend Mal gehört und gelesen hat und bei denen dem Leser eher das Gesicht einschläft, als dass sie ihn zum Lächeln bringen. Vielleicht ist es ein guter Tipp, weder sich selbst noch den zu schreibenden Text all zu ernst zu nehmen. Etwas Selbstironie und ein nüchterner Blick auf das zu schreibende Thema sind mir dabei immer eine große Hilfe. Wenn mir ein Satz in den Sinn kommt, bei dem ich selbst lächeln muss, bin ich auf dem richtigen Weg. Trotzdem sollte der geneigte Texter tunlichst vermeiden, mit Gewalt all zu viel Humor in sein Werk zu packen – Witz kommt am besten fein dosiert daher.

Immer wieder hilfreich ist für mich der Duden Verlag. Diese Apostel der Grammatik bringen heilige Schriften heraus, die dem verwirrten Texter nicht nur Hilfestellung bei kniffligen Rechtschreibherausforderungen geben, sondern auch in Sachen Stil und Wortauswahl immer wertvolle Inspiration parat haben. Das Lesen von zufälligen Redewendungen, Synonymen und Alliterationen lässt meine eigene, humorvolle Kreativität meist sprudeln. An wirklich humorlosen Tagen (die ja auch mal vorkommen dürfen) hilft es mir, so banal es klingt, den Meistern und Meisterinnen des Humors zu lauschen: dann werfe ich eine Online-Videoplattform an und suche nach meinen Lieblingskabarettisten oder Poetry Slammern. Denn wenn ich selbst nicht lachen kann, wird es auch mein Leser nicht tun.


Bild zum Autor des Monats Jubiläum; zwei Hände halten brennende Wunderkerzen vor einem dunklen Hintergrund
 

Das 50. Jubiläum: ein gemeinsamer Rückblick mit unseren Autoren des Monats

 
Seit Juni 2014 kürt Textbroker regelmäßig einen Autor des Monats und stellt ihn oder sie in einem kurzen Interview vor. In den letzten 49 Monaten hast du schon einige interessante Texterkollegen und deren Laufbahnen kennengelernt. Zwar könnten wir in dem 50. Beitrag für diese Kategorie einfach weitermachen wie bisher. Aber wir möchten diese Gelegenheit nicht einfach verstreichen lassen, ohne sie etwas zu würdigen. Deshalb haben wir fünf der ältesten bereits ausgezeichneten Autoren, die noch immer regelmäßig auf Textbroker aktiv sind, erneut kurz interviewt. Sie lassen die Arbeit auf unserer Plattform mit folgenden Fragen Revue passieren:
 
Rückblickend, was ist dein Erfolgsgeheimnis? Was würdest du neuen Autoren heute mitgeben, was du damals nicht wusstest? Gibt es eine Anekdote zu der Arbeit mit Textbroker, die dir besonders in Erinnerung geblieben ist?

Blue North – Kommunikationsdesigner und Texter

 
Schwarz-weißes Porträt des Autors Blue North mit Anzug und Krawatte Für unseren Autor des Monats Juli 2014 ist Textbroker mittlerweile das zweite Standbein. Der selbstständige Kommunikationsdesigner und Texter Blue North weiß genau, wo die Stolperfallen für Freiberufliche liegen – und welche Vorteile diese Unabhängigkeit mit sich bringt.
 
Das kreative Schreiben hat in meinem Leben eine lange Tradition. Schon zu Schulzeiten gehörte das Schreiben von Aufsätzen neben dem Zeichnen und Malen im Kunstunterricht zu meinen Lieblingsaufgaben. Damals zeigte sich bereits, dass ich ein Talent im Umgang mit der Sprache sowie für korrekte Rechtschreibung besaß. Da ich in anderen Fächern – wie zum Beispiel Mathematik (hust) – weniger leicht zurechtkam, war der Weg zur kreativen Berufswahl quasi vorgezeichnet.

Ansonsten würde ich mich als ausgemachten Bücherwurm beschreiben, der vom Sachbuch bis zum Roman in seinen nunmehr 40 Lebensjahren aberhunderte Bücher zu verschiedensten Themen und in unterschiedlichsten Stilen verschlungen hat. Aus der Liebe zum Lesen speist sich auch meine Leidenschaft für das Schreiben. Wer viel und vielseitig liest, steigert seinen Wortschatz, das Allgemeinwissen sowie das Verständnis für die Sprache und ihren Gebrauch an sich und gewinnt dabei stetig neue Inspiration.

Natürlich braucht es eine gehörige Portion Fleiß und Ausdauer, um aus dem bloßen Wunsch, gelungene Texte zu fabrizieren, ebensolche entstehen zu lassen. So habe ich zwar meine Lieblingsthemen, bin jedoch stets in der Lage, auch neue Themenbereiche zu erschließen. Allerdings ist es genauso wichtig, die eigenen Grenzen zu kennen. Aus Themenkategorien, die mir absolut nicht liegen, halte ich mich auch im Interesse potenzieller Auftraggeber grundsätzlich heraus. Hochgradig komplexe, eine entsprechende Ausbildung erfordernde Texte zu Programmierung, Ingenieurswesen oder Medizin lasse ich lieber aus.

Des Weiteren hatte ich das Glück, während der Ausbildung zum Kommunikationsdesigner sowie in meiner beruflichen Laufbahn als Autor gefordert zu sein und gefördert zu werden. Im Laufe der Zeit konnte ich viel von erfahrenen Kollegen lernen und meinen Stil und meine Arbeitsweise optimieren. Kreative Menschen benötigen dabei das Feedback und die Unterstützung ihres Umfelds. Da ich mich stets über positive Reaktionen von Freunden und Kunden gleichermaßen freuen durfte, wagte ich schließlich nach vielen Jahren als Mitarbeiter in einer Online-Redaktion den Schritt in die Selbstständigkeit. Die Mitgliedschaft bei Textbroker garantierte mir von Anfang an interessante Projekte und sorgte dafür, dass ich mich schnell an das Auftragsschreiben gewöhnte.

Zusammenfassend würde ich sagen, mein Erfolgsgeheimnis liegt im Selbstvertrauen, fast jede Art von Text schreiben zu können sowie in der Bereitschaft, ausdauernd für den Erfolg zu arbeiten.
 
Neuen Autoren würde ich dazu raten, bei allen Fragen, die nicht klar aus dem Briefing heraus zu beantworten sind, auf den Kunden zuzugehen. Dafür kann die Nachrichtenfunktion auf Textbroker genutzt werden. Viele Auftraggeber sind es nicht unbedingt gewohnt, professionelle Briefings zu verfassen. Daraus resultieren teils suboptimale Auftragsstellungen. Durch den Austausch von Nachrichten lassen sich Unklarheiten viel besser ausräumen. Gleichzeitig bietet sich hier die Chance, dem Kunden oder der Kundin auf menschlicher Ebene näherzukommen und eine individuelle Betreuung zu leisten. So lassen sich vor allem bei längeren Aufträgen, bei denen es um tausend Wörter oder mehr geht, unangenehme Missverständnisse vermeiden.

Ganz allgemein rate ich allen neuen Autoren zur Geduld. Wie überall im Leben müssen sie sich auch auf Textbroker durch kontinuierliche Leistungen beweisen. Korrekturhinweise und Ratschläge seitens Kunden oder des Plattformbetreibers sollten ernst genommen und gewissenhaft umgesetzt werden. Wer nachhaltig an sich selbst arbeitet, seine Schreibfähigkeiten und die Leistungsbereitschaft erweitert, wird früher oder später mit einer höheren Sternewertung belohnt.
 
Tatsächlich gibt es nicht den einen herausragenden Moment meiner rund fünfjährigen Mitgliedschaft auf Textbroker. Doch sind mir viele verschiedene schöne Erinnerungen an den Nachrichtenaustausch mit Kunden und dem Textbroker-Team entstanden. Die Dankbarkeit und ehrliche Freude von neuen Auftraggebern, die „nicht gedacht hätten, dass das alles so gut klappt“ oder die kleinen menschlichen Momente, die auch in der modernen, schnelllebigen Internetzeit so kostbar sind. Interessante und oft lustige Einblicke in den Alltag von Kunden aus verschiedensten Branchen und die kurzen, aber aufschlussreichen Gastrollen in deren Erfolgsgeschichten, zu denen ich mit meinen Texten beitragen durfte. Wenn ein Auftrag mit Erfolg zu Ende geht und mein Kunde sich noch einmal via persönlicher Nachricht bedankt – das ist immer die schönste Anekdote.

Fred G. – Musiker, Komponist und thematischer Allrounder

 
Farbfoto des Autors Fred G. In einem kleinen Dorf in Bayern kreiert der Autor des Monats Dezember 2014 nicht nur Texte, sondern auch Lieder, die in Europa und den USA veröffentlicht wurden. Der Musiker und Komponist kam über diese kreative Arbeit auch zum Schreiben. Mittlerweile textet er regelmäßig für Stammkunden und veröffentlicht sogar Bücher – als Ghostwriter und unter seinem echten Namen.
 
Offen gestanden bin ich mir nicht sicher, ob es dieses eine Erfolgsgeheimnis gibt. Wenn ich an meine Anfänge bei Textbroker zurückdenke, sehe ich einen Autor, dessen Arbeit noch weitaus verbesserungswürdiger war, als sie es heute ist (hoffe ich, haha). Ich habe die Anmerkungen der Editoren wie auch die Beiträge in der Textbroker-Academy aufmerksam gelesen. Es hat mir geholfen, ein besserer Autor zu werden. Ein anderer Punkt ist, dass ich mich von Aufträgen fernhalte, bei denen ich das Gefühl habe, dass ich nicht der Richtige dafür bin. Wir sollten stets unsere beste Arbeit abliefern, und niemand ist auf allen Gebieten perfekt. Im Zweifelsfall nehme ich einen Auftrag nicht an, sondern warte, bis etwas kommt, das ich besser kann. Was angesichts der großen Auswahl meist sehr schnell geht. 🙂

Das Briefing ist alles! Manche Auftraggeber halten sich sehr kurz. Das kann sehr viel Freiheit bedeuten, aber auch, dass der Kunde nachher unzufrieden ist, weil der Text nicht ganz seinen Wünschen entspricht. Wenn Sie das Gefühl haben, dass das Briefing Sie stellenweise im Dunkeln tappen lässt, würde ich den Kunden anschreiben, um die fehlenden Infos einzuholen. Umgekehrt gibt es ellenlange Briefings, die es unmöglich machen, alle Wünsche sofort im Kopf zu behalten. In dem Fall würde ich den Text vor der Abgabe noch mal Punkt für Punkt mit dem Briefing vergleichen. Ansonsten würde ich mich eng an den Autorensupport halten. Diese Leute sind enorm freundlich und hilfsbereit, was viele Dinge sehr viel einfacher macht. An der Stelle: Danke!

Zur Anekdote: Es gab da eine sehr nette Auftraggeberin, die mich regelmäßig für Übersetzungen gebucht hat. Da sie mir die Arbeit erleichtern wollte, hat sie die englischen Texte vorab durch einen Online-Übersetzer laufen lassen. Quasi nach dem Motto: „Hier sind alle Infos, mach einen schönen Text daraus.“ Da Übersetzungs-Automaten nicht wirklich perfekt sind, stand in einem ihrer Texte: „Unser Produkt fördert Schlaganfall und Haarausfall!“ Ich habe sie deshalb angeschrieben und wir hatten eine nette Unterhaltung. Es ist immer schön, die Menschen hinter den Briefings in irgendeiner Form zu treffen.

Just_Text – eine deutsche Autorin in der Karibik

 
Schwarz-weißes Porträtfoto der Autorin Just_Text Unsere Autorin des Monats Januar 2015 lebt in Yucatán. Ihre Faszination für andere Länder und Kulturen trieb sie nach der Arbeit als Financial Analyst hinaus in die Welt: Mit gepackten Koffern zog sie in die Karibik. Dort lebt und schreibt sie nun seit einigen Jahren.

 
Wow, jetzt sind wir schon beim 50. Autoren des Monats. Die Zeit rast. Rasend schnell verging sie auch für mich bei Textbroker. Im November 2011 habe ich im Portal meinen ersten Text abgegeben. Es war eine OpenOrder, die ich zeitaufwendig herausgesucht hatte. Warum zeitaufwendig? Weil ich noch unsicher war, was ich überhaupt schreiben sollte und schreiben könnte. Neuen Autoren rate ich, einfach mutig zu sein und etwas auszuprobieren. Umso mehr Erfahrung vorhanden ist, umso schneller geht das Schreiben von der Hand. Ein wenig Geduld ist daher angebracht, um sich auf der Plattform zurechtzufinden und gezielt gute Aufträge auszusuchen. Überaus hilfreich sind auch die Kommentare der TB-Editoren. Ist einmal ein negativer Vermerk darunter, sollte das nicht irritieren. Aufnehmen, durchatmen und weitermachen. Letztlich helfen sie dabei, besser im Schreiben zu werden.

Heute verfasse ich ausschließlich DirectOrders und TeamOrders. Viele meiner Kunden sind Stammkunden, die ich über einige Jahre hinweg betreue. Mit der Zeit stellt sich ein gewisses Vertrauensverhältnis ein, obgleich wir hier eine virtuelle Plattform haben. Dennoch sollte man nie vergessen: Hinter den Bildschirmen sitzen noch immer echte Menschen mit echten Emotionen. Ein rasches Reagieren auf Nachrichten, ein paar freundliche Worte zu den Feiertagen und ein höflicher Umgangston sind daher beim Aufbau von Geschäftskontakten äußerst hilfreich. So macht das Arbeiten zudem gleich mehr Spaß! Und dies tut es bei Textbroker. In all den Jahren gab es nie einen Auftragsmangel und die Zahlungen kamen immer pünktlich. Freie Autoren wissen, dass dies ansonsten nicht die Regel ist. Diese Zuverlässigkeit, die Vielfältigkeit an Aufträgen und die faire Behandlung machen für mich TB perfekt. Mein Dank geht ans TB-Team, an das sich auch TB-Neulinge ruhig wenden sollten, wenn etwas unklar ist. Ich wünsche allen viel Erfolg!

Chrysana – von der Grundschullehrerin zur freiberuflichen Autorin

 
Bild der Autorin Chrysana, Porträt vor unscharfen Bäumen im Hintergrund Für unsere Autorin des Monats März 2015 hatten Worte immer schon eine große Bedeutung: Als Grundschullehrerin unterrichtete sie Kinder im Lesen und Schreiben, bis sie sich entschied, eine Karriere als Texterin zu starten. Dank der flexiblen Arbeitsweise bleibt ihr genügend Zeit für die Ehrenämter und Hobbys, denen sie mit Leidenschaft nachgeht.
 
Ein Erfolgsgeheimnis gibt es nicht. Ich schreibe gerne und viel, habe ein gutes Sprachgefühl und viel Erfahrung. Außerdem kann ich mich sehr gut auf die unterschiedlichen Schreibstile einstellen, die die Kunden wünschen. Ich glaube, das ist besonders wichtig, weil sich die Texte auf diese Weise nahtlos in bestehende Homepages oder Kataloge einfügen.

Egal, wie textsicher man selbst ist: Man sollte nie auf eine gute Rechtschreibkorrektur verzichten. Dabei findet man so gut wie immer doch noch Tippfehler, doppelte Leerzeichen oder anderes. Und: Ich habe mal gelesen, alle 1.000 000 Million geschriebene Wörter würde man automatisch eine höhere Qualitätsstufe des Schreibens erreichen. Ob diese Zahl irgendeine Grundlage hat, kann ich nicht sagen. Aber Tatsache ist: Wie bei jeder anderen Tätigkeit verbessert man sich auch beim Schreiben einfach durch das Tun, durch die Erfahrung und Gewohnheit. Die Voraussetzung ist natürlich ein kritischer Blick auf die eigenen Werke.

Eine richtige Anekdote habe ich nicht. Leider merkt man sich ja oft die Situationen, in denen etwas nicht gut gelaufen ist. Wie bei diesem einen Kunden, der ganz konkrete Vorstellungen von seinem Text hatte, in der Kommunikation schnell pampig wurde und mir dann noch grundlos eine schlechte Bewertung abgab. Aber das ist zum Glück die absolute Ausnahme, meistens läuft einfach alles reibungslos. Und reibungslos bedeutet leider auch: ohne Anekdoten.

Amica – der kreative Ausgleich zur juristischen Arbeit

 
Ihren eher trockenen Berufsalltag gleicht unsere Autorin des Monats September 2015, die Juristin und Betriebswirtin Amica, mit dem Schreiben aus. Die Ideen für ihre Texte sucht sie in der Natur, beim Spaziergang mit dem Hund oder einfach bei der Arbeit im Garten. Dabei sammelt sie Energie, um dann frisch gestärkt ans Werk zu gehen.
 
Ich habe lange darüber nachgedacht, wie ich diese Frage beantworten soll. Es ist schwer, das eigene Erfolgsgeheimnis zu definieren. Ich denke, dass mehrere Faktoren zusammenspielen. Wenn ein Autor eigenes Fachwissen, vielseitige Interessen, Freude am Formulieren und Geduld für die Recherche mitbringt, hilft das beim Schreiben weiter.

Meiner Erfahrung nach ist es sehr wichtig, offen zu sein und den Mut aufzubringen, sich auch an Themen heranzuwagen, die Neuland sind. Durch das Hineinschnuppern in unterschiedliche Fachbereiche öffnen sich Türen zu neuen Aufträgen. Gleichzeitig erweitert sich der eigene Horizont. Ich habe in den letzten Jahren Aufträge in vielen verschiedenen Themengebieten bearbeitet und so eine bunte Mischung in meinen Schreiballtag gebracht. Damit bleibt die Tätigkeit spannend, weil faktenbasierte Fachbeiträge, werbliche Produktbeschreibungen und ausschmückende Reiseberichte eine abwechslungsreiche Kombination ergeben.

Beim Lesen des Briefings versuche ich ein Gespür dafür zu entwickeln, welche Art von Text sich der Kunde wünscht, welcher Stil angemessen ist und welche Formulierungen gefragt sind. Wenn ich faktenbasierte Beiträge schreibe, achte ich darauf, genau zu recherchieren und die Fakten korrekt im Text unterzubringen. Ich bemühe mich darum, mit Feingefühl und Offenheit an das Schreiben heranzugehen und mich in den Leser hineinzuversetzen. Manchmal lasse ich die Texte einige Stunden oder über Nacht ruhen, bevor ich ihnen den letzten Feinschliff gebe. Häufig kommen die guten Ideen bei der Arbeit im Garten oder bei Spaziergängen mit meinem Hund. Diese Vorgehensweise hat sich bereits des Öfteren bewährt.
 
Es dauerte einige Monate, bis ich den Managed Service als gute Quelle für neue DirectOrders entdeckt habe. Ich erhielt zwar schon kurz nach dem Beginn meiner Autorentätigkeit bei Textbroker einige Einladungen für die Teilnahme an Teams. Allerdings war ich in dieser Anfangszeit vorwiegend damit beschäftigt, OpenOrders anzunehmen und für einige Kunden DirectOrders abzuarbeiten.

Damals hatte ich noch nicht gewusst, dass meine ersten TeamOrders der Beginn eines Großprojekts waren, das sich über einige Monate erstreckte und mir laufend neue DirectOrders bescherte. Durch die Mitarbeit in diesem betreuten Team stieg ich außerdem sehr schnell in die 5-Sterne-Kategorie auf. Dieser Aufstieg verschaffte mir den Zugang zu vielen interessanten OpenOrders, über die ich wiederum einige meiner heutigen DirectOrder-Kunden kennenlernte.

Aufgrund dieser Erfahrung kann ich neuen Autoren die Empfehlung mitgeben, sich relativ rasch an Teamaufträge im Managed Service heranzuwagen. Dies ist eine gute Möglichkeit, um die Textbroker-Mitarbeiter auf sich aufmerksam zu machen und sich durch das Feedback der Editoren stetig zu verbessern. Damit steigt die Chance, in eine höhere Kategorie aufzusteigen und an anderen interessanten Projekten teilzunehmen.
 
Da ich viel für diesen Bereich schreibe, stammt auch meine Geschichte aus dem Managed Service. Im Rahmen der Arbeit mit Textbroker durfte ich an einem großen Teamprojekt für einen bekannten Reiseveranstalter mitwirken. Ich erhielt über den Autorenservice pro Monat eine größere Anzahl an DirectOrders zu Hotelbeschreibungen. Im Briefing war genau festgelegt, welche Quellen zur Recherche herangezogen werden durften und wie dabei vorzugehen ist. Obwohl ich mich genau an diese Anweisungen hielt, kamen einige Aufträge mit der Bitte um Überarbeitung retour. Im Feedback der Editoren gab es den Hinweis, dass einige der verarbeiteten Informationen nicht in den Quellen zu finden waren. Ich konnte mir das nicht erklären und wollte daher der Ursache auf den Grund gehen. Bei meiner neuerlichen Recherche fand ich tatsächlich teilweise ganz andere Fakten vor als bei meiner ersten Recherche. Ich teilte diese Beobachtungen und Erfahrungen einer Mitarbeiterin des Textbroker-Autorenservice mit, die sich umgehend darum kümmerte. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch einige solcher Aufträge vor mir und daher die Befürchtung, dass es mir bei den noch ausstehenden DirectOrders ähnlich ergehen könnte. Meine Vermutung, dass der Kunde einzelne Passagen des Katalogs samt Beschreibungen zwischenzeitlich aktualisiert hatte, sollte sich bestätigen. Damit stand die Ursache dafür fest, warum einige meiner Textpassagen nicht mehr mit den Informationen aus der Quelle überstimmten. Dank der Bemühungen der Textbroker-Mitarbeiter löste sich diese Situation schnell zum Positiven für mich und die anderen betroffenen Autoren auf.


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Autoren des Monats Oktober 2018: Florentine

 
Unsere neue Autorin des Monats Florentine ist schon seit 2007 als Autorin auf Textbroker unterwegs. Was nach der Arbeit am Lehrstuhl für Angewandte Physik/Sensorik anfangs nur als Zuverdienst begann, wurde innerhalb von ein paar Jahren zur Vollzeitkarriere als freiberufliche Texterin. Seitdem bewältigt sie regelmäßig eine große Menge an Aufträgen. In diesem Interview gibt Florentine Ihren Mitautoren hilfreiche Tipps fürs Texterdasein!


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Wir leben in einem kleinen Dorf, von hier aus sind die Wege relativ weit. Mal schnell zum Einkaufen? Das kostet eine halbe Stunde mit dem Auto. Klar, dass sich auch die Jobangebote in der Nähe in Grenzen halten. Das Arbeiten im Home Office ist da ideal! Doch nicht nur wegen der Entfernungen, sondern auch wegen unserer fünf wundervollen Kinder. Und wegen der Pferde, der Hunde und all der Arbeit, die damit zusammenhängt. Die Pferde sind mein großes Hobby und ich bin froh, dass meine Familie mitzieht. Für andere Hobbys bleibt da kein Platz, außer für das Lesen, das ist immerhin überall möglich. So liegen nun auch überall im Haus Bücher verteilt, sodass ich immer dort lesen kann, wo ich gerade bin. Ansonsten sind die Tage viel zu kurz: Arbeiten, Kinder, Tiere, Mann – was das an Zeit kostet!

Wie bist du zu Textbroker gekommen und was motiviert dich dazu, für uns zu schreiben? Wie bist du generell zum Schreiben gekommen?
 
Bis zum Jahr 2006 arbeitete ich als Sekretärin an der BTU Cottbus am Lehrstuhl für Angewandte Physik/Sensorik. Nach mehrmaliger Verlängerung musste mein Arbeitsvertrag leider auslaufen, die Verwaltung wollte sparen. Zu der Zeit befand ich mich ohnehin in der Elternzeit mit unserem ersten Sohn und so schob ich den Gedanken an die Jobsuche erst einmal weit weg. Doch so ein Jahr Elternzeit ist schneller um, als einem lieb sein kann! Wir konnten uns partout nicht vorstellen, den Kleinen in die Krippe geben zu müssen und so suchte ich im Internet nach Jobs, die von zu Hause aus zu erledigen wären. Da stieß ich auf Textbroker. Das Angebot schien ideal und schnell war der Bewerbungstext getippt. Am 13. Februar 2007 gab ich meinen ersten Text ab und seither hat sich mein Schreibpensum immer weiter gesteigert. Erst nur als Zuverdienst, bald als richtiger Nebenjob. Doch die Aufträge wurden mehr und im Mai 2010 meldete ich mich offiziell als Freiberuflerin an.
 
Textbroker ist für mich immer noch die beste Lösung und ich ziehe die Plattform dem tatsächlichen freien Arbeiten sogar vor. Ich kann mir die Kunden aussuchen und habe immer die Sicherheit, mein Geld auch zu bekommen. Weder sind Angebote oder Rechnungen zu schreiben, Mahnungen zu verfassen und ich bleibe am Ende nicht auf meinen Forderungen sitzen. Bei Fragen wird es dank des Support-Teams immer hilfreiche Antworten und Unterstützung geben und so habe ich als Texterin trotz der Arbeit im Home Office nie das Gefühl, völlig auf mich allein gestellt zu sein.

Du bewältigst regelmäßig eine große Menge an Aufträgen zu den verschiedensten Themen, oft innerhalb eines Tages. Wie behältst du hier den Überblick? Was sind deine Tipps und Tricks bezüglich Organisation und Planung?
 
Ich denke, hier muss jeder seinen eigenen Weg finden. Ich weiß zum Beispiel, dass bei 7000 Wörtern am Tag meine absolute Obergrenze erreicht ist, danach machen weder Finger noch Kopf wirklich mit. Wobei das natürlich auch von den zu bearbeitenden Themen und vom Rechercheaufwand abhängig ist. Wenn möglich, suche ich mir die Themen aus, was bei festen Kunden und Direct Orders nicht immer geht. Da können auch mal Texte zu technischen Themen gefragt sein, die mir nicht so liegen. In solchen Fällen hält sich dann auch die Lust zum Schreiben in Grenzen! Ein wichtiger Tipp ist daher, dass sich ein Texter nach Möglichkeit Themenbereiche suchen sollte, in denen er selbst versiert ist. Sicher kann man sich viel Wissen anlesen, kann Quellen durchforsten und Hintergründe erforschen. Wenn aber eigenes Fachwissen oder Wissen aus praktischer Erfahrung mit in die Texte einfließen kann, schreibt es sich zum einen leichter, zum anderen steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Texte inhaltlich und fachlich richtig sind.
 
Geht es einmal nicht vorwärts, hilft es, etwas zu unternehmen, was sonst noch Spaß macht. Etwas, das nichts mit dem Schreiben zu tun hat. Oft fällt mir beim Spielen mit den Kindern oder bei einem Spaziergang mit dem Pferd eine Idee ein, die sich prima als Aufhänger für den anstehenden Text nutzen lässt. Um diese Idee spinne ich dann das recherchierte Wissen und weitere Gedanken. Am Ende entsteht daraus ein fertiger Text, der dem Kunden bestenfalls sofort gefällt.
 
Planung und Organisation sind alles. Wenn ich mehrere Aufträge als Direct Order habe, überlege ich mir meist schon am Vortag, welche von den Texten am folgenden Tag zu bearbeiten sind. Ich setze mir ein ungefähres Budget, das ich im Monat, in der Woche und am Tag erreichen will und bearbeite die Aufträge entsprechend. Klar, dass immer mal was dazwischenkommt, ich einen geistigen Hänger habe und nicht weiterkomme. Dann muss das am nächsten Tag oder notfalls auch am Wochenende ausgeglichen werden.
 
Außerdem spielen neben der eigenen Planung vor allem die Wünsche der Kunden eine Rolle, und wenn ein wichtiges Projekt eben gleich bearbeitet werden muss, dann wird alles andere zurückgestellt. Zuletzt brauche ich Ruhe zum Schreiben und so nutze ich immer die Zeit, wenn die Kinder draußen, in der Schule, im Kindergarten oder anderweitig beschäftigt sind. Aber auch hier denke ich, dass jeder herausfinden muss, welche Arbeitsumgebung am besten zum kreativen Schreiben geeignet ist. Ich kann zum Beispiel nicht mit Musik arbeiten, denn ich muss bei meinen Lieblingssongs immer mitsingen oder wenigstens geistig mitsummen und kann nicht mehr konzentriert arbeiten. 🙂

Autorin des Monats September 2018: Seraphina

 
Nach einer langen Karriere im Bankwesen beschloss Seraphina, sich als Finanzberaterin selbstständig zu machen. Auf der Suche nach einem zusätzlichen Verdienst startete sie 2010 bei Textbroker eine Karriere als Autorin und nutzte ihr Fachwissen für allerlei Texte rund um Immobilien, Finanzen und Selbstständigkeit. Wo sie dabei die größten Stolperfallen sieht, verrät sie im Interview.


Erzähle uns etwas über dich
 
Ich bin 59, ledig, habe keine Kinder, für mich stand im Leben das Berufliche im Vordergrund. Nachdem ich in der Bank gelernt, studiert und gearbeitet habe – mehr als mein halbes Leben lang – ließ ich 2007 freiwillig mein Arbeitsverhältnis auflösen. Das hatte mit der Ablehnung von Vertriebsdruck, Vorgaben und Geschäftspolitik sowie dem Wunsch nach neuen Wegen zu tun. 2008 habe ich mich als Finanzberaterin selbstständig gemacht, ich berate bis heute ausschließlich gegen Honorar. Mein Credo und Geschäftszweck ist es, Menschen durch Beratung zu mehr Finanzbildung zu verhelfen und soweit zu begleiten, dass sie die Verantwortung für ihre finanziellen Entscheidungen selbst übernehmen können. Jeder Anleger und Kreditnehmer sollte wissen, was er tut und eigenverantwortlich handeln, das ist meine Vision. Außerdem bin ich als Referentin an der Volkshochschule und in diversen Vereinen tätig.
 
Außerhalb des Berufes bleibt wenig Zeit. Ich fahre gern Fahrrad und laufe im Winter ein wenig Eis. Fast alle großen Flüsse Deutschlands habe ich schon per Fahrrad bereist. Ich interessiere mich als Zuschauerin für viele Sportarten, zum Beispiel Fußball, Leichtathletik, Turnen oder Biathlon. Ein gutes Buch lese ich viel zu selten. Mich interessiert zudem alles, was mit Psychologie zusammenhängt, welche Motive Menschen zu ihren Handlungen und Entscheidungen treiben. Im Zweitberuf, den ich jedoch nicht aktiv ausübe, bin ich psychologische Beraterin. Die psychologischen Erkenntnisse und Sachverhalte fließen in meine Finanzberatertätigkeit ein.

Wie bist du zu Textbroker gekommen und was motiviert dich dazu, für uns zu schreiben? Wie bist du von deinem Beruf als Finanzberaterin zum Schreiben gekommen?
 
Leider gibt es nicht sehr viele Menschen, die für Finanzberatung oder Finanzbildung Geld bezahlen möchten, so dass mir ein Zuverdienst willkommen ist. Nachdem ich im Internet recherchiert habe, bin ich schließlich 2010 auf Textbroker gestoßen. Da ich mich schon immer gut schriftlich ausdrücken konnte, schien mir das eine akzeptable Möglichkeit, den Hinzuverdienst mit meinen Interessen zu verbinden. Anfangs war ich skeptisch, ob das mit der Bezahlung klappt und ich die Anforderungen erfüllen kann, was sich als grundlos erwies. Bis heute kann ich mich über die Betreuung bei Textbroker in keiner Weise beschweren. Es ist ständig jemand erreichbar, der eine Frage beantwortet. Auch wenn es manchmal sehr anstrengend war, neben der eigentlichen Tätigkeit Texte zu schreiben, bereut habe ich es nie. Das Schreiben hat mir beim Ordnen komplexer Sachverhalte und dem „auf dem Laufenden bleiben“ sehr geholfen. Selbst meine Erfahrungen zur Selbstständigkeit konnte ich in die Artikel einfließen lassen. Ich habe mich auf alle Finanzthemen, Immobilien und die Selbstständigkeit spezialisiert.

Was sind deiner Meinung nach die größten Stolperfallen bei Finanztexten und wie meisterst du sie? Hast du Tipps zu seriösen Quellen?
 
Stolperfallen bei Finanztexten sehe ich vor allem darin, dass die Sprache zu passiv, trocken oder akademisch bleibt und zu viele Fachtermini einfließen. Die Beschränkung der Wortanzahl stimmte oft nicht mit meinen Vorstellungen überein. Entweder ist ein zu geringer Wortumfang vorgegeben, obwohl man meiner Meinung nach noch etwas tiefgründiger auf einzelne Sachverhalte eingehen sollte. Gelegentlich gab es auch den Fall, dass alles gesagt und die verlangte Wortanzahl noch lange nicht erreicht war. Manchmal ist es nicht einfach, dem 100. Artikel über Kredite oder Aktien einen neuen, anderen Aspekt abzugewinnen, um individuellen Content zu erstellen. Inhaltlich hatte ich kaum Probleme, das Gewünschte auf den Punkt zu bringen. Da ich mich beruflich schon so lange mit Finanzen beschäftige, muss ich meist nicht viel recherchieren. Oft tue ich es dennoch, weil man nie auslernt und immer Neues erfahren kann. Seriöse Quellen sind beispielsweise Finanztip, Biallo oder die WirtschaftsWoche. Der Verbraucherschutz ist mir sehr wichtig. Ich habe schon Texte abgelehnt, weil sie mir zu werblich waren oder gar den normalen Kunden übervorteilen. Das entspricht nicht meinen Vorstellungen, dann verzichte ich lieber auf Geld. Beispielsweise Werbung für den Handel mit binären Optionen zu machen, lehne ich ab. Das ist zu gefährlich für normale Anleger und kann zu ihrem finanziellen Ruin führen. Für mich steht die Qualität meiner Texte im Vordergrund, auch wenn dadurch der Verdienst manchmal sehr karg ausfällt. Ich will jedoch keine Versprechen abgeben, die ich nicht einhalten kann.


Autor des Monats Luig; Tourenwagen auf einer Rennstreke

Der Schweizer 4-Sterne-Autor gibt nicht nur auf der Piste Vollgas.


 

Autor des Monats August 2018: Luig

 
Rennfahrer, Bankangestellter, Marketing-Profi – und nun zurück auf die Schulbank: Der Schweizer Autor Luig ist ein Allrounder und erst seit drei Monaten dabei. Er erzählt uns etwas über sich und seine ersten Erfahrungen bei Textbroker – als waschechter Schweizer natürlich auch in der entsprechenden Rechtschreibung.


Erzähle uns etwas über dich
 
„Geniale Menschen beginnen große Werke, fleißige Menschen vollenden sie.“ – Dieses Zitat von Joseph Joubert hängt nicht nur seit vielen Jahren an meiner Zimmerwand, danach lebe ich auch schon seit ich denken kann. Was immer ich mache, ich möchte dabei Spaß haben und die Dinge auf eine bereichernde Art und Weise zu Ende bringen.
 
So habe ich mir im Alter von nur gerade 18 Jahren meinen grössten Kindheitstraum verwirklicht und fahre seither mit meinem eigenen Rennauto in der Schweizer Bergmeisterschaft der Tourenwagen mit. Das riesige Engagement, das ich für den Motorsport aufbringe, erfüllt mich mit Stolz und Freude und gibt mir die Energie, um im Leben privat wie auch beruflich niemals stehenzubleiben. Das ist auch der Grund, weshalb ich mich nach vierjähriger Berufstätigkeit entschieden habe, noch einmal die Schulbank zu drücken. Im September 2018 beginne ich meinen Bachelor-Studiengang an der Hochschule Luzern in Business Administration mit Major in Value Network Management. Davor habe ich drei Jahre für eine Schweizer Bank im Marketing und Projektmanagement gearbeitet und war ein weiteres Jahr in der Marketingabteilung eines führenden Schweizer Autoersatzteile-Anbieters tätig.
 
Die Freude an der Schreibarbeit habe ich durch meinen Vater, seinerseits altgedienter Journalist, mit auf den Weg bekommen. Schon früh hat er mir die Grundlagen des fehlerfreien und „schönen“ Schreibens mit auf den Weg gegeben. Und was einmal als mühsames Korrigieren von Schulaufsätzen begonnen hat, entwickelte sich irgendwann zu einer Freude bringenden Nebentätigkeit als Autor für Textbroker. Außerdem berichte ich auch auf meinem persönlichen Blog über meine Motorsport-Erfahrungen und verfasse Texte für diverse Vereinsformate.

Du bist bei uns sowohl als Autor als auch in beratender Hinsicht tätig: Wie bist du zu Textbroker gekommen und was motiviert dich dazu, mit uns zu arbeiten?
 
Während meiner Tätigkeit in der Marketingabteilung bei einem führenden Schweizer Anbieter von Autoersatzteilen erzählte mir eine Arbeitskollegin von den hervorragenden Erfahrungen, die Sie mit Textbroker gemacht hatte. Als Content Managerin hatte sie stets viel um die Ohren und war in verschiedenen Bereichen froh, als Kundin auf den Service von Textbroker zurückgreifen zu können. Als kurz darauf mein Entschluss feststand, mich für das dreijährige Studium an der Hochschule Luzern einzuschreiben, sah ich in der Arbeit für Textbroker eine tolle Chance für mich, um auch während der kommenden Schulzeit nebenbei beruflich tätig zu bleiben.
 
Die Unabhängigkeit, egal an welchem Ort und zu welcher Zeit arbeiten zu können, hat mir von Beginn an gut gefallen. Ich konnte beispielsweise auch während eines zweimonatigen Auslandsaufenthalts weiterhin Texte verfassen und so meiner Schreiblust freien Lauf lassen. Sehr positiv aufgefallen ist mir sofort auch die Vielfalt der Themen, mit denen ich durch die Autorenarbeit in Berührung komme. Außerdem bietet die Tätigkeit für Textbroker zahlreiche Entwicklungsmöglichkeiten. So darf ich beispielsweise Texte für Schweizer Kunden auf den in der Schweiz gängigen Sprachgebrauch überprüfen. Des Weiteren bieten DirectOrders und der Managed Service weitere großartige Entwicklungs- und Verdienstmöglichkeiten für Autoren.
 
Diese Abwechslung in Verbindung mit dem unkomplizierten Umgang mit Kunden und Textbroker-Mitarbeitenden macht Spaß und motiviert mich, auch in Zukunft intensiv zu texten.

Du bist erst seit kurzem dabei: Welche Tipps hast du für Textbroker-Anfänger?
 
Das Wichtigste vorneweg: Unbedingt genügend Zeit für die Erstellung und Kontrolle der Texte einplanen. Gerade zu Beginn fällt es einem als Autor vielleicht etwas schwerer, einen guten Textanfang zu finden oder man stellt am Ende alles doch noch einmal um. Da hilft es auf jeden Fall, wenn man noch genügend Zeit hat.
Ein wichtiger Punkt scheint mir auch die Kundensicht zu sein. Vor jedem Auftrag, den ich annehme, frage ich mich, was der Kunde für Erwartungen an den Text hat, was er damit erreichen will und in welcher Tonalität und Form das Ganze letztlich daherkommen soll. Wenn ich mir diese Gedanken gemacht habe und mir die gewünschte Wirkung des Textes bewusst ist, fühle ich mich beim Schreiben sehr viel wohler. Eine Landingpage für die Website eines Versicherungsunternehmens soll schließlich anders wirken als ein Flyer für den lokalen Turnverein.
 
Hilfreich ist sicher auch, wenn man für die ersten Textbroker-Erfahrungen Aufträge zu Themen annimmt, zu denen man ein solides Vorwissen mitbringt. Unter der Vielzahl von ausgeschriebenen OpenOrders finden sich immer der eine oder andere passende Auftrag. Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass sich Texte zu Themen leichter schreiben, wenn man auch wirklich weiß, worum es geht. Natürlich kann man fehlendes (Fach-)Wissen immer mit gründlicher Recherche ausgleichen, man benötigt dann aber einige Zeit mehr.
 
Ganz egal, welche Erfahrung man bereits mitbringt, als Autor sollte man niemals vergessen, dass sich die Kunden auf unsere Texte freuen und wir deshalb auch eine gewisse Verantwortung tragen. Hält man die vorgegebenen Termine ein, verfasst die Texte im Sinne des Kunden und zeigt Interesse an den spannenden Gegebenheiten der deutschen Sprache, steht einer erfolgreichen Autorentätigkeit nichts mehr im Wege.

Autorin des Monats Juni 2018: Jasmin C.

 
Mit Durchhaltevermögen zur erfolgreichen Texterkarriere: Jasmin C., unsere neue Autorin des Monats, hat es mit hohem Einsatz geschafft, sich erfolgreich als Autorin zu etablieren. Wie ihr das gelungen ist und welche Stolperfallen sie dabei gemeistert hat, verrät sie Ihnen hier.


Erzähle uns etwas über dich:
 
Ich bin 51 Jahre alt und habe genau vor zwei Jahren beschlossen, mir mit dem Verfassen von Texten eine berufliche Existenz aufzubauen. Am Anfang war es etwas mühsam, doch ich habe es geschafft, mich in diesem Bereich zu etablieren. Mittlerweile habe ich für Textbroker und andere Auftraggeber über 3.000 Texte verfasst und aus der Nebenbeschäftigung ist ein Fulltime-Job geworden.
 
Meine Deutschlehrer rieten mir zu einem Germanistik- oder Publizistik-Studium. Allerdings bin ich auch Realistin und habe mich kurz vor dem Abitur über Zukunftsperspektiven dieser Studienfächer informiert. Diese waren alles andere als ermutigend und da ich als Allrounderin mit einer Abi-Note von 1,4 vielseitig interessiert war, entschied ich mich für das Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Hannover; nicht ganz so „Mainstream“ wie ein BWL-Studium, aber doch mit wesentlich besseren Berufsaussichten. Nach erfolgreichem Abschluss arbeitete ich dann mehrere Jahre als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Leibniz Uni und betreute dort ein empirisches Forschungsprojekt, denn eines hatte sich während des Studiums gezeigt: Eine „klassische BWL-Konzernkarriere“ ist nicht mein Fall.
 
Die Arbeit an der Uni hat sehr viel Spaß gemacht, war jedoch als Projekt auf vier Jahre begrenzt. Gegen Ende dieser Zeit kam dann auch unser erster Sohn zur Welt und da zeitgleich mein Mann beruflich durchgestartet ist, rutschte ich in die vor mehr als 20 Jahren noch übliche Rollenverteilung. Ich widmete mich fortan ganz der nicht minder herausfordernden Aufgabe, drei Söhne zu erziehen und das gesamte Familienmanagement zu übernehmen. Parallel habe ich freiberuflich bei einer Unternehmensberatung im Bereich der empirischen Sozialforschung gearbeitet, dabei Kontakt zu meinem Fachgebiet gehalten und mich auch in diverse EDV-Programme eingearbeitet.
 
Als die Jungs größer wurden, ging es mir wie vielen, gut ausgebildeten Frauen in meinem Alter: Ich musste feststellen, dass das Diplom nach mehr als 15 Jahren Familienzeit de facto wertlos ist. So begann meine Suche, nicht gerade nach dem Sinn des Lebens, aber doch nach einer sinnvollen Beschäftigung, mit der man auch Geld verdienen kann. Dabei stieß ich auf die Möglichkeit, als Texterin zu arbeiten.

Wie bist du zu Textbroker gekommen und was motiviert dich dazu, für uns zu schreiben?
 
Als der Entschluss gefasst war, als Texterin zu arbeiten, habe ich im Internet nach Möglichkeiten gesucht, dies zu realisieren, und traf dort auf Textbroker. Ich habe den Bewerbungstext eingereicht und erhielt sehr schnell eine Rückmeldung, in der mir mitgeteilt wurde, dass ich mit vier Sternen bewertet sei und mir ab sofort der OpenOrder-Pool zur Verfügung stehe. Also begann ich damit, meine ersten Texte zu verfassen und war zunächst frustriert, weil ich für einen mit 20 Euro bezahlten Auftrag schon mal drei bis vier Stunden recherchiert und getextet habe. Dennoch schrieb ich von Anfang an jeden Werktag und studierte die Tutorials und Blogs der Textbroker Academy. Schließlich sollte das Texten ja zu einer ernsthaften beruflichen Existenz werden und kein Hobby bleiben.
 
Rückblickend betrachte ich diese Phase als Einarbeitungszeit, die ich bei jedem anderen Berufseinstieg ebenfalls benötigt hätte. Wichtig war für mich, dass im OpenOrder-Pool immer reichlich Aufträge vorhanden waren, sodass ich mich an verschiedenste Themen und Textarten gewagt habe. Und genau darin besteht der Reiz in der Zusammenarbeit mit Textbroker: Die Vielfalt der Themen ist einfach fantastisch und kommt mir als Allrounderin (s. o.) sehr entgegen. Ich texte Reisebeschreibungen, Fachtexte, Ratgeber, Landingpages, Produktbeschreibungen oder Artikel mit medizinischem Hintergrund und vieles mehr. Schon nach kurzer Zeit wagte ich mich an Themen heran, die völlig neu waren und jede positive Kundenbewertung hat mich motiviert. Und ehrlich gesagt, nach vielen Jahren Familienarbeit genießt man „externes“ Lob unglaublich. Es ist ein bisschen wie damals, als der Deutschlehrer vom Aufsatz begeistert war – und so schließt sich dieser Kreis mit einem beruflichen „Happy End“.

Du schreibst fast ausschließlich DirectOrders. Wie ist dir der Schritt dahin gelungen?
 
Ich habe von Anfang an jeden Tag diszipliniert sechs bis acht Stunden geschrieben. Wenn das dann mit einem Tagesverdienst von 40 Euro belohnt wurde, war das nicht toll, aber in Ordnung. Diese Arbeitseinstellung hat sich für mich mehr als ausgezahlt. Denn dadurch, dass ich auch diesen ersten Aufträgen meine volle Aufmerksamkeit gewidmet habe, bekam ich sehr schnell überaus positive Kundenbewertungen. Außerdem habe ich in meinem Profil meine Qualifikation für wirtschaftliche Themen erwähnt und gleichzeitig meine Vielseitigkeit betont, um für möglichst viele Kunden interessant zu sein.
 
Nach einigen Monaten zahlte sich das kontinuierliche Arbeiten aus. Ich erhielt die Möglichkeit, in Teams mitzuarbeiten und dort ist der Verdienst schon wesentlich höher. Noch interessanter sind jedoch die DirectOrders und als ich die erste Anfrage zum Thema „Datenqualität und Co.“ erhielt, schlug meine Stunde. Es wurde ein Autor mit wirtschaftlichem Hintergrund gesucht, der sich mit Themen wie beispielsweise Business Intelligence auskennt. Mir war schon etwas mulmig, als ich den ersten umfangreichen Text für die-sen Auftraggeber schrieb, und es erforderte wieder einmal erhebliche Einarbeitungszeit, denn ich wollte diesen Auftrag unbedingt sehr gut erledigen. Die Mühe hat sich gelohnt, denn mein Text wurde optimal bewertet und es folgten weitere Aufträge. Im Nachhinein habe ich das Gefühl, dass dies der Startschuss war und mit jedem erfolgreich getexteten Auftrag habe ich mehr Sicherheit gewonnen und bin jetzt Spezialistin auf dem Gebiet der Digitalisierung.
 
In der Folgezeit erhielt ich weitere DirectOrder-Anfragen – das ist jedes Mal wieder ein Erfolgserlebnis. Um die Zusammenarbeit mit meinen Kunden positiv zu gestalten, achte ich darauf, pünktlich und fehlerfrei zu liefern und stimme mich auch hinsichtlich inhaltlicher Fragen mit den Auftraggebern ab. Inzwischen hat sich dabei mit mehreren Auftraggebern eine sehr angenehme Zusammenarbeit entwickelt. Ein einziges Mal benötigte ich einen zeitlichen Aufschub von einem Tag, weil ich mich einer Zahnwurzelbehandlung (notfallmäßig und ungeplant) unterziehen musste. Als ich das meiner Kundin mailte und entnervt schrieb, dass ich zu diesem Thema locker einen Text mit 2500 Wörtern schreiben könne, erhielt ich nach wenigen Minuten die Rückmeldung: „Da kann ich doch was für dich tun, schreib mal so einen Text zum Thema Wurzelresektion.“
 
Alles in allem war mein im April 2016 gefasster Entschluss, fortan als Texterin zu arbeiten, beruflich die beste Entscheidung meines Lebens. Die Arbeit im Home-Office ist perfekt, denn auf diese Weise kann ich mir die Zeit frei einteilen und bin morgens, wenn sich die Autokarawane von unserer Vorstadt Richtung Großstadt schleicht, schon eine Stunde bei der Arbeit.
 
Du willst selbst als Texter im Homeoffice durchstarten? Einfach bei Textbroker als Autor anmelden!
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Autor des Monats März 2018: MaMe82

 
MaMe82: Autor des Monats MärzMaMe82 schreibt als Technikexperte exklusiv für Textbroker – wenn er sich nicht bei seinem Hauptjob um den Content kümmert. Als gelernter Zerspanungsmechaniker weiß er genau, wie Texte zu Maschinen, Geräten und Co. klingen müssen und welche Informationen darin enthalten sein sollten. Im Interview verrät er, wie er an entsprechende Aufträge herangeht.


Erzähle uns etwas über dich:
 
Mein Name ist Matthias, ich bin 35 Jahre alt, geboren und aufgewachsen im Herzen des Ruhrgebiets, genauer gesagt in Essen. Aktuell wohne ich auch immer noch im südlichen Teil der Stadt und werde hier wahrscheinlich auch alt. Mein Leben wird bereichert durch meine Frau und meinen dreijährigen Sohn, meinen Freundeskreis und meine Familie, die glücklicherweise fast alle in meiner unmittelbaren Nähe wohnen.
 
Abgesehen vom Schreiben, was eindeutig mein größtes Hobby darstellt, widme ich mich in meiner immer viel zu knapp bemessenen Freizeit gerne außergewöhnlichen Brett- und Tabletop-Spielen oder auch mal der PlayStation. Wenn ich nicht gerade in die Tasten haue oder Spielfiguren verschiebe, gehört meine Freizeit natürlich ganz der Familie. Ausflüge, Spielplatzbesuche oder Treffen mit Freunden und Familie: Langweilig wird es bei uns garantiert nie. Gutes Essen, guter Wein, schöne Frauen und schnelle Autos – ein kleiner Hedonist steckt schon in mir. Aber mein ganzes Handeln steht immer unter der Prämisse eines Zitates meines Lieblingsautoren John Niven: „Seid lieb!“

Wie bist du zu Textbroker gekommen und was motiviert dich dazu, für uns zu schreiben?
 
Mein erster Kontakt mit Textbroker war irgendwann während meines Studiums um das Jahr 2006 herum. Ich war damals schon als Texter unterwegs, unter anderem für die längst im Archiv der Geschichte verschwundenen Magazine „SLM“ und „ZSO“ (vielleicht erinnert sich ja der ein oder andere an den Hype von Second Life – mit unserem Team haben wir damals Klatsch und Tratsch aus der virtuellen in die reale Welt gebracht). Damals war TB aber für mich nur eine Randerscheinung, über mehr als 3 Sterne habe ich es nicht hinausgeschafft.
 
Nach einigen Jahren Funkstille und Umorientierung habe ich dann 2015 Textbroker erneut für mich entdeckt. In meinem Hauptberuf bin ich im Vertrieb und Marketing für ein bekanntes Handelshaus für Werkzeugmaschinen tätig. Wir importieren große Maschinen aus Spanien und vertreiben sie hier in Deutschland. Ich bin bei uns für alle Pressetexte verantwortlich, übersetze und prüfe technische Beschreibungen und fülle unsere Homepage mit Texten und Bildern aller Art. Ursprünglich war mein Plan, über Textbroker Content für unsere Firma einzukaufen – so habe ich Textbroker wiederentdeckt – aber nach dem Einreichen meiner Probetexte und der direkten Einstufung als 4-Sterne-Autor habe ich diesen Plan wieder verworfen und „die Seite gewechselt“ – und schreibe lieber auch zukünftig alle unsere Texte selber.
 
Mir wurde häufig schon die Frage gestellt, warum ich nach täglich 2 bis 3 Stunden pendeln (Autofahren im Ruhrgebiet und Rheinland ist die Hölle), einem anspruchsvollen Vollzeitjob und mit einem Kind zuhause meine knappe Freizeit noch mit der Schreiberei verbringe. Ich kann da immer nur antworten: Weil es Spaß macht! In der Tat ist das Verfassen von Texten für mich eine Art von Entspannen und Runterkommen nach einem anstrengenden Arbeitstag. Andere setzen sich vor den Fernseher, ich mich halt vor das Notebook. Jedem Tierchen sein Pläsierchen. Und natürlich, soviel Ehrlichkeit muss sein, gefällt mir auch das nicht unbeträchtliche Nebeneinkommen, was ich durch Textbroker generieren kann. Ich habe eine ausgesprochene Neigung zu sündhaft teurem Elektronik-Spielzeug, da kommt ein kleines Extra-Einkommen natürlich genau richtig.
 
An Textbroker gefällt mir die Vielfalt an Themengebieten, die ich dort zur Verfügung habe, extrem gut. Auch wenn natürlich technische Texte im Vordergrund stehen, habe ich noch nie ein Thema abgelehnt. Ich finde es spannend, mich in komplett fremde Sachverhalte einzuarbeiten und diese immer im Sinne des Kunden in Worte zu fassen. Als frischgebackener 5-Sterne-Autor hat sich die Themenvielfalt nochmals erweitert, genauso wie die Ansprüche gestiegen sind. So kommt garantiert keine Langeweile auf und es ist sicher, dass Textbroker mich auch zukünftig als Exklusiv-Autor behalten kann.

Du bist ein echter Technikexperte. Was ist dein Erfolgsrezept für einen guten Text zu so komplizierten Themen? Welche Recherchequellen würdest du anderen Autoren empfehlen?
 
Zugegeben, im Bereich Maschinenbau bin ich wohl eher ein Exot. Die Branche wird naturgemäß beherrscht von Ingenieuren und Technikern. Ich bin zwar auch als Techniker (genauer gesagt Zerspanungsmechaniker) ausgebildet, aber durch mein Studium der Kulturwissenschaft habe ich auch erweiterte Kenntnisse in Betriebswirtschaft und Anglistik. Man kann mit mir über die Vorteile einer Portalfräsmaschine für den Endkunden genauso diskutieren wie über Shakespeares Sonette oder das aktuelle politische Zeitgeschehen. Ich denke, diese Mischung und das Beherrschen unterschiedlicher Fachgebiete machen einen großen Teil meines Erfolges bei Textbroker aus.
 
Klar, gerade Texte mit technischem Schwerpunkt in hoher Qualität kann man nicht mal eben so ohne ausreichend Hintergrundwissen liefern. Ich habe hier eindeutig den Vorteil, mich täglich acht Stunden mit absolutem High-Tech-Maschinenbau beschäftigen zu dürfen. Über die Jahre habe ich neben meinem recht speziellen Fachwissen eine schöne Sammlung an Büchern, PDFs und sonstigen Informationen zusammengetragen, auf die ich bei einer Text-Recherche immer wieder zurückgreife. Das spart mir zum einen das langwierige Suchen im Netz, zum anderen kann ich mich so auf saubere Quellen verlassen. Beim eigentlichen Schreiben mache ich mir dann weniger bis gar keine Gedanken. Ich setze mich vor den Rechner und schreibe, was mir gerade in den Sinn kommt.
 
Und ganz offensichtlich kommt diese Vorgehensweise auch gut bei den Kunden an, denn bei knapp 800 verfassten Texten war genau eine Beschwerde dabei. Und auf die bin ich auch eigentlich recht stolz, denn wenn jemand von mir verlangt, unterschwellig die Partei mit dem blau-roten Logo zu propagieren, bekommt er von mir natürlich und kompromisslos das genaue Gegenteil. Soviel Zivilcourage muss einfach sein. Seit diesem Auftrag habe ich übrigens auch für mich beschlossen, keinerlei politische Texte mehr zu verfassen. Auch SEO-Texte für esoterische Produkte oder Dienstleistungen habe ich auf meiner persönlichen Blacklist. Denn ich weiß ganz genau, was ich mit meiner doch recht präzisen Sprache anrichten kann und möchte weder Extremisten noch Scharlatanen auch nur im Ansatz einen Vorteil bei ihrem Tun verschaffen.
 
Wer sich von euch auch mal an komplizierten, technischen Blogbeiträgen, SEO-Texten oder Ratgebern versuchen möchte, dem würde ich als grundlegende Literatur für die Recherche immer entsprechende Fachportale, Blogs oder E-Books empfehlen. Klar geht auch manchmal Wikipedia, wobei hier die Qualität nicht immer gegeben ist. Im Endeffekt sollte aber immer der Spaß im Vordergrund stehen, denn nichts ist unerfreulicher, als sich nur des Geldes wegen durch ein Thema zu quälen, bei dem einem schon die Überschrift auf die Nerven geht.
 
Wenn ihr mal einen Tipp oder Ratschlag braucht, hinterlasst einfach einen Kommentar. Ich helfe gerne, wo ich kann!

Autorin des Monats Februar 2018: GeldBerd

 
Vom verhassten Schulfach hin zur Texterkarriere: Für GeldBerd, unsere Autorin des Monats, war nicht immer klar, dass sie irgendwann mit dem Schreiben Geld verdienen würde. Uns hat sie erzählt, wie aus Abneigung Begeisterung wurde und was neue Autoren tun können, um sich genauso schnell wie sie als Texterin zu etablieren.


Erzähle uns etwas über dich:
 
„Meine Arbeit ist mein Leben“ – das hört sich schlimmer an, als es tatsächlich ist. Ich arbeite bei einer Bank als Kundenberaterin für vermögendere Privatkunden. Daneben habe ich zwei Kinder, einen Haushalt und einen Garten. Nachts schreibe ich für meine Kunden. Viel Zeit für Hobbys bleibt mir da nicht. Wenn es sich doch einmal ergibt, treibe ich Sport oder treffe mich mit Freunden und Familie.

Wie bist du zu Textbroker gekommen und was motiviert dich dazu, für uns zu schreiben?
 
An dieser Stelle möchte ich herzlich meine ehemalige Deutschlehrerin grüßen. Ich habe das Schreiben in der Schule gehasst. Niemals schrieb ich mehr als nötig und Prosa war überhaupt nicht meins. Sie wäre sicherlich erstaunt, zu erfahren, dass ich jetzt einen guten Teil meines Einkommens mit dem Verfassen von Texten verdiene. Dass das Schreiben auch Spaß machen kann, bemerkte ich erst im Rahmen meiner Studienarbeiten. Das Eindenken in schwierige Thematiken, Analysieren und Herleiten hatte nichts mit den erfundenen Dialogen fiktiver Buchfiguren zu tun. Auch heute greife ich eher zu einem Sachbuch als zu leichter Literatur. Meine Bachelorarbeit gab mir recht: Sie wurde mit der Note 1,1 bewertet.
 
Nach meinem Studienabschluss geriet das Schreiben in den Hintergrund. Ich fasste Fuß in der Finanzbranche, danach kamen meine Kinder. In der Elternzeit suchte ich nach intellektuellen Herausforderungen – das Hausfrauendasein erfüllte mich nicht. Mein erster Schritt war die Aufnahme meines Masterstudiums. Zur selben Zeit stieß ich im Internet auf die Möglichkeit, mit Textbroker von zuhause aus Geld zu verdienen. Mein Interesse war geweckt: Könnte es tatsächlich funktionieren? Die ersten Aufträge fand ich im OpenOrder-Pool. Nach kurzer Zeit hatte ich das Glück, für eine Kundin regelmäßig DirectOrders verfassen zu dürfen. Für diese Chance bin ich ihr immer noch dankbar. Nach und nach gelang es mir, einen kleinen Kundenstamm aufzubauen und in interessante Teams aufgenommen zu werden. Für Autoren mit Potential bietet Textbroker den Managed Service an.
 
Ich arbeite sehr gerne mit Textbroker zusammen. Wenn in der Vergangenheit Probleme auftauchten, konnte ich mich immer auf den autorenorientierten Service verlassen. Um die pünktliche Auszahlung brauche ich mir auch keine Sorgen machen. Das ist sehr angenehm.
 
Die größte Motivation für mich sind zufriedene Kunden. Gute Bewertungen verursachen bei mir immer noch ein Kribbeln. Besonders schön ist es, online über den eigenen Text zu stolpern und zu sehen, dass er für viele Menschen hilfreich war. Projekte, die ich interessant finde, beobachte ich auch nach meinem geleisteten Beitrag und freue mich, wenn sie erfolgreich werden. Es ist schön, ein Teil davon zu sein.

Du bist auch Ausbilderin im Bereich Berufseinstieg: Hast du mit diesem Erfahrungsschatz im Hintergrund besondere Tipps oder Ratschläge für neue Autoren? Worauf sollte man gerade am Anfang besonders achten?
 
Ich rate vor allem dazu, sich in den Kunden hineinzuversetzen. Was möchte er mit diesem Text erreichen? Welche Zielgruppe hat er? Grundkenntnisse über Content-Marketing und die Arbeit eines Web-Masters schaden nicht. Allerdings habe ich selbst erst über Textbroker Einblick in dieses spannende Tätigkeitsfeld bekommen. Die folgenden Tipps können ebenfalls dabei helfen, erfolgreich bei Textbroker zu starten:
 

  • Eine saubere Arbeitsweise: Die heimischen vier Wände verführen zum Schludern. Auch für mich war der private PC am Anfang eher Spielzeug als Werkzeug. Die Recherche und die Korrektur können jedoch gar nicht überschätzt werden.
  • Ein interessanter Nickname: Perfekt ist ein Name, der zum eigenen Themenfeld passt.
  • Das Profilbild: Die Arbeit via Internet ist schon distanziert genug. Zu wissen, wie das Gegenüber aussieht, erleichtert die Kommunikation.
  • Teams: Für öffentliche Teams kannst du dich direkt bewerben. Die Aufträge hier sind besser vergütet und passen zu den eigenen Interessen.
  • Disziplin: Im ersten Jahr verbessert sich die Schreibe gewaltig. Wie heißt es so schön? „Man soll jeden Tag schreiben, aber nicht jeden Tag veröffentlichen.“
  • Investieren: Meine Ausrüstung war anfangs ein sieben Jahre alter Toshiba-Laptop. Der war so rasant, dass ich mir beim Hochfahren noch ein Kännchen Kaffee kochen konnte. Mit dem ersten erschriebenen Geld kaufte ich mir einen besseren Laptop. Später kam noch der Duden-Korrektor dazu, den mir ein Kunde spendiert hat. Danke dafür! Mit einem guten Instrumentarium arbeitet es sich schneller und leichter.

 
Vor dem Start solltest du daran denken, deine nebenberufliche Tätigkeit gegebenenfalls von deinem Arbeitgeber genehmigen zu lassen. Auf jeden Fall musst du die Freiberuflichkeit beim Finanzamt anmelden. Dann steht deinem Erfolg als Autor nichts mehr im Wege. Ich wünsche gutes Gelingen!

Autorin des Monats Januar 2018: C. Heß

 
Autorin des MonatsWenn das Leben dir Zitronen gibt, mach eine Textbroker-Karriere daraus! Unsere Autorin des Monats wollte eigentlich Tiermedizin studieren, doch die lange Wartezeit bis zum Studienstart musste überbrückt werden. Auf das Studium wartet C. Heß noch immer, aber in der Zwischenzeit hat sie sich bei Textbroker einen festen Kundenstamm aufgebaut und ihr Hobby zum Beruf gemacht.


Erzähle uns etwas über dich:
 
Ich wohne derzeit mit Freund und rumänischem Streuner in Hannover. Eigentlich war für mich schon immer klar: Schreiben und Tiermedizin gehören für mich auf jeden Fall zu einem erfüllten Leben dazu. Während ich das Schreiben zunächst als Hobby ansah, war es mit der Tiermedizin etwas schwerer: Die Wartezeit auf einen Studienplatz beträgt etwa fünf Jahre.
 
Was sich zunächst als Hürde zeigte, war letztendlich doch eine positive Fügung: Ich machte zur Überbrückung eine Ausbildung zur VMTA und finanzierte diese mit, indem ich weiterhin nebenbei schrieb. Als ich auch nach der Ausbildung noch keinen Studienplatz bekam, beschloss ich, mich bis dahin zu 100 Prozent auf das Schreiben zu konzentrieren.
 
Neben meiner Arbeit für Textbroker betreibe ich einen kleinen Blog zum Thema Tiere und Tiermedizin. Durch diese Konzentration auf das Schreiben ergaben sich bereits viele kleine und große Veränderungen, für die ich sehr dankbar bin und die so wohl nie stattgefunden hätten, wenn sich mein Traum, Tiermedizin zu studieren, direkt erfüllt hätte. Jetzt ist im Endeffekt etwas viel Besseres passiert: Ich habe die Möglichkeit, die beiden Dinge, für die mein Herz schlägt, miteinander zu kombinieren. Mein Ziel: irgendwann als schreibende Tierärztin tätig zu sein.

Wie bist du zu Textbroker gekommen und was motiviert dich dazu, für uns zu schreiben?
 
Während meines Abiturs wollte ich mein Taschengeld etwas aufstocken. Als ich gezielt nach einem Nebenjob suchte, bei dem ich mit Schreiben etwas Geld dazuverdienen konnte, stieß ich im Internet auf Textbroker. Und auch wenn die ersten Texte nicht wirklich leicht von der Hand gingen und ich mich erst an diese Art zu arbeiten gewöhnen musste, fand ich es toll, mir ganz flexibel und von zuhause aus einen Nebenverdienst aufzubauen. Mit den Jahren bekam ich immer mehr Routine und baute meine Schreibfähigkeiten aus. Ich las Bücher über das Schreiben, ließ meine Texte mit bestimmten Tools analysieren und lernte so mit der Zeit, worauf ich achten muss, damit meine Texte besser werden.
 
Motiviert hat mich dabei einerseits, dass kleine Fortschritte durch diese Übungen sich sofort bemerkbar machten – beispielsweise durch eine höhere Sterne-Einstufung oder positive Resonanz von Kunden. Andererseits hat das Schreiben bei Textbroker den Vorteil, dass sich das Allgemeinwissen oder das Wissen zu speziellen Themen ungemein vergrößert, wenn man viel Zeit in Recherche investiert. So profitierte ich während meiner Ausbildung oft davon, dass ich seit einigen Jahren Gesundheitstexte schrieb und umgekehrt konnte ich weitere medizinische Texte aufgrund dieser Ausbildung leichter und authentischer schreiben.
 
Sozusagen haben sich die beiden Bereiche, die mir so sehr am Herzen liegen, gegenseitig beeinflusst und voneinander profitiert. Daher möchte ich mich auch jetzt auf dem Gebiet des Schreibens weiter fortbilden, bevor ich mich wieder der Tiermedizin widme.

Was ist dein Rezept für sprachlich und inhaltlich starke Texte?
 
Zunächst finde ich es wichtig, nur Texte zu Themen anzunehmen, mit denen ich mich auch auskenne. Bei der Recherche achte ich darauf, so viele Quellen wie möglich hinzuzuziehen, damit ein abwechslungsreicher Mix an Informationen entsteht und nicht bloß ein Abklatsch eines bereits vorhandenen Textes.
 
Was ich in meiner Anfangszeit aus Zeitgründen vernachlässigt habe, ist die gewissenhafte Prüfung von Rechtschreibung und Grammatik. Es lohnt sich allerdings, sich diese Zeit zu nehmen, da ein fehlerfreier Text auch die Hochstufung auf einen weiteren Stern ermöglicht – so zahlt sich dann auch die investierte Zeit definitiv aus.
 
Mittlerweile stelle ich mir auch immer vor, wer den Text lesen wird und welche Erwartungen dieser Leser hat. Welche Informationen kennt er bereits, was muss noch erläutert werden? Was könnte neu und interessant für diese spezielle Zielgruppe sein? Langfristige Zusammenarbeiten sind dabei immer von Vorteil, da mehr Zeit bleibt, sich auf ein Projekt einzustellen und eine Verbindung dazu aufzubauen. Kritik anzunehmen finde ich auch sehr wichtig. Anmerkungen und Änderungswünsche notiere ich mir immer, um sie bei den nächsten Texten auf dem Schirm zu haben.
 
Und nicht zuletzt finde ich, dass es immer von Vorteil ist, über Themen zu schreiben, die einen begeistern, denn dann springt der Funke auch eher auf den Leser über.

Autor des Monats Dezember 2017: Sponk

 
Autor des MonatsSo unterschiedlich wie die Aufträge bei Textbroker sind auch unsere Autoren. Während für einige schon früh feststeht, dass sie das Schreiben zum Beruf machen, führt der Weg bei anderen nicht ganz so geradlinig zum Ziel. Sponk legte erst einige Zwischenstationen ein, bevor er sich auch professionell dem Texten widmete. Dank jahrzehntelanger Berufserfahrung bringt der knapp 50-Jährige jede Menge Fachwissen mit, mit dem er die Auftraggeber überzeugt.


Erzähle uns etwas über dich:
 
Ich habe beruflich eine bunte Geschichte hinter mir. Geschrieben habe ich schon immer gerne, allerdings nutzte ich diese Gabe niemals im Beruf. Nach einer Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann wurde ich zunächst Soldat. Da ich aus einer Soldatenfamilie stamme, verpflichtete ich mich länger bei der Bundeswehr und durchlief die Ausbildung zum Truppenoffizier beim Heer.
 
Nach zwölf Jahren verließ ich die Bundeswehr und startete ein Studium der BWL, Fachrichtung Werbewirtschaft, das ich 2002 erfolgreich beendete. 2003 schloss ich eine Ausbildung zum PR-Referenten DAPR erfolgreich ab, kurz darauf erlangte ich den Mastertitel M.A. in Communication Management. Mit viel nützlichen und unnützem Wissen ausgestattet, gründete ich eine kleine Werbeagentur, die ich ca. fünf Jahre betrieb. Von Webseiten über Werbetexte, Speisekarten und Business Cards habe ich alle Elemente der integrierten Kommunikation für meine Kunden angeboten. Zu dieser Zeit begann ich, unregelmäßig auch längere Texte für Kunden zu schreiben.
 
2012 fragte mich ein Freund, ob ich ihn in seinen Bemühungen, eine Früchteexportfirma auf den Philippinen zu betreiben, unterstützen wollte. Ich sagte zu, verkaufte meine Agentur und brach meine Zelte in Deutschland fürs Erste ab. 2013 startete ich als Assistant Operations Manager und später als Operations Manager in Mindanao, der südlichsten der drei großen philippinischen Inseln.
 
Nun, fast fünf Jahre später, habe ich mich entschlossen, mich wieder mehr meinem Geschreibe zu widmen. Dabei ist es mir momentan wichtig, wieder Tritt zu fassen und „runde” Texte hinzubekommen. Neben dem hoffentlich zufriedenstellenden Output für Kunden nutze ich das Schreiben, um mich in vielen Themen weiterzubilden. Für jeden Text ist Recherche nötig, sei er noch so kurz. Diese Recherche ist mir wichtig, da ich aus jedem Text auch etwas für mich persönlich mitnehme.

Wie bist du zu Textbroker gekommen und was motiviert dich dazu, für uns zu schreiben?
 
Ich habe 2012 und 2013 schon Texte für Textbroker verfasst, damals allerdings in wesentlich kleinerem Umfang. Ich habe seitdem mein Hobby zum „Quasi-Beruf” gemacht. Außerdem bekomme ich stetig Feedback, was mir wichtig ist und von jedem Texter ernst genommen werden sollte. Die Bandbreite der Themen, die über Textbroker ausgesucht werden können, ist außerdem ein großer Vorteil.
 
Ich kann jedem nur empfehlen, sich ein gemütliches Umfeld mit passenden Rahmenbedingungen zu schaffen; dann gehen die Worte leichter von der Hand. Wenn ich beginne zu schreiben, merke ich sofort, ob es schwer läuft oder einfach geht. Wenn es einfach geht, dann lasse ich dem Schreiben freien Lauf. Wenn es schwer geht, gehe ich lieber shoppen oder an den Strand, treffe mich mit Freunden und lasse den Herrgott einen guten Mann sein. Man kann Kreativität über einen langen Zeitraum nur schwierig erzwingen – wenn es heute nicht klappt, dann ist morgen ein neuer Tag.

Wenn du das Jahr Revue passieren lässt: Welcher Moment war für deine Texter-Laufbahn am prägendsten?
 
Vielleicht der Moment, an dem ich mich entschied, andere berufliche Aktivitäten erst einmal auf Eis zu legen und mich auf das Schreiben zu konzentrieren. Ich liebe es, frei wie ein Vogel zu schreiben, wonach mir gerade ist. Da ist das volle Café um die Ecke genauso schön wie das Strandbad oder der Zug, in dem ich gerade unterwegs bin. Die freie Zeiteinteilung ist toll, allerdings muss man sich richtig einteilen. Ruhephasen gehören deshalb genauso dazu wie extensive Schreibphasen.

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Autorin des Monats November 2017: Collimops

 
Autorin des MonatsUnverhofft kommt oft! Drei Jahre lang schrieb Collimops mit einer Einstufung von 4 Sternen bei Textbroker. Jetzt hat unsere Autorin des Monats die höchstmögliche Sternestufe erreicht. Uns hat sie erzählt, wie sie zu Textbroker gekommen ist und was ihre Erfolgsstrategie ist.


Erzähle uns etwas über dich:
 
Über sich selbst zu schreiben, ist schwieriger, als einen Text für einen Kunden zu erstellen. Schließlich habe ich nicht die Möglichkeit, im Internet über meine Person zu recherchieren. Und alles, was ich erzähle, gebe ich von mir preis. Das mag für viele leicht sein, für mich eher nicht. Ich bin ein Mensch, der sich nicht so wichtig nimmt. Ich bin lieber für andere da, kümmere mich und sorge mich um sie. Das heißt nicht, dass ich mich selber vergesse. Denn ich habe einige Personen und Dinge, die meinem Leben einen wunderbaren Sinn geben!
 
Das sind mein Mann, meine erwachsenen Kinder, mein Enkel und, ganz wichtig, meine beiden Hunde, die Möpse Freddy und Jette. Hunde gehören seit meiner Kindheit zu meinem Leben. Durch sie baute sich meine Liebe zur Natur weiter auf. Wandern oder im Garten die Seele baumeln lassen, das sind Freizeitbeschäftigungen, die ich liebe. Bei schlechtem Wetter entspanne ich gerne mit einem guten Buch auf der Couch. Ich gebe zu, auch dem Gaming auf dem Tablet bin ich nicht abgeneigt, lasse dieses aber für einen tollen Kinofilm sofort liegen! Kochen und Essen gehören auch zu meinen Leidenschaften! Ansonsten interessiert mich vieles, von der Physik bis zum Umweltschutz und zurück. Ich stecke gerne überall meine Nase rein.
 
Ja, und das Texten begleitete mich immer wieder in meinem Leben. Sobald ich schreiben konnte, führte ich regelmäßig Tagebuch, schrieb mit meinem Bruder kleine Comics oder Geschichten. Nachdem meine Kinder groß waren, habe ich sogar ein Büchlein geschrieben und selbst verlegen lassen. Es handelt – natürlich (!) – von einem Mops.

Wie bist du zu Textbroker gekommen und was motiviert dich dazu, für uns zu schreiben?
 
Ich bin gelernte Großhandelskauffrau. Nach der Geburt meiner Kinder blieb ich Hausfrau und Mutter. Später versuchte ich nach einem Umzug in den Westerwald in meinem alten Beruf Fuß zu fassen. Trotz fördernder Maßnahmen gab der Arbeitsmarkt zu dem Zeitpunkt nichts her. Ich jobbte hier und da, bis mich private Gründe dazu zwangen, mich beruflich vollends zurückzuziehen.
 
Nachdem wieder Land in Sicht war, suchte ich nach einer Möglichkeit, im Internet Geld zu verdienen. Außer auf unseriöse Geschichten stieß ich auf nichts. Dann kam mir der Gedanke bei Google „mit Schreiben Geld verdienen“ einzugeben und schwupp – landete ich hier! Eine Entscheidung, die ich noch nicht einen Tag bereut habe.
 
Mein Geist rostet nicht ein, ich kann aus vielen unterschiedlichen Aufträgen wählen und arbeiten, wann ich Lust habe. Motivation ist für mich das Lob der Kunden, denn häufig bekomme ich positive Rückmeldung zu meinen gelungenen Texten. Das macht mir unglaublich Spaß und wenn mein Handy eine Textbroker-Benachrichtigung ankündigt, stürze ich direkt hin… Außerdem liebe ich es, neue Kunden zu finden, die mir ihre Aufträge regelmäßig anvertrauen. Vielleicht ein etwas profaner Grund zum Schreiben, aber ich möchte die 1000er Textmarke endlich durchbrechen!
 
Ich freue mich auch, wenn das Forum wieder online ist, denn ich finde den Austausch und das Gefühl, nicht allein zu sein, ganz wichtig.

Du hast gerade den 5. Stern erhalten. Was hast du dafür getan und welche Tipps hast du für unsere Autoren, die ebenfalls die höchste Sternestufe anstreben?
 
Mein unerwarteter 5. Stern! Darüber habe ich mich riesig gefreut. Ich hatte meine Lesebrille nicht auf, als die Benachrichtigung über eine neue Bewertung auf meinem Handy ankam. Ich habe nur erkennen können, dass da keine 4 stand! Oh je, dachte ich, nun ist es passiert, der vierte Stern ist futsch! Nachdem ich meine Brille geholt und die Mail geöffnet hatte, fiel ich dann aus allen Wolken. Das war ein schönes Gefühl!
 
Ich habe von Anfang an im 4-Sterne-Bereich geschrieben. Da hatte ich Glück. Den letzten Stern habe ich eigentlich gar nicht richtig angestrebt. Ich habe mich nur gefragt, wie man schreiben muss, um das zu schaffen. Und ehrlich: Ich weiß es immer noch nicht!
 
Was ich getan habe, um den vierten Stern zu halten, denn das wollte ich immer:
 
Regelmäßig die Tutorials lesen, denn die finde ich sehr informativ. Jeden Text durch den Duden prüfen lassen und Textanalysen online erstellen. Das hat schon gewaltig geholfen. Dann setze ich mich viel mit Synonymen auseinander. Für jedes Wort gibt es ein anderes, das man einsetzen kann. Das macht den Text lebendiger und einladender. Ich versuche, ungewöhnliche Einleitungen zu finden, die zum Thema hinführen und nicht Mainstream sind. Über Dinge schreiben, die andere nicht in ihren Texten haben. Deshalb studiere ich die Ausführungen anderer, um Punkte herauszuarbeiten, die einzigartig sind. Einfach jeden Text so gut schreiben, wie man kann und beim Überprüfen nicht schludern!

Autorin des Monats Oktober 2017: Ylvie W.

 
„Es gibt kein Patentrezept für gute Texte […]. Die richtige Mischung aus Talent, Erfahrung und Herzblut ist der Schlüssel zu einzigartigen Inhalten.“
 
Autorin des Monats - Ylvie W.Dank dieser Mischung hat sich Ylvie W. innerhalb kurzer Zeit mit ihrer Arbeit einen Namen bei Textbroker gemacht. Dazu kommt eine kräftige Prise Weitblick – sie behält immer den Leser im Blick und beantwortet in ihren Texten alle Fragen, die aufkommen könnten. Das Ergebnis: eine Neuautorin mit viel Potenzial. Dabei ist das Texten für die Quereinsteigerin keine Selbstverständlichkeit. Uns hat sie erzählt, wie sie dazu gekommen ist.


Erzähle uns etwas über dich.
 
Ich bin 29 Jahre jung und komplette Quereinsteigerin. Bevor ich mich dem Schreiben gewidmet habe, war ich als gelernte Friseurin tätig. Mittlerweile betreibe ich selbstständig ein mobiles Nagelstudio und arbeite hauptberuflich als Texterin auf dieser Plattform und für diverse Kunden. Mein größter Vorteil ist wohl, dass ich in der Schule sehr gute Noten in Deutsch und Englisch hatte und schon immer viel gelesen habe.
 
Neben meinen beruflichen Tätigkeiten kümmere ich mich in erster Linie um meine Tochter, die seit diesem Jahr zur Schule geht. Ich lese unheimlich gerne, bin in diverse Serien vernarrt und fröne seit Jahren der Welt der MMOs. Natürlich sieht man mich nicht nur über einem Buch, auf dem Spielplatz oder vor dem Rechner. Wenn es die Zeit erlaubt, erhole ich mich sehr gern bei der Familie an der Nordsee.

Wie bist du zu Textbroker gekommen und was motiviert dich dazu, für uns zu schreiben?
 
Während der Elternzeit war ich auf der Suche nach einer Beschäftigung, die ich von zu Hause ausüben kann. Ich bin damals auf eine andere Plattform gestoßen, die allerdings bedeutend ernüchternder ist als Textbroker. Ich schrieb ein paar Texte und arbeitete anschließend wieder voll in meinem alten Beruf. Zur Einschulung meiner Tochter habe ich mit dem Texten wieder angefangen. Da ich mit der selbstständigen Tätigkeit einfach sehr flexibel bin, kann ich selbst dann arbeiten, wenn die Schule geschlossen hat.
 
Das Schreiben macht mir Spaß und ich bin sehr wissbegierig. Textbroker bietet ein breites Spektrum an Themen und ich lerne immer neue Dinge dazu. Die Möglichkeiten der DirectOrders und der Teams sind klasse. Zuletzt empfinde ich die Bewertungen durch Textbroker als sehr hilfreich. Es kommt immer mal ein Fehler vor, der dann detailliert erläutert wird.

Du bist erst seit August 2017 bei Textbroker, aber bereits erfolgreich. Welche Tipps hast du für andere neue Autoren, die auf unserer Plattform erst noch Fuß fassen müssen?
 
Durchhalten und mutig sein! Ich persönlich fürchte mit jedem abgegebenen Text, dass er den Kunden nicht zufriedenstellt. Das wäre zwar ärgerlich, lässt sich aber ausbügeln. Ich halte den direkten Kundenkontakt für sehr wichtig. Bei Unklarheiten im Briefing bietet das Nachrichtensystem die Möglichkeit, den Auftraggeber zu kontaktieren und das solltet ihr auch tun. Jeder Auftraggeber, mit dem ich zusammengearbeitet habe, war dankbar dafür und bislang waren alle durchweg freundlich.
 
Wer immer die gleichen Themen bearbeitet, lernt nicht dazu. Traut euch an fremde Themen, wenn sie euch interessieren!

Autorin des Monats September 2017: Mome Piaf

 
Autorin des Monats SeptemberMit Textbroker Karriere machen? Dass das möglich ist, zeigt die Geschichte unserer Autorin des Monats September. Dr. Ann-Kristin Iwersen alias Mome Piaf hielt am 01. September beim Online Marketing Tag in Wiesbaden einen Vortrag über gute Briefings für Texter. Am Tag darauf erzählte sie uns vor Ort, wie sie in der Welt des Online-Marketings Fuß fasste, weshalb gerade sie als Speakerin auftreten konnte und wo ihre Reise beruflich hingehen soll.


Erzähle uns etwas über deine berufliche Laufbahn:
 
Ich habe ursprünglich Philosophie und Ethnologie studiert. Danach wollte ich promovieren und eine wissenschaftliche Laufbahn einschlagen. Besonders interessierte ich mich für das Grenzgebiet zwischen beiden Fächern – und habe überlegt, in welchem Fach ich das am besten ansiedele. Ich habe mich dann für eine Promotion in Ethnologie entschieden, wobei ich philosophische Ansätze integriert habe. Thematisch ging es um einen besonderen Aspekt der Identitätstheorie, den ich am Beispiel der Country-Music untersucht habe und dafür auch auf Feldforschung in Nashville, Tennessee und in Kalifornien war. Mir war allerdings bereits da klar, dass ich in der Ethnologie ein Sonderfall bin, denn mir liegt die Feldforschung nicht so sehr. Und nach der Dissertation hatte ich auch überhaupt keine Lust mehr, jemals wieder „ins Feld“ zu gehen, sodass mir klar war, dass eine wissenschaftliche Laufbahn in diesem Bereich nicht mehr infrage kommt. Außerdem gibt es nur so wenige Stellen und so viele Interessenten, dass es schwierig ist, das Passende zu finden – gerade für Menschen mit interdisziplinärer Ausrichtung.
 
Da sich das schon zeitnah abzeichnete, habe ich parallel zur Promotion und zur Berufstätigkeit, die für die Finanzierung der Promotion nötig war, Germanistik studiert. Das Fach eignet sich zwar auch nicht wirklich, um Karriere zu machen, aber ich wollte noch einmal etwas Befriedigenderes draufsetzen – und irgendwie noch einmal neue Inspirationen bekommen.
 
Ab 2009 habe ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin und später im Projektmanagement von EU-Projekten in einem Verein gearbeitet. Der Schwerpunkt lag dabei auf interkultureller Kommunikation – darum hatte ich mich schon während des Studiums ehrenamtlich gekümmert. Ich habe in den Jahren wahnsinnig viel gelernt und mich entwickelt, aber inhaltlich fand ich es oft eher unbefriedigend, da ich letztlich nur umsetzen konnte, was in den Projektrichtlinien vorgegeben war.

Wie bist du zu Textbroker und zum Schreiben gekommen?
 
Über einen Freund, dessen Schwester mit Texten zu tun hatte, bin ich schließlich auf die Idee gekommen, mich ebenfalls daran zu versuchen. Zu Beginn habe ich für eine Text-Agentur gearbeitet, die Studentenjobs in dem Bereich anbietet. Das war keine besonders gute Erfahrung, aber von der Sache her fand ich es gar nicht so schlecht. Dann bin ich auf Textbroker gestoßen und habe angefangen, hier nebenbei zu schreiben. Ich hatte das Texten nicht als große Karriere geplant, sondern es war nett, nebenbei etwas Geld zu verdienen, da ich schon immer wahnsinnig gerne geschrieben habe – vor allem kreativ. Das passte einfach zu mir.
 
2014 lief dann mein letztes Projekt bei dem Verein aus, bei dem ich angestellt war. Im Projektgeschäft kennt man das, nach drei Jahren ist dann meist Ende, und dann schafft man nicht immer direkt den Übergang ins nächste Projekt. Ich suchte also eigentlich einen Job, der mich zwischenfinanziert. Mit einer Bekannten kam ich dann übers Texten ins Gespräch – und sie machte mich darauf aufmerksam, dass in ihrer Firma, einem großen Online-Shop, immer wieder Texter gesucht würden. Nach einem kurzen Bewerbungsgespräch wurde ich eingestellt – allerdings sollte ich nicht nur als Texterin arbeiten, sondern auch verschiedene Aufgaben im Online-Marketing-Team wahrnehmen. Der Firmenchef arbeitete mich während der ersten Wochen persönlich in die Thematik ein – eine einmalige Chance! Dabei habe ich unheimlich schnell unheimlich viel gelernt. So stieg ich dann hauptberuflich in den Bereich ein. Ich bin seitdem dort fest in Teilzeit angestellt und texte den Rest der Zeit frei – entweder über Agenturen, komplett frei oder über Textbroker.

Du hast gestern einen Vortrag zum Thema „Briefings fürs Texter“ auf dem OMT in Wiesbaden gehalten. Wie ist es dazu gekommen?
 
Eigentlich eher zufällig. Die CONTENTIXX hatte dazu aufgerufen, sich als Speaker zu bewerben, was ich dann auch tat. Ich wurde angenommen und hielt im März auf der Konferenz einen Vortrag über guten Stil. Mario Jung von OMT kontaktierte mich daraufhin und fragte, ob ich Interesse hätte, ein Webinar zum selben Thema zu halten. Das hatte ich – und so kam eine erste Zusammenarbeit zustande. Als schließlich auch für den OMT der Call for Papers kam, bewarb ich mich einfach – ohne damit zu rechnen, dass es klappen würde. Bei so wenigen Plätzen rechnete ich mir da keine großen Chancen aus. Aber es hat geklappt!

Wie hat dir der OMT gefallen?
 
Sehr gut, da die Themen sehr durchmischt waren. Von technischen Themen über Rechtliches bis hin zu Content war alles dabei und der Vortrag von Karl Kratz war natürlich ebenfalls ein Highlight. So konnte ich auch viel aus Bereichen mitnehmen, mit denen ich mich noch nicht so gut auskenne. Da ich neben dem Texten auch noch an einigen anderen Projekten arbeite, war viel für meine persönliche Weiterbildung dabei.

Das Online-Marketing ist immer noch eher eine Männer-Domäne, was auch bei einem Blick auf die Liste der Speaker des OMT auffällt. Wie war es für dich, als eine von nur zwei Frauen einen Vortrag auf der Konferenz zu halten?
 
Ich nehme das gar nicht so wahr. Natürlich fällt es mir auf, wenn ich bewusst darüber nachdenke – und es wurde im Vorfeld schon viel darüber diskutiert, dass sich nur so wenige Frauen beworben haben –, aber für mich persönlich ist das kein großes Thema. Ich hatte noch nie das Gefühl, dass ich als Frau in dem Bereich benachteiligt oder anders behandelt werde. Ich nehme mich primär auch nicht als Frau wahr, die jetzt in diesen Bereich möchte, sondern halte einfach meinen Vortrag und mache meine Arbeit. Ich denke auch nicht darüber nach, wenn ich mich für einen Vortrag bewerbe, ich setze einfach um, was ich für richtig halte. Meiner Meinung nach wäre es für viele Frauen deshalb wichtig, gar nicht so viel darüber nachzugrübeln, sondern einfach aktiv zu werden und zu machen. Die Organisatoren des OMT haben sich im Vorfeld sehr bemüht, weibliche Speaker zu gewinnen, deshalb ist es schade, dass es nicht mehr Vorträge von Frauen gab. Schließlich wird es doch mehr als zwei Frauen in Deutschland geben, die etwas Substanzielles zu diesem Themenfeld beizutragen haben!

Wie geht es bei dir weiter?
 
Ich starte gerade zwei, drei Projekte, die mich in den nächsten Monaten begleiten werden. Ich habe aber auf jeden Fall vor, wieder einen Vortrag für die CONTENTIXX einzureichen – es geht also vielfältig weiter. Texte werde ich auch weiterhin schreiben, aber die Abhängigkeit von Auftraggebern ist dabei eben sehr groß. Deshalb arbeite ich gerne für Textbroker – es gibt einfach immer genug Arbeit, wenn ich sie benötige. Außerdem mag ich Textbroker aufgrund der Transparenz der Plattform. Natürlich liegt die Bezahlung unterhalb meines freien Satzes, aber dafür kann ich praktisch unbegrenzt auf Aufträge zugreifen.

Du bist vielseitig interessiert und schnupperst immer wieder in neue Bereiche rein. Wie bildest du dich weiter?
 
Grundsätzlich glaube ich, dass es sich immer lohnt, in Weiterbildung zu investieren, da die Kosten sich in der Regel recht schnell amortisieren. Trotzdem gucke ich natürlich erst einmal alles, was kostenlos ist. Bei einigen Themen schaue ich mir gerne YouTube-Tutorials an. Wenn ich zum Beispiel etwas über WordPress wissen möchte, gucke ich erst einmal, ob dazu nicht schon jemand etwas Schlaues gesagt hat – in den meisten Fällen ist das so. Und der audio-visuelle Ansatz ist für mich super! Bei Podcasts kann ich mich zum Beispiel nicht so gut konzentrieren.
 
Außerdem lese ich natürlich viel, sehr gerne auch auf Blogs. Insgesamt ist es auf jeden Fall eine Zeitfrage. An manchen Tagen oder in bestimmten Wochen, wenn viel zu tun ist, komme ich überhaupt nicht dazu, mich weiterzubilden. Sobald es wieder ruhiger wird, investiere ich dann mehr Zeit, um Neues zu lernen.
 
Ich gehe außerdem gerne auf Konferenzen, weil man dort in komprimierter Form sehr viel mitnehmen kann. Aber das ist natürlich auch eine Kostenfrage – auch wenn ich bereit bin, in Fortbildung zu investieren, muss ich mir so einen Besuch erst einmal leisten können.
 
Sie merken, ich lerne auch sehr viel informell. Ich finde das gesellschaftlich gesehen sehr spannend. Auf der einen Seite wird sehr viel informell gelernt und weitergegeben, auf der anderen Seite schaffen wir immer mehr Zertifikate, die jemand erlangen kann. Vielleicht sollte man, etwa beim Einstellen neuer Mitarbeiter, eher darauf schauen, was jemand kann, als auf solche Auszeichnungen zu vertrauen. Mir hat das den Einstieg ins Online-Marketing erst ermöglicht – das man mir einfach eine Chance gegeben hat, zu zeigen, was ich kann.

Autorin des Monats August 2017: Gabrisch

 
Autorin des Monats AugustGabrisch ist eine unserer Autorinnen, die vor allem die Flexibilität von Textbroker schätzen: Um sich mit voller Kraft einem anderen Projekt widmen zu können, hat sie auf unserer Plattform eine Pause eingelegt – um nach einigen Jahren einen gelungenen Neustart hinzulegen. Wir freuen uns darüber, dass sie wieder mit ganzem Einsatz dabei ist und wünschen viel Erfolg auf dem Weg zum nächsten Stern!


Erzähle uns etwas über dich.
 
Von Beruf bin ich Einzelhandelskauffrau und lebe am Rande der schönen Stadt Weilburg an der Lahn. Für Textbroker schreibe ich seit 2013. Ende des Monats werde ich 65 Jahre alt und gehe somit im nächsten Frühjahr in Rente. Das bedeutet für mich, dass ich mehr Zeit für das Schreiben und für meine Hobbys haben werde.
 
Wenn ich nicht gerade schreibe, dann lese ich. Ich lese fast immer und überall. Wann immer es geht, bin ich draußen und das am liebsten mit Hund und Katze. Ich liebe die Natur und das Reisen in eigener Regie. Um hier noch unabhängiger zu sein, wünsche ich mir einen kleinen Campingbus in der Art, wie es in meiner Jugend den legendären VW Bulli gab. Damit ich die Menschen, die Literatur und die Musik einer anderssprachigen Kultur verstehe, möchte ich noch eine Fremdsprache erlernen.
 
Ich liebe es, auf Reisen von landestypischen Speisen zu kosten. Eine meiner großen Leidenschaften ist außerdem das Fotografieren. Ich finde es faszinierend, beeindruckende oder einfach nur schöne Bilder, Aussichten, Lebewesen und Szenen mit der Kamera festzuhalten. Und: Ich habe eine Affination zu schönen Autos. Im Vordergrund meines Lebens stehen jedoch meine Familie und mein soziales Engagement.

Wie bist du zu Textbroker gekommen und was motiviert dich dazu, für uns zu schreiben?
 
Seit ich lesen kann, liebe ich das Schreiben. Von diesem Zeitpunkt an habe ich immer geschrieben. Es gibt keine Phase in meinem Leben, in der ich es nicht getan habe. Also schreibe ich bereits seit sechzig Jahren. Niemals glaubte ich jedoch daran, dass ich dafür einmal bezahlt werden könnte!
 
Meine schöpferischste Zeit hatte ich als junge Mutter von zwei kleinen Töchtern. Ich schrieb kontinuierlich jeden Abend an sieben Tagen in der Woche. Erst jetzt fing ich an, das Geschriebene auch anderen Menschen zu zeigen. Es waren Kurzgeschichten, Liedtexte und Lyrik. Ich schrieb für kostenlose Literaturzeitschriften, beteiligte mich an Workshops und belegte Schreibkurse. Meine Texte waren sozial- und zeitkritisch, oft auch sehr rebellisch. Ich setze mich gerne für Schwächere ein.
 
Mit Mitte fünfzig verwirklichte ich mir einen meiner Träume und besuchte das Abendgymnasium. Gleichzeitig nahm ich an Vorlesungen und Seminaren für Germanistik an der Universität teil. Ich wollte einmal die Atmosphäre in der Uni und auf dem Campus erleben.
 
Meine Töchter und später auch mein ältester Enkel ermutigten mich immer wieder, doch gegen Bezahlung zu schreiben. Deshalb googelte ich dann eines Abends nach „Geld verdienen mit Schreiben“ und stieß so endlich auf „Textbroker“. Ich habe mich sofort mit einem kleinen Text beworben und war begeistert darüber, was dann passierte. Schade, dass es Textbroker noch nicht gab, als meine Kinder noch klein waren. Das hier ist der perfekte Job für Eltern.
 
Meine Aufträge selbst auszuwählen, bereitete mir von Anfang an große Freude. Ich mag es nicht, wenn mir alles vordiktiert wird. Das engt mich ein. Bei Textbroker entscheide ich selbst, welche Texte ich schreiben will und sogar wann und wo ich dies ausführe. Dennoch gibt es einen sicheren Rahmen bei dieser Tätigkeit. Man weiß, was der Kunde wünscht, man hat eine Deadline und man kennt den Betrag, den es für die erfolgreiche Abgabe des Textes gibt. Das gefällt mir! Die Auszahlungen erfolgen wann immer ich es will; stets pünktlich und korrekt. Zudem mag ich das Feedback des kompetenten Textbroker-Teams. Ich erhalte konstruktive Kritik und auch Anerkennung.
 
Schnell habe ich gemerkt, dass ich durch die vielen unterschiedlichen Themen, über die ich schreiben kann, meine Allgemeinbildung und mein spezifisches Wissen immer mehr erweitere. Ein besonders interessanter Aspekt des Textens ist nämlich das Recherchieren. So lernt man ständig dazu.
 
Natürlich habe ich gesehen, dass es noch ein paar ähnliche Agenturen auf dem Markt gibt. Textbroker bietet jedoch zwei unbezahlbare Alleinstellungsmerkmale, die ich auf keinen Fall missen möchte. Erstens ist der Support unschlagbar freundlich und kompetent. Zweitens bietet Textbroker seinen Autorinnen und Autoren eine wertvolle, kontinuierliche, kostenlose Weiterbildung in Form der Textbroker-Academy. Für mich die besten Gründe, für Textbroker zu schreiben!

Du hast eine längere Pause bei Textbroker hinter dir. Wie fühlt es sich an, wieder zurück auf der Plattform zu sein und wie ist dein Neustart gelungen?
 
Ich habe mich einige Zeit um ein anderes Projekt gekümmert, das mit dem Schreiben nichts zu tun hatte, aber enorm viel Einsatz erforderte. Dabei ging es unter anderem darum, Menschen in Lohn und Brot zu bringen und dies in einer möglichst guten „Work-Life-Balance“.
 
Es war jedoch immer klar, dass ich zu Textbroker zurückkomme. Erstaunt war ich dennoch, als ich erfuhr, dass meine Rückkehr bemerkt und positiv aufgenommen wurde. Diese Reaktion hat mir wieder einmal gezeigt, dass ich bei Textbroker nicht irgendeine anonyme Schreiberin unter Tausenden bin, sondern wirklich als Individuum gesehen werde. Insofern fühlt es sich auf jeden Fall toll an, wieder zurück auf der Plattform zu sein! Textbroker ist also auch persönlich in Kontakt mit seinen Autorinnen und Autoren, sodass diese sich als Mensch und als Teil von Textbroker wahrgenommen fühlen.
 
Ein wundervoller Brauch, den es leider inzwischen nicht mehr gibt, waren die jährlichen Autorentreffen in Mainz. Die herzliche Atmosphäre, die ich dort angetroffen habe, spüre ich noch heute. Zusätzlich wurden wir an diesem Tag kulinarisch verwöhnt und mit ganz viel neuem Wissen beschenkt. In Mainz habe ich damals einen meiner schönsten Tage seit Langem erlebt.
 
Jetzt gehe ich demnächst in den sogenannten Ruhestand. Durch das Schreiben, das ja meine ganz große Passion ist, werde ich meine kleine Rente auf freie und interessante Weise aufstocken. Dadurch kann ich mich weiterhin sozial engagieren und mehr reisen als zuvor. Ich hoffe, dass ich gesund bleiben, helfen und noch viel von dieser Welt sehen darf. Schreiben kann man ja von überall und sogar Textbroker gibt es bereits in mehreren Ländern wie zum Beispiel in Italien und Großbritannien.
 
Meinen Neustart bei Textbroker sehe ich als absolut gelungen an! Es gab schnell interessante Teamaufträge, an denen ich mich beteiligen konnte, sodass ich sofort durchgestartet bin. Mein nächstes Ziel ist natürlich ein weiterer Stern bei Textbroker. Eines ist sicher: Es gibt immer etwas, über das es sich zu schreiben lohnt und Textbroker ist hierfür die beste Plattform!

Du bist neugierig geworden und willst selbst Texte schreiben? Dann melde dich bei Textbroker als Autor an!
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Autorin des Monats Juli 2017: Coconuts

 
Autorin des MonatsSo international wie Textbroker sind auch die Autoren: Coconuts beeindruckt zum Beispiel mit Kenntnissen in sieben verschiedenen Sprachen. Das Sprachtalent ist bereits seit dem Jahr 2011 freiberuflich für Textbroker tätig und auch heute noch mit genauso viel Spaß bei der Sache wie vor sechs Jahren. Doch nicht nur bei Produktbeschreibungen, Reisetexten und Co. wird sie kreativ. Ihre Freizeit widmet sie dem Schreiben von Büchern in den Bereichen Lyrik, Kurzgeschichten und Kindergeschichten. Für uns plaudert sie aus dem Nähkästchen und erzählt von einem für sie besonderen Erlebnis als Texterin.


Wie bist du zu Textbroker gekommen und was motiviert dich dazu, für uns zu schreiben?
 
Ich fand das Portal sehr schnell auf der gezielten Suche nach Arbeit im Textbereich und ich habe es bis heute nicht bereut. Hier ist mein virtuelles Zuhause, ein Arbeitsplatz, von dem ich über viele Jahre geträumt hatte.
 
Meine langjährige Arbeit als Teamleader für fünfsprachige Service-Hotlines der Merchandising-Onlineshops von Weltfirmen hat mir den Weg zum Web-Content-Writer leichter gemacht. Ich darf mit einem bescheidenen Anflug von Stolz sagen, dass ich bei Textbroker bis zum heutigen Tag rund 3200 Aufträge aus fast allen Bereichen geschrieben habe. Weil mir Sprachen so sehr liegen, bin ich wohl in Mathe, Physik und Chemie nicht gerade die Beste. Für sämtliche anderen Textrubriken habe ich bereits geschrieben. Ganz besonders gerne lege ich Startseiten für die verschiedensten Unternehmen und Institutionen an.
 
Es freut mich sehr, dass ich bei Textbroker über lange Jahre hinweg etliche meiner DirectOrder-Kunden behalten durfte und mit manchen schon seit fünf, sechs Jahren immer wieder zusammenarbeite. Nach und nach erlernte ich schreibend, aber auch durch die Textbroker-Tutorials und die Beurteilungen von Textbroker und Kunden, wo meine Schwächen lagen und liegen.
 
Doch auch meine Stärken wurden gelobt und das hat mir Mut verliehen, mit dem Schreiben am Ball zu bleiben. Denn ein Schreiberling lernt nie aus und wir alle kennen auch noch die Zeiten, in denen es schwerfällt, einen Auftrag aus dem Handgelenk zu schütteln.

Was war dein witzigstes Erlebnis mit Textbroker?
 
Es war Weihnachtszeit und ich hatte meine Abwesenheitsnotiz längst eingepflegt. Ich war eigentlich nicht mehr erreichbar, denn ich hatte im Weihnachtsgeschäft unzählige Aufträge geschrieben. Alle Kunden hatten es eilig und endlich, endlich wollte ich mich ausloggen und mich dem privaten Weihnachten widmen. Da tauchten plötzlich Massen von DirectOrders auf und meine Augen wurden so groß wie Untertassen. Sofort schrieb ich den Auftraggeber per Nachrichtenfunktion an und teilte ihm mit, dass ich eine Abwesenheitsnachricht aktiv hätte und soeben mein Urlaub begänne. Er möge die Aufträge dieses Mal einem anderen Autor anbieten, aber nicht einfach jemandem so zusenden. Als zweite Option bot ich ihm an, mir die Aufträge im neuen Jahr zu schicken. In der Antwort begann er, mich verbal zu beknien. Bitte, bitte, bitte… Es eilt, es brennt lichterloh und und und… Das Ende vom Lied war, dass ich bis nach Neujahr jeden Tag nichts anderes tat, als die unzähligen Aufträge zu bearbeiten, die er in petto hatte. So wurde es ein arbeitsreiches, aber auch bezahlbares, üppiges Fest!

Autorin des Monats Juni 2017: Marja

 
Manche Autoren pflegen bei Textbroker vor allem ihr Hobby – das Schreiben. Doch wenn man wie viele andere Texter vom Schreiben leben möchte, sind Zielstrebigkeit und Effizienz gefragt. Marja ist seit 2012 dabei und hat in der Zeit einige Strategien entwickelt, um das Beste aus ihrer Arbeit herauszuholen. Uns hat sie erzählt, wie radikal sie mit Zeitfressern umgeht, um sich ganz auf das Texten zu konzentrieren.  


Erzähle uns etwas über dich:
 
Wenn ich etwas über mich selbst schreiben soll, brauche ich meistens einen längeren Anlauf, als wenn ich andere Sachen beschreibe oder Geschichten erzähle. Dabei ist Schreiben nicht nur mein (Textbroker-)Beruf, sondern auch ein Hobby. Eigentlich trenne ich das: Für Textbroker und weitere Auftraggeber TEXTE ich, für mich privat SCHREIBE ich. Inzwischen geht diese Trennung so weit, dass ich sogar wieder zu Stift und Notizbuch greife, wenn ich versuche, eine Kurzgeschichte oder ein Gedicht zu basteln.
 
Ich habe schon früh mit Lesen und Schreiben angefangen. Mit sieben Jahren wollte ich dann auch Schriftstellerin werden. Und immerhin habe ich mit anderen Schreibfreunden eine Anthologie mit Kurzgeschichten veröffentlicht; außerdem konnte ich mit ein paar Gedichten und Geschichten so tolle Sachen wie Büchergutscheine gewinnen.
 
Bei Textbroker beeinflussen meine anderen Hobbys mein Schreiben und Texten. Darum lande ich bei Textbroker unter anderem bei Themen wie Garten, Literatur, DIY, Kochen und Reisen – weil ich meine Blumenbeete mag, gerne lese, ein bisschen Handarbeit mache, viel und gerne koche und natürlich die Welt kennenlernen möchte.
 
Außerdem macht es mir Spaß, in bisher unbekannten Themenbereichen zu recherchieren. Das hängt sicherlich damit zusammen, dass ich ganz unterschiedliche Sachen lese und für fast alles offen bin. (Obwohl es ja heißt: Wer für alles offen ist, der ist nicht ganz dicht …)

Wie bist du zu Textbroker gekommen?
 
Als ich mich 2011 selbständig gemacht habe, dachte ich daran, einen Büroservice aufzuziehen. Bis dahin habe ich als Sekretärin/Assistentin gearbeitet, war allerdings nie so ganz zufrieden, „Mädchen für alles“ zu sein. Einerseits gefiel es mir, keinen genau abgegrenzten Arbeitsbereich zu haben, andererseits fühlte ich mich irgendwann ausgenutzt. Wie auch immer: Der Sprung in die Selbständigkeit lief komplett anders als gedacht. Die Auftraggeber fand ich nicht in meiner Region, sondern online. Zwischendurch hatte ich ein paar Fehlgriffe, doch mit Textbroker bin ich von Anfang an gut gefahren: Schreiben (bzw. Texten) ist eben „mein Ding“.
 
Meine Mutter hat sich früher, als ich noch zur Schule ging, darüber amüsiert, dass ich die Deutsch-Aufsätze so schrieb, wie sie die Lehrerin haben wollte, und nicht so, wie ich sie mir eigentlich vorstellte. So ähnlich funktioniert es bei Textbroker wohl auch. Und es läuft tatsächlich gut, denn mittlerweile gehören die vielen Aufträge zu meiner täglichen Arbeit – hauptsächlich als Teamorders und DirectOrders.

Wie strukturierst du deinen Arbeitstag, um so effizient wie möglich arbeiten zu können? Welche Tricks hast du, um Zeitfressern den Garaus zu machen?
 
Die Zeiteinteilung ist nicht immer einfach. Natürlich genieße ich es – wie auch die anderen Textbroker-Autoren – nach Lust und Laune zu arbeiten und dann auch wieder abzuschalten. Die Motivation ist natürlich einerseits das Geld, andererseits machen mir einige Themen auch besonders viel Spaß. Da darf ein kleiner Text auch mal etwas länger dauern, wenn ich dafür zum Beispiel ganz tolle Wanderwege im Internet entdecke oder einen spannenden Bericht über familiäre Beziehungen lese.
 
Meistens komme ich vormittags besonders flott voran mit dem Texten. Am Nachmittag lässt dann die Konzentration oft etwas nach – das ist die Zeit zum Recherchieren für neue Aufträge. Manchmal flutscht es allerdings so gut, dass ich gar nicht auf die Uhr sehe.
 
Seit etwa einem Jahr benutze ich eine Excel-Tabelle, um selbst den Überblick zu behalten: Wie viele Stunden sitze ich am Schreibtisch, und was kommt dabei rum? So weiß ich in etwa, was ich pro Stunde verdiene. Außerdem kann ich mir auf diese Weise ein Ziel setzen – für die Woche oder für den Monat. Wenn mein selbst gestecktes „Soll“ erreicht ist, nehme ich mir als Belohnung gerne einen Tag (oder mehrere Tage) frei. Dann geht’s auf eine kleine Wanderung oder zu einem gemütlichen Freundinnen-Treffen.
 
Mit Zeitfressern gehe ich ziemlich brutal um. Wenn gerade richtig gute TeamOrders da sind, bleibt der Haushalt gerne mal liegen. Den Blick auf die aktuellen Online-Nachrichten habe ich mir abgewöhnt und ich sehe auch nicht ständig in die Mails. Für mich sind nur so gewisse Reise- und Produktbeschreibungen gefährlich, an denen ich mich festlesen kann. Da hole ich mir gerne Ideen für die nächste Reise oder lasse mich zu neuen Mode-Outfits inspirieren. Zum Glück passt mein Mann etwas auf mich auf, damit ich es nicht übertreibe!

Autor des Monats Mai 2017: Ravenala

 
Manche Menschen erkennen schon früh, wofür das Herz schlägt und womit sie später einmal ihren Lebensunterhalt verdienen wollen. Doch wenn die Berufswahl schließlich ansteht, ist die Entscheidung für einen Karriereweg häufig vor allem eins: Kopfsache. Ravenala hat sich für einen Studiengang entschieden, der bodenständiger ist als der Wunsch, Autor zu werden. Doch die Leidenschaft zu schreiben, ist dadurch nicht kleiner geworden. Im Gegenteil: Durch die Annehmlichkeiten der Textbroker-Arbeit von zuhause hat Ravenala den Entschluss gefasst, sich nach dem Abschluss doch ganz dem Schreiben zu widmen. Im Interview erzählt der 4-Sterne-Autor, wie man auf dem manchmal steinigen Weg zum Vollzeit-Texter nicht die Motivation verliert


Erzähle uns etwas über dich:
 
Nach einem Studium der Landschaftsarchitektur absolviere ich derzeit meinen Master in Umweltplanung. Ich reise sehr gern und versuche aktuell, längere Auslandsaufenthalte und mein Studium unter einen Hut zu bringen, was mir auch dank Textbroker möglich ist. Das Lernen neuer Sprachen begeistert mich ebenso wie das Entdecken und Einleben in andere Kulturen, sodass ich beides auf Reisen gut verknüpfen kann. Besonders wichtig sind mir Abwechslung und neue Eindrücke, die mich inspirieren und zu neuen Ideen und Plänen anregen. Bei Textbroker kann ich ortsungebunden arbeiten, meine Kreativität entfalten und bei abwechslungsreichen Aufträgen einen Teil meiner Neugier stillen – all das unkompliziert und flexibel. Ich bin sehr dankbar für diese Möglichkeit.
 
Meine Leidenschaft für das Schreiben entwickelte sich, seitdem ich in der Schule zu schreiben lernte. Ich schrieb Geschichten und Gedichte und träumte als Kind davon, später Bücher zu schreiben und davon zu leben. Mit der Zeit sollten ‚realistischere‘ Berufsvorstellungen diese Ideen ablösen, doch kaum etwas überzeugte mich vollkommen. Mein Studium begeistert mich inhaltlich sehr, jedoch sehe ich meine Zukunft nicht in den entsprechenden klassischen Berufsmöglichkeiten, da ich darin persönliche Flexibilität und den kreativen Umgang mit Sprache, vor allem dem geschriebenen Wort, zu sehr vermisse. Durch den Texterjob habe ich erfahren, wie gut es sich anfühlt, eine Arbeit mit Leidenschaft auszuüben und als Berufung zu empfinden.
 
Textbroker hat mich außerdem von der Arbeit im Homeoffice überzeugt. Das freie, flexible und selbstbestimmte Arbeiten gefällt mir sehr. Dementsprechend möchte ich mich nach dem Studium umorientieren, überwiegend freiberuflich arbeiten und mir dazu professionelle Qualifikationen vor allem im sprachlichen Bereich aneignen. Textbroker sehe ich als Wegbereiter, der mir den Einstieg ermöglicht hat und ein konstanter Begleiter bleiben soll.

Wie bist du zu Textbroker gekommen und was motiviert dich dazu, für uns zu schreiben?
 
Meinen ersten Kontakt zu Textbroker hatte ich gegen Ende der Schulzeit, als ich nach Möglichkeiten recherchierte, über das Internet zu arbeiten. Zum damaligen Zeitpunkt war eine Neuregistrierung wegen begrenzter Autorenanzahl nicht möglich und das Portal geriet bei mir für einige Jahre in Vergessenheit. Die vielseitigen Möglichkeiten der Heimarbeit und die Chancen, die sie mir eröffnen könnten, beschäftigten mich jedoch auch während meines Studiums ununterbrochen weiter. Als ich wieder intensiver nach entsprechenden Jobs recherchierte, stieß ich erneut auf Textbroker und meldete mich sofort an.
 
Zunächst motiviert mich natürlich der Verdienst zum Texten, wobei ich es sehr schätze, mit meiner Leidenschaft für das Schreiben Geld zu verdienen. Auch das breite Spektrum an Themen und Aufträgen gibt mir Motivation, da ich ständig Abwechslung und neuen Input brauche. Man weiß nie genau, was sich hinter einem Auftragstitel verbirgt, und die Möglichkeiten, wie man selbst die Vorgaben umsetzt, sind breitgefächert. So ist Textbroker ein Ort, an dem ich meine Kreativität sinnvoll einsetzen kann. Positive Rückmeldungen von Auftraggebern motivieren mich ebenso wie die Kritik von Textbroker, dank derer ich meinen Stil verbessern und meine Sterne-Einstufung steigern konnte. Außerdem haben sich durch Aufträge zu verschiedensten Themen mein Allgemein- und Fachwissen erweitert und ich lerne neue Fakten und Zusammenhänge, die ich ohne Textbroker wohl nicht entdecken würde.

Wie gehst du mit mangelnder Motivation um?
 
Routine ist sehr wichtig für mich, um selbstdiszipliniert zu arbeiten. Ich versuche täglich etwa zur gleichen Zeit zu schreiben. An freien Tagen beginne ich meist morgens mit der Arbeit, ansonsten texte ich flexibel so, wie es der Tagesablauf erlaubt. Außerdem setze ich mir selbst ein Pensum, das ich stets im Blick behalte. Bei mangelnder Motivation rufe ich mir die Vorzüge meiner Arbeit bei Textbroker ins Bewusstsein und die Möglichkeiten, die sich mir daraus ergeben und für die ich sehr dankbar bin.
 
Wenn ich an einem Tag jedoch keinerlei Muße habe, lasse ich das Schreiben sein. Beschäftigen mich zu viele andere Dinge, so fehlen mir der nötige Fokus und die Freude am Formulieren. Denn halbherzig geschriebene Texte bringen weder mir persönlich noch dem Auftraggeber einen Zugewinn.

Autorin des Monats April 2017: Katex

 
Katex gehört zu den Spätberufenen bei Textbroker. Erst im Ruhestand entschied sie sich dazu, ihr Einkommen ein wenig aufzubessern.  Nun bringt sie ihre langjährige Berufserfahrung als Lehrerin regelmäßig bei Textbroker ein. Dabei liegen der studierten Biologin besonders Aufträge rund um Medizin und Gesundheit am Herzen. Uns hat sie erzählt, was ihr bei Aufträgen wichtig ist und wovon sie lieber die Finger lässt.
 
Erzähle uns etwas über dich:
 
Ich bin mittlerweile über 60 und seit ein paar Jahren aus gesundheitlichen Gründen im Ruhestand. Zuvor war ich meistens die Hauptverdienerin der Familie. Jetzt leben die erwachsenen Kinder in anderen Städten. Ich lese gern, gehe mit Freundinnen ins Kino, beobachte die Natur, fahre Rad, jogge und mache mehrtägige Wanderungen. Ab und zu genieße ich es, mit der gesamten Familie für ein paar Tage zu verreisen. Ehrenamtlich erstelle ich das Layout für Flyer und andere Drucksachen für einen gemeinnützigen Verein, gestalte die Außendarstellung mit und betreue eine Facebook-Seite.


Wie bist du zu Textbroker gekommen und was motiviert dich dazu, für uns zu schreiben?
 
Mit meinem Ruhestand sah ich mich mit viel freier Zeit konfrontiert. Durch das frühere Ausscheiden aus dem Beruf ist auch mein Ruhegehalt nicht ganz so, wie ich es mir erhofft hatte. Ich genieße die Unabhängigkeit, die Möglichkeit, spontan etwas zu unternehmen und morgens lange auszuschlafen, zu frühstücken und die Zeitung zu lesen. Aber ich möchte auch gern etwas Nützliches tun. Textbroker bietet mir die Möglichkeit, mich mit interessanten Themen zu beschäftigen und dabei ein zusätzliches Taschengeld zu verdienen. Als ich über längere Zeit im Krankenhaus war, konnte ich mir auch dort die Zeit mit Schreiben vertreiben. Zusätzlich mache ich Usability-Tests für Webseiten.
 
Seit fast 5 Jahren bin ich nun Textbroker-Autorin. Freunden erkläre ich, ich schreibe Gebrauchstexte. Wie ich Textbroker entdeckt habe, weiß ich nicht mehr. Ich begann als 3-Sterne-Autorin. Inzwischen bin ich 4-Sterne-Autorin, schreibe in einigen Teams mit und habe auch bereits Texte als DirectOrders verfasst. Ich schreibe, wenn ich Lust dazu habe – und das habe ich häufiger. Dann schaue ich nach, was gerade angeboten wird. Meine Favoriten sind Texte über Natur, Gesundheit sowie Kultur, Design und Kunst. Ich bin eher eine Schreiberin vom Typ „In der Kürze liegt die Würze“. Deshalb, und auch um mich zeitlich nicht zu sehr zu binden, bevorzuge ich kürzere Texte mit bis zu 500 Wörtern.
 
Aufgrund meiner Lebenserfahrung bin ich thematisch breit aufgestellt. Ich habe auch schon über Weinanbaugebiete, physikalische Begriffe, Handwerk, Musikvideos, Erziehung und Mode geschrieben sowie englische Texte übersetzt und sogar ein Gedicht verfasst. Die Textgliederung oder eine HTML-Formatierung bereiten mir keine Mühe. Beim Recherchieren finde ich oft spannende Informationen und lerne dabei interessante Sachverhalte sowie neue Zusammenhänge kennen. Auch deshalb ist das Schreiben für mich manchmal eine Alternative zum Lesen (wobei ich das gedruckte Buch bevorzuge).

Was ist dir wichtig für eine gute Beziehung zwischen Autor und Auftraggeber und welche Tipps hast du für eine gelungene Zusammenarbeit?
 
Ich freue mich, wenn mir signalisiert wird, dass meine Arbeit geschätzt wird. So fühle ich mich auch der Company verpflichtet und nehme beispielsweise dringend benötigte Texte an, auch wenn ich das vielleicht sonst nicht getan hätte. Wichtig ist mir meine persönliche Qualitätskontrolle – Interpunktion gehört nicht zu meinen Kernkompetenzen J. Ich lasse zunächst die Rechtschreibkontrolle meines Editors durchlaufen, dann kontrolliere ich mit der Duden-Prüfung und zum Schluss lese ich den Text in einer anderen Ansicht noch einmal durch. Dennoch kann ich leider Fehler nicht immer ganz ausschließen.
 
Von Auftraggebern aus dem Self-Service erwarte ich vor allem eine widerspruchsfreie Auftragsbeschreibung. Manchmal stelle ich außerdem fest, dass Auftraggeber Teile der Vorgaben des Textbroker-Formulars einfach stehen lassen. Das kann verwirrend sein. Aussagen, die wie Zurechtweisungen im Vorfeld klingen und sich auf Rechtschreibung beziehen, stören mich. Korrekte Rechtschreibung ist für mich selbstverständlich. Jedoch: Wo gearbeitet wird, werden auch Fehler gemacht. Es kann immer mal wieder ein Fehler durchschlüpfen, vor allem, wenn man den Text quasi auswendig kennt und Sätze umgestellt hat. Und ein zusätzliches Lektorat kann ich mir von der Vergütung nicht leisten.
 
Auftraggeber sind sich manchmal unsicher bezüglich dessen, was sie benötigen – das ist aber kein Problem, wenn man freundlich und wertschätzend miteinander umgeht. Ich habe beispielsweise einmal einen Auftrag angenommen, in dem es um ein Anschreiben für eine Bewerbung ging. Die Bezahlung dafür war nicht der Rede wert. Der Auftraggeber hatte dann auch noch Änderungswünsche. Oder ich habe ein Liebesgedicht verfasst. Gedichte, verdichtete Sprache, sind ja nun nicht wirklich lukrativ zu schreiben. Das alles war kein Problem für mich, man hilft ja auch gern.
 
Es gibt aber auch Auftragsangebote, die ich nie annehme. Das sind Aufträge, die offensichtlich für Geschäftsleute sind, die HTML-Formatierung verlangen sowie intensive Recherche mit Quellenangaben, Keywordkonstruktionen, die schwer zu erfüllen sind, und möglichst noch Fotos dazu geliefert haben wollen. Hier steht die Vergütung in keinem Verhältnis zu den Anforderungen und dem Aufwand.

Autor des Monats März 2017: Betreff

 
Historiker und angehender Lehrer bei Tag, Rockstar und Autor bei Nacht, Vater rund um die Uhr: „Betreff“, unser Autor des Monats, kann dank Textbroker all das miteinander verbinden. Denn durch die flexible Zeiteinteilung seines Nebenjobs bleibt trotz vielfältiger Interessen noch genügend Zeit für die Familie.
 
Bei Textbroker schreibt er Texte zu allen möglichen Themen, doch Geschichte, seine große Leidenschaft, begleitet ihn bei jedem Auftrag. Fundierte Recherche und die Organisation von Quellen sind schließlich nicht nur bei wissenschaftlichen Arbeiten von Bedeutung. Auch bei Ratgebern, Reisetexten und Co. zählen korrekte Fakten und passende Informationen. Uns hat Betreff erklärt, wie er dabei vorgeht.


Erzähle uns etwas über dich:
 
Ich habe einen Magister in Geschichte und nach dem Studium einige Jahre in der Solarbranche und im Gesundheitswesen als Teamleiter gearbeitet. Während eines Projekts in einer Schule für Kinder mit speziellem Förderbedarf merkte ich, dass mir die Arbeit mit Schülerinnen und Schülern sehr viel Freude bereitet und ich dabei noch meiner Leidenschaft für Geschichte nachgehen kann. Deshalb studiere ich jetzt nochmal Geschichte sowie Politik und Wirtschaft auf Lehramt für  Gymnasien.
 
In meiner Freizeit treibe ich gerne Sport. So laufe ich mindestens einmal im Jahr einen Halbmarathon, jogge, spiele regelmäßig Squash und habe mit Kickboxen angefangen, allerdings eher für die Fitness und nicht als ernsthaften Kampfsport. Neben der Pflichtlektüre für mein Studium lese ich auch in meiner Freizeit hauptsächlich Geschichtsbücher. Da habe ich einfach den großen Vorteil, dass ich mein persönliches Vergnügen zu einem Teil meines Berufs machen möchte.
 
Den größten Teil meiner Freizeit nimmt aber seit etwas mehr als neun Monaten meine Tochter ein. Die gemeinsame Zeit mit ihr und meiner Freundin ist einfach ein großes Geschenk. Für meine Tochter habe ich auch wieder angefangen, Gitarre zu spielen, da sie es total super findet und anfängt mitzuwippen, wenn ich ihr Lieder vorsinge. Eigentlich wollte ich ihr nur Rock-’n‘-Roll-Klassiker und andere gute Musik vorspielen, damit sie gleich einen erstklassigen Musikgeschmack entwickelt. Ihr momentaner Lieblingssong ist aber „Häschen in der Grube“… das Herz will, was das Herz will.

Wie bist du zu Textbroker gekommen und was motiviert dich dazu, für uns zu schreiben?
 
Zu Textbroker bin ich auf der Suche nach einem flexiblen Nebenverdienst gekommen. Anfangs habe ich auch nur wenige Texte im Monat geschrieben. Als ich wieder angefangen habe, nebenberuflich zu studieren, sind meine Arbeitszeiten oft mit meinen Studienzeiten kollidiert. Deshalb bin ich vor kurzem auf das Texten umgestiegen. Die flexible Zeiteinteilung kommt mir entgegen und die unterschiedlichen Themengebiete bieten eine angenehme Abwechslung. Inzwischen überrasche ich Freunde und Familie oft mit dem ungewöhnlichsten Wissen über alle möglichen und unmöglichen Produkte oder zu entfernten Ländern, über die ich bereits Texte verfasst habe. Es kommt mir auch sehr entgegen, dass ich bei Textbroker nicht selbst nach Kunden suchen muss und auch keine Rechnungen schreiben muss. So bleibt mehr Zeit für Familie und Studium.
 
Das Feedback vom Textbroker-Team oder von Kunden finde ich ebenfalls immer sehr motivierend. Kritik hilft mir, meine Texte weiterzuentwickeln. Auf viele Fehler kommt man ja alleine nicht. Dass mich Kunden unsachlich kritisieren, habe ich bisher nur selten erlebt. Anfangs haben mich solche Fälle irritiert, aber inzwischen kann ich konstruktive Beiträge von weniger brauchbarer Kritik unterscheiden. Bei Lob hinterfrage ich natürlich nichts und gehe fest davon aus, dass derjenige absolut und umfassend kompetent ist. Aber im Ernst: Lob ist natürlich toll, da es mir zeigt, dass ich die Kundenwünsche richtig interpretiert habe. So habe ich bei weiteren Texten für diesen Kunden mehr Freiraum und Sicherheit, um an meinen Texten zu feilen.

Deine Texte überzeugen vor allem durch immer passende Informationen. Welche Recherchetipps hast du und wie organisierst du die Quellen, die du verwendest?
 
Beim Schreiben überlege ich mir immer, was der Kunde möchte und welche Informationen nützlich für die Leser sein könnten. Danach suche ich nach brauchbaren Quellen. Dabei nutze ich für meine Texte mindestens drei Quellentexte, damit ich keine Plagiate verfasse und auch keine wichtigen Themen übersehe. Bei langen Aufträgen können es auch mal zehn Quellen und mehr werden, wobei ich natürlich nicht alles komplett lese, sondern nur die wichtigen Details raussuche. Dabei achte ich darauf, keine privaten Blogs oder Websites zu nutzen, die unprofessionell wirken, denn dort schleichen sich oft Fehler ein, die ich in meinen Texten nicht haben möchte.
 
In der Regel suche ich mir zunächst einen guten Überblicksartikel und recherchiere dann über die Details zusätzlich auf anderen Websites. Während ich einen Text verfasse, sind meist fünf oder sechs Tabs auf dem Bildschirm gleichzeitig geöffnet, damit ich einen schnellen Zugriff auf die einzelnen Quellen habe. Ein Tab beinhaltet auch immer das Briefing, auf das ich vor jeder Zwischenüberschrift einen Blick werfe. Anfangs war ich mit der Methode noch recht langsam, aber es ist letztendlich reine Übungssache, die sich lohnt.

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Autorin des Monats Februar 2017: Lin Da

 
Autorin des Monats FebruarEgal, ob es darum geht, wie man Keywords am geschicktesten einbaut, mit Auftraggebern kommuniziert oder Auftragsbeschreibungen entziffert: Lin Da hat bei Textbroker schon so einiges erlebt. Ihr Wissen gibt sie im Textbroker Autoren-Forum gerne weiter und sorgt für einen regen Austausch zwischen alten und neuen Autoren. Mit ihrer direkten, hilfsbereiten Art konnte sie deshalb schon so manches Problem ihrer Mitautoren lösen. Ein Autoren-Forum ohne Lin Da? Für sie und andere unvorstellbar!


Erzähle uns etwas über dich:
 
Ich bin nach alten Traditionen aufgewachsen. Man achtete darauf, „dass die Kleine anständiges Deutsch lernt“. Das war seinerzeit nämlich nicht unbedingt Usus: Radiohörer hatten damals häufig Gus Backus’ „Bohnen in die Ohr’n“.
 
Die Deutung von Traum- und Märchenbildern ist meine seelische Muttermilch gewesen. Später studierte ich „3 Semester“ Astrologie – nicht in einer Institution (das ist nämlich kein Lehrfach hierzulande), sondern in langen Wintern auf einem Einödhof. Diese Kenntnisse halfen mir in allen Kurven des Lebens weiter.
 
Mein Schreibtalent zeigte sich anfänglich in langen Briefen und gut benoteten Aufsätzen. In der Jugend hab ich an Texten und Layouts für eine Vereinszeitung mitgewirkt. Später musste ich lernen, mich kurz zu fassen, was lyrische Kurzgeschichten hervorbrachte. Die Herausgabe eines Buches hat leider nicht geklappt. So bin ich ganz froh, hier in mehr oder weniger kleinen Texten mein Sprachtalent wirtschaftlich einsetzen zu können.
 
Ich bin gern kreativ, nicht nur mit Worten, finde aber wenig Abnehmer für meine Werke, da mir leider kein Vermarktungsgen zuteilwurde. Und: „Keiner mag Socken zu Weihnachten“. So stapeln sich Gestricktes und Gebasteltes, Genähtes und Nadelgebundenes in meinen Schränken. Seit einigen Jahren lebe ich als Rollstuhlfahrerin. Radfahren und Holzhacken, Ausdruckstanz und Freizeitakrobatik sind in die Erinnerungskiste gewandert. So bin ich zum Sportfan auf dem Sofa geworden. Andere stehen auf Fußball, ich verpasse nach Möglichkeit keine Darts-Übertragung im Fernsehen.

Wie bist du zu Textbroker gekommen und was motiviert dich auch nach über sechs Jahren dazu, für uns zu schreiben?
 
Nun, es war Silvester 2010 und ich hatte Langeweile. Weil mich mein Date versetzt hatte, überlegte ich, wie ich die Zeit besser nutzen könnte, als Löcher in die Luft zu starren. Ich suchte im Netz nach einer Job-Möglichkeit in meiner Nähe und fand eine Anzeige von Textbroker. Die Kritiken ließen auf ein seriöses Unternehmen schließen und so schrieb ich meinen Bewerbungstext. So fing das mit uns an. Wir kommen gut miteinander aus, und so sind wir „zusammengeblieben“. Inzwischen sind es über tausend Texte zu unterschiedlichsten Themen geworden. Ich mag die Vielfalt.

Das Textbroker Autoren-Forum lebt von Autoren wie dir, die anderen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Was gefällt dir am Forum am meisten? Was würdest du Autoren sagen, die diese Möglichkeit des Austauschs bisher noch nicht genutzt haben?
 
Das Forum ist für mich die digitale Kantine, wo man sich mit Kollegen auf einen Kaffee trifft und austauscht. Als Mutter a. D. finde ich hier Gelegenheit, meine Erfahrungen zu teilen und meinen inneren Erklärbär zu befriedigen. Außerdem treffe ich so auf Leute, die in anderen Welten leben und andere Einsichten haben; das bringt mich weiter. Denn: „Ich weiß alles! – Morgen weiß ich mehr.“
 
In diesem Sinne: Freudiges Winken an alle „alten Freunde“ aus dem ersten Forum, ein lächelnd kopfnickendes „Moin“ an die Bekannten aus dem zweiten Forum und ein herzliches „Hallo, setz dich doch …“ an die „Neuen“.

Autorin des Monats Januar 2017: federzart

 
Eine gehörige Portion kindlicher Neugier und das Bedürfnis, immer mehr von der Welt zu erfahren, sind es, was federzart antriebt. Bei Textbroker hat sie dafür die ideale Spielwiese gefunden: Immer neue Themen, Textarten und Projekte sorgen dafür, dass so schnell keine Langeweile bei der Autorin aus dem Süden Österreichs aufkommt.  


Erzähle uns doch etwas über dich:
 
Als Kleinkind soll ich meine Umgebung mit der ewigen Frage nach dem „Warum“ genervt haben, wie wohl jedes Kind in diesem Alter. Nur hat mich diese kindliche Neugier nie wirklich verlassen. Mein Physikstudium war die natürliche Folge dieses Wissensdurstes. Ich lernte in dieser Zeit, warum der Himmel blau ist (Streuung) und „was die Welt im Innersten zusammenhält“ (Quarks und Gluonen). Doch selbst meine Suche nach Elementarteilchen am DESY in Hamburg konnte meinen Wissensdrang nicht stillen.
 
Während des Studiums begann eine neue Technologie Gestalt anzunehmen, die ich ausgesprochen interessant fand. Diese neue Technologie, die von den Benutzern einfach nur „das Internet“ genannt wurde, brachte mich nach meinem Diplom-Abschluss in die Wirtschaft.
 
Gerade das IT-Projektmanagement war eine interessante und harte Schule. Dort zeigte sich, welche Schwierigkeit Menschen mit der Beschreibung von Technik haben, selbst wenn sie diese jeden Tag benutzen. Diese Sprachbarriere existiert in beide Richtungen, da viele Techniker eine präzise, aber den Menschen völlig fremde Fachsprache benutzen. An dieser Schnittstelle lernte ich, zwischen Menschen zu vermitteln, die in derselben Sprache mit völlig unterschiedlichen „Dialekten“ sprechen.

Wie bist du zu Textbroker gekommen?
 
An das Texten bin ich eher zufällig gekommen, zu Textbroker hat mich eine gezielte Recherche geführt.
 
Erwähnte ich schon, dass ich neugierig bin? Ich wollte Online-Aufgaben ausprobieren und landete bei einer Plattform, die eine große Bandbreite an Aufgaben bot. Filmen die passenden Bücher durch Klicken zuzuordnen, hat mein Interesse nicht lange halten können. Das Verfassen von Produktbeschreibungen hingegen hat mich, zu meinem eigenen Erstaunen, interessiert. 250 Worte über ein Sitzkissen mögen langweilig klingen, stachelten aber meinen Ehrgeiz an, mir möglichst viele Situationen auszudenken, wie ein Käufer mit einem Sitzkissen umgeht. Ein Sitzkissen zum Kuscheln im Winter am wärmenden Kamin wird in den Szenen des Kopfkinos zu einem Requisit, auf dem eingerollt eine Katze schläft oder ein Protagonist an einer heißen Tasse Kakao nippt. Und plötzlich wurde aus diesem eher langweiligen Produkt ein interessanter Gegenstand, bei dem beschreibende Worte nicht versiegen wollten.
 
Als klar war, dass ich mehr schreiben wollte, begab ich mich auf die Suche nach einer Plattform, die ihren Schwerpunkt auf das Verfassen von Texten legt und bei der Kunden und Autoren gleichermaßen zufrieden sind. Das brachte mich zur Pforte von Textbroker, wo ich mit Reisedestinationen viel spannendere Produkte in schöne Worte verpacken durfte. Wissen Sie, wie viele Länder dadurch auf meiner Da-muss-ich-unbedingt-hin-Liste gelandet sind?

Mit deinen Reisetexten entführst du die Leser in andere Welten. Wie gelingt es dir, ferne Ziele so ansprechend zu beschreiben, dass man am liebsten die Koffer packen würde?
 
Es freut mich, dass die Texte dem einen oder anderen menschlichen Leser Freude bereiten und nicht ausschließlich Computern zur Suchmaschinenoptimierung taugen. Für die Qualität der Texte sind meines Erachtens zwei Gründe verantwortlich:
 
a) Recherche: Ich habe den Vorteil, recht schnell lesen zu können und so schnell an eine Flut an Informationen zu kommen. Dabei ignoriere ich die Wikipedia weitgehend und konzentriere mich auf Erfahrungen und Erlebnisse von Reisenden aus der Zielgruppe, die bereits an dem jeweiligen Ort waren. Was haben diese Menschen an dem Urlaubsort gemacht, was haben sie erlebt und was haben sie gegessen und getrunken? Kurzum, wovon erzähle sie ihren Freunden und Bekannten, wenn sie von ihrer Reise zurückkehren?
 
b) Alle Sinne einsetzen: Ich versuche, über alle Sinne zu schreiben. Was gibt es an Sehenswürdigkeiten, was sticht in der Natur heraus und was bedeutet dieses kunterbunte Treiben dort auf dem Marktplatz? Was hören die Menschen vor Ort, bestimmte Lieder oder vielleicht das Meeresrauschen? Für das Gefühl sind Beschreibungen des Wetters hilfreich, ob es windig beim Surfen war oder die Sonne auf der Haut brannte. Der Geschmack erklärt sich meist über ein typisches Getränk oder eine kulinarische Köstlichkeit der Region. Geruch erzeugt ja bekanntlich die meisten Emotionen. In welchen Monaten duftet Jasmin eigentlich?
 
Das beides liefert meist schon mehr als genug Material, das ich nur noch in ein Gewand aus hübschen Worten hüllen muss. Hänge ich da mal fest, starte ich ein Ping-Pong-Spiel der Worte mit meinem Mann, das so lange geführt wird, bis sich alle widerspenstigen Worte gehorsam in einen gut lesbaren Satz einfügen.

Welche Text-Vorsätze hast du für das neue Jahr? An welche neuen Themen oder Textarten willst du dich 2017 herantrauen?
 
Oh, das ist eine gute Frage und gar nicht leicht zu beantworten. Zunächst habe ich gerade erst mit Reisebeschreibungen angefangen. Meine mentalen Koffer möchte ich so schnell noch nicht auspacken und wieder auf den Schrank zurückstellen. Auf zwei Gebieten möchte ich meinen Wirkungskreis jedoch erweitern.
 
Zum einen Ratgeber: Einer meiner allerersten Texte bei Textbroker war ein Ratgeber. Das hat nicht nur mir Spaß gemacht, auch der Kunde war begeistert. Daran möchte ich 2017 gerne anknüpfen und weitere Texte in diesem Gebiet schreiben.
 
Zum anderen IT und Technik: Das sind Themen, mit denen ich mich inhaltlich gut auskenne. Normalerweise sind diese Texte sehr sachlich und trocken, doch ich werde meine Augen nach Gelegenheiten offen halten, ihnen ein bisschen „Seele“ und etwas frischen Wind einhauchen zu dürfen.

Autorin des Monats Dezember 2016: Miss Iino

 
Miss Iino hat früh ihre Leidenschaft für das Schreiben von Geschichten entdeckt: Als Kind überraschte sie ihre Grundschullehrer mit Texten, die ihr heute „sicherlich mehr als peinlich“ wären.  Nach und nach nahm der Drang zu schreiben ab, bis unsere junge 3-Sterne-Autorin im Alter von 19 Jahren wieder zu Papier und Stift griff, um sich kreativ zu betätigen. Verstecken muss sie sich mit ihren Texten schon lange nicht mehr – sie ist eine gefragte Autorin in ihrer Sternestufe und hat so einige treue Stammkunden.   
 
Als Ausgleich zu Produktbeschreibungen und Co. verfasst sie gerne Rollenspiele, ganz klassisch mit Stift und Papier. Dabei kann sie ihre Kreativität voll ausleben, ohne sich an starre Vorgaben von Auftraggebern halten zu müssen. Wenn sie nicht schreibt, interessiert sie sich für Videospiele jeglicher Art. Ihr Herz schlägt außerdem für Comics: Ihre Sammlung mit den bunten Büchern ist ihr ganzer Stolz. Kein Wunder, dass sie sich besonders über Aufträge rund um Manga und Anime freut.


Wie bist du zu Textbroker gekommen?
 
Mein Bruder ist ebenfalls ein Texter, der schon eine ganze Weile vor mir mit diesem Beruf begonnen hat. Da mir meine beruflichen Möglichkeiten nicht sonderlich zugesagt haben, habe ich mich schon bald dazu entschieden, auch als Texterin zu arbeiten. Zunächst noch bei einer privaten Auftraggeberin, doch diese habe ich schon bald hinter mir gelassen. Ein Hauptgrund war, dass ich mehr Freiheiten in Sachen Textauswahl haben wollte. Mit der Hilfe von Google habe ich dann Textbroker entdeckt und mich nach wenigen Minuten angemeldet. Ich war mehr als nervös, als ich den Bewertungstext abgegeben hatte. Doch anschließend lief alles wie am Schnürchen und heute erfreue ich mich an einer großen Klientel, sowohl im OpenOrder- als auch im DirectOrder-Bereich.

Was motiviert dich zu schreiben?
 
Sicherlich geben alle immer blumige Antworten, wieso man mit dem Schreiben begonnen hat, doch der Hauptgrund für die meisten Texter ist wohl der Verdienst, also das Geld, das man zum Leben braucht. Auch mich motiviert dies, morgens aufzustehen, doch ging auch nach all den Jahren, in denen ich jetzt schon Texte schreibe, der Spaß nie verloren. Es gibt immer wieder Themen und Aufträge, über die ich mich freue und bei denen es Spaß macht, sie zu verfassen. Besonders, wenn ein Auftraggeber oder eine Auftraggeberin einige nette Worte übrig hat, versüßt mir das den Tag. Ganz nebenbei finde ich es wunderbar, dass ich über das Texten schon so viel gelernt habe. Immerhin schreibe ich nicht nur über Alltagswissen, sondern oftmals muss ich mich auch eingehend mit den Themen beschäftigen. So lerne ich ganz neue Dinge kennen und kann mich selbst weiterentwickeln.

Wie sieht ein typischer Arbeitsalltag bei dir aus?
 
Einer der größten Überraschungen für mich war, dass ich immer noch jeden Morgen aufstehe und meine Arbeit verrichte. Besonders in der Schulzeit war ich eher eine Faulenzerin und habe gerne auch einmal verschlafen. Bei Textbroker ist mir das nie passiert und ich stehe jeden Morgen um 8:20 Uhr auf. Nach einigen morgendlichen Erledigungen begebe ich mich direkt an die Arbeit. Ich löse es meist so, dass ich schon am Vortag den Großteil der Arbeit, der mich jetzt nur ablenken würde, erledige. Zum Beispiel suche ich schon vorher passende Texte heraus und nehme diese an. Ich schreibe die Überschriften und vollende meine Recherche, falls ich noch etwas wissen muss. Dadurch, dass ich das alles schon am Vortag gemacht habe, kann ich nach dem Aufstehen direkt mit dem Schreiben beginnen.
 
Je nach Auftragslage lese ich entweder jeden Text nach dem Abschluss durch und lasse diesen von passenden Programmen überprüfen oder ich schreibe die kompletten Texte für einen Tag, wobei ich mich an eine feste Wortzahl halte, die ich nicht unterschreiten möchte. Wenn ich fertig bin, werden alle Texte aufmerksam gelesen und korrigiert. Nach der Abgabe nehme ich schon die Texte für den nächsten Tag an und beginne erneut mit der Recherche und den folgenden Schritten. Danach habe ich meist Feierabend, wobei natürlich immer noch Korrekturen oder Änderungen eintreffen können.
 
Am Wochenende nehme ich eigentlich nie Texte an, dies ist meine Freizeit. Es kommt nur manchmal vor, dass ein Auftraggeber besonders dringend einen Text benötigt. Nur in solchen Ausnahmefällen arbeite ich am Wochenende. Allgemein probiere ich, immer einen guten Kontakt zwischen mir und den Kunden sicherzustellen, sodass man sich absprechen kann, falls etwas nicht stimmen sollte. Generell finde ich das wesentlich angenehmer und persönlicher, als einfach nur den Text abzugeben. So sieht mein typischer Arbeitsalltag aus, mit dem ich schon seit einigen Jahren glücklich bin. Ich mag es einfach, wenn ich mein eigener Herr bin und mich nicht anderen unterordnen muss.

Autor des Monats November 2016: Banker35

 
Money, money, money … Unzählige Lieder, Filme und Sprichwörter handeln von einem der vielleicht wichtigsten Dinge der Welt: dem lieben Geld. Wie bedeutend das Thema ist, merken auch immer mehr Aufraggeber und bestellen Content dazu. Banker35 beschäftigt sich bereits seit 2007 bei Textbroker mit dem Finanzbereich und weiß, worauf es dabei ankommt.


Erzähle uns etwas über dich:
 
Ich schreibe mittlerweile im neunten Jahr unter anderem für Kunden über Textbroker und habe mich von Beginn an auf das Thema Finanzen spezialisiert. Nach meiner abgeschlossenen Ausbildung zum Bankkaufmann war ich rund zwölf Jahre in verschiedenen Bankbereichen tätig, darunter in der Kundenberatung sowie im Wertpapierbereich. In den letzten zwei Jahren meines „Angestellten-Daseins“ habe ich begonnen, nebenbei den einen oder anderen Text zu schreiben. Aus unterschiedlichen Gründen habe ich mich vor gut acht Jahren selbstständig gemacht und bin seitdem als Finanzjournalist und Fachtexter zum Thema Finanzen tätig.

Wie bist du zu Textbroker bekommen?
 
Auf Textbroker gestoßen bin ich im Jahre 2007 durch einen reinen Zufall. Ich habe damals aufgrund einer vorübergehenden Arbeitslosigkeit nach einer Möglichkeit gesucht, über das Internet nebenbei etwas Geld zu verdienen. Rein zufällig bin ich dabei auch auf die Webseite von Textbroker aufmerksam geworden, habe dort meinen ersten Text verfasst und bin seitdem dort aktiv.

Wir beobachten in den letzten Jahren einen deutlichen Zuwachs an Aufträgen aus dem Finanzbereich – Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen wollen informativen Content rund ums Thema Geld. Wie erklärst du dir diese Nachfrage?
 
Meiner Meinung nach ist es so, dass Banken und andere Finanzdienstleister mittlerweile erkannt haben, dass viele Kunden über das Internet gewonnen werden können. Die Bankkunden möchten oft nur noch bei komplexen Themen Beratungen haben, während einfache Vorgänge und Anlagen gerne von Zuhause aus und ohne zeitliche Einschränkung ausgeführt werden.
 
Ferner ist es auf die häufig negativen Bewertungen der Bankberatung zurückzuführen, dass sich Verbraucher selbst mehr um ihre Finanzen kümmern. Das Internet bietet dazu eine hervorragende Möglichkeit, sich umfangreich und objektiv zu informieren. Das haben mittlerweile auch die meisten Banken und sonstigen Finanzdienstleister erkannt, die ihre eigene Webseite ausbauen und dafür hochwertigen Content benötigen.

Was sollte jeder gute Finanzautor im Gepäck haben und wann sollte man eher die Finger von Aufträgen aus der Branche lassen?
 
In unserer Branche habe ich schon oft festgestellt, dass es zwei Autoren-Typen gibt: Die einen schreiben praktisch zu jedem Thema Beiträge, das sind die sogenannten Allestexter. Auf der anderen Seite gibt es eine Vielzahl von Autoren, die sich auf wenige Themen spezialisiert haben, zum Beispiel wie ich auf Finanzen. Meiner Meinung nach sollte man sich gerade beim Thema Finanzen bestens auskennen, was einen entsprechenden Background erfordert. Sicherlich lassen sich einige Themen recherchieren, aber vom Grundsatz her ist das Thema Finanzen relativ komplex, sodass man sich das Wissen nicht einfach durch eine kurze Recherche über Google aneignen kann.
 
Neben der Fachkenntnis ist es unbedingt erforderlich, einige allgemeine Eigenschaften zu besitzen, wie zum Beispiel Zuverlässigkeit, Kommunikationsfreude und die Fähigkeit, komplexe Vorgänge einfach und für jedermann leicht verständlich zu erklären. Die Finger von Aufträgen aus der Finanzbranche sollten eher Texter lassen, die sich nicht auf diesen Bereich spezialisiert haben, sondern über Autos genauso schreiben wie über Medizin, Lifestyle, Mode und zahlreiche weitere Themen.

Der Finanzbereich ist sehr schnelllebig. Wie bleibst du immer auf dem neuesten Stand der Dinge?
 
Zum einen habe ich natürlich durch meine langjährige Tätigkeit in der Bank ein gewisses Hintergrundwissen, welches sich von der Basis her nicht ändert. Auf der anderen Seite ist es selbstverständlich erforderlich, bei den Finanzprodukten und generell zum Thema Finanzen stets up to date zu bleiben. Ich schreibe zum Beispiel für verschiedene Auftraggeber News zum Thema Aktien, Geldanlage, Versicherungen oder Kredite und bleibe daher bereits aufgrund der dafür notwendigen Recherche auf dem neuesten Stand. Darüber hinaus führt der Kontakt mit zahlreichen Auftraggebern, die Finanzwebseiten betrieben, ebenfalls dazu, relativ zeitig über Neuerungen informiert zu werden.

Autor des Monats Oktober 2016: Musikfan

 
Langeweile kommt bei Musikfan, unserem Autor des Monats, nicht so schnell auf. Der Meister der Elektrotechnik widmet sich ungewöhnlichen Musikinstrumenten, treibt Sport und schreibt leidenschaftlich gerne. Hauptberuflich arbeitet er als Lehrer an einer Berufsschule und vermittelt seinen Schülern dort die Grundlagen der Elektrotechnik. Bei Textbroker bringt er sein Fachwissen ein und überzeugt mit Texten rund um das Thema.


Erzähle uns etwas über dich.
 
Beruflich bin ich mehrere Jahre viel im gesamten Land herumgekommen und habe als Leiharbeiter unter anderem in den Leipziger Werken von BMW und Porsche sowie für die Deutsche Bahn gearbeitet. Nun arbeite ich als Lehrer im Fachbereich Elektrotechnik an einer Berufsschule und unterrichte dort BVJ-Klassen [=Berufsvorbereitungsjahr-Klassen] sowie Auszubildende zum Elektroniker für Gebäudetechnik.
 
In meiner Freizeit bin ich begeisterter „Piper“, was bedeutet,  dass ich das Spielen auf der Great Highland Bagpipe, dem schottischen Dudelsack, lerne. Außerdem versuche ich zwei Mal pro Woche als Mitglied des örtlichen Karatevereins meine körperlichen Grenzen zu erweitern. Selbstverständlich lese ich als Freund des geschriebenen Wortes auch. Ich bevorzuge Fantasy, Horror und Thriller und meine Lieblingsautoren sind Stephen King, Drew Karpyshyn, J. K. Rowling, Cody McFadyen und Sebastian Fitzek. Stephen King sagte in „Das Leben und das Schreiben“ sinngemäß: „Wer gut schreiben will, muss selbst viel lesen“. Inzwischen glaube ich, dass er damit recht hat.
 
Meine Schreiberei beschränkt sich nicht nur auf die Texterbörsen, sondern ich betreibe auch einen Blog und habe bereits ein Buch mit Erzählungen veröffentlicht. Das Betreiben des Blogs und die Bewerbung des Buchs führe ich allerdings unter einem Pseudonym aus.

Wie bist du zu Textbroker gekommen?
 
Zur Überbrückung eines finanziellen Engpasses suchte ich im Internet nach einem zeitlich flexiblen Nebenverdienst. Die Suche war kurz und schon besaß ich einen Account bei mehreren Texterbörsen. Bei Textbroker ist hierbei das Angebot der Texte am größten und den Autoren wird somit eine gute Auswahl zwischen vielen Themengebieten gegeben. Außerdem finden sich bei Textbroker auch viele Aufträge mit Anforderungen an den Inhalt, bei denen nicht nur die Häufigkeit der Keywords von 12 % wichtig ist. Fachtexte zu schreiben macht einfach mehr Spaß als reines SEO-Texten.

Du hast einen handwerklichen Beruf erlernt. Wie hast du deine Leidenschaft fürs Schreiben entdeckt?
Mit dem Verfassen von Texten hatte ich noch nie große Probleme. Bereits in der Schule freute ich mich auf die Aufsätze, weil das für mich immer leicht verdiente und meist gute Schulnoten waren.
 
Vor einigen Jahren las ich das Buch „Sara“ von Stephen King, das von einem Schriftsteller handelt, den ein schwerer Schicksalsschlag getroffen hat. Plötzlich kam mir die Idee, es selbst einmal mit dem Schreiben zu versuchen und ich versuchte mich an einem Roman, welcher bis heute nicht fertig gestellt ist. Mit dem Schreiben selbst habe ich allerdings, trotz einiger Pausen, nie ganz aufgehört. So begann ich also als Hobbyautor mit dem Vorbild des großen Stephen King. Das Texten für Geld kam erst später hinzu.

Wie gelingt es dir, technische Produkte oder Vorgänge so zu beschreiben, dass auch Laien es leicht verstehen?
 
Bei der Beschreibung von technischen Produkten oder Vorgängen muss man darauf achten, dass Personen mit unterschiedlichem Wissensstand den Text verstehen können. Hierzu ist es wichtig, erforderliche Fachbegriffe zu nennen und zu erklären. Die Erklärung kann gern in einem separaten Satz verpackt werden, denn dann kann der Leser, der diese Erklärung nicht benötigt, den Satz beim Lesen überspringen. Der Laie hingegen bekommt die vollen Informationen, um den Text trotz Fachbegriffen verstehen zu können. Wer beim Schreiben komplett auf Fachbegriffe verzichtet, riskiert dabei, selbst wie ein Laie dazustehen, welcher sich nicht mit dem Thema auskennt. Wer dagegen ausschließlich mit Fachausdrücken um sich wirft und nichts näher beschreibt, wirkt arrogant und wird nur von einem Bruchteil der Leser ernsthaft verstanden.
 
Dieser Spagat ist eine Sache des Gefühls und muss natürlich dem Leserkreis entsprechend gewählt werden. Im Zweifel kann natürlich jederzeit beim Auftraggeber angefragt werden, wie hoch das Niveau der Leser ist.
 
Wenn die Leser des Artikels ausschließlich Doktoren und Professoren sind, dürfen Texter bei der Wahl des Sprachniveaus ruhig schwere Geschütze auffahren.
 
Andernfalls: Erkläre die Begriffe, die dir selbst logisch erscheinen, mit einem kurzen Satz. Das hilft dem Laien weiter und schadet dem Fachmann überhaupt nicht.

Autorin des Monats September 2016: ContentBau

 
Uf-Berechnungen, U-Werte und Co. sorgen bei den meisten Textern sicher für einen rauchenden Kopf. Für ContentBau ist diese Terminologie jedoch Alltag: Als Architektin befasst sie sich mit Statik, Energieeffizienz und ähnlich mathematischen Themen. Da Zahlen alleine aber nicht glücklich machen, widmet sie sich in ihrer Freizeit dem Schreiben. Doch auch dabei dreht sich (fast) alles ums Bauen, denn ContentBau schreibt mit Vorliebe Fachartikel und Ratgebertexte zum Thema.


Erzähle uns etwas über dich:
 
Ein Faible für Wörter hatte ich schon immer. Ich lese viel, vor allem Belletristik. Zeitgenössische Autoren wie Michel Houellebecq, Jonathan Franzen, Philip Roth und Daniel Kehlmann gehören momentan zu meinen Lieblingen. Von Zeit zu Zeit versuche ich auch selbst, etwas Literarisches zu Papier zu bringen. Trotzdem habe ich mich mit der Architektur für einen eher technischen Beruf entschieden. Mich begeistern an diesem Job die Vielseitigkeit und die Abwechslung, die jedes neue Projekt mit sich bringt. Als freiberufliche Autorin verfasse ich hauptsächlich Fachartikel zum Thema Bauen und kann so das Schreiben mit der Architektur verbinden. Die viele Kopf- und Schreibtischarbeit gleiche ich mit Joggen, Wandern und Angelausflügen aus.

Wie bist du zu Textbroker gekommen?
 
Schreiben dient mir als Ausgleich zu meinem Beruf, in dem der Termindruck und das Baubudget der Kreativität Grenzen setzen. Früher verfasste ich eher Kurzgeschichten und Prosatexte. Irgendwann im Frühjahr 2014 stellte ich mir dann die Frage, ob ich mit dem Schreiben etwas dazuverdienen könnte. Und zwar dort, wo ich am liebsten Texte verfasse: an meinem Küchentisch. Ich habe in die Suchmaschine »mit Schreiben Geld verdienen« eingegeben und stieß auf Textbroker. Das Konzept hat mich überzeugt. Ich kann arbeiten, wo und wann ich will, und mittlerweile habe ich viele Stammkunden, die mich laufend mit interessanten Aufträgen versorgen.

Als studierte Architektin hast du eher mit Zahlen als mit Wörtern zu tun. Welche Parallelen weisen Text-Projekte und Bau-Projekte auf? Wo musst du über den Tellerrand hinausschauen und dich umstellen?
 
Die Ähnlichkeit liegt vor allem darin, dass jedes Projekt – egal ob Textauftrag oder Bauvorhaben – einen individuellen Schwerpunkt und, so banal es klingt, einen Anfang und ein Ende hat. Umso wichtiger ist es, beim Arbeiten nicht das Ziel aus den Augen zu verlieren. Auf diese Weise arbeitet man effektiv und verzettelt sich nicht. So ist es beim Planen und Bauen von Gebäuden und auch beim Verfassen von Texten. Wenn ich bei einem Text feststecke, mache ich mir daher die Kernaussage bzw. die Intention des Artikels noch mal bewusst.
 
Außerdem gilt beim Lesen eines Auftragsbriefings das Gleiche wie beim Gespräch mit einem Bauherrn: Ich muss herausfiltern, was der Kunde wirklich will. Als Architektin hat man für den Bauherrn zudem auch immer eine beratende Funktion. Kann er sich beispielsweise nicht zwischen einem Steildach und einem Flachdach entscheiden, muss ich ihm die Vor- und Nachteile beider Varianten verständlich kommunizieren und ihn auf den richtigen Weg bringen. Auch hier gibt es Parallelen zu meinen Fachartikeln und Ratgebertexten übers Bauen, nämlich die, Wissen anschaulich und nachvollziehbar zu vermitteln.
 
Es gibt aber auch Abweichungen im Vorgehen. Beim Schreiben kann die Zielgruppe sehr uneinheitlich sein. Gerade bei komplexen Sachverhalten muss ich mir genau überlegen, welchen Wissensstand das lesende Publikum mitbringt. Und so müssen meine Texte auch formuliert sein. Zudem bin ich als freiberufliche Autorin, anders als eine Angestellte in einem großen Architekturbüro, auf mich allein gestellt. Welchen Auftrag ich zu welchen Konditionen annehme und wie ich das Briefing konkret umsetze, entscheide ich ganz allein. Arbeitet man hingegen mit vielen Kollegen zusammen, verschafft einem die Meinung der anderen noch mal eine gewisse Sicherheit.

Du arbeitest häufig an komplexen Texten zu Bauthemen, bei denen viel Konzeption und Recherche nötig ist. Wie gehst du solche Projekte, zuletzt Blogtexte für
Profis aus dem Bereich der Energieeffizienz, an?

 
Ausgiebiges Recherchieren gehört bei jedem Auftrag dazu, auch wenn ich bei Themen, die das Bauen und die Architektur betreffen, die Grundlagen im Kopf habe. Im Bauwesen ändern sich die Rahmenbedingungen allerdings ständig, sei es aufgrund neuer Techniken oder der Aktualisierung von bautechnischen Normen und Gesetzen. Besonders schnell wandeln sich momentan die Anforderungen an das energieeffiziente Bauen.
 
Meine Webtexte müssen immer auf dem neusten Stand sein. Ich fülle daher mein eigenes Fachwissen mit neuen Fakten und Informationen auf. Zur Wissensbeschaffung nutze ich Informationsportale zu Bauthemen im Netz und Websites von Unternehmen, die Baumaterialien herstellen, aber auch Wikipedia und meine eigene Fachbibliothek. Ich versuche dabei immer, Fakten über mehrere Quellen abzusichern. Parallel zur Recherche entwickele ich eine Grobstruktur für den Text und entscheide, welche Informationen jeder Absatz enthalten soll. Danach kommt die Feinarbeit.
 
Die Informationstiefe des Textes richtet sich dabei zum einen nach dem Briefing, zum anderen nach den potenziellen Lesern. Verfügt die Zielgruppe über wenig Erfahrung mit der Baubranche, erkläre ich komplexe Sachverhalte ausführlich innerhalb des Artikels. Wie beim Aufbau einer Kurzgeschichte wird der Leser langsam auf den Hauptakt, also die Kernaussage des Textes hingeführt. Das erhält die Spannung beim Lesen. Ein Teaser am Anfang, der neugierig macht und den Inhalt kurz anreißt, ist auch bei einem Fachartikel unverzichtbar.

Autor des Monats August 2016: kertwang

 
Unser Autor des Monats kertwang schreibt bereits seit 2012 für Textbroker. Während seines Studiums kam er über verschlungene Wege zum Content-Marktplatz Nummer 1. Bis heute ist er begeisterter Autor, und obwohl er bereits so lange dabei ist, schafft er es immer wieder, seine Texte abwechslungsreich und erfrischend zu gestalten. Wie ihm das gelingt, was seine bevorzugten Stilmittel sind und welche Texter-Geheimnisse er hat, verrät er im Interview.


Wie bist du zu Textbroker gekommen?
 
Es ist noch gar nicht so lange her, da befasste ich mich noch primär mit Tacitus, Livius, Hegel, Kant und Co. anstatt mit Pizza, Pasta, Pullovern und anderen Produkten. Damals studierte ich noch Geschichte und Philosophie. Während meines Studiums habe ich meine Leidenschaft für das Schreiben entwickelt. Zu Beginn empfand ich lediglich beim Verfassen von wissenschaftlichen Arbeiten viel Spaß, weshalb ich mir auch schon während meines Studiums ab und zu als Ghostwriter ein Zubrot verdient habe. Erst später fand ich durch einen Unikurs zum kreativen Schreiben – und damit war mein Schicksal wohl besiegelt. Mein Interesse an der akademischen Welt schwand kontinuierlich und ein Entschluss begann sich zu manifestieren: Ich wollte mit dem Schreiben auch in Zukunft meinen Unterhalt bestreiten.
 
Wie genau ich zu Textbroker gefunden habe, das weiß ich gar nicht mehr. Meine Registrierung liegt nun doch schon einige Jahre zurück. Jedenfalls suchte ich damals nach einer Möglichkeit, neben dem Studium etwas Geld zu verdienen. Irgendwie stieß ich dann auf Textbroker und die Idee, von zu Hause aus Texte zu verfassen, anstatt irgendwo Kaffee zu servieren, gefiel mir natürlich. Später bekam ich die ersten DirectOrders und Einladungen zu diversen Teams. Seitdem habe ich stets eine große Auswahl an interessanten Aufträgen, auf die ich bei Bedarf zugreifen kann.

Was ist dein liebstes Stilmittel? Weshalb?
 
Eigentlich habe ja ich einen ausgeprägten Hang zum Übertreiben. Nur sollte man damit sehr sparsam umgehen. Es kann schnell unseriös wirken, wenn man mit Superlativen um sich wirft. Ansonsten würde ich nicht sagen, dass ich irgendein favorisiertes Stilmittel habe. Ich versuche stets, einen guten Mix zu finden. Sofern es ein Auftrag ermöglicht, bemühe ich mich jedoch, zumindest ein wenig Witz in meine Texte einfließen zu lassen. Das weckt sofort positive Emotionen. Der Leser verbindet im besten Fall also Gutes mit dem Produkt, das hinter dem Text steht. Darüber hinaus eignen sich gut platzierte rhetorische Fragen stets dazu, um bestimmten Aussagen mehr Nachdruck zu verleihen. Einerseits suggeriert man dem Leser ein Verlangen und nimmt auf diese Weise auch Einfluss auf ihn und andererseits kann eine rhetorische Frage einen Text angenehm auflockern.

Du schreibst viele ähnliche Texte für einen Kunden und findest trotzdem immer einen neuen Aufhänger. Woher kommen deine Ideen? Was ist dein Geheimnis für gelungenes Storytelling?
 
Wenn ich das wüsste, würde ich oftmals nicht so lange vor dem weißen Bildschirm mit seinem provokativ blinkenden Cursor sitzen. Das Einzige, was mir in diesem Fall hilft, ist einfach drauflos zu schreiben. Im Nachhinein kann ich es immer noch editieren. Doch beim Schreiben kommen mir die meisten Ideen. Es hilft aber auch unheimlich, wenn man sich vorher mit der jeweiligen Thematik vertraut macht. Allein das kann genug Inspiration sein und oftmals nützliche Assoziationen auslösen.
 
Ich denke zudem, dass bei Webtexten ähnliche Regeln wie bei anderen literarischen Gattungen gelten. Ein Text muss eine gewisse Glaubwürdigkeit besitzen beziehungsweise einer inneren Logik folgen. Wer auch immer der Erzähler in den Texten ist, sollte eine eigene Stimme besitzen. Manchmal ist diese laut und frech und ein anderes Mal ruhig und seriös.
 
Doch mein wahres Geheimnis würde ich natürlich niemals verraten – sonst wäre es ja kein Geheimnis mehr.
 
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Autorin des Monats Juli 2016: MadamePrym

 
Wo die Schulmedizin an ihre Grenzen stößt, setzt MadamePrym an: Mitten im Ruhrgebiet hat sie sich als Heilpraktikerin mit einer eigenen Praxis selbstständig gemacht. Bereits nach dem Abitur wusste sie, dass sie sich beruflich der Naturheilkunde widmen wollte. Also folgten 10 Jahre, in denen sie sich medizinisch und naturheilkundlich ausbilden ließ und ein Studium der Psychologie ablegte. Mit diesem Fachwissen kümmert sie sich nun um ihre Patienten – ihre Schwerpunkte liegen dabei auf Allergien, Ernährungsberatung und ganzheitlicher Frauenheilkunde.


Wie bist du zu Textbroker gekommen?
 
Neben der Naturheilkunde und der Medizin gilt meine Leidenschaft dem Schreiben. Ob für Textbroker, meinen Praxisblog oder meine eigenen Bücher – ich schreibe alles, was mir in die Finger kommt. Ich habe mich soeben fast selbst erschrocken, als ich sah, dass ich bereits im Oktober 2008 meinen ersten Text bei Textbroker eingereicht habe. Wahnsinn, dass ich jetzt schon fast acht Jahre dabei bin!
 
2008 habe ich meine Heilpraktikerausbildung absolviert und war auf der Suche nach einem flexiblen Nebenverdienst. Bei meiner Recherche im Internet wurde ich dann auf Textbroker aufmerksam. Ich habe schon immer gerne geschrieben und hoffte darauf, bei Textbroker mein Hobby mit Geld verdienen verbinden zu können. Es hat geklappt und ich bin geblieben. Allerdings hat sich mein Fachbereich total verschoben. Anfangs habe ich wirklich über alle möglichen Themen geschrieben: Drucker, Reisetipps und Hunderassen. Zwar waren auch damals schon medizinische Texte dabei, heute schreibe ich aber fast ausschließlich Texte, die mit den Themen Medizin, Ernährung oder Naturheilkunde zu tun haben. Diese Texte bereiten mir die größte Freude und in diesem Bereich habe ich einfach das größte Wissen, sodass mir die Texte leichter von der Hand gehen.

Du schreibst vor allem Texte aus dem medizinischen Bereich. Auch wenn bei allen Aufträgen eine gründliche Recherche wichtig ist, ist hier die Sorgfaltspflicht besonders groß. Wie gehst du mit dieser Verantwortung um?
 
Der Hals kratzt, der Fuß juckt oder der Arm schmerzt – also ab zum Arzt. So war es zumindest früher. Heute ist der erste Ansprechpartner bei körperlichen Beschwerden häufig Dr. Google. Genau hier sehe ich eine große Verantwortung als Autor. Zum einen halte ich es für wichtig, wirklich umfassend zu informieren und das jeweilige Thema (falls möglich) aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten. Bei der Recherche ist hier Vorsicht geboten. Nicht selten werden Informationsseiten zu bestimmten Symptomen oder Krankheiten von Pharmafirmen betrieben. Objektive Informationen zu finden, ist hier häufig schwer. Eine gründliche Recherche ist also unabdingbar. Ein Blick ins Impressum kann weiterhelfen.
 
Ferner halte ich es für wichtig, Grenzen aufzuzeigen. Sicherlich lassen sich viele Beschwerden auch gut mit Hausmitteln und natürlichen Mitteln behandeln, als Heilpraktikerin habe ich selbstverständlich eine besondere Leidenschaft für die Alternativmedizin, dennoch gibt es Beschwerden, bei denen ein Arztbesuch erforderlich ist. Das versuche ich in meinen Texten klar und deutlich zu kommunizieren.
 
Ansonsten hilft es mir, wenn ich mir vorstelle, welche Informationen ich gerne selber hätte, wenn ich bestimmte Symptome aufweise, oder meinen Patienten mit auf den Weg gebe, wenn sie an einer Erkrankung leiden. 

Welche seriösen Quellen kannst du zur Recherche von Gesundheitstexten empfehlen? Worauf sollten Autoren bei der Informationssuche in diesem Bereich ihr Augenmerk legen?
 
Wie schon gesagt, sind seriöse Quellen bei Gesundheitstexten das A und O. Für den ersten Überblick eignet sich durchaus Wikipedia. Hier erhält man eine Übersicht über die wichtigsten Informationen. Oft finden sich bei Wikipediatexten auch Quellen zur Vertiefung. Auch Informationsseiten verschiedener Apothekenzeitschriften bieten häufig qualitativ gute Informationstexte, die zur Orientierung genutzt werden können. Diese sind in der Regel von Medizinern verfasst und erläutern medizinische Sachverhalte in verständlichen Worten. Auch Seiten von Gesellschaften, Stiftungen und Selbsthilfegruppen geben gute Einblicke.
 
Allen Autoren, die sich für das Gesundheitsthema sehr interessieren und hier vermehrt Texte schreiben möchten, empfehle ich jedoch, sich ein paar medizinische Standardwerke zuzulegen. Mit einem guten Anatomieatlas, einem Physiologie-Lehrbuch und einem Pathologie-Lehrbuch kommt man schon sehr weit. Der Anatomieatlas informiert über die Strukturen des Körpers, das Physiologie-Lehrbuch erklärt die Abläufe im Körper und das Pathologie-Lehrbuch zeigt, was passiert, wenn diese Abläufe gestört sind. Ein medizinisches Wörterbuch kann bei unverständlichen Fachbegriffen helfen. Die Medizin hat ihre ganz eigene Sprache, doch wenn man sich vermehrt damit beschäftigt, kann man wirklich viel herleiten und schnell ein besseres Verständnis erlangen.
 
Wer wirklich tief recherchieren möchte und Interesse an wissenschaftlichen Studien hat, sollte sich das Wissensportal PubMed genauer ansehen. Es handelt sich dabei um eine englischsprachige Datenbank, in der man zig medizinische Artikel aus Fachzeitschriften und Büchern finden kann. Ein Teil der Artikel ist kostenpflichtig, andere Artikel können kostenfrei abgerufen werden.
 
Für die Naturheilkunde und die Alternativmedizin gibt es häufig keine wissenschaftlichen Quellen, da es sich um eine Erfahrungsheilkunde handelt. Aber auch hier gibt es seriöse und weniger seriöse Quellen. Nicht seriös sind definitiv Quellen, die mit Heilversprechen werben. Je nach Interessensgebiet gibt es verschiedene Standardwerke der Literatur, die die einzelnen alternativmedizinischen Verfahren genauer erläutern. Ein gutes Buch über Heilpflanzen kann (auch für den Privatgebrauch) nie schaden. Ein solches ist zum Beispiel Das große Buch der Heilpflanzen von dem Apotheker Mannfried Pahlow.

Autor des Monats Juni 2016: Texter Tom

 
Texter Tom ist nicht nur im realen Leben ein Weltenbummler. Auch für Textbroker hat er, natürlich nur virtuell, schon die halbe Welt bereist. Mit seinen Auftraggebern ist er auf Kreuzfahrt gegangen, hat Meeresschildkröten in Guatemala gepflegt und Lotto in England gespielt. Seine Texte erzählen stets eine spannende Geschichte – Storytelling beherrscht der Journalist aus dem Effeff. Uns hat er erzählt, wie er sein Handwerk erlernt hat.


Was hat dich dazu bewegt, Journalist zu werden?
 
Nach meinem Studium der Betriebswirtschaft in Münster habe ich zunächst einige Jahre im Im- und Export von Fahrzeugen gearbeitet. Im Rahmen dieser Tätigkeit bin ich nach Spanien an die Costa del Sol gezogen. Meine nächste Station war Gran Canaria, wo ich zum ersten Mal mit dem Journalismus in Kontakt kam – allerdings nicht als Schreiber, sondern im Controlling eines Verlags. Die Arbeit der Journalisten fand ich jedoch viel spannender. Deshalb war ich oft in der Redaktion anzutreffen, in der ich einen umfassenden Einblick ins Zeitungsgeschäft gewinnen konnte. Zum Schreiben kam ich allerdings erst in Paraguay, wo ich für eine deutschsprachige Zeitung gearbeitet habe. Das journalistische Handwerk habe ich dort von verschiedenen Redakteuren gelernt, die regelmäßig aus anderen Ländern in unsere Redaktion kamen, um zu erfahren, wie Journalismus in Südamerika funktioniert. Nachdem dieses Blatt schließen musste, habe ich gemeinsam mit anderen Ex-Mitarbeitern eine eigene Zeitung gegründet, für die ich mehrere Jahre als Geschäftsführer und Redakteur tätig war.
 
Nach fast 20 Jahren im Ausland wurde es erneut Zeit für eine Luftveränderung. Diesmal sollte es zurück nach Deutschland gehen. Heute arbeite ich als freier Texter, betreibe einen Nachrichtenblog für die Kanarischen Inseln und bin außerdem für die Pressearbeit eines Touristikunternehmens in den Vereinigten Arabischen Emiraten verantwortlich. Gemeinsam mit meiner Partnerin lebe und arbeite ich in einem alten Bauernhaus an der Nordseeküste. Trotz der traumhaften Ruhe und der idyllischen Umgebung zieht es mich immer wieder hinaus in die Welt. Das Reisen und das Entdecken fremder Länder ist nun mal mein großes Hobby, das teilweise sogar zum Beruf geworden ist.

Wie bist du zu Textbroker gekommen?
 
Nachdem die Entscheidung gefallen war, aus Südamerika nach Deutschland zurückzukehren, habe ich nach Möglichkeiten gesucht, weiter freiberuflich als Journalist und Texter zu arbeiten. Bei meinen Recherchen stieß ich auf Textbroker. Die Idee, mir mit diesem Portal einen festen Kundenstamm aufzubauen, war für mich ebenso interessant wie die Möglichkeit, frei zu entscheiden, wann, wo und wieviel ich arbeiten möchte. Heute erhalte ich nicht nur immer wieder DirectOrders von Kunden, die ich in der Vergangenheit von der Qualität meiner Texte überzeugen konnte, sondern auch Einladungen von Textbroker, in betreuten Teams mitzuarbeiten.

Was motiviert dich zum Schreiben?
 
Neben dem nicht ganz unwichtigen Grund, dass ich jeden Monat Geld benötige, um meine Rechnungen zu bezahlen, macht mir das Schreiben aber auch ganz einfach Spaß. Es gefällt mir, mich immer wieder mit neuen Themen zu beschäftigen und dabei Dinge zu lernen, von denen ich manchmal zuvor nicht wusste, dass es sie überhaupt gibt. Es ist wie eine Entdeckungsreise in fremde Welten, die ich von meinem Schreibtisch aus unternehmen kann. Für mich ist das Schreiben die ideale Möglichkeit, weitgehend frei und selbstbestimmt meinen Lebensunterhalt zu bestreiten und dabei nicht in langweilige Routine zu verfallen. Eine bessere Motivation kann es für mich nicht geben.

Welche Tipps hast du für Journalisten, die zum ersten Mal für eine Textbörse arbeiten?
 
Für Journalisten, die es gewohnt sind, frei und unbeeinflusst zu formulieren, ist es am Anfang nicht immer ganz leicht, sich an die zum Teil sehr engen Vorgaben zu halten. Sie fühlen sich in ihrer Freiheit eingeschränkt, einen Text nach ihren Vorstellungen zu gestalten, und sehen die Gefahr, ihren eigenen Stil zu verlieren. In vielen Fällen ist diese Befürchtung jedoch unbegründet. Es gibt ausreichend Aufträge, die dem Schreiber einen großen Gestaltungsfreiraum bieten und sich genau dadurch zu profilieren.
 
Die beste Möglichkeit ist, Auftraggeber von den eigenen Qualitäten zu überzeugen und einen festen Kundenstamm aufzubauen. Da bei Textbroker wohl niemand als 5-Sterne-Autor startet, macht es die zunächst nicht besonders attraktive Bezahlung vielen, die mit dem Schreiben ihren Lebensunterhalt verdienen müssen, erst einmal schwer, sich für Textbörsen zu begeistern. Betrachtet man die geringeren Wortpreise jedoch unter dem Gesichtspunkt der Werbung und der Kundengewinnung, kann man damit durchaus leben. Es ist eine Investition, die sich schon bald in weitaus höheren Honoraren auszahlen kann. Bei mir ist diese Rechnung aufgegangen.

Autorin des Monats Mai 2016: nimoe90

 
„Tu, was du liebst, und du musst nie wieder arbeiten“. Ihrem Lebensmotto folgend fasste nimoe90 nach ihrem Studium der Informatik den Entschluss, sich als Texterin selbstständig zu machen. Am Informatikstudium faszinierten sie zwar die theoretischen Aspekte und die wissenschaftliche Arbeit, der praktische Bereich, also Programmieren oder Systemadministration, löste bei ihr jedoch keine Freudentänze aus. Deshalb schreibt die 4-Sterne-Autorin mittlerweile lieber Fachtexte zum Thema – und hat ihre berufliche Umorientierung nie bereut. Neben guten Texten begeistert sich die IT-Expertin auch fürs Fotografieren und ist häufig mit ihrem Motorrad und der DSLR unterwegs, um schöne Momente einzufangen.


Wie bist du zu Textbroker gekommen?
 
Als ich nach dem Studium den Entschluss fasste, als freiberufliche Texterin auf eigenen Beinen zu stehen, suchte ich am Anfang nach einfachen Möglichkeiten, um an Kundenaufträge zu gelangen. Zu diesem Zeitpunkt mangelte es mir noch an Erfahrungen im Texten und dementsprechend auch an Referenzen. Bei meinen Recherchen in Foren und Blogs stieß ich immer wieder auf Empfehlungen für Textbroker. Also versuchte ich einfach mein Glück, meldete mich an und verfasste kurz darauf die ersten Texte.

Was motiviert dich zu schreiben?
 
Meine größte Motivation ist meine Leidenschaft zur deutschen Sprache. Schon in meiner Kindheit und Jugend verfasste ich in meiner Freizeit viele Kurzgeschichten und Gedichte. Diese Liebe zu Sprachen ist mir nie abhandengekommen, sondern eher noch stärker geworden. Gleichzeitig motiviert mich die Tatsache, mich ständig weiterzubilden. Gerade bei Textbroker gibt es Aufträge in allen denkbaren Themenbereichen. Da ich mich für viele verschiedene Dinge interessiere, finde ich auch immer einen passenden Auftrag, zu dem ich bereits über grundlegendes Wissen verfüge, das ich dann im Laufe der Recherche noch erweitern kann.

Du hast dich nach dem Abitur für einen Studiengang entschieden, der immer noch als Männerdomäne gilt: Informatik. Heute arbeitest du als freiberufliche Texterin. Wie ist dir dieser Übergang gelungen? Was vermisst du manchmal bei deiner neuen Tätigkeit, was gefällt dir besonders gut?
 
Schon während meiner Abiturzeit war ich vielseitig interessiert und hatte daher im Gegensatz zu meinen Mitschülern und Mitschülerinnen Schwierigkeiten, mich auf ein Studienfach festzulegen. An den Naturwissenschaften hatte ich ebenso viel Freude wie an den Sprachen. Ich löste gerne komplizierte Aufgaben, mochte es aber auch, lange Erörterungen oder Interpretationen zu schreiben. Schließlich entschied ich mich für die Informatik als Studiengang, denn ich hatte in der Oberstufe viel Spaß an diesem Fach.
 
Während des Studiums bemerkte ich jedoch, dass mich die Theorie mehr begeistern konnte als das praktische Programmieren. Insbesondere das Verfassen von Beleg- und Hausarbeiten gehörte zu meinen Stärken. Oft lektorierte und korrigierte ich auch die Diplom-, Bachelor- und Masterarbeiten von Kommilitonen und Bekannten. Während meiner Praktika, die ich in verschiedenen Bereichen absolvierte, wurde mir klar, dass ich als Softwareentwicklerin oder Systemadministratorin niemals glücklich sein würde.
 
Also wagte ich es nach dem Studium, mich als freiberufliche Texterin für fachliche Texte im Bereich der Informatik selbstständig zu machen. Ich habe es tatsächlich vor allem Textbroker zu verdanken, dass mir dieser Übergang gelungen ist, denn hier fand ich schnell die ersten Aufträge zu technischen Themen wie IT-Sicherheit oder Virtual Private Networks. Schon nach einigen Wochen bei Textbroker erhielt ich dann die ersten direkten Aufträge von Kunden. Wenige Monate später erweiterte ich meinen Tätigkeitsbereich: Ich verfasste nun auch Produkt- und Kategorietexte. Kurz darauf folgten die ersten Ratgeber-Artikel für Blogs.
 
Es gibt kaum etwas, das ich bei meiner neuen Tätigkeit im Vergleich zu meinem alten Berufsfeld vermisse, außer ab und an die Fachsimpelei mit den Kommilitonen und Kollegen. An meiner neuen Tätigkeit gefällt mir hingegen sehr gut, dass ich nicht nur auf ein Themengebiet festgelegt bin, sondern endlich all meinen Interessen nachgehen kann. Heute schreibe ich über Mode und gesunde Ernährung, morgen verfasse ich einen Ratgeber-Artikel zur digitalen Fotografie und nächste Woche bearbeite ich einen Informatik-Auftrag für ein Online-Magazin. So kommt niemals Langeweile auf, ich lerne immer wieder Neues dazu und kann meiner Kreativität freien Lauf lassen.

Autor des Monats April 2016: Harald

 
Bei Harald fällt vor allem eins direkt ins Auge: die Wahl seiner Wohnorte. Aufgewachsen im beschaulichen Schwabenland packte ihn, wie so viele andere Textbroker-Autoren auch, irgendwann das Fernweh. Er schlug seine Zelte in Südamerika auf. Nach einigen Jahren in Argentinien und der Geburt seiner beiden Kinder zog es ihn weiter nach Uruguay, wo er mit seiner Familie seit mittlerweile vier Jahren lebt. In seiner Freizeit ist er stets in Bewegung – man findet ihn entweder beim Fußballspielen am Strand oder auf dem Fahrrad.


Wie bist du zu Textbroker gekommen?
 
Als ich vor etwas mehr als 6 Jahren bei Textbroker angefangen habe, befand ich mich gerade in einer relativ komplizierten Lebenssituation. Ich wohnte zu dieser Zeit in Argentinien, hatte ein kleines Kind und das berufliche Projekt, das ich dort gestartet hatte, erwies sich aufgrund weitreichender Änderungen in den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen als nicht lohnenswert. Also stellte sich die Frage nach Alternativen. Mein Politikwissenschaft-Studium erwies sich leider nicht als große Hilfe bei der Suche nach einem Job. Daher beschloss ich, mich weiterzubilden und nebenher zu arbeiten. Halbtagsjobs sind in Argentinien jedoch sehr selten, sodass sich die Suche schwierig gestaltete.
 
Von einem Bekannten erhielt ich den Tipp, doch im Internet nach Möglichkeiten zu suchen. Eine Studienkollegin von ihm hatte sich auf diese Weise als Übersetzerin betätigt und dabei gute Gewinne erzielt. Zunächst meldete ich mich daher ebenfalls bei verschiedenen Übersetzungsportalen an, bekam auf diesem Wege allerdings nur sehr wenige Aufträge. In einem Blog stieß ich dann auf einen Eintrag, der auf Textbroker verwies. Daraufhin habe ich mich angemeldet und war wirklich erstaunt, wie viele Aufträge hier verfügbar waren. Was damals nur als kurzfristige Zwischenlösung geplant war, hat sich mittlerweile zu meiner Hauptverdienstquelle entwickelt.

Was motiviert dich zu schreiben?
 
Die Arbeit bei Textbroker bringt in meiner aktuellen Lebenssituation mehrere Vorteile mit sich. Dazu zählen zum einen die Verdienstmöglichkeiten. Ich lebe in einem Land, in dem das allgemeine Lohnniveau – außer bei Angestellten in der öffentlichen Verwaltung, Politikern etc. – deutlich niedriger ist als in Deutschland. Wenn ich mich in den lokalen Arbeitsmarkt integrieren würde, müsste ich erhebliche Einbußen hinnehmen. Daher ist Textbroker für mich eine attraktive Verdienstquelle, aus der ich den größten Teil meines Lebensunterhalts bestreite. Zum anderen schätze ich die Unabhängigkeit und die freie Zeiteinteilung, die ich dabei genieße. Selbst als ich in ein anderes Land umgezogen bin, konnte ich meinen Job einfach mitnehmen.
 
Außerdem lässt sich die Arbeit sehr gut mit der Familie vereinbaren. Ich habe zwei Kinder im Grundschul- bzw. Kindergartenalter und meine Frau ist voll berufstätig. Die Arbeit über das Internet erlaubt es mir, mich um die Kinder zu kümmern und dennoch zu arbeiten. Neben diesen praktischen Aspekten ist es auch immer wieder interessant, sich mit neuen Themen zu befassen. Dadurch halte ich mich stets über aktuelle technische Entwicklungen auf dem Laufenden. Sehr gerne fertige ich auch Beschreibungen über Reiseziele an, da ich dabei selbst mehr über fremde Länder und Kulturen erfahre.

Wie viele andere Textbroker-Autoren lebst und arbeitest du als Freelancer im Ausland. Wie erlebst du den Alltag in Uruguay?
 
Der Alltag in Uruguay sieht für mich zunächst recht ähnlich aus wie für viele Menschen mit kleinen Kindern in Deutschland: Zunächst kommen Arbeit und Familie und danach bleibt nur noch wenig Zeit für andere Dinge. Dennoch gibt es einige Unterschiede zum Leben in Deutschland. Zunächst einmal zeichnet sich das Land durch ein deutlich wärmeres Klima und eine sehr weitläufige Küste aus. Ich lebe nur wenige Hundert Meter vom Ufer des Río de la Plata entfernt, der hier besonders schöne Sandstrände bietet. Im Sommer verbringen wir mit der Familie daher viel Zeit am Strand. Da die Region von recht großer touristischer Bedeutung ist, gibt es während der warmen Jahreszeit viele Freizeitangebote – beispielsweise Bars, Discos, Vergnügungsparks, Straßenfeste und vieles mehr. Im Winter geht es hier hingegen deutlich beschaulicher zu. Dann bietet es sich an, bei einem Spaziergang oder einer Radtour am Meer die Natur zu genießen.
 
Ein weiterer Unterschied zu Deutschland ist die große Geselligkeit. Die Menschen hier lieben es, sich mit vielen Familienmitgliedern und Freunden zu treffen – insbesondere zum Grillen. Bei gutem südamerikanischem Fleisch und einem schmackhaften Rotwein lässt sich der Sonntagnachmittag sehr gemütlich verbringen.

Für welche Kunden bist du vorwiegend tätig? Arbeitest du nur für deutsche Auftraggeber oder bist du auch auf dem südamerikanischen Content-Markt, der sich langsam entwickelt, tätig?
 
Seit einiger Zeit arbeite ich fast ausschließlich im Bereich der von Textbroker betreuten Teams. Hier gibt es fast immer viele Aufträge mit einem interessanten Wortpreis. Dabei handelt es sich vorwiegend um Produkt- und Kategoriebeschreibungen, aber auch hin und wieder um technische Themen, Beschreibungen für Reiseportale und viele weitere Gebiete. Im Bereich der Content-Erstellung habe ich bislang ausschließlich für Auftraggeber aus dem deutschsprachigen Raum gearbeitet. Nur in wenigen Fällen war dabei ein Bezug zu Südamerika gegeben – beispielsweise bei Texten für Reiseportale, die Beschreibungen zu Zielen in dieser Region benötigten.

Autorin des Monats Februar 2016: TextWelt

 
Autoreifen, kosmetische Chirurgie und Versicherungen: Was auf den ersten Blick wie eine ungewöhnliche Kombination wirken mag, ist der Arbeitsalltag von TextWelt. Für die ausgebildete Slowenisch-Deutsch-Übersetzerin gibt es wenige Themen, an die sie sich nicht herantraut. Mit ihrer Bereitschaft, sich in die verschiedensten Bereiche einzuarbeiten, überzeugt sie seit 2011 ihre Auftraggeber. Ob Ratgeber, Produktbeschreibungen oder Content für ganze Websites, die Österreicherin freut sich stets über neue Herausforderungen.


Wie bist du zu Textbroker gekommen?
 
Ich habe über Freunde von Textbroker erfahren und mich daraufhin entschlossen, mich als Autorin auf dieser Plattform zu registrieren. Dieser Entschluss war goldrichtig für mich, denn die Tätigkeit für Textbroker kommt nicht nur meiner Freude am Schreiben entgegen, sondern fordert mich jedes Mal aufs Neue. So kann ich ständig meine fachlichen sowie allgemeinen Kenntnisse in den verschiedensten Themengebieten erweitern.
 
Was 2011 als Nebenjob zu meinem Studium begann, entwickelte sich über die Jahre zu einem festen beruflichen Standbein für mich. Heute habe ich einen Kreis fixer Auftraggeber und arbeite auch immer wieder mit neuen Kunden zusammen. Ob DirectOrder, TeamOrder oder OpenOrder, das Verfassen verschiedener Texte macht mir nach wie vor großen Spaß und hat sich dank Textbroker zu einer lukrativen Einnahmequelle für mich entwickelt.

Was motiviert dich zu schreiben?
 
Meine große Freude am Umgang mit Sprache sowie die ständige Neugier auf neue Themen und Sachgebiete motivieren mich am meisten. Es macht mir großen Spaß, mich in neue Themengebiete einzulesen. Auf diese Weise kann ich mich nicht nur beruflich weiterentwickeln, sondern auch mein Allgemeinwissen ständig erweitern. Gerne nehme ich auch neue Herausforderungen – seien es Themengebiete oder Textarten – an, um mich auf diese Weise selbst zu fordern. Alles in allem bleibt die Arbeit als Texter immer spannend, denn sie bietet so gut wie jeden Tag etwas Neues. Als Ausgleich zur Tätigkeit vor dem Computer verbringe ich gerne Zeit in der Natur. Dort bekomme ich wieder einen freien Kopf und neue Ideen für die nächsten Texte.

Für Autoren aus Österreich und der Schweiz ist es nicht immer leicht, sich an die Tonalität der Texte für den deutschen Markt zu gewöhnen. Auch bei der Grammatik gibt es so manche Unterschiede. Du kommst selbst aus Österreich – welche Tipps hast du für Autoren aus unseren Nachbarländern?
 
Da ich schon immer gerne deutsche Medien konsumiert habe und somit ständig in Kontakt mit „deutschem“ Deutsch war, waren mir die meisten Unterschiede in der Sprache zum Glück geläufig. Anderen Autoren aus Österreich und der Schweiz kann ich daher nur empfehlen, so viele deutsche Bücher und Zeitschriften wie möglich zu lesen und dabei bewusst auf die Unterschiede in der Sprache zu achten. Im Zweifelsfall hilft ein Besuch der Website des Duden, Unklarheiten zu beseitigen.

Autorin des Monats Januar 2016: Olivia82

 
Olivia82 ist studierte Medieninformatikerin und absolviert nach dem abgeschlossenen Bachelorstudium zurzeit ihr Masterstudium. Sie arbeitete mehrere Jahre lang als Analystin in einer Anti-Viren-Software-Firma. Mittlerweile hat sie sich selbständig gemacht und verarbeitet ihr Wissen aus dem Bereich Internet-Security zu technischen Artikeln in Fachzeitschriften. Auch bei solch eher trockenen Themen versteht sie es, den Leser mit ihren Texten zu unterhalten.
 
Bei unserer Autorin des Monats dreht sich aber nicht alles um Technik. Um auch ihrer kreativen Seite gerecht zu werden, schreibt sie unter mehreren Pseudonymen E-Books im Belletristik-Bereich und Werbetexte bei Textbroker. In ihrer zwischen Arbeit und Studium verbleibenden Freizeit beschäftigt sie sich mit Spiele-Programmierung, spielt leidenschaftlich gern Gitarre und singt.


Wie bist du zu Textbroker gekommen?
 
Soweit ich mich erinnere, bin ich im Jahr 2013 auf einen Blog-Eintrag gestoßen, in dem es darum ging, wie sich mit dem Schreiben von Texten im Internet Geld verdienen lässt. Dort wurde unter anderem auch Textbroker erwähnt. Nach einem kurzen Vergleich verschiedener Optionen habe ich mich für diese Plattform entschieden, da sie mir am seriösesten und lukrativsten erschien. Mit dieser Einschätzung lag ich richtig, und seitdem bin ich dabeigeblieben.

Was motiviert dich zu schreiben?
 
Da ich mein Geld als selbstständige Publizistin mit dem Schreiben von Fachartikeln und Trivialliteratur verdiene, sehe ich das Schreiben von Werbetexten als Möglichkeit, meine Fähigkeiten weiter auszubauen. Die ganz unterschiedlichen Anforderungen und Themen der Aufträge erfordern Flexibilität hinsichtlich des Schreibstils sowie Kreativität und Fachwissen. Somit werden genau die Bereiche geschult, die für meine berufliche Tätigkeit von Nutzen sind. Und selbstverständlich schätze ich auch die Möglichkeit, bei freier Zeiteinteilung jederzeit ein wenig Geld dazuverdienen zu können – ganz unabhängig von meiner sonstigen Auftragslage als Selbständige.

Du bist nun im dritten Jahr Autorin bei Textbroker. Welche Vorsätze hast du für 2016? Was kannst du den Autoren empfehlen, die im neuen Jahr auf unserer Plattform durchstarten wollen?
 
Ich werde weiterhin kontinuierlich an meinem Schreibstil arbeiten. Neben Textbroker-Kunden und Zeitschriften-Redaktionen werde ich dieses Jahr hoffentlich auch meine Professoren von meinen schriftstellerischen Qualitäten überzeugen: mit meiner bald anstehenden Masterarbeit.
 
Neuen Autoren bei Textbroker empfehle ich, nicht gleich beim ersten Änderungswunsch seitens eines Kunden aufzugeben, sondern ihn als Chance zu begreifen, die eigenen Fähigkeiten weiter auszubauen. Es ist sehr wichtig, das Schreiben nicht nur als „Handwerkszeug“ zum Geldverdienen zu betrachten, sondern sich immer auch die Freude an der Kreativität zu bewahren. Denn die spüren die Leser sofort, und erst dann wird der Text zum Erfolg.

Autorin des Monats Dezember 2015: Slogun

 
Slogun lebt seit etwa zehn Jahren in Griechenland an der Ägäis. Unsere Autorin des Monats hat einen ausgeprägten Bezug zur Natur, der sich auch in ihrer Berufswahl widerspiegelt: Sie studiert Ozeanografie. Mit Textbroker hat sie auch am Mittelmeer die  Möglichkeit eines geregelten Nebeneinkommens gefunden.


Wie bist du zu Textbroker gekommen?
 
In der Zeit vor der Wirtschaftskrise arbeiteten die älteren Schüler und Studenten in Griechenland im Sommer in Touristikbetrieben und Restaurants, um sich „eigenes Geld“ zu verdienen. Die Wirtschaftskrise hat dem jetzt ein Ende gesetzt. In Hotels und Restaurants werden die bezahlten Kräfte durch Familienmitglieder ersetzt.
 
Mein Sommer-Job war deshalb in diesem Jahr unwiederbringlich dahin. Ich hatte das Glück, dass Deutsch meine Muttersprache ist und ich mich bei Textbroker bewerben konnte. Dadurch hat sich mir eine neue Perspektive eröffnet und ich hoffe, dass ich gut genug schreiben werde, um mit meinem Verdienst bei Textbroker auch mein Master-Studium finanzieren zu können.

Was motiviert dich zu schreiben?
 
Ich schreibe schon seit meiner Kindheit. In unserer Familie gab es keine „elektronischen Babysitter“. Als ich klein war, las meine Mutter uns Kindern jeden Abend aus guten Kinderbüchern vor. Irgendwann fingen wir dann auch selbst mit dem Schreiben an: illustrierte Geschichten, Märchen, Gedichte und vieles mehr.
 
Mit 14 entdeckte ich meinen Lieblingsautor, John Steinbeck. Damals wollte ich unbedingt lernen, so zu schreiben wie er. Leider habe ich es bisher noch nicht geschafft. Für mich gehört das Schreiben auch heute noch in die Kategorie „Hobbys“ und ich empfinde es als kreativen Ausdruck meiner Individualität. Deshalb bin ich sehr froh, dass ich Textbroker entdeckt habe. Auch wenn ich hier nach strikten Vorgaben schreibe, bleibt mir noch genug Wortspielraum, um Spaß an der Sache zu haben.

Wie beeinflussen dein Leben in Griechenland und die dortige Wirtschaftskrise deinen beruflichen Alltag?
 
Jetzt im Winter? Ganz einfach: Ich muss im Hörsaal eine dicke Jacke und Handschuhe tragen, damit ich an den Vorlesungen teilnehmen kann. Seit drei Jahren sind die Hörsäle unserer Uni im Winter unbeheizt. Trotzdem genieße ich es, in diesem einzigartigen Land leben zu können. Ich komme mir privilegiert vor, weil ich mein Studium jetzt so einfach finanzieren kann.
 
Hier gibt es Tausende von Studenten, die liebend gern meinen Job machen würden. In Deutschland ist vielen nicht klar, zu welchen Bedingungen andere Menschen im Süden der EU arbeiten müssen und welche Freiheiten ein Job bei Textbroker bietet. Unabhängigkeit. Die Freiheit, Träume leben zu können. In finanzieller Sicherheit. Wo auch immer.
 
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Autor des Monats November 2015: M.H.

 
M.H. ist eigentlich gelernter Bankkaufmann und BWLer, hat sich aber nach einigen Jahren eher den Kulturwissenschaften, insbesondere der Literaturwissenschaft und Philosophie, zugewandt. Privat interessiert er sich für Sport und Fitness sowie für Filme. Bei Textbroker merkt man ihm seine breit gestreuten Interessen an – er ist thematisch ein echtes Allround-Talent. Wie er zu Textbroker gekommen ist, was ihn beim Schreiben antreibt und wie er es schafft, so verschiedene Themengebiete zu behandeln, erklärt er im Interview.


Wie bist du zu Textbroker gekommen?
 
Es ist rund sechs Jahre her, dass eine Freundin Textbroker für sich entdeckte. Wie die vielen Onlinetexte abseits der großen Medien entstehen, wer sie schreibt oder dass ich sie schreiben könnte, hatte mich vorher nie beschäftigt. Nun war ich aber neugierig geworden und habe mich als Autor angemeldet. Schreiben lag mir anscheinend, obwohl ich zuletzt auch nicht wirklich viel geschrieben hatte. So war der Anfang dann schon etwas holprig.
 
Nach dem obligatorischen Probetext war ich zunächst ein paar Wochen als Drei-Sterne-Autor unterwegs. Mit etwas Übung habe ich mir einst innig geliebte extreme Schachtelsätze weitgehend abgewöhnt und vor allem besser auf Kommas und Rechtschreibung geachtet. Dann als Vierer-Autor kam zum ersten Mal auch der Gedanke auf, dass Textbroker und das freie Schreiben ganz allgemein vielleicht mehr werden könnten als nur ein kleines Hobby mit Taschengeld. Und tatsächlich wurde es das: Seit gut drei Jahren kann ich Textbroker, geöffnete Word-Dokumente und noch ein paar andere Dinge als meine tägliche Arbeit bezeichnen.

Was motiviert dich zu schreiben?
 
Die Freiheiten des Schreibens, der Spaß, den es mir fast immer macht, und natürlich auch die sehr direkte Form der Bestätigung, die mit dieser Arbeit verbunden ist.
 
Mit zwei sehr kleinen Kindern und einem Hund im Haus schenkt das freiberufliche Schreiben oder die Korrektur von Texten so viele Gestaltungsmöglichkeiten für den Tag wie wohl kaum ein anderes Arbeitsverhältnis. So schaffe ich mir eine ausgeglichene Work-Life-Balance. Da fällt es dann nicht allzu schwer, die notwendige Disziplin aufzubringen und auch mal früh morgens, am Abend oder am Wochenende zu arbeiten, wenn es notwendig wird. Denn natürlich drücken hier ebenfalls Termine oder Abgabefristen. Und am Ende des Monats soll ja auch die Kasse stimmen.
 
Schreiben macht mir einfach Spaß: viele neue Themen, neue Informationen, dazulernen und etwas Eigenes daraus machen. Gefallen deine Worte und Sätze am Ende auch dem Auftraggeber eines Textes, motiviert das zusätzlich. Und diese Motivation braucht es dann auch gerade an den Tagen, wo es mal nicht so läuft. Einer Akte und Industrieprodukten ist es ziemlich egal, ob sie mit Freude bearbeitet wurden – einem Text merkt man das aber an. Und manchmal verselbstständigen sich solche Entwicklungen leider nur allzu schnell bis hin zu einer kompletten Blockade oder sogar zur Aufgabe des Schreibens. Solche Tage gemeistert zu haben – wo kaum ein Satz gelingen will, den ich gern präsentieren würde –, ist am Ende dann auch noch mal ein Antrieb und eine Bestätigung. So weiß ich, dass ich genau das Richtige mache, weil es einfach passt.

Du bist thematisch ein echtes Allround-Talent. Wie bleibst du auf so vielen verschiedenen Gebieten immer auf dem neusten Stand?
 
Das große Angebot an Themen und Kategorien, das Textbroker anbietet, ist für Autoren natürlich verführerisch. Da findet sich irgendwo jeder mit seinen Interessen und Vorlieben wieder. Gerade zu Beginn meiner Arbeit bei Textbroker habe ich mich auch genau auf die Themen konzentriert, die mich sowieso interessiert haben: viel Technik, Sport oder Filme. Dadurch habe ich mich aber auch selbst unnötig eingeschränkt. Irgendwann kommen dann natürlich von selbst Teamanfragen oder DirectOrders aus anderen Bereichen hinzu. Und die sollte man als Autor auch wahrnehmen.
 
Es ist sicherlich einfacher, einen Text zu einem sehr vertrauten Thema zu schreiben, als sich mit eher unbekannten Stoffen zu beschäftigen, die etwas Recherche erfordern. Diese Recherche gelingt aber heute leichter denn je und sie ist beim Schreiben, selbst bei absolut vertrauter Thematik, ohnehin ein unverzichtbares Werkzeug. Zeitaufwand und Ertrag müssen natürlich immer im Rahmen bleiben. Dieses Fenster habe ich durch Übung gefunden: Informationen suchen, filtern, vergleichen und in einen neuen Kontext bringen – das ist in dieser Form ja nicht nur für das Verfassen von Texten hilfreich.
 
Auf Umwegen war das dann auch die Antwort auf Ihre Frage. Zwar bin ich sehr offen für alle Themen, halte mich aber nicht mit bestimmten Quellen von A bis Z auf dem Laufenden. Ich nutze einfach die Möglichkeiten des Internets und vor allem seiner Suchmaschinen. Aus vergangenen Zeiten weiß ich noch zu gut, wie es ist offline zu recherchieren. Der Komfort des Internets macht es sehr einfach, sich neuer Themen anzunehmen. Deswegen beschäftige ich mich auch mit Texten, die mir auf den ersten Blick nicht allzu nahestehen, die sich aber schnell erforschen lassen, falls es die Zeit erlaubt. Wenn ein Auftraggeber keine ausgewiesene Expertise für einen Bereich gewünscht hat, oder sowieso auf einen Autor zukommt, muss man sich auch mal trauen, etwas Neues anzugehen. Und tatsächlich sind die Themen dann häufig sogar sehr interessant.

Autorin des Monats Oktober 2015: Kapete

 
Wo kommen Wörter und Redewendungen her? Wie haben sie sich entwickelt? Und inwiefern bereichern sich verschiedene Sprachen gegenseitig? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigt sich Kapete beruflich. Die Anglistin und Skandinavistin legte schon während ihres Studiums den Schwerpunkt auf die Sprachwissenschaft und arbeitet auch heute in diesem Bereich an einer Hochschule. Bei Textbroker widmet sie sich eher Themen, bei denen sie kreativ werden kann: Mode, Literatur und Musik.


Wie bist du zu Textbroker gekommen?
 
Zu Textbroker bin ich eher zufällig über einen Artikel im Netz gekommen. Das Konzept klang interessant, und so meldete ich mich an und schrieb meinen Probetext. Da ich positives Feedback bekam, schaute ich mich weiter um und war erstaunt über die Menge und Vielfalt an Aufträgen. Meine ersten OpenOrders wählte ich besonders sorgfältig aus: Es waren nicht zu lange Texte über Themen, die mir lagen. Schon damals entschied ich mich nur dann zur Annahme eines Auftrags, wenn die Auftragsbeschreibung verständlich war und der Auftraggeber seine Erwartungen klar formulierte. Das ist mir sehr wichtig, denn ich kann nur dann einen guten Text abgeben, wenn ich eine Vorstellung davon habe, was gewünscht wird.

Was motiviert dich zu schreiben?
 
In erster Linie motiviert mich zum Schreiben die Freude am Umgang mit Sprache. Dann ist da noch die Neugier auf immer neue Themen und Textarten. Außerdem lerne ich mit jedem neuen Text dazu, denn ich betrachte Schreiben weniger als Kunst, sondern vielmehr als Handwerk, das man nur durch Praxis verfeinern kann. Auch die Bezahlung ist mir nicht gleichgültig – ein guter Wortpreis motiviert mich natürlich eher zur Annahme eines Auftrags. Ich kann mich nicht dazu durchringen, einen Auftrag anzunehmen, der wirklich fundierte Fachkenntnisse erfordert, diese aber nicht entsprechend entlohnt. Das würde bei mir nur zu Frust führen.

Du schreibst ansprechende Kategoriebeschreibungen für ein exklusives Mode-Label. Welche Tipps zu Stil und Inhalt hast du für unsere Autoren, die ebenfalls Modetexte schreiben wollen?
 
Vor der Formulierung steht immer die Struktur. Bevor ich mit dem eigentlichen Schreiben beginne, mache ich mir also ein genaues Bild davon, wie mein Text am Ende aussehen soll: Wie viele Absätze hat er? Sind Zwischenüberschriften gefordert, und wenn ja, nach welchen inhaltlichen und formalen Vorgaben muss ich mich richten? Für die einzelnen Teile lege ich schon zu Beginn die ungefähre Wortzahl fest, damit ich am Ende meinen Text nicht nachträglich verlängern oder kürzen muss. Diese Struktur ist ungeheuer hilfreich bei längeren Texten und beim Einhalten der Vorgaben.
 
Für das Schreiben selbst halte ich den Respekt vor dem Leser für wichtig: Ich bemühe mich, mich wertschätzend auszudrücken und nur die Informationen zu vermitteln, die wirklich relevant sind. Ich möchte die Zeit des Lesers nicht mit unnötigen Phrasen verschwenden und dadurch sein Interesse verlieren. Gerade bei Modetexten muss man aufpassen, dass sich die Formulierungen nicht ständig wiederholen. Ein Synonymwörterbuch kann da hilfreich sein. Außerdem versuche ich, nicht nur die Mode selbst zu beschreiben, sondern vielmehr die Emotionen anzusprechen, die der Leser damit verbindet.
 
Manche Texte lese ich mir zum Abschluss einmal selbst vor, um Rechtschreibung und Lesefluss zu überprüfen. Holprige Formulierungen oder ein schlechter Textrhythmus fallen mir leichter auf, wenn ich nicht nur lese, sondern auch höre. Das sieht zwar bestimmt ein wenig albern aus – aber es funktioniert. Und das ist ja die Hauptsache.

Autorin des Monats September: Amica

 
Von nüchternen Gesetzestexten zu exotischen Reisezielen: Bei Textbroker findet die Juristin und Betriebswirtin Amica einen kreativen Ausgleich zu ihrem sonst eher trockenen Berufsalltag. Die Ideen für ihre Texte kommen ihr meist in der Natur – entweder bei der Gartenarbeit oder beim Spazieren mit ihrem Hund. Bei solchen kurzen Auszeiten im Freien tankt unsere 5-Sterne-Autorin neue Energie und setzt sich danach voller Tatendrang an Reisetexte und Co. 


Wie bist du zu Textbroker gekommen?
 
Nach dem Abschluss meines BWL-Studiums Ende letzten Jahres befand ich mich in einer Umbruchphase. Bis zum damaligen Zeitpunkt beschränkte sich meine schriftstellerische Tätigkeit in erster Linie auf juristische Schriftsätze und wissenschaftliche Arbeiten. In der Vergangenheit wurde ich von verschiedenen Seiten allerdings dazu ermutigt, meine Schreibfähigkeiten auch anderweitig zu nutzen.
 
Im Januar dieses Jahres habe ich mich schließlich dazu entschlossen, mich an anderen Texten zu versuchen. Bei meiner Internetrecherche bin ich auf Textbroker gestoßen. Die unkonventionelle Art der Bewerbung und die schnelle Registrierung haben mich dazu veranlasst, mich als Autor anzumelden und die ersten Aufträge zu schreiben. Da ich relativ schnell Bestätigung fand und schon bald DirectOrders folgten, habe ich weitergemacht. Zudem kam und kommt mir die flexible Zeiteinteilung beim Schreiben entgegen, weil ich die Tätigkeit meistens gut mit meinen anderen Verpflichtungen vereinbaren kann. Diese Flexibilität erhöht meine Kreativität.

Was motiviert dich zu schreiben?
 
Mich reizt das kreative Spiel mit Worten und Formulierungen. Wahrscheinlich ist das noch ein Relikt aus meiner Schulzeit im humanistischen Gymnasium. Damals diskutierten wir im Unterricht oftmals sehr lange über nicht nur inhaltlich richtige, sondern auch sprachlich ansprechende freie Übersetzungen altgriechischer und lateinischer Texte.
 
Jeder geschriebene Text ist für sich einzigartig und bietet letztlich die Gelegenheit, eigenes Wissen und persönliche Erfahrungen einzubringen. Schreiben eröffnet aber auch die Möglichkeit, in ganz unterschiedliche Themengebiete vorzudringen und einzelne Themen aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Daraus ergibt sich eine Vielseitigkeit, die das Verfassen von Texten abwechslungsreich und interessant gestaltet. Es ist immer wieder eine reizvolle Herausforderung, in neue Themen einzutauchen. Mittlerweile schreibe ich auch über Bereiche, von denen ich niemals gedacht hätte, dass ich dazu etwas zu sagen habe.
 
Der größte Ansporn zu schreiben ist freilich das positive Feedback der Leser. Als ich meine ersten Texte bei Textbroker eingereicht habe, wusste ich ja noch nicht, ob sie tatsächlich die gewünschte Wirkung erzielen würden. Es war erst einmal nur ein Versuch. Nachdem ich bei einer meiner ersten OpenOrders sehr nette Zeilen vom Auftraggeber samt nachfolgender DirectOrder erhalten hatte, hat mich das unglaublich motiviert, weiterzuschreiben. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Wie gehst du vor, wenn du ein umfangreiches oder besonders anspruchsvolles Briefing umsetzen musst?
 
Zu Beginn verschaffe ich mir einen genauen Überblick über das Briefing, wobei ich mich auf Schlagwörter fokussiere. Meist notiere ich mir auf einem Zettel die wichtigsten Punkte des Auftraggebers aus dem Briefing und ergänze sie stichwortartig mit eigenen Gedanken. Damit habe ich bereits ein erstes Grundgerüst für die einzelnen Textbausteine, welche im Gesamttext Beachtung finden sollen. Das hilft auch bei der Recherche und beim anschließenden Schreiben. Zudem bewahrt es davor, sich zu sehr in Details zu verlieren und wichtige Punkte zu übersehen. Gerade bei langen Texten mit großer Wortanzahl geht der Überblick ansonsten schnell verloren.
 
Meiner Meinung nach ist außerdem der Blickwinkel entscheidend. Ich versuche, mich in die Sicht des Auftraggebers und des Lesers hineinzuversetzen. Mit anderen Worten: Ich stelle mir die Frage, welche Informationen für mich als Leser wichtig wären und in welcher Weise ich sie gerne aufbereitet hätte. Bei langen Texten achte ich ganz besonders auf den berühmten roten Faden.

Autor des Monats August 2015: Freddy

 
Unser 4-Sterne-Autor Freddy gehört schon zum Textbroker-Inventar: Seit dem Start im Jahr 2005 ist er auf der Plattform aktiv – länger als viele unserer Mitarbeiter. In den letzten 10 Jahren hat sich nicht nur Textbroker verändert, auch Freddy hat in dieser Zeit viel erlebt. Er hat sein Studium erfolgreich abgeschlossen und arbeitet mittlerweile als wissenschaftlicher Mitarbeiter an einer deutschen Hochschule sowie als Bauingenieur. Für Textbroker findet er trotz der Arbeit und sportlicher Hobbys glücklicherweise auch nach einem Jahrzehnt noch Zeit. Hier lässt er die letzten 10 Jahre Revue passieren.


Wie bist du zu Textbroker gekommen?
 
Ich bin Ende des Jahres 2005 auf Textbroker gestoßen, als ich am Anfang meines Studiums stand. Wie es sich für einen Studenten gehörte, litt ich unter chronischem Geldmangel und musste mir trotz Unterstützung aus dem Elternhaus mein Geld für Lebensmittel und Luxusgüter selbst verdienen. Ich wurde später außerdem Opfer der Studiengebühren, die erst zum Ende meines Studiums wieder abgeschafft wurden. Nach anfänglicher Skepsis merkte ich schnell, dass ich gutes Geld bei Textbroker verdienen konnte – und das bei einer durchschnittlichen Schreibgeschwindigkeit.

Was motiviert dich zu schreiben?
 
Meine damalige Motivation war ganz klar das Geld, auch wenn ich rückblickend betrachtet noch weitere Vorteile aus der Arbeit ziehen konnte. Meine Rechtschreibung, welche für einen Ingenieur nur zweitrangig ist, ist besser geworden, ich verwende viel weniger Füllwörter und die Schreibgeschwindigkeit konnte ich auch steigern. Klar, denn Übung macht bekanntermaßen den Meister.

Wie hat sich die Arbeit auf unserer Plattform während der letzten 10 Jahre verändert?
 
Während der Jahre habe nicht nur ich mich entwickelt, auch Textbroker hat große Veränderungen hinter sich. Gerade für professionelle Schreiber sind die Verdienstmöglichkeiten viel besser geworden, insbesondere durch die Möglichkeit der Direct- und TeamOrder. Die Unterstützung für Autoren hat sich auch stark verändert: Die Korrekturen sind umfangreicher geworden und der Support hat sich verbessert. Ich persönlich schreibe heute weniger, denn ich suche mir schon genau aus, was ich schreiben möchte. Die Aufträge nutze ich gerne als Teil meiner „Schreibaufwärmübungen“, bevor ich an meiner Dissertation arbeite. Ähnlich wie beim Sport sollte sich auch ein Schreibender aufwärmen – und damit ist nicht nur die reine Schreibmechanik gemeint. Insbesondere die Kreativität muss erstmal angeregt werden, bevor ich zu Höchstleistungen fähig bin. Dazu nutze ich gerne Aufträge von Textbroker, bei denen mir das Thema auch Spaß macht. Dass dabei noch etwas Extrageld für die Urlaubskasse herumkommt, ist natürlich ein toller Bonus.

Welche besonderen Erlebnisse verbindest du mit Textbroker?
 
Besonders gerne erinnere ich mich an eine knapp zweiwöchige Bonus-Aktion bei Textbroker im August 2008. Textbroker bezahlte damals jedem Autor, der in dem Zeitraum einen bestimmten Verdienst vorweisen konnte, einen Bonus. Das erste Level, bei 20 Euro, brachte 3 Euro zusätzlich ein, bei Level 5 und 300 Euro Verdienst waren es 33 Euro. Die Boni wurden aufaddiert, in Summe habe ich 60 Euro Bonus erhalten, da ich weit über 300 Euro verdient habe. Insgesamt habe ich 289 Texte bearbeitet und dabei über 37.000 Wörter geschrieben, das entspricht fast 70 Seiten. Viele der Texte waren Produktbeschreibungen und diese hohe Belastung war auch nur möglich, da gerade vorlesungsfreie Zeit war. Während des Semesters und zur Prüfungszeit habe ich nie so viel bei Textbroker gearbeitet.
 
Abschließend möchte ich mich für die tolle Zusammenarbeit in den letzten 10 Jahren bedanken. Es hat oft viel Spaß gemacht, manchmal war es auch anstrengend, aber die Freude am Schreiben überwiegt.
 
Auf die nächsten 10 Jahre!

Autorin des Monats Juli 2015: Andika

 
Andika lebt und schreibt am Fuße des Kilimandscharo, der schon Ernest Hemingway als Inspiration diente. Am Ende ihres Studiums der Humanmedizin flog sie das erste Mal nach Tansania, um dort einen Teil ihres praktischen Jahres zu absolvieren – und lernte an der Universitätsklinik ihren Mann kennen. Mit einem Abschluss als Kinderärztin und einer acht Wochen alten Tochter kehrte sie vor einigen Jahren endgültig nach Afrika zurück. Die Liebe zu dem Kontinent zeigt sich auch im Nickname unserer 4-Sterne-Autorin: „Andika“ ist Kisuaheli und bedeutet auf Deutsch „Schreiben“.


Wie bist du zu Textbroker gekommen?
 
Vor drei Jahren bin ich aus familiären Gründen nach Kapstadt in Südafrika gezogen. Leider hatte ich dort nicht die Möglichkeit, in meinem Beruf als Ärztin zu arbeiten. Also habe ich im Internet nach Arbeit gesucht und bin bei meiner Recherche auf Textbroker gestoßen. Da ich privat schon immer viel geschrieben habe, fiel die Entscheidung mich anzumelden recht schnell. Nach den ersten paar Monaten Arbeit und jeder Menge neuer Erkenntnisse über die reformierte deutsche Rechtschreibung kamen zunehmend mehr medizinische DirectOrders, und mein neuer Zweitberuf als Texterin begann sich zu entwickeln.

Was motiviert dich zu schreiben?
 
Zunächst war das Texten sicherlich eine gute Möglichkeit, auf seriöse Weise von überall auf der Welt Geld zu verdienen. Da ich zwei kleine Kinder habe, kommt mir die Flexibilität der Arbeitszeiten sehr entgegen. Mittlerweile motiviert mich aber auch der Erfolg durch positives Feedback der Auftraggeber und das Vertrauen, das Kunden und Textbroker selbst mir immer wieder entgegenbringen. Ich hätte zum Beispiel nie gedacht, dass ich neben meinen Lieblingsaufträgen, den medizinischen Texten, erfolgreich Horoskope oder Reiseberichte für eine Golfzeitung schreiben würde. Die schnellen Themenwechsel machen viel Spaß und motivieren zum Weitermachen. Seit ich etwas über SEO und Marketingstrategien gelernt habe, sehe ich das Internet mit ganz anderen Augen.

Du wohnst in Tansania, vorher wohntest du in Südafrika. Welchen Einfluss hat dein Leben in Afrika auf deine Tätigkeit als Texterin?
 
Ohne in Afrika zu leben, wäre ich wahrscheinlich nie Texterin geworden. Unsere häufigen internationalen Umzüge in Kombination mit der Erziehung zwei kleiner Töchter haben es schwierig gemacht, Arbeit als Ärztin zu finden. Das wird sich mit der Zeit wieder ändern. Entgegen deutschen Erwartungen ist das Leben in Tansania und Südafrika teuer. Besonders die Schulgebühren für die Kinder sind eine Herausforderung. Eine flexible Arbeit, die sogar in Euro bezahlt wird, ist hier Gold wert.
 
Besonderen Einfluss auf das Texten im praktischen Sinn haben die „afrikanischen“ Lebensbedingungen. Spannend wird es gerade in Tansania immer wieder, wenn es um Abgabefristen geht. Der Strom kann hier ohne Vorwarnung für 12 Stunden ausfallen und tut es auch immer wieder. Im Notfall muss ich dann mit meinem Laptop zu Freunden fahren, die einen Generator haben und dort meinen Text abschicken.
 
In Deutschland wird viel über die angemessene Bezahlung der Texte diskutiert. Natürlich bin ich sehr froh, mittlerweile durch gute Preise für DirectOrders oder auch in Teams mehr Geld in weniger Zeit zu verdienen, als das am Anfang in der 3-Sterne-Kategorie der Fall war. Setze ich meinen Verdienst ins Verhältnis mit dem unserer Haushaltshilfe, sieht die Welt ganz anders aus: Sie bekommt hier in Tansania 10 Euro in der Woche für insgesamt 12 Stunden Arbeit. Und wir bezahlen sie bereits über Tarif. Das macht dankbar für das eigene Privileg der Ausbildung. Zum Vergleich: Ein Arzt im Krankenhaus verdient hier 600 Euro im Monat. Nur kostet das Schulgeld für eine Schule, die später auch eine Ausbildung außerhalb von Tansania ermöglicht, 400 Euro im Monat. Ein Blick über den deutschen Wohlstandstellerrand lohnt sich manchmal.

Autor des Monats Juni 2015: Cassanos

 
Cassanos, unser Autor des Monats Juni, ist praktisch ein Nachbar: Der gebürtige Bonner lebt und studiert im schönen Mainz, wo auch wir unseren Firmensitz haben. Er schreibt seit Ende des Jahres 2014 für Textbroker und ist auf Produkt- und Kollektionsbeschreibungen in den Bereichen Einrichtung, Geschirr und Medien spezialisiert. Zurzeit studiert der 5-Sterne-Autor Geschichte an der Universität Mainz. Neben seiner Tätigkeit als Texter kann er auf fünf Jahre als Mitarbeiter für Landtags- und Bundestagsabgeordnete und ein halbes Jahr als Online-Redakteur für einen deutschen Online-Musiksender im Hard’n’Heavy-Bereich zurückblicken.


Wie bist du zu Textbroker gekommen?
 
Ich komme aus einer Familie von Journalisten und Medienschaffenden und wusste bereits während der Schulzeit, dass ich gerne mit Texten arbeiten möchte. Nach dem Abitur habe ich über Praktika und kleine Jobs als Autor, Editor und Übersetzer in verschiedene Medienbereiche hineinschnuppern können. Vergangenes Jahr war ich auf der Suche nach beruflicher Abwechslung und wurde auf Textbroker aufmerksam. Das breite Spektrum von Themen und die guten Erfahrungsberichte anderer Autoren haben mich davon überzeugt, mich zu bewerben. Die Einstufung und die ersten Aufträge kamen kurz danach, und ich hatte das Glück, sehr schnell in ein interessantes Team zu kommen, das Produktbeschreibungen für einen großen deutschen Porzellanhersteller erstellt. Für diesen Kunden bearbeite ich seitdem primär DirectOrders und Sonderprojekte. Nebenher kommt immer mal wieder eine interessante Order aus einem anderen Themenbereich rein, also kann ich gleichzeitig mein Portfolio erweitern und werde nicht betriebsblind.

Was motiviert dich zu schreiben?
 
Das Schreiben ist für mich mehr als nur eine Möglichkeit zum Geldverdienen. An der Arbeit für Textbroker reizt mich vor allem die Möglichkeit, in vielen verschiedenen Bereichen arbeiten zu können, sodass die Arbeit nie langweilig wird. Ich halte regelmäßigen Kontakt zu den Mitarbeitern bei Textbroker, und alle Fragen und kleineren Unklarheiten lassen sich schnell regeln – das sorgt für ein angenehmes und vertrautes Arbeitsklima. Da ist es dann kein Problem, dass man sich oft nur über E-Mails kennt. Einige Kollegen konnte ich auch schon persönlich treffen, schließlich sitzt Textbroker direkt in der Mainzer Innenstadt.
 
Die kurzen Texte und das schnelle Feedback von Editoren sowie Kunden sorgen für schöne, kleine Erfolgserlebnisse. Und ganz nebenher lerne ich viel über Online-Marketingstrategien und SEO – solche Kenntnisse sind natürlich immer nützlich.

Du bist, was für unsere männlichen Autoren eher ungewöhnlich ist, sehr aktiv in unserem Team für einen großen Porzellanhersteller. Was reizt dich daran, über Geschirrdekore, Vasen und andere Wohnaccessoires zu schreiben?
 
Richtig, in meinem Alltag habe ich nicht besonders viel mit Inneneinrichtung oder gehobener Tischkultur zu tun. Genau das reizt mich aber an diesem Auftrag – ich schreibe natürlich gerne Texte über Themen, für die ich mich ohnehin interessiere. Aber gerade die Arbeit in völlig neuen Bereichen ist herausfordernd und gibt ein Gefühl dafür, welcher Auftrag welchen Sprachstil erfordert. Ich muss mich aus meiner persönlichen Comfort Zone herausbewegen, und das ist eine interessante Erfahrung.

Autorin des Monats Mai 2015: UrsulaV

 
Tischlerin, Buchhalterin, Küchenfachberaterin – das waren nur einige der Berufe, die unsere Autorin des Monats Mai ausgeübt hat, bevor sie sich als Texterin selbstständig machte. UrsulaV schreibt seit 2011 bei Textbroker. Die 4-Sterne-Autorin hat ihren Arbeitsalltag bereits in den verschiedensten Branchen und unterschiedlichen Ländern bestritten. Ihre Neugier und das Reisefieber kommen ihr als Texterin jetzt zugute, kann sie doch auf sehr viel Erfahrung zurückgreifen und sich schnell in neue Themengebiete einarbeiten. Als Ausgleich zum Texten genießt sie ihren kleinen Garten sowie Radfahren und Wandern.


Wie bist du zu Textbroker gekommen?
 
Ich bin – wie vermutlich viele andere Autoren bei Textbroker – bei der Suche nach einer neuen Herausforderung auf die Seite von Textbroker gestoßen. Mein erster Gedanke war, dass das Schreiben von Artikeln genau das Richtige für mich wäre. Im Nachhinein wundert es mich sogar ein wenig, dass mir diese berufliche Möglichkeit nicht früher eingefallen ist, denn ich habe schon in der Schule gern geschrieben. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass sich mein Deutschlehrer einmal fürchterlich aufgeregt hat, weil ich bei einer Klassenarbeit ganze neun Seiten abgegeben habe. Außerdem war ich schon seit längerer Zeit auf der Suche nach einer Arbeit, die mich unabhängig macht und bei der ich selbst die Entscheidungen treffe.

Was motiviert dich zu schreiben?
 
Ich schreibe am liebsten Artikel, in denen ich Wissen vermitteln kann, denn ich schätze das Internet selbst als geniale Informationsquelle für vielerlei Dinge. Beim Schreiben habe ich natürlich einige Lieblingsthemen wie die Rubriken Haus und Garten oder Reisen. Ich beschränke mich jedoch nicht auf Bereiche, in denen ich mich bereits auskenne, denn ich recherchiere auch sehr gerne und interessiere mich für viele Gebiete. So bleibt das Schreiben für mich dauerhaft interessant, denn ich lerne fast täglich etwas Neues hinzu und bekomme meine Neugier auch noch bezahlt. Ob mir das zusätzliche Wissen einmal von Nutzen sein wird, sei dahingestellt. Schaden wird es jedoch auf keinen Fall und zumindest hält es die Gehirnzellen auf Trab.

Was tust du, wenn du einen Durchhänger hast und die Worte einfach nicht fließen wollen?
 
Körper und Geist gehören zusammen. Wenn das Schreiben schwierig wird, hilft es deshalb oft, sich körperlich zu bewegen, um dadurch auch den Geist wieder in Gang zu setzen. Dies ist für uns Texter, die wir von zu Hause arbeiten, besonders leicht: Wir legen unsere Arbeitszeiten selbst fest und zumindest in meinem Haushalt gibt es immer etwas zu tun. Falls doch einmal keine Arbeiten in der Warteschleife stehen, hilft ein kleiner Spaziergang. Dabei wird der Kopf mal wieder kräftig durchlüftet und mit frischem Sauerstoff versorgt. Dann sollte die Blockade gelöst sein und es kann weitergehen.
 
Du schreibst gerne und möchtest dein Hobby zum Beruf machen? Einfach bei Textbroker als Autor anmelden!
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Autor des Monats April 2015: David S

 
Autor des Monats AprilDavid S, unser Autor des Monats April, hat bei Textbroker gerade seinen fünften Stern errungen. Nach dem Jura-Studium arbeitete er zunächst einige Jahre freiberuflich als Rechtsanwalt, bis ihn 2011 das Reisefieber packte: Mit dem Zug ging es über Osteuropa und den Nahen Osten nach Südostasien. Seitdem verbringt er seine Zeit damit, für diverse Medien über die Region sowie über Australien und Neuseeland zu berichten und andere bei der Planung von Zugreisen, Backpacking-Touren oder Weltreisen zu unterstützen. Trockene Gesetzestexte gehören somit der Vergangenheit an.    


Wie bist du zu Textbroker gekommen?
 
Durch Zufall. Ich war gerade in Neuseeland angekommen und las im Internet einen Bericht über Textbörsen. Ursprünglich wollte ich damit nur ein kleines Taschengeld hinzuverdienen. Also schrieb ich eine Reportage über mein damaliges Hostel in Auckland und war überrascht und ziemlich stolz, dass mein Bewerbungstext gleich mit vier Sternen eingestuft wurde.
 
Mit der Zeit wurde die Arbeit als Texter dann immer mehr und ist heute fester Bestandteil meiner monatlichen Einnahmen. Bei Textbroker hat mich vor allem das einfache und sichere Vergütungssystem überzeugt: Aus meiner Zeit als Rechtsanwalt weiß ich noch allzu gut, wie schwer es manchmal sein kann, Kunden dazu zu bewegen, ihre Rechnungen auch (pünktlich) zu bezahlen.

Was motiviert dich zu schreiben?
 
Meine Auftraggeber. Ihr positives Feedback zeigt mir, dass meine Arbeit geschätzt wird. Besonders freut es mich, wenn ich als Rückmeldung bekomme, dass meine Texte „funktionieren“ und bei den Lesern gut ankommen. Ich kann mich noch gut an meine erste OpenOrder erinnern: Ich war bei der Abgabe tierisch aufgeregt. Umso glücklicher war ich, als der Text ziemlich schnell angenommen und vom Auftraggeber positiv bewertet wurde.
 
Daneben habe ich den Ehrgeiz, immer besser zu werden. Meinen gerade erst erworbenen fünften Stern möchte ich natürlich verteidigen. Dabei haben mir die betreuten Teams von Textbroker geholfen. Die Bewertungen und Kommentare dort sind eine wichtige Unterstützung und zeigen mir, wo es manchmal noch hakt. Und selbst gelegentliche Änderungswünsche sind nützlich, um den eigenen Schreibstil zu verbessern. Vor allem die sonst so gefürchteten Schachtelsätze von Juristen versuche ich zu vermeiden. („Hinsichtlich des durch die von den bei der in der neben dem Forsthaus gelegenen, einsamen Waldhütte begangenen Körperverletzung angetrunkenen Raufbrüdern Zerreißung von Wäschestücken entstandenen Schadens wird der Anzeigende auf den Weg der Zivilklage verwiesen.“)

Deine Texte sind voller Mehrwert. Wie schaffst du es, so viele Informationen ansprechend zu verpacken?
 
Durch meine Neugier. Ich schreibe fast ausschließlich über Themen, die mich auch selbst interessieren. Wenn ich mir eine Auftragsbeschreibung durchlese und sie entweder nicht verstehe oder mir spontan überhaupt nichts dazu einfällt, schließe ich sie einfach wieder. Andererseits habe ich aber oft sofort einen Satz im Kopf, den ich unbedingt in dem entsprechenden Auftrag unterbringen möchte. Ich schreibe diesen dann als Erstes auf – die eigentliche Geschichte entsteht anschließend um diesen Satz herum.
 
Meine Neugier hilft mir auch bei der Recherche zu komplexeren Themen. Wenn ich selbst etwas lernen möchte, fällt mir die Arbeit natürlich deutlich leichter. Das war schon in meinem Beruf als Rechtsanwalt so. Dort konnte ich mich ebenfalls in eine Vielzahl von spannenden Sachverhalten einarbeiten. Anschließend musste ich die Ergebnisse dem Mandanten dann möglichst verständlich erklären.
 
Ich versuche deshalb immer, mich bei meinen Texten in den Leser hineinzuversetzen und das zu schildern, was dieser wohl spannend finden könnte. Dank meiner vielen Reisen habe ich außerdem manchmal eine ganz andere Perspektive auf die Dinge. Viele Auftraggeber schätzen das. Und letztlich hilft vor allem eins: üben und reichlich Texte schreiben.

Autorin des Monats März 2015: Chrysana

 
Für Chrysana, die Textbroker-Autorin des Monats März, hatte die Welt der Wörter beruflich schon immer eine große Bedeutung: Als Grundschullehrerin brachte sie kleinen Kindern das Lesen und Schreiben bei. Da sie jedoch mit einigen Aspekten des Schulsystems nicht einverstanden war, tauschte sie die sichere Schullaufbahn gegen die flexible Arbeit als Texterin ein. So bleibt ihr jetzt genügend Zeit, um ihren vielfältigen Interessen nachzugehen. Sie macht leidenschaftlich gerne Musik, verbringt viel Zeit in der Natur oder verkörpert beim Live-Rollenspiel verschiedene Charaktere. Als ehrenamtliche Hospizbegleiterin unterstützt sie außerdem Menschen in besonders schweren Zeiten. Die Möglichkeit der freien Arbeitseinteilung ist für sie deshalb Gold wert.


Wie bist du zu Textbroker gekommen?
 
Ich hatte gerade meinen Dienst in der Schule quittiert, war ziemlich ausgebrannt und hatte keine Ahnung, wohin es beruflich mit mir gehen sollte. Ich nahm mir ein paar Monate Auszeit, die ich vor allem meiner kleinen Tochter widmete, und ging im Netz auf die Suche nach Möglichkeiten, nebenher ein wenig Geld zu verdienen. Dabei bin ich auf Textbroker gestoßen.

Was motiviert dich zu schreiben?
 
Das Schreiben selbst motiviert mich. Außerdem finde ich es spannend, mich in immer neue Wissensgebiete einzuarbeiten. Es ist jedes Mal ein Anreiz, möglichst genau den Tonfall und den Inhalt zu treffen, den sich der Kunde gewünscht hat. Inzwischen habe ich dafür ein recht gutes Gespür entwickelt, und auch das motiviert mich. Und natürlich – es wäre gelogen, das nicht zuzugeben – motiviert mich auch das Geld, das ich mit dem Schreiben verdiene.

Vor einiger Zeit hast du dein Hobby, das Schreiben, zum Beruf gemacht. Welche Tipps und Ratschläge kannst du anderen Autoren geben, die diesen Schritt ebenfalls wagen wollen?
 
Ich habe lange überlegt, wie ich diese Frage beantworten kann, weil sich das bei mir fast von selbst ergeben hat: Aus dem anfänglichen Dazuverdienen von kleinen Summen wurde immer mehr, es kamen immer mehr Aufträge herein (bei Textbroker, aber auch aus anderen Richtungen) und die wurden immer besser bezahlt. Irgendwann stellte ich fest, dass die anderen beruflichen Tätigkeiten, denen ich auch weiterhin nachgehe, immer weiter in den Hintergrund traten.
 
Wenn ich konkrete Tipps geben soll, dann sind es diese:

  1. Geht kritisch mit euren Texten um, lasst euch viel Rückmeldung geben und arbeitet immer daran, euch weiterzuentwickeln. Ich habe viele Schreibratgeber gelesen, die mir wirklich weitergeholfen haben, aber ich weiß auch, dass das nicht für jeden der richtige Weg ist.
  2. Um einen anständigen Stundenlohn zu bekommen, kommt es auch auf die Geschwindigkeit an. Ihr solltet deshalb sehr schnell tippen können. Es lohnt sich, die Energie in einen Kurs zu stecken, um das Maschinenschreiben ordentlich zu lernen, wenn ihr dauerhaft mit dem Schreiben Geld verdienen wollt.

Autor des Monats Februar 2015: palabras

 
palabras, unser Autor des Monats Februar, ist Experte für alle Aufträge rund ums Thema Technik. Als Maschinenbauer mit einem Master in Energietechnik hat er das nötige Know-how, um komplizierte Sachverhalte auch für Laien verständlich und interessant aufzubereiten. Motoren und Gewinde sind jedoch nicht seine einzige Leidenschaft: Durch längere Auslandsaufenthalte in Spanien und Mexiko besitzt er gute Spanischkenntnisse, die er gerne bei Übersetzungsaufträgen unter Beweis stellt. Einen passenderen Nickname als palabras, spanisch für „Wörter“, hätte er also nicht wählen können.


Wie bist du zu Textbroker gekommen?
 
Während meines Studiums hatte ich – neben einem ausgeprägten Interesse für Naturwissenschaften und Technik – auch immer ein Faible für die deutsche Sprache. Im Internet bin ich dann zufällig auf Textbroker gestoßen und war direkt begeistert von der Möglichkeit, mein technisches Fachwissen mit der Lust am Schreiben zu verbinden. Natürlich konnte ich als Student auch jeden Euro an Zusatzeinnahmen gut gebrauchen. Da ich seit einigen Monaten voll berufstätig bin, musste ich mein Engagement bei Textbroker leider zurückfahren. Am Wochenende finde ich aber immer noch Zeit für den einen oder anderen Text.

Was motiviert dich zu schreiben?
 
Neben dem finanziellen Aspekt sind es vor allem das stetig wachsende Allgemeinwissen sowie mein Interesse an den unzähligen Feinheiten der deutschen Sprache, die mich motivieren zu schreiben. Textbroker bietet mir die Möglichkeit, mich mit jedem Text weiterzubilden und mir Kenntnisse in den unterschiedlichsten Bereichen anzueignen.
 
Darüber hinaus ist es vor allem die sehr flexible und selbstständige Arbeitsweise, die mich an Textbroker reizt. Als Student habe ich zu jeder Tages- und Nachtzeit und an allen Ecken und Enden der Welt Texte geschrieben. Es gibt definitiv nur sehr wenige Nebenjobs, die eine so freie Zeiteinteilung erlauben und für die lediglich ein Internetzugang notwendig ist.

Du stehst gerade am Anfang deiner Karriere. Wie helfen dir die Erfahrungen, die du bei Textbroker gesammelt hast, im Berufsleben?
 
Die Erfahrungen bei Textbroker helfen mir in vielerlei Hinsicht im Berufsleben weiter. Gerade in meiner Branche wird nur selten Wert auf Grammatik und Ausdruck gelegt. Jeden Tag muss ich Texte lesen, bei denen sich die Nackenhaare eines jeden Texters aufrichten würden. Mein Schreibtalent ist daher im Unternehmen gefragt und vor allem im Umgang mit Kunden sehr hilfreich. Die Fähigkeit, technische Zusammenhänge auf sprachlich ansprechende Art und Weise zu erläutern, ist vor allem im Vertrieb und bei der Akquise neuer Kunden sehr nützlich.
 
Auch aus fachlicher Sicht ergänzen sich meine Tätigkeit als Texter und der Beruf als Ingenieur sehr gut. Bei Textbroker habe ich mich auf Aufträge spezialisiert, bei denen ich mein Fachwissen anwenden kann und dadurch nur einen geringen Rechercheaufwand habe. Auf der anderen Seite habe ich jederzeit die Möglichkeit, mich auch in fremde Themenbereiche einzuarbeiten und mein Allgemeinwissen zu vergrößern.

Autorin des Monats Januar 2015: Just_Text

 
Just_Text, unsere Autorin des Monats Januar, lebt dort, wo andere Urlaub machen: Yucatán. Da sie schon früh eine Faszination für andere Länder und Kulturen hatte, entschied sie sich für ein Studium der Wirtschaftsgeografie, Ethnologie und Sozialpsychologie. Nach dem Abschluss arbeitete sie zunächst als Financial Analyst bei internationalen Investmentunternehmen – bis dann das Fernweh zu groß wurde. Vor rund acht Jahren packte sie ihre Koffer und zog in die Karibik. Seit zwei Jahren lebt sie nun direkt an der Karibikküste der mexikanischen Halbinsel und schreibt besonders gerne über Traumziele auf der ganzen Welt.


Wie bist du zu Textbroker gekommen?
 
Für meine Freizeit suchte ich eine Beschäftigung, die mich ein wenig herausfordert und weiterbringt. Im Internet stieß ich auf Textbroker – das Portal mit seinen vielen Aufträgen sprach mich sofort an. Kleine Projekte realisieren und in kurzer Zeit eine Resonanz erhalten, das gefällt mir! Zudem bereitet mir das Schreiben Freude und hilft mir, meine Muttersprache weiter zu pflegen. Durch meinen Alltag, der von der schönen spanischen Sprache geprägt ist, merkte ich erst, wie fantastisch auch Deutsch ist.

Was motiviert dich zu schreiben?
 
Es ist aufregend, sich immer wieder auf neue Themen einzulassen oder bestimmte Kenntnisse zu vertiefen. Die Aufträge erweitern auf diese Art das Allgemeinwissen ungemein und wecken in mir ungeahnte Interessen. Doch auch der menschliche Aspekt motiviert mich. Durch den steten Kontakt zu Stammkunden und dem TB-Team ist ein großes Stück Anonymität weggefallen. Textbroker ist so zu einem wichtigen Teil meines Lebens geworden. Jeden Morgen, wenn durch die Palmenwedel vor unserem Haus die ersten Sonnenstrahlen auf meinen Schreibtisch fallen, logge ich mich als Erstes bei Textbroker ein und schaue nach Aufträgen.

Wie unterscheidet sich das Leben und Arbeiten in Mexiko von dem in Deutschland?
 
Ich lebe und arbeite in einem touristisch geprägten Ort, in dem – im wahrsten Sinne des Wortes – die Uhren anders ticken. Alles geht einen etwas gemächlicheren Gang, was ich als ungeduldiger Mensch als einzige echte Hürde empfunden habe. Mit der Zeit habe ich diese Gemächlichkeit zu schätzen gelernt. Sie lehrt einen, Dinge wertzuschätzen und nicht jede Kleinigkeit zu einem Problem zu machen. Für alles gibt es eine Lösung und sollte es sie nicht geben, wird dies mit Gelassenheit akzeptiert.

Autor des Monats Dezember 2014: Fred G.

 
Fred G., unser Autor des Monats, wohnt mit Frau, Hund und Katze in einem kleinen Dorf in Bayern. Doch der 4-Sterne-Autor ist weit darüber hinaus bekannt: Als Musiker und Komponist veröffentlichte er Lieder in Europa und den USA. Mit seinen Rock- und Bluegrass-Songs hatte er dort mehrere Top-10-Hits, eine US-Kochsendung nutzte eines seiner Lieder sogar als Titelmelodie. Die Musik brachte ihn schließlich auch dazu, sich dem Schreiben zu widmen. Neben der Arbeit für Textbroker veröffentlicht er mittlerweile Bücher – unter eigenem Namen oder Pseudonym. Doch die Musik ist immer noch ein wichtiger Teil seines Lebens.


Wie bist du zu Textbroker gekommen?
 
Ich habe über eine Freundin davon erfahren, die Homepage besucht und ausführlich studiert. Offen gestanden war ich es eher gewohnt, über einen längeren Zeitraum hinweg an einem Projekt zu arbeiten, das dann Monate später hoffentlich den Kühlschrank füllt. Die Idee, als Autor Texte für verschiedene Kunden zu erstellen, war für mich ebenso neu wie ansprechend. Also habe ich mich bei Textbroker registriert und bin immer noch sehr glücklich mit der Entscheidung.

Was motiviert dich zu schreiben?
 
In gewisser Weise ist Schreiben wie Kochen: Du hast Zutaten, Gewürze und Werkzeuge, mit denen du arbeitest. Man erschafft etwas, was vorher noch nicht da war und was einen stolz macht. Außerdem erweitert es den eigenen Horizont. Ich muss für manche Textaufträge besonders gründlich recherchieren. Dabei entdecke ich dann, was für ein faszinierendes Thema die deutschen Motorräder der Nachkriegszeit sind. Oder wie manche Filme zu ihrer Zeit das Denken und Empfinden der Menschen geprägt haben. Es ist, als würde man dich in eine Bibliothek einsperren, in der du jeden Tag ein neues Buch liest. Das ist toll!

Du bist nicht nur Schriftsteller, sondern auch Komponist. Welche Bedeutung hat Musik in deinem Leben?
 
Die Musik hat meinem Leben ein Ziel gegeben. Ich wuchs in einer Umgebung auf, die von Fremdbestimmung erfüllt war. Alle möglichen Leute wollten, dass ich ihre Ziele zu meinen Zielen mache. Ich wollte einfach nur ein selbstbestimmtes Leben führen, anstatt irgendeine vorgegebene Rolle zu erfüllen. Die Musik war von Anfang an etwas, das mir ganz alleine gehörte. Es war etwas, für das ich mich bewusst entschieden hatte. Also habe ich Musik gemacht und konnte irgendwann meinen Lebensunterhalt damit verdienen. Dann kam der Tag, an dem Songs von mir im US-Radio liefen. Dann im europäischen Ausland. Mein Gesicht tauchte in Gitarrenmagazinen auf. Ich bin vor Glück fast explodiert. Ich durfte in den USA auftreten und erleben, wie aus persönlichen Helden und Vorbildern enge Freunde wurden. Es waren wundervolle Jahre.
 
Ich denke, Musik ist eines der mächtigsten Kommunikations- und Heilmittel, die uns Menschen zur Verfügung stehen. Wenn es mir schlecht geht, spiele ich Gitarre und es geht mir wieder besser. Wenn es mir gut geht, steigert sich die Freude noch. Und manchmal kommen nach Auftritten Leute zu mir, die sich dafür bedanken, dass ich diesen oder jenen Song geschrieben habe. Ich bin in Ländern aufgetreten, in denen die Leute kein Deutsch und kaum Englisch konnten. Aber sie haben ausgelassen und fröhlich getanzt oder andächtig gelauscht. Ich habe für meinen Traum, Musiker und Komponist zu werden, viel Spott kassiert, aber wenn ich mein bisheriges Leben noch mal leben müsste, würde ich es wieder genauso machen.
 
Ich denke, die wahre Kunst besteht darin, herauszufinden, wer man wirklich ist. Die Schmerzen kommen immer dann, wenn man sich von dem entfernt, was man wirklich ist. Auch wenn das natürlich Inspiration für viele neue Songs liefert. Letztendlich hat die Musik auch meinen „zweiten Lebensweg“ als Autor ermöglicht: Ich hatte Geschichten, die ich erzählen wollte, aber ich konnte sie einfach nicht in einem dreiminütigen Song unterbringen. Also schrieb ich Songs, die länger dauerten, aber es reichte wieder nicht. Und so fing ich an, Bücher zu schreiben.

Autorin des Monats November 2014: IP/Walton

 
Unsere 5-Sterne-Autorin IP/Walton gehört bereits seit Februar 2010 zu den aktiven Textbroker-Autoren. Die langjährige Tätigkeit als Rechtsanwalts- und Notariatsfachangestellte lieferte ihr ein solides Fundament, um auch jenseits von juristischen Schriftsätzen als Web-Autorin Fuß zu fassen. Die gebürtige Essenerin hat nach  ihrem Umzug an den Niederrhein und der Geburt ihres Sohnes in Textbroker das gefunden, was sie schon lange gesucht hat – eine neue Herausforderung bei freier Zeiteinteilung. Wenn sie nicht gerade schreibt oder recherchiert, durchforstet die Naturfreundin mit ihren Hunden die Wälder oder macht sich als Ausgleich zum Autoren-Alltag im Garten nützlich.


Wie bist du zu Textbroker gekommen?
 
Eigentlich habe ich schon immer davon geträumt, von zu Hause aus zu arbeiten. Als wir dann an den Niederrhein gezogen sind und unser Sohn zur Welt kam, wurde aus dem Traum schlicht eine Notwendigkeit. Es war für mich ein organisatorischer Balance-Akt, für meinen Job in einer Essener Anwaltskanzlei lange Fahrzeiten inklusive der obligatorischen Staus in Kauf zu nehmen und gleichzeitig mein Kind adäquat versorgt zu wissen. Hier in unseren ländlichen Gefilden waren zu diesem Zeitpunkt die passenden Stellenangebote eher spärlich gesät, sodass ich mich im Internet umgesehen habe. Ich war zunächst skeptisch, als meine Schwester mir dann von Textbroker berichtete. Trotzdem habe ich mich angemeldet, einen Probetext abgeliefert und bin jetzt – wie ihr seht – immer noch dabei.

Was motiviert dich zu schreiben?
 
Die Gründe für meine Motivation haben sich im Laufe der Zeit geändert. Zunächst war es für mich und mein Selbstbewusstsein wichtig, als Mutter weiterhin Geld zu verdienen und auf eigenen Füßen zu stehen. Dann habe ich jedoch schnell gemerkt, dass mir die Autorentätigkeit bei Textbroker nicht nur viel Spaß bereitet, sondern auch meinen Horizont enorm erweitert. Plötzlich hatte ich mir durch meine Recherchearbeiten und Texte fundiertes Wissen in den Bereichen Technik, Handwerk und in vielen anderen Gebieten angeeignet, an das ich unter anderen Umständen nie gelangt wäre. Es fühlt sich gut an, auch in spezielleren Gebieten „mitreden“ zu können.
 
Darüber hinaus sind es meine Auftraggeber, Autorenkollegen und nicht zuletzt die Textbroker-Mitarbeiter in Mainz, die mich nachhaltig motivieren. Zu meinen Auftraggebern pflege ich sehr nette Kontakte und freue mich immer wieder über ehrliche Meinungen oder in den Bewertungen ausgesprochenes Lob. Auch das Verhältnis zu einigen Autorenkollegen kann ich durchaus als freundschaftlich bezeichnen. Ich kenne nur einen Teil meiner Kollegen persönlich, aber möchte diese Kontakte nicht mehr missen. Wir helfen und unterstützen uns ohne jegliches Konkurrenzdenken gegenseitig, wofür ich sehr dankbar bin.
 
Von Textbroker selbst habe ich viel gelernt. Als kreativer Kopf ohne jegliches Gespür für Technik musste ich mir SEO-Kenntnisse oder HTML-Fähigkeiten erst einmal aneignen. Die Tutorials, Blogs und sonstigen Hilfestellungen, die Textbroker regelmäßig anbietet, habe ich daher gerne angenommen. Auch Bewertungskommentare der Editoren können hilfreich sein, den nächsten Text noch galanter oder präziser zu formulieren. Meine Motivation kommt also von allen Seiten und reicht bestimmt für viele weitere schöne Jahre!

Was würdest du unseren neuen Autoren, die gerade erst mit dem Schreiben beginnen, mit auf den Weg geben?
 
Disziplin, Ehrgeiz und Wissensdurst! Die Disziplin ist gerade zu Beginn wichtig, um sich durch das regelmäßige Schreiben einen Kundenstamm aufzubauen und sich als Autor zu etablieren. Mit etwas Durchhaltevermögen lernen Autoren automatisch dazu, was nicht selten eine verhältnismäßig schnelle Hochstufung in die nächste Sternchen-Kategorie zur Folge hat.
 
Mit einer guten Portion Ehrgeiz könnten neue Autoren sich in die angebotenen Tutorials zu SEO, HTML, WDF*IDF & Co. einarbeiten, um gut für Aufträge gewappnet zu sein. Nicht zuletzt sollte der Wissensdurst dafür genutzt werden, auch einmal in fremde Themengebiete reinzuschnuppern. Nur so kann letztendlich jeder Autor für sich herausfinden, welche Bereiche ihm wirklich liegen und in der Zukunft Erfolge bescheren werden.

Was war dein schönstes Erlebnis mit Textbroker?
 
Es gibt mittlerweile viele schöne Erlebnisse, die mich in irgendeiner Weise mit Textbroker verbinden. In Erinnerung habe ich amüsante Telefonate nach Abwicklung eines ellenlangen Auftragsreferats über Klobürsten, bei der sich sogar der Editor zu einem lustigen Kommentar in der Bewertung hat hinreißen lassen. Aber auch die gemeinschaftlich mit meinen Autorenkollegen gesammelten „Verschreiber-Fundstücke“ bringen mich immer wieder zum Schmunzeln. Nicht zuletzt sorgen meine Auftraggeber, die mir bei meinen Texten meist inhaltliche und gestalterische „Narrenfreiheit“ einräumen, dafür, dass ich mich bei Textbroker nach wie vor gut aufgehoben fühle.

Autor des Monats Oktober 2014: Bruce_2345

 
Unser 5-Sterne-Autor Bruce_2345 ist seit 2010 bei Textbroker aktiv – und damit ein echtes Urgestein. Der 45-jährige Familienvater aus der Nähe von Wien sieht das Schreiben vor allem als Hobby und kreativen Ausgleich zu seinem normalen Vollzeitjob. Geschrieben hat er schon immer, früher hauptsächlich Kurzgeschichten oder Gedichte. Bei Textbroker hat er erkannt, dass auch SEO- und andere Web-Texte ihren Reiz haben.


Wie bist du zu Textbroker gekommen?
 
Das war reiner Zufall. Ich las im September 2010 in einem Forum, das mit Schreiben an und für sich überhaupt nichts zu tun hat, einen Satz über Textbroker. Ich sah mir daraufhin die Homepage an und überlegte mir, ob das wohl etwas für mich sein könnte. Ich schrieb also den Bewerbungstext und wurde – zu Beginn mit 3 Sternen – als Autor akzeptiert. Durch die wertvollen Hinweise der Editoren und konsequentes Arbeiten konnte ich diese Einstufung im Laufe der Zeit erheblich verbessern.
 
Ich habe zwar vorher auch geschrieben, aber keine SEO-Texte oder Produktbeschreibungen. Es war also spannend, mich darin zu versuchen und die Reaktionen der Auftraggeber abzuwarten. Zu meiner Erleichterung wurde mein allererster Text relativ rasch angenommen, auch meine erste DirectOrder hatte ich bereits nach drei Wochen. Das gab mir schon ein wenig Selbstvertrauen und ich schrieb munter weiter – und so ist das auch bis heute geblieben.

Was motiviert dich zu schreiben?
 
Ich könnte jetzt sagen: „Ich bin jung und brauche das Geld“ – aber ganz so einfach ist es nicht. Natürlich spielt der finanzielle Aspekt eine Rolle, aber Grundvoraussetzung ist der Spaß am Schreiben, denn ich glaube, dass nur das gut wird, was man gerne tut. Wenn ich einen schönen, runden Text abgebe, der vom Auftraggeber dann angenommen und vielleicht noch nett bewertet wird, motiviert mich dies für die nächsten Texte. Auch die Anmerkungen der Editoren und anderes Feedback motivieren, der Kontakt mit dem Team in Mainz ist stets freundlich und Probleme werden oft auf dem kurzen Weg gelöst. Danke an dieser Stelle dafür! Ich kann sogar immer wieder persönlich von den Dingen, die ich bei der Recherche für einen Text gelesen habe, profitieren.
 
Außerdem konnte ich in den letzten vier Jahren sehr viele Menschen kennenlernen – egal, ob aus dem Team in Mainz oder Autorenkolleginnen und -kollegen – und hatte auf den Autorentagen die Möglichkeit, ein wenig hinter die Kulissen zu blicken. Es macht einfach Spaß, ein Rädchen in diesem großen Gefüge des Marktführers zu sein, ein Teil einer dermaßen erfolgreichen Geschäftsidee.
 
Aus diesen Bekanntschaften haben sich teilweise echte Freundschaften ergeben und darüber freue ich mich sehr. Die räumliche Distanz spielt ja im Internetzeitalter keine Rolle und ich mag es, mich mit anderen über Texterthemen auszutauschen oder einfach nur einmal herumzublödeln. Und wenn einer mal einen Durchhänger hat, wird er schnell wieder aufgemuntert! Das ist auch einer der Gründe, warum ich zum Beispiel das Textbroker-Autorenforum sehr schätze, und zwar sowohl für den Erfahrungsaustausch als auch für Hilfestellungen bei Problemen, die immer wieder einmal auftauchen können.

Seit 4 Jahren gehst du bei Textbroker deinem Hobby, dem Schreiben, nach. Was machst du heute anders als am Anfang?
 
Durch die zahlreichen Texte, die ich bis jetzt verfasst habe, verfüge ich über eine gewisse Routine und natürlich ist der fünfte Text über Tagesgeld einfacher als der erste. Ich habe aber auch meine Grenzen kennengelernt, ich weiß, zu welchen Themen ich etwas schreiben kann und von welchen ich besser die Finger lasse. Ich erhielt einmal eine DirectOrder für einen Text mit dem Thema Parfum – das Schreiben war eine einzige Quälerei, da das absolut kein Thema für mich ist. Ich denke, dass ein guter Autor auch einmal „Nein“ sagen muss, denn niemand kann zu allem etwas schreiben. Ich habe wohl einen eher nüchternen Schreibstil, daher schreibe ich gerne zu Computer- oder Finanzthemen, wenn auch nicht ausschließlich.
 
Ich habe auch gelernt, dass Pausen extrem wichtig sind. In meinen ersten Monaten bei Textbroker habe ich sehr, sehr viele Texte geschrieben, bis ich feststelle, dass mir das nicht gut tut. Wenn ich nun das Gefühl habe, keine guten Texte liefern zu können, dann schreibe ich eben einen Tag mal nichts. Und Urlaub ist und bleibt Urlaub – danach kann man wieder mit neuem Elan gute Texte schreiben.

Autorin des Monats September 2014: Ready.

 
Für 4-Sterne-Autorin Ready. sind heute Computer und Internet die wichtigsten Arbeitswerkzeuge. Bevor sie 2010 bei Textbroker mit dem Schreiben begann, arbeitete sie als selbstständige Restauratorin und Malergesellin vor allem mit Farbe und Pinsel. Mit drei Kindern kam die Erkenntnis, dass sich ihre Arbeit nicht gut mit dem Muttersein vereinbaren lässt. Also orientierte sie sich, zunächst etwas wehmütig, beruflich um. Mittlerweile ist sie eine gefragte Online-Autorin: Sie betreibt eigene Webseiten, schreibt E-Books und arbeitet als Auftragstexterin.


Wie bist du zu Textbroker gekommen?
 
Ich war auf der Suche nach Möglichkeiten, im Internet mit Texten Geld zu verdienen. Anfangs dachte ich noch: Bei Textbroker verdiene ich mir etwas Taschengeld dazu, um einmal im Monat mit meinem Mann gemütlich essen gehen zu können. Die Monatseinnahmen waren dann aber doch höher. Meine Arbeit bringt meiner Familie also ein lohnenswertes Zusatzeinkommen. Außerdem kann ich nun trotz Berufstätigkeit für meine Kinder da sein, wann immer sie mich brauchen.

Was motiviert dich zu schreiben?
 
Ich schreibe einfach gern über alles Mögliche. Dafür brauche ich keine konkrete Motivation. Mit elf Jahren habe ich angefangen zu schreiben – und seitdem nicht wieder aufgehört. Ursprünglich wollte ich sogar die jüngste Schriftstellerin Deutschlands werden, doch die Suche nach einem passenden Verlag zog sich allzu sehr in die Länge … Mein erstes Buch kam auf den Markt, als ich 30 war!

Welche Parallelen gibt es zwischen der Texterstellung und dem Malen bzw. Restaurieren eines Bildes?
 
Im Endeffekt geht es in allen drei Fällen um Auftragsarbeiten, die einen gewissen Grad an Kreativität und handwerklichem Know-how erfordern, aber auch eine besondere Anpassungsfähigkeit an vorgegebene Bedingungen. Eine fachgerechte Restaurierung ist immer ein Nachempfinden eines künstlerischen Werkes – unter Beachtung der Patina, dem Alterungszustand. Erstelle ich im Auftrag eines Kunden einen Text oder ein neues Gemälde, bewege ich mich ebenfalls innerhalb vorgegebener Grenzen. Inhaltliche, formale und stilistische Vorgaben begrenzen meine eigene Kreativität – und fordern sie gleichzeitig heraus.
 
Die für mich augenfälligste Parallele zwischen der Restaurierung von Bildern und dem Erstellen von Auftragstexten liegt allerdings im Bereich Recherche und Dokumentation. Ein professioneller Restaurator ist auch immer ein wissenschaftlicher Forscher, der etwa Archive und Literatur nach Informationen über das zu bearbeitende Kunstwerk durchforstet. Seine Erkenntnisse fasst er in der Restaurierungsdokumentation anschaulich zusammen. In diesem Bereich lag immer schon meine besondere Stärke. Heute recherchiere ich über die in Auftrag gegebenen Themen und erarbeite aus den gewonnenen Informationen einen Ratgeberartikel oder einen Blogpost. Anspruchsvolle Aufträge bereiten mir darum die größte Freude.

Autorin des Monats August 2014: SkyesBride

 
Bereits seit anderthalb Jahren schreibt SkyesBride Modetexte, Kategoriebeschreibungen für Beautythemen und außergewöhnliche Ratgebertexte bei Textbroker. Zurzeit beendet sie ihr Studium der Soziologie und arbeitet neben dem Texten als Marketingassistentin.


Wie bist du zu Textbroker gekommen?
 
Nachdem ich ein Jahr an der Uni gearbeitet habe und dabei mit einer sehr launischen Chefin zu kämpfen hatte, habe ich nach einem Weg gesucht, selbstständig Geld zu verdienen. Durch eine der zahlreichen Seiten, die sich mit dem Geld verdienen im Internet beschäftigen, bin ich bei Textbroker gelandet. Durch eine Verkettung sehr günstiger Zufälle habe ich nach nur zwei Wochen einen DirectOrder-Kunden bekommen, mit dem ich ein Jahr lang zusammengearbeitet habe. Das hat mich vollends von Textbroker und den Möglichkeiten der Seite überzeugt.

Was motiviert dich zu schreiben?
 
Auch wenn das jetzt sehr unromantisch klingt: In erster Linie motiviert mich natürlich das Geld. Ich habe zwar schon immer sehr gerne geschrieben, ob nun Superheldinnengeschichten oder Blogartikel über Mädchenzeitschriften, aber ich hätte ehrlich gesagt nie gedacht, dass ich damit einmal Geld verdienen würde. Besonders motiviert bin ich aber auch bei Themen, die mir leicht von der Hand gehen, weil ich sie einfach sehr interessant finde. Ich habe letztens eine Artikelreihe über ein sehr spezielles und brisantes Thema geschrieben, das ich besonders spannend fand – deshalb waren die Texte auch in wenigen Stunden fertig.

Durch das Star Camp hast du es von 3 auf 4 Sterne geschafft. Was war das Wichtigste, das du dabei gelernt hast? Hast du Tipps für andere 3-Sterne-Autoren, wie auch sie den Sprung in die nächste Sternestufe schaffen können?
 
Das Wichtigste war definitiv die Erkenntnis, dass die Rechtschreibüberprüfung der mit Abstand bedeutendste Arbeitsschritt beim Erstellen der Texte ist. Ich habe das in den letzten Wochen etwas schleifen lassen und prompt eine 3-Sterne-Bewertung bekommen. Um meine hart erkämpften vier Sterne zu halten, muss ich wieder vermehrt auf Schusselfehler achten. Außerdem kann ich jedem Autor empfehlen, sich die Grundregeln guter SEO-Texte anzuschauen. Selbst wenn man keine suchmaschinenoptimierten Texte schreibt, helfen diese Regeln dabei, die perfekte Struktur und Gliederung für die eigenen Texte zu finden.

Du schreibst auch für unsere Projekte des Managed Service. Welche Erfahrungen hast du dabei gesammelt?
 
Ich habe gute Briefings sehr zu schätzen gelernt. Durch den Managed Service sind die Zielgruppe, der gewünschte Ton und verschiedene andere Kleinigkeiten sehr gut definiert, was beim Schreiben ausgesprochen hilfreich ist und mir als Orientierung dient. Außerdem freue ich mich jedes Mal, wenn mein Telefon klingelt und ich mit einem Mitarbeiter oder einer Mitarbeiterin von Textbroker sprechen kann – auch wenn ich das erste Mal etwas geschockt war, als die Nummer aus Mainz auf meinem Handydisplay erschienen ist.

Autor des Monats Juli 2014: Blue North

 
Im Dezember entschied sich der Kommunikationsdesigner Blue North dazu, Textbroker zum zweiten Standbein seiner Selbstständigkeit zu machen. Mit uns hat der 5-Sterne-Autor über die Freuden und Herausforderungen gesprochen, die seine Freiberuflichkeit mit sich bringt.


Erzähle uns doch etwas über deinen beruflichen Werdegang.
 
Vor fast einem Jahr habe ich mich als Texter und Kommunikationsdesigner selbstständig gemacht und mir damit den lange gehegten Traum von beruflicher Freiheit erfüllt. Da ich auch privat schon immer gern gezeichnet, gemalt und geschrieben habe, gehöre ich wohl zu den wenigen Menschen, die ihr Hobby zum Beruf gemacht haben. Nach rund zehn Jahren als fest angestellter Grafiker, Layouter und Online-Redakteur war ich erfahren und routiniert genug, um diesen Schritt ruhigen Gewissens zu wagen.
 
Dank unserer modernen, vernetzten Welt kann ich von meinem Heimbüro aus sowohl nationale als auch internationale Kunden betreuen. Und meine geringen Eigenkosten machen es mir möglich, mich auch dem Wettbewerb mit größeren und etablierten Agenturen zu stellen. Als mein eigener Chef teile ich meine Zeit frei ein und kann mich auch jederzeit dazu entschließen, unter freiem Himmel am Badesee zu arbeiten. Frei arbeiten und entscheiden zu können, entschädigt vielfach für den enormen Zeitaufwand, den selbstständiges Arbeiten bedeutet.

Wie bist du zu Textbroker gekommen?
 
Als mein Entschluss zum Schritt in die Selbstständigkeit feststand, durchsuchte ich das Internet nach Möglichkeiten, als junger Freelancer schnell zu ersten Aufträgen zu kommen. Textbroker erweckte als Portal für freie Texter sofort meine Aufmerksamkeit. Hier warten zahlreiche Aufträge aus verschiedensten interessanten Themenbereichen darauf, geschrieben zu werden. Durch das Bewertungssystem und die Einteilung der Autoren in mehrere Qualitätsstufen ermöglicht Textbroker es seinen Textern auch, sich ständig selbst zu verbessern.
 
Meine Mitgliedschaft bei Textbroker sollte mir ursprünglich dazu dienen, Wartezeiten zwischen Designaufträgen zu überbrücken. Mittlerweile ist das Portal jedoch dabei, sich zu einer meiner wichtigsten Einnahmequellen zu entwickeln.

Was motiviert dich zu schreiben?
 
Zuallererst schreibe ich natürlich, um meinen Lebensunterhalt zu finanzieren. Das ist ein handfester Grund, sich ins Zeug zu legen und gute Arbeit abzuliefern. Doch das Schreiben ist auch meine persönliche Leidenschaft, welche ich mir seit meiner Schulzeit bewahrt habe. Deshalb macht mir meine Arbeit großen Spaß.
 
Da ich mich als professioneller Texter nicht auf eine einzelne Fachrichtung oder ein bestimmtes Genre festlegen will, erschließe ich mir permanent neue Themengebiete. Auch in diesem Punkt bin ich mit Textbroker sehr zufrieden, da stets abwechslungsreiche Aufträge aus den verschiedensten Branchen warten. So kann ich durch die oft notwendige Recherche quasi nebenbei auch mein Allgemeinwissen vergrößern und neue Inspiration für meine eigenen Projekte sammeln.
 
Durch diese immer neuen Herausforderungen und das regelmäßige Schreiben halte ich mich zudem fit für ein weiteres großes Lebensziel: den ersten eigenen Roman.

Als Kommunikationsdesigner schreibst du nicht nur, sondern bist auch anderweitig kreativ. Welcher Teil deiner Arbeit gefällt dir am besten, welche Aufgaben erledigst du am liebsten? Ist es das Schreiben oder doch eher der gestalterische Aspekt deines Berufs?
 
Tatsächlich strebe ich danach, beide Welten miteinander zu verknüpfen und meine Texte organisch um Grafiken, Illustrationen und Layouts zu ergänzen. Da mir beides gleichermaßen liegt, habe ich auch keinen persönlichen Favoriten. Letztendlich bestimmt die Nachfrage, womit ich mich vorwiegend beschäftige. In der Regel halten sich Textaufträge und Designprojekte jedoch die Waage.
 
Gegenüber der grafischen Bildsprache besteht die Besonderheit beim Schreiben einfach darin, dass die Bilder im Kopf entstehen. Es hilft daher sehr, als Autor über eine gewisse Vorstellungskraft zu verfügen. Meine Vision und die des Kunden müssen am Ende übereinstimmen. Deshalb freue ich mich besonders, wenn ich etwas ganz neu erschaffen kann. Zum Beispiel, wenn ich Jungunternehmer beim Aufbau ihrer Firmenidentität unterstützen oder hoffnungsvolle, neue Publikationen in ästhetischen Layouts umsetzen darf.
 
Was das Schreiben selbst angeht, verfasse ich meist SEO-optimierte Texte oder betreibe klassisches Copywriting. Allerdings gefällt es mir am besten, frei zu schreiben. Längere, kreative Texte wie Biographien oder fantasievolle Artikel für Online- und Printmedien ermöglichen es mir, meiner Kreativität freien Lauf zu lassen.

Autor des Monats Juni 2014: asm

 
Erst seit zwei Wochen schreibt der 27-jährige asm für Textbroker – und steht so noch ganz am Anfang seiner Karriere als Textbroker-Autor. Trotz des Abbruchs seines IT-Studiums hat er im Bereich der Softwareentwicklung seinen Traumberuf gefunden. Das aufgegebene Studium hat er dabei als Chance gesehen, etwas Neues zu wagen. Dies ist ihm gelungen: Mit seiner nebenberuflichen Tätigkeit als Programmierer, Grafikgestalter und Texter zeigt er sich seit Kurzem auch von seiner kreativen Seite.
 
Wir wollten von unserem neuen 3-Sterne-Autor wissen, wie er sich seine Zukunft bei Textbroker vorstellt.


Wie bist du zu Textbroker gekommen?
 
Durch eine Verkettung von Zufällen, die mit einer Bildersuche bei Google begann. Ich landete auf einer Website, die sofort mein Interesse weckte: ein Portal, in dem kreative Köpfe aus den Bereichen Musik, Grafik, Fotografie und Webentwicklung ihre Arbeit einem breiten Publikum zugänglich machen und verkaufen können. Dieses Konzept schien wie für mich gemacht. Als ich einigen Kollegen, die ebenfalls im kreativen Bereich tätig sind, davon erzählte, machte mich einer davon auf textbroker.de aufmerksam. Keine Minute später war ich als Autor registriert und verfasste auch schon meinen Bewerbungstext für die Einstufung.

Was motiviert dich zu schreiben?
 
Kritik. An Kritik bin ich mein Leben lang gewachsen. Wenn ich an meine Grundschulzeit zurückdenke, war es besonders die negative Kritik meiner Deutschlehrerin, die mich motivierte. Bewertet man meine Leistungen aus dieser Zeit, würde man kaum auf die Idee kommen, dass ich jemals einen guten Text hätte schreiben können. Ich führte damals sozusagen den Highscore der Rechtschreibfehler an. Das jedoch beflügelte mich, mich näher mit der deutschen Sprache zu befassen. Schlagartig reduzierte sich die Anzahl der Fehler auf ein Minimum und meine Aufsätze wurden besser benotet. Schließlich begann ich sogar mit dem Korrekturlesen der Texte anderer. Als ich in der Hochschule das Modul „Gutes und richtiges Deutsch“ mit der Note 1 abgeschlossen hatte, ermutigte mich das erstmals, meine Dienste als Texter anzubieten – zunächst nur sporadisch. Bei meiner Arbeit als selbständigem Websiteentwickler profitieren meine Kunden jetzt davon, Gestaltung, Wartung und den aufbereiteten Inhalt ihrer Internetseiten aus einer Hand zu bekommen.
 
Auch heute noch hält mich die Kritik dazu an, meinen Schreibstil stetig zu verbessern. Deswegen habe ich schon am ersten Tag zu schätzen gelernt, dass bei Textbroker nicht nur die Kunden meine Texte bewerten, sondern dass es auch eine professionelle Bewertung von den Editoren gibt.

Was erwartest du von deiner Arbeit bei Textbroker und welche Ziele hast du dir gesetzt?
 
Es fällt mir schwer, nach so kurzer Zeit bei Textbroker meine Ziele klar zu definieren. Prinzipiell befinde ich mich noch in der Orientierungsphase. Mein primäres Ziel liegt daher zunächst im Kennenlernen der Gemeinschaft, der Vielfalt der Kunden und dem Erforschen meiner persönlichen Stärken (und Schwächen) beim Schreiben. Auf lange Sicht erhoffe ich mir, vielen Kunden ausdrucksstarke Texte liefern zu können und ein gern gesehener Autor zu werden. Außerdem hoffe ich weiterhin auf viel Kritik, die mich antreibt. Und nicht zuletzt erwarte ich, ganz simpel, eine schöne Zeit.
 


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