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Mobile Content: 5 Tipps für mobile Inhalte

Mehr als 40 Millionen Menschen in Deutschland lesen Inhalte auf ihrem Smartphone. Wer seinen Content nicht mobil optimiert, verschenkt somit wertvolles Potenzial. In unserem Blogbeitrag befassen wir uns mit 5 Fragen, die Sie sich stellen sollten, wenn Sie Ihre Inhalt fit für das mobile Netz machen möchten.

„Going mobile has become a business imperative“: Im August 2012 hatte Google in seiner Studie The New Multiscreen World vorausgesagt, dass Inhalte in Zukunft immer häufiger mobil und auf verschiedenen Geräten konsumiert werden. Website-Betreiber sollten laut Google ihren Content mobile- und multidevice-freundlich aufbereiten.

Heute ist klar, dass die Prognose Googles mehr und mehr zutrifft. Durch die zunehmende Verbreitung von mobilen Endgeräten und die Entwicklung der Online-Medien konsumieren immer mehr Menschen Webinhalte über das mobile Internet. Auch der mobile Datenverkehr belegt das: Bereits heute werden über das mobile Netz weltweit monatlich 2,6 Exabytes an Daten bezogen. Das entspricht in etwa 2,6 Millionen 1-Terrabyte-Festplatten. Laut dem Telekommunikationsunternehmen Cisco werden Internetnutzer 2018 gut sechsmal so viele mobile Daten verbrauchen wie 2014. Die Zeichen sind deutlich: Die Zukunft ist mobil.

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Quelle: https://www.cisco.com/c/en/us/solutions/collateral/service-provider/visual-networking-index-vni/white-paper-c11-738429.html

Mobil geht anders – Die größten Unterschiede in der Nutzung

Mobiles und stationäres Internet funktionieren vom Prinzip her gleich. Das mobile Internet bringt jedoch einige Herausforderungen mit sich, die Website-Betreiber unbedingt beachten sollten, wenn sie ihren Nutzern auch unterwegs eine lesenswerte Seite präsentieren wollen.

  • Datenverbrauch: Das mobile Internet ist weder so stabil, noch so schnell, noch so stetig verfügbar wie eine Festnetz-Flatrate. Viele Nutzer haben zudem ein begrenztes Datenvolumen. Große Datenmengen und lange Ladezeiten erschweren dem Leser den Zugriff auf eine Seite. Wer das vermeiden möchte, sollte sparsam mit den eingesetzten Daten umgehen und etwa optimierte Bilder in geringer Dateigröße bereitstellen.
  • Display-Größe: Mobile Websites werden meist auf kleineren Displays angesehen, schließlich rufen Nutzer sie in der Regel über Smartphones oder Tablets auf. Dementsprechend sollten Website-Betreiber die Mobilversion ihrer Seite an die Auflösung kleinerer Displays anpassen. So muss etwa die Schrift nicht nur größer sein, sondern in der Regel auch ein anderes Layout aufweisen, um dem Leser unnötiges (Seitwärts-)Scrollen zu ersparen.
  • Touchscreens: Während im „stationären Internet“ am PC und Laptop in der Regel mit Maus und Tastatur gesurft wird, hat sich bei Geräten für das mobile Internet die Touch-Steuerung durchgesetzt. Dementsprechend sollten mobile Websites auf Touchscreens optimiert sein und etwa zu kleine Buttons und Navigationsmenüs vermieden werden.
  • Nutzereffiziente Konversion: Das mobile Web ist optimiert auf Effizienz. Nutzer wollen hier noch einfacher ans Ziel kommen und springen noch schneller ab, wenn sie vor Hindernisse gestellt werden. Schließlich ist die Datenrate nicht unbedingt stabil und der Nutzer ist meist auf der Suche nach einer schnellen Information. Dementsprechend sollten Konversionskiller wie Formulare mit zu vielen Eingabefeldern oder zu viel Texteingabe vermieden werden.

Was bedeutet das für mobilen Content?

Website-Betreiber sollten gezielt auf die spezifischen Bedürfnisse, die Nutzer beim mobilen Surfen haben, eingehen und sich bei der Erstellung ihrer Inhalte folgende Fragen stellen:

1. Bringt mein Content die richtigen Keywords mit?

Mobile Nutzer haben bei der Websuche in der Regel andere Absichten als stationäre Surfer, wie Google (s. o.) und Usability-Guru Jakob Nielsen in ihren Studien belegen. Oft suchen sie unterwegs konkret nach bestimmten Dingen, wie einem guten Restaurant, einer übersichtlichen Produkt-Rezension oder den Zutaten zu einem bestimmten Rezept und wollen dabei schnell und kompakt Informationen geliefert bekommen. Im stationären Internet hingegen steht häufiger eine intensive und tiefgehende Recherche im Vordergrund. Daraus ergeben sich je nach Situation unterschiedliche Suchanfragen.


Quelle: http://services.google.com/fh/files/misc/multiscreenworld_final.pdf

Wer als Website-Betreiber weiß, wonach seine Zielgruppe mit dem Smartphone sucht, kann Inhalte erstellen, die perfekt auf die mobile Nutzung zugeschnitten sind. Passen Sie Ihren Content an die jeweiligen Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe an: Überprüfen Sie, ob Ihre Nutzer mobil andere Bedürfnisse haben und nach anderen Keywords suchen. Falls ja, optimieren Sie Ihre mobilen Texte auf die Keywords und damit auf die Suchanfragen Ihrer Nutzer.


Quelle: http://www.thinkwithgoogle.com/research-studies/creating-moments-that-matter.html

2. Lässt sich mein Content lokal verorten?

Bereits 2012 hatte jede vierte mobile Google-Suche einen lokalen Bezug und 94 Prozent aller Smartphone-Nutzer haben schon einmal nach lokalen Informationen gesucht, wie eine Infografik von crazyegg zeigt. Zudem haben 46 Prozent der Smartphone-Nutzer nach ihrer Recherche auch tatsächlich schon im Laden gekauft. Das zeigt: Mobiler Content mit Ortsbezug kann sich direkt auf das Verhalten des Nutzers in der „Offline-Welt“ auswirken.


Quelle: http://blog.crazyegg.com/2013/01/29/how-consumers-use-mobile-in-the-marketplace/

Überlegen Sie sich, wie Sie Ihre Texte lokal verorten und Ihren Nutzern damit weiterhelfen können. Insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen besteht bei lokalen SEO-Maßnahmen großes Potenzial.

So kann der Mainzer Friseurladen zwar nicht unbedingt mit „Friseur Mainz“ punkten, da hier zu viele Ergebnisse von Google selbst und der Konkurrenz das Ranking streitig machen. Wer aber zum Beispiel auf die Long-Tail-Keyword-Kombination „Damen Kurzhaarschnitt Mainz“ einen schönen, hilfreichen Artikel optimiert, hat eine größere Chance, die Aufmerksamkeit des Nutzers zu erreichen.

3. Bringt es mein Content auf den Punkt?

Lesen Nutzer auf großen Displays, sind es häufig längere, informationsreiche Texte, von 1500- 3000 Wörtern, die sie besonders wertschätzen. Da sich jedoch ein langer Text auf kleinen Displays schwieriger lesen lässt und Inhalte noch übersichtlicher sein sollten, werden mobile Nutzer von einem so langen Text auf dem Smartphone eher abgeschreckt. Bei der Textlänge gilt daher: Ein Text sollte nur so lang sein, wie sein Inhalt und seine Lesbarkeit es zulassen.

Speziell für Mobile Content gilt aber: Es darf etwas kompakter sein. Wenn Sie also auf einer mobilen Website oder zu einem Zeitpunkt veröffentlichen, zu dem Ihre Leser vorwiegend mobil unterwegs sind, sorgen Sie für noch knackigere Inhalte:

  • Sparen Sie sich unnötige Einleitungen, geben Sie womöglich sogar die Lösung bereits im ersten Absatz.
  • Strukturieren Sie Ihren Text in kürzeren Absätzen mit mehr Zwischenüberschriften und verwenden Sie verstärkt Bulletpoint-Listen.
  • Sparen Sie sich die ausführliche Erklärung von Statistiken, stellen Sie Zahlen und Fakten lieber in einer Grafik dar.
  • Wenn möglich, bauen Sie Ihren Text nach dem Nachrichtenprinzip auf: Beantworten Sie alle, für Ihr Thema relevanten, W-Fragen im ersten Absatz (Wer? Wo? Was? Wann? Wie? Warum?). Schreiben Sie Ihren Text so, dass er von hinten nach vorne weggekürzt werden kann, ohne dass der Leser eine wesentliche Information verliert.

So finden Ihre Leser auf den ersten Blick, was sie suchen.

4. Ist mein Content zu überladen?

Auch mobile Nutzer mögen Bilder, Infografiken und Videos. Allerdings sind Datengeschwindigkeit, -verfügbarkeit und –volumen im mobilen Web noch immer begrenzt.

Muten Sie Ihren Nutzern nicht zu viele Daten zu und halten Sie das Volumen Ihrer mobilen Seite gering. Schickes Design, viele Features und Multimedialität sind gut, sollten aber nicht zu Lasten der Geschwindigkeit gehen. Denn was hilft Ihnen die schönste Website, wenn Ihre Leser abspringen, bevor ihr Smartphone sie aufgerufen hat?! Überlegen Sie, welche Inhalte Ihre Seite wirklich benötigt.  Platzieren Sie zusätzliche Infografiken, Fotos oder Bildergalerien lieber hinter einem zusätzlichen Klick, als ihre Nutzer alle Daten auf einmal laden zu lassen.

5. Ist mein Content pünktlich?

Auch bei mobilem Content kann das Timing eine wichtige Rolle spielen. Viele Smartphone- und Tabletbesitzer nutzen das mobile Internet nach der Arbeit bzw. am (frühen) Abend, wie eine Studie von Tomorrow Focus Media zeigt. Aber auch vor der Arbeit informieren sich viele Nutzer von unterwegs und blättern ihre Newsfeeds in sozialen Netzwerken und Feedreader durch. Genau zu diesen Zeiten kann mobiloptimierter Content besonders erfolgreich sein. Wer unter der Woche zwischen 6 und 9 sowie zwischen 16 und 20 Uhr seinen Mobile Content ins Netz schickt und per Social Media bewirbt bzw. im Feed anbietet, kann Nutzer von der eigenen Qualität überzeugen. Oder andersherum: Wer seinen Lesern zu den Stoßzeiten, in denen sie sich mobil informieren, keine mobilen Inhalte bietet, verschenkt wertvolles Potenzial.

Mobile Content … business imperative

Mobile Inhalte werden immer wichtiger, das zeigen viele aktuelle Studien. Überlegen Sie sich bei Ihrer nächsten Textbestellung oder Ihrer nächsten Content-Produktion also gut, ob Sie Ihre Inhalte nicht (auch) mobil optimieren möchten. Sollten Sie Texte für Ihre Smartphone-Leser schaffen, achten Sie in Ihrem Briefing auf:

  • Die passenden Keywords (gegebenenfalls andere als für Ihren „stationären Content)
  • Eine lokale Verankerung Ihres Textes
  • Die optimale Textlänge (kurz und prägnant, ohne Ausschweifungen)
  • Die richtige Strukturierung Ihres Textes (Kurze Absätze, W-Fragen etc.)

Denn wer seine Nutzer gezielt auf Smartphone und Tablet ansprechen will, sollte seine Inhalte tatsächlich auch mobil gestalten.


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