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10 Tipps, um Bewertungen und Testimonials zu erhalten

 

Bewertungen und Testimonials sind bedeutende Erfolgsfaktoren für Unternehmen. Das ist im Online-Marketing nicht anders als auf dem Marktplatz vor fünfhundert Jahren. Zunächst einmal muss die geneigte Käuferschaft durch das Feilbieten der Waren oder Dienstleistungen angelockt werden. Wer am lautesten schreit, hat zunächst oft die Nase vorn. Doch Lautstärke ist nicht alles, denn schnell spricht sich herum, an welchem Stand es die besten Würste gibt oder wo der Grog gepanscht wurde. Mundpropaganda ist auch in modernen Zeiten auf lange Sicht ein entscheidender Faktor für den unternehmerischen Erfolg.

 

Doch nicht nur die Kaufentscheidung wird dadurch beeinflusst. Auch für das Suchmaschinenranking sind Bewertungen von Bedeutung. Vor allem für die Betreiber von Onlineshops, die ihre Vertriebskanäle komplett auf das Internet ausgerichtet haben, sind gute Bewertungen und Testimonials lebenswichtig. Schließlich gehört es zu den wenigen Nachteilen im Online-Handel, dass ein Produkt vor dem Kauf nicht genau inspiziert oder ausprobiert werden kann. Deshalb richten sich Kunden sehr stark nach den Bewertungen anderer Käufer.

 

Es gibt verschiedene Möglichkeiten und Methoden, Ihre Kunden oder Besucher um Bewertungen und Testimonials zu bitten. Vom passiven Bereitstellen von Bewertungsfunktionen bis zum aktiven Ansprechen Ihrer Nutzer stellen wir im Folgenden eine Reihe sinnvoller Tipps vor.

 

1. Wie man um Bewertungen und Testimonials bittet

 

Hier einige der gängigsten Methoden, wie Sie Ihre Kunden um Bewertungen und Testimonials bitten können:

 

  •  E-Mail: Versenden Sie nach einer Transaktion E-Mails mit der Bitte um Bewertung.
  • Newsletter: Fordern Sie Ihre Newsletter-Abonnenten auf, Ihre Angebote oder Ihren Service zu bewerten.
  • QR-Code: Flyer, Visitenkarten oder Plakate können mit QR-Codes bedruckt werden, die beim Scannen per Smartphone direkt auf Bewertungsformulare führen.
  • Buttons: Setzen Sie auffällige Buttons auf Ihrem Web-Auftritt ein, welche zu Bewertungsformularen leiten.
  • Verpackungsbeilagen: Legen Sie der Verpackung einen Flyer bei, auf dem Sie zur Bewertung des Kaufs auffordern.

 

2. Transaktionen mit der Frage nach Bewertungen verbinden

 

Große Online-Händler wie Amazon oder eBay bitten Kunden kurze Zeit nach einem Kauf höflich darum, die Ware zu bewerten. Häufig sind Bewertungsformulare für die Produktbewertung bereits in die Shop-Seiten integriert. Viele Anbieter verschicken kurze Zeit nach einer Transaktion E-Mails, in denen um eine Bewertung gebeten wird. Bedenken Sie, dass Sie die Einwilligung des Kunden benötigen, um derartige E-Mails zu versenden. Warten Sie nicht länger als eine Woche mit dem Versand und schicken Sie maximal eine Erinnerungs-Mail, falls der Empfänger nicht reagiert.

 

3. Sinnvolle Online-Accounts zur Generierung von Bewertungen

 

Melden Sie sich bei Bewertungsportalen an, die bereits von vielen Menschen genutzt werden. Google My Business sollte auf jeden Fall dabei sein – gerade beim regionalen Suchmaschinenranking kann das Portal Ihnen weiterhelfen. Ein Profil für Ihre Firma lässt sich unkompliziert anlegen.

 

Sie benötigen mindestens fünf Bewertungen, bevor der Bewertungsdurchschnitt in Sternen in Ihrer Suchanzeige auf Google präsentiert wird. Abgesehen von Google My Business sollten Sie vor allem Bewertungsportale nutzen, die für die eigene Branche relevant sind

 

Brainstorming

 

4. Soziale Netzwerke als Quellen der Bewertung

 

Nutzen Sie soziale Netzwerke, um Ihre Kunden zum Bewerten zu animieren. Facebook eignet sich beispielsweise hervorragend, um neue Angebote zu präsentieren und direkt zu fragen, was Ihre Nutzer davon halten. Ein Modelabel könnte eine neue Kollektion diskutieren lassen, ein Restaurant seine Gerichte zur Bewertung stellen. Auf diese Weise können Sie sehr viele Testimonials erhalten. Stellen Sie sich jedoch auch auf Negativkritik ein. Auf Seiten wie Facebook treiben sich zudem viele Trolle herum, die aus Prinzip schlechte Bewertungen abgeben.

 

5. Der richtige Umgang mit Negativbewertungen

 

Ein paar schlechte Bewertungen schaden nicht. Es kann sogar passieren, dass bei ausschließlich positiven Bewertungen Skepsis aufkommt. Sie wirken dann zu gut, um wahr zu sein.

 

Antworten Sie auf jegliches User-Feedback. Womöglich lassen sich Negativbewertungen sogar umdrehen, wenn Sie dem Nutzer mit seinem Problem weiterhelfen können. Lassen Sie sich nicht aus der Ruhe bringen und argumentieren Sie auch bei haltloser Negativkritik sachlich und präzise. Zeigen Sie dem Kunden, dass Sie ernsthaft an der Lösung seines Problems arbeiten. Beleidigungen oder Drohungen müssen Sie aber in keinem Fall hinnehmen. Ihnen stehen im Zweifel rechtliche Mittel zur Verfügung, um gegen Verleumdungen vorzugehen.

 

Viele Kritiker erhoffen sich, durch ihre negativen Bewertungen Veränderungen an einem Produkt oder einer Marke zu erzwingen. Deshalb neigen unzufriedene Kunden statistisch gesehen eher dazu, Feedback abzugeben. Es empfiehlt sich nicht, Negativbewertungen zu löschen. Sie haben sonst schneller einen Shitstorm am Hals, als Sie „unseriöser Anbieter“ sagen können.

 

6. Sollten Sie nur Stammkunden bewerten lassen?

 

Im Online-Handel besteht die Möglichkeit, nur solche Nutzer nach Bewertungen zu fragen, die bereits mehrfach bei Ihnen eingekauft haben. Wiederkehrende Käufer geben mit höherer Wahrscheinlichkeit positives Feedback. Entscheiden Sie selbst, ob Sie genug zufriedene Kunden haben, um auf diesem Weg eine ausreichende Anzahl an Bewertungen zusammenzubekommen. In jedem Fall sollten Sie darauf achten, dass nur tatsächliche Käufer Feedback abgeben. Sofern es technisch möglich ist, ein Produkt zu bewerten ohne es gekauft zu haben, besteht die Gefahr der Manipulation.

 

7. Die Abgabe von Bewertungen und Testimonials sollte so einfach wie möglich sein

 

Es ist wahrscheinlicher, dass User sich Zeit zum Bewerten nehmen, wenn der Vorgang wenig Zeit in Anspruch nimmt. Binden Sie einfache Formulare in Ihre Webseiten und Landingpages ein. Lesen Sie zu diesem Thema gerne auch unseren Artikel zu Landingpage-Formularen. Dabei können Sie sich auf simple Sternchenbewertungen beschränken oder Textfelder für präzisere Testimonials einbauen.

 

Platzieren Sie auffällige Buttons, welche auf die Bewertungsmöglichkeit aufmerksam machen. Des Weiteren können Sie auch einen Direktlink auf Bewertungen bei Google My Business erstellen, sofern Sie diesen Dienst nutzen.

 

Sparschwein

 

8. User für Bewertungen belohnen

 

Die einfachste Form der Belohnung für das Abgeben einer Bewertung ist Ihr Dank. Doch neben einer kleinen Dankesnachricht nach dem Abschicken von Feedback können Sie Ihre Kunden beispielsweise auch mit Treuepunkten belohnen. Die großen Portale für Bestelldienste machen es vor, indem sie Testimonials und Bewertungen mit Treuepunkten vergüten, die als Bonus auf Bestellungen in teilnehmenden Restaurants einlösbar sind.

 

9. Zeigen Sie Bewertungen und Auszeichnungen deutlich sichtbar auf Ihrer Webseite

 

Üben Sie sich nicht in falscher Bescheidenheit, wenn Ihre Kunden oder unabhängige Institutionen wie Stiftung Warentest Ihr Angebot auszeichnen. Zeigen Sie Plaketten, Siegel und andere Auszeichnungen an prominenter Stelle auf Ihrer Homepage. So wird für neue Besucher auf einen Blick sichtbar, dass bereits viele andere Konsumenten auf Sie vertrauen.

 

10. Sorgen Sie für ein erstklassiges Angebot

 

Bevor Sie damit anfangen, Kunden zu Bewertungen zu animieren und sich bei entsprechenden Portalen anzumelden, sollten Sie sicherstellen, dass Ihr Angebot auch bewertungswürdig ist. Ist Ihre Internetseite übersichtlich und benutzerfreundlich? Sind Ihre Produkte von ausreichender Qualität und funktioniert der Service? Fragen Sie sich ganz objektiv, ob Sie selbst gern bei sich einkaufen würden. Und nutzen Sie das Feedback Ihrer Kunden, um immer besser zu werden.

 

Ehrlich währt am längsten, Fleiß zahlt sich aus

 

Bewertungen und Testimonials – egal ob gut oder schlecht – bringen Sie auf lange Sicht voran. Das Suchmaschinenranking sowie die psychologische Wirkung durch viele Positivbewertungen sind längst nicht die einzigen Vorteile. Häufig werden Sie dem Feedback Ihrer Kunden wertvolle Hinweise oder Ideen entnehmen können, wie sich Ihr Angebot oder Ihr Service noch weiter optimieren lassen.

 

 

 

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