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So sicherst du dir Bewertungen und Testimonials: 10 Tipps

Bewertungen und Testimonials sind treibende Kräfte, wenn es um Kaufentscheidungen geht. Das ist im Online-Marketing nicht anders als auf dem Marktplatz vor fünfhundert Jahren. Wer am lautesten schreit, hat zunächst oft die Nase vorn. Doch Lautstärke ist nicht alles, denn schnell sprechen sich die wichtigen Informationen herum. Mundpropaganda ist auch in modernen Zeiten auf lange Sicht ein entscheidender Faktor für den unternehmerischen Erfolg.

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Ziel von Bewertungen und Testimonials ist es aber nicht nur, Menschen zum Kaufen zu animieren. Vielmehr sollen sie dabei behilflich sein, Vertrauen zu schaffen und die Glaubwürdigkeit einer Marke zu stärken. Aus diesem Grund werden häufig Prominente für Testimonials verpflichtet. Aber auch ausgewählte Kundenstimmen können zum Einsatz kommen, um die Brand Awareness zu steigern. Mit „ganz normalen Leuten“, die sich positiv über ein Produkt oder eine Dienstleistung äußern, können wir uns oftmals besonders gut identifizieren beziehungsweise.

Das solltest du bei Testimonials im Hinterkopf behalten

 
Testimonials können ein sehr effektives Marketing-Instrument sein – insbesondere online, denn im Internet sind viele Kunden deutlich misstrauischer als bei „normalen“ Einkäufen. Um eine Testimonial-Kampagne zum Erfolg zu führen, genügt es allerdings nicht, einfach einen x-beliebigen Star zu engagieren oder irgendwelche Kunden zu Aussagen über die eigene Marke oder Website zu bewegen.

Da es bei einem Testimonial vor allem um die Glaubwürdigkeit geht, müssen Werbeträger und Produkt oder Marke zusammenpassen. Aber selbst wenn Werbeträger und Produkt perfekt zusammenpassen, kann es bei Testimonials trotzdem zu Problemen kommen – vor allem, wenn man Prominente engagiert. Kommt es nämlich bei der für das Testimonial verpflichteten Person zu Fehlverhalten, kann das nicht nur die Wirkung der Werbung zunichtemachen, sondern auch einen handfesten Imageschaden für das Unternehmen nach sich ziehen.

So bittest du User um Bewertungen und Testimonials

 
Hier einige der gängigsten Methoden, wie du deine Kunden um Bewertungen und Testimonials bitten kannst:

  • E-Mail: Versende nach einer Transaktion E-Mails mit der Bitte um Bewertung.
  • Newsletter: Fordere deine Newsletter-Abonnenten auf, deine Angebote oder deinen Service zu bewerten.
  • QR-Code: Flyer, Visitenkarten oder Plakate können mit QR-Codes bedruckt werden, die beim Scannen per Smartphone direkt auf Bewertungsformulare führen.
  • Buttons: Setze auffällige Buttons auf deiner Website ein, welche zu Bewertungsformularen leiten.
  • Verpackungsbeilagen: Lege der Verpackung einen Flyer bei, auf dem du zur Bewertung des Kaufs aufforderst.

Verbinde Transaktionen mit der Frage nach Bewertungen

 
Große Online-Händler wie Amazon oder eBay bitten Kunden kurze Zeit nach einem Kauf höflich darum, die Ware zu bewerten. Häufig sind Bewertungsformulare für die Produktbewertung bereits in die Shop-Seiten integriert. Viele Anbieter verschicken kurze Zeit nach einer Transaktion E-Mails, in denen um eine Bewertung gebeten wird. Bedenke jedoch, dass du die Einwilligung des Kunden benötigst, um derartige E-Mails zu versenden. Warte am besten nicht länger als eine Woche mit dem Versand und schicke maximal eine Erinnerungs-Mail, falls der Empfänger nicht reagiert.

Bewertungsportale nutzen – Bewertungen generieren

 
Es ist sinnvoll, sich bei denjenigen Portalen Accounts anzulegen, die bereits von vielen Menschen genutzt werden. Google My Business sollte auf jeden Fall dabei sein. Denn insbesondere beim regionalen Suchmaschinenranking kann das Portal sehr nützlich sein. Ein Profil für dein Unternehmen lässt sich unkompliziert anlegen. Allerdings benötigst du mindestens fünf Bewertungen, bevor der Bewertungsdurchschnitt in Sternen in deiner Suchanzeige auf Google präsentiert wird. Abgesehen von Google My Business solltest du auf Bewertungsportale setzen, die für die eigene Branche relevant sind.
 
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Soziale Netzwerke als Quellen der Bewertung

 
Nutze soziale Netzwerke, um deine Kunden zum Bewerten zu animieren. Facebook und Instagram eignen sich beispielsweise hervorragend, um neue Angebote zu präsentieren und direkt zu fragen, was deine Nutzer davon halten. Ein Modelabel könnte eine neue Kollektion diskutieren lassen, ein Restaurant seine Gerichte zur Bewertung stellen. Auf diese Weise kannst du sehr viele Testimonials erhalten. Stelle dich am besten jedoch auch auf Negativkritik ein. Auf Seiten wie Facebook treiben sich zudem viele Trolle herum, die aus Prinzip schlechte Bewertungen abgeben.

Der richtige Umgang mit Negativbewertungen

 
Ein paar schlechte Bewertungen schaden nicht. Es kann sogar passieren, dass bei ausschließlich positiven Bewertungen Skepsis aufkommt. Sie wirken dann zu gut, um wahr zu sein. Ratsam ist es, auf jegliches User-Feedback zu antworten. Womöglich lassen sich Negativbewertungen sogar umdrehen, wenn du dem Nutzer mit seinem Problem weiterhelfen kannst. Lass dich nicht aus der Ruhe bringen und argumentiere auch bei haltloser Negativkritik sachlich und präzise. Zeige dem Kunden, dass du ernsthaft an der Lösung seines Problems arbeitest. Beleidigungen oder Drohungen musst du aber in keinem Fall hinnehmen. Dir stehen im Zweifel rechtliche Mittel zur Verfügung, um gegen Verleumdungen vorzugehen.

Nur Stammkunden bewerten lassen?

 
Im Online-Handel besteht die Möglichkeit, nur solche Nutzer nach Bewertungen zu fragen, die bereits mehrfach bei deinem Unternehmen eingekauft haben. Wiederkehrende Käufer geben mit höherer Wahrscheinlichkeit positives Feedback. Entscheide selbst, ob du genug zufriedene Kunden hast, um auf diesem Weg eine ausreichende Anzahl an Bewertungen zusammenzubekommen. In jedem Fall solltest du darauf achten, dass nur tatsächliche Käufer Feedback abgeben. Sofern es technisch möglich ist, ein Produkt zu bewerten ohne es gekauft zu haben, besteht die Gefahr der Manipulation.

Einfache Abgabe von Bewertungen und Testimonials

 
Es ist wahrscheinlicher, dass User sich Zeit zum Bewerten nehmen, wenn der Vorgang wenig Zeit in Anspruch nimmt. Binde deshalb überschaubare Formulare in deine Websites und Landingpages ein. Dabei kannst du dich auf simple Sternchenbewertungen beschränken oder Textfelder für präzisere Testimonials einbauen. Platziere auffällige Buttons, welche auf die Bewertungsmöglichkeit aufmerksam machen. Des Weiteren kannst du einen Direktlink auf Bewertungen bei Google My Business erstellen, sofern du dich für diesen Dienst entschieden hast.
 
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Belohne deine User für Bewertungen

 
Die einfachste Form der Belohnung für das Abgeben einer Bewertung ist dein Dank. Doch neben einer kleinen Dankesnachricht nach dem Abschicken von Feedback kannst du deine Kunden beispielsweise auch mit Treuepunkten belohnen. Die großen Portale für Bestelldienste machen es vor, indem sie Testimonials und Bewertungen mit Treuepunkten vergüten, die als Bonus auf Bestellungen in teilnehmenden Restaurants einlösbar sind.

Präsentiere Bewertungen auf deiner Website

 
Übe dich nicht in falscher Bescheidenheit, wenn deine Kunden oder unabhängige Institutionen wie Stiftung Warentest dein Angebot auszeichnen. Zeige Plaketten, Siegel und andere Auszeichnungen an prominenter Stelle auf deiner Homepage. So wird für neue Besucher auf einen Blick sichtbar, dass bereits viele andere Konsumenten auf dein Unternehmen vertrauen.

Doch erst einmal: Sorge für ein erstklassiges Angebot!

 
Bevor du damit anfängst, Kunden zu Bewertungen zu animieren und sich bei entsprechenden Portalen anzumelden, solltest du sicherstellen, dass dein Angebot auch bewertungswürdig ist. Ist deine Website übersichtlich und benutzerfreundlich? Sind deine Produkte von ausreichender Qualität und funktioniert der Service? Frage dich dabei ganz objektiv, ob du selbst gern bei dir einkaufen würdest. Und nutze das Feedback deiner Kunden, um immer besser zu werden.

Bewertungen und Testimonials: Ehrlichkeit und Fleiß zahlen sich aus

 
Bewertungen und Testimonials – egal ob gut oder schlecht – bringen dein Unternehmen auf lange Sicht voran. Das Suchmaschinenranking sowie die psychologische Wirkung durch viele Positivbewertungen sind längst nicht die einzigen Vorteile. Häufig wirst du dem Feedback deiner Kunden wertvolle Hinweise oder Ideen entnehmen können, wie sich dein Angebot oder dein Service noch weiter optimieren lassen.


Optimiere dein Angebot und erhalte gute Bewertungen – dank passender Texte.

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