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Tipps für Kategoriebeschreibungen: So überzeugst du deine Leser und die Suchmaschinen

Während Kategorietexte schreiben früher nebensächlich war, gelten sie heute als Erfolgsgarant für Onlineshops. Damit sie Kunden anziehen und zum Kaufen animieren, musst du beim Schreiben ein paar Punkte beachten. Doch warum sind Kategoriebeschreibungen mittlerweile so wichtig und wie setzt du sie gekonnt um? Wir zeigen dir, worauf es beim Verfassen wirklich ankommt.

Ein Laptop auf einem Schreibtisch zeigt die Kategorieseite einer Webseite.

Was sind Kategorietexte und was unterscheidet sie von Produktbeschreibungen?

 
Produktbeschreibungen dienen dazu, die einzelnen Produkte eines Onlineshops zu erklären und dem Kunden näherzubringen. Dieser kann das Produkt nicht in die Hände nehmen und wie im Laden ansehen. Damit er sich ein genaues Bild vom Produkt machen kann, beschreibst du dieses deshalb möglichst exakt und ansprechend mit deinen Worten.
 
Bevor der Kunde sich jedoch für ein Produkt entscheidet, benötigt er eventuell eine Übersicht über das Angebot deines Onlineshops. Vielleicht hat er sich noch nicht für einen konkreten Artikel entschieden. Vielleicht fehlt ihm das nötige Wissen darüber, was der Onlineshop zu bieten hat und was das richtige Produkt für ihn ist. An dieser Stelle kommt die Kategoriebeschreibung ins Spiel.
 
Sie gibt eine Übersicht darüber, was der Onlineshop im Sortiment hat und dient als Entscheidungshilfe. Der Kunde bekommt Zusatzinformationen, die in den einzelnen Produktbeschreibungen gegebenenfalls nicht zu finden sind. Eventuell gibt es in einer oder mehreren Kategorien verschiedene Produktklassen, deren Unterschiede der Kunde vor dem Kauf kennen sollte.

Kategoriebeschreibungen haben folgende Aufgaben:

 

  • eine Übersicht über das Angebot geben
  • die Unterschiede zwischen den Unterkategorien erklären (z.B. Daunenschlafsäcke vs. Wollschlafsäcke)
  • dem Kunden durch interessante und nützliche Informationen einen Mehrwert liefern
  • ihm Lust auf das Ansehen des Angebots machen
  • dem Kunden beim Finden des richtigen Produkts oder beim Entscheiden helfen
  • ihn zum Kaufen animieren
  • das SEO-Ranking der Webseite verbessern

Warum sind Kategorietexte für Onlineshops so wichtig?

 
Der letzte Punkt der oben genannten Liste schneidet es bereits an: Kategorietexte wirken sich positiv auf das SEO-Ranking einer Webseite aus. Die meisten Onlineshops, die bei Google ganz vorne unter den Suchergebnissen aufgelistet sind, verfügen über Kategorietexte. Doch warum ist das so?
 
Google erkennt, welche Webseiten und Onlineshops dem Kunden einen Mehrwert bieten. Ratgeber und Kaufberatungen in Form von Kategoriebeschreibungen bieten diesen Mehrwert und machen einen Onlineshop daher sowohl für Kunden als auch für Suchmaschinen wie Google interessanter.
 
Neben relevanten Informationen sind es auch Keywords, die dem Onlineshop eine bessere Platzierung bei den Suchmaschinen verschaffen. Diese setzt du gezielt in Kategorietexte ein und sorgst somit für eine bessere Sichtbarkeit des Webshops.
 
Doch Vorsicht: Stopfe deine Texte nicht mit Keywords voll oder liste diese ohne Sinn hintereinander auf. Deine Leser und auch Google suchen nach Mehrwert und nicht nach plumpen Aneinanderreihungen von Keywords. Das vermittelt schnell den Eindruck, dass der Kunde im Grunde genommen egal ist und die Webseite vorrangig auf Sichtbarkeit und Umsatz fokussiert ist.
 
Keyword Stuffing schreckt Kunden und die Suchmaschine ab. Letztendlich erreicht der Text schlimmstenfalls so das Gegenteil von dem, was er eigentlich sollte: Kunden gewinnen und zum Kaufen animieren. Nutze die Keywords daher clever und baue sie so in deine Kategoriebeschreibungen ein, dass sie sich natürlich in den Text integrieren.
 
Hier ein Beispiel:

Negativ:

Wollen Sie ein Auto kaufen? Bei uns können Sie günstig Ihr neues Auto kaufen. Ob Neuwagen oder Gebrauchtwagen – bei uns können Sie das Auto kaufen, das perfekt zu Ihnen passt.

Positiv:

Sie möchten sich ein neues Auto kaufen? Entdecken Sie unser großes Angebot an Neuwagen und Gebrauchtwagen. Kontaktieren Sie uns gerne für ein Beratungsgespräch.


Eine junge Frau tippt etwas auf der Tastatur ihres Laptops. Neben ihr liegt ein Block mit Notizen, daneben steht eine Tasse Kaffee.
 

5 No-Gos: Was du beim Kategorietexte Schreiben besser vermeidest

 
Weiter unten erklären wir dir, wie du ansprechende und erfolgreiche Kategorietexte für Onlineshops verfasst. Vorher möchten wir dir jedoch die No-Gos erläutern, damit du diese von vorne herein vermeidest.

1. Kopieren statt Einzigartigkeit

 
Achte darauf, Plagiate zu vermeiden! Unique Content – also einzigartiger Content – ist das A und O.

2. Spezifische Produkte und Marken erwähnen

 
Erwähne keine spezifischen Produkte oder Marken, da diese eventuell eines Tages aus dem Angebot des Onlineshops verschwinden (es sei denn dein Auftraggeber weiß sicher, dass das Produkt dauerhaft in seinem Sortiment vorhanden sein wird). Zähle stattdessen lieber Produktklassen und Unterkategorien auf, also fasse die Produkte zusammen.
 
Beispiel:

Besitzt dein Auftraggeber einen Onlineshop für Computer, sehen die Kategorien beispielsweise folgendermaßen aus: Tower, Gaming-PCs, Laptops, Ultrabooks, Tablets. Erwähne in den Kategorietexten keine speziellen Modelle, sondern gehe auf die Kategorie an sich ein. Beschreibe zum Beispiel Gaming-PCs genauer und erläutere den Unterschied zu herkömmlichen PCs.

3. Blabla statt „Aha!“

 
Verzichte auf langweilige Floskeln und bedeutungslose Sätze. Der Kunde will interessante Informationen, keine Füllphrasen ohne Mehrwert.
 
Beispiel:

Negativ: Ein Ultrabook ist dünn und praktisch.

Positiv: Praktische Reisebegleiter: Ultrabooks sind besonders schmal und leicht, passen in jeden Rucksack und ermöglichen Ihnen ein angenehmes Arbeiten in Zug, Flugzeug und Co.

4. Aufdringlich werben

 
Versuche nicht, den Kunden mit dem Kategorietext krampfhaft zum Kaufen zu überreden. Überzeuge ihn durch einen nützlichen Ratgeber – dann wird er sich freiwillig und gerne für die Produkte entscheiden.

5. Es nur den Suchmaschinen recht machen

 
Schreibe nicht für Google, sondern für deine Leser. Immerhin sind sie es, die du in erster Linie von dem Onlineshop deines Auftraggebers überzeugen möchtest.


Vier weiße Pfeile zeigen an einer Holzwand nach oben.
 

5 Tipps für Kategoriebeschreibungen: Wie du mit Worten Traffic und Umsätze erhöhst

 
Um guten Content zu kreieren, der Kunden in den Onlineshop deines Auftraggebers lockt und diese von ihm überzeugt, musst du kein Hexenwerk vollbringen. Du musst lediglich ein paar Punkte beachten. Befolge diese Tipps und überzeuge Kunden und Suchmaschinen gleichermaßen.

1. Versetze dich in deine Zielgruppe hinein

 
Besonders dann, wenn der Kunde noch keine genaue Vorstellung davon hat, was er kaufen möchte, wird er deine Kategoriebeschreibungen lesen. Er möchte sich so über das Angebot informieren und herausfinden, welches Produkt zu seinen Bedürfnissen passt. Versetze dich in die Lage dieses Kunden, um ihm genau die Informationen zu liefern, die er für seine Kaufentscheidung benötigt. Welche Fragen könnte er haben?
 
Nutze dafür beispielsweise die Suchvorschläge bei Google. Welche Fragen tauchen auf, wenn du die Kategorie eingibst? Was interessiert die Nutzer am meisten an der Produktklasse? Beantworte diese Fragen in deinem Kategorietext und versorge sie zusätzlich mit allen wichtigen Informationen, sodass am Ende bestenfalls keine Fragen mehr offen sind.
 
Stelle dir vor dem Schreiben folgende Fragen:
 

  • Wozu benutzt man die Produkte? (Anwendungsbeispiele sind tolle Verkaufsargumente!)
  • Welche Unterkategorien gibt es und wie unterscheiden sie sich?
  • Welche Zielgruppe kauft diese Produkte?
  • Wie kann man die Produkte kombinieren? (Zum Beispiel kann man ein Abendkleid mit eleganten Schuhen kombinieren)
  • Welche anderen Produkte gehören in den Warenkorb? (Zum Beispiel Lederpflegemittel für die Schuhe – der Kunde wirft so bestenfalls einen Blick auf weitere Kategorien und Produkte)
  • Welche Nutzungs- und Pflegetipps gibt es?
  • Wie findet man das passende Produkt aus der Kategorie?
  • Wie beschreibt man die Kategorie so, dass sie Lust auf Stöbern macht?

2. Sprich deine Zielgruppe gezielt an

 
Achte darauf, wer deine Zielgruppe ist. Verkauft dein Auftraggeber Mode für junge Menschen, ist die Tonalität eine andere als in einem Onlineshop für Luxusyachten. Versetze dich auch hier in die Kunden hinein und frage dich, wie sie am liebsten angesprochen werden.
 
Ist ein lockerer Tonfall bei dieser Zielgruppe gängig oder spricht diese eher gehoben? Kannst du deine Leser duzen oder solltest du sie besser siezen? Hat der Onlineshop mehrere Zielgruppen als Kunden, sprichst du die größte von ihnen an.
 
Tipp: Junge Menschen mögen es gerne, unterhalten zu werden. Sind Millennials zum Beispiel die Hauptkundschaft deines Auftraggebers, dann verbinde Informationen mit Humor oder einem lockeren Schreibstil mit passender, altersgerechter Wortwahl. Bei Businessleuten hingegen solltest du auf einen seriösen, informativen Schreibstil setzen.

3. Wähle die richtige Länge und Platzierung

 
Die perfekte Länge für Kategoriebeschreibungen gibt es nicht. Wie viele Wörter sie umfassen sollte, hängt davon ab, worüber du schreibst. Ellenlange Texte über Socken will wohl kein Kunde lesen. Schreibst du hingegen über Flachbildfernseher oder Kaffeemaschinen, darf der Text gerne länger sein. Verfasse deine Kategorietexte so, dass der Kunde alle nötigen Informationen enthält, jedoch nicht unnötig mit Text überschüttet wird.
 
Tipp: Hast du einen langen Kategorietext verfasst, kannst du einen kurzen Teaser verfassen. Den kann der Auftraggeber auf seiner Webseite oberhalb der Produkte platzieren und darin auf deinen ausführlichen Ratgeber weiter unten verweisen.

4. Verwende ansprechende Überschriften

 
Die ersten Sekunden entscheiden darüber, ob der Leser deinen Text liest oder nicht. Um ihn direkt für dich zu gewinnen, wählst du ansprechende Überschriften, die neugierig machen.
 
Beispiel:
 
Negativ: Diese Wohnmobile bieten wir Ihnen

Positiv: Wohnmobile: Wie Sie das perfekte Heim auf Rädern wählen

5. Platziere einen Call-to-Action

 
Verweise geschickt auf die anderen Kategorien des Onlineshops und ermutige deine Leser zum Ansehen deiner Produkte. Du kannst sie zum Kaufen animieren, indem du am Ende deines Kategorietextes einen Call-to-Action einfügst, also eine Handlungsaufforderung. Diese Aufforderung ist der letzte kleine Anschubser, der im Idealfall aus einem Interessenten einen Kunden macht.

Tipps für Kategoriebeschreibungen: Fazit

 
Für einen erfolgreichen Onlineshop sind Kategorietexte heute unentbehrlich. Liefere deinen Lesern Mehrwert, sprich sie in passender Tonalität an und baue Keywords so ein, dass sie Suchmaschinen überzeugen, ohne Kunden abzuschrecken.
 
Versetze dich in deine Zielgruppe und finde heraus, welche Bedürfnisse sie hat und was für sie No-Gos sind. Verfasse deine Texte so, dass sie interessant, spannend und eventuell auch unterhaltsam sind. Beantwortet der Kategorietext alle gängigen Fragen und liest sich gut? Wenn ja, hilft er dem Onlineshop deines Auftraggebers beim Suchmaschinenranking und bringt ihm mehr Traffic ein. Wir wünschen dir viel Erfolg!


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