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Und Action: einen wirkungsvollen Call-to-Action schreiben

Nutze das gigantische Potential für deine Online-Marketing-Skills und lerne in diesem Ratgeber, wie du einen Call-to-Action verfasst, der Leser:innen magisch anzieht!

Call-to-Action schreiben Headerbild: Ein Klappboard aus der Filmproduktion liegt auf einem gelben Hintergrund, umgeben von Popcorn.


Kund:innen, die nicht kaufen oder aktiv werden, sind eine verpasste Chance. Sie sind nicht mehr als Interessent:innen. Interesse für das Unternehmen, für das du schreibst, ist großartig, leben kann es davon jedoch nicht. Die Säulen des Erfolgs sind Besucher:innen, die zu Kund:innen konvertieren. Das gelingt dir, indem du sie mit einer Handlungsaufforderung zu diesem Schritt motivierst. Einen gut durchdachten Call-to-Action zu schreiben, ist das Erfolgsrezept hierzu. Nutze das gigantische Potential für dein Online Marketing und lerne in diesem Ratgeber, wie du einen Call-to-Action schreibst, der Kund:innen magisch anzieht!

Was ist ein Call-to-Action?

 
Ein Call-to-Action (kurz CtA) ist der Kraftstoff, der deine Leser:innen antreibt. Zielgerichtet fordert er sie auf, mit einem Online-Business zu interagieren. Ob du möchtest, dass deine Leser:innen kaufen, klicken, kommentieren oder sich für einen Newsletter anmelden – du gibst ihnen mit einem Call-to-Action den passenden Impuls dazu. Nachdem sie sich für dich oder das Unternehmen, für das du schreibst, bereits interessieren, brauchen sie noch eine überzeugende Aufforderung, der sie gerne folgen. Es gibt viele Arten, einen Call-to-Action zu formulieren. Wählst du die Strategie und die Worte, die deine Zielgruppe voll und ganz ansprechen, verstärkst du die Wirkung dieser effektiven Marketing-Strategie erheblich.
 
Es ist daher wichtig, dass du das Konzept Call-to-Action und seine Möglichkeiten gut kennenlernst und optimal umsetzt. Verstehst du, warum die Handlungsaufforderung so wirkungsvoll ist und nutzt sie gekonnt, klettert die Conversion Rate deines Artikels in ganz neue Höhen. Ein CtA nimmt deine Leser:innen an die Hand und zeigt ihnen, welche Optionen sie haben. Da sie bereits den Weg zu der Webseite gefunden haben, ist dies der nötige Anschubser, der den Stein endgültig ins Rollen bringt. Aus Interesse wird eine Absicht, aus den Leser:innen werden Kund:innen.

Wo ein Call-to-Action zum Einsatz kommt

 
Einige der häufigsten Anwendungsbereiche von solchen Handlungsaufforderungen sind:
 

  • Websites
  • Social-Media-Plattformen
  • Onlineshops
  • Mailings
  • Newsletter
  • Blogs
  • Online-Anzeigen
  • Landingpages
  • Werbespots und Videos

Für jeden das Richtige: die verschiedenen Arten, einen Call-to-Action zu schreiben

 
Landingpages, Onlineshops, E-Mails, Blogs: Den Call-to-Action findest du in jedem Bereich des Online-Marketings. Wie die Kund:innen selbst sind auch die Ziele und Ansprüche dieser Bereiche sehr unterschiedlich. Für diese Herausforderung hat die Marketing-Branche mehrere Arten von Calls-to-Action ins Leben gerufen. Das unterstützt die individuelle Dynamik deines Projekts und deine Leser:innen fühlen sich direkt und angemessen angesprochen. Passen der Text und die Gestaltung in das Gesamtkonzept, strahlt das Professionalität und Vertrauenswürdigkeit aus. Diese drei Arten sind die gängigsten Calls-to-Action:

Call-to-Action als Text

 
Ein Wort oder Satz fordert bei dieser Variante zum Handeln auf. Häufig sind diese verlinkt und führen zum Zielort, an dem der Leser die gewünschte Aktion durchführen kann. Beispiele:
 

  • „Erfahren Sie hier mehr zum Thema“
  • „Gönnen Sie sich Ihr verdientes Wellnesswochenende in unserem Hotel“
  • „Verrate uns deine Meinung in den Kommentaren“

Call-to-Action als Button

 
Die Auffälligkeit von Buttons macht diese Option gemeinsam mit der Text-Version zum Spitzenreiter. Da sich Buttons optisch durch die markante Form und ansprechende Farben deutlich abheben, ziehen sie die Aufmerksamkeit auf sich. Das verstärkt den Effekt der kurzen und klaren Handlungsaufforderung und bietet den Leser:innen Orientierung. Beispiele:
 

  • „Hier downloaden“
  • „Jetzt Gratismonat sichern“
  • „Kontaktiere uns“

Pop-Ups

 
Ein Pop-Up springt den Besucher:innen förmlich ins Auge. Ein Fenster mit der Aufforderung zum Handeln öffnet sich und überlagert den Hintergrund. Häufig verfolgt diese das Ziel, den Besucher:innen ein Angebot zu unterbreiten. Damit der Content nicht mehr verdeckt wird, müssen die Leser:innen der Aufforderung auf der Einblendung folgen oder diese wegklicken. In den meisten Fällen verbindet diese Methode Textelemente und einen Button. Manchmal findest du auch Eingabefenster für E-Mail-Adressen.


Call-to-Action schreiben Beitragsbild 1: Eine junge Frau sitzt auf ihrem Sofa, den Laptop auf dem Schoß, und schaut auf den Bildschirm ihres Smartphones, das sie in der rechten Hand hält.

Die wichtigsten Zutaten für das Erfolgsrezept: Das zeichnet einen gelungenen Call-to-Action aus

 
Top oder Flop? Ob dein Call-to-Action Kund:innen magisch anzieht, sie kalt lässt oder im schlimmsten Fall sogar abschreckt, entscheiden ein paar Faktoren. Mit diesen Tipps wird deine Handlungsaufforderung ein Volltreffer! Du kannst sie in deinen Texten für Auftraggeber:innen oder auf deiner eigenen Webseite nutzen.

Die richtige Platzierung

 
Müssen Leser:innen erst ewig scrollen, bis sie den Button mit deinem Text finden, senkt das die Wahrscheinlichkeit, dass sie ihn anklicken, drastisch. Umso schneller sie den Button entdecken und umso besser dieser in den Kontext eingefügt ist, umso effizienter ist der Call-to-Action. Stell dir zum Beispiel einmal vor, du besuchst das erste Mal einen Blog und wirst sofort mit einer Aufforderung zum Abonnieren und Teilen des Beitrags begrüßt, ohne dass du bisher überhaupt einen Einblick in diesen hattest. Würdest du der Aufforderung nachkommen?
 
Mit der Tür ins Haus zu fallen ist auch im Online-Marketing oftmals nicht die feine Art. Haben die Kund:innen allerdings Interesse an einem Abo, finden die Möglichkeit dazu jedoch nicht oder müssen lange nach dem Button suchen, verlierst du sie wahrscheinlich ebenso. Versetze dich in sie hinein und frage dich, an welcher Stelle du dir wünschen würdest, diese Option zu bekommen.
 
Beachte, dass die verschiedenen Arten von Calls-to-Action an unterschiedlichen Plätzen ihre beste Wirkung erzielen. Zu einem Kommentar aufzufordern macht am Ende des Textes Sinn. Am Anfang platziert, runzeln die Leser:innen vermutlich die Stirn. Beziehe auch die Art deines Projekts mit in die Planung ein, denn sie hat großen Einfluss auf die perfekte Position des Calls-to-Action. Auf einer Landingpage ist es zum Beispiel üblich und explizit erwünscht, direkt mit der Tür ins Haus zu fallen und diesen offensichtlich zu platzieren.

Kurz und knackig

 
In der Kürze liegt die Würze. Knappe Ansagen wecken das Interesse und sind deutlich wirkungsvoller als unnötig ausladende Informationen. Vermeide zu lange Wörter und Schachtelsätze. Streiche alles, was nicht relevant ist, und konzentriere dich auf eine kurze und doch emotionale Handlungsaufforderung. In Bezug auf Buttons empfehlen einige Marketing-Experten eine Länge von etwa zwei bis maximal vier Wörtern und einen Umfang, der 60 Zeichen nicht übersteigt.

Einen Call-to-Action schreiben: Der Ton macht die Musik

 
Positive Wörter lösen positive Reaktionen aus. Ebenso führen negative Wörter schnell zu einer ablehnenden Haltung. Es ist daher essentiell, dass du deinen Call-to-Action bewusst formulierst. Sinnvolle, seriöse und sanfte Wörter wecken das Vertrauen in das Angebot, das du vermitteln möchtest. Fühlt sich die angesprochene Person genötigt oder mit falschen Versprechen geködert, verliert sie das Vertrauen auf Grund des mangelnden Respekts. Bevormunde nicht, sondern unterbreite den Interessent:innen ein Angebot, das sie nicht abschlagen können.
 
Hier ein paar Call-to-Action-Beispiele für dich, die die Bedeutung des richtigen Tonfalls verdeutlichen:
 

  • „Finanzielle Freiheit erleben“ statt „Sofort reich werden“
  • „Entdecken Sie Ihren neuen Lieblings-Look in unserem Sale“ statt „Unseren Sale dürfen Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen!“
  • „Machen Sie sich eine Freude und schenken Sie sich den sinnlichen Duft von…“ statt „Kaufen Sie unbedingt das neue Parfum von…“
  • „Herzklopfen spüren“ statt „Einsamkeit beenden“
  • „Schlaue Füchse sichern sich unser kostenloses E-Book“ statt „Wenn Sie nicht zuschlagen, sind Sie selbst schuld“

Kenne deine Zielgruppe

 
Lerne deine Zielgruppe und ihre Bedürfnisse intensiv kennen. Verstehe, wie du sie am besten erreichst und für dich gewinnst. Aspekte wie das Alter, die Herkunft, das Budget, der Bildungsstand, die Sehnsüchte und die Motivation deiner Leser:innen beeinflussen, was sie sich von dir und deinem Text wünschen. Denke dich in sie hinein und verfasse deinen Call-to-Action so, dass sie sich gesehen und verstanden fühlen. Das erzeugt Sympathie und macht dein Angebot reizvoll. Junge Erwachsene empfinden eine lockere Sprache vermutlich als angenehm, während Firmenchefs sicherlich lieber sachlich und gehoben angesprochen werden.

Aktiv und aussagekräftig schreiben

 
Zwar wollen Kund:innen nicht unhöflich bevormundet werden, sie brauchen jedoch einen sanften Befehl. „Bestellen Sie sich jetzt Ihre Gratisprobe“ klingt überzeugender, als „Wenn Sie möchten, senden wir Ihnen eine Gratisprobe“. Formuliere deinen Call-to-Action aktiv und richtungsweisend. Vage Andeutungen und Worte ohne Ausdruckskraft verwirren oder wirken langweilig. Gib deinen Leser:innen das Gefühl, dass es das Richtige für sie ist, deiner Aufforderung nachzukommen. Ist dein CtA zu schwammig, nehmen sie ihn nicht ernst und verlieren die anfängliche Motivation, sich mit deinem Produkt auseinanderzusetzen.


Call-to-Action schreiben Beitragsbild 2: Ein Mann steht vor einer blauen Wand, die Fäuste in einer triumphierenden Geste nach oben gestreckt.

Wecke die Motivation, jetzt zu handeln

 
„Das tolle paar Schuhe ist nur noch vier Mal auf Lager? Die Plätze für das Seminar sind streng limitiert? Den Rabatt von 50 Prozent gibt es nur noch heute? Dann schlage ich besser sofort zu!“ Ein gewisses Maß an Druck erleichtert Kund:innen die Entscheidung. Bevor sie zu spät handeln, handeln sie lieber gleich. Du erreichst so auch die Kund:innen, die sonst „eine Nacht darüber schlafen möchten“ und am Ende nicht wiederkommen. Die Conversion Rate dankt dir die Prise Psychologie in deinem Call-to-Action.

Das Belohnungszentrum ansprechen

 
Menschen lieben Belohnungen. Biete ihnen zum Beispiel Rabatte, ein kostenloses E-Book, einen exklusiven Zugang zu Lernvideos oder ein Geschenk zu jedem Kauf an. Bereits ein kleiner Anreiz genügt, um potenziellen Kund:innen ein gutes Gefühl zu geben und sie zur Tat schreiten zu lassen. Sorge für ein Geben und Nehmen und staune, wie Kund:innen dich für deine Belohnung mit ihrem Handeln belohnt. Forderst du nicht nur, sondern bietest auch etwas im Gegenzug an, stärkt das das Vertrauen und erhöht die Erfolgschancen für deinen Text.

Bring Farbe ins Spiel

 
Farben haben verschiedene Wirkungen auf uns. Unterstreichst du deinen Call-to-Action mit der passenden Farbe, transportierst du die Botschaft noch eindrucksvoller zum Kunden. Hebt sich die Nuance deutlich vom Rest des Webdesigns ab, zieht sie die Aufmerksamkeit der Leser:innen auf sich. Leser:innen bekommen durch eine prägnante Farbe unbewusst den Weg gezeigt und verstehen die Botschaft bestenfalls schon, bevor sie sie lesen.

Mache die Probe aufs Exempel

 
Auf deiner eigenen Webseite oder deinem eigenen Blog kannst du verschiedene Formulierungen, Farben und Positionen austesten und beobachten, welche Methode deine Leser:innen am besten annehmen. Durch diesen Test bekommst du direktes und ehrliches Feedback von deinen Leser:innen, das sich auszahlt. Tools wie Google Analytics erleichtern dir das Auswerten der Daten.

Einen Call-to-Action schreiben und überzeugen: das Fazit

 
Online-Marketing und Calls-to-Action gehören zusammen wie Tag und Nacht. Die Handlungsaufforderung zeigt deinen Leser:innen, was die Webseite ihnen zu bieten hat und wie sie es bekommen. Du begleitest sie so zu dem gewünschten Ziel und bist ihr Kompass in der Entscheidungsphase. Ist dein Call-to-Action gut durchdacht und umgesetzt, weckt er Emotionen und Sehnsüchte in deinen Leser:innen. Durch passende Angebote lieferst du ihnen die Lösung und bewegst sie zum Handeln.
 
Mit unseren Tipps vermeidest du Stolperfallen und entfaltest das volle Potential dieser Marketing-Strategie in deinen Texten. Gelingt dir das, verwandelst du Interessent:innen ohne großen Aufwand in wertvolle Kund:innen. Liefere ihnen Mehrwert, baue Vertrauen auf und – wenn es um deine eigene Webseite geht – teste, welche Methode am besten zu deinem Vorhaben passt. Sinnvoll umgesetzt, lässt dein Call-to-Action die Conversion Rate eindrucksvoll in die Höhe steigen.


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Kommentare

WordPress-Experte Mark 23. Februar 2021 - 21:56

Tolle Tipps. Ich finde das Schwierige die Positionierung mit der erfolgreichsten Handlungsaufforderung!

Antworten

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