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Der Einsatz verschiedener Content-Arten als Schlüssel zum Erfolg

 

Aufgrund der hohen Informationsmenge ist es für Unternehmen heutzutage von großer Relevanz, sich durch einzigartigen Content von ihren Wettbewerbern abzuheben. Denn laut einer Studie des Hightech-Verbands Bitcom fühlen sich 31 Prozent der Deutschen häufig von Informationen überfordert. Eine gute Möglichkeit, um nicht in der Informationsflut unterzugehen, ist der Einsatz verschiedener Content-Arten. Mittels dieser können wichtige Aussagen bereits auf den ersten Blick sichtbar gemacht werden und der Nutzer hat somit die Option, die relevanten Informationen schnell herauszufiltern. Wir zeigen Ihnen in diesem Beitrag, wann sich der Einsatz der jeweiligen Content-Art eignet und was Sie dabei beachten sollten.

 

Machen Sie sich bemerkbar! Gründe für den Einsatz von Visual Content

 

Um sich vor der riesigen Informationflut  zu schützen, reagieren die meisten Nutzer mit einer Abwehrhaltung und schenken vielen Werbebotschaften kaum Aufmerksamkeit. Deshalb ist es aus Marketingsicht umso wichtiger, diesem Verhalten entgegenzuwirken.

 

Eine Möglichkeit dies zu tun, ist der Einsatz verschiedener Content-Arten. Durch diese erhalten die Leser binnen weniger Sekunden alle für sie relevanten Informationen, ohne sich lange mit dem Kontext auseinandersetzen zu müssen. Dies ist auf die Funktionsweise des Gehirns zurückzuführen: Es kann visuelle Informationen 60.000 mal schneller verarbeiten als Texte und auditive Signale, da ausschließlich durch sie bestimmte Areale des Gehirns stimuliert werden. Laut Brainrules.net kann das Gehirn durch Bilder vermittelte Informationen auch länger speichern als rein textliche. So können sich nur etwa 10 % der Personen, die Informationen durch einen Text aufnehmen, nach drei Tagen noch daran erinnern. Bei den Personen, die dieselben Informationen durch ein Bild erhalten haben, sind es hingegen 65 %. Dieses Phänomen wird von Wissenschaftlern als „Picture Superiority Effect“ bezeichnet.

 

Ein weiterer Grund für den Einsatz verschiedener Conten-Arten ist die Möglichkeit, selbst komplexe Sachverhalte übersichtlich und leicht verständlich darstellen zu können. Verfügen Sie beispielsweise über ein Produkt, welches eine neue und komplizierte Technologie besitzt, so können Sie diese für Ihre Nutzer durch eine Infografik vereinfachen. Dadurch fühlt sich der Konsument abgeholt.

 

Auch in den sozialen Medien ist der Einsatz von Visual Content erfolgversprechend. Denn in der Regel werden Facebook-Image-Posts doppelt so oft geliked, kommentiert und geteilt wie rein textliche. Etwa durch den Einsatz verschiedener Farben und Kontraste können Sie Ihre Nutzer mittels visueller Content-Arten gezielt zu Ihren Gunsten steuern und sie auf wichtige Informationen oder Elemente Ihrer Webseite hinweisen. Zalando ist hierfür ein gutes Beispiel:

 

 

Machen Sie mit Hilfe des Visual Marketings Ihre Nutzer auf wichtige Elemente wie Download Buttons und Newsletter-Anmeldungen aufmerksam: Quelle: https://www.zalando.de/damen-home/

 

Die 6 besten Content-Arten für soziale Netzwerke – Reichweite, Einsatzmöglichkeiten und Wahrnehmung

 

Aufgrund der Fülle von Content-Arten ist es für Unternehmen nicht immer einfach, die passendsten Arten für ihren Social-Media-Auftritt zu finden. Um gezielt die Reichweite eines Social Media Accounts zu steigern, sollten laut Neil Patel besonders sechs bestimmte Content Arten zum Einsatz kommen:

 

Infografiken

 

Infografiken zählen zu den am häufigsten geteilten Inhalten auf sozialen Plattformen. Als Grund für deren Beliebtheit wird die Möglichkeit der schnellen und langfristigen Informationsaufnahme angeführt. So geht man davon aus, dass das Hinzufügen von Infografiken die Verständlichkeit des Contents um 25 % erhöht und dieser auch überzeugender wirkt.

 

Grundsätzlich sollten Infografiken von Unternehmen immer dann eingesetzt werden, wenn sie einen Überblick über komplexe Zusammenhänge und Abläufe geben wollen. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn ein Unternehmen ein Produkt oder eine Dienstleistung anbietet, welches für Laien auf den ersten Blick schwer verständlich ist. Ein gutes Beispiel dafür ist das Unternehmen riskmethods, das die Zusammenhänge seiner Lieferketten-Risikomanagement-Software in einer übersichtlichen Infografik darstellt:

 

 

Tipp: Ein verstärkter Austausch mit Ihren Kunden ist ein schöner Nebeneffekt von Infografiken. Gerade auf Pinterest wird dieser bemerkbar, da Infografiken hier oft hohe Interaktionsraten erzielen.

 

Interaktive Inhalte

 

Interaktive Inhalte dienen in erster Linie dazu, das angebotene Produkt beziehungsweise die Dienstleistung für Kunden zu personalisieren. So wird dem Kunden der Eindruck vermittelt, dass das Produkt wie für ihn gemacht sei. Ferner stechen interaktive Inhalte durch ihren „Unterhaltungseffekt” im Vergleich zu anderen Content-Arten häufiger aus der Masse heraus. Das Besondere an interaktiven Inhalten ist auch, dass sie gleichzeitig mehrere Sinne ansprechen und dadurch einen intensiveren, nachhaltigen Eindruck beim Nutzer hinterlassen. Außerdem kann durch sie eine Verbesserung der KPIs bewirkt werden.

 

Unter den interaktiven Inhalten ist besonders das Quiz beliebt. Durch dieses wird eine wechselseitige Interaktion des Nutzers mit dem dadurch vermittelten Content bewirkt. Dies hat für Unternehmen zum einen den Vorteil, dass sich der Nutzer freiwillig mit dem Content auseinandersetzt. Zum anderen wird so die Verweildauer der Konsumenten erhöht. Ähnlich verhält es sich auch mit Spielen. Der Konsument wird dadurch nicht „gezwungen“ etwas zu lesen, sondern lernt Inhalte binnen weniger Minuten spielerisch kennen. Einen netten Nebeneffekt bieten interaktive Inhalte ebenfalls: Sie werden häufig auf Social-Media-Kanälen geteilt. So erhalten Unternehmen zusätzliche Reichweite. Außerdem kann sich ein Unternehmen durch sogenannte Selbsttests als Experte positionieren, indem es Nutzern hilft, mehr über sie selbst herauszufinden. Zudem kann ein Unternehmen durch ein Quiz auch an relevante Kundendaten gelangen. Ein Unternehmen, welches das interaktive Medium Quiz schon seit längerem erfolgreich einsetzt, ist der Online-Fashion-Service JustFab:

 

 

 

Neben dem Quiz und Spielen gibt es eine Reihe von weiteren interaktiven Formaten, welche für den Einsatz in sozialen Medien geeignet sind:

 

  • Interaktive Grafiken: Mittels dieser kann ein Konsument sich in seinem eigenen Tempo in einer realistisch inszenierten Umgebung mit dem Produkt oder der Dienstleistung vertraut machen. Zum Einsatz kommen interaktive Grafiken meist dann, wenn es sich um ein Produkt handelt, welches stark personalisiert ist. Möbelhäuser bieten so etwas beispielsweise an, damit Nutzer online ihre Wohnung virtuell „einrichten“ und sich ein detailliertes Bild verschaffen können. Somit ermöglicht man es dem Kunden, sich individuell in den Kaufprozess einzubringen und sich spielerisch und ohne Zwang ein wenig umzusehen.
  • Interaktive Diagramme: Der Einsatz dieser ist immer dann ideal, wenn man seinen Nutzern eine Entwicklung visuell verdeutlichen möchte. Interaktive Diagramme sind vor allem für B2B-Unternehmen wie etwa Finanzunternehmen geeignet.
  • Interaktive Maps: Durch interaktive Maps wird es Nutzern ermöglicht, mit nur wenigen Klicks alle relevanten Informationen und Standorte eines Unternehmens zu erfahren. Besonders beliebt ist der Einsatz bei Unternehmen, die viele Filialen besitzen wie etwa Hotel- und Fastfood-Ketten.

 

Inhalte mit Bildern

 

Laut einer Studie von OkDork.com erzielen Facebook-Beiträge, die Bilder enthalten, 2,3 mal mehr Interaktionen als Beiträge ohne. Dies liegt daran, dass Bildinhalte schnell konsumiert werden können und somit zum Teilen beziehungsweise Weiterleiten einladen. Außerdem bieten Bilder Unternehmen die Möglichkeit, Dinge zu zeigen, die sich mit Worten nicht gut ausdrücken lassen, getreu dem Motto: „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“. Den größten Vorteil gegenüber anderen Content-Arten bieten Bilder hinsichtlich des Aufwands. In der Regel lassen sich diese nämlich mit überschaubarem Aufwand selbst erstellen oder günstig über Fotoportale erwerben und sind somit auch für kleinere Unternehmen geeignet.

 

Listen und Rankings

 

Laut einer Studie von HubSpot sind Listen und „Warum”-Posts bei Nutzern besonders beliebt. Gründe dafür sind, dass sie Inhalte kurz und prägnant vermitteln und somit keine „Zeitfresser“ sind. Außerdem lassen sie sich schnell und einfach mit anderen teilen. Aber auch in Form von Checklisten können sie eingesetzt werden. Diese werden von den meisten Nutzern als besonders hilfreich empfunden.

 

Listen sind aufgrund des verhältnismäßig geringen Aufwands und des hohen Gestaltungsspielraums für fast alle Unternehmen einsetzbar. Jedoch sollte darauf geachtet werden, dass die Listen eine klare Struktur, einen zielgruppengerechten Aufbau und ein passendes Design aufweisen. Zudem sollte ein Mehrwert erkennbar sein. Der Anbieter von Eigenheimen invivio haus liefert hierfür ein passendes Beispiel:

 

 

 

Videos und Bewegtbilder

 

Videos haben aktuell die höchste Reichweite im Facebook-Newsfeed. Besonders kreative und lehrreiche Videos erzielen hohe Interaktionsraten. Sie sind in der Regel leicht für das menschliche Gehirn zu verarbeiten und eignen sich besonders, um komplexe Themen simpel und Schritt für Schritt zu erläutern. Außerdem vermitteln sie dem Nutzer aufgrund des recht hohen Produktionsaufwands den Eindruck, dass das Unternehmen wirklich Interesse daran hat, seine Konsumenten zu informieren.

 

Tipp: Es empfiehlt sich, Videos so kurz wie möglich zu halten (ca. 2 Minuten oder kürzer). Zudem sollten die ersten drei Sekunden besonders kreativ gestaltet werden, um möglichst viel Aufmerksamkeit zu erzeugen. Dies ist deshalb so wichtig, da die Aufmerksamkeit der Zuschauer schnell sinkt und diese wieder abspringen, wenn sie sich langweilen. Ein entsprechendes Thumbnail erhöht die Klickrate um ein Vielfaches.

 

 

 

Textbasierte Inhalte

 

Texte zählen im Bereich des Content-Marketings zu den bedeutendsten Instrumenten. Zum einen, weil sie jederzeit und von jedem Ort aus abgerufen werden können. Zum anderen, weil sie vielseitig eingesetzt werden können. Fließtexte benötigen in der Regel zwar den größten Zeitaufwand, können jedoch prinzipiell von jedem erstellt werden. Deshalb sind sie für jedes Unternehmen geeignet. Sind die Ressourcen innerhalb des Unternehmens begrenzt, gibt es viele zuverlässige Dienstleister für die Texterstellung.

 

Der Blog zählt zu den beliebtesten textbasierten Inhalten. Er dient in der Regel als „Drehkreuz“ für verschiedenste Content-Arten. Deshalb findet man die anderen Content-Arten auch so gut wie nie ohne textliche Begleitung.

 

Bei Fließtexten sollten das äußere Erscheinungsbild und die Textstruktur zum Inhalt passen. Darüber hinaus ist darauf zu achten, geeignete Farben und Schriftarten zu verwenden.

 

Tipp: Wenn Sie mit Ihrem Text lange in Erinnerung bleiben und die Bekanntheit Ihrer Marke steigern wollen, sollten Sie auch Zitate einsetzen. Diese erzielen häufig hohe Interaktionsraten und verankern sich langfristig im Kopf der Nutzer.

 

4 Punkte, die Sie bei allen Content-Arten beachten sollten

 

  • Grundsätzlich sollte visueller Content selbsterklärend gestaltet sein, sodass die Nutzer diesen auch verstehen, wenn er außerhalb des eigentlichen Anwendungsgebietes eingesetzt wird.
  • Die verwendeten Content-Arten sollten inhaltlich immer zueinander passen. Es em-pfiehlt sich daher nicht, einfach irgendein schönes Bild in den Text einzupflegen, das inhaltlich keine Relevanz Dies macht sowohl aus Nutzer- wie auch aus Suchmaschinensicht keinen Sinn.
  • Was sich dagegen empfiehlt, ist das Einbauen von Inhalten, die positive Emotionen Dies erhöht in der Regel die Wahrscheinlichkeit, dass eine Person einen Post teilt.
  • Grundsätzlich gilt: Qualität vor Quantität! Verwenden Sie nur Grafiken, die eine hohe Qualität aufweisen und überfluten Sie Ihre Nutzer nicht mit Reizen.

 

Wer langfristig erfolgreiches Content-Marketing betreiben möchte, sollte keinesfalls auf den Einsatz verschiedener Content-Arten verzichten. Hier kommt es auf den richtigen Mix an. Um herauszufinden, welche Content-Arten infrage kommen, sollte jedes Unternehmen sich vorab darüber Gedanken machen, welche Zielgruppe es mit seinem Content ansprechen möchte und welche Ressourcen für die Erstellung zur Verfügung stehen. Denn die eine, richtige Lösung gibt es nicht.

 

 

 

Über die Autorin:

Stefanie Häfner, Online Solutions Group

 

Stefanie Häfner studierte Informationsorientierte BWL an der Universität Augsburg und ist seit 2017 im Online Marketing bei der Online Solutions Group in München tätig. Neben der On- und Offpage-Optimierung gehört auch die Optimierung von SEA-Kampagnen zu ihren Aufgaben. Zudem ist sie für die Erstellung des OSG Reporting Center Lifecycle-Newsletters zuständig. Auch In ihrer Freizeit interessiert sie sich für News und Fakten rund um das Thema (Online) Marketing und bildet sich hierüber stetig fort. Das dabei Erlernte teilt sie gerne in Form von Blogartikeln und Gastbeiträgen.

 

 

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Kommentare

Daniel Klarkowski 11. Dezember 2017 - 14:55

Vielen Dank für die nette Erwähnung! Wir versuchen auch in unserem Blog und anderen Landing Pages hilfreiche und interaktive Inhalte einzubinden. Beste Grüße vom JustFab Content Team!

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