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Content Curation: Wie Sie den richtigen Content für Ihre Zielgruppe finden und auswählen

Content Curation bezeichnet das Sammeln und neue Aufbereiten von eigenen und fremden Inhalten zu einem bestimmten Thema, einem Produkt oder einer Dienstleistung. Die Tätigkeit ähnelt einem Kurator im Museum, der Kunstobjekte sammelt, bewahrt, pflegt und für eine Ausstellung neu zusammenträgt.

Jeden Tag werden online und offline neue Inhalte veröffentlicht, etwa zum Thema Elektro-Mobilität. Nutzer, die sich für dieses Thema interessieren, stellen sich die klassischen W-Fragen: Wo finde ich treffende, relevante Infos? Wer kann mir nützliche Hinweise geben? Was muss ich als Käufer wissen und beachten? Wie funktioniert E-Mobilität in all ihren Facetten?

Um Antworten zu finden, gehen sie wie ein Spürhund vor und schauen mal diese, mal jene Seite im Netz an. Marketer nutzen diese Chance und informieren Nutzer systematisch rund um ihr Themengebiet. Ziel ist es, diese über interessante Inhalte für die eigenen Produkte zu begeistern und daraus Leads zu generieren. Doch kontinuierlich relevante und aktuelle Inhalte zu einem umfassenden Themengebiet zu erstellen und auf allen möglichen Kanälen zu verbreiten, ist eine große Herausforderung. Hier kommt Content Curation ins Spiel.

Content Curation bezeichnet das Sammeln und Aufbereiten von eigenen und fremden Inhalten zu einem bestimmten Thema, einem Produkt oder einer Dienstleistung. Die Tätigkeit ähnelt einem Kurator im Museum, der Kunstobjekte sammelt, bewahrt, pflegt und für eine Ausstellung neu zusammenträgt.

Wer Trends aufzeigt und fremde Quellen in die eigenen Inhalte einbezieht, strahlt Kompetenz aus und steigert das Vertrauen in die eigene Expertise. Relevante Inhalte aus eigenen und externen Quellen zusammenzufassen und diese dann so zu gruppieren, dass sie für den Empfänger inspirierend wirken, ist allerdings ein Kunststück für sich.

Wie kann Content Curation stattfinden?

Wer meint, Content Curation sei lediglich eine Aneinanderreihung von Fakten, liegt falsch. Es ist durchaus zeitaufwendig, die richtigen Themen sinnvoll miteinander zu verknüpfen und den Blick dabei auf die Bedürfnisse der Kunden zu richten. Die Zielsetzung von Content Curation liegt neben dem Kuratieren von Inhalten in deren Verbreitung über unterschiedliche Kanäle wie dem eigenen Blog, YouTube, Google+ oder Instagram.

Es gilt, die Zielgruppe im Vorfeld treffsicher zu definieren. Über die Wahl der richtigen Kanäle lassen sich potentielle Kunden erreichen. Durch den Mix passender eigener und fremder Inhalte, die im Kontext wieder zusammengeführt werden, entsteht für das Publikum ein komplexes Wissensbild.

Um eine neue Perspektive auf ein Thema aufzuzeigen, eignet sich etwa die sogenannte Mashup-Strategie, also ein „Zusammenwürfeln” unterschiedlichster Inhalte. Denkbare Vorgehensweisen sind hier etwa:

  • Bündelung der wichtigsten Inhalte zu einem Thema
  • Trends aus der Masse des Angebotenen herausfiltern
  • Top-10-Liste erstellen
  • Chronologischen Verlauf zum gewünschten Thema auf einer Zeitachse bilden
  • Infografik zum Thema erstellen

Content Curation: Das gilt es zu berücksichtigen

Content Curation kann von jedem Unternehmen als Marketinginstrument genutzt werden. Dabei gilt es, das Image des Unternehmens auch im Web authentisch zu vertreten.

Beim Finden, Kuratieren und Teilen von Themen sollten Marketer stets clever beobachten, was gerade aktuell ist.

Bei der Publikation der Themen ist es wichtig, die recherchierten Sachverhalte glaubwürdig für den Kundenkreis darzustellen. Dabei sollten Sie den kuratierten Inhalten durch Anmerkungen eine eigene Note verleihen. Content Curation sollte die gesamte Bandbreite sachlicher und emotionaler Ansprache nutzen. Auch kritische Anmerkungen sind durchaus erlaubt.

Im Rahmen von Content Curation müssen Informationen nicht einfach kopiert, sondern sinnvoll in die eigenen Inhalte integriert werden. Beliebte Formate dazu sind unter anderem Videos, Illustrationen und Infografiken.

Tipps, wie man interessante Inhalte für seine eigene Branche findet

Curata CEO Pawan Deshpande empfiehlt, für die Kuration eine Vielzahl an Online-Quellen zu nutzen, um dem Publikum vielfältige Einblicke zu gewähren.

Themen für Content Curation finden sich am schnellsten, indem man die neuesten Veröffentlichungen zu bestimmten Schlagwörtern beobachtet. Benachrichtigungen zu gewünschten Keywords erhält man etwa über Google Alerts oder den Monitoring-Dienst Mention.

Da Mitbewerber die gleiche oder eine ähnliche Zielgruppe erreichen wollen, ist der Blick auf deren Inhalte durchaus lohnenswert. Kopieren ist nicht erlaubt, aber oft gepostete Inhalte sowie besonders beliebte sollte man sich einmal genauer anschauen.

Zielsetzung ist es, durch Content Curation zum Lead Magnet seiner Branche zu werden. Die Gewinnung von E-Mail-Adressen für neue potentielle Kunden steht dabei im Vordergrund. Diese werden dann mit speziellen Botschaften angesprochen, z. B. mit Gewinnspielen oder Verkaufsaktionen.

Nützliche Tools für Content Curation

Um Content Curation virtuos zu bewerkstelligen, benötigt man Tools, um genügend Ideen zu erzeugen. Für den Curation-Bereich stehen unterschiedlichste Tools zur Verfügung.

Als interessantes Werkzeug für das Kuratieren von Inhalten gilt u. a. Pinterest. So bringt etwa eine Suche zum Begriff „E-Mobilität” ad hoc über 550 Pins. Interessant ist, dass neben dem gesuchten Thema auch Bilder von Mobiles aus Holz und Federn auftauchen. Fügt man einen weiteren Begriff hinzu, wie Auto, dann wird die Selektion treffsicherer. Das Tool ist kostenlos und die Ergebnisse sind durchweg inspirierend.

Ebenfalls interessant ist Answer the Public, das häufige W-Fragen zu Suchanfragen optisch darstellt. Damit eröffnet das Tool einen wahren Ideenpool für die Content Curation.

Ein weiteres interessantes Tool ist Hypersuggest. Hiermit können Datenquellen von Google, YouTube und Google Shopping selektiert und kombiniert werden. Praktisch ist dabei die Eingabe mit den Auswahlmöglichkeiten „vor dem Suchbegriff" und „nach dem Suchbegriff". So erhält man für "Ladestellen für E-Mobilität" ein anderes Ergebnis als für "E-Mobilität nachhaltig".

Eyeplorer ist ein visuelles Tool, das sehr übersichtlich ist. Es visualisiert Zusammenhänge rund um Thema. Beim Beispiel E-Mobility wird sogleich mit einem Strauß an zutreffenden Begriffen wie Wirkungsgrad, Antriebsstrang, Reichweite und weiteren passenden Themen bedient, die sich durch Anklicken vertiefen lassen.

E-Mobility eyeplorer

Beispiel E-Mobility, Eyeplorer

Buzzsumo zeigt bei eingegebenen Suchbegriffen die Beliebtheit des Themas in den sozialen Medien an. Das kostenlose Tages-Limit ist allerdings schnell aufgebracht, sodass das Tool nur wirklich tauglich ist, wenn eine Vollversion erworben wird.

Nuzzel zeigt auf Social Media geteilte Artikel zu bestimmten Themen an. Bei Eingabe des Keywords E-Mobilität findet das Tool etwa sogleich 125 Einträge zu interessanten Stories rund um das Thema.

Mit Storify lassen sich auf Basis von Social-Media-Posts Geschichten erzählen. Nachdem man ein Keyword in die Suche eingibt, sammelt das Tool Konversationen aus verschiedenen Social-Media-Kanälen, die man beliebig seiner Geschichte hinzufügen kann. Ein Beispiel findet sich hier.

Curata ist eine Software für professionelle Content Curation. Die Software erleichtert die Schritte des Findens, Kreierens und Teilens von Inhalten.

Fazit:

Content-Marketing funktioniert sehr gut, wenn ein Mix aus eigenen ausgewählten Themen und gut recherchierten fremden Inhalten erzeugt wird. Marketing-Strategen mit Fingerspitzengefühl und Erfahrung werden mit Content Curation gute Ergebnisse erzielen.

Als grobe Faustregel lässt sich festhalten: Ein Mix aus 75 % eigenem Inhalt und 25 % zusammengetragenem Inhalt scheint Erfolg versprechend.

Diese Strategie muss einem Redaktionsplan folgen. Für das Managen der Content Curation gibt es Tools, um die Einzelaufgaben zu strukturieren und zu organisieren. Diese helfen dabei, Zeit zu sparen und Arbeit abzunehmen.

Wenn das Vertrauen der Nutzer soweit aufgebaut ist, dass sie das Unternehmen zum entscheidenden Kaufzeitpunkt als potentielle Quelle ansehen, war die Content Curation ein voller Erfolg.

 

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