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Warum du mit einem Content Hub das Hausrecht hast

Damit du dich nicht in die alleinige Abhängigkeit von Onlineplattformen und Social Media begibst, bietet sich ein Content Hub an. Das englischsprachige Wort „hub” bedeutet übersetzt „Mittelpunkt” oder „Hauptumschlagplatz”. Damit gilt als Content-Hub-Definition: Der Content Hub ist ein Zentrum für deine multimedialen Inhalte. Damit stellt er die Basis für deine Content-Marketing-Strategie dar.

Wofür dient ein solcher Content Hub? Du kannst ihn für die interne und externe Kommunikation nutzen und damit die Glaubwürdigkeit der Marke nachhaltig steigern. Auch für den Vertrieb dient er hervorragend als Touchpoint, um Leads und in der Konsequenz Umsatz zu generieren.

Wer seine Kunden erreichen möchte, muss im Internet und in Social Media präsent sein. Das gilt für B2C und B2B gleichermaßen. Je nach Thema und Angebot sollte das Unternehmen die passenden Plattformen in Social Media auswählen. Eine stets aktuell gepflegte und suchmaschinenoptimierte Website sowie eventuell ein Webshop sind weitere wichtige Erfolgsfaktoren. Eine Facebook-Seite aufzubauen oder einen Instagram-Kanal bekannt zu machen, kostet Zeit, Kreativität und auch Geld.

Bei diesem Engagement darf eines nicht vergessen werden: Die Rahmenbedingungen auf den Plattformen legt immer der jeweilige Anbieter fest. Vorteile des Content Hub sind die Unabhängigkeit von jeglichen Regeln und Vorgaben Dritter. Würde etwa Facebook über Nacht kostenpflichtig werden oder Instagram auf Schwarz-Weiß umstellen, könntest du als Nutzer nichts dagegen tun. Längerfristig betrachtet, verschwinden immer wieder Plattformen vom Markt. Noch vor einigen Jahren waren MySpace, wer-kennt-wen oder StudiVZ ausgesprochen populär, heute sind diese Angebote vergessen oder komplett von der Bildfläche verschwunden. Das ist ein wichtiger Grund, sich nicht alleine von Drittanbietern abhängig zu machen und die Kontrolle über die Inhalte zu behalten.

Vom Content Hub aus Social Media ansteuern!

 
Nicht, dass wir uns falsch verstehen: Facebook, Snapchat oder Twitter verlieren nicht ihre Bedeutung, nur weil du einen Content Hub etablierst. Ganz im Gegenteil, von dieser Zentrale aus kannst du bequem deine Inhalte in die verschiedenen Kanäle von Social Media verteilen. Sie sorgen für Traffic und dienen optimal dazu, deinen Content bekannter zu machen.

Verzichte dabei auf die bequeme Funktion, Inhalte automatisch auszuspielen. Du solltest vielmehr die Gepflogenheiten auf dem jeweiligen Kanal berücksichtigen und den Content individuell auswählen und anteasern. Werfe daher auf Facebook nicht mit zu vielen Hashtags um dich und wähle für Instagram die Fotos besonders sorgfältig aus. Weise zudem in Fachgruppen auf LinkedIn, XING oder Facebook auf deine Inhalte hin und nutze die Storys auf Instagram oder Facebook, um neuen Content zu zeigen. Ermittle mithilfe der Statistikfunktionen in Social Media, wann deine Zielgruppen aktiv sind, und richte den Zeitpunkt der Postings danach aus.

Denke bei passender Gelegenheit auch an dein Netzwerk und bitte vertraute Geschäftspartner und Bekannte, deine Inhalte weiter zu verteilen. Die „Shareability“ solltest du nicht aus dem Auge verlieren. Achte darauf, dass sich dein Content gut zum Teilen eignet.

Auch für einen Newsletter und das E-Mail-Marketing kannst du die Inhalte des Content Hubs hervorragend nutzen. Dann hast du gleich doppelt das Hausrecht und erreichst deine Kunden zuverlässig, langfristig und direkt. Würde Facebook morgen seine Tore schließen, bräuchte die Verbindung zu deinen Kunden und Fans nicht abzureißen.

Wie kannst du erfolgreich einen Content Hub aufbauen?

 

Der Content Hub ist als sogenannte Microsite deine zentrale Webpräsenz . Häufig wird der Content Hub in einem erweiterten Blogformat geführt. Content Hub und Blog sind jedoch nicht synonym zu verstehen. Im Vergleich Content Hub vs. Blog zeigen sich trotzdem einige Übereinstimmungen. Da du in einem Content Hub das Hausrecht hast, kannst du mit allen beliebigen Formaten und Techniken arbeiten und sorgst dabei für eine gute Sichtbarkeit. Schreibe einen langen Artikel, wenn es das Thema hergibt, und veröffentliche ein anderes Mal nur eine kurze Checkliste. Du kannst Fotos und Videos integrieren und mit Infografiken oder Whitepapers arbeiten.

Die Vertreter deiner Zielgruppe haben unterschiedliche Bedürfnisse. Manche lesen lieber, andere schauen bevorzugt Videos. Daher erreichst du mit einer abwechslungsreichen Mischung aus Content-Formaten mehr potenzielle Kunden. Die Fotos müssen nicht immer perfekte Hochglanzbilder einer teuren Kamera sein. Im Idealfall arbeitest du ausschließlich mit eigenem Material und verzichtest auf austauschbare Stockfotos, die dich schlimmstenfalls in rechtliche Schwierigkeiten bringen. Plane Nachrichten, Reportagen und Interviews als mögliche Content-Formate ein, um deinen Content Hub abwechslungsreicher zu gestalten.

Besonders, wenn du mit unterschiedlichen Content-Formaten arbeitest, ist die Wiedererkennbarkeit deiner Inhalte wichtig. Investiere daher gleich am Anfang ausreichend Zeit, um ein attraktives Layout und Design zu entwickeln. Die zugehörigen Farben und Formen sollten in deinen Beiträgen immer wieder auftauchen.

Wichtig ist zudem, dass deine Inhalte gefunden werden. Bedenke dabei, dass fast jede Reise ins Internet mit einer Suchmaschine beginnt. Daher ist es essenziell, dass du deine Zielgruppe stets genau vor Augen hast und ihre Sprache gut kennst und verstehst. Gelingt dir das, kannst du die entsprechenden Begriffe geschickt in deinen Content integrieren. Auf diese Weise gelangen potenzielle Kunden über ihre Suchbegriffe zu deinem Content Hub.

Wer deinen Content Hub besucht, bekommt dort alle Inhalte angezeigt – ohne einen beschränkenden Filter und Algorithmus. Allerdings sehen nur jene Menschen deine Inhalte, die zuvor auch den Content Hub entdecken. Wer die Microsite noch nicht kennt, findet sie üblicherweise durch einen Link in Social Media oder eine Recherche über Suchmaschinen. Daher solltest du beim Thema Suchmaschinenoptimierung (SEO) stets auf dem neuesten Stand sein oder einen SEO-Berater konsultieren.

Neben den passenden Keywords spielt für die Content Hub SEO die Performance eine wichtige Rolle. Die Microsite sollte eine nutzerfreundliche Navigation aufweisen, barrierefrei sein und die Nutzer mit kurzen Ladezeiten erfreuen. Social-Media-Plattformen zeigen Links zu schlecht mobil optimierten Websites seltener an.

Der Content Hub lockt mit attraktiven Inhalten?

 
Auf längere Sicht etablierst du dich als Quelle interessanten und relevanten Contents . Wer etwas zu deinen Themen erfahren möchte, steuert deine Seite an. Auf diese Weise können aus Besuchern Kunden werden. Das gelingt besonders gut, wenn du hochwertige und relevante Inhalte bietest, die sich vergleichbar anderswo nicht finden. Verwende deshalb attraktive Fotos, aussagekräftige Grafiken und fehlerfreie, gut strukturierte sowie fachlich überzeugende Texte. Falls es in deinem Unternehmen keine begnadeten Texter gibt oder deinem Team schlicht die Zeit fehlt, kannst du einen Freelancer beauftragen.
 

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Neben der schnellen Verfügbarkeit und den günstigen Preisen hat die Unterstützung durch externe Texter einen weiteren Vorteil. Sie schauen von außen auf das Unternehmen und seine Produkte, da sie nicht betriebsblind sind. Daher bringen sie frische Ideen ein und müssen keine internen Befindlichkeiten berücksichtigen. Bevor du nun begeistert die Idee vom Content Hub aufgreifst und mit deinem Blog loslegst, bitten wir dich noch um etwas Geduld. Gehe das Projekt strategisch an und plane zunächst gründlich.

Strategy first: Wen möchte ich mit meinem Content erreichen?

 

Überlege dir genau, welche Zielgruppen du mit welchen Zielen und welchen Botschaften ansprechen möchtest. Mit dem Konzept der Persona kannst du dir deine Leser noch konkreter vorstellen. Bekommst du alle Stakeholder unter einen Hut?

Wenn klar ist, wen du erreichen möchtest, solltest du die Tonalität des Content Hubs definieren und für alle internen und externen Redakteure ein Tone-of-Voice-Dokument erstellen. Vermerke darin auch die korrekte Schreibweise von Produkten oder Mitarbeitern. Auf diese Weise erreichst du, dass sich die einzelnen Beiträge nicht zu sehr voneinander unterscheiden. Insbesondere für Agenturen und Freelancer ist zudem ein klares und vollständiges Briefing wichtig. Selbst wenn die externen Berater die Branche bereits kennen, sind ihnen trotzdem das Unternehmen und seine Produkte nicht im Detail bekannt.

Damit es nicht zu zeitraubenden Korrekturschleifen kommt, solltest du daher den externen Redakteuren wichtige Insiderinformationen zukommen lassen. Zum Erreichen der Ziele tragen im Unternehmen viele Kollegen bei, teilweise unterstützt durch Externe. Dennoch ist es wichtig, dass eine Kollegin oder ein Kollege „den Hut aufhat“. Der verantwortliche Content Manager dient als Ansprechpartner für alle, die Inhalte für den Hub liefern. Idealerweise lektoriert der Content Manager bei Bedarf Beiträge und behält die Abgabetermine im Blick.

Redaktionsplan und Content Curation

 

Bei der weiteren Planung hilft dir ein Redaktionsplan, in den du die Themen für die nächsten Wochen oder besser noch Monate einträgst. Dort kannst du auch die internen und externen Deadlines vermerken und vorsehen, wer deiner Kollegen oder welcher Freelancer einen Beitrag liefern soll. Als kleinen Extratipp empfehlen wir, immer ein paar zeitlose Beiträge in der Schublade zu haben. Wird hier und da ein Text zu spät fertig, kannst du ganz entspannt diesen Joker ziehen. Wichtig ist, dass sich bei den Veröffentlichungen im Content Hub eine Regelmäßigkeit einpendelt. Du musst nicht jeden Tag einen neuen Beitrag veröffentlichen, aber die Frequenz (täglich, wöchentlich, alle 14 Tage) sollte erkennbar sein und eingehalten werden.

Reduziere zudem deinen Arbeitsaufwand, indem du Content Curation betreibst. Dabei ergänzt du deine eigenen Inhalte durch Beiträge anderer. Diese fremden Beiträge ordnest du ein und kommentierst sie. Auf diese Weise zeigst du dich als Experte für dein Thema und bietest den Besuchern deiner Seite vielfältigen Content und Orientierung zum Thema. Biete einen Gastbeitrag auf einem fremden Blog an und bitte umgekehrt um einen Gastbeitrag für dein Unternehmen. Hast du genügend Reichweite, finden sich leicht Blogger für einen Gastbeitrag. Anfangs kannst du auch gegen Bezahlung einen Blogger oder Influencer bitten, einen Beitrag zu verfassen.

 
Content Hub

Suchmaschinenoptimierung und die Algorithmen von Social Media

 
Ein Content Hub wirkt sich hervorragend auf die Suchmaschinenoptimierung aus . Dabei solltest du darauf achten, dass sich auf deiner Seite regelmäßig etwas tut. Erkennen die Crawler der Suchmaschinen bei ihrem nächsten Besuch auf deiner Seite keine neuen Inhalte, ziehen sie enttäuscht wieder ab. Neben der Qualität und der Relevanz ist die Aktualität von Inhalten für Google & Co. sehr wichtig.

Vor diesem Hintergrund solltest du regelmäßig, mindestens einmal im Jahr, deinen gesamten Content kritisch unter die Lupe nehmen. Prüfe im Einzelfall, ob du Beiträge aktualisieren kannst, sie um einen neuen Aspekt ergänzen oder ob du sie ganz von der Seite nehmen musst. Letzteres wird eher selten nötig sein, möglicherweise ist aber ein Teil des Inhalts überholt und du kannst ihn überarbeiten.

Auch mit den Algorithmen der Social-Media-Plattformen solltest du dich auskennen. Weißt du beispielsweise, dass Facebook auf der Plattform hochgeladene Videos einem Link zu YouTube vorzieht, kannst du deinen Content entsprechend danach ausrichten.

Ein beliebtes und erfolgreiches Praxisbeispiel für einen Content Hub ist der Anbieter Canva. Auch Otto, Coca Cola oder Red Bull sind lebendige und erfolgreiche Beispiele für Content Hubs.

Was gilt es für den Content Hub noch zu beachten?

 

Neben der organischen Verbreitung deines Contents über Suchmaschinen und Social Media kannst du auch bezahlte Werbung nutzen, um deine Inhalte stärker zu verbreiten.

Wenn es zu deinen Themen passt, bieten sich Fortsetzungsbeiträge an, um deine Leser immer wieder auf deine Seite zu locken. Spätestens wenn ein Blogbeitrag zu lang wird, solltest du ihn auf seine Serientauglichkeit prüfen. Vielleicht kannst du drei oder vier kürzere Beiträge daraus machen, in denen du jeweils einen Aspekt vertiefst.

Lege Wert auf hochwertigen Evergreen-Content. Dazu zählen beispielsweise FAQs, die deine Leser regelmäßig ansteuern. Achte bei den FAQs auf überlegt gesetzte interne Links, damit die Leser deinen Content Hub nicht sofort wieder verlassen. Das Konzept des Linkkraftverteilers sollte auch für alle anderen Content-Formate in deinem Content Hub genutzt werden. Durch eine klug gewählte interne Verlinkung ziehst du mehr Traffic auf deine Seite und bewirkst eine längere Verweildauer. Die geringen Absprungraten und die längere Verweildauer honorieren die Suchmaschinen, sodass dein Content in der Konsequenz höher gerankt wird.

 

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Kommentare

Mario Heumann 17. Oktober 2019 - 19:41

Wie Installiere ich am Anfang meinen Content Hub und bringe ich das ins rollen mit der CBU ,wäre auf Hilfe von euch angewiesen. Danke im voraus, Heumann Mario aus Langensalza.

Antworten

Textbroker-Redaktion 18. Oktober 2019 - 11:44

Hallo Mario,

gerne unterstützen wir dich. Ein Mitarbeiter unseres Kunden-Supports wird dich kontaktieren.

Viele Grüße

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