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Studie: KMUs kennen sich zu wenig mit SEO aus

Wie gut kennen sich kleine und mittelgroße Unternehmen mit SEO aus? Um das herauszufinden, hat die US-amerikanische SEO-Agentur Higher Visibility eine Befragung gemacht. Diese zeigt: Viele Firmen verschenken hier Chancen.

Unwissen und falsche Annahmen herrschen bei vielen KMUs vor, wenn es um Suchmaschinenoptimierung geht. Das ist das Ergebnis einer Studie des SEO-Unternehmens Higher Visibility. Damit vergeben kleinere Firmen große Chancen in Bezug auf Kundengewinnung und Abgrenzung vom Wettbewerb.

So wissen die meisten Unternehmen der Studie zufolge zwar, dass sie Wert auf SEO legen sollten – aber nicht, mit welchen Strategien sie ihr Ranking positiv beeinflussen können.

Im Durchschnitt kennt ein Viertel der Befragten gängige SEO-Techniken gar nicht. So wissen 21 Prozent der KMUs nicht, wie wichtig Bloggen und Content-Erstellung für ein gutes Ranking sind. 26 Prozent wissen nicht, welche wichtige Rolle die Onpage-Optimierung spielt. Mit lokaler Suchmaschinenoptimierung und Linkbuilding kennen sich 24 bzw. 25 Prozent nicht aus. Und 29 Prozent glauben, dass eine neue Website sofort nach dem Launch von alleine rankt.

Veraltete SEO-Techniken

Diejenigen, denen SEO etwas mehr sagt, setzen oftmals auf überholte Techniken. So halten 38 Prozent Keyword Stuffing, also das Überfrachten einer Website mit Keywords zur Beeinflussung des Rankings, für etwas Positives. Dabei wird diese unerlaubte SEO-Technik von Google überhaupt nicht gerne gesehen. 12 Prozent glauben auch, es sei SEO-technisch in Ordnung, Duplicate Content zu veröffentlichen, also Inhalt, der von einer anderen Seite kopiert wurde. Doch ebenso wie Keyword Stuffing kann das Veröffentlichen von duplizierten Inhalten zu negativen Ergebnissen führen. Aufgrund von falschen SEO-Strategien kann Google eine Website abstrafen oder sogar ganz aus dem Index werfen.

Weitere Ergebnisse der Studie:

54 Prozent der Befragten haben kein Budget für SEO. Von den Unternehmen, die Geld für SEO einplanen, gibt der Großteil weniger als 100 US-Dollar pro Monat aus. Allerdings denkt die Mehrheit, dass sie zwischen 100 und 1.000 US-Dollar im Monat ausgeben müssten, um messbare Resultate sehen zu können.

Aktuelle Website-Inhalte? Fehlanzeige!

Ein Drittel der Befragten hat die eigene Website im Hinblick auf Aufbau und Gestaltung seit mehr als einem Jahr nicht mehr aktualisiert. Allerdings sind die Unternehmen, die ihren Webauftritt regelmäßiger aktualisieren, mit ihrem Ranking wesentlich zufriedener als die anderen.

Die Mehrheit denkt, dass 1-2 Mal pro Woche oder häufiger die ideale Frequenz für das Posten von Inhalten auf ihrer Website wäre. 12 Prozent findet hingegen, dass maximal ein paar Posts im Jahr ausreichen.

How often Small Businesses Update their web presence

Wie oft KMUs ihre Website updaten

Fast ein Fünftel der KMUs sind nicht auf Social Media aktiv

19 Prozent der Befragten nutzen soziale Netzwerke gar nicht für ihr Unternehmen. Bei denjenigen, die auf Social Media aktiv sind, liegt Facebook mit großem Abstand vorne. An zweiter Stelle folgen Twitter (40 Prozent), dann LinkedIn (27 Prozent) und Instagram (24 Prozent).

Das Interessante: Nur 35 Prozent derjenigen, die nicht auf Social Media aktiv sind, geben an, mit ihrem Google-Ranking zufrieden zu sein. Eine mögliche Erklärung: Social Signals zeigen, dass ein Thema die Nutzer interessiert. Und positive User-Signale wirken sich positiv auf das Ranking aus.

Diese 3 Dinge können KMUs aus der Studie lernen

Die Studie von Higher Visibility zeigt, dass KMUs wertvolles Ranking-Potenzial verschenken. Aus den Studienergebnissen lassen sich im Wesentlichen 3 Handlungsempfehlungen für kleine und mittelständische Unternehmen ableiten:

  1. Lernen, wie SEO funktioniert

Google bestimmt noch immer maßgeblich, welche Inhalte im Web angezeigt und konsumiert werden. Daher sollten Sie die wichtigsten SEO-Grundlagen kennen und stets auf dem Laufenden bleiben, was Suchmaschinen betrifft. Denn Unwissen schützt vor Strafe nicht und kann zu Ranking-Einbußen führen. So sollten Sie etwa Duplicate Content vermeiden, Metadaten wie den Seitentitel, die Meta Description und Alt-Tags auf Ihrer Seite sinnvoll ausfüllen sowie Keyword Stuffing unterlassen.

Die häufigsten Fehler bei der Onpage-Optimierung hat SEMrush untersucht. Wer solche technischen Basics vernachlässigt, verschenkt wertvolles Potenzial. Wenn Sie, wie etwa die Hälfte der befragten Unternehmen, kein internes SEO-Team haben, sollten Sie über externe Unterstützung nachdenken.

  1. Regelmäßig die Website aktualisieren und frischen Unique Content veröffentlichen

Wie die Studie zeigt, führt das regelmäßige Updaten der Online-Präsenz dazu, dass KMUs mit ihrem Website-Ranking zufriedener sind. Grund genug, die eigene Website inhaltlich, optisch und technisch regelmäßig auf den neuesten Stand zu bringen.

Dazu gehört auch das regelmäßige Posten von frischen Inhalten auf einer Seite, was die Leser freut und Google als positiv bewertet. Denn Websites, die hochwertigen Content mit Mehrwert bieten, spielt die Suchmaschine bevorzugt in den Suchergebnissen aus.

Zu guten Inhalten gehört auch ein ausgewogener Einsatz von Keywords an allen wichtigen Stellen, wie etwa den Überschriften. Synonyme und themenrelevante Begriffe helfen User und Suchmaschine, Texte schneller einzuordnen.

Wie viel Sie veröffentlichen sollten, ist aber individuell verschieden: Nach einer Erhebung von HubSpot sind signifikante Leads-Zuwächse schon ab 6 Blogartikeln im Monat zu sehen. Das Gute: Auch mit kleinerem Budget lassen sich gute Inhalte erstellen und messbare Erfolge verzeichnen.

  1. Auf Social Media-Kanälen aktiv sein

Eine gut aufgestellte Social Media-Präsenz gehört ebenso zu einem professionellen Online-Auftritt und kann sich positiv auf das Ranking auswirken. Wenn Sie Ihr Unternehmen auf Social Media-Kanälen wie Facebook, Twitter und LinkedIn präsentieren, können Sie die Kundenbeziehung stärken und neue User auf Sie aufmerksam machen.

All diese Kanäle helfen dabei, mehr Besucher auf den eigenen Internetauftritt zu leiten. Welche Kanäle Sie bei Ihrer Social-Media-Strategie priorisieren sollten, hängt davon ab, wo Ihre Zielgruppe aktiv ist. Hier finden Sie Tipps für Ihre Content-Strategie auf Facebook, Instagram und Snapchat.

Fazit: Mit relevantem Content punkten

Der Online-Auftritt ist die digitale Visitenkarte von Unternehmen. Kleine Firmen, die verstärkt auf SEO setzen, können sich einen Vorteil gegenüber ihrer Konkurrenz verschaffen, ihr Ranking verbessern und mehr potenzielle Kunden auf ihre Seite bringen.

Neben den technischen Basics trägt vor allem guter und relevanter Content dazu bei, bei Nutzern und Suchmaschinen zu punkten.

 

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Kommentare

Michael S. 31. Juli 2017 - 22:17

Danke für den Hinweis per Email. Der Artikel ist sehr interessant.

Lg
Micha

Antworten

Holger 1. August 2017 - 17:10

Als SEO-Freak kann ich nur bestätigen, dass sich kaum einer mit Suchmaschinenoptimierung auskennt… und wenn, dann noch die im Artikel beschriebenen alten vorsintflutlichen Methoden. Klasse Beitrag, sehr informativ! SEO Content is King!

Antworten

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