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Frei vom Algorithmus: deine Facebook-Beiträge pushen

An Facebook kommt keiner vorbei. Erst recht kein Unternehmen, das Geld verdienen möchte. Facebook ist als Kanal für die Kundenansprache unverzichtbar. Aber: Facebook hat seine eigenen Regeln. Welche Posts werden wo gezeigt? Und wie oft? Welche Unterschiede gibt es zwischen bezahlten und unbezahlten Posts? Für den Facebook-Algorithmus gilt zwar dasselbe wie für den Google-Algorithmus: Alles ist streng geheim. Aber viele Details sind bekannt. Wie kannst du deine Facebook-Beiträge pushen? Wir verraten dir Tipps und Tricks für dein cleveres Social-Media-Marketing.


Wer seine Facebook-Beiträge pushen und damit möglichst viele Besucher erreichen möchte, steht zunächst vor der grundsätzlichen Frage, ob er auf die organische oder bezahlte Reichweite setzt. Was ist überhaupt der Unterschied? Ganz einfach:
 

  • Organische Reichweite: Wie viele User sehen unbezahlte Beiträge?
  • Bezahlte Reichweite: Wie viele User sehen bezahlte Beiträge?

Die Regeln zur Berechnung der organischen gegenüber der bezahlten Reichweite ändert Facebook laufend. Es ist klar, dass die Änderungen meist zugunsten der bezahlten Reichweite erfolgen. So stellen immer mehr Facebook-User einen Rückgang der organischen Reichweiten ihrer Beiträge fest.

Die bezahlten Posts haben den Vorteil, dass der Verfasser gezielt einstellen kann, wer zu welcher Zeit die Posts sehen soll. Der Nachteil liegt auf der Hand: Diese Posts kosten Geld. Aber auch bei den unbezahlten Posts lässt sich vieles optimieren. Vor allem mit gutem Content.

Wie funktioniert der Facebook-Algorithmus?

 
Zugegeben: Den genauen Facebook-Algorithmus kennen wohl nur Marc Zuckerberg und seine engsten Mitarbeiter. Aber es gibt genügend Informationen, mit denen man den wichtigsten Grundlagen dieses Algorithmus auf die Spur kommen kann. Klar ist: Es hängt nicht vom Zufall ab, welche Inhalte dir angezeigt werden. Ob du diesen oder jenen Post siehst, ist abhängig von den vielen Daten, die der Social-Media-Gigant speichert, analysiert und für die eigenen Zwecke nutzt.
 

  • Facebook versucht im Voraus zu erkennen, mit welchen Inhalten deine Follower bevorzugt interagieren würden.
  • Die veröffentlichten organischen Facebook-Beiträge hängen also von den Interessen deiner Fans und Kunden, Interaktionen wie Likes, Shares oder Kommentaren ab.

 
Facebook-Algorithmus

 

Und auch für den Facebook-Algorithmus zählt letztendlich Qualität. Wie stuft die Maschine Qualität ein? Ganz einfach anhand der messbaren User-Reaktionen. Jede Ausblendung durch den Nutzer ist ein Negativ-Votum. Und je mehr Nutzer einen Beitrag wegklicken, umso stärker sind die Indizien, dass der Inhalt für die Zielgruppe keinen Mehrwert bietet. Es gilt einmal mehr die alte Regel: Nur guter Content punktet.

Als Pluspunkt wertet der Algorithmus schnell ladende Inhalte. Gerade für das mobile Internet ist dies wichtig – und die große Mehrheit der Facebook-User ist mit dem Handy unterwegs.

Mit Content deine Facebook-Beiträge pushen

 
Guter Content garantiert Aufmerksamkeit. Aber wie sieht guter Content aus? Eine gewisse Ähnlichkeit zu erfolgreichen Konkurrenten kann hier von Nutzen sein. Sieh dich einmal um, was deine Mitbewerber posten und mit welchen Inhalten sie die User an sich binden. Haben deine Fans Gemeinsamkeiten mit den Followern zielgruppenrelevanter Spitzen-Accounts, zeigt der Facebook-Algorithmus ihnen deshalb auch dein Angebot häufiger.

  • Aber Vorsicht: Auch der Facebook-Algorithmus erkennt Duplicate Content. Abschreiben gilt also nicht. Aber man darf sich natürlich inspirieren lassen.

Je höher der Interaktionsgrad, desto besser. Das gilt für alle Content-Formate. Eine aktive Kommunikation mit deiner Fangemeinde wirkt Wunder und garantiert dir die Treue deiner Follower. Antworte deshalb immer schnell und kompetent auf Kommentare. Jedes Feedback gibt dir Hinweise darauf, wie du dein Angebot und deinen Content weiter optimieren kannst.

Informationen bieten, nach denen die User suchen

 
Gerade für die organische Reichweite sind Ratgeber, Tutorials und andere informative Formate mehr wert als offensichtliche Werbe-Posts. Biete deiner Zielgruppe Informationen, nach denen häufig gesucht wird.

Auch bei Facebook gilt die alte Weisheit: Content is king. Und das Auge sieht bekanntlich mit. Es kommt also auch auf die Form der Informationsvermittlung an. Hierfür bieten sich Texte, Videos, Grafiken und Interviews an. Inspirationen gefällig? Hier ein paar Vorschläge:

 

  • Video-Interviews mit Experten, Kollegen, Fans oder Kunden
  • Wettbewerbe und Gewinnspiele
  • FAQs: Beantworte häufig gestellte Fragen in unterhaltsamer Form. Beispiel: eine Mini-Serie („… und heute geht es um …“)
  • Umfragen oder direkte Fragen an die Fans
  • Mitarbeiter-Vorstellungen in loser Reihenfolge
  • Veröffentliche ein treffendes Zitat, das zu deinem Unternehmen passt, zum Beispiel als Meme in einer Box.
  • Content Curation: Sammle Informationen zu einem bestimmten Thema aus unterschiedlichen Quellen und stelle sie in einer Zusammenfassung deinen Usern vor.

Lohnende Content-Varianten sind außerdem Rabattaktionen und Gewinnspiele. Diese Formate werden oft von Freunden geteilt. So verbreitet sich deine Botschaft mithilfe deiner Fans. Aber Vorsicht: Facebook verbietet es den Verfassern von Beiträgen, zum Teilen aufzurufen. Aber wenn der Content gut ist, ist ein solcher Hinweis auch nicht erforderlich.
 

Bilder für den Text

Ein Text ohne Bild wird nachweislich seltener gelesen als ein ansprechend illustrierter Online-Beitrag. Aussagekräftige Fotos und Grafiken ziehen die Blicke der Nutzer auf sich. Sie erhöhen die Chance, dass ein Beitrag angeklickt wird, ganz entscheidend. Was wäre ein Textbeitrag über ein Ereignis in eurem Büro ohne ein dazu passendes Foto? Es sind immer die Gesichter, die hinter deinem Unternehmen stehen. Ob bei der Arbeit, auf Messen oder auf der Firmenfeier: Wo es menschelt, hinterlassen User gern einen Like, Smiley oder ein Herzchen. Das wertet deinen Content zusätzlich auf.
 

Zurück nach Hause: Links zu deiner Website

Nutze Links, um Fans direkt auf deine Website zu bringen. Denn nur dort hast du das alleinige Hausrecht und musst dich nicht nach den Vorgaben von Facebook richten. Besonders wichtig ist die Kontrolle der Meta-Description deiner Website, denn diesen Text übernimmt Facebook für die Kurzbeschreibung deiner Website – genau wie Google. Beachte aber immer, dass sich der User, der einmal auf den Link klickt, oft nicht zu deiner Facebook-Seite zurückkehrt.
 

Kontrolle ist besser

Gute Inhalte sind immer zielgruppengenau ausgerichtet. Doch welcher Content entspricht den Interessen der Zielgruppe und weckt Emotionen? Auch wenn es um Gefühle geht: Am besten helfen glasklare Analysen – also Zahlen, Daten und Fakten. Für ein effektives und aufschlussreiches Monitoring stellt dir Facebook unter dem Menüpunkt „Statistiken“ die gewünschten Informationen zur Verfügung. Das sind vor allem die User-Reaktionen auf deine Posts. Welche Beiträge kommen besonders gut an? Die Reaktionen der Community sind die beste Basis für eine kontinuierliche Weiterentwicklung deines Contents und damit der Inhalte, die du pushen solltest.
 

Storytelling – auch für Posts

Das gute alte Textformat ist nach wie vor die Basis für guten Content. Das haben auch Marketingprofis erkannt und setzen auf Storytelling. Wer verständlich schreibt und Inhalte präsentiert, die für die Zielgruppe relevant sind, kann sicher sein, Gehör zu finden. Gute Texte sind kurz und knackig – und sie haben eine klare Botschaft. Dazu kommen noch drei Punkte, die einen Text als Facebook-Beitrag unwiderstehlich machen:

1. eine zündende Überschrift,
2. ein passendes Bild (bzw. Grafik, Video usw.)
3. und ein einladender Call-to-Action (zum Beispiel ein Link zu deiner Seite).

Eine korrekte Rechtschreibung und die Vermeidung von Tippfehlern sollten selbstverständlich sein. Denn Fehler wirken unseriös und werfen ein schlechtes Licht auf dein Unternehmen. Frage deshalb am besten einen oder zwei Kollegen, ob sie den Text kurz gegenlesen – oder lass den Text gleich von professionellen Textern schreiben.

 

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Bewegte Bilder für die Botschaft

 
Videos sind beliebt – auch für die Übermittlung von Content. Ein Clip startet automatisch, so lange der User nicht die Option AutoPlay deaktiviert hat. Kurze und knackige Videos haben mehr Chancen auf Beachtung als ellenlange Beiträge. Wichtig: Nicht jeder Surfer hat seine Lautsprecher aktiviert. Im Idealfall sollte das Video auch ohne Ton verständlich sein.

  • Gute – und vor allem schnell ladende – Alternativen zu Videos sind animierte Gifs.
    Gleiches gilt für Infografiken, die ein Thema veranschaulichen.

Bei all diesen Formaten muss aber beachtet werden, dass Facebook deren Inhalte nur schwer deuten kann. Dafür eignet sich am besten ein erklärender Text.

Es muss nicht immer Facebook sein

 
Social Media ist gleich Facebook? Diese Gleichung stimmt schon lange nicht mehr. Denn wer mit seinen Freunden online vernetzt ist, nutzt dafür meist mehrere Kanäle. Deshalb setzt zielgruppenorientiertes Content Marketing auf alle Kanäle. Dazu gehören zum Beispiel:
 

  • Instagram . Das Portal für Fotos und Videos ist einer der beliebtesten Social-Media-Kanäle. Obwohl Bilder im Vordergrund stehen, sind hier auch Texte möglich – mit bis zu 2.000 Zeichen. Übrigens: Instagram-Konten lassen sich mit Facebook verbinden.
  • Ein weiterer Kandidat für die Unterstützung deiner Content-Strategie ist Twitter. Die Begrenzung auf 280 Zeichen pro Tweet sehen viele Texter weniger als Behinderung, sondern als Herausforderung an. Kurze und knackige Texte sind nicht einfach zu formulieren – aber sie wirken gezielt.
  • Bei YouTube geht es nur um Videos. Hier kannst du einen Kanal mit eigenen Abonnenten aufbauen. Teile deine Clips in sozialen Medien und fordere deine Fans auf, das Gleiche zu tun. Die selbst erstellten Videos kannst du außerdem in deine eigenen Webseiten einbauen.

Starke Kanäle: Messenger und Chats

 
Auch Online-Chats wie WhatsApp, Snapchat oder Facebook Messenger werden in großem Umfang für geschäftliche und private Unterhaltungen genutzt. Vor allem geschlossene Gruppen für Menschen mit ähnlichen Interessen lassen sich gezielt für das Marketing nutzen. Wenn du Fans oder Kunden zur Mitgliedschaft in solchen Gruppen bewegst, kannst du diese Mikrokanäle gezielt nutzen, um Bilder, Links und Textnachrichten zu verbreiten. Die Streuverluste tendieren dabei gegen null. Der Tipp: Weise deine Fans bei Facebook auf die exklusive Kommunikation im Messenger hin. Nutze dafür auch andere Kanäle wie zum Beispiel deine eigene Website.


 
Facebook-Algorithmus

Posten – wann und wie oft?

 
Der beste Content ist wirkungslos, wenn er zum falschen Zeitpunkt veröffentlicht wird. Welche Uhrzeit ist optimal? Und wie oft sollte man posten? Eine feste Regel für die ideale Häufigkeit gibt es nicht, sie ist immer individuell. Deine Themen und Inhalte bestimmen die Intervalle.

  • Wähle die goldene Mitte, um deine Fans weder zu nerven noch in Vergessenheit zu geraten.

Wichtig ist vor allem, auf Rückfragen der User möglichst zeitnah zu antworten. Auch diese Wartezeit wird von Facebook registriert. Schnelle Reaktionen sind immer ein Pluspunkt.

Übrigens: Das richtige Timing hängt auch von der Plattform ab, auf der du deine Inhalte postest. Was für Facebook gilt, gilt nicht unbedingt für Instagram, Twitter oder LinkedIn. Welche Uhrzeit ist für welchen Kanal optimal? Antworten gibt dir diese Infografik.

Fazit

 

Erfolg auf Facebook ist kein Hexenwerk, aber auch kein Selbstläufer. Der Schlüssel zu einer besseren Reichweite (auch mit unbezahlten Posts) ist abwechslungsreicher und zielgruppenrelevanter Content, der gut verpackt ist. Zum Beispiel mit Bildern, aufmerksamkeitsstarken Überschriften und vor allem mit guten Texten kannst du deine Facebook-Beiträge pushen. Dann erreichen deine Posts die Zielgruppe auch ohne komplizierte Algorithmus-Analyse.
 

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Kommentare

Stichpunkte zum Vortrag 8. August 2019 - 23:34

großartiger Post! vielen herzlichen Dank für diese Tipps und Tricks

Antworten

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