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12 nützliche Tools für Blogger

Wir stellen 12 Programme vor, die dir das Leben als Blogger leichter machen. Zum Beispiel Bildbearbeitungsprogramme für die optische Auflockerung deiner Posts.


Es gibt kaum verlässliche Statistiken über die Anzahl der Blogger in Deutschland, aber die Zahl dürfte im mittleren sechsstelligen Bereich liegen. Laut Wikipedia sind hierzulande etwa 300.000 Blogger aktiv. Die Themen sind so reichhaltig wie das Leben. Neben Mode- und Beautyblogs gibt es Food-, IT-, Politik-, Spielzeugblogs und vieles mehr. Den größten Zuwachs erzielen Videoblogs, die über Kanäle wie YouTube kommunizieren.
 
Klar: Jeder Blogger benötigt Tools, um sich die Arbeit zu erleichtern. Doch welche Programme sind Must-haves und welche sind vielleicht nur Nice-to-haves? Wir haben uns einmal umgesehen und zwölf Tools unter die Lupe genommen.

Mit passenden Tools Bilder optimieren

 
Kein Content ohne gute Aufmachung: Deshalb müssen für jeden Beitrag – zum Beispiel für Social Media – Bilder und Grafiken her. Tools für die Bilderstellung und Bildbearbeitung machen dem Blogger das Leben leichter. Fotos sollten sauber bearbeitet sein, beispielsweise mit Photoshop von Adobe. Photoshop ist jedoch recht teuer. Nicht jeder Blogger möchte sich mit diesem sehr umfangreichen Grafiktool beschäftigen. Für Blogger und Website-Betreiber eignen sich als kostengünstige Alternativen etwa folgende Programme für die Bearbeitung von Bildern:
 
 
1. Preiswert für Einsteiger: Photoshop Elements
 
Die kostenpflichtige Software Photoshop Elements eignet sich gut für Einsteiger. Elements bietet umfangreiche Funktionen zur Bildbearbeitung. Neben Retuschieren, Restaurieren und Optimieren von Fotos ist auch kreatives Arbeiten möglich – vor allem dank vieler Filter und Ebenen. Wem die Beschränkungen der Software im Vergleich zur Vollversion zu eng werden, dem bietet elementsplus.net Abhilfe. Hier erhält man weitere Funktionen und ist zudem kostengünstig dabei. Photoshop Elements gibt es für Windows und Mac.
 
 
2. Einfach und unterhaltsam: Photoscape
 
Ebenso für Windows und Mac ist die Software Photoscape ausgelegt. Der große Pluspunkt: Photoscape ist Freeware. Das Programm für die „einfache und unterhaltsame“ Bildbearbeitung hat jede Menge Funktionen an Bord. Fotos können mit verschiedenen Filtern verändert und optimiert werden. Auch GIF-Animationen und Screenshots sind möglich. Mit dem Color Picker lassen sich Farben auswählen, um zum Beispiel passende Hintergründe zu kolorieren. Photoscape ist eine interessante Lösung für alle, die regelmäßig viele Bilder für ihren Blog oder Social Media bearbeiten.
 
 
3. Der vielseitige Klassiker: Gimp
 
Gimp ist ein Klassiker auf dem Gebiet der Bildbearbeitungsprogramme. Die kostenlose Software läuft unter Windows, macOS und Linux. Der Name ist Programm: GIMP steht für GNU Image Manipulation Program. Verschönern, verändern, optimieren. Neben reinen Fotobearbeitungs-Funktionen bietet Gimp viele Tools für eigene Grafikdesign-Kompositionen. Das funktioniert sogar vollautomatisch mit GIMP-Skripten. Über Plug-ins kann die CMYK-Unterstützung nachgerüstet werden. Gimp ist ein tolles Einsteigertool, wird aber auch von Profis geschätzt.
 

Eyecatcher statt Zahlenkolonnen: Grafiken erstellen

 
Der Mensch ist ein visuell veranlagtes Wesen. Die Wahrnehmungspsychologie hat herausgefunden, dass Menschen ungefähr 80 Prozent von dem behalten, was sie sehen – aber nur 20 Prozent von dem, was sie als Text lesen. Visueller Content wird 40-mal häufiger über Social Media geteilt. Und Posts mit Grafiken bekommen dreimal so viele Kommentare und Klicks wie Beiträge ohne Abbildungen. Diese Zahlen dürften jeden Blogger überzeugen, etwas Zeit in die Erstellung von Grafiken zu investieren. Dafür musst du kein Grafikdesign-Studium absolvieren. Es kommt auf die passende Software an.
 
 
4. Überzeugend auf den ersten Blick: Infogr.am
 
Im Social Web werden zunehmend mehr Infografiken geteilt. Infografiken sind überzeugender als langweilige Zahlenkolonnen – sie ziehen die Blicke der User auf sich. Ähnlich wie Fotos werden Grafiken damit zu einem interessanten Content-Marketing-Instrument. Hierfür gibt es zum Beispiel Infogram.
 
Die Basic-Version von Infogram ist kostenlos. Für mehr Features muss man zahlen.
 
 
5. Einfach, intuitiv, effektiv: Piktochart
 
Piktochart ist ein einfaches Tool mit übersichtlicher Benutzeroberfläche. Es bietet eine große Vielfalt an Darstellungsmöglichkeiten, die per Drag & Drop zu bedienen sind. Auch mit dieser Software lassen sich komplexe Daten einfach und übersichtlich als Infografik darstellen.
 
Bestehende Grafiken, Icons oder Landkarten können für individuelle Zwecke angepasst und mit eigenen Bildern kombiniert werden. Diagramme und neue Infografiken lassen sich mit unterschiedlichen Vorlagen und Hintergründen erstellen. Die Ergebnisse sind ideal für die Nutzung in Blogs und Social Media.
 
Die Basisversion ist kostenlos, der Professional Account und die Team-Version mit vielen Vorlagen und Funktionen sind kostenpflichtig.
 
 
6. Easy und umfassend: Easel.ly
 

Daten sind langweilig, Grafiken sind hip: Das Tool Easel.ly bietet ein riesiges Spektrum an vorgefertigten und veränderbaren Infografik-Templates. Die Themen erscheinen schier unendlich. Nach der Anmeldung ist die Nutzung von Easel.ly kostenlos. Ein Chat links unten auf der Seite hilft dir bei Problemen. Die kostenlose Version ist fürs Erste sehr hilfreich, um Statistiken in eine ansprechende Optik zu bringen. Die kostenpflichtige Version bietet noch viel mehr Möglichkeiten.
 
 
7. Kreativ arbeiten mit Canva
 
Auch Canva hilft dir bei der Erstellung von Illustrationen für Blogs oder Social-Media-Kanäle. Vom Logo über Banner, vom Briefbogen bis zur Visitenkarte gibt es Templates, die zum Experimentieren einladen. Die Ergebnisse von Infografiken lassen sich in Mindmaps, professionelle Balken-, Linien-, Kreisdiagramme oder Organigramme integrieren.
 
Canva ermöglicht es, Layouts für Facebook und Twitter in der entsprechenden Größe anzulegen. Eine Vielzahl an kostenlosen Bildern, Templates, diversen Foto-Filtern, Textmodulen und Hintergründen sorgen für Spaß beim Arbeiten mit Canva. Wer sich für das Programm interessiert, kann es 30 Tage lang kostenlos testen.

Effektiv bloggen mithilfe von Tools

Content planen und managen – Tools für effektives Arbeiten

 
Neben der Erstellung von Texten beansprucht die Planung von regelmäßigen Artikeln und deren Veröffentlichung auf Social-Media-Kanälen einen weiteren Teil der Blogarbeit. Damit dir auch diese Tätigkeiten leichter fallen, ergibt es Sinn, einen Blick auf weitere Tools zu werfen.


8. Aktiv auf allen Kanälen mit Hootsuite
 
Hootsuite macht die kanalübergreifende Kommunikation und Interaktion mit Kontakten auf verschiedenen Social-Media-Kanälen möglich. Das Tool spricht insbesondere Personen und Unternehmen an, die Nachrichten, Stellungnahmen und Kommentare von einem zentralen Dashboard aus beantworten möchten. Dabei werden tiefe Einblicke möglich: beispielsweise, um bestimmte Nutzer im Blick zu behalten, die potenzielle Leads sind oder als Influencer gefiltert werden können. Diese wiederum können in Listen selektiert und erneut geteilt werden. Durch die übersichtliche Gestaltung verschiedener Social-Media-Kanäle ist man rasch in der Lage, gezielt auf Fragen und Kommentare von Nutzern zu reagieren.
 
Hootsuite ist als kostenlose Testversion für 30 Tage erhältlich. Danach ist das Tool kostenpflichtig, wobei der Preis von der Anzahl der Nutzer und genutzten Social-Media-Profile abhängt. Besonders praktisch für Blogger: Die Software erlaubt es, Inhalte für Social Media zur Veröffentlichung im Voraus zu planen oder sie über den Tag oder die Woche verteilt auszuspielen.
 
 
9. Der Content-Allrounder: Buzzsumo
 
Buzzsumo ist ein interessantes und effektives Tool. Es hilft Bloggern herauszufinden, welcher Content die Nutzer zu einem Thema interessiert. Die Software zeigt bei eingegebenen Suchbegriffen die Beliebtheit des Themas in den sozialen Medien Facebook, LinkedIn, Twitter, Google+ und Pinterest an. Basis hierfür sind die Anzahl der Shares im Social Web.
 
Gibt man beispielsweise „Tools für Blogger“ ein, so erhält man sortierte Artikel zu diesem Thema. Die Eingabe eines beliebigen Keywords, wie ‘E-Mobility‘ führt schnell zum Kern der Sache. Hier erhält man über 3.500 Zuweisungen zum Keyword einschließlich der jeweiligen Angaben für das Social Web. So zeigt Buzzsumo für das gewählte Thema direkt an, welche Artikel die höchste Aufmerksamkeit der Nutzer im Web generieren.


 
Buzzsumo-Beispiel für „Blogger Tools”
 
Über diese Software lässt sich gut recherchieren, welche Artikel des eigenen Blogs in einem bestimmten Zeitraum am beliebtesten waren. Gleichzeitig kann man einen Blick auf die meistgeteilten Inhalte der Konkurrenz werfen. Es gibt eine 7-Tage-Test-Version, mit der man die Möglichkeiten von Buzzsumo unverbindlich ausprobieren kann. Die Pro-Version ist kostenpflichtig.
 
 
10. Fit auf Social Media mit Buffer
 
Auch mit Buffer ist man gut unterwegs, um das Posten auf verschiedenen Social -Media-Kanälen einfacher zu gestalten. Verschiedene Profile bei Facebook, Instagram, Pinterest, Twitter oder LinkedIn lassen sich problemlos managen. Die Möglichkeit zur Auswertung der Posts und Klicks auf gepostete Links macht die Software zu einem interessanten Tool. Buffer macht Content-Management für verschiedene Social-Media-Portale einfacher.
 
Mit 15 US-Dollar im Monat lassen sich bereits acht Social-Media-Profile verwalten. Wer Buffer erst einmal ausprobieren möchte, kann dies unverbindlich tun: Die 7-Tage-Testversion ist kostenlos.
 
 
11. Microsoft To-Do – Aufgabenplanung mit dem Marktführer
 
Wunderlist war eine viel genutzte Organisations-App, die auch bei Bloggern beliebt war. Aber Wunderlist gibt es leider nicht mehr. 2015 kaufte Microsoft das Tool und stellte sein Programm To-Do als Nachfolger vor. Das schlichte Tool beschränkt sich auf die wichtigsten Features einer Aufgabenplanung und ist deshalb vor allem wegen der Übersichtlichkeit und leichten Bedienbarkeit beliebt. Sämtliche Aufgaben lassen sich in einzelne Schritte zerlegen und du kannst dich automatisch an Termine erinnern lassen.
 
Alle relevanten Betriebssysteme werden dabei unterstützt – auch Android. So steht der mobilen Nutzung nichts im Weg. Microsoft To-Do ist kostenlos für jeden, der über ein Microsoft-Konto verfügt.
 
 
12. Ordnung mit Organisationskarten: Trello

Trello bietet für jedes Projekt Organisationskarten an, die alle Einzelaktivitäten gliedern und visualisieren. Das macht die Arbeit für Blogger übersichtlich und einfach. Per Drag and Drop ist es einfach zu steuern. Mit der Workflow-Automatisierung kann man Künstliche Intelligenz für sich arbeiten lassen.
 
Boards, Listen und Karten helfen dabei, Projekte zu organisieren und immer den Überblick zu behalten. Auch andere Apps, mit denen du arbeitest, lassen sich in den Trello-Workflow integrieren. Und das alles geräteübergreifend.
 
In der Basisversion ist Trello kostenlos. Die Business-Version ist kostenpflichtig.

Screen Trello

Fazit

 
Das Rad muss nicht immer neu erfunden werden. Deshalb gibt es auch für Blogger viele hilfreiche Tools, die dir die Arbeit erleichtern. Mit kreativen Fotos, selbst erstellten Infografiken und effizienten Verwaltungs-Tools wird der eigene Blog zum Erfolg.
 
 

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