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12 nützliche Tools für Blogger

Rund 400.000 Blogger sind allein in Deutschland auf unterschiedlichsten Blogs aktiv. Neben Mode- und Beautyblogs erfreuen sich Leser zunehmend an Food Blogs. Den größten Zuwachs erzielen Videoblogs, die über Kanäle wie YouTube kommunizieren.

Haben Blogger Ideen zu einem Thema entwickelt, strukturiert und aufgeschrieben, brauchen sie natürlich Tools, um sich das Bloggerleben leichter zu gestalten. Wir betrachten Tools, die helfen, Bilder zu bearbeiten, Grafiken zu erstellen und Content für Social Media aufzubereiten. Welche Tools sind „must have”, welche eher „nice to have”?

Bilder bearbeiten

Die Anreicherung von Texten mit Bildern macht einen Blog wesentlich interessanter. Fotos sollten sauber bearbeitet sein, beispielsweise mit Photoshop von Adobe. Photoshop ist jedoch recht teuer und nicht jeder Blogger möchte sich mit diesem sehr umfangreichen Grafiktool beschäftigen. Für Blogger und Website-Betreiber eignen sich als kostengünstige Alternativen etwa folgende Programme für die Bearbeitung von Bildern:

1. Photoshop Elements

Die Software Elements (Preis ca. 80,00 €) eignet sich für Einsteiger und bietet umfangreiche Funktionen zur Bildbearbeitung. Neben der Bearbeitung von Fotos ist auch kreatives Arbeiten aufgrund vieler Ebenen und Filter möglich. Mit elementsplus.net erhält man weitere Funktionen und ist zudem kostengünstig dabei. Photoshop Elements gibt es für Windows und Mac.

2. Photoscape

Ebenso für Windows und Mac ist die Software Photoscape ausgelegt. Diese kostenlose Software eignet sich vor allem für die Bildbearbeitung und hat dazu jede Menge Funktionen an Bord. Fotos können mit verschiedenen Filtern verändert und optimiert werden und es lassen sich GIF-Animationen erstellen. Photoscape ist eine interessante Lösung für diejenigen, die regelmäßig viele Bilder für ihren Blog oder Social Media bearbeiten wollen.

3. Gimp

Gimp ist eine kostenlose Bildbearbeitungs-Software, die sowohl unter Windows als auch unter Linux arbeitet. Neben reinen Fotobearbeitungs-Funktionen bietet Gimp viele Tools, um eigene Grafikdesign-Kompositionen vorzunehmen. Über Plug-ins kann die CMYK-Unterstützung nachgerüstet werden. Somit ist Gimp als gutes Einsteigertool zu sehen.

Grafiken erstellen

Der Mensch ist ein visuell veranlagtes Wesen. Die Wahrnehmungspsychologie besagt, dass Menschen ungefähr 80 Prozent von dem was sie sehen behalten – aber nur 20 Prozent, von dem, was sie als Text lesen. Visueller Content wird 40 Mal häufiger über Social Media geteilt. Posts mit Grafiken bekommen 3-mal so viele Kommentare und Klicks wie Beiträge ohne Abbildungen.

4. Infogr.am

Im Social Web werden zunehmend mehr Infografiken geteilt. Ähnlich wie Fotos werden Grafiken damit zu einem interessanten Content Marketing-Instrument.

Die nachstehende Infografik ist mit „infogr.am“ erstellt. Sie zeigt, wie viel mehr Views möglich sind, wenn Content mit Fotos angereichert ist. Nach Anmeldung gelingt es umgehend, mit Infogr.am ein Balkendiagramm zu erstellen. Interessant dabei ist, dass beim Anklicken der Seite sogleich ein Chat startet, über den man professionelle Hilfestellungen erhalten kann.

5. Piktochart

Piktochart ist ein einfaches Tool mit übersichtlicher Benutzeroberfläche. Es bietet eine große Vielfalt an Darstellungsmöglichkeiten, die per Drag & Drop zu bedienen sind. Auch mit dieser Software lassen sich komplexe Daten einfach und übersichtlich als Infografik darstellen.

Bestehende Grafiken, Icons oder Landkarten können für individuelle Zwecke angepasst und mit eigenen Bildern kombiniert werden. Diagramme und neue Infografiken lassen sich mit unterschiedlichen Vorlagen und Hintergründen erstellen. Die Ergebnisse sind für Blogs und Social Media zu nutzen. Die Basisversion ist kostenlos, der Professional Account mit vielen Vorlagen und Funktionen kostet 290 US-Dollar jährlich.

6. Easel.ly

Das Tool bietet ein riesiges Spektrum an vorgefertigten und veränderbaren Infografik-Templates. Die Themen erscheinen schier unendlich. Nach der Anmeldung ist es kostenlos.

7. Canva

Auch Canva hilft bei der Erstellung von Illustrationen für Blogs oder Social Media-Kanäle. Vom Logo über Banner, vom Briefbogen bis zur Visitenkarte gibt es Templates, die zum Experimentieren einladen. Die Ergebnisse von Infografiken lassen sich in Mindmaps, professionelle Balken-, Linien-, Kreisdiagramme oder Organigramme integrieren. Canva ermöglicht es, Layouts für Facebook, Twitter und Google+ in der entsprechenden Größe anzulegen. Eine Vielzahl an kostenlosen Bildern, Templates, diversen Foto-Filtern, Textmodulen und Hintergründen sorgen für Spaß beim Arbeiten mit Canva. Es wird in einer freien Version für Drag & Drop-Einzelarbeitsplätze angeboten, ansonsten stehen ein Abo für 13 US-Dollar und eine Enterprise-Lösung zur Verfügung.

Content planen und managen

Neben der Erstellung von Texten beansprucht die Planung von regelmäßigen Artikeln und deren Veröffentlichung auf Social Media-Kanälen einen weiteren Teil der Blogarbeit. Damit auch diese Tätigkeiten leichter fallen, macht es Sinn, einen Blick auf weitere Tools zu werfen.

8. Hootsuite

Mit dieser Software ist es möglich, die Kommunikation und Interaktion mit Kontakten auf verschiedenen Social Media-Kanälen übergreifend zu steuern. Hootsuite spricht insbesondere Personen und Unternehmen an, die Nachrichten, Stellungnahmen und Kommentare von einem zentralen Dashboard aus beantworten möchten. Dabei werden tiefere Einblicke möglich, so beispielsweise, um bestimmte Nutzer im Blick zu behalten, die potentielle Leads sind oder als Influencer gefiltert werden können. Diese wiederum können in Listen selektiert und erneut geteilt werden. Durch die übersichtliche Gestaltung verschiedener Social Media-Kanäle ist man rasch in der Lage, gezielt auf Fragen und Kommentare von Nutzern zu reagieren.

Hootsuite ist als Freeversion für Einzelpersonen erhältlich. Professional-, Team- und Enterprise-Lösungen kosten bis zu 99 € im Monat. Besonders praktisch für Blogger: Die Software erlaubt ebenso, Inhalte für Social Media zur Veröffentlichung im Voraus zu planen oder sie über den Tag oder die Woche verteilt auszuspielen.

9. Buzzsumo

Buzzsumo ist ein interessantes und effektives Tool. Es hilft Bloggern herauszufinden, welcher Content die Nutzer zu einem Thema interessiert. Die Software zeigt bei eingegebenen Suchbegriffen die Beliebtheit des Themas in den sozialen Medien Facebook, LinkedIn, Twitter, Google+ und Pinterest an. Basis hierfür sind die Anzahl der Shares im Social Web.

Gibt man beispielsweise „Tools für Blogger“ ein, so erhält man sortierte Artikel zu diesem Thema. Die Eingabe eines beliebigen Keywords, wie ‘E-Mobility‘ führt schnell zum Kern der Sache. Hier erhält man über 3.500 Zuweisungen zum Keyword einschließlich der jeweiligen Angaben für das Social Web. So zeigt Buzzsumo für das gewählte Thema direkt an, welche Artikel die höchste Aufmerksamkeit der Nutzer im Web generieren.

Buzzsumo Beispiel: „Tools für Blogger”

Über diese Software lässt sich gut recherchieren, welche Artikel des eigenen Blogs in einem bestimmten Zeitraum am beliebtesten waren. Gleichzeitig kann man einen Blick auf die meistgeteilten Inhalte der Konkurrenz werfen. Der Standard-Account von Buzzsumo ist kostenlos. Das kostenlose Tages-Limit ist allerdings schnell aufgebracht, so dass das Tool nur wirklich tauglich ist, wenn eine Vollversion erworben wird (Professional-Account ab 99 US-Dollar/Monat).

10. Buffer

Auch mit Buffer ist man gut unterwegs, um das Posten auf verschiedenen Social Media-Kanälen einfacher zu gestalten. Verschiedene Profile bei Facebook, Twitter, Google+ oder LinkedIn lassen sich problemlos managen. Die Möglichkeit zur Auswertung der Posts und Klicks auf gepostete Links macht die Software zu einem interessanten Tool. Ein kostenloser Account ist verfügbar; ab 10 US-Dollar im Monat lassen sich bis zu 10 Social Media-Profile verwalten.

11. Wunderlist

Wunderlist ist ein praktisches Tool für kleine Arbeitsgruppen oder Blogpartner. Das Tool ermöglicht das Teilen verschiedener Listen mit anderen Nutzern. Es ist hilfreich, da es sich einfach bedienen lässt und übersichtlich ist. So eignet sich Wunderlist etwa, um Ideen für Blog-Projekte und Content zu notieren und zu organisieren. Diese Listen lassen sich dann mit anderen Nutzern teilen, die diese kommentieren und wieder zurücksenden. In der Basisversion ist die Software kostenlos; in der nächsten Kategorie sind ca. 4,50 € fällig – jedoch ist damit eine unlimitierte Datengröße verbunden.

12. Trello

Trello bietet für jedes Projekt Organisationskarten an, die alle Einzelaktivitäten gliedern und visualisieren. Per Drag & Drop ist es einfach zu steuern. In der Basisversion ist es kostenlos; der Business-Level kostet ca. 5 US-Dollar/ Monat.

Screen Trello

Fazit

Für Blogger gibt es viele hilfreiche Tools, das Rad braucht man nicht ständig neu zu erfinden. Einschließlich kreativer eigener Fotos, selbst erstellter Infografiken und effizienter Verwaltungs-Tools wird der eigene Blog zum Erfolg.

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