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WordPress SEO: Dein Weg zum besseren Ranking

Als weltweit meist verwendetes Content-Management-System (CMS) ist WordPress äußerst SEO-freundlich. So viel ist klar. Das bedeutet allerdings nicht, dass die bloße Installation der Software schon ein gutes Ranking verspricht.

WordPress SEO


Doch keine Sorge: Die traditionellen Suchmaschinenoptimierungen lassen sich ohne viel Aufwand und Expertenwissen durchführen. Schau dir diese Anleitung an, um die besten WordPress-Praktiken in puncto SEO zu erfahren.

Warum brauchst du WordPress-SEO-Tipps?

 
Out of the box landet eine WordPress-Seite wohl kaum auf den ersten Positionen in der Google-Suche. Mit der richtigen Umsetzung simpler Techniken kannst du den organischen Traffic aber stark steigern. Die organische Suche gilt als eine der lukrativsten Online-Marketing-Kanäle. Eine gute Platzierung in den Suchergebnissen bedeutet gleichermaßen mehr Klicks und Umsatz. Relevante Inhalte allein reichen jedoch nicht – sie müssen auch auffindbar sein. Nur dann können sie Seitenbesucher zu Kunden konvertieren.
Suchmaschinenoptimierung ist unentbehrlich, wenn es darum geht, sich von der Konkurrenz abzuheben. Unterbewusst schenken User den ersten Suchergebnissen und somit der Marke hinter einer Webseite mehr Vertrauen, schließlich ist sie nicht umsonst ganz vorn platziert.
Ein weiterer eindeutiger Vorteil ist, dass eine SE-optimierte Website nachhaltig Ergebnisse liefert. Dennoch ist Suchmaschinenoptimierung ein laufender Prozess. Google belohnt nur gepflegte, aktuelle Seiten und hochwertigen Content mit einem Top-Ranking auf den vorderen Rängen.

Basis einer SE-optimierten Website

 
SEO-Maßnahmen können noch so sauber umgesetzt sein. Fehlt die Basis für eine suchmaschinenfreundliche Website, lässt der Erfolg auf sich warten.
Faktoren wie die Ladezeit sind ein sehr wichtiges Ranking-Kriterium bei Google. Erreichen kannst du eine kurze Ladezeit und in der Folge eine bestmögliche SEO-Performance, indem du auf einen Hosting-Provider mit moderner Servertechnologie setzt. Ausfälle und lange Ladezeiten begünstigen einen starken Ranking-Verlust. Bist du mit der Performance deiner Website unzufrieden, lohnen sich ein Webhosting-Vergleich und ein eventueller Umzug der WordPress-Website.

Eine weitere Grundlage ist ein SEO-freundliches WordPress Theme. Als wichtigstes Kriterium zählt hier responsives Design, welches durch Googles Umstellung auf den Mobile-First-Index noch mehr an Bedeutung gewonnen hat. Der Quellcode des Themes sollte sauber und kompakt sein, um die Ladezeit erfolgreich zu reduzieren. Achte auch darauf, dass das Theme laufend weiterentwickelt wird. Dadurch werden Sicherheitslücken rasch geschlossen, was für ein gutes Ranking unvermeidbar ist.

Nutze außerdem unbedingt ein SSL-Zertifikat. Diese meist kostenlos erhältlichen Zertifikate ermöglichen eine verschlüsselte Übertragung zwischen dem Browser eines Seitenbesuchers und dem Webserver. Du erkennst es am https:// vor einer URL. Google legt großen Wert auf Sicherheit. Demnach hast du ohne gültiges SSL-Zertifikat schlechte Chancen auf eine gute Platzierung in den Suchergebnissen.

Suchmaschinen erlauben, deine Website zu indexieren

 
Bevor du dein WordPress SE optimierst, solltest du unbedingt prüfen, ob deine Website für Google überhaupt zugänglich ist. Ein unscheinbares Häkchen falsch gesetzt – schon werden die Suchmaschinen davon abgehalten, deine Website zu crawlen. Diese Einstellung kannst du im Backend unter „Einstellungen“ > „Lesen“ überprüfen. Bei dem Punkt „Sichtbarkeit für Suchmaschinen“ darf kein Häkchen gesetzt sein. Vorausgesetzt natürlich, du willst, dass deine Website bei Google und Co. gefunden werden kann. Befindet sich die Website noch im Aufbau, kann es durchaus sinnvoll sein, sie vorerst nicht crawlen zu lassen – vor allem, wenn du noch Änderungen an der URL-Struktur vornehmen möchtest. Diese kannst du ohne entsprechende Weiterleitungen anpassen, solange deine Website noch nicht indexiert wurde und keine Backlinks erhält.
 
Website indexieren

URLs mit oder ohne www.?

 
Rein auf Suchmaschinenoptimierung bezogen bietet www in der URL keinen Vorteil. Eine www-Adresse profitiert nicht automatisch von besserem Ranking. Früher jedoch war www ein fester Bestandteil einer URL. Der Benutzerfreundlichkeit wegen tendieren daher viele Webmaster zu einer www-Domain. Passt eine möglichst kurze Domain perfekt zu deiner Marke, kannst du www aber einfach weglassen. Google behandelt die www- und nicht-www-Variante einer URL als separate Verweise auf verschiedene Seiten. Um Duplicate Content zu vermeiden, ist es daher wichtig, dass du dich für eine Version entscheidest. Du kannst Google deine bevorzugte URL-Struktur mitteilen – zum Beispiel mittels einer Sitemap oder dem HTTP-Header rel=“canonical“. Im WordPress-Backend hast du außerdem die Möglichkeit, eine automatische Umleitung zu deiner präferierten Version einzurichten. Lege hierfür deine Wunschadresse in den Feldern „WordPress-Adresse (URL)“ und „Website-Adresse (URL)“ unter „Einstellungen“ → „Allgemein“ fest. Leite danach die andere Variante um.

Sprechende URLs erstellen

 
Eine simple, wirkungsvolle Methode, den organischen Traffic zu erhöhen, ist das Einrichten optimierter Permalinks. Sieh dir folgende URLs an:

www.textbroker.de/?p=87632/

www.textbroker.de/wordpress-seo/

Bei Usern kommt ohne Zweifel die untere, sogenannte sprechende URL besser an. Lesbare URL-Strukturen wirken ansprechender und erhöhen die Benutzerfreundlichkeit. Demnach werden sie in den Suchergebnissen eher aufgerufen. Auch Google kann diese leichter verstehen.

Standardmäßig vergibt WordPress URLs wie im oberen Beispiel gezeigt. Unter „Einstellungen“ → „Permalinks“ kannst du die Permalinks ganz einfach anpassen. Du hast die Wahl zwischen verschiedenen Varianten wie z. B. dem Beitragsnamen oder du erstellst benutzerdefinierte URLs.

Sobald du die URL-Struktur veränderst, musst du eine entsprechende Weiterleitung einrichten. Ansonsten erhalten Nutzer, wenn sie über den alten Link – also auch über die Google-Suche – auf die betroffene Seite gelangen wollen, eine Fehlermeldung. Dementsprechend wirst du Rankingpositionen einbüßen, bis Google die Seite neu indexiert hat. Weiterleitungen kannst du beispielsweise mit dem Plugin RankMath einrichten.

SEO-Plugin installieren

 
Der wohl wichtigste Punkt, um dein WordPress SEO auf Vordermann zu bringen, ist die Installation eines SEO-Plugins. Mithilfe dieser Plugins und ihren zahlreichen Funktionen sind auch technisch nicht so versierte Nutzer in der Lage, SEO Best Practices durchführen. Alleiniges Aktivieren eines SEO-Plugins reicht aber nicht aus, um eine Website bei Google auf den wertvollen Top-Rängen zu platzieren. Es gilt, die Optimierungsmöglichkeiten gekonnt einzusetzen. Einige der wichtigsten Funktionen sind:

  • Keyword-Analyse und -Optimierung
  • Lesbarkeitsprüfung
  • Snippet-Optimierung
  • Duplicate Content aufspüren
  • Archive deaktivieren
  • Title Tags und Meta Descriptions festlegen
  • Interne Link-Vorschläge
  • 301-Weiterleitungen

Das ist nur eine kleine Liste an Beispielen, bei denen dir ein SEO-Plugin ungemein behilflich sein kann.

Am beliebtesten ist derzeit Yoast SEO mit über fünf Millionen Installationen, gefolgt von Rank Math mit über einer halben Million Installationen. Beide Plugins weisen ein 5-Sterne-Rating vor. Lange Zeit galt Yoast SEO als klarer Spitzenreiter, doch Rank Math erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Grund dafür ist unter anderem, dass das Plugin ein wahres Leichtgewicht ist – was zu einer kürzeren Ladezeit führt.

Ein weiteres aufsteigendes SEO-Plugin ist The SEO Framework. Es empfiehlt sich eher für fortgeschrittene Webmaster, da es sich auf technische Faktoren beschränkt. Viele Funktionen, die Technikaffine einfach selbst durchführen können, werden weggelassen. Das Plugin bleibt dabei schnell und übersichtlich.

Anhangseiten für Bilder deaktivieren

 
Eine unerwünschte Funktion von WordPress ist das Erstellen einer Anhangseite für jede Mediendatei. Lädst du ein Bild oder einen anderen Anhang hoch, generiert das CMS eine eigene Unterseite. Auf dieser Seite ist nur der jeweilige Anhang zu sehen und liefert somit keinerlei Mehrwert für User und Suchmaschinen. Google sieht solche Seiten mit Thin Content äußerst ungern, denn sie verbrauchen sinnlos das Crawl-Budget.

Entfernen bzw. weiterleiten kannst du die Anhangseiten mit einem SEO-Plugin wie Yoast SEO. Die Einstellung findest du, wenn du das Plugin aktiviert hast, unter „SEO“ → „Darstellung in der Suche“ → „Medien“. Wähle die Option „Ja“ aus.

Fokus-Keyword setzen

 
In erster Linie solltest du beim Schreiben eines Beitrags deine Seitenbesucher im Kopf haben. Es ist ein Fehler, ausschließlich oder hauptsächlich für die Suchmaschinen zu schreiben und das Hauptkeyword möglichst oft im Text unterzubringen. Google erkennt ein unnatürliches Vorkommen eines Keywords besser als andere Suchmaschinen wie Bing. Achte daher darauf, dass die Keyworddichte nicht zu hoch ist.

Dennoch ist es wichtig, jede Seite, die Traffic über Google generieren soll, auf ein Keyword auszulegen. Schließlich haben Keywords für den Algorithmus immer noch eine Bedeutung. Eine natürliche Verwendung des Schlüsselworts ist ideal. Überprüfen kannst du das ebenfalls mit Yoast SEO. Das Plugin erlaubt, ein Fokus-Keyword festzulegen und analysiert Faktoren wie die Keyworddichte.
 
SEO-Plugin

Google Snippet optimieren

 
Das, was Nutzer bei den Suchergebnissen dazu bewegt, auf deine Website zu klicken, ist das Google Snippet. Es besteht unter anderem aus dem Title Tag und der Meta Description. Der Title Tag ist die blaue Überschrift im Snippet, darunter findest du die Beschreibung, die sogenannte Meta Description.

Oft ist das Google Snippet der erste Berührungspunkt des Users mit deiner Marke. Ein ansprechendes Snippet erhöht die Klickrate, was wiederum zu einem besseren Ranking führen kann. Anpassen kannst du es mit jedem gängigen SEO-Plugin. Standardmäßig lassen sich Title und Description bei WordPress nicht ändern.

Am besten optimierst du das Snippet vorher mithilfe des SERP Snippet Generators von Sistrix. Mit dem Tool kannst du Snippets erstellen und sie in der Desktop- und Mobil-Vorschau ansehen. Du wirst gewarnt, wenn der Titel oder die Beschreibung zu lang ist und möglicherweise in den Suchergebnissen nicht vollständig angezeigt wird.

Sogenannte Rich Snippets stechen in den Suchergebnissen besonders ins Auge. Das sind Snippets, die beispielsweise Bewertungssterne, Rezeptbilder oder eine FAQ-Box enthalten. Umsetzen kannst du das mit einem Schema.org Markup. Am einfachsten verwendest du dazu ein Plugin wie RankMath oder Yoast SEO.

Ladezeit der Website verbessern

 
Der Pagespeed ist ein wichtiger SEO-Aspekt, den du nicht unbeachtet lassen solltest. Vor allem, wenn du auf der ersten Seite der Google-Suchergebnisse landen möchtest. Denn lange Ladezeiten verschlechtern die Nutzersignale und somit einen besonders wichtigen Ranking-Faktor. Laut einer Google-Studie erhöht eine Ladezeit von einer bis fünf Sekunden die Absprungrate der Nutzer um 90 Prozent.

Die Ladezeit deiner Website kannst du mithilfe von Google PageSpeed Insights oder Pingdom überprüfen. Du erhältst von den Tools eine genaue Analyse, woran eine optimale Ladezeit deiner Webseite scheitert. Für WordPress gibt es einige taugliche Caching Plugins, die den Pagespeed drastisch verbessern können. Zu den beliebtesten zählen W3 Total Cache, WP Fastest Cache und WP Super Cache.

Mit WordPress SEO zu nachhaltigen Ergebnissen

 
WordPress bietet dir eine tolle Grundlage, um langfristig wirksame SEO-Maßnahmen umzusetzen. Vorausgesetzt, du wendest von Anfang an die richtigen Praktiken an. Es dauert eine Weile, bis deine Website rundum optimiert ist und du die ersten Rankings auf den vorderen Plätzen verzeichnen kannst. Trotzdem lohnt es sich, dranzubleiben. Denn du wirst sehen: Hochwertige Inhalte und eine technisch einwandfreie Seite werden von Google mit guten Rankings belohnt.


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Autorenprofil Sophia Ledl

Autorenprofil Sophia Ledl

Als Content-Marketerin unterstützt Sophia einen der führenden Domain- und Webhosting-Anbieter in Österreich, Domaintechnik, bei der Erstellung von aktuellem, lehrreichem Content. Sie vereint dabei ihre Leidenschaft, das Schreiben, mit strategischem Marketing und SEO.


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Kommentare

Hartmut 25. November 2020 - 18:20

Toll gemacht … schöner Artikel.

Antworten

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