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SEO 2022: 5 gute Vorsätze – und wie du sie wirklich einhältst

Puh, das mit den Vorsätzen zu Anfang des Jahres ist so eine Sache: Wir nehmen uns viel vor. Doch was setzen wir bis Ende des Jahres wirklich um? Wenn wir ehrlich sind, klafft zwischen Vorsatz und Umsetzung meist eine große Lücke. Und doch ist der Anfang des Jahres – privat wie beruflich – ein beliebter Zeitpunkt, sich auf einem unbeschriebenen (Kalender-)Blatt das eine oder andere Ziel zu setzen.

SEO 2022

Vorsätze statt Trends: fit für eine gelungene SEO 2022

Als Autor:in wirst du sicherlich bereits Artikel zu den SEO-Trends 2022 gelesen haben. Der Wille sie alle umzusetzen, führt aber schnell zu einem Overload. Und da wir Menschen von Natur aus den einfachen Weg wählen, setzen wir dann doch lieber nichts statt alles um. Es ist ein klein wenig wie mit „mehr Sport“ und „gesunder Ernährung“ zum Jahresanfang.

Statt der ultimativen SEO-Tipps bekommst du 5 Vorsätze, die dir helfen werden, das gesamte Jahr sehr gute Texte zu schreiben, die fast von selbst suchmaschinenoptimiert sind:

SEO 2022 – Tipp 1: Ich schreibe für Menschen

 

Es gibt einen Begriff, den du im Jahr 2022 endgültig aus deinem Vokabular streichen solltest: SEO-Texte. Hör auf, SEO-Texte zu verfassen. Kein Mensch möchte sie lesen und wenn wir ehrlich sind, auch die Suchmaschine nicht. Du wirst sehen, in dem Moment, in dem du anfängst, für deine Leser:innen zu schreiben, wirst du wieder mehr Freude am Texten haben.

Und damit löst du eine positive Kettenreaktion aus: Deine Leser:innen werden mehr Freude am Lesen haben, was sich wiederum günstig auf ihr Nutzerverhalten auswirkt. Das hat unterm Strich positiven Einfluss auf die Suchmaschinenoptimierung. Wieso das so ist, ist einfach erklärt: Die Suchmaschine bewertet das Nutzerverhalten positiv. Je länger die Verweildauer auf einem Text, ergo auf einer Landingpage, ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass dein Text informativ und nützlich für die Suchenden ist. Und relevanten Content schätzt Google sehr! Neben der Verweildauer zählt unter anderem auch die Scrolltiefe, also wie weit die Lesenden nach unten scrollen. Lesen die User nur die ersten beiden Zeilen oder gar den gesamten Text? Je tiefer deine Leserinnen und Leser kommen, umso höher wird die Relevanz eingestuft. Und das schaffst du, indem du bedeutsamen Content generierst, der deinen Leser:innen einen Mehrwert bietet.

So ganz ohne SEO geht es jedoch nicht. Denn Keywords sind immer noch essenziell. Du wirst aber merken, dass dir das Schreiben leichter von der Hand geht, wenn du Keywords intuitiv einsetzt und dich dabei an ein paar SEO-Regeln hältst:

  • Das Hauptkeyword gehört in die H1.
  • Streue das Keyword auch ab und zu in den H2 ein.
  • Verteile deine Keywords gleichmäßig im Text.

SEO 2022 – Tipp 2: Ich strukturiere meine Texte

 

Als Schreiberling wirst du deine Texte wahrscheinlich automatisch strukturieren. Wo nötig, verwendest du Überschriften, Listen, Frage-Antwort-Paare oder Fettschrift. Diese Strukturierung kannst du bestmöglich für die Suchmaschinenoptimierung nutzen:

Überschriften

 

Achte auf die korrekte Deklination der Überschriften. In deinem Text gibt es zwingend nur eine H1 und diese beinhaltet auch zwingend das Keyword. Du kannst direkt darunter eine H2 setzen, die lediglich für die Lesenden geschrieben wurde. Versuche nach Möglichkeit, in jede H2 das Keyword einzubauen, aber achte dennoch darauf, dass dein Text sich angenehm lesen lässt. Es ist also nicht dramatisch, wenn du schöne und keywordfreie H2-Überschriften textest. Alle anderen Überschriften können als H3 dekliniert werden.

Listen

 

Die Suchmaschinen mögen Listen genauso wie deine Leser:innen. Sie geben dem Text eine Struktur und lassen ihn übersichtlicher wirken. Damit hast du eine klare Win-Win-Situation.

Fettschrift

 

Auch Fettschrift wird sowohl von den Lesenden als auch von Suchmaschinen positiv wahrgenommen. Wenn dein Text suchmaschinenoptimiert sein soll, dann wird das Keyword oder der Halbsatz um das Keyword herum fett geschrieben. Beachte, dass Fettschrift das Auge stark lenkt und überlege, welche Aussage du highlightest. Es hilft, wie in diesem Beispiel, Listen und Fettschrift zu kombinieren.

FAQ

 
FAQ
 
Frage-Antwort-Paare sind gerade in informativen Texten ein Segen. Deine suchenden Leser:innen finden Antworten auf ihre Fragen. Und da Google es ebenfalls wichtig ist, Fragen zu beantworten, kannst du diesen Fakt für deine Suchmaschinenoptimierung nutzen. Dafür werden deine FAQ mit sogenannten FAQ-Snippets ausgezeichnet. Diese kennzeichnen die Frage-Antwort-Paare als genau das: Frage und passende Antwort. Mit ein bisschen Glück und natürlich relevantem Content werden diese FAQ in den Suchergebnissen von Google dargestellt. Damit erhöhst du die Sichtbarkeit deines Textes, steigerst die Klickrate und damit auch das Ranking. Keine Sorge – das Markieren der FAQ als solche übernehmen Programmierer:innen und Entwickler:innen.

Sprungmarken

 

Kennst du diese Kochblogs, in denen die Autor:innen zuerst erzählen, in welcher Situation und wieso sie ausgerechnet diesen weltbesten Apfelkuchen backen und wir im Grunde nur wissen wollen, wieviel Mehl er benötigt und wie lange er im Ofen sein möchte? Sprungmarken, die dich mit einem Klick zu der Zutatenliste befördern, ersparen das ewige Scrollen und helfen den Leser:innen, zu den relevanten Inhalten zu gelangen.

Sprungmarken kannst du beispielweise im Inhaltsverzeichnis, im Teaser oder auch im Fließtext mit Hilfe von Verweisen einfügen. Sie helfen den Leser:innen dabei, sich zu orientieren. Schließlich lautet der Vorsatz ja: Ich schreibe für Menschen. Auch deine SEO gewinnt dadurch, da du so dazu beiträgst, eine gewisse Scrolltiefe zu erreichen. Gerade bei holistischen Landingpages sind Sprungmarken ein Segen.

Interne Verlinkungen

 

Inhalte, die intern gut verlinkt sind, ranken besser bei Google. Das beliebteste Beispiel ist Wikipedia, in dem jeder Artikel mehrere interne Verlinkungen hat. Interne Verlinkungen helfen den Lesenden, weitere relevante Inhalte zu finden und sich zu orientieren.

SEO 2022 – Tipp 3: Ich konzentriere mich auf mehr als nur Keywords

 

SEO und Keywords sind unzertrennbar. Mindestens genauso wichtig sind Synonyme und sogenannte Signalwörter – also Terme, die mit dem Keyword verflochten sind, ähnlich wie Kuchen und Kaffee. Das Wunderbare ist, dass das Schreiben umso leichter fällt, wenn du dir eine gewisse Diversität erlaubst. Als Autor:in ist dir WDF*IDF ein Begriff, aber wusstest du, dass es auch für die Suchmaschine relevant ist?

Um eine gute Balance zwischen Keywords und Signalwörtern zu finden, helfen dir Tools – und damit kommen wir zum 4. guten SEO-Vorsatz.

SEO 2022 – Tipp 4: Ich nutze effiziente Tools

 

Einen guten Text zu verfassen, erfordert Talent und Technik. Damit er Leser:innen und Suchmaschinen gefällt, bedarf es zusätzlicher Tools. Es fängt mit der Planung und Keywordrecherche an, geht weiter mit ausgewogenem WDF*IDF und endet mit der Veröffentlichung. Für all diese Phasen gibt es Tools, die die Arbeit von Autor:innen vereinfachen. Mit Blick auf die Planung und Veröffentlichung findest du zahlreiche Managementtools, die dir vor allem helfen, einen guten Überblick zu behalten und Redaktionspläne auch mit mehreren Personen aktualisieren zu können.

Im Kontext der Suchmaschinenoptimierung sind Tools hilfreich, die dich bei der Wahl der Keywords unterstützen und gleichzeitig WDF*IDF berücksichtigen:

  • Mit der Keywordrecherche beginnt die eigentliche Arbeit: Ein hilfreiches, allerdings kostenpflichtiges Tool ist dabei keywordtool.io. Dafür erhältst du neben einer sehr großen Datenbank und damit vielen Keywords auch Keywordvorschläge für Google, Bing und Social-Media-Plattformen. Außerdem bekommst du viele Filtermöglichkeiten.
  • WDF*IDF als Königsdisziplin für das suchmaschinenoptimierte Schreiben fällt mit einem Tool wie TermLabs kinderleicht. Du erhältst nicht nur eine schnelle Analyse deines Textes, sondern auch eine Übersicht an Termen, die du für eine optimale Balance noch verwenden oder reduzieren solltest. Das Tool hilft dir auch Fragen zu finden (denk an deine FAQ), die du in deine Texte integrieren könntest.

SEO 2022 – Tipp 5: Ich gendere (mehr) – trotz oder gerade für die SEO

 

Genderst du schon oder suchmaschinenoptimierst du noch? Gendern ist eine Gretchenfrage, gerade unter SEOs. Einerseits ist inkludierende Sprache wichtig, die Argumente dürften dir bekannt sein. Gegebenenfalls schreibst du auch im Kundenauftrag und Gendern gehört zur Corporate Language? Anderseits liest man vereinzelt, dass Gendern der SEO schadet. Und ist es hilfreich, wenn wir in leichter Sprache schreiben und Texte barrierefrei gestalten wollen?

Das Wunderbare an Sprache ist, dass sie sich im dauerhaften Wandel befindet und das beinhaltet auch das Gendern. Eine Suchmaschine wie Google ist eine KI: eine künstliche Intelligenz, die sich durch Daten weiterentwickelt, mit der wir sie füttern. Je mehr Texter die Diversität der Geschlechter berücksichtigen, umso relevanter wird das Gendern auch für die Suchmaschine. Gleichzeitig schreiben wir in allererster Linie für Menschen, nicht für die Maschine. Je nach Zielgruppe sprechen wir dabei Frauen, Männer oder Menschen an, die sich keinem binären Geschlecht zugehörig fühlen. Immer dann, wenn die Zielgruppe bekannt ist, kann eine Genderform bevorzugt werden, divers sollte sie allerdings immer sein. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, verständlich und in einem sauberen Lesefluss zu gendern. Dann klappt das auch mit der SEO.


Du möchtest deine Vorsätze in die Tat umsetzen und guten Content kreieren?

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Autorinnenprofil Victoria Rohrbach

Victoria Rohrbach

Mit Worten jonglieren, auch rationale Themen emotional und spannend zu schreiben – das ist meine Superkraft. Als Senior Online-Marketing-Managerin in der Projektleitung bei der Sensational Marketing GmbH mit dem Schwerpunkt Suchmaschinenoptimierung und Content-Marketing kann ich diese Superkraft bei meinen Kunden und Kundinnen einsetzen. Mein Wissen und einen Einblick in meine Trickkiste gewähre ich in Seminaren, Workshops sowie in Sachbüchern, wie dem Online-Marketing-Cockpit von Bastian Sens oder dem großen Online-Marketing-Guide von t3n.


Kommentare

Axel Metayer 22. Februar 2022 - 17:40

Damit das FAQ Schema in den Google Ergebnissen angezeigt wird, reicht es nicht eine FAQ auf dem Beitrag zu haben. Die Fragen müssen auch im Code Microfomat/JSON in der Seite vorhanden sein.
Auch reicht es nicht die Fragen nur im HTML / JSON Code zu haben. Diese müssen auch für den Nutzer sichtbar sein. Das sollten sie ergänzen weil vielen das nicht bewusst ist.

Ich kenne nur das WordPress Yoast Plugin welches die Einbindung automatisch übernimmt, sonst muss man den JSON Code zusätzlich extra in die Seite einbinden.

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