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Data-Driven Marketing

  • Kurzerklärung
  • Ausführliche Erklärung
  • Tools, um Insights für das Data-Driven Marketing zu gewinnen
  • Fazit

Data-Driven Marketing: Kurzerklärung

Beim Data-Driven Marketing geht es darum, Daten zu sammeln, auszuwerten und zu interpretieren, um diese strategisch für das Marketing zu nutzen. Mithilfe von Daten soll das Verhalten der User besser verstanden werden. Auf Basis dieser Erkenntnisse können Marketingentscheidungen getroffen und datengetriebene Kampagnen aufgesetzt werden.

Ausführliche Erklärung:

Durch Social-Media-Kanäle und die hohe Verbreitung verschiedener Endgeräte stehen heute mehr Daten denn je zu Verfügung. Im Zeitalter von Big Data gilt es für Unternehmen, die Informationen, die User online hinterlassen, zu sammeln und gezielt in ihrer Kommunikation zu nutzen.

Immer mehr Unternehmen erkennen die Relevanz von Data-Driven Marketing. 64 Prozent der Unternehmen halten datenzentriertes Marketing für essenziell, so der Insights Report on Data Driven and Customer Centric Marketing von Forbes.

Laut einer IBM-Studie performen Unternehmen, die ihre Kunden ganz genau kennen, um 60 Prozent besser als ihre Wettbewerber. Kein Wunder, dass 78 Prozent der Marketer systematisch Daten nutzen. Damit hat sich die Zahl der Unternehmen, die Insights für datenbasiertes Marketing nutzen, seit 2013 mehr als verdoppelt.

Beim Data-Driven Marketing sollen aus Daten Erkenntnisse gewonnen werden, mit denen Marketingaktionen besser an die Bedürfnisse und Wünsche der Kunden angepasst werden können. Es geht darum, das Kundenverhalten besser zu verstehen und die Marketing-Strategie darauf aufzusetzen. Dazu werden Daten an sämtlichen Touchpoints der Customer-Journey (z. B. Social Media, Online-Shop, Unternehmenswebsite) gezielt gesammelt, um daraus Maßnahmen abzuleiten und diese zu optimieren. Die Herausforderung besteht darin, die vielen Kundeninformationen, die online und offline gesammelt werden, zu verknüpfen.

Datenanalyse im Marketing kann helfen, eine Reihe von Zwecken zu erfüllen, z. B.

  • die Ergebnisse von Kampagnen im Online-Marketing genau zu messen und zu verbessern.
  • Kampagnen zu personalisieren und dadurch verbesserte Kennzahlen zu erreichen.
  • die Social-Media-Kommunikation zu optimieren.
  • Content zu bieten, der relevant für die Nutzer ist.
  • gezielte Themenplanung im Content-Marketing zu betreiben.
  • den Kundenservice zu verbessern.
  • die Kundenzufriedenheit zu erhöhen.
  • Kunden stärker zu binden.
  • bestimmte Ereignisse vorherzusagen (Predictive Analytics).
  • genauere und schnellere Entscheidungen zu treffen.

Tools, um Insights für das Data-Driven Marketing zu gewinnen

Aufgrund der Vielzahl an zu verknüpfenden Daten ist datengetriebenes Marketing sehr komplex. Bestimmte Tools für Analyse und Reporting helfen Unternehmen, Daten zu sammeln, zu strukturieren und auszuwerten. Dabei ist es wesentlich, dass je nach Kanal die richtigen KPIs betrachtet werden.

1. Tools zur Webanalyse

Das bekannteste Tool für Web-Controlling ist Google Analytics. Durch die Integration von Google Analytics können das Userverhalten auf einer Website analysiert und bestimmte KPIs erfasst werden. Dazu zählen etwa der Website-Traffic, die Seitenaufrufe und die Verweildauer. Mögliche Alternativen zu Google Analytics sind E-Tracker, Piwik und Chartbeat.

2. Tools für die Social-Media-Analyse

Tools für Social-Media-Monitoring und Social Listening können nicht nur helfen, relevante KPIs (wie Interaktionen, Erwähnungen und Shares) zu messen, sondern analysieren auch die Tonalität der Beiträge zu einer Marke und erkennen Trends. So lässt sich die Kommunikation in Social Media optimieren. Bekannte Tools sind etwa Brandwatch, Sysomos und Vico.

3. Marketing-Automation-Tools

Marketing-Automation-Tools sind Software-Programme, die Web-Controlling und verschiedene Kommunikationskanäle miteinander verbinden. Mit Tools wie Marketo, Hubspot und Silverpop können personalisierte Marketing-Kampagnen geplant, aufgesetzt und analysiert werden. Dabei werden Daten von Nutzern, die z. B. einen Online-Shop oder Landingpages besuchen, gesammelt. So können die Interessenten auf Basis ihres Verhaltens gezielt mit entsprechenden Kampagnen angesprochen werden. Außerdem dienen Marketing-Automation-Tools dem Lead-Management. In Marketing-Automation-Tools lassen sich auch Social-Media-Kanäle wie Facebook und Twitter integrieren.

4. Customer-Relationship-Management-Systeme (CRM)

Oftmals werden Daten aus dem Marketing-Automation-Tools mit dem CRM-System verknüpft. CRM-Systeme sind Software-Programme, die dem Kundenbeziehungsmanagement dienen. Dabei werden alle Daten des Kunden, von der Adresse bis zu den Käufen, in einer zentralen Kundendatenbank erfasst. CRM-Systeme wie Salesforce und Sugar helfen dabei, die Interaktionen mit den Kunden eines Unternehmens zu gestalten und gezielte Kundenpflege zu betreiben. Sie werden in der Regel von Unternehmen von Vertrieb, Marketing und Kundenservice eingesetzt.

Mithilfe bestimmter Tools und Technologien können Daten für das Online-Marketing sowie Content-Marketing gesammelt und damit die digitale Kommunikation gesteuert werden. Daten helfen dabei, die Customer-Journey zu verstehen und Inhalte zu bieten, die auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten sind. Data-Driven Marketing ermöglicht es, mit den Interessenten an der richtigen Stelle der Customer-Journey zu interagieren. Auf Basis von Daten können zudem die KPIs entlang der Customer-Journey optimiert werden.

Fazit:

Daten sind eine wichtige Entscheidungsgrundlage für Marketer. Sie sind unabdingbar, um die Performance des Marketings zu analysieren und zu verbessern.

Zudem kann die strategische Nutzung von Daten zu höheren Umsätzen beitragen. So gaben mehr als 57 Prozent der Unternehmen in einer Befragung an, durch Data-Driven Marketing den ROI ihrer Kampagnen messbar gesteigert zu haben.

Zu einem datengetriebenen Marketing zu gelangen, ist allerdings eine große Herausforderung. Unternehmen benötigen dazu die passenden Tools und Mitarbeiter, die die Daten richtig managen, interpretieren und in Einklang bringen können.

Der Einsatz von Daten hilft Unternehmen, flexibel zu agieren und Kampagnen im Online-Marketing sowie Content-Marketing immer wieder zu optimieren. Marketer sollten Daten daher routinemäßig nutzen, um ihre Angebote auf die Bedürfnisse der Nutzer auszurichten.


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