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Autoren-Tools für Stil, Abwechslung und Komfort

Die richtigen Tools zu kennen, macht das Texter-Leben leichter. Wir stellen Ihnen hilfreiche Anwendungen vor, die Sie auf stilistische Patzer hinweisen und Sie bei der Recherche unterstützen.

Wir haben Ihnen bereits Tools vorgestellt, welche die Rechtschreibung und Lesbarkeit Ihrer Texte prüfen und Ihr Gedächtnis entlasten. Doch moderne Software kann noch mehr. Diesmal zeigen wir Ihnen Anwendungen, die schon beim Schreiben Ihren Wortschatz erweitern und Stilschwächen sofort erkennen. Außerdem erfahren Sie, wie Sie Internetquellen komfortabel verwalten und auch mobil verfügbar machen.

Mit Papyrus Autor stilsicher texten

Papyrus Autor durchleuchtet geschriebenen Text genauer als Microsoft Word und OpenOffice: Es unterstützt den User dabei, die Orthographie und den Stil seiner Texte zu verbessern sowie leserfreundlicher zu formulieren. Besonders hilfreich für ambitionierte Autoren ist dabei die umfangreiche Stilanalyse: Diese findet Wortwiederholungen und Füllwörter, unterstreicht zu lange Sätze und macht den Autor auf Phrasen in seinem Text aufmerksam.

Rechtschreibfehler können selbst den Qualitätseindruck des stilistisch besten Textes ruinieren. Das haben auch die Entwickler von Papyrus erkannt – und sorgen mit dem eingebauten Duden-Korrektor für eine besonders zuverlässige Rechtschreibprüfung.

Steht die Rohfassung Ihres Artikels, sollten Sie die Lesbarkeitsanalyse einschalten. Mit dieser hilfreichen Funktion untersucht das Programm Ihren Text auf Verständlichkeit und markiert Absatz für Absatz in unterschiedlichen Farben. Leuchtet ein Abschnitt beispielsweise rot, ist der Text an dieser Stelle sehr komplex, enthält lange Sätze und Wörter mit zu vielen Silben. Hier sollten Sie vorsichtig sein und abwägen, ob Sie Sätze gegebenenfalls kürzen und klarer formulieren können. Blaue Farbe kennzeichnet hingegen leicht verständliche Absätze. Bescheinigt Papyrus Ihrem Text eine einfache bis normale Verständlichkeit, ist er angenehm zu lesen.

Neben den Textanalyse-Funktionen bietet Papyrus Autor noch weitere nützliche Hilfen für Vielschreiber. In der praktischen Recherche-Datenbank können Sie einfach und übersichtlich Zitate und Textstellen aus dem Web abspeichern. Wenn Sie einen Text per Copy & Paste aus Ihrem Browser in ein Papyrus-Dokument einfügen, legt die Software automatisch eine entsprechende Quelle in der Recherche-Datenbank an. Dabei speichert das Programm den Text, die URL der Internetquelle sowie Seitentitel samt Datum und Uhrzeit des Zugriffs. Beachten Sie, dass der Hersteller R.O.M. Logicware zur optimalen Verwendung der Recherche-Funktion Mozilla Firefox empfiehlt. Für diesen Browser installiert das Programm automatisch ein Plug-in. Sie müssen nur noch eine interessante Textstelle in Firefox mit der Maus markieren und auf die Papyrus-Schaltfläche klicken. Schon wird  der entsprechende Text mit den Metadaten in der Recherche-Datenbank abgelegt.

Interessierte Autoren können Papyrus Autor in einer kostenlosen Demoversion ausprobieren.

Virtuelle Leseliste mit hilfreichen Funktionen

Ihr Auftraggeber hat Ihnen mehrere Internetquellen angegeben, deren Inhalt Sie gerne dauerhaft speichern möchten? Dann ist „Pocket“ das Richtige für Sie. Dabei handelt es sich um einen Lesezeichen-Dienst, der sich in Ihren Browser einklinkt. Per Rechtsklick im Browser können Sie daraufhin die Option „Save to Pocket“ aus dem Kontextmenü wählen. Schon wird die aktuell geöffnete Webpage in Pocket abgespeichert. Wenn Sie die gesammelten Quellen noch einmal lesen möchten, können Sie Ihre Favoriten-Liste über das Plug-in für Firefox, Google Chrome und Safari ansehen. Sobald Sie einen Text aus der Liste durchgearbeitet haben, markieren Sie ihn als gelesen und verschieben ihn so ins Archiv. Besonders praktisch: Pocket gibt es auch als App für iOS, Android und Amazons Kindle Fire. Sobald ein Inhalt auf Ihrem Smartphone gespeichert ist, können Sie diesen jederzeit auch ohne Internetverbindung betrachten. Dazu müssen Sie lediglich die Schaltfläche zum Synchronisieren anklicken, wenn Ihr Gerät mit dem Internet verbunden ist.

Sie bevorzugen am Bildschirm serifenlose Schriften, doch ein wichtiger Text liegt online nur in einer Serifenschrift vor? Kein Problem für Pocket: Auf Knopfdruck wechselt die Darstellung und der Text erscheint in einer Schrift ohne Serifen. Die Nachteulen unter unseren Autoren kennen sicher folgende Situation: Sie feilen zu später Stunde bei gedimmtem Licht an Ihrem Text. Dabei strengt der Hell-Dunkel-Kontrast zwischen Textseite und der dunklen Umgebung Ihre Augen stark an. In Pocket können Sie deshalb die Farbdarstellung invertieren: Weiße Schrift auf schwarzem Hintergrund ist in einer dunklen Umgebung wesentlich schonender für die Augen.

Pocket ist komplett kostenlos. Auf der Homepage des Programmes finden Sie die Apps und Browser-Erweiterungen für verschiedene Systeme.

Zwei Adressen für mehr Abwechslung

Wünschen Sie sich manchmal mehr Wortvielfalt? Jeder ambitionierte Texter verbringt viel Zeit mit der Suche nach Synonymen für ein bestimmtes Wort. Will Ihnen auf Anhieb kein passender Begriff  einfallen, schauen Sie doch einmal unter www.openthesaurus.de oder http://wortschatz.uni-leipzig.de/de nach. Beide Seiten verfügen über eine umfangreiche Synonym-Datenbank. Die Chancen stehen gut,  zahlreiche Alternativen für das von Ihnen gesuchte Wort zu finden. So wird aus dem bereits unzählige Male erwähnten „Kunden“ im Handumdrehen der Käufer, die Klientel oder der Abnehmer. So formulieren Sie abwechslungsreicher und verhindern, dass Ihr Leser wegen häufiger Wortwiederholungen gelangweilt ist.

Sind Sie sich nicht ganz sicher, ob ein Wort im Kontext Ihres Artikels das richtige ist?
Für diesen Fall präsentiert Ihnen das Wortschatz-Portal der Uni Leipzig zahlreiche Beispielsätze zum gesuchten Begriff. Diese stammen meist aus redaktionellen Texten von Newsportalen oder Online-Präsenzen von Tageszeitungen.

Moderne Technik allein macht keinen guten Text

So ausgefeilt moderne Technik auch ist, Übung im Umgang mit Sprache ersetzt sie nicht. Lesen und schreiben Sie darum möglichst viel. Nur so schulen Sie die wichtigsten Texter-„Werkzeuge“: Ihre Kreativität und Ihr Sprachgefühl.


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Kommentare

44667 14. August 2013 - 19:04

Danke für die interessanten Tipps. Hier ein paar Tools, die ein wenig das Papyrus-Tool ersetzen könn(t)en:

http://www.leichtlesbar.ch/html/ Diese Webseite beurteilt die Lesbarkeit eines Textes.

https://www.duden.de/suchen/dudenonline/im+allgemeinen ermöglicht eine zusätzliche Rechtschreibkorrektur

Antworten

181851 8. November 2013 - 17:17

Klasse Tipps, danke dafür!

Ich verwende gerne das Synonymlexikon von http://synonyme.woxikon.de/, bei dem man auch eigene neue Vorschläge machen kann. Ist auch hilfreich für kreative Übersetzungen wenn einem die richtigen Worte fehlen.

Und weil eben doch nicht jedes (überflüssige) Wort zählt: https://www.schreiblabor.com/textlabor/filler/ bietet eine einfache Überprüfung auf eine Liste von Füllwörtern.

Antworten

264064 21. November 2016 - 15:24

Dies mögen tolle Tipps sein, doch, liebes textbroker.de-Team, Ihr habt die Linux-User vergessen! Leider ist Papyrus Autor für keine Linux-Version verfügbar…

Antworten

348791 3. März 2017 - 11:12

Blöd ist das der Papyrus eine Kostenplichtige Vollversion ist, gibt es vielleicht Vergleichbares das Kostenlos ist?

Antworten

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