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Panda (Google Updates)

Grafik mit Headline Google-Panda-Update
  • Kurzerklärung
  • Ausführliche Erklärung
  • Ziel des Panda Updates
  • Faktoren, die das Panda Update abstraft
  • Fazit

Google Panda: Kurzerklärung:

Das Panda Update von Google beschreibt eine Reihe von Algorithmusänderungen, mit denen der Suchmaschinenanbieter seine Suchergebnisse neu sortiert. Das Panda Update erschien erstmals 2011 und soll sich, laut Google, vor allem auf die Qualität des Contents von Websites beziehen.

Ausführliche Erklärung:

Um die Suchanfragen von Nutzern bestmöglich bedienen zu können und die angebotenen Suchergebnisse zu verfeinern, überarbeitet Google in regelmäßigen Abständen seinen Suchalgorithmus. Google verwendet diesen Algorithmus, um Websites anhand bestimmter Faktoren zu bewerten und ein Ranking der Seiten festzulegen. Durch Updates definiert und gewichtet das Unternehmen diese Faktoren neu. Zu den größten und einflussreichsten dieser Updates gehört das Panda Update. Es wurde zum ersten Mal im Februar 2011, zunächst für die amerikanische Google-Suche, später auch international, ausgerollt. Zu Beginn betraf es rund 12 % aller Suchanfragen, wurde seitdem jedoch einige Male aktualisiert und verändert. Derzeit (Stand Oktober 2014) liegt es in der Version 4.1 vor.

Ziel des Panda Updates:

Mit dem Panda Update versucht Google, seinen Algorithmus so zu gestalten, dass Websites belohnt werden, die hochwertige Inhalte und einen Mehrwert für den Nutzer bieten. Seiten mit minderwertigem oder nutzlosem Content werden dagegen abgestraft. Auf diese Weise sollen Nutzer der Suchmaschine informativere und passendere Suchergebnisse angezeigt bekommen.

Faktoren, die das Panda Update abstraft:

Um zu bestimmen, welche Seiten positiv und welche negativ bewertet werden, zieht der Suchmaschinenanbieter verschiedene Faktoren heran. Google nennt zwar einige der Gründe für eine Abstrafung, vermeidet es jedoch, im Detail auf die Faktoren einzugehen. Die Untersuchungen vieler SEO-Experten ergaben, dass folgende Fehler in großer Zahl zu einer Penalty führen können:

  • Zu wenig einzigartige Inhalte: Google sieht den Einsatz von doppelten, also kopierten, Inhalten, so genanntem Duplicate Content nicht gerne. Seiten, die zu wenig Unique Content enthalten, verlieren durch das Panda Update an Wert. Darunter fallen etwa Seiten, die große Teile oder vollständige Inhalte von anderen (eigenen) Websites übernehmen – insbesondere dann, wenn sie nur generiert wurden, um verschiedene Variationen eines Keywords abzudecken.
  • Schlechtes Verhältnis von Inhalten zu sonstigen Elementen: Seiten, bei denen der Umfang des eigentlichen Inhalts im Vergleich zum Website-Template (Footer, Navigation etc.), zu weiterführenden Links, zu Werbung und Ähnlichem zu gering ist, sieht Google als minderwertig an.
  • Leere Seiten: Auch Seiten, auf denen keinerlei sinnvolle Inhalte stehen, werden durch das Panda Update abgestraft, z. B. Websites, die ausschließlich Links zu anderen Seiten aufweisen.
  • Zu viele Anzeigen: Seiten mit zu vielen Ads im Verhältnis zum Inhalt verlieren an Wert.
  • Automatisch generierte Inhalte: Websites, die automatisch generierte Inhalte, häufig in Verbindung mit Affiliate Links, anbieten, werden als negative Seiten angesehen.
  • Schlechte Lesbarkeit und mindere Qualität des Textes: Inwiefern Google tatsächlich die Lesbarkeit und Qualität eines Textes bewerten kann und dies in das Update miteinfließen lässt, ist umstritten. Jedoch deutet vieles darauf hin, dass Faktoren wie Struktur und Formatierung, aber auch einfache Lesbarkeit und Klarheit von Panda berücksichtigt werden.
  • Negative Userdaten: Einige Untersuchungen legen nahe, dass Google User-Signale in das Panda Update einfließen lässt. So zählen etwa die Click-Through-Rate, die Bounce-Rate, die Verweildauer und einige andere Werte zu den Faktoren, die im Panda Update bewertet werden.
  • Schlechte Backlinks: Spätestens seit der neusten Panda-Aktualisierung des Algorithmus (Panda 4.1) existieren Hinweise darauf, dass auch Backlinks bzw. Linktexte im Panda Update eine Rolle spielen.

Viele Aktualisierungen des Updates brachten teils deutliche Veränderungen im Ranking mit sich. Auf was das Panda Update dabei jeweils im Speziellen reagiert hat, ist nur schwer zu bestimmen. In der Regel wurden in der Vergangenheit gesamte Domains abgestraft, wenn sie zu viele minderwertige Unterseiten enthielten. Gleichzeitig verbesserte dies das Ranking von Seiten mit guten Inhalten. Insbesondere nach dem Panda 4.0 haben sich viele Seiten, die von einem früheren Panda Update betroffen waren, erholt und sind im Ranking wieder gestiegen. Auch stellten einige Tool-Betreiber fest, dass etwa Content-Aggregatoren, die wenig eigenen Content bereitstellen, abgestraft wurden.

Fazit:

Mit Updates wie Panda versucht Google, die Qualität seiner Suchergebnisse zu verbessern. Das Panda Update, das erstmals im Februar 2011 erschien und seitdem immer wieder aktualisiert wird, versucht inhaltlich minderwertige Seiten zu erkennen, welche dann im Ranking heruntergestuft werden. Dabei berücksichtigt das Update insbesondere den Content einer Website und untersucht diesen nach unterschiedlichen Gesichtspunkten. Seiten mit guten Inhalten – etwa gut geschriebenen Texten, die einem Leser gut aufbereitete Informationen bieten – werden mit Hilfe des Panda Updates belohnt.


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