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Offpage Optimierung

  • Kurzerklärung
  • Ausführliche Erklärung
  • Elemente der Offpage Optimierung
    • Linkbuilding
    • Social Signals
    • PR, Reputation und Brand Management
  • Analyse der Offpage Optimierung
  • Fazit

Offpage Optimierung: Kurzerklärung

Die Offpage Optimierung ist ein Teil der Suchmaschinenoptimierung (SEO) und gilt als Gegenstück zur Onpage Optimierung. Sie umfasst alle Maßnahmen, die der Webmaster abseits der eigenen Seite trifft, um ein gutes Suchmaschinenranking zu belegen.

Ausführliche Erklärung:

Eine Website kann zum einen auf der Seite selbst für Suchmaschinen wie Google optimiert werden (Onpage Optimierung). Zum anderen spielt auch die Optimierung abseits der eigenen Website eine wichtige Rolle. Dieser Teilbereich der Suchmaschinenoptimierung, die Offpage Optimierung, umfasst in erster Linie alle Maßnahmen, die zum Linkbuilding eingesetzt werden. Daneben werden auch immer wieder Social Signals, also die Daten aus Social Media, und ein gutes Brand Marketing als mögliche Offpage-Faktoren genannt.

Prinzipiell ist das Ziel der Offpage Optimierung, eine Website bzw. ein Unternehmen möglichst weit im Netz zu streuen, seinen Bekanntheitsgrad zu erhöhen und dem Onlineauftritt möglichst viel Traffic zufließen zu lassen.

Elemente der Offpage Optimierung

Die Offpage Optimierung ist, wenn sie wie von Google empfohlen betrieben wird, nur in begrenztem Maß vom Websitebetreiber selbst beeinflussbar. Dennoch existieren bestimmte Elemente, auf die ein SEO Einfluss nehmen kann.

Linkbuilding

Das Ziel des Linkbuildings besteht darin, dass eine Website eine möglichst hohe Anzahl an Backlinks von möglichst hochwertigen Seiten erhält. Um das zu erreichen, existieren verschiedene Wege, die von Google mehr oder weniger gern gesehen werden.

Suchmaschinen bevorzugen es, wenn eine Website Backlinks organisch aufbaut, weil sie hochwertigen Content bietet und Nutzer die Seite somit freiwillig verlinken. Ein Link ist dann eine Empfehlung an den Nutzer, die zeigt, dass eine andere Seite etwas Gutes zu einem Thema berichtet.

Methoden wie Linkkauf oder Linktausch sind verpönt, da hier ein Backlink nicht das ist, was er eigentlich sein soll: eine Empfehlung einer anderen Seite. Google und Co. können dieses Vorgehen abstrafen und Websites im Ranking herunterstufen oder sogar ganz aus dem Index entfernen.

Daneben bestehen Methoden, die in Augen der Suchmaschinen mehr oder weniger zulässig sind,  die jedoch häufig auch nur einen sehr begrenzten Einfluss auf das Ranking haben. So können Websitebetreiber etwa Backlinks manuell in Foren, Katalogen oder Kommentarfeldern eintragen.

Backlink ist nicht gleich Backlink: Google bewertet die Stärke einer Verknüpfung anhand verschiedener Faktoren wie dem Linktext, der Linkposition, der Anzahl der Links von einer Quelle und vor allem der Stärke der verlinkenden Website.

Wie wertvoll ein Link im Allgemeinen für die Offpage Optimierung und das Ranking einer Website ist, wird immer wieder diskutiert. Die Meinung, dass der Einfluss von Backlinks stetig abnimmt, verbreitet sich immer weiter.

Social Signals

Unter Social Signals versteht man im Allgemeinen „Signale“, die aus sozialen Medien in Richtung einer Website weisen. Also wie viele Likes hat ein Beitrag? Wie oft retweeten Nutzer meine Nachricht? Oder welche Bewertung hat ein Unternehmen bei Google+? Gelegentlich werden auch soziale Interaktionen wie Kommentare im Blog oder Bewertungen von Artikeln als Social Signals bezeichnet.

Wie wichtig diese Signale für das Ranking sind, ist umstritten. Viele Experten vermuten, dass Google sie als wichtig erachtet, mindestens aber eine Korrelation besteht. Andere glauben, dass kein direkter Zusammenhang zwischen guten Rankings und vielen Likes und +1 existiert. Doch selbst Google deutet immer wieder an, wie wichtig positive Signale aus sozialen Medien sind.

Ob Social Signals für die Offpage Optimierung nun eine direkte Rolle spielen oder nicht, ist umstritten. In jedem Fall können Social Media einer Website aber Aufmerksamkeit, Traffic und User Engagement bringen. Unternehmen sollten daher in den sozialen Medien präsent und aktiv sein.

PR, Reputation und Brand Management

Als indirekte Offpage Optimierung lassen sich auch PR, Marketing oder Brand Management anführen. Google bevorzugt Unternehmen im Ranking, die als Meinungsführer oder Autorität auftreten. Das bedeutet, dass starke Marken es einfacher haben können, gute Positionen in den SERPs zu erreichen.

Ein hohes Suchvolumen nach einem Markennamen oder die häufige Erwähnung eines Unternehmens im Netz könnten darauf hindeuten, dass eine Brand bekannt ist. Zudem lassen sich viele Backlinks und eine hohe Aktivität sowie hohe Followerzahlen in Social Media als deutliche Hinweise auf eine erfolgreiche Marke anführen. Und auch positive Nutzersignale wie eine hohe Verweildauer und eine geringe Absprungrate können Anzeichen für zufriedene Besucher und somit auf die Autorität eines Unternehmens sein.

Analyse der Offpage Optimierung

Wie in der Onpage Optimierung gibt es auch für den Offpage-Bereich viele SEO-Tools, die es ermöglichen, den eigenen Status zu analysieren. Sie messen etwa wie viele Backlinks auf eine Website weisen oder wie sich die Nutzersignale einer Website in den sozialen Medien verteilen.

Viele Programme bieten sowohl Onpage als auch Offpage Optimierung an, zum Beispiel die Tools der SEO-Experten von Searchmetrics, OnPage.org oder Sistrix.

Daneben haben sich einige Anbieter auch eher auf den Offpage-Bereich spezialisiert, wie etwa Majestic oder ahrefs.

Auch die Google Search Console liefert Werte anhand derer Backlinks und die eigene Website optimiert werden können. So können Nutzer hier unter anderem die verlinkenden Seiten einsehen.

Fazit:

Die Offpage Optimierung ist, ergänzend zur Onpage Optimierung, ein wichtiger Teil der Suchmaschinenoptimierung. Backlinks scheinen nach wie vor ein wichtiges Rankingkriterium für Google zu sein. Auch Social Signals und der Aufbau einer Marke können einer Website helfen, ein gutes Ranking zu erreichen.

Gleichzeitig haben SEO-Experten auf den Offpage-Bereich weniger Einfluss, wenn sie ihn mit „legalen“ Methoden betreiben. Viel mehr entscheiden hier Nutzer und Community darüber, welche Website wertvoll ist und welche Marke unterstützenswert. Unternehmen können daher am besten mit gutem Content, einer guten Usability und einer starken Kundenbindung für mehr Backlinks, bessere Social Signals und somit auch für bessere SEO-Ergebnisse sorgen.


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