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Diese 5 Social Media-Tools sollten Sie kennen

Social Media-Tools schaffen Übersichtlichkeit und erleichtern das Planen und Veröffentlichen von Posts. Zusätzlich lassen sich die Online-Aktivitäten analysieren und bewerten.

Monitor mit Content-Sprechblasen

Bei der Social Media-Kommunikation geht es darum, die Aufmerksamkeit der Zielgruppe in Sekundenbruchteilen zu gewinnen, um in einen Dialog mit ihr zu treten. Wer im Unternehmen viel und ständig mit Social Media arbeitet, muss seine Aufgaben sinnvoll strukturieren. Um die Menge und Vielfalt an Content, Bildern und Links auf mehreren Social Media-Kanälen zu steuern, bieten sich Social Media-Tools an.

Mit Hilfe von Tools lassen sich mehrere Social Media-Kanäle parallel effizient verwalten. Tools schaffen Übersichtlichkeit, man behält den Überblick und kann seine Posts im Voraus planen. Zusätzlich lassen sich die Online-Aktivitäten analysieren und bewerten. Nützliche Tools sparen somit Zeit und Nerven. Wir stellen im Folgenden fünf Tools vor, die Social Media-Verantwortliche bei ihrer Arbeit unterstützen.

Hootsuite

Hootsuite hat nach eigenen Angaben 15 Millionen Nutzer in über 175 Ländern. Es ermöglicht, Inhalte zu planen und sie für einen oder mehrere Social Media-Accounts zu nutzen.

Reaktionen auf die Posts und Unterhaltungen können auf dem Dashboard von Hootsuite einfach nachvollzogen werden und es kann direkt mit den Fans und Followern interagiert werden. Daher eignet sich Hootsuite sehr gut, um Beziehungen zur Community aufzubauen und zu pflegen.

Über Hootsuite lassen sich Beiträge auf Twitter, Facebook, LinkedIn, Google+, Instagram und YouTube teilen. Dabei entscheidet der Anwender, wann welche Inhalte auf welchem Kanal veröffentlicht werden sollen.

Hootsuite hilft zudem dabei, datenbasierte Entscheidungen für das eigene Social Media-Marketing zu treffen. Eine Echtzeitanalyse ermöglicht, sich entwickelnde Trends frühzeitig zu erkennen. Zudem sind ROI-Analysen durchführbar.

Mit der Freiversion von Hootsuite lassen sich drei Social Media-Kanäle für einen Anwender organisieren. Mit der Professional Version (19 € pro Monat) sind 10 Social Media-Profile abgedeckt, mit der Team-Variante ist man für 99 € monatlich dabei.

Oberfläche von Hootsuite

Screen Hootsuite

Edgar

Mit Edgar lässt sich das wiederholte Teilen von Inhalten auf Facebook, Twitter und LinkedIn automatisieren. Inhalte sind nach Kategorien wie werblich oder unterhaltsam einteilbar. Zudem lässt sich definieren, zu welchen Zeiten bevorzugt gepostet werden soll.

Einmal veröffentlichte Inhalte werden in der Bibliothek gespeichert. Wenn festgelegt ist, welcher Inhalt zu welchen Zeiten zu posten ist, legt Edgar los: Das Tool teilt Inhalte automatisiert, wann und wo der Anwender es will. Edgar füllt automatisch eine Warteschlange auf der Grundlage der Updates, die der Inhaltsbibliothek hinzugefügt wurden. Sind keine neuen Updates in einer Kategorie vorhanden, wird die Warteschlange mit vorher veröffentlichten Updates aus der gleichen Kategorie belegt.

Das wiederholte Posten von verschiedenen Inhaltsarten im Mix kann sich positiv auf Traffic und das Engagement auswirken. Mit Meet Edgar lassen sich Social Media-Updates recyceln und Zeit sparen. Das Tool ist übersichtlich und einfach zu handhaben. Inhalte lassen sich gut vorausplanen und der Zeitplan eines jeden Kanals lässt sich kontrollieren.

Einziger Nachteil könnte sein, dass die Fans und Follower genervt sind, wenn ihnen die gleichen Social Media-Posts immer wieder neu zusammengestellt angezeigt werden. Daher sollten alle Posting-Aktivitäten wohlüberlegt sein.

Edgar kostet 49 US $ pro Monat.

Buffer

Um mit seinem Content möglichst viele Nutzer zu erreichen, kommt es darauf an, Inhalte auf mehreren sozialen Plattformen möglichst gezielt zu platzieren (nach Region, Zeitzone o. ä.). Buffer ist hierfür als einfaches und effizientes Tool bekannt.

Mit dem Tool lassen sich Posts im Voraus planen und Online-Aktivtäten routinemäßig analysieren. Zudem ist es möglich, RSS-Feeds von News-Seiten oder Blogs zu integrieren und diese zu teilen.

Der Fokus von Buffer liegt auf dem gezielten Planen und Posten von Updates. Dabei ermöglicht das Tool das Posten von Inhalten auf Twitter, Facebook, LinkedIn, Pinterest oder Google+. Mit den einfachen Analytics lässt sich schnell erkennen, welche Posts am besten performen. Diese können dann per Klick re-buffered, also erneut geteilt, werden.

Buffer ist übersichtlich und intuitiv bedienbar. Das Tool hilft, Zeit beim Verwalten der einzelnen Plattformen zu sparen. Im Gegensatz zu Hootsuite lässt sich jedoch nicht direkt von dem Tool aus mit der Zielgruppe interagieren.

Preislich gibt es mehrere Varianten, je nachdem welches Package gewählt wird.
Diese reichen von einer freien Version für eine Plattform, über 10 US-Dollar für 10 Social Accounts bis hin zu Profi-Anwendungen für kleine Teams oder größere Agenturen (hier von 99 bis 399 US-Dollar).

Sprout Social

Die Social Media Management-Software Sprout Social dient vor allem der nahtlosen Kommunikation mit Kunden auf verschiedenen Kanälen. Das Tool ermöglicht es, besonders schnell auf Fragen und Anliegen von Nutzern auf Social Media zu reagieren. Zwar erleichtert das Tool auch automatisiertes Posten und Vordatieren von Content auf Facebook, Twitter, Google+, LinkedIn und Instagram, doch der Fokus liegt auf der Interaktion mit der Zielgruppe. Ein Shared Content Calendar verschafft allen Beteiligten einen guten Überblick und hilft, schneller zur reagieren.

Nachrichten sind auf einen Blick in einem leserfreundlichen Format, der sogenannten Smart Inbox, ersichtlich. Damit Nachrichten stets von der richtigen Person beantwortet werden, lassen sich Aufgaben verschiedenen Personen zuteilen. Ein weiteres Feature von Sprout Social ist die Analytics-Funktion. Damit können Reports erstellt werden, um unter anderem eine Performance von gesendeten Nachrichten zu ermitteln.

Mit seinen umfangreichen Funktionen eignet sich Sprout Social z. B. gut für Agenturen, die viele Kanäle für verschiedene Kunden verwalten müssen.

Drei Softwareprofile stehen von Sprout Social zur Verfügung: Premium für 59 US-Dollar, Corporate für 149 US-Dollar und Enterprise für 249 US-Dollar pro Monat.

Screen Sprout Social

Screen Sprout Social

Agora Pulse

Agora Pulse verfügt über besonders umfangreiche Funktionen: Nachrichten, Content-Posting, Monitoring und Analytics.

Mit dem Tool lässt sich Content auf Facebook, Twitter, LinkedIn und Google+ planen und veröffentlichen. Bereits gepostete Social Media-Updates können regelmäßig erneut gepostet werden. Zudem erleichtert Agora Pulse die Nutzung von Facebook Quizzes und Wettbewerben.

Das Tool bietet besonders umfangreiche Monitoring-Funktionen. So lassen sich etwa bestimmte Schlagwörter auf Twitter, Hashtags auf Instagram sowie Erwähnungen auf Facebook beobachten. Ebenfalls können die eigenen Social Media-Profile auf Basis von Metriken wie der Engagement-Rate mit denen der Wettbewerber verglichen werden.

Agora Pulse ist bestens geeignet, um die Zusammenarbeit von Social Media-Teams einfach zu organisieren. So lassen sich Posts und Nachrichten den zuständigen Personen zuteilen.

Agora Pulse kostet je nach Version monatlich ab 49 US $ aufwärts und setzt für weitere Teammitglieder noch zusätzliche Kosten an. Aufgrund seiner umfangreichen Funktionen und des Preises ist Agora Pulse eher für größere Unternehmen geeignet. Zu den Kunden zählen VW, Pepsi, Yahoo, McDonalds und Nivea.

AgoraPulse Screenshot

Screen Agora Pulse

Fazit

Das effektive und effiziente Managen vieler Social Media-Kanäle gleichzeitig ist eine große Herausforderung. Um keine Kommentare zu verpassen, Content zu posten und die Performance zu analysieren, eignen sich Tools.

Da es am Markt viele Lösungen gibt, macht es Sinn, die einzelnen Werkzeuge gezielt unter die Lupe zu nehmen. Dabei sollten Sie vor allem auf Usability, Integration der benötigten Social Media-Kanäle, eigene Arbeitsabläufe sowie selbstverständlich das Kostenmodell achten.

 

 

 

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Kommentare

Bill 17. Juli 2017 - 11:32

Danke für die Aufstellung. Es wäre schön etwas über das Nutzen/kosten Verhältnis zu lesen. In letzter Zeit häufen sich Kommentare im Netz, nach denen Facebook für immer mehr Branchen unrentabel wird. Zudem ist Twitter in Deutschland nahezu nutzlos (außer für Politiker und PR & technikaffine Leute).

Antworten

isabelkiely 17. Juli 2017 - 12:10

Hallo Bill,

danke für deinen Kommentar. Ob und für wen sich welche Social-Media-Kanäle überhaupt noch lohnen, ist durchaus interessant. Gerne nehmen wir deine Idee in unsere Themenliste auf.

Gruß aus Mainz

Antworten

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