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Content-Strategie auf Social Media: Wie Sie mit relevantem Content bei Facebook punkten

An Facebook kommt kaum noch ein Unternehmen vorbei. Das Wachstum der beliebten Social Media-Plattform scheint ungebrochen, und es sind alle Altersgruppen vertreten. Bevor wir klären, mit welchem Content Sie eine erfolgreiche Facebook-Präsenz aufbauen können, sollten Sie eine gründliche Analyse Ihrer Ziele und Zielgruppen vornehmen. Daraus leitet sich die Strategie für Ihr Engagement auf Facebook ab. Danach sollten Sie dann einen Redaktionsplan mit Ihren Aktivitäten für die ersten Monate entwickeln.

An Facebook kommt kaum noch ein Unternehmen vorbei. Das Wachstum der beliebten Social Media-Plattform scheint ungebrochen, und es sind alle Altersgruppen vertreten. Bevor wir klären, mit welchem Content Sie eine erfolgreiche Facebook-Präsenz aufbauen können, sollten Sie eine gründliche Analyse Ihrer Ziele und Zielgruppen vornehmen. Daraus leitet sich die Strategie für Ihr Engagement auf Facebook ab. Danach sollten Sie dann einen Redaktionsplan mit Ihren Aktivitäten für die ersten Monate entwickeln.

Zuhören und Ausprobieren

Ihre Inhalte auf Facebook sollten für die jeweilige Zielgruppe relevant sein. Dazu eignen sich neue Themen und Informationen sowie Content, der die Emotionen Ihrer Nutzer anspricht. Das gilt sowohl für organische Beiträge als auch für Werbeanzeigen. Zu viele Werbebotschaften schrecken jedoch selbst die treuesten Markenfans ab. Hier kommt als Grundregel ins Spiel: Hören Sie Ihren (potenziellen) Fans aufmerksam zu. Analysieren Sie, welche Themen Ihre Zielgruppe bewegen. Selbst wenn Sie aufmerksam zuhören und perfekten Content planen, bleibt ein gewisses Maß an „Trial & Error“. Probieren Sie Beitragsformen aus, beobachten und analysieren Sie die Reaktionen Ihrer Community und entwickeln Sie im Anschluss Ihren Content weiter. Für das Monitoring ermöglicht Facebook Analysen unter dem Menüpunkt „Statistiken“ Ihrer Facebook-Page. Dort sehen Sie, welche Beiträge besonders gut ankamen und wann die häufigsten Interaktionen auf Ihrer Seite stattfanden.

Welche Content-Formate eignen sich für Facebook?

• Mit Text lässt sich gut eine kleine Geschichte erzählen, Stichwort: Storytelling. Ein reiner Textbeitrag fällt jedoch weniger auf und läuft Gefahr, im Stream Ihrer Nutzer unterzugehen. Daher sollten Sie eine zündende Überschrift wählen, für Ihre Community relevante Begriffe verwenden und klar und verständlich schreiben. Auch wenn es sich „nur“ um einen Facebook-Post handelt, lesen Sie gründlich Korrektur, um Tippfehler zu vermeiden. Idealerweise beenden Sie Ihren Text mit einem Call-to-Action, zum Beispiel einer Frage. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Fans mit dem Beitrag interagieren. Die Aufforderung „bitte teilen“ sollte nicht dazugehören.

• Nutzen Sie Links, um Fans auf Ihre Website oder Ihren Blog zu leiten. Dort haben Sie das Hausrecht und müssen Ihre Inhalte nicht an den Regeln der Social Media-Plattformen ausrichten. Die Description, also den Beschreibungstext Ihrer Website, zeigt Facebook unter der Überschrift Ihrer Seite an. Überarbeiten Sie diesen Text falls nötig. Prüfen Sie vor der Veröffentlichung, ob Ihre Website ein Vorschaubild übermittelt, und entscheiden Sie, ob Sie ein lieber neues Vorschaubild hochladen wollen. Klickt der Nutzer auf den Link, entfernt er sich von Ihrer Facebook-Seite. Es ist nicht immer sicher, dass er sich nach seiner Rückkehr erneut mit Ihrem Beitrag beschäftigt, um ihn zu liken oder zu kommentieren.

• Fotos sind ein beliebter Aufhänger, um auf Ihre Themen aufmerksam zu machen. Sie können wahlweise einzelne Fotos posten oder ein ganzes Fotoalbum. Das Fotoalbum können Sie zu einem späteren Zeitpunkt bequem erweitern. Laden Sie weitere Bilder in das Album, werden alle Nutzer informiert, die es zuvor mit einem Like versehen haben. Achten Sie aber unbedingt auf die Qualität Ihrer Fotos. Natürlich kann ein Schnappschuss leicht verwackelt sein, wenn dies zum Thema passt. In der Regel sollten Sie die Fotos und den Bildausschnitt sorgfältig auswählen und eventuell nachbearbeiten. Vergessen Sie nicht, das Foto mit einem beschreibenden Text zu versehen. Eine Variante ist das Fotokarussell zum Scrollen, bei dem mehrere Fotos nebeneinander erscheinen. Die Slideshow generiert aus drei bis zehn Bildern ein bis zu 15 Sekunden langes Video.

• Bewegte Bilder sind ein Hingucker, dem sich kaum ein User entziehen kann. Facebook startet Videos automatisch, sofern der Nutzer die Funktion AutoPlay nicht abgestellt hat. Videos auf Facebook sollten kurz und knackig sein, und Sie können mit einem Zeitraffer arbeiten. Mehr als 30 bis 60 Sekunden Geduld bringen die wenigsten Nutzer mit. Wählen Sie lustige und emotionale Inhalte oder produzieren Sie qualitativ hochwertige und unterhaltsame Erklärvideos. Im Idealfall sollten Ihre Videos auch ohne Ton funktionieren.

• Mit Grafiken oder Infografiken können Sie abstrakte und komplexe Sachverhalte anschaulich und verständlich darstellen. Dabei sollte Ihre Zielgruppe den Inhalt schnell erfassen können und die Infografik idealerweise weiterverteilen. Der Aufwand für eine hochwertige Grafik ist jedoch nicht zu unterschätzen. Zudem können die Suchmaschinen den enthaltenen Text nicht auslesen und es lassen sich keine echten Links einbauen.

• Animierte GIFs sind populär geworden, da sie unterhaltsam und schnell konsumierbar sind. Um GIFs zu erstellen, können Sie zum Beispiel Tools wie Imgflip oder Giphy nutzen.

• Mit dem Livestream „Facebook Live” und neuerdings auch mit 360 Grad Live-Videos können Sie etwa von Firmenveranstaltungen, Konzerten oder Sportevents berichten. Achten Sie auf passende Lichtverhältnisse und guten Ton. Zudem ist ein stabiles WLAN Voraussetzung für die störungsfreie Übertragung.

• Veranstaltungen können Sie auf Facebook unkompliziert anlegen und Ihre Fans dazu einladen. Dies kann ein Offline-Event Ihres Unternehmens sein, aber auch ein fiktives Event. So könnte ein Verlag beispielsweise zum internationalen Tag des Kinderbuches aufrufen. Dies zieht wahrscheinlich Interaktion nach sich, da Menschen gerne über ihre Kindheitserinnerungen sprechen.

Welche Themen können Sie aufgreifen, wenn Ihnen kein origineller Content einfällt? Hier ein paar Ideen:

• Teilen Sie relevante Posts anderer Quellen zu Ihren Themen. Dies kann den positiven Seiteneffekt haben, dass Sie Ihre Beziehung zu Influencern vertiefen. Zudem erhöht Content Curation Ihren Expertenstatus.

• Beantworten Sie häufig gestellte Fragen zu Ihren Produkten oder Dienstleistungen. Bitten Sie Ihre Vertriebskollegen oder den Kunden-Service um Inspiration.

• Als wiederkehrendes Content-Format könnten Sie zum Beispiel jede Woche einen Fachbegriff erklären.

• Stellen Sie einen Mitarbeiter mit seiner Aufgabe vor oder mit einem interessanten Hobby. Dazu passt ein Blick hinter die Kulissen Ihres Büroalltags oder Ihres Auftritts auf einer Messe.

• Führen Sie eine Umfrage durch, aus deren Feedback Sie Anregungen für Content bekommen, oder stellen Sie Ihren Fans eine offene Frage.

• Führen Sie per Video oder als Podcast ein Interview mit einem Experten, Kunden oder einem Fan.

• Rufen Sie zu Wettbewerben auf oder veranstalten Sie ein Gewinnspiel. Bei letzterem müssen Sie sich über die rechtlichen Rahmenbedingungen sowie die Einhaltung der Richtlinien von Facebook informieren.

• Veröffentlichen Sie ein schönes Zitat, das gut zu Ihrem Thema passt, z. B. als Meme in einer Box.

Beispiel-Meme

Für die einzelnen Posts sollten Sie verschiedene Content-Formate mischen. Ihren Textbeitrag ergänzt gut ein Foto, eine Grafik oder ein Link.

Wann und wie oft sollten Sie auf Facebook posten?

Auch wenn es viele Studien zu diesem Thema gibt: Eine feste Regel für die ideale Häufigkeit gibt es nicht, sie ist immer individuell. Ihre Themen und Inhalte bestimmen die konkrete Häufigkeit. Wählen Sie die goldene Mitte, um Ihre Fans weder zu nerven noch in Vergessenheit zu geraten. Steht eine Veranstaltung oder die Einführung eines neuen Produktes an, können Sie häufiger posten.

Die ideale Häufigkeit und den passenden Zeitpunkt für Ihre Posts sollten Sie ausprobieren und durch statistische Auswertungen überwachen. Generell widmen Berufstätige Facebook am späten Nachmittag und Abend die meiste Aufmerksamkeit.

Noch ein Tipp: Auf Rückfragen und Interaktionen sollten Sie möglichst zeitnah reagieren. Ihre Reaktion wird auf Facebook als Reaktionsquote und Reaktionszeit gemessen und angezeigt. Daher überlegen Sie gut, ob Sie Beiträge für Zeiten vorplanen, in denen niemand Ihre Seite überwacht.

Facebook passt seinen Newsfeed-Algorithmus regelmäßig an. Trotz guter Posts und stabiler Fan Base kann sich daher die organische Reichweite über die Zeit verändern. Da die organische Reichweite in den letzten Jahren zurückging, kommen Unternehmen auf Facebook kaum an bezahlten Werbeanzeigen vorbei. Sie können eigene Beiträge bewerben, auf Ihre Seite aufmerksam machen oder die Reichweite für eine Veranstaltung erhöhen. Bei Facebook Ads sollten Sie die Zielgruppe über das Targeting mithilfe demografischer Angaben sorgfältig auswählen. Darüber hinaus können Sie festlegen, wann Ihre Anzeige erscheinen soll. Dabei hilft es, wenn Sie zuvor über die Statistiken Ihrer Seite ausgewertet haben, wann Ihre Zielgruppe üblicherweise online ist. Damit die Kosten nicht aus dem Ruder laufen, können Sie ein maximales Tagesbudget vorgeben.

Fazit

Erfolg auf Facebook ist kein Hexenwerk, aber auch kein Selbstläufer. Behalten Sie stets Ihre Zielgruppe und deren Interessen im Blick und sorgen Sie für abwechslungsreichen und relevanten Content. Nehmen Sie sich die Zeit, um Ihre Community zu betreuen und treten Sie in Austausch mit Ihren Fans.

 

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