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User Generated Content

  • Kurzerklärung
  • Ausführliche Erklärung
  • Beispiele für User Generated Content
  • Vorteile von User Generated Content
  • Rechtliche Aspekte von User Generated Content
  • Fazit
 

User Generated Content: Kurzerklärung

User Generated Content (UGC) oder User driven Content steht für Inhalte, die nicht von einem Website-Betreiber oder von Unternehmen, sondern von den Nutzern selbst erstellt werden. Nutzergenerierte Inhalte können zum Beispiel Bilder, Bewertungen, Kommentare, Blogartikel, Lexikonbeiträge oder Videoclips sein.

Ausführliche Erklärung:

User Generated Content bedeutet, dass Nutzer online Inhalte veröffentlichen. Die nutzergenerierten Inhalte bezeichnen eine Umkehr der eingleisigen Sender-Empfänger-Kommunikation zu einem partnerschaftlichen Austausch mit den Usern. Zwar gibt es schon seit vielen Jahren Inhalte, die vom Nutzer anstatt dem eigentlichen Inhaltsersteller produziert wurden, wie etwa Leserbriefe. Doch mit dem Aufkommen des Social Webs ist User Generated Content häufiger und vielfältiger geworden.

Das Internet und Socal Media-Kanäle wie Twitter, Facebook, YouTube und Pinterest haben viele Möglichkeiten für Nutzer eröffnet, Content zu beliebigen Themen zu kreieren. User schreiben z. B. Blogartikel, drehen Videos-Clips, teilen Infografiken und entwerfen Designs. Weitere Beispiele für User Generated Content im Social Web sind etwa Rezensionen, Restaurantbewertungen, Kommentare und Lexikonbeiträge wie etwa auf Wikipedia.

Nutzergenerierte Inhalte lassen sich auch als strategisches Instrument der Markenführung einsetzen. Unternehmen können User zum Beispiel gezielt dazu aufrufen, Inhalte für ihre Marke zu kreieren (etwa bei Mittmachwettbewerben). Oder Unternehmen versuchen User durch Crowdsourcing zum Einreichen von Vorschlägen zu bewegen, etwa um Ideen für neue Produkte zu gewinnen. Dies hat den Vorteil, dass User sich stärker mit einer Marke auseinandersetzen und mit dem Unternehmen identifizieren. Zudem ist sogenanntes Word of Mouth die beste Werbung für ein Unternehmen.

User Generated Content wird nicht nur als strategisches Instrument in der Markenführung, sondern auch gezielt im Online-Marketing eingesetzt. So lassen Suchmaschinen wie Google User-Signale wie Bewertungen und Kommentare in ihr Ranking einfließen. Google spielt z. B. Produktbewertungen in den SERPs aus. Nutzergenerierte Inhalte können daher zu einer Verbesserung des SEO-Rankings führen.

Warum kreieren Nutzer User Generated Content? Dem liegen verschiedene Motivationen zugrunde. Inken Kuhlmann von HubSpot hat sich damit befasst, was Nutzer zum Erstellen von User Generated Content antreibt. Oftmals liegt eine intrinsische Motivation für das Erstellen von Inhalten vor.

So wurden inzwischen bereits über 40 Millionen Einträge in der Online-Enzyklopädie Wikipedia völlig unentgeltlich verfasst. Auch verfügen viele Unternehmen über eine treue Anhängerschaft, die Feedback und Verbesserungsvorschläge konstruktiv einbringt oder sich in Social-Media-Kanälen als Markenbotschafter verhält.

Allerdings ist es im Rahmen von Werbe-Kampagnen üblich, für von Nutzern kreierte Inhalte einen Anreiz in Form einer Belohnung zu bieten, etwa einen Gewinn oder Preis.

Beispiele für User-Generated-Content

  • Beim „Burger Battle” ließ die Fast-Food-Kette McDonald’s Nutzer eigene Burger kreieren. Bei dem Wettbewerb, der auch über Social Media verbreitet wurde, wurden über 180.000 Burger-Kreationen eingereicht. McDonald's ließ die Community über die Gewinner abstimmen.

Burger Battle

Burger-Battle-Aktion

Quelle: obs/McDonald’s Deutschland

Vorteile von User Generated Content

User Generated Content bietet für Unternehmen eine Reihe von Vorteilen:

  • UGC ist authentisch und glaubwürdig
  • UGC hilft, Kunden zu binden
  • UGC kann eine höhere Reichweite erzeugen
  • UGC kann helfen, Marken bekannter zu machen
  • UGC kann helfen, das Image zu verbessern
  • durch Einbinden der Nutzer wird eine stärkere Identifikation mit dem Unternehmen erzielt
  • UGC ist kostengünstiger Content

Doch User Generated Content birgt ein Problem: Die Kontrolle wird an die Nutzer abgegeben. Gerade im Social Web sind Shitstorms für Unternehmen eine Gefahr. So mussten sich Unternehmen wie Nestlé und Henkel im Rahmen von User Generated Content-Aktionen bereits mit Shitstorms auseinandersetzen.

Daher benötigen Unternehmen im Hinblick auf User Generated Content eine durchdachte Strategie und entsprechende Ressourcen, um auch mit negativen Äußerungen umzugehen und gezielt darauf zu reagieren.

Rechtliche Aspekte von User Generated Content

Durch User Generated Content können Rechtsverletzungen auftreten, etwa in den Bereichen Urheberrecht oder Persönlichkeitsrecht. Ein Problem stellt dabei die weitgehende Anonymität der User im Social Web dar. So können Nutzer auf Plattformen etwa Bilder und Videos hochladen, für die sie nicht die Nutzungsrechte haben oder die gar rechtswidrig sind.

Hier raten Rechtsanwälte Plattformbetreibern dazu, in den Nutzungsbestimmungen oder AGB möglichst genau zu bestimmen, was Nutzern rechtlich erlaubt ist oder nicht. Zudem sollte immer erkennbar sein, dass es sich um User Generated Content handelt.

Fazit:

Beim User Generated Content treten nicht Unternehmen und Medien als Ersteller von Inhalten auf, sondern die User stellen selbst Content zu allen möglichen Themen und in verschiedenen Formaten zur Verfügung. User Generated Content reicht von Facebook Posts und Tweets über Lexikonbeiträge hin zu Text-, Bild- oder Videobeiträgen auf Blogging-Plattformen wie Tumblr. Im Social Web können User etwa auf Pinterest und Instagram Fotos und Grafiken teilen. Auf Video-Plattformen wie YouTube und Vimeo können sie selbst produzierte Video-Clips hochladen.

Es gibt auch User Generated Content, der von Usern für Marken erstellt wird. Meistens aktivieren Unternehmen dazu die Konsumenten über Mitmach-Kampagnen im Social Web und schreiben dafür eine Belohnung aus. Als Vorteil von User Generated Content-Kampagnen wird unter anderem gesehen, dass Nutzer sich stark mit einer Marke auseinandersetzen und ein hohes Involvement erzielt wird. Bewertungen und Kommentare von Usern spielen zudem eine wichtige Rolle bei der Suchmaschinenoptimierung und können für ein besseres SEO-Ranking sorgen. 

 

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