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Passende Autoren für Textprojekte zu finden, ist nicht immer einfach. Ideal ist es natürlich, wenn die Worte nur so in die Tasten fließen und du all deine Inhalte selbstständig in SEO-konformen Texten mit hoher Lesequalität verfassen kannst. Doch vermutlich fehlt dir entweder die nötige Erfahrung oder die Zeit zum Schreiben. Wahrscheinlich beschäftigen dich andere Aufgaben schon mehr als genug und du willst die Texterstellung lieber outsourcen.

Deshalb wollen wir dir einen ausführlichen Leitfaden an die Hand geben, welcher bei der Suche nach selbstständigen Autoren helfen soll und wertvolle Tipps zur erfolgreichen Zusammenarbeit mit Freelancern bereithält.

So zu schreiben, dass Menschen sich informiert oder unterhalten fühlen, dass komplizierte Sachverhalte verständlich werden oder verlockende Angebote eine innere Gier wachrufen, ist ein Talent für sich. Nicht viele Autoren können das. Wie findest du also unter den buchstäblich Tausenden freiberuflichen Werbetextern, Texteditoren, Lektoren und Redakteuren genau die Person, die sich mit deiner Branche auskennt, deine Anweisungen kompetent umsetzen und großartige Texte schreiben kann?

Was du auf dieser Seite erfährst:

 

  • Deine Vorteile bei der Arbeit mit freien Schreibern
  • Mögliche Textarten im Überblick
  • Wo du auf die Suche nach deinen Autoren gehen kannst
  • An welchen Merkmalen du gute Autoren erkennst
  • Wie du deine Briefings aufbauen solltest
  • Die Bedeutung der Künstlersozialkasse
  • Erläuterungen zum Honorar für Autoren und Lektoren

 
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Warum professionelle Texter dir weiterhelfen


Einer der wichtigsten Faktoren bei der Beschäftigung eines professionellen Texters ist die Zeitersparnis für dich und dein Unternehmen. Nehmen wir an, du führst einen Modeblog und jettest dafür regelmäßig um die Welt – von einer Fashion-Show zur anderen. Du hast tolle Bilder, wertvolle Erfahrungen und großartige Ideen für unzählige Beiträge. Doch dein Job lässt dir kaum Zeit, all diese Eindrücke in aussagekräftigen Beiträgen zu verpacken, die deine Zielgruppe begeistern.

Hier kommen Autoren oder Autorinnen ins Spiel, welche du briefen und mit deinem Material versorgen kannst, damit sie deine Seite stetig mit neuem Content befüllen. Bei der Autorensuche solltest du natürlich darauf achten, dass deine Texter sich einigermaßen mit der Materie, über die sie schreiben sollen, auskennen. Vorhandene Branchenkenntnisse sind jedoch nicht in allen Bereichen nötig, da gute Autoren sich schnell in viele Themen einarbeiten können. Außerdem sollte ihr Schreibstil nicht nur dir, sondern vor allem den Besuchern deiner Webseite gefallen und zur Sprache und den Gewohnheiten der Zielgruppe passen.

Du gewinnst viel Zeit, denn erfahrene und motivierte Autoren können dich auch bei der Planung und Organisation deines Angebots unterstützen. Wenn du es zulässt, bringt ein externer Schreiber womöglich frischen Wind in deinen Auftritt. Wer immer mit dem gleichen Tagesgeschäft zu tun hat, sieht manchmal den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr und wird betriebsblind für neue Innovationen. Hat dein Freelancer also eine gute Idee, sei nicht zu stolz sie auszuprobieren.

Ein echter Text-Profi liefert dir perfekt auf deine Bedürfnisse zugeschnittene Expertentexte. Wenn du den perfekten Partner gefunden hast, brauchst du nichts weiter zu tun, als deine Projekte zu planen und den Texter richtig zu briefen – der gesamte Aufwand der Texterstellung und womöglich sogar das Einpflegen von Content wird dir von den Schultern genommen. Mit den Feinheiten der Autorensuche und des Briefings für Freelancer werden wir uns weiter unten auf dieser Seite beschäftigen.

Ein Überblick über mögliche Textarten


Hier einige der gängigsten Textarten, die häufig als Auftragsarbeiten an Freelancer delegiert werden.
 

Copywriting – klassische Werbetexte

Das Schreiben klassischer Werbetexte wird traditionell als Copywriting bezeichnet. Ein „Copy“ kann eine Überschrift, ein Slogan oder ein kompletter Text sein. Da sich das moderne Content-Marketing oder Inbound-Marketing bereits sehr weit von herkömmlichen Werbegrundsätzen entfernt hat, definieren wir an dieser Stelle alle aktiv werbenden Texte als Copywriting.

Flyer

Bei der Direktwerbung geht es meist darum, hervorstechende Features von Produkten oder Sonderangebote und Rabatte offensiv zu bewerben. Es „muss“ verkauft werden. Oft wird versucht, durch suggestive Texte ein bestimmtes Lebensgefühl oder den Wunsch der Zugehörigkeit zu einer Gruppe im Leser wachzurufen. Beiträge dieser Art suggerieren, dass beispielsweise durch den Kauf eines bestimmten Produkts ein persönliches Problem gelöst oder der Lebensstandard deutlich verbessert werden könne.

Diese Form des Werbetextes geht jedoch meistens nicht ausreichend auf die tatsächlichen Bedürfnisse der Kunden ein. Die Masse an aggressiv werbenden Inhalten hat zudem dazu geführt, dass Nutzer Direktwerbung als wenig vertrauenerweckend empfinden und solche Beiträge oft ignoriert werden. Das klassische Copywriting wird deshalb immer mehr durch Methoden des Inbound-Marketings verdrängt, wo der Kundennutzen im Vordergrund steht und der Werbegedanke in den Hintergrund tritt. Vor allem im Printbereich, beispielsweise für Broschüren oder Kataloge, sind direkt werbende Texte allerdings auch heute noch gefragt.

Webseiten- und Blog-Texte

Das Internet ist das bedeutendste Medium unserer Zeit. Die Art und Weise, wie Webseiten- oder Blog-Texte geschrieben werden, unterscheidet sich deutlich von traditionellen Print-Texten. Neben Lesbarkeit, Originalität und hohem Informationsgehalt müssen Texteditoren im Web noch weitere Faktoren beachten.

Webseiten- und Blogtexte

Zum einen liegt hinter dem sichtbaren Content noch eine Datenstruktur aus HTML, CSS, Javascript und anderen Codesprachen, welche von Browsern ausgelesen werden, um Inhalte auf Computer-, Tablet- oder Handydisplays anzuzeigen. Dies ist die Textformatierung. Texter für Websites sollten zumindest grundlegende HTML-Kenntnisse mitbringen, um Hyperlinks oder sogenannte Tags setzen zu können. HTML-Tags geben beispielsweise die Größe von Headlines an, trennen Absätze und definieren fett oder kursiv geschriebene Textstellen.

Zum anderen müssen Web-Texte für Suchmaschinen optimiert sein, damit sie unter Millionen Beiträgen im Web von deinen Nutzern gefunden werden können. Ein fähiger Autor berücksichtigt dafür relevante Keywords, welche von Suchmaschinen wie Google gefunden werden und bindet diese sinnvoll in den Content ein. Für ein hohes Suchmaschinenranking sollte jeder Text dem Leser einen echten Mehrwert und ausführliche Informationen bieten. Suchmaschinen erkennen mittlerweile, ob Inhalte informativ geschrieben oder nur wahllos mit Schlüsselwörtern vollgestopft sind. Nicht alle Texter sind SEO-Experten. Deshalb wirst du Keyword- und Zielgruppenanalysen im Vorfeld selbst durchführen oder dir einen Dienstleister, der beides beherrscht, suchen müssen.

Content-Marketing-Texte

Content-Marketing-Texte sind ebenfalls Web-Texte. Wir wollen an dieser Stelle jedoch noch einmal Texte hervorheben, die explizit geschrieben werden, um durch Content eine Sogwirkung zu erzielen und die Markenreichweite zu steigern. Diese Form des Content-Marketings ist auch als Inbound-Marketing bekannt. Dabei geht es um die hohe Kunst, neue Kunden zu gewinnen, ohne Direktwerbung einzusetzen.

Content-Marketing-Texte

Stattdessen wird Content erstellt, welcher die Nutzer in ihrem Alltag und direkt bei ihren aktuellen Problemen abholt. So zum Beispiel Artikel oder Blogbeiträge, die deine Benutzer informieren, anleiten oder unterhalten. Findet ein Leser auf deiner Seite Beiträge, die ihm weiterhelfen, ist er viel eher dazu bereit, sich auch dein sonstiges Angebot anzuschauen und vielleicht sogar dein Kunde zu werden. Wie bereits weiter oben erwähnt, stellen Suchmaschinen auch den Informationsgehalt eines Textes fest und werten Klicks, Verweildauer und weitere Aktivitäten auf deiner Seite aus.

Landingpages sind Internetseiten, die für einen ganz speziellen Zweck eingerichtet werden. Häufig handelt es sich dabei um Marketingseiten oder ausführliche Informationsseiten, wie du sie selbst gerade liest. Derartige Webseiten enthalten meist sehr viel Text – drei- bis viertausend Wörter oder mehr. Ein Autor für Landingpages muss also in der Lage sein, auch komplexe Sachverhalte aufzugliedern und für deine Leser verständlich, hilfreich und unterhaltsam wiederzugeben.

E-Book-Texte

E-Book-Texte sind in der Regel sehr umfangreich und können je nach Thema und Absicht mehrere hundert Seiten lang sein. Texter, die sich auf diese Art zu schreiben spezialisiert haben, können dir bei ausgewählten Passagen zur Hand gehen oder gleich das komplette Buch nach deinen Anweisungen schreiben.

E-Book-Texte

Ghostwriting für Reden und Ansprachen

Eine feierliche Rede zu halten, welche Kollegen, Geschäftspartner oder Kunden begeistert, ist ein Traum. Das Schreiben der Manuskripte für solche Ansprachen ist dagegen auch für viele begnadete Redner ein echter Albtraum. Nicht umsonst sind professionelle Redenschreiber höchst gefragt. Hier ist eine enge Zusammenarbeit mit detaillierten Absprachen nötig. Da Reden meist anlässlich eines bestimmten Ereignisses gehalten werden, kommen unverrückbare Deadlines erschwerend hinzu.

Manuskript für eine Rede

Lektorat


Perfekte Rechtschreibkenntnisse sind die erste Voraussetzung für professionelles Lektorat. Doch es geht dabei um viel mehr als nur das Finden von Schreib- oder Tippfehlern. Ein guter Lektor prüft einen Text auch auf inhaltliche Korrektheit, Lesbarkeit und Verbesserungspotenzial. Lektoren sind meist selbst fähige Autoren und können einzelne Passagen oder komplette Texte beliebiger Länge umschreiben und aufpolieren, wenn du es wünschst. Durch die Zusammenarbeit mit solchen Profis haben schon viele eher mittelmäßige Schriftsteller echte Erfolge publiziert. Du kannst durch das externe Lektorat deiner Texte zudem viel lernen und deine Schreibfähigkeiten verbessern. Der Einsatz selbstständiger Lektoren ergibt für dich allerdings nur Sinn, wenn große Textmengen zu verarbeiten sind – zum Beispiel wenn du ein Buch im Self-Publishing veröffentlichen willst.

 
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Wo findest du Autoren?


Mundpropaganda ist sicher ein guter Weg, um sich passende Autoren empfehlen zu lassen. Sollte jedoch niemand aus deinem Netzwerk einen bewährten Freelancer mit geeigneten Fähigkeiten für dein Projekt kennen, musst du dich selbst auf die Autorensuche machen. Dafür gibt es verschiedenste Anlaufstellen sowohl Off- als auch Online.

Brauchst du Texte zu sehr spezifischen Branchen, mit denen sich nur verhältnismäßig wenig Menschen auskennen, könntest du entsprechende Fachredaktionen abklappern. Fachzeitungen beschäftigen oft freie Autoren, die über ausgeprägtes Branchenwissen verfügen, aber mit ihren redaktionellen Aufgaben nicht voll ausgelastet sind. Viele dieser Autoren werden die Gelegenheit, sich mit anderen Projekten etwas dazuzuverdienen, gern ergreifen.

Eine Vielzahl freier Autoren – von Amateuren bis Profis – veröffentlicht Ratgeber und andere Texte auf Amazon oder anderen Self-Publishing-Portalen. Hier findest du also zahlreiche Fachautoren zu verschiedenen Themen. Manche davon haben vielleicht Lust, Auftragsarbeiten für dich zu erledigen.

Blogger lieben es zu schreiben – viele verdienen damit ihren Lebensunterhalt oder sind gar zu prominenten Influencern geworden. Während die Berühmtheiten der Szene ihre Dienste sicher nur sehr teuer anbieten, könnten viele „kleinere“ Blogger durchaus bereit sein, ihr Fachwissen in deine Dienste zu stellen. Fragen kostet nichts.

Soziale Netzwerke sind wie ein reichhaltig gedecktes Buffet – du kannst dort sowohl Profis als auch talentierte Amateure finden. Manche bieten ihre Dienste ausdrücklich über ein geschäftliches Facebook-Profil an. Doch unter Umständen entdeckst du hier sogar verborgene Talente. Ein weiterer großer Vorteil dieser Netzwerke: Du knüpfst zahlreiche Kontakte und wirst andere Unternehmer kennenlernen, welche dir womöglich gute Autoren empfehlen können.
 
Autorensuche
 
Zahlreiche Werbeagenturen von Ein-Mann-Betrieben bis zu international agierenden Agenturen bieten Text-Dienstleistungen an. Je größer die Agentur, desto höher sind auch die zu erwartenden Preise. Wenn dir ein wirklich großer Werbeetat zur Verfügung steht, könnte sich die Beauftragung einer professionellen Text-Agentur jedoch lohnen. Beachte dabei, dass die Referenzen der Agentur in ihrer Gesamtheit nichts über Fähigkeiten spezifischer Texter aussagen. Du hast hier im Vorfeld weniger Möglichkeiten, deinen Ansprechpartner auszuwählen, als bei der Suche nach Freelancern.

Einige Online-Plattformen bieten Usern – vom Amateur bis zum Profi – die Möglichkeit, sich als freie Autoren zu registrieren und Auftragsarbeiten für Kunden aus verschiedensten Branchen zu schreiben. Autoren werden nach einem geregelten System bewertet und erhalten ihrer Leistung entsprechende Vergütungen. In den vergangenen Jahren hat sich das Konzept bewährt und zehntausende von Textaufträgen werden jährlich vom Schreibservice dieser Portale bewältigt. Textbroker ist derzeit die größte Plattform zur Vermittlung und Abwicklung von Textdienstleistungen im deutschsprachigen Raum.

Wie erkennst du gute Autoren?


Auch wenn sich in deinem Netzwerk verlässliche Partner befinden, welche dir bewährte Schreiber empfehlen, solltest du selbst erkennen können, was einen guten Autor ausmacht. Die ersten wichtigen Anhaltspunkte kannst du schon bei der Autorensuche überprüfen.

Der Internetauftritt

Auf der Suche nach einem geeigneten Freelancer wirst du häufig zuerst auf deren Internet-Auftritt landen. Entweder hat dich der gute Ruf des Texters dorthin geführt oder du hast dessen Homepage bei der Google-Suche entdeckt. Wer mit dem Schreiben sein Geld verdient, sollte auch entsprechend informative und beispielhafte Texte auf der eigenen Website präsentieren.

Autoren-Website

Wie beschreibt der Freelancer sich selbst, seine Mission oder seine Leistungen? Sind Referenzen oder Leseproben vorhanden?
Diese geben dir ersten Aufschluss darüber, ob der Stil des Autors gut ankommt. Um weitere Meinungen einzubeziehen, könntest du die Probetexte möglichst objektiven Menschen aus deinem Umfeld vorlesen.

Die Referenzen eines Freelancers lassen ebenfalls ein Urteil über dessen Fähigkeiten zu. Viele gute Referenzen zeigen, dass seine Texte gelesen werden. Je bekannter die dort aufgeführten Kunden sind, desto höhere Preise wird dieser Texter verlangen.

Achte auch auf die angegebenen Branchenkenntnisse. Kennt sich der Dienstleister mit deinem Fachgebiet aus? Finden sich dazu keine Angaben, sollte dies einer der ersten Punkte sein, die bei einer Kontaktaufnahme geklärt werden.

Tatsächlich kann es vorkommen, dass vielbeschäftigte Autoren selbst mit relativ alten Web-Auftritten unterwegs sind. Gefragte Selbstständige haben phasenweise mit so vielen Aufträgen zu tun, dass die Pflege der eigenen Seite zu kurz kommt. Beziehe die Internetseite eines Texters also nicht als einzigen Faktor in deine Entscheidung ein.
 

Die Kommunikation

Sobald du Kontakt zu einem Autor aufnimmst, wird dir die Art der Kommunikation weitere Hinweise geben, ob die Chemie stimmt. Dass man sich gegenseitig sympathisch ist, kann sehr hilfreich sein, ist bei einem professionellen Arbeitsverhältnis jedoch kein Muss. Wichtig ist vor allem, dass dein Dienstleister dir zuhört und alle Informationen, die zur Erledigung des Auftrags wichtig sind, schnell aufnehmen kann. Auch wenn der erste Kontakt oft per E-Mail oder Kontaktformular erfolgt, sollte ein persönliches Gespräch am Anfang jeder Geschäftsbeziehung stehen.

Kommunikation mit dem Autor

Wenn ein Redakteur, Werbetexter oder Journalist dir ein Angebot übermittelt, achte darauf, ob alle vereinbarten Bedingungen darin nachvollziehbar aufgeführt sind. Gibt sich ein Freelancer offensichtlich keine Mühe, dir seine Arbeitsweise und Preisfindung verständlich zu machen, such lieber noch etwas länger nach dem richtigen Partner.

Frage dich also ob dein Autor dir weiterhilft. Berät er oder sie dich in deinem Interesse oder wird nur versucht, den höchstmöglichen Betrag herauszuholen? Texter, denen das Kundenwohl am Herzen liegt, zeigen Eigeninitiative, weisen rechtzeitig auf mögliche Probleme hin und haben oft sogar wertvolle Ideen, von denen dein ganzes Unternehmen profitiert.
 

Bei der Zusammenarbeit

Hat die Zusammenarbeit einmal begonnen, schaue dir die ersten Texte deines Autors genau an. Lies diese eventuell sogar laut vor, um ein besseres Gefühl für Lesbarkeit und Lesefluss zu bekommen. Achte darauf, wie gut die Texte recherchiert sind und ob sie dem Leser einen Mehrwert bieten. Hier kann es erneut helfen, Unbeteiligte einzubinden und eine neutrale Person Probe lesen zu lassen.

Zusammenarbeit

Bewerte die Arbeiten in Bezug auf das gewählte Thema und Medium. Informative Texte sollen die Leser qualifizieren und Wissen vermitteln, wohingegen Werbetexte konkrete Vorzüge eines Produkts herausheben. Und während Produkttexte oft recht trocken und technisch sind, darf in Webtexten für Online-Communitys durchaus ein lockerer Sprachstil gepflegt werden. Mit anderen Worten: Content muss zielgruppengerecht sein. Achte also dabei auch auf das Feedback deiner Nutzer und überprüfe Statistiken wie Aufrufe und Verweildauer oder wie oft Artikel in Social-Media-Netzwerken geteilt wurden. Gute Texte führen zu Conversions, mehr Traffic auf deiner Webseite und sorgen für ein besseres Suchmaschinenranking.

 
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Das Briefing: So klappt’s auch mit dem Freelancer


Das Briefing soll exakt festlegen, wie dein Freelancer einen Text zu schreiben hat. Damit dein Autor versteht, was du von ihm willst, musst du ihn umfänglich und verständlich informieren. Dabei ist es wichtig, alle Sachverhalte genau zu erklären – im Zweifel so, dass sie auch ein Laie versteht. Zu schnell passieren Missverständnisse, wenn man in der eigenen Blase gefangen ist und vergisst, dass dem Gegenüber wichtige Informationen fehlen, um manche Fachbegriffe oder nur angedeutete Anweisungen zu verstehen. Bedenke, dass dein über Jahre gewachsenes Fachwissen erst vom Dienstleister aufgeholt werden muss.

Welche Bedeutung hat die Künstlersozialkasse?


Die Künstlersozialkasse (KSK) sorgt dafür, dass kreativschaffende Gewerbetreibende in Deutschland einen ähnlichen Sozialversicherungsschutz erhalten wie ihn reguläre Arbeitnehmer genießen. KSK-Mitglieder zahlen nur ca. die Hälfte aller anfallenden Beträge, während staatliche Zuschüsse und die Sozialabgaben der Auftraggeber den Rest abdecken. Du musst also eine Künstlersozialabgabe auf alle Rechnungsbeträge leisten, wenn du Freelancer beauftragst. Diese Abgabe liegt derzeit bei 4,2 Prozent. Weitere Informationen findest du auf der Seite der Künstlersozialkasse.

Bevor du jetzt auf die zusätzliche Abgabe schimpfst, solltest du bedenken, dass dir durch den Einsatz von Freelancern etliche Lohnnebenkosten erspart bleiben. Ohne KSK müssten freie Autoren weitaus höhere Preise verlangen, um angesichts unverhältnismäßig hoher Versicherungskosten wirtschaftlich zu überleben. Du profitierst also auch als Auftraggeber von der KSK.

Um in die Künstlersozialkasse aufgenommen zu werden, müssen selbstständige Werbetexter, Schriftsteller oder Texteditoren ihre Gewerbeanmeldung sowie eine vorwiegend schöpferische Tätigkeit nachweisen.

Planungshilfe: Was kostet ein Texter?


Die Preisbildung bei kreativen Dienstleistungen wie dem professionellen Texten ist höchst individuell. Um uns der Frage anzunähern, was ein Texter kostet, gehen wir der Einfachheit halber davon aus, dass du einen Freelancer ausschließlich zum Texte schreiben beauftragen willst. In vielen Fällen erledigen kreative Dienstleister schließlich zugleich auch Grafik- und Bilddesign oder administrative Aufgaben.

Am Anfang steht also die Frage, was genau dein Texter tun soll. Auch Umfang und Menge der zu schreibenden Texte spielen eine wichtige Rolle. Soll ein Freelancer beispielsweise projektbezogen oder über längere Phasen dauerhaft eingesetzt werden?

Wie gut muss der Text sein? Wenn du bloß Flyer für Diskotheken oder Flohmärkte im regional begrenzten Bereich texten lassen willst, machen ein paar Rechtschreibfehler sicher nichts aus. Für deine geschäftlichen Inhalte solltest du dagegen auf Profis setzen, die einen umfangreichen Wortschatz besitzen und der deutschen Rechtschreibung mächtig sind.

Es kommt also auch darauf an, wie und wo ein Text verwendet werden soll. Bist du ein Kleinunternehmer, der seine Website betexten lassen will, erreicht dein Content vorerst weniger Menschen als beispielsweise ein Gastartikel, der auf einem großen Medienportal veröffentlicht wird. Während aufwendig recherchierte Fachbeiträge mit der zu erwartenden Reichweite auch im Preis steigen, sind einfache Arbeiten ohne nötige Vorkenntnisse relativ konstant im Preis. Das Einpflegen von Artikelbeschreibungen in einen Online-Shop muss nicht zwingend durch einen hochqualifizierten (und entsprechend teuren) Werbetexter erfolgen.

Damit sind wir bei der Frage, wie selten die nötigen Kenntnisse zur Umsetzung deines Auftrags sind. Handelt es sich zum Beispiel um schwierige, wissenschaftliche Texte, kann nur eine ausgewiesene Fachautorität mit dem Schreiben betraut werden. Je nachdem wie gefragt diese Experten sind, steigen auch die Preise für ihre Dienstleistungen. In weniger komplexe Themen können sich die meisten guten Texter schnell einarbeiten. Vor allem Autoren mit einer journalistischen Ausbildung sind darin sehr gut. Je höher der Rechercheaufwand, desto größer der Einfluss auf den Preis.

Erscheint der Content online oder in einem Printmedium? Online-Content besitzt oft eine große Nachhaltigkeit, da Beiträge praktisch unbegrenzt lange im Web verweilen können. Hättest du also vor zehn Jahren den ultimativen Ratgeber zur Entfernung von Weinflecken aus Polstern geschrieben, würde dieser Beitrag noch heute Besuche auf deiner Website generieren. Posts auf Social-Media-Seiten wie Facebook, Instagram oder Twitter haben dagegen meist nur eine kurze Halbwertszeit, können korrekt eingesetzt jedoch zahlreiche Aufrufe erzielen.

Die Bedeutung von Printmedien mag heute geringer sein als noch vor ein paar Jahren, dennoch werden Zeitungen, Magazine und Bücher nach wie vor von Millionen Menschen gelesen. Bei Print-Texten kann es sich um Broschüren-, Flyer- oder Buchtexte (auch Klappentexte oder Vorworte) handeln. Auch redaktionelle Beiträge von Tageszeitungen bis zu Hochglanzmagazinen werden zum Teil von freien Journalisten geschrieben. Der Wert von Texten für Printmedien hängt auch von deren Auflage ab. Der „kicker“ wird beispielsweise als massentaugliches Sportmagazin von weitaus mehr Menschen gelesen als die sehr spezifische Jagdzeitung „Jagd & Hund“. Auf der anderen Seite fänden sich gewiss mehr Freelancer zum Verfassen von Fußballtexten als Autoren mit echtem Jagdwissen.

Zu guter Letzt entscheidest du selbst, wie viel Geld du für das Schreiben deiner Texte ausgeben willst. Den genauen Preis musst du unter Berücksichtigung der oben genannten Faktoren individuell mit deinem Freelancer aushandeln. Unter gewerbetreibenden Schreibern haben sich einige Standards etabliert, die als Richtlinie bei der Preisverhandlung für Textarbeiten dienen.

Mögliche Richtlinien zum Honorar für Autoren

Richtlinien zum Autorenhonorar

Folgende Möglichkeiten zur Abrechnung werden von professionellen Textern und Journalisten in der Regel akzeptiert:
 

  • Abrechnung pro Wort: empfehlenswert gerade bei einzelnen Aufträgen. Die Wortzahl ist auch bei verschiedenen Schriftgrößen ein konstanter Wert, an dem die geleistete Arbeit gemessen werden kann. Während im Web durchaus Textarbeiten zu Beträgen von einem Cent oder weniger pro Wort angeboten werden, beginnt der Wortsatz fähiger Autoren eher im Bereich von acht bis zwölf Cent.

  • Abrechnung pro Zeile: ebenfalls von vielen Autoren oder freien Journalisten geschätzt, liegen Zeilenpreise meist bei ein bis zwei Euro und aufwärts. Erneut beeinflussen Auftragsart und Kompetenz des Texters die Preisbildung. Um einen fairen Preis pro Zeile zu bestimmen, muss ein fester Standard eingehalten werden. Als Beispiel könntest du festlegen, dass alle Texte im DIN-A4-Format mit der Schriftart Arial bei einer Schriftgröße von 10 Punkt geschrieben werden. Lass den Texter aber auch mitreden.

  • Abrechnung pro Einzeltext: Mitunter ist es für alle Beteiligten leichter, einfach einen Festpreis für Artikel zu vereinbaren. Zum Beispiel wenn regelmäßig in etwa gleichlange Texte mit vorhersehbarem Aufwand benötigt werden. Vor allem Autoren, mit denen du schon ein gutes Arbeitsverhältnis aufgebaut hast, werden zu solchen Absprachen bereit sein.

  • Abrechnung nach Stunden: Viele Werbetexter und auch größere Agenturen rechnen ihre Leistungen nach Stunden ab, wobei die Stundensätze je nach Anbieter und Projekt zwischen 50 und 200 Euro oder mehr schwanken können. Doch bei Solo-Freelancern kann sich die Zeiterfassung mitunter schwierig gestalten. Als externer Auftraggeber hast du praktisch keine Einsicht, wie dein Dienstleister seine Stunden füllt. Um neue Autoren kennenzulernen, sollten eventuell erst einige Probeaufträge zu Festpreisen vereinbart werden.

  • Festpreis für komplette Projekte: Wenn ein Projekt sehr umfangreich, der Aufwand jedoch gut abzuschätzen ist, könnte sich ein Festpreis für den gesamten Umfang anbieten. Die genaue Summe handelst du mit deinem Texter unter Berücksichtigung der oben genannten Punkte aus.

 
Während umfangreichere Probeaufträge zumindest mit einem Teil der sonst üblichen Summe bezahlt werden, bieten viele Autoren kleinere Probetexte auch umsonst an. Im Sinne einer guten Zusammenarbeit empfiehlt es sich, den guten Willen freier Autoren bei Probeaufträgen nicht zu überreizen.

Viele gewerbetreibende Texter sind flexibel in ihrer Preisgestaltung und bereit, individuelle Absprachen für einzelne Kunden zu treffen. Wer hochwertigen Textcontent für dich produziert, will natürlich auch gut bezahlt werden. Der Preis muss für beide Seiten akzeptabel sein, damit eure Kooperation auf einem guten Fundament steht.

Bedenke auch deine internen Kosten – welche und wie viele Angestellte arbeiten mit Freelancern zusammen oder beschäftigen sich inhouse mit der Contenterstellung? Als Einzelunternehmer ist es natürlich ausschließlich deine eigene Zeit, die zum Anstellen und Briefen von Autoren aufgewendet wird. Hast du erst den passenden Schreiber gefunden, wird dieser Aufwand bei andauernder Zusammenarbeit immer kleiner.

Vertrag ja oder nein? Ob es nötig ist, einen Vertrag mit Werbetextern aufzusetzen oder du dich auf mündliche Absprachen verlassen willst, solltest du von Fall zu Fall und nach Wichtigkeit des Projekts entscheiden. Bei hohen Etats und sensiblen Themen könnte es Sinn ergeben, alle Verantwortlichkeiten im Vorfeld schriftlich festzulegen.

Lektoratskosten


Lektorat
 
Das Lektorat ist eine ganz eigene Form der Textarbeit. Wir haben schon im Bereich der Textarten darüber gesprochen. Lektorat wird für gewöhnlich pro Seite abgerechnet, wobei eine durchschnittliche Zahl von Zeichen pro Seite festgelegt wird. Oft sinkt dabei der Seitenpreis mit zunehmender Zahl insgesamt zu lektorierender Seiten. Für professionelles Lektorat kannst du mit Preisen zwischen fünf und zwölf Euro oder mehr für die Einzelseite rechnen.

Autorensuche auf Textbroker


Eine Online-Plattform zur Autorensuche bietet verschiedene Funktionen, um Autoren nach Kenntnissen, Interessengebieten und Kompetenzen zu filtern. Auf Textbroker sind mehrere Tausend Autoren registriert, die in einem Fünf-Sterne-Bewertungssystem eingeteilt sind und sich in eigenen Autorenprofilen vorstellen können. Orders werden über eine Auftragsmaske erteilt, in der du ein ausführliches Briefing zusammenstellen kannst. Übrigens werden alle Texte auf Textbroker einer Plagiatsprüfung unterzogen, sodass du sicher sein kannst, immer Unique Content, also einzigartige Texte, zu erhalten.

Wenn du fähige Texter zu praktisch allen Themenbereichen aus einem umfangreichen Autorenpool buchen willst, registriere dich bei Textbroker und nutze unser Tool zur Autorensuche.

Wir wünschen dir die allerbesten Erfahrungen und viel Erfolg bei der Suche nach Freelancern für deine Texte!

 
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