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Wie ein gutes Briefing aussieht – und was Sie besser vermeiden sollten

Sehr geehrter Auftraggeber,

auf dieser Seite stellen wir Ihnen noch einmal die im Video genannten Beispiel-Briefings zum Nachlesen zur Verfügung und erläutern die häufigsten Fehlerquellen.

So nicht: Briefing-Beispiel 1

Das hier gezeigte Beispiel-Briefing bietet dem Autor zu wenige Informationen:

In diesem Beispiel fehlen unter anderem genaue Angaben zum Stil, zur Ansprache und zur Zielgruppe. Insgesamt wird es durch solche knapp gehaltenen Briefings sehr schwierig, einen guten Text zu verfassen.

Achten Sie darauf, dem Autor so viele Informationen wie nötig zu geben, passen Sie aber auch auf, dass das Briefing nicht zu lang wird. Folgende Fragen könnten relevant sein:

  • Wer ist die Zielgruppe des Textes?
  • Welche Motive treiben die Zielgruppe an: Informationssuche, Kaufinteresse oder etwas anderes?
  • Soll der Text eher seriös oder eher umgangssprachlich geschrieben sein?
  • Bevorzugen Sie die Höflichkeitsform „Sie“ oder wählen Sie lieber das „Du“? Oder lieber gar keine direkte Ansprache?
  • Welche Art von Text soll es werden? Produktbeschreibung, Blogtext, Ratgeber oder Informationstext?
  • Welche Wirkung wollen Sie erzielen?
  • Wo soll der Text erscheinen?
  • Wie wollen Sie Ihren Text strukturieren? Wie viele Abschnitte? Brauchen Sie Teaser und/oder Zwischenüberschriften?
  • Welche Keywords brauchen Sie?
  • Welche Aspekte des Themas sind besonders wichtig?

So nicht: Briefing-Beispiel 2

Das hier gezeigte Beispiel-Briefing ist zu kompliziert und unverständlich:

Dieser Auftraggeber schreibt sein Briefing unnötig kompliziert und verwirrend, anstatt es klar zu strukturieren und exakte Anweisungen zu geben.

Ihre Aufgabe als Auftraggeber ist es, wichtige von unwichtigen Details zu trennen und ein klares und deutliches Briefing zu verfassen. Nur so kann ein Autor einen passenden Text schreiben. Schrecken Sie den Autor nicht mit einer Beschreibung ab, die drei Mal so lang wie der von Ihnen bestellte Text und voller unnützer Information ist. Bulletpoints können helfen, ein Briefing übersichtlicher zu strukturieren.

Stellen Sie sich nach dem Verfassen des Briefings folgende Fragen:

  • Sind alle Inhalte und Anweisungen enthalten? Und welche sind überflüssig?
  • Ist das Briefing zu detailliert? Nehme ich dem Autor ggf. den gesamten Spielraum?
  • Ist meine Sprache objektiv, klar, verständlich und eindeutig? Besteht irgendwo die Gefahr eines Missverständnisses?

So nicht: Briefing-Beispiel 3

Das Thema des Textes ist zu speziell:

Manches Briefing setzt zu spezielle Fachkenntnisse voraus oder lässt einen sehr hohen Rechercheaufwand erwarten. Dies ist auch im folgenden Beispiel der Fall.

Viele Autoren lassen sich von zu hohen Textanforderungen abschrecken und nehmen das Briefing nicht an, wenn sie Experte zu einem Thema sein müssen oder der Auftrag im Verhältnis zum Rechercheaufwand nicht ausreichend vergütet wird.

Sollten Sie tatsächlich ein so spezielles Thema haben und niemanden finden, der Ihren Text schreibt, probieren Sie es per DirectOrder oder TeamOrder. Suchen Sie über die Textbroker-Autorensuche einen oder mehrere Autoren mit den entsprechenden Qualifikationen und schreiben Sie diese an.

Eine zweite Möglichkeit ist es, Ihren Text in der 5-Sternekategorie zu platzieren und somit einen Pool an guten Autoren anzusprechen, die durch die höhere Entlohnung den Mehraufwand in Kauf nehmen.

So könnte ein gutes Briefing aussehen: