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Mit einem Content-Refresh zu mehr Reichweite und zufriedenen Besuchern

Content war King, ist King und wird vermutlich King bleiben. Die Zeit von plumpen Werbebotschaften ist vorbei: Im Content-Marketing geht es darum, für die Zielgruppe relevante, aktuelle, informative und unterhaltsame Inhalte zu produzieren. Die Planung und Produktion von hochwertigem Content ist zeitintensiv. Je nach Plattform erwarten die Nutzer regelmäßig neue Inhalte – in unterschiedlicher Frequenz. Einen Blogbeitrag oder ein YouTube-Video pro Woche zu veröffentlichen, klingt harmlos. Auf Facebook, Twitter oder Instagram reicht diese Frequenz nicht aus. Um ständig kreative neue Inhalte zu produzieren, bedarf es einer ausgeklügelten Planung mit vielen frischen Ideen. Für die Umsetzung werden interne Ressourcen oder Budget für die Produktion benötigt. Muss das Rad immer wieder neu erfunden werden oder kann bestehender Content bequem wiederverwertet werden? In diesem Blogbeitrag schauen wir uns an, wann und wie ein Content-Refresh mit Content-Update zu empfehlen ist. Außerdem erklären wir, warum du deine Inhalte regelmäßig auf den Prüfstand stellen solltest.

content refresh

Aktuelle Inhalte sind gefragt: Mit Content-Refresh Suchmaschinen und Kunden erfreuen

 
Ein wichtiges Prüfkriterium von Google und anderen Suchmaschinen ist die Aktualität von Inhalten. Regelmäßig durchstöbern die Webcrawler der Suchmaschinen automatisch das Netz und analysieren dabei Websites, Webshops und Blogs. Entdeckt ein solcher Crawler, dass die Website seit seinem letzten Besuch unverändert ist, merkt er sich das. Die Software entscheidet daraufhin, diese Website seltener zu besuchen – und stuft sie meist im Ranking herunter. Veröffentlichst du also zu selten neue Inhalte, bewertet die Suchmaschine deine Website als weniger relevant und sie wird bei den Suchmaschinenergebnissen weiter hinten angezeigt. Die meisten Aktivitäten im Netz beginnen durch die Anfrage an eine Suchmaschine. Daher solltest du regelmäßig neue Inhalte veröffentlichen oder bestehenden Content überarbeiten. Damit lockst du die Crawler der Suchmaschinen, aber auch (potenzielle) Kunden. Finden Besucher auf deiner Website regelmäßig neue Inhalte, merken sie sich die Webpräsenz als Quelle relevanter und aktueller Beiträge.

Mit einem Content-Refresh bestehende Inhalte auf dem neuesten Stand halten

 
Nimm dir regelmäßig die Zeit, deinen Content durch einen Content-Review auf den Prüfstand zu stellen. Eine solche Content-Prüfung heißt auch Content-Audit. An dem Projekt arbeiten die Kollegen aus dem Content-Marketing mit Webentwicklern und SEO-Managern zusammen. Mache dir dabei über die folgenden Punkte Gedanken:
 

  • Trage Kritik zusammen, die Kunden als Feedback gegeben haben.
  • Analysiere gründlich deine Monitoringtools, um zu erkennen, welche Inhalte hohe Absprungraten provoziert haben oder generell zu wenig angeschaut wurden.
  • Überlege, ob es in den letzten Monaten eine neue strategische Ausrichtung in deinem Unternehmen gab, die sich noch nicht in den Inhalten widerspiegelt.
  • Gab es rechtliche Entwicklungen, die es notwendig machen, Inhalte zu überarbeiten?
  • Sind deine Inhalte gut lesbar und verständlich?
  • Wiederholen sich Inhalte in verschiedenen Beiträgen, ohne dass sie dem Leser einen Mehrwert bieten?
  • Finden die Nutzer deine Inhalte oder sind sie teilweise falschen Kategorien zugeordnet?
  • Werden die Inhalte in den richtigen Formaten dargestellt oder kannst du einen langen Erklärtext durch ein Video oder eine Infografik ersetzen?
  • Verwendest du die passenden Keywords für deine Texte und Beschreibungen von Fotos oder Videos?
  • Sind deine Beiträge bereits barrierefrei?
  • Hat sich deine Zielgruppe verändert?
  • Sind deine Beiträge genderneutral formuliert oder könnte sich eine Leserin oder ein Leser diskriminiert fühlen?

 
Passend zu den Antworten auf die genannten Fragen arbeitest du nach und nach deine Hausaufgaben ab. Es bietet sich an, auch die Überarbeitung von Inhalten in deinem Redaktionsplan zu vermerken. Auf diese Art behältst du den Überblick und kannst regelmäßig mit überarbeitetem Content deine Leser und die Suchmaschinen erfreuen.
 
content audit

Content-Marketing für neue Zielgruppen: Aus Alt mach Neu

 
Welche Inhalte für deine Produkte und Dienstleistungen passend sind, hängt stark von den Zielgruppen ab, die du ansprechen willst. Stellt sich heraus, dass dir mittlerweile mehr ältere Menschen folgen, als es zu Beginn der Fall war, solltest du dies beim Content-Marketing berücksichtigen. Achte darauf, nicht zu viele Anglizismen und sonstige Fremdwörter zu verwenden, da diese bei der älteren Generation weniger gut ankommen. Suche im Rahmen des Content-Reviews in deinen Texten gezielt nach solchen Begriffen, um diese zu ersetzen.
Interessieren sich umgekehrt auf einmal verstärkt junge Leute für deine Themen, solltest du deren Konsumgewohnheiten entgegenkommen. Arbeite vermehrt mit kurzen Videos, Storys und Infografiken und produziere durch den Content-Refresh eher kurze und leicht verständliche Texte. Im Rahmen des Content-Updates kannst du dafür gut mit existierenden Beiträgen arbeiten und diese straffen.
Du verkaufst Rasenmähroboter und hast bislang Männer als deine Zielgruppe angesehen, erkennst aber anhand der Rückmeldungen, dass sich vermehrt Frauen für dein Produkt interessieren? Achte darauf, dass sich auch deine weiblichen Kunden von den Texten angesprochen fühlen. Verwendest du für Beispiele oder Zitate bislang nur Männer, sollten stärker Frauen zu Wort kommen.

Zusammengefasst solltest du nach dem Content-Refresh folgende Fragen mit „Ja“ beantworten:

  • Finden meine User die für sie relevanten Inhalte?
  • Sind alle Inhalte noch aktuell?
  • Ist der Content nutzerfreundlich und bietet er für die Bedürfnisse meiner Zielgruppe einen echten Mehrwert?
  • Sind die wichtigsten Meta-Tags, insbesondere der Titel-Tag und die Meta-Description, auf dem aktuellen Stand?

 
content-refresh

Aktuelle Texte versus Evergreen Content

 
Versuche zeitlosen und hochwertigen Content zu generieren, der für deine Zielgruppe eine hohe Relevanz besitzt. Dies gelingt zum Beispiel gut mit Ratgeberbeiträgen, Tutorials, FAQs oder Lexikonartikeln. Auch diese Inhalte musst du regelmäßig auf den Prüfstand stellen und in Nuancen aktualisieren oder verbessern. Eventuell reicht es aus, einen Absatz zu ergänzen, um auf die aktuelle Entwicklung zum Thema einzugehen. Darüber hinaus kann der Content in aller Regel erhalten bleiben und wird immer wieder aufgerufen, nachgefragt und in sozialen Netzwerken geteilt.

Contentpflege neu gedacht

 
Sämtliche online verfügbaren Inhalte sollten regelmäßig in Form einer Contentpflege auf den Prüfstand gestellt werden. Dabei werden veraltete und nicht mehr relevante Beiträge entweder gelöscht oder auf den neusten Stand gebracht. Auch Keywords, Überschriften und Verlinkungen werden überprüft, ebenso wie Duplicate Content und Bildunterschriften. Hinterfrage bei der Gelegenheit auch stets die Struktur deines Webauftritts. Finden deine Besucher die Inhalte schnell und unkompliziert? Nehme mindestens einmal im Jahr einen Content-Refresh vor und natürlich immer dann, wenn es grundlegende Veränderungen bei der Strategie oder den Zielgruppen gibt.
 

Dir fehlt noch frischer Content? Gehe gleich auf die Suche nach dem passenden Texter.

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Kommentare

Laufblogger 25. September 2018 - 12:20

In diesem Zusammenhang kann es übrigens auch Sinn machen, das originale Veröffentlichungsdatum anzupassen und ein neues, aktuelles Datum für den Beitrag zu wählen. Denn dieses wird auf Suchergebnissseiten dargestellt und potentielle Leser klicken natürlich lieber auf einen "neueren" Beitrag als auf einen, der schon 3 Jahr alt ist.

Antworten

Robert Kropp 27. September 2018 - 21:55

Guten Tag.

Euer Beitrag zu Content Refresh spricht mir aus der Seele.

Ich predige es schon seit Jahren bei unseren Kunden. Da heißt es oftmals nur: "Was sollen wir in unserer Branche denn berichten oder aktualisieren?"

Als Dienstleister springt man dann für den Kunden ein, obwohl hier das Hintergrundwissen zu den Themen fehlt. Denn man kann ja nicht in allen Fachgebieten gleich gut unterwegs sein. Dennoch zapft man diverse Quellen an und liest sich in ein neues Thema ein, um dann einen halbwegs tauglichen Inhalt auf der Feder zu quetschen.

Wie gut, das da dann so scheußliche Dinge wie die DSGVO oder auch andere rechtliche Neuerungen (Fernabgabeverordnung) in die Hände spielen. Da hat man das ein oder andere Mal dann mal einen Gedankenanschub 😉

Antworten

Marie 24. Oktober 2018 - 12:48

habe den Beitrag mit vollem Interesse gelesen! Sehr hilfreich!

Antworten

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