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Tools, die den Texter-Alltag erleichtern

Wer einen Text für Textbroker schreibt, tut das in der Regel nicht mit Stift und Papier, sondern am Computer. Egal ob Sie Ihre Texte auf Fehler prüfen oder Notizen zu ihren Textaufträgen festhalten möchten, moderne Software macht es möglich.

Vertreter der schreibenden Zunft haben durch das Web nicht nur ein neues Einsatzgebiet für ihre Texte gewonnen, sondern auch viele Möglichkeiten, sich das Leben etwas einfacher zu gestalten. Heute stellen wir Ihnen Tools vor, die Sie beim Recherchieren und Schreiben unterstützen.

Die ganze Kompetenz des Dudens

Unsere Editoren prüfen jeden Ihrer Texte, im Zweifelsfall mithilfe des Dudens. Damit Sie auch so gut aufgestellt sind, nutzen Sie doch die Duden-Rechtschreibprüfung. Die Software erweitert Microsoft Office, OpenOffice und Adobe InDesign um eine detaillierte Rechtschreibprüfung. So erkennt die Software viel mehr Fehler als die Standard-Prüfung von Word, besonders bei der Groß- und Kleinschreibung, Getrennt- und Zusammenschreibung sowie Kommasetzung und Tippfehlern. Ebenso lassen sich zu lange Sätze und Fremdwörter hervorheben.

Und so funktioniert’s in Word: Nach der Installation verfügt Word über den zusätzlichen Menüreiter „Duden-Rechtschreibprüfung“. Innerhalb der neuen Menüpalette befindet sich der Button „Rechtschreibprüfung starten“. Nach einem Klick darauf zeigt der Duden Korrektor die zu verbessernden Sätze mit Korrekturvorschlägen an. Falls Sie an einem Korrekturvorschlag zweifeln, werfen Sie einen Blick auf die zugrunde liegenden Rechtschreibregeln. Anschließend übernehmen oder ignorieren Sie die Vorschläge des Duden Korrektors auf Knopfdruck.

Generell gilt aber: Computerprogramme sind in Rechtschreibung und Grammatik nie so zuverlässig wie ein Mensch. Vertrauen Sie daher nicht alleine auf die Duden-Software, sondern lesen Sie Ihren Beitrag nach der Autokorrektur selbst noch einmal kritisch. Wer sie vor dem Kauf schon mal testen möchte, kann die kostenlose und auf 1.600 Wörter begrenzte Online-Version unter https://www.duden.de/rechtschreibpruefung-online nutzen.

Screenshot der Duden-Rechtschreibprüfung Online

Wenn Sie mehr über die Geschichte des Duden erfahren möchten, lesen Sie unseren Artikel über die Entstehung der „Rechtschreib-Bibel“.

Gedächtnisstütze für moderne Autoren

Oft kommen die wirklich guten (Text)-Ideen genau dann, wenn man am wenigsten damit rechnet: im Zug, in der Warteschlange der Supermarktkasse oder beim Schlendern in der Fußgängerzone. Wer nicht ständig einen kleinen Notizblock samt Stift mitnimmt oder mit dem Gedächtnis eines Elefanten gesegnet ist, dem gehen geniale Einfälle wieder verloren. So schnell wie sie kommen, vergisst man sie wieder. Doch im Zeitalter von Smartphones und Cloud-Computing gibt es Alternativen zu Stift und Papier.

Virtuelles Notizbuch in der Cloud

Mit dem praktischen Programm Evernote speichern Sie Notizen ab und laden sie direkt „in die Cloud“. Dadurch können Sie auch unterwegs einen Einfall in Ihr Smartphone tippen und für späteren Bedarf hinterlegen. Die App lädt die neue Notiz direkt über die Internetverbindung des Telefons auf die Evernote-Server. Anschließend wird sie sofort auf allen Geräten synchronisiert, mit denen Sie sich in Ihren Account einloggen: Spinnen Sie Ihren Gedanken später bequem am heimischen Rechner weiter und verarbeiten Sie ihn in Ihrem aktuellen Textauftrag.

Doch Evernote „versteht“ nicht nur Text, sondern dient auch als Sammelmappe für Content in verschiedenen Formen: Evernote speichert auch Ihre Bilddateien, PDF-Dokumente und sogar komplette Websites samt Grafiken in der persönlichen Notiz-Datenbank. Knipsen Sie Fotos mit der Handykamera und versehen sie anschließend mit einer Notiz. Ein wertvolles Feature, denn die Verbindung von Text und Bild hilft dem Gedächtnis besonders effizient auf die Sprünge. Wer nicht gerne auf Touchscreens tippt, spricht seinen Geistesblitz ein und legt ihn als Audionotiz ab oder lässt ihn direkt mithilfe der integrierten Spracherkennung in Text umwandeln.

Ordnung ist das halbe (Texter-)Leben

Wer häufig parallel an mehreren Texten zu verschiedenen Themen arbeitet, dem hilft Evernote schon während der Recherchephase dabei, Ordnung in seine Ergebnisse zu bringen: Gliedern Sie einfach Ihre Einträge in Notizbücher, in denen sich die einzelnen Notizen befinden. Legen Sie sich für jedes Thema, zu dem Sie gerade schreiben, ein eigenes Notizbuch an und sammeln Sie die relevanten Informationen darin. Durch die Synchronisation mit Smartphones oder Tablet-PCs haben Sie auch unterwegs immer Ihre wichtigsten Aufzeichnungen parat.

Autoren, die unterwegs am Laptop oder einem fremden PC an aktuellen Textaufträgen weiter feilen möchten, speichern einfach die letzte Arbeitsfassung in Evernote und haben anschließend die Möglichkeit, mit dem komfortablen Client von jedem Ort mit Internetverbindung darauf zuzugreifen und direkt weiterzuarbeiten. Steht gerade keine Internetverbindung zur Verfügung um die letzte Version einer Notiz abzugleichen, präsentiert Ihnen Evernote die auf dem Gerät zuletzt synchronisierte Version auch offline. Dadurch eignet sich Evernote besonders für Webtexter, die gerne abseits ihres Schreibtisches werkeln. Für die Arbeit mit Internetquellen bietet die Software ein weiteres Feature: Speichern Sie Websites, die Sie für Ihre Recherche benötigen, einfach lokal in Evernote. Dadurch ermöglicht Ihnen das virtuelle Notizbuch den Zugriff auf wichtige Informationen auch offline.

Wie es sich für einen modernen Web-Service gehört, ist Evernote angenehm plattformunabhängig: Die Software steht für Windows und Mac OS, sowie als App für alle aktuell gängigen Smartphones zum Download bereit. Der Cloud-Dienst eignet sich auch zur Archivierung bereits abgegebener Texte: Kein Festplattencrash oder Rechnerabsturz kann den gespeicherten Daten mehr etwas anhaben. Leider gibt es bei Cloud-Services wie Evernote neben vielen Vorteilen auch einen großen Haken: Wer sie nutzt, lebt damit, seine Informationen möglicherweise Hackerangriffen oder dem anderweitigen Zugriff Dritter auszuliefern. Deshalb gilt: Speichern Sie keine hochsensiblen und sehr privaten Daten in Evernote. Zwar verschlüsselt das Programm auf Wunsch bestimmte Teile einer Notiz, eine komfortable Möglichkeit zum Schutz ganzer Notizbücher fehlt allerdings.

Screenshot des Tools Evernote

Wie lesbar schreibe ich?

Ein wichtiges Qualitätsmerkmal eines guten Artikels ist Verständlichkeit und klare Sprache. Anhand der durchschnittlichen Satz- und Wortlänge kann ein Computer den sogenannten „Flesch-Wert“ berechnen: Dieser Wert gibt an, wie leicht verständlich ein Text ist. Analysetools wie „Leicht lesbar?“ prüfen Ihre Blogbeiträge und Pressemitteilungen auf ihre Verständlichkeit. Ein Flesch-Wert von 90-100 zeigt dabei einen sehr leicht lesbaren Text an, ein Wert von 0-30 gilt als sehr schwer lesbar. Wenn Sie für eine klar definierte Zielgruppe schreiben, ist dieser Wert also ein Anhaltspunkt für die richtige Komplexität Ihres Textes. Zusätzlich zur Bestimmung des Flesch-Wertes markiert „stilversprechend“ auf Wunsch Anglizismen, Floskeln und Passivsätze. Auch hier gilt: Ein Computerprogramm ist nur so schlau wie sein Entwickler und ersetzt keinen Menschen, kann aber gute Orientierung und Tendenz bieten, um Texte selbst noch mal kritisch zu hinterfragen.

Wer seinen Text auf unnötige Phrasen und unglückliche Formulierungen überprüfen möchte, kann ihn vom „Blablameter“ prüfen lassen. Das Tool verspricht anzuzeigen, wie viel „Bullshit“ in einem Text steckt.

Egal ob Sie die Rechtschreibung oder Verständlichkeit ihres Textes prüfen, oder sich besser organisieren und Ihr Gedächtnis stützen wollen: Moderne Software bietet häufig eine Arbeitserleichterung. Natürlich gibt es noch weitere praktische Texter-Werkzeuge im Internet, die wir Ihnen gerne vorstellen möchten. Teilen Sie uns deshalb mit: Welche Tools helfen Ihnen beim Schreiben besonders? Kennen Sie schon einige der vorgestellten oder gar ganz andere? Berichten Sie uns von Ihren Erfahrungen in einem Kommentar oder im Autoren-Forum.


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Kommentare

137677 12. Dezember 2012 - 9:35

ganz nett

Antworten

40816 12. Dezember 2012 - 19:42

Sehr schön, vielen Dank! Allerdings nutze ich noch immer Post-it-Zettelchen, um meine meist nächtlichen Ideen zu archivieren. Ein wenig "Retro" darf ruhig auch mal sein 🙂

Antworten

Sebastian Becker 17. Dezember 2012 - 8:44

Danke! Natürlich hat auch das klassische Post-it seine Daseinsberechtigung. Wenn Stift und Papier gerade griffbereit sind, ist nichts so schnell verfasst wie eine "analoge" Notiz  🙂

Antworten

135178 21. Januar 2013 - 16:25

Haben Sie bereits mit Microsoft OneNote gearbeitet? Es soll zusammen mit dem wohl auch kostenlosen SkyDrive Cloud Service ein dem Evernote vergleichbares Konzept verwirklichen lassen. Und das Ganze eben Nischen gerecht auf das von Ihnen skizzierte Problem bei Evernote. Sie melden sich an und vergeben Freigaben.

OneNote kann erheblich mehr als Evernote. Es ist in dem Microsoft Office Paket Professional for Students enthalten.

Antworten

210483 10. Januar 2016 - 10:39

Setzt man den Blog-Artikel bei leichtlesbar.ch ein kommt man auf einen Flesch-Wert von 0,3 … hmpf. Den Text versteh ich aber sehr gut, glaube nicht dass da wirklich was dran ist. Es ist mir auch zweifelhaft ob eine KI das wirklich bewerten kann.

Antworten

Julian 9. August 2017 - 13:34

Danke für den Artikel. Das Analysetools "stilversprechend" scheint es nicht mehr zu geben.

Antworten

Johannes Braun 9. August 2017 - 14:34

Hi Julian,

vielen Dank für das Feedback und den Hinweis. Wir haben das Tool rausgenommen. Wenn du weitere Alternativen kennst, dann immer her damit.

Viele Grüße
dein Textbroker-Team

Antworten

Unterstützung beim Schreiben Ihres Content: Online Texter-Tools 16. August 2017 - 5:02

[…] https://www.textbroker.de http://www.selbstaendig-im-netz.de http://www.texterjobboerse.de https://www.letternleuchten.de […]

Antworten

Mansur 2. Oktober 2017 - 15:52

Der Text ist ja ganz schön alt geworden. Hab nach Textbroker App bei Google gesucht und bin auf diesen Artikel gelandet. Wäre schön einen modernen Text über nützliche Apps zu lesen. Wird es eine Textbroker App geben ?

Antworten

isabelkiely 2. Oktober 2017 - 16:02

Hallo Mansur,

neuere Tipps für Tools findest du regelmäßig in unserem Blog und z. B. in diesen beiden Artikeln:

https://www.textbroker.de/7-nuetzliche-texter-tools-fuer-2017
https://www.textbroker.de/12-nuetzliche-tools-fuer-blogger

Eine Textbroker-App ist derzeit nicht geplant.

Antworten

Monika 17. Januar 2019 - 17:17

Sobald ich mit der Arbeit beginne, starte ich den aTimeLogger. Mit dieser App kann man allerhand Aktivitäten loggen, vom Schlafen über Spazieren bis Arbeiten. Ich habe mir "Texten" als Oberpunkt angelegt, unterteilt in Recherche, Rohtexten, Überarbeiten und Korrigieren. So behalte ich den Überblick, wie viel Zeit ein Auftrag mich gekostet hat. Außerdem neigt man mit der Stoppuhr im Hinterkopf weniger zum Prokrastinieren

Antworten

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