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Texte für den Laufsteg – die Eigenarten von Modetexten

In diesem Tutorial beschäftigen wir uns mit einem Texttyp, der bei Textbroker stark an Bedeutung gewonnen hat: dem Modetext. Zwar handelt es sich bei Modetexten meist auch „nur“ um Produkt- oder Kategoriebeschreibungen, es gibt hier allerdings einige Besonderheiten zu beachten.

In diesem Tutorial beschäftigen wir uns mit einem Texttyp, der bei Textbroker stark an Bedeutung gewonnen hat: dem Modetext. Zwar handelt es sich bei Modetexten meist auch „nur“ um Produkt- oder Kategoriebeschreibungen, es gibt hier allerdings einige Besonderheiten zu beachten. Diese machen es mitunter schwierig, einen gelungenen Modetext zu schreiben.

Beispielsweise ist es wichtig, Modetexte noch deutlich stärker auf die Zielgruppe auszurichten als etwa Produktbeschreibungen zu Elektrogeräten. Hinzu kommt, dass sich viele Auftraggeber Kombinationsvorschläge zu ihren Kleidungsstücken wünschen, was wiederum ganz eigene Herausforderungen mit sich bringt. Wir möchten Ihnen mit diesem Tutorial helfen, die Besonderheiten von Modetexten besser zu verstehen, sodass Sie in Zukunft mögliche Hindernisse beim Schreiben geschickt umgehen können.

Schreiben Sie für die Zielgruppe

Wie bereits erwähnt ist der Adressat bei einem Modetext äußerst wichtig, denn im Gegensatz zu vielen anderen Produkten richtet sich Mode oft an enger eingegrenzte Zielgruppen – und das sollte sich auch sprachlich in Ihrem Text widerspiegeln. Beschreiben Sie zum Beispiel Kapuzenpullis für junge Käufer, sind Begriffe wie „cool“, „stylish“, „hip“ oder auch „Streetwear-Hoodie“ vollkommen in Ordnung. Da der Leser hier in der Regel geduzt werden soll, darf der Ausdruck bei dieser Art von Texten insgesamt etwas lockerer sein. Bei der Satzstruktur dürfen Sie sich ebenfalls gewisse Freiheiten erlauben. So können Sie als Stilmittel auch einmal einen Satz ohne Verb verwenden, etwa, um eine bestimmte Tatsache besonders zu betonen.

Dieser Hoodie hat eine Kapuze mit Fellbesatz. Absolut stylish!

Versuchen Sie außerdem, eher kürzere Sätze zu bilden. So treffen Sie die Sprache der Zielgruppe und können sie viel leichter mit Ihrer Botschaft erreichen.

Schreiben Sie dagegen einen Text über Luxusmode – die sich schon allein aufgrund des Preises meist an Kundschaft jenseits der 30 richtet – wären die eben genannten Stilmittel unpassend. Luxusmode soll etwas Außergewöhnliches für den Käufer sein, etwas, womit er sich von der Masse abhebt und zugleich sein Stilbewusstsein zeigt. Häufig handelt es sich bei Luxusmode aber trotzdem um eher dezente Kleidung, die nicht durch grelle Farben oder übertriebene Schnitte ins Auge fällt, sondern durch schlichte Eleganz – eventuell unterstrichen durch einzelne Akzente. Vermeiden Sie bei Texten über Luxusmode also übertriebene Aussagen und vor allem allzu plakative Adjektive. Passen Sie sich sprachlich der Kleidung an und bleiben Sie stets dezent und elegant.

Der Pullover besitzt an der Kapuze einen Fellbesatz, wodurch er leicht verspielt wirkt. So ergibt sich ein schöner Kontrast zum elegant-schlichten Schwarz des Oberteils.

Wenn Sie bei Luxusmode auf das Material eingehen, heben Sie insbesondere dessen Hochwertigkeit und modische Wirkung hervor. Die lange Haltbarkeit des Materials ist bei Luxusmode allerdings selbstverständlich und sollte daher, wenn überhaupt, am Rande erwähnt werden.

Nachdem wir nun etwas auf die Unterschiede bei Modetexten eingegangen sind, wollen wir noch auf eine Gemeinsamkeit eingehen. Mode ist eine gefühlvolle Sache, daher sollten Sie versuchen, mit Ihrem Text Emotionen zu wecken – werden Sie also nicht zu technisch. Seide mag beispielsweise aufwändig herzustellen sein, in einem Modetext hat eine Beschreibung der Produktionsmethoden aber trotzdem nichts zu suchen. Schreiben Sie stattdessen über die positiven Eigenschaften von Seide und ihre modische Wirkung. Lediglich bei Funktionskleidung, etwa für den Sport, ist eine etwas technischere Herangehensweise angebracht.

Mode ist vielfältig – bleiben Sie es bei Ihrem Text auch

Häufig verlangen Auftraggeber bei Modetexten nicht nur eine allgemeine Beschreibung des Produkts oder der Kategorie, sondern auch Tipps zum Styling oder zu möglichen Kombinationen. Grundsätzlich können Sie hier eigene Vorlieben einfließen lassen. Dass bei Mode aber der Grundsatz „Erlaubt ist, was gefällt“ gilt, ist allerdings ein Trugschluss. Es gibt durchaus einige modische Grundregeln, die es sogar zum Teil als Redensarten wie „Grün und Blau schmückt die Sau“ in die Alltagssprache geschafft haben. Sind Sie sich bei bestimmten Kleidungsstücken also unsicher, schreiben Sie nicht einfach drauflos, sondern werfen Sie ruhig einmal einen Blick in einen Modeblog. Sicherlich sind Blogs nicht die absolute Autorität was Mode angeht, sie können aber helfen, Tipps so zu formulieren, dass sie allgemein anerkannten Moderegeln folgen.

Achten Sie bei Modetipps außerdem darauf, die von Ihnen beschriebene Variante nicht als die einzig denkbare Möglichkeit darzustellen. Zwar gibt es die oben erwähnten Grundregeln, trotzdem lebt Mode von der Vielfalt und die Möglichkeit, einen ganz eigenen Stil zu finden, macht einen Großteil der Faszination von Mode aus. Passen zum Beispiel Ihrer Meinung nach hohe schwarze Pumps gut zu einem bestimmten Kleid, schreiben Sie nicht

„am besten tragen Sie hohe schwarze Pumps zu diesem Kleid“,

sondern lieber

„zu diesem Kleid passen gut hohe schwarze Pumps“.

Der Tipp ist bei beiden Sätzen der gleiche, die zweite Variante ist aber offener formuliert und lässt andere Kombinationen zu – und genau darum geht es bei Mode.

Da Sie bei Textbroker stets Aufträge für einen bestimmten Auftraggeber schreiben, sollten Sie bei der Auswahl der Tipps auch immer dessen Sortiment im Auge behalten. Schließlich möchte der Kunde seine Produkte und nicht die Artikel anderer Anbieter bewerben. Hat der Auftraggeber also beispielsweise keine Schals oder Tücher im Angebot, sollten Sie möglichst auch keine Kombinationstipps geben, für die diese Accessoires notwendig wären. Verweisen Sie stattdessen auf andere Produkte im Sortiment – viele Auftraggeber möchten sogar, dass Sie ausdrücklich die Auswahl im Shop und die damit verbundenen Kombinationsmöglichkeiten erwähnen.

Ein letzter wichtiger Punkt bei Modetipps sind Aktualität und Trends, die in der Mode eine große Rolle spielen. Kaum ein anderer Bereich ist so sehr Trends unterworfen wie die Mode: Praktisch jedes Modelabel bringt zumindest halbjährlich eine neue Kollektion auf den Markt. Trotzdem wollen die Auftraggeber von Textbroker natürlich nicht in genauso kurzen Abständen die Texte auf ihrer Seite komplett austauschen müssen. Für Sie als Autor bedeutet das eine Gratwanderung zwischen Zeitlosigkeit und Aktualität. Am leichtesten meistern Sie diese Herausforderung, indem Sie bei Ihren Tipps sowohl auf Trends als auch auf zeitlose Varianten eingehen. Vermeiden Sie dabei aber konkrete Zeitangaben, wie etwa „im Sommer 2015“ oder „in dieser Saison“. So könnten Sie zum Beispiel erwähnen, dass die Trendfarbe Petrol gut zu einem Kleid passt, dass sich aber auch Kleidungsstücke im klassischen Schwarz gut mit dem Kleid kombinieren lassen. So kann der Auftraggeber Ihren Text auch über einen längeren Zeitraum verwenden, denn Trends sind – auch wenn Modefirmen gerne etwas anderes behaupten – durchaus länger als eine Saison aktuell.

Das Wichtigste in Kürze

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit diesem Text ein wenig die Besonderheiten von Modetexten näherbringen konnten. Als kleinen „Spickzettel“ für das Schreiben haben wir die wichtigsten Tipps für Sie hier noch einmal kurz zusammengefasst:

  • Richten Sie den Text sprachlich auf die Zielgruppe aus.
  • Versuchen Sie, Emotionen zu wecken.
  • Beachten Sie bei Stylingtipps modische Grundregeln.
  • Ihre Tipps sollten inspirieren, aber nicht einschränken.
  • Verweisen Sie auf das Sortiment des Auftraggebers.
  • Bleiben Sie aktuell, aber schreiben Sie zeitlos.

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