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Suchmaschinenindex

Grafik mit Headline Suchmaschinenindex

Was ist der Suchmaschinenindex? Kurzerklärung:

Daten über Webseiten werden ähnlich wie in einem Register für ein Lexikon in einem Suchmaschinenindex erfasst. Die so entstehende Schlagwortliste erlaubt der Suchmaschine einen schnellen Zugriff auf Ergebnisse für eine Suchanfrage. Crawler durchsuchen das Internet nach Informationen und aktualisieren den Suchmaschinenindex ständig. Die Aufnahme in den Index ist Voraussetzung dafür, dass eine Webseite in den SERPs von Google und Co. erscheint.

Suchmaschinenindex: Ausführliche Erklärung

Insbesondere für die Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist die Indexierung von grundlegender Bedeutung. Indexierung bezeichnet die Aufnahme von Informationen in einen Suchmaschinenindex.

  • Ein Index ist ein geordnetes Verzeichnis in einem Nachschlagewerk, zum Beispiel in einem Lexikon oder einem Online-Portal wie Wikipedia.
  • Ein Suchmaschinenindex wird für die spezifischen Aufgaben einer Suchmaschine erstellt.

Der Index ist einer der Gründe dafür, dass Suchmaschinen in Sekundenschnelle Ergebnisse liefern. Denn für eine Suchanfrage wird nicht jede Website im Internet einzeln aufgerufen. Es wird zunächst nur auf den Index zurückgegriffen.

Ein Suchmaschinenindex ist dynamisch. Crawler erfassen ständig neue Seiten. Websites, die gegen Richtlinien verstoßen (zum Beispiel wegen Duplicate Content) werden von der Indexierung ausgenommen. Die Gliederung eines solchen Index ist ebenfalls dynamisch. Sie wird zum Beispiel bestimmt durch die Kategorie einer Seite und deren Ranking für bestimmte Keywords.

Technische Aspekte des Suchmaschinenindex

Ein Suchmaschinenindex hat für den User einen entscheidenden Vorteil: Die Suchabfrage verkürzt sich nämlich ganz erheblich – vor allem im Vergleich zu einer direkten Suche in einer Datenbank. Hierfür muss der Unterschied zwischen einem Index und einer Datenbank erklärt werden:

  • Eine Datenbank enthält in strukturierter Form sämtliche Inhalte und Informationen. Hier können zum Teil erhebliche Datenmengen entstehen.
  • Ein Index ist dagegen eine Ansammlung von Verweisen auf die Inhalte der Datenbank, eine Art Sortierung im Vorfeld.
  • Der Index ermöglicht es, bestimmte Inhalte aufzufinden, ohne dass jedes Mal die gesamte Datenbank durchsucht werden muss.

Welche Daten sind in einem Suchmaschinenindex gespeichert? Suchmaschinen wie Google halten nicht nur ihr Vorgehen über die Bewertung von Webseiten geheim. Auch über ihren Index lassen die Betreiber der Suchmaschinen nur wenig an die Öffentlichkeit gelangen. Hier spielt weniger der Datenschutz eine Rolle als das Interesse der Betreiber der jeweiligen Suchmaschine, im Web einzigartig und besonders leistungsfähig zu sein. Mit Sicherheit sind in einem Suchmaschinenindex jedoch folgende Daten vorhanden:

  • Die Adresse einer Website (URL)
  • Keywords, die den Inhalt beschreiben und die Kategorie bestimmen
  • Angaben, die das Ranking beeinflussen, zum Beispiel die mobile Usability
  • Querverweise zu anderen Daten

Die Indexierung von Online-Inhalten ist sehr komplex. Grundlage für den Suchmaschinenindex sind Informationen, die Robots und Crawler über die Online-Angebote liefern. Diese Daten werden bei der Indexierung zusammengefasst, sortiert und hierarchisiert. Die ungeheure Menge von Daten setzt für die Speicherung eine Vielzahl von Rechenzentren voraus, die auf der ganzen Welt miteinander vernetzt sind.

Damit eine Webseite von Google und Co. registriert wird, reicht es meist aus, eine Internetseite online zu stellen. Die automatisierte Indexierung setzt allerdings voraus, dass Robots über Links von bereits indexierten Websites oder Social Media-Portalen auf eine neue Seite im Web stoßen.

Wie bringt man eine Website in den Suchmaschinenindex?

Man kann als Webmaster die eigene Website, den Blog oder Online-Shop auch selbst über einen Kontakt zu Google anmelden, ohne dass Backlinks vorhanden sein müssen. Hierfür gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten:

Das Erstellen einer Sitemap wird von Content Management Systemen oder kostenlosen Online-Diensten übernommen.

Um zu kontrollieren, welche Seiten in den Suchmaschinenindex übertragen wurden, reicht die Eingabe „site: meine-webseite.de” in das Keyword-Feld der Suchmaschine. Sofort werden alle URLs aufgezeigt, die unter dieser Domain verzeichnet sind. Dies ist eine gute Gelegenheit für Webmaster und Marketing-Agenturen, die Snippets (Einträge in der Ergebnisliste) zu überprüfen. Ein aussagekräftiges Snippet wirkt sich positiv auf die Click-Through-Rate (CTR) aus. Und eine gute CTR erhöht das Ranking.

Neben dem organischen Suchmaschinenindex gibt es auch den sogenannten Paid Index. Hier bezahlen Webseitenbetreiber für die Platzierung ihrer Seiten aufgrund der Eingabe bestimmter Keywords. Die Preise hierfür lassen sich über das System Google AdWords ermitteln. Grundsätzlich gilt, dass stark umkämpfte, also häufig nachgefragte Keywords auch bei AdWords mehr kosten.

Die Entfernung aus dem Suchmaschinenindex

Oft werden Seiten aus dem Suchmaschinenindex entfernt. Diese Maßnahme ist (vor allem, wenn dies Google betrifft) der Worst Case in Sachen Suchmaschinenoptimierung. Gründe für einen Index-Bann können z. B. sein:

  • Verstöße gegen den Datenschutz
  • Nichteinhaltung wettbewerbsrechtlicher Bestimmungen
  • Black Head SEO (inakzeptable Methoden der Suchmaschinenoptimierung)
  • Duplicate Content

Im Rahmen von SEO ist es vor allem wichtig, Duplicate Content zu vermeiden. Kurz gefasst heißt Duplicate Content: Wer abschreibt, wird bestraft. Technisch erfolgt diese Sanktionierung über die Entfernung aus dem Suchmaschinenindex. Bei mehreren Seiten, die identische Inhalte aufweisen, wird in der Regel lediglich nur die URL indexiert, die zuerst online gestellt wurde.

Wenn eine Seite unfreiwillig aus dem Suchmaschinenindex genommen wurde, ist die Wiederaufnahme nur durch direkten Kontakt zur Suchmaschine selbst möglich. In einem solchen Fall muss ein Wiederaufnahmeantrag gestellt werden. Ein Antrag auf erneute Überprüfung ist in den Google Webmaster Tools verfügbar.

Wie man eine Indexierung verhindert

Oft möchten Webmaster ihre Seiten aber auch von vornherein aus dem Suchmaschinenindex ausschließen. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn sich eine Seite noch im Aufbau befindet oder diese lediglich privaten Zwecken dient. Auch der Datenschutz kann hier eine Rolle spielen. In solchen Fällen ist es geboten, den Zugriff auf eine Website über eine Suchmaschinenanfrage zu verhindern. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine Indexierung zu unterbinden:

  • Der Meta-Tag „noindex” im HTML-Code der betreffenden Website weist den Crawler an, die URL nicht in den Index aufzunehmen.
  • Durch den Wert „nofollow” für das rel-Attribut in einem Link von einer anderen Seite wird der Crawler angewiesen, die verlinkte Seite nicht zu besuchen.
  • Auch in der Datei robots.txt kann mit dem Befehl „disallow” ein entsprechender Hinweis hinterlegt werden – und zwar sowohl für die gesamte Domain wie für einzelne Unterseiten.
  • Schließlich kann in der .htaccess-Datei ein Passwortschutz angelegt werden.

Fazit

Der Suchmaschinenindex enthält wesentliche Informationen über Webseiten, die von Suchmaschinen gespeichert und analysiert werden. Er ist eine Art Register für ein Lexikon und ermöglicht den schnellen Zugriff auf relevante URLs für Suchanfragen. Für SEO ist die Aufnahme einer Website in einen Suchmaschinenindex essenziell. Grobe Verstöße gegen Richtlinien können im Extremfall die Entfernung aus dem Index zur Folge haben.

 

 

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