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Recap: Google Search Console und Excel erfolgreich einsetzen – Seminar von Peter Schmidt

Wertvolle Einblicke und sehr praxisnahe Tipps: Der Online-Marketing-Tag 2016 präsentierte in der vergangenen Woche das Seminar „Google Search Console & Excel erfolgreich im SEO Alltag einsetzen“. Ein Recap.

Frankfurt, ein Seminarraum in der Nähe des Flughafens, Mittwochmorgen: Der Beamer projiziert Excel-Tabellen auf die Leinwand, an den Tischen sitzen staunende Teilnehmer mit rauchenden Köpfen. Vor ihnen steht Peter Schmidt von takevalue Consulting und erklärt,

  1. wie man die Search Console in ein vollwertiges SEO-Tool verwandelt, aus dem man tiefgehende Daten gewinnt und
  2. sie mit Excel so aufbereitet, dass man dadurch ganz einfach wertvolle Insights in seine Webseite erhält.

Der Online-Marketing-Tag 2016 präsentierte in der vergangenen Woche das Seminar „Google Search Console & Excel erfolgreich im SEO Alltag einsetzen“. SEO- und Online-Marketing-Verantwortliche aus Agenturen und Unternehmen lernten in einem eintägigen Workshop, swie sie aus den Informationen der Search Console von Google noch viel mehr herausholen können. Senior Consultant und SEO-Experte Peter Schmidt zeigte Tricks und Kniffe, um Daten zu extrahieren und diese mithilfe von Excel und dem Add-In „SEO-Tools for Excel“ einfach nutzbar zu machen.

Warum die Search Console verwenden?

Der Workshop machte noch einmal deutlich, warum Googles Search Console bei der Website-Analyse nicht vernachlässigt werden sollte:

Die Search Console – früher unter dem Namen Webmaster Tools bekannt – ist ein kostenloses Tool von Google, mit dem Website-Betreiber Informationen über ihre Website abrufen können. Google stellt hier unter anderem Daten über die Indexierung, die Suchanfragen der Nutzer oder die Verlinkung durch andere Websites zur Verfügung. Diese Daten lassen sich exportieren und etwa mithilfe von Excel zu einem ausführlichen und anschaulichen Bericht verarbeiten.

Darüber hinaus kommuniziert Google über die Search Console mit dem Webmaster und weist ihn etwa auf Fehler oder Schwierigkeiten mit der Webseite hin. Das Tool ist damit ein direkter Draht zu Google und sollte somit eine der ersten Anlaufstellen zur Analyse von Websites und Websitefehlern sein.

Crawlfrequenz oder interne Verlinkung: Die Search Console liefert (fast) alle wichtigen Daten

In seinem Workshop gab Peter Schmidt spannende Einblicke in die Funktionen der Search Console. Die Teilnehmer konnten während des Seminars die Daten ihrer Website analysieren und entsprechende Excel-Files generieren.

Der achtstündige Workshop beantwortete viele Fragen, auf die man im Optimierungsalltag trifft und auf die die Search Console und Excel Antworten liefern können, zum Beispiel:

  • Wie erkenne ich, ob Google alles Wichtige von mir weiß? Einer der grundlegendsten Berichte des Tools zeigt die Indexierung durch Google. Nur, wenn Google die richtigen – also die vom Webmaster gewünschten – Seiten in seinen Index aufnimmt, kann das volle Potenzial eines Webportals ausgeschöpft werden. Mit Excel lassen sich die Indexierungsberichte der Search Console ganz einfach visuell aufbereiten. Wichtiger Tipp: Um den Indexierungsstatus oder Indexierungsprobleme einfacher zu erkennen, sollten Sitemaps auf Verzeichnisebene eingereicht werden.
  • Wie oft crawlt Google meine Seite wirklich? Aufbauend auf dem Indexierungsstand zeigte der Vortrag, wie sich mithilfe der Search Console die tatsächliche Crawl-Frequenz einer Website durch Google ermitteln lässt. Eine gute Seite muss in ihrem Umfang angepasst werden, um kein Crawl-Budget zu verschwenden.
  • Wie kann ich schnell Crawling-Fehler identifizieren? Mit dem Report zu den Crawling-Fehlern gibt Google dem Nutzer der Search Console Hinweise auf fehlerhafte Seiten und Probleme mit der Website. Mithilfe von Excel lassen sich diese Hinweise zum Beispiel ganz einfach verschiedenen Verzeichnissen zuordnen und graphisch hervorheben. So lassen sich Crawling-Fehler auf einen Blick nachvollziehen und deren Ursachen leichter beheben.
  • Wie kann ich HTML-Verbesserungsvorschläge visualisieren? Die Search Console analysiert die Metadaten einer Website und weist unter anderem auf Doppelungen hin. Die Verteilung und Häufigkeit doppelter Metaangaben lassen sich mit Excel so darstellen, dass sich Fehlermuster leicht erkennen lassen.
  • Wie kann ich meine wichtigsten Assets noch weiter verbessern? Einer der Schwerpunkte des Seminars war es, einzelne Reports mit Excel-Formeln zu verknüpfen und die Daten so in einen näheren Zusammenhang zu bringen. So können Webmaster mithilfe der Search Console und Excel noch schneller erkennen, welche Inhalte besonders wichtig sind.
    Mit den Tools lassen sich etwa Backlinks analysieren und nachvollziehen, welche Verzeichnisse am häufigsten von anderen Seiten verlinkt werden. Daneben lassen sich das Linkwachstum oder die Anzahl und Verteilung verlinkender Domains mit Excel abbilden.
    Insbesondere in Kombination mit Daten aus den Berichten zu Content-Keywords, interner Verlinkung oder der Suchanalyse lässt sich eine Gewichtung der Inhalte der eigenen Website ableiten. Sie zeigt dem Webmaster, wo sein wertvollster Content liegt, wie er seine interne Verlinkung ändern muss oder welchen Inhalt er noch einmal überarbeiten sollte, um seine Seite zu optimieren.
  • Wie generiere ich noch mehr Daten aus der Suchanalyse? Gerade die Suchanalyse bietet sehr viele Informationen rund um Impressionen, Klicks oder Rankingposition. Im Zusammenspiel mit weiterführenden Daten aus Google Analytics lassen sich etwa Trafficdaten oder Daten zum Nutzerverhalten miteinbeziehen. So bietet die Search Console ein mächtiges Werkzeug zur Analyse von SEO-Daten. Einziger Wehrmutstropfen: Um die Informationen der Search Console langfristig nutzen zu können, müssen sie aus dem Tool herausexportiert und gespeichert werden. Fast alle Daten werden nur rückblickend auf wenige Wochen oder Monate angegeben.

Fazit: Hilfreiche Inhalte und ein gelungenes Seminar

Peter Schmidt zeigte in seinem Workshop, dass man mit guter Vorbereitung, einem funktionierenden Workflow und etwas Fleißarbeit einen wahren Datenschatz komplett kostenlos und aus „zuverlässiger“ Quelle erhält, nämlich von Google selbst. Regelmäßige Downloads, um so die Beschränkung in der Historie in der Search Console zu umgehen und sorgfältige Aufbereitung der Daten sind dazu allerdings Pflicht. Wer das auf sich nimmt, oder den Prozess automatisiert, kann die Search Console und Excel als echte Ergänzung, wahrscheinlich sogar als Alternative zu anderen SEO-Tools einsetzen.

In jedem Fall ist die Nutzung der Search Console für jeden, der sich mit den SEO- und Marketing-relevanten Daten einer Website auseinandersetzt, mehr als nur eine Empfehlung. Und wer mehr darüber erfahren möchte, wie er die Daten richtig aufbereitet, für den ist auch das Seminar von Peter Schmidt sehr empfehlenswert.

Mehr zu Search Console und Co. im Video und beim OMT2016

Eindrücke vom Seminar von Peter Schmidt erhalten Sie im Video. Der Workshop „Search Console und Excel: erfolgreich im SEO Alltag einsetzen“ war eines der ersten Seminare im Rahmen des Online-Marketing-Tags 2016. Mehr zur Veranstaltung, weiteren Seminaren und dem Programm am 2. September finden Sie auf der Website des OMT2016.


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Kommentare

54853 25. März 2016 - 6:54

Ja, die neue Search Console und die Suchanalyse liefern mittlerweile zum Glück wieder zahlreiche wertvolle Daten und Analysen um Optimierungspotentiale aufzudecken und Fehler zu beheben.

Auch die neuen Keyword-Daten machen für überschaubare Keyword-Sets und kleine Websites SEO Software überflüssig. Bei größeren Portalen stößt man mit der Search Console schnell an bestimmte Grenzen, da es ja noch zahlreiche OnPage Ranking-Faktoren zu beachten gilt, die dort nicht oder nur unzureichend analysiert werden können.

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