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Publisher

Grafik mit Headline Publisher

Publisher: Kurzerklärung

Mit dem Begriff Publisher werden im Online-Marketing die Betreiber einer Website bezeichnet, die bestimmte Teile ihrer Seite für Werbezwecke zur Verfügung stellen. Da sie als Partner von Werbetreibenden auftreten, werden sie oft auch als Affiliate oder Affiliate-Publisher bezeichnet. In Sachen Vergütung gibt es für Publisher verschiedene Modelle, in der Regel erhalten sie aber einen Anteil des Umsatzes, der mit Hilfe der auf ihrer Website veröffentlichen Werbung erzielt wird.

Ausführliche Erklärung

Die Idee, Partner für die eigene Werbung zu finden, ist keineswegs neu – schon im 19. Jahrhundert wurden Prominente für Werbezwecke verpflichtet. Der Kauf von Werbeflächen, etwa bei Sportveranstaltungen, kam zwar erst etwas später auf, ist im Marketing aber dennoch ein alter Hut. Daher verwundert es kaum, dass dieses Konzept unter dem Begriff „Affiliate Marketing“ auch auf das Internet übertragen wurde.

Die Betreiber von Websites werden in der Marketing-Branche als Affiliates, Affiliate-Publisher oder einfach Publisher bezeichnet, da sie Inhalte aller Art – also auch Werbung – veröffentlichen. Natürlich ist aber nicht Publisher gleich Publisher, und die Auswahl der passenden Affiliates ist eine der größten Herausforderungen im Affiliate Marketing.

Welche Arten von Publishern gibt es?

Zunächst eines vorneweg: Eine genau festgelegte Einteilung der Publisher in verschiedene Kategorien gibt es nicht. Trotzdem lassen sich die Publisher aber natürlich anhand verschiedener Kriterien unterscheiden.

Eines der wichtigsten Merkmale ist sicherlich die Reichweite der Website, denn wenn Unternehmen einem Publisher Angebote unterbreiten wollen, müssen sie wissen, wie viele potentielle Kunden sie über die Website erreichen können. Im Umkehrschluss können Publisher natürlich auch mehr Geld für Werbeflächen verlangen, wenn ihre Seite am Tag nicht nur von einigen Dutzend, sondern von tausenden von Leuten angeklickt wird.

Die Reichweite ist aber nicht allein der entscheidende Faktor, auch die inhaltliche Ausrichtung und die Qualität des Contents spielen eine wichtige Rolle. So kann zum Beispiel ein Portal für Gebrauchtwagen eine immense Reichweite haben, trotzdem dürfte es für Unternehmen aus der Modebranche als Affiliate eher uninteressant sein. Sucht der Nutzer nämlich nach seinem nächsten Auto, wird er kaum auf die Idee kommen, schnell noch ein Kleid, einen Anzug oder ein Paar Socken zu kaufen.

Die Inhalte des Publishers müssen also zu den beworbenen Produkten oder Dienstleistungen passen. Gleiches gilt für die Qualität des Contents – eine in wenigen Minuten zusammengeschusterte Website über antike Uhren ist kaum das richtige Werbeumfeld für einen Hersteller von Luxusuhren. Ein liebevoll gestalteter und gut recherchierter Fashion-Blog könnte dagegen als Affiliate für ein solches Unternehmen interessant sein. Zwar passt die inhaltliche Ausrichtung nicht perfekt, aber Luxusuhren und Mode sind zumindest verwandte Themen, und der hochwertige Content spiegelt die ebenfalls hochwertige Qualität der Uhren wider.

Inhaltliche Ausrichtung und Qualität des Contents sind allerdings vor allem für Unternehmen wichtig, die teurere und höherwertige Produkte anbieten. Ein Hersteller von Billigprodukten kann durchaus auch mit einer „Gießkannen-Kampagne“ Erfolg haben, bei der er nur auf eine möglichst hohe Frequenz bei der Werbung setzt. Das liegt zum einen daran, dass die Erwartungen an Billigprodukte niedriger sind und daher auch kaum ein Imageschaden durch schlechte Inhalte auf der Website mit der Werbung entstehen kann. Und zum anderen liegt es am gängigen Vergütungsmodell für die Publisher.

Wie erfolgt die Vergütung der Publisher?

Es gibt drei gängige Vergütungsmodelle beim Affiliate Marketing:

Bei der ersten Variante zahlt der Werbetreibende für jeden Klick eines Nutzers auf die Werbefläche, bei der zweiten erhält der Publisher einen prozentualen Anteil oder einen Festbetrag für jeden Verkauf, der über die Website des Affiliates zustande kommt. Bei der dritten Variante zahlt der Auftraggeber für jeden Lead, also eine Kontaktaufnahme des Nutzers. Dabei kann es sich zum Beispiel um eine Registrierung oder den Download einer bestimmten Datei handeln.

Allen drei Modellen ist dabei gemein, dass der Publisher nur dann Geld erhält, wenn der Nutzer eine bestimmte Handlung ausführt. Dadurch reduziert sich das finanzielle Risiko des Werbetreibenden, denn er kann davon ausgehen, dass sein Werbeetat nicht einfach so wirkungslos verpuffen wird. Natürlich bedeutet ein Klick auf ein Banner nicht automatisch, dass es auch zu einem Abschluss kommt. Aber der potentielle Kunde hat mit dem Klick zumindest Interesse bekundet und kann durch eine entsprechende Gestaltung der Landingpage durchaus zu einem Kauf bewegt werden.

Lohnt sich das Affiliate Marketing?

Die Antwort auf diese Frage hängt davon ab, aus welcher Perspektive man sie betrachtet. Für die werbenden Unternehmen ist Affiliate Marketing sicherlich eine günstige Möglichkeit, ihre Produkte und Dienstleistungen anzupreisen. Schließlich ist das finanzielle Risiko durch die gängigen Vergütungsmodelle eher gering, zudem ist sichergestellt, dass nur dann Geld fließt, wenn die Werbung eine Wirkung hatte. Entscheidend ist allerdings, dass die Affiliates passend zum Unternehmen ausgewählt werden, um einen möglichen Imageschaden zu verhindern.

Für Publisher ist das Affiliate Marketing allerdings ebenso interessant wie für die Werbetreibenden. Sie gehen durch den Verkauf der Werbefläche praktisch kein Risiko ein und erhalten für jeden Klick auf ein Banner oder Ähnliches Geld. Gerade bei kleineren, privat betriebenen Seiten können diese Einnahmen helfen, die Kosten, die durch die Website entstehen, zu decken.

Angesichts der immer weiteren Verbreitung von Werbeblockern kann es jedoch sein, dass größere Werbepartner auf entsprechenden Gegenmaßnahmen bestehen. Unter Umständen könnte der Publisher also gezwungen sein, durch Tools die Werbeblocker auf seiner Seite auszuhebeln, was zumindest mit einmaligen Kosten verbunden ist – das sollte man bei der Vereinbarung der Vergütung bedenken.

Worauf müssen Publisher achten?

Möchte man als Publisher mit Affiliate Marketing erfolgreich sein, sollte man mit seiner Website ein klares Konzept verfolgen. Dazu gehört auch eine Content-Strategie, denn nur wenn die Inhalte der Seite auf die Zielgruppe ausgerichtet sind, ist die Website auch für Affiliate-Partner interessant. Darüber hinaus ist eine Suchmaschinenoptimierung empfehlenswert, denn auf diese Weise lässt sich die Reichweite der Seite steigern. Mit der passenden SEO-Strategie kann die Reichweite sogar relativ systematisch bei der avisierten Zielgruppe ausgebaut werden – wird die Seite nämlich über die richtigen Suchbegriffe gefunden, lockt man damit auch die gewünschten Nutzer an.

Fazit

Als Publisher Werbefläche auf der eigenen Website zu verkaufen, kann eine wirkungsvolle Methode sein, Geld zu verdienen oder aber zumindest die Kosten für den Betrieb der Seite zu decken. Um mit dieser Strategie Erfolg zu haben, ist es jedoch erforderlich, die Seite optisch und vor allem inhaltlich richtig auszurichten. Denn nur wenn über die Inhalte die passende Zielgruppe angesprochen wird, ist die Seite für Werbetreibende als Partner interessant.

Zudem sollte das Affiliate Marketing nicht zum Selbstzweck verkommen. Geht es bei einer Seite nur noch darum, sie für Werbepartner attraktiv zu machen, merken das die Nutzer meist sehr schnell und wandern zu anderen Seiten ab. Setzt man dagegen auf spannenden und interessanten Content, lockt das User und in der Folge auch Affiliate-Partner an. Die Inhalte sollten also stets im Vordergrund stehen, das Affiliate Marketing ist für Publisher nur ein „angenehmer Nebeneffekt“.

 

 

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