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10 Tipps für öffnungsstarke E-Mail-Betreffzeilen

Um nicht sofort in der digitalen Mülltonne zu landen, müssen E-Mail-Betreffzeilen auf den ersten Blick überzeugen.

Tipps für E-Mail-Betreffzeilen

Heute verraten wir, warum exzellente E-Mail-Betreffzeilen zu beeindruckenden Öffnungsraten führen können. Umgekehrt könnten wir auch sagen, dass erfolgreiches E-Mail-Marketing ohne einen starken Betreff praktisch unmöglich ist. Denn der beste Content ist nutzlos, wenn der Empfänger Ihre E-Mails gar nicht erst öffnet. Es ist also erforderlich, bereits mit dem Betreff ausreichende Aufmerksamkeit zu erregen, um aus der Masse an Nachrichten hervorzustechen, die Tag für Tag in einem durchschnittlichen Mail-Account eingehen.

Warum sind gute E-Mail-Betreffzeilen so wichtig?

Diese Frage haben sich gewiss schon viele Nutzer gestellt. Schließlich kommunizieren die meisten Menschen vorwiegend mit Freunden, Kollegen oder engen Bekannten. Hier reicht in der Regel ein faules „Hallo“, ein reduziertes „Kaffeepause?” oder gar der berühmte „:-)” aus, um die Aufmerksamkeit des Anderen zu erregen. Man kennt sich eben. Doch im E-Mail-Marketing kommunizieren wir mit Personen, die uns nicht kennen und einem floskelnden, grinsenden Fremden kaum vertrauen werden. Auch plumpe Werbebotschaften sind tabu – sie sehen einfach zu sehr nach Betrugsversuchen aus, welche heutzutage leider allzu oft vorkommen.

Um nicht sofort in der digitalen Mülltonne zu landen, müssen E-Mail-Betreffzeilen auf den ersten Blick überzeugen. Damit dies gelingt, muss die maximale Information in möglichst knappen Worten verpackt werden, um das unmittelbare Interesse der gewünschten Zielgruppe zu erwecken. Kein Wunder, dass viele Marketer diesen Punkt lieber schnell hinter sich bringen wollen – es ist tatsächlich eine Kunst für sich, den richtigen Ton zu treffen. Doch es lohnt sich, die Zeit ins Meistern dieser Kunst zu investieren.

Definieren Sie für sich selbst, was Sie mit Ihrer Mail erreichen wollen. Nicht jede Nachricht muss auf Verkauf ausgerichtet sein – vielmehr geht es darum, das Vertrauen der Leser zu gewinnen, Interesse zu wecken und Probleme zu lösen.

Checkliste: Was macht eine starke Betreffzeile aus?

Nicht alle der folgenden Punkte können in einer einzelnen Betreffzeile abgearbeitet werden. Es empfiehlt sich jedoch, so viele zu kombinieren wie möglich und sinnvoll ist.

1. Fassen Sie sich kurz:
Es ist ratsam, die Länge auf 50 bis 60 Zeichen zu begrenzen, damit der gesamte Text im Fenster für die Betreffzeile angezeigt werden kann. Verschiedene Anwendungen, wie
z. B. Google oder Outlook, zeigen unterschiedlich viele Zeichen an. Wie Smartphone-Apps Betreffzeilen beschneiden, hängt zudem davon ab, ob das Gerät hochkant oder quer gehalten wird. Wenn Sie Ihre Informationen in weniger als 60 Zeichen packen, sind Sie bei den meisten Formaten auf der sicheren Seite.

2. Als echte Person schreiben: Verwenden Sie keine unpersönlichen Absender oder Noreply-Adressen. Wer von einem anderen Menschen, dessen Name in der Absender-Adresse sichtbar ist, angeschrieben wird, ist womöglich eher zur Interaktion bereit. So wissen Nutzer auch, dass sie Ihnen zurückschreiben können.

3. Die Zielgruppe bedienen: Senden Sie E-Mails möglichst nur an Menschen, die mit großer Wahrscheinlichkeit Interesse an Ihren Angeboten haben. Je genauer Sie Ihr Publikum kennen, desto besser können Sie Insiderbegriffe und Slang dieser Gruppe in Ihren Betreffzeilen einsetzen. Halten Sie Ihre Abonnentenlisten stets aktuell, sodass Sie inaktive Kontakte aussortieren können.

4. Empfänger direkt ansprechen: Personalisieren Sie Betreffzeilen, indem Sie den Nutzer mit Namen ansprechen. Ob der Vor- oder Nachname mehr Sinn macht, hängt auch mit Alter und Einstellung der Zielperson zusammen.

5. Die Furcht vor dem Verpassen wecken: Zeitliche Verknappung und Exklusivität eines Angebots können zu der Angst führen, eine Chance zu verpassen. Manchmal wird so Interesse an Dingen geweckt, mit denen die Zielgruppe sich sonst nicht befasst hätte.

6. Triggerwörter verwenden: Welche Probleme haben die Nutzer und wie können Sie helfen? Was sind die Werte, nach denen sie ihr Leben ausrichten und ihre Entscheidungen treffen? Informieren Sie sich über Ihre Zielgruppe und finden Sie heraus, mit welchen Triggerwörtern Sie deren „wunde Punkte” erreichen. Wer sich beispielsweise nach einer Auszeit sehnt, wird womöglich neugierig, wenn Worte wie „Urlaub” oder „Reisen” im Betreff erscheinen.

7. Probleme erfragen: Fragen Sie ruhig schon in der Betreffzeile konkret, wie Sie Ihren Nutzern mit deren Problemen helfen können oder was die Menschen bewegt. Sie zeigen somit Anteilnahme und ehrliches Interesse. Nutzen Sie auf diese Weise entstandenes Feedback für zukünftigen Content.

8. Humorvoll sein: Bringen Sie die Menschen zum Lächeln – eventuell sogar ganz kreativ mit Smileys und Emoticons. Humor kann schnell das Eis brechen und Sie Ihren Nutzern sympathisch machen. Vor allem in Bereichen wie Spaß, Sport und Freizeit darf es gern auch lustig zugehen.

9. Zahlen, Statistiken und Listen nutzen: Verwenden Sie nummerierte Listen, wie „5 Schritte zum Eigenheim” oder „Die 100 besten Wege, reich zu werden“, um Interesse zu wecken. Oder geben Sie die maximal benötigte Zeit an: „Haben Sie 10 Minuten Zeit, um…”. So weiß der User sofort, dass ihn das Aufnehmen der Informationen nur wenig Zeit kostet.

10. Halten Sie, was Sie versprechen: Clickbaiting sollte um jeden Preis vermieden werden – die Betreffzeile muss dem Content entsprechen, den Ihr Leser in der E-Mail zu sehen bekommt. Wer mit falschen Versprechungen geködert wurde, kehrt vermutlich nie wieder zu Ihnen zurück.

Beispiele für E-Mail-Betreffzeilen

Um User oder Leser zu gewinnen: Wer wahre Erfolgsgeschichten erzählen kann, wirkt als lebender Beweis für die Effizienz des eigenen Angebots. Weisen Sie im Betreff auf die Kompetenz in Ihrem Fachbereich hin und geben Sie praktische Vorschläge und Hilfestellungen. Machen Sie mit der Überschrift klar, dass in Ihrer Mail wertvolles Fachwissen geteilt wird. Verraten Sie z. B. ein „Geheimnis”, das Ihren Nutzern schon beim Lesen der Überschrift weiterhilft. Dazu muss, wie oben erwähnt, Ihr Content natürlich auch halten, was die Betreffzeile verspricht.

Zum Nachfragen und Interpretieren: Wenn Sie feststellen, dass die Aktivität Ihrer Abonnenten nachlässt oder das Feedback ausbleibt, könnten Sie dem Beispiel der Firma Sperry Van Ness folgen. Diese fragte ihre Kunden schlichtweg: „Haben wir Sie gelangweilt?” Mit diesem Betreff und der zugehörigen E-Mail konnten die Leser aufgerüttelt und die Öffnungsraten wieder gesteigert werden.

Fazit

Passen Sie Ihre Methoden dem Publikum an, das Ihre Newsletter oder sonstigen Mailings zu lesen bekommt. Nutzen Sie Split-Tests, um verschiedene Strategien auszuprobieren und den erfolgversprechendsten Weg zu verfolgen. Testen Sie auch verschiedene Wochentage und Uhrzeiten, um zu ermitteln, wann Ihre Zielgruppe am aktivsten ist. Lesen Sie sich Ihre Überschrift selbst laut vor und prüfen Sie, ob Sie die E-Mail danach öffnen würden. Je mehr Zeit Sie in die passende Betreffzeile investieren, desto leichter wird es Ihnen fallen, die Kniffe herauszufinden, die Ihre Kunden ansprechen und aktivieren.

 

 

 

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