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Diese Content-Marketing-Buzzwords werden Sie 2016 noch öfter hören

Ob in Meetingräumen, Brainstorming-Runden oder bei der Lektüre der Fachpresse: Bestimmten Wörtern werden Sie in diesem Jahr noch häufiger begegnen. Manche sind recht neu, andere geistern schon seit einiger Zeit durch die Content-Branche, sind aber weiterhin in aller Munde. Wir nehmen ihre Bedeutung unter die Lupe.

Ob in Meetingräumen, Brainstorming-Runden oder bei der Lektüre der Fachpresse: Bestimmten Wörtern werden Sie in diesem Jahr noch häufiger begegnen. Manche sind recht neu, andere geistern schon seit einiger Zeit durch die Content-Branche, sind aber weiterhin in aller Munde. Wir nehmen ihre Bedeutung unter die Lupe.

1. Content Schock

Nachdem die einen Unternehmen gerade erst die Bedeutung von Content Marketing erkannt haben, fürchten die nächsten schon den Content Schock. Der Begriff geht auf einen Blogartikel des US-amerikanischen Autors und Social-Media-Beraters Mark Schaefer zurück und wird seitdem heiß diskutiert.

Gemeint ist damit das Szenario, dass der Wettbewerb um die Aufmerksamkeit der Konsumenten für Unternehmen immer schwieriger und teurer wird – sich für manche also gar nicht mehr lohnt. Denn die täglich auf die Nutzer einprasselnde Content-Masse bedeutet schlicht zu viele Inhalte für zu wenige Stunden täglich.

Wer den unsäglichen Content Schock vermeiden will, hat laut Schaefer einige Möglichkeiten, darunter:

  • sich auf eine Nische zu konzentrieren
  • mehr Geld für Content auszugeben
  • mehr Geld für Content-Distribution auszugeben
  • auf neue Content-Arten und Kanäle zu setzen, die die Konkurrenz (noch) nicht nutzt

Was ist also dran am Content Schock? Fest steht, dass nicht relevante, wenig spezifische Inhalte in Zukunft schlechte Chance haben.

2. Holistisch

Holistisch bedeutet „das Ganze betreffend“. Im Content Marketing taucht der Begriff vor allem im Zusammenhang mit Content auf, der ein Thema ganzheitlich abdeckt.

Bereits 2014 hatte Searchmetrics holistischen Content in seiner Rankingfaktoren-Studie als entscheidend für das Ranking aufgeführt. Content solle nicht nur relevant für ein Keyword sein, sondern für ein Thema und verwandte Begriffe. Je mehr Themenbereiche ein Text abdecke, desto ganzheitlicher sei er – und damit relevant für Nutzer mit verschiedenen Suchanfragen.

Holistischer Content ist also gut recherchiert, behandelt ein Thema möglichst umfassend mit verschiedenen Aspekten und enthält themenrelevante Begriffe, Varianten und Synonyme. Um einzelne Keywords lassen sich dabei ganze Themenbereiche zu sogenannten Content Clustern ausbilden.

3. Data-Driven Content

Wie lassen sich Daten sinnvoll nutzen, um damit zielgruppenrelevanten Content zu erstellen? Diese Frage beschäftigt immer mehr Unternehmen. Denn durch die Analyse von Daten, etwa aus Social Media, lassen sich wichtige Erkenntnisse über die Zielgruppe gewinnen und in die Kommunikation mit einbringen.

Daten von allen relevanten Touchpoints auszuwerten und diese sinnvoll zu verknüpfen stellt Unternehmen allerdings vor große Herausforderungen. Dazu steht eine Reihe von Tools zur Verfügung.

Im Interview verrät Wojtek Misiewcz von Vico Research und Consulting, was es mit Data-Driven Content Marketing auf sich hat.

Data Driven Content Marketing ähnelt dem Ansatz von Datenjournalismus. Dabei nutzen Journalisten Daten, um daraus spannende Geschichten zu entwickeln.

4. Native Advertising

Dieses Buzzword schwirrt seit 2014 auch hierzulande durch die Welt der Medienschaffenden und Werber. Besondere Aufmerksamkeit erhielt die Tatsache, dass die renommierte New York Times auf Native Advertising setzt.

Bei Native Advertising handelt es sich um eine bezahlte Methode zur Distribution von Inhalten. Dabei wird der Content eines Unternehmens in das redaktionelle Umfeld einer Fremd-Website, etwa einer Nachrichtenseite, eingebettet. Dieser Content wird an das Design und Layout der jeweiligen Seite angepasst, sodass er sich von den restlichen Inhalten auf den ersten Blick kaum unterscheidet.

Nach wie vor wird Native Advertising heiß diskutiert. Kritiker bemängeln vor allem die unklare Trennung zwischen redaktionellen Inhalten und Werbung. Befürworter sehen die Werbemethode dagegen als neue Einnahmequelle für Medien sowie als relevanten Content für den Nutzer, sofern es sich um thematisch passende, gut gemachte Inhalte handelt.

Wie Native Advertising funktioniert, erklärt Marcel Hollerbach im klartext-Interview.

5. Content Discovery Platform

Im weitesten Sinne kann die Nutzung von Content Discovery Plattformen auch als eine Form von Native Advertising gesehen werden. Noch relativ neu am Markt, bewerten viele Unternehmen diesen bezahlten Kanal zur Content-Distribution Studien zufolge bereits als sehr effektiv.

Es handelt sich dabei um Empfehlungsplattformen für Inhalte, die den User sozusagen auf Content-Entdeckungstour schicken. Content Discovery Plattformen wie Outbrain haben ein großes Publisher-Netzwerk, das z. B. aus Nachrichtenseiten, Blogs und Fachportalen besteht.

Unter den Artikeln aus ihrem Publisher-Netzwerk empfehlen sie Nutzern thematisch passende Beiträge aus anderen Quellen. Lesern wird also mehr Content zu einem Thema empfohlen, etwa Blogartikel, Videos oder Infografiken. Für Unternehmen bietet dies die Möglichkeit, ihre Inhalte über andere Kanäle als die eigenen zu verbreiten, ihre Reichweite zu erhöhen und neue Nutzer zu gewinnen.

6. Promoted Post

Bestimmt haben Sie bemerkt, dass viele Unternehmens-Posts immer weniger Impressionen erzielen. Die organischen Reichweiten über Social Media sinken.

Das ändert sich schlagartig, sobald man etwas tiefer in die Tasche greift, um seine Zielgruppe über Social Media zu erreichen. Ob Sponsored Update bei LinkedIn, Promoted Tweet auf Twitter oder hervorgehobener Seitenbeitrag auf Facebook: Wer in Zukunft viele Nutzer mit relevanten Inhalten erreichen will, muss dafür neben hochwertigem Content auch auf Social Advertising setzen.

Promoted Posts auf Facebook sind dabei nur eine Werbemöglichkeit. Fest steht aber, dass Social-Media-Budget zukünftig einen größeren Anteil im Marketing-Mix vieler Unternehmen haben wird.

7. Influencer Marketing

Influencer Marketing hat im Zusammenhang mit Content Marketing wieder stark an Bedeutung gewonnen. Denn wenn es darum geht, den eigenen Content zu verbreiten, setzen viele Unternehmen auf die Zusammenarbeit mit Experten, die in der jeweiligen Zielgruppe etwas zu sagen haben.

Tools, die helfen, geeignete Meinungsführer zu identifizieren und mit ihnen eine Beziehung aufzubauen, sind daher stark im Kommen. Bekannt sind etwa BuzzSumo und NinjaOutreach.

Egal, ob Blogger, YouTuber oder Twitter-Star: Beim Influencer Marketing ist es wichtig, dass die Zusammenarbeit beiden Parteien einen Vorteil bringt, also eine Win-Win-Situation entsteht.

Unternehmen können den Influencern beispielsweise exklusive Hintergrundinformationen, kostenlose Produktproben oder Event-Einladungen bieten.

Tipps für erfolgreiche Influencer Relations gibt es hier.

8. Storytelling

Storytelling ist nicht neu. Doch wie Geschichten bestmöglich erzählt werden, beschäftigt Medien und Content Marketer auch in diesem Jahr.

Nach wie vor ist das Ziel von Storytelling, Geschichten so zu erzählen, dass sie unter die Haut gehen und im Gedächtnis bleiben. Noch immer lieben Menschen empathische Geschichten, die sie berühren.

Doch durch Social Media, Videos, Daten usw. hat sich Storytelling verändert. Es ist interaktiver und multimedialer geworden. Auf Unternehmen und Nutzer warten hier neue spannende Möglichkeiten.

9. Personalisierter Content

Maßgeschneiderte Inhalte zu liefern, die sich nach den Interessen des Nutzers richten und ihn zur richtigen Zeit am richtigen Ort erreichen: ein großes Zukunftsthema.

Denn je besser der Inhalt einer Website auf den individuellen Nutzer ausgerichtet wird, desto höhere Conversion-Raten erhoffen sich Unternehmen.

Ob individualisierte Artikel für jeden Leser, oder Shoptexte, die perfekt zu den jeweiligen Bedürfnissen des Users passen – wie man personalisierten Content in verschiedenen Varianten erstellt, wird immer mehr Unternehmen beschäftigen.

10. Content Performance

Die Content Performance sollte nicht nur zahlenverliebte Finanzchefs interessieren. Wer verstehen will, welcher Content etwas bringt und welcher nicht, kommt an einer regelmäßigen Erfolgsmessung nicht vorbei.

Doch die Messung des Content-Erfolgs bleibt auch in diesem Jahr eine große Herausforderung für Unternehmen. Welche Metriken ein Unternehmen dafür heranziehen sollen, hängt immer von der Content-Maßnahme und den jeweiligen Zielen ab.

Nach der CMI-Studie sind derzeit die Qualität der Leads, die Anzahl der Sales und die Conversion Rate die wichtigsten Metriken zur Messung des Content-Erfolgs. Doch auch das Suchmaschinen-Ranking und den Traffic ziehen viele Unternehmen zur Erfolgsmessung heran.

Fazit:

Messen, wie holistisch die eigene Content Performance ist?! Beim Content-Marketing-Sprech ist auch in diesem Jahr kein Ende in Sicht. Doch sich mit der Bedeutung der einzelnen Schlagwörter auseinanderzusetzen, macht Sinn. Schließlich war Content Marketing ja einst selbst so ein Buzzword.


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