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Content Calendar

Grafik mit Headline Content Calendar
  • Kurzerklärung
  • Ausführliche Erklärung
  • Was will man mit einem Content Calendar erreichen?
  • Wie findet man einen passenden Content Calendar?
  • Fazit

Kurzerklärung

Ein Content Calendar, auch Redaktionsplan oder Content-Kalender genannt, ist ein Veröffentlichungsplan für verschiedene Inhalte. Grundsätzlich kann vor allem der Begriff „Redaktionsplan“ für jede Art von Veröffentlichung verwendet werden, in der Regel geht es bei einem Content Calendar aber um Inhalte aus dem Bereich Content-Marketing. Neben den Veröffentlichungsterminen für die verschiedenen Inhalte enthält ein Content Calendar in der Regel noch andere Informationen, etwa den zuständigen Redakteur, die Kanäle, über die die Inhalte bereitgestellt werden oder auch Keywords, für die das Google-Ranking verbessert werden soll.

Ausführliche Erklärung

Wer heute mit Content-Marketing Erfolg haben will, der braucht eine Content-Strategie, denn es reicht schon lange nicht mehr aus, einfach nur hochwertigen Content auf der eigenen Seite zu veröffentlichen. Der Webauftritt muss für Google und die Leser „frisch“ gehalten werden, und das ist nur möglich, wenn immer wieder neue Inhalte auf der Seite erscheinen. Damit ist es allerdings nicht getan, denn um einen langfristigen Effekt zu erreichen, sollte der neue Content nicht so schnell wie möglich oder gar auf einmal veröffentlicht werden. Für das Google-Ranking des Webauftritts ließe sich so zwar sehr wahrscheinlich ein spürbarer Effekt erzielen, der allerdings nur kurze Zeit anhalten und so letztlich verpuffen würde. Für die meisten Leser ist eine Flut von neuen Inhalten ebenfalls nicht hilfreich, denn wer hat schon Zeit und Lust, sich stundenlang durch eine Seite zu klicken, um auch ja nichts zu verpassen?

Die Strategie beim Content Marketing sollte also sein, kontinuierlich neue Inhalte zu veröffentlich, und das möglichst zu verschiedenen Themen, um die Interessen aller Leser abzudecken. Um das sinnvoll planen zu können, ist ein Content Calendar unerlässlich. In diesem Redaktionsplan wird bestimmt:

  • Welcher Inhalt wird veröffentlicht?
  • Wer ist für den Inhalt verantwortlich?
  • Zu welchem Termin wird der Inhalt veröffentlicht?
  • Auf welchen Kanälen erscheint der Inhalt (Social Media, Webseite etc.)?

Damit sind die wichtigsten Informationen für das Content Marketing festgehalten, allerdings kann der Content Calendar natürlich noch viele weitere Angaben enthalten, etwa eine Deadline für die Texterstellung, mögliche Links und Bilder für den zu veröffentlichenden Text und Ähnliches.

Was will man mit einem Content Calendar erreichen?

Der Redaktionsplan soll dabei helfen, Inhalte im Rahmen der Content-Strategie regelmäßig zu veröffentlichen. Mit einem Content Calendar sollte man im Idealfall aber noch mehr erreichen.

Durch die übersichtliche Darstellung aller geplanten Veröffentlichungen kann man meist auf einen Blick erkennen, wo es noch Lücken im Content-Plan gibt. Zudem lassen sich die Inhalte anhand der Kanäle sortieren, auf denen sie erscheinen sollen. Für Social-Media-Kanäle wie Facebook und insbesondere Twitter lassen sich so Veröffentlichungen in kürzeren Intervallen planen, ohne dass dabei die Übersicht bei anderen Kanälen verlorengeht. Darüber hinaus ist es mit einem Content Calendar möglich, die Inhalte für die verschiedenen Kanäle aufeinander abzustimmen. Sollen zum Beispiel zu einem bestimmten Event wie einer Messe Inhalte zu einem Thema auf allen Kanälen erscheinen, vereinfacht der Content Calendar die Planung immens. Genauso ist es aber auch möglich, unterschiedliche Themenbereiche für die einzelnen Kanäle festzulegen, um so ein möglichst breites Publikum anzusprechen – und das Google-Ranking in mehreren Bereichen zu verbessern.

Letztlich sollte ein Redaktionsplan also dabei helfen, die Content-Strategie sowohl zeitlich als auch inhaltlich möglichst exakt umzusetzen. Insbesondere in größeren Redaktionen ist das sehr wichtig, denn ohne eine genaue Planung kommt es bei mehreren Verantwortlichen fast unweigerlich zu inhaltlichen Überschneidungen und zeitlichen Lücken bei der Veröffentlichung neuer Inhalte.

Wie findet man einen passenden Content Calendar?

Zwar gibt es einige feste Bestandteile, die zu jedem Redaktionsplan gehören sollten, wie etwa das Thema, der Veröffentlichungstermin und der verantwortliche Redakteur, ansonsten gibt es aber keine festgelegte Form beim Content Calendar.

Am wichtigsten ist ohnehin, dass der Redaktionsplan auf das jeweilige Unternehmen und die Content-Strategie zugeschnitten ist. Bedient die Redaktion zum Beispiel nur einen Kanal, also zum Beispiel die Webseite des Unternehmens oder dessen Facebook-Konto, kann die Angabe des Veröffentlichungskanals natürlich entfallen. Dafür könnte in einem solchen Fall die Zielgruppe eine größere Rolle spielen, denn über den Webauftritt des Unternehmens sollen vielleicht ganz unterschiedliche Personen angesprochen werden.

Werden dagegen viele Kanäle bedient und erscheint täglich neuer Content, kann der Status wichtig sein – denn nur weil ein Text oder ein Video zu einem bestimmten Termin erscheinen soll, heißt das noch lange nicht, dass der Inhalt auch rechtzeitig zur Verfügung steht. Kommt es etwa bei der Erstellung oder beim Zusammenschnitt eines Videos zu einer Verzögerung, ist das im Content Calendar sofort ersichtlich und es können entsprechende Maßnahmen ergriffen werden. Ob das die vorgezogene Veröffentlichung eines anderes Videos oder eine andere Umstrukturierung des Redaktionsplans ist – oder ob das ursprüngliche Video einfach zu einem späteren Zeitpunkt erscheint – hängt vom jeweiligen Unternehmen und den Zielen der Content-Strategie ab.

Entscheidend ist hier aber vor allem, dass alle betroffenen Mitarbeiter über den Content Calendar informiert sind, wenn es zu Problemen bei der Erstellung oder Veröffentlichung von Inhalten kommt – und die lassen sich im Arbeitsalltag kaum verhindern und werden umso wahrscheinlicher, je mehr Content über den Webauftritt veröffentlicht wird.

Grundsätzlich genügt eine einfache Excel-Tabelle, um einen Redaktionsplan zu erstellen. Arbeiten mehrere Personen am Content Calendar, ist eine Cloud-Version wie etwa ein Spreadsheet bei Google Drive die bessere Lösung. So können alle Beteiligten parallel auf die Daten zugreifen und sehen zudem Änderungen sofort, die andere vornehmen. Zudem stehen im Netz zahlreiche Vorlagen zur Verfügung, die mehr oder minder ausgefeilt sind. Einige Varianten enthalten nur Spalten für die nötigsten Informationen, bei anderen lassen sich zusätzlich wichtige Keywords oder die Ziele hinterlegen, die mit dem jeweiligen Inhalt erreicht werden sollen. Häufig gibt es auch Bereiche für Content-Ideen und Puffer-Content, der als Ersatz für andere Inhalte veröffentlicht werden kann. Zudem existieren einige Versionen, die nicht als Tabelle aufgebaut sind, sondern wie ein normaler Kalender. Die jeweiligen Inhalte tauchen dann am geplanten Veröffentlichungstermin im Kalender auf. Das vereinfacht die zeitliche Planung, macht es dafür aber schwieriger, die einzelnen Kanäle aufeinander abzustimmen. Es gibt hier also keine eindeutig „bessere“ Lösung. Ob man lieber auf eine Tabelle oder einen echten Kalender setzt, hängt zum einen von der Content-Strategie ab, ist zum anderen aber auch eine Geschmacksfrage.

Fazit

Mit einem Content Calendar lässt sich die Veröffentlichung von Inhalten im Rahmen der Content-Strategie zuverlässig und übersichtlich planen. So erreicht man bei Google die bestmögliche Wirkung und kann den Lesern zudem regelmäßig interessanten Content zur Verfügung stellen. Form und Aufbau sind bei einem Redaktionsplan weitgehend frei und sollten auf das Unternehmen und die Ziele der Strategie abgestimmt sein. Entscheidend ist vor allem, dass im Content Calendar alle geplanten Erscheinungen sowie mögliche Verzögerungen, Probleme und Ähnliches erfasst sind, denn nur so ist der Veröffentlichungsplan sinnvoll umsetzbar.

 

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