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Banner

Kurzerklärung: Banner

Banner sind eine Form der Werbung im Internet. Es handelt sich hierbei um Grafik-, Text-, Video- oder Animationsdateien, die in Websites eingebettet werden, meist in rechteckiger Form. Mit einem Klick auf ein Werbebanner gelangt der User auf das Web-Angebot des Werbetreibenden.

Ausführliche Erklärung: Banner – die klassische Werbung im Internet

Banner wurden schon zu Beginn des World Wide Webs als Werbemittel eingesetzt. Sie dienen zum einen dem Werbetreibenden, der seine Werbebotschaft an die Zielgruppe vermittelt. Zum anderen ist Bannerwerbung ein wichtiges Finanzierungsmittel für Webseitenbetreiber.

Zur Effizienz von Bannern gehört nicht nur der unmittelbare Klick auf das Werbemittel. Auch die bloße Einblendung kann die Bekanntheit und das Image einer Marke stärken. Oft speichert der Betrachter Informationen und Werbebotschaften unbewusst und setzt diese erst später um, indem er beispielsweise die beworbene Produktseite selbstständig besucht und dort einen Kauf tätigt.

Die Inhalte von Werbebannern passen sich nicht nur der Sprache des Users an, sondern können auch zielgruppengenau angepasst werden. So bieten Display-Netzwerke die Möglichkeit an, das Anzeigen von Bannern an den Surfgewohnheiten der User zu orientieren. Wer bereits Interesse für ein bestimmtes Produkt gezeigt hat, sieht Werbung für diese Ware auch auf anderen Websites. Die Anzeigen stärken das individuell bereits vorhandene Interesse. Diese Werbestrategie (das sogenannte Zielgruppen-Targeting oder Retargeting hat sich als äußerst erfolgreich erwiesen. Ähnlich gute Click-Through-Rates weisen Banner auf, deren Inhalte nach Kontext-Targeting-Methoden gestaltet werden. Hier werden Anzeigen auf thematisch passenden Websites geschaltet.

Bei Affiliate-Netzwerken haben sich insbesondere drei Vergütungsmodelle für Webseitenbetreiber durchgesetzt:

  • CPC (Coast per Click) – Vergütung pro Klick auf das Banner
  • CPL (Coast per Lead) – Vergütung für eine bestimmte Aktion nach dem Klick auf das Werbebanner, zum Beispiel ein Verkauf, eine Newsletter-Anmeldung oder Ähnliches
  • CPM (Coast per Mille) – Vergütung pro Einblendung eines Banners

Die Klickraten dieser Art der Online-Werbung sind tatsächlich sehr gering. Sie liegen meist unter einem Prozent. Insbesondere animierte Banner wirken oft störend und aufdringlich. Banner, die sich auf Informationen beschränken, werden dagegen oft von vornherein nicht wahrgenommen.

Bannerformate

Das Google Werbenetzwerk Adsense hat inzwischen eine herausragende Position bei der Bannerwerbung erlangt. So haben sich die Bezeichnungen der verschiedenen Größen in der Praxis des Webdesigns durchgesetzt. Die wichtigsten Formate sind:

 

Bannerformate Tabelle

 

Die Standardgrößen von Google Adsense orientieren sich unter anderem am Universal Web Package. Das Universal Web Package ist ein weltweit anerkannter Standard. Hier sind vier Formate grundlegend, die nachweislich deutlich wirksamer als andere Größen sind:

 

Universal Web Package

Es ist ratsam, bei der Banner-Erstellung diese etablierten Standards einzuhalten. So erhalten Webdesigner durch die bloße Angabe der Bezeichnung genügend Informationen für die Gestaltung von Websites oder Apps für kleinere Displays. Auch beim Planen und Bearbeiten von Bannern für Flyer und Magazine sind diese Standardgrößen hilfreich.

Das Skyscraper-Format ist extrem hoch, es nimmt viel Platz ein und wird dennoch von den meisten Usern akzeptiert, weil es auf einer Website viel Raum für Informationen lässt. Wird es am linken oder rechten Rand einer Seite platziert, wirkt es unaufdringlich. Breite horizontale Banner wirken dagegen eher störend.

Responsive Design hat sich auch beim Planen und Bearbeiten von Werbebannern durchgesetzt. Diese Art der Gestaltung erlaubt es, Banner auch auf den kleineren Displays mobiler Endgeräte anzuzeigen. Das Banner passt sich automatisch der Größe des Displays an. Es ist daher nicht mehr nötig, für verschiedene Displays unterschiedliche Banner zu entwerfen.

Vorteile und Nachteile von Bannerwerbung

Obwohl die Effizienz der Banner als Werbemittel weitgehend unbestritten ist, werden sie doch immer wieder kritisiert. Negativpunkte sind zum Beispiel:

  • Wachsende „Banner-Blindheit” der Nutzer: Informationen und Inhalte der Banner werden von vornherein nicht wahrgenommen.
  • Webseiten mit viel Banner-Werbung haben oft von vornherein ein Negativ-Image.
  • Zu viele Banner erhöhen die „gefühlte Arbeitslast” des Nutzers bei der Suche nach Informationen auf einer Website.

Für den Erfolg von Bannerwerbung – sowohl für den Werbenden wie für den Webseitenbetreiber – kommt es im Wesentlichen auf drei Eigenschaften an:

  • die Anzahl von Bannern auf einer Seite,
  • die Platzierung der Banner
  • und die Art der Banner.

Statische Banner zeigen ein unbewegtes Bild. Die kleine Fläche bietet auf solchen Bannern meist wenig Raum für die Vermittlung von Informationen. Animierte Banner dagegen bestehen aus mehreren Bildern, die nacheinander eingeblendet werden – teilweise auch in Form von kurzen Filmsequenzen. Formate hierfür sind Flash oder GIF. Animierte Banner bieten Werbeagenturen viel Raum für Kreativität. So können Produkte in einer Slideshow präsentiert werden. Hier ist allerdings auch zu beachten, dass solche Werbebanner meist viel Speicherplatz benötigen. HTML-Banner enthalten neben Text und Grafiken auch interaktive Elemente. So kann der interessierte User durch Klick auf ein Pull-down-Menü zu einer Zielseite mit Informationen über ein spezielles Produkt gelangen.

Bei animierten, statischen und HTML-Bannern haben sich insbesondere Bild-Text-Kombinationen bewährt. Sie bieten dem User einerseits Informationen, andererseits optische Anreize zum Klick auf ein Banner. Rich-Media-Banner setzen Multimedia-Komponenten ein. Dazu gehören Videos, Audios und 3D-Animationen. Diese Art der Werbung erlaubt zwar die Übermittlung vieler Informationen auf kleinstem Raum, sie wirkt auf viele Internetuser jedoch besonders lästig. Eine spezielle Form der Bannerwerbung sind Popup-Banner und Layer Ads. Diese sind nicht auf einer Website auf einer bestimmten Position platziert, sondern legen sich über die Seite und blockieren deren Ansicht. Gerade diese Form von Werbung wird als sehr störend empfunden. Dies wird von vielen Werbetreibenden jedoch aufgrund der hohen Aufmerksamkeit in Kauf genommen.

Durch den Einsatz spezieller Software lässt sich die Einblendung von Bannern blockieren. In vielen Browsern sind Werbeblocker bereits integriert. Diese Programme verhindern entweder von vornherein das Laden von Bildern, die als Werbebanner identifiziert werden, oder zeigen diese zumindest nicht an. Oft können Werbeblocker jedoch Werbung von Informationen auf einer Website, die zum Beispiel durch eine Grafik vermittelt werden, nicht unterscheiden.

Auch bei der Bannerwerbung zählt der Grundsatz „Weniger ist mehr”. Eine mit Bannern überladene Website wirkt in der Regel unseriös und aufdringlich. Die gezielte Auswahl von thematisch relevanten Bannern dagegen bringt Werbebotschaften effizient an die Zielgruppe und wird von den Usern meist akzeptiert.


Fazit

Das Werben mit Online-Bannern (Banner-Marketing oder Displaymarketing) ist so alt wie das Internet selbst. Es ist damals wie heute genauso wichtig und effizient wie Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Suchmaschinenmarketing (SEM). Auch wenn viele User Banner als störend empfinden, werden diese aufgrund ihrer nachgewiesenen Effizienz auch in Zukunft eine große Rolle spielen. Intelligente Banner-Strategien, die zum Beispiel Retargeting nutzen, erhöhen die Effektivität der Werbung mit Bannern.

 

 

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