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Autorin des Monats September: Amica

In unserer Serie „Autor des Monats” stellen wir jeden Monat einen Texter-Kollegen vor und befragen ihn oder sie zu seiner Texterlaufbahn. Die studierte Betriebswirtin und Juristin Amica ist seit Kurzem 5-Sterne-Autorin. Im Interview verrät sie, wie sie bei anspruchsvollen oder besonders langen Briefings vorgeht.

Autor-des-Monats-Siegel


Von nüchternen Gesetzestexten zu exotischen Reisezielen: Bei Textbroker findet die Juristin und Betriebswirtin Amica einen kreativen Ausgleich zu ihrem sonst eher trockenen Berufsalltag. Die Ideen für ihre Texte kommen ihr meist in der Natur – entweder bei der Gartenarbeit oder beim Spazieren mit ihrem Hund. Bei solchen kurzen Auszeiten im Freien tankt unsere 5-Sterne-Autorin neue Energie und setzt sich danach voller Tatendrang an Reisetexte und Co. 

Wie sind Sie zu Textbroker gekommen?

 
Nach dem Abschluss meines BWL-Studiums Ende letzten Jahres befand ich mich in einer Umbruchphase. Bis zum damaligen Zeitpunkt beschränkte sich meine schriftstellerische Tätigkeit in erster Linie auf juristische Schriftsätze und wissenschaftliche Arbeiten. In der Vergangenheit wurde ich von verschiedenen Seiten allerdings dazu ermutigt, meine Schreibfähigkeiten auch anderweitig zu nutzen.
 
Im Januar dieses Jahres habe ich mich schließlich dazu entschlossen, mich an anderen Texten zu versuchen. Bei meiner Internetrecherche bin ich auf Textbroker gestoßen. Die unkonventionelle Art der Bewerbung und die schnelle Registrierung haben mich dazu veranlasst, mich als Autor anzumelden und die ersten Aufträge zu schreiben. Da ich relativ schnell Bestätigung fand und schon bald DirectOrders folgten, habe ich weitergemacht. Zudem kam und kommt mir die flexible Zeiteinteilung beim Schreiben entgegen, weil ich die Tätigkeit meistens gut mit meinen anderen Verpflichtungen vereinbaren kann. Diese Flexibilität erhöht meine Kreativität.

Was motiviert Sie zu schreiben?

 
Mich reizt das kreative Spiel mit Worten und Formulierungen. Wahrscheinlich ist das noch ein Relikt aus meiner Schulzeit im humanistischen Gymnasium. Damals diskutierten wir im Unterricht oftmals sehr lange über nicht nur inhaltlich richtige, sondern auch sprachlich ansprechende freie Übersetzungen altgriechischer und lateinischer Texte.
 
Jeder geschriebene Text ist für sich einzigartig und bietet letztlich die Gelegenheit, eigenes Wissen und persönliche Erfahrungen einzubringen. Schreiben eröffnet aber auch die Möglichkeit, in ganz unterschiedliche Themengebiete vorzudringen und einzelne Themen aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Daraus ergibt sich eine Vielseitigkeit, die das Verfassen von Texten abwechslungsreich und interessant gestaltet. Es ist immer wieder eine reizvolle Herausforderung, in neue Themen einzutauchen. Mittlerweile schreibe ich auch über Bereiche, von denen ich niemals gedacht hätte, dass ich dazu etwas zu sagen habe.
 
Der größte Ansporn zu schreiben ist freilich das positive Feedback der Leser. Als ich meine ersten Texte bei Textbroker eingereicht habe, wusste ich ja noch nicht, ob sie tatsächlich die gewünschte Wirkung erzielen würden. Es war erst einmal nur ein Versuch. Nachdem ich bei einer meiner ersten OpenOrders sehr nette Zeilen vom Auftraggeber samt nachfolgender DirectOrder erhalten hatte, hat mich das unglaublich motiviert, weiterzuschreiben. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Wie gehen Sie vor, wenn Sie ein umfangreiches oder besonders anspruchsvolles Briefing umsetzen müssen?

 
Zu Beginn verschaffe ich mir einen genauen Überblick über das Briefing, wobei ich mich auf Schlagwörter fokussiere. Meist notiere ich mir auf einem Zettel die wichtigsten Punkte des Auftraggebers aus dem Briefing und ergänze sie stichwortartig mit eigenen Gedanken. Damit habe ich bereits ein erstes Grundgerüst für die einzelnen Textbausteine, welche im Gesamttext Beachtung finden sollen. Das hilft auch bei der Recherche und beim anschließenden Schreiben. Zudem bewahrt es davor, sich zu sehr in Details zu verlieren und wichtige Punkte zu übersehen. Gerade bei langen Texten mit großer Wortanzahl geht der Überblick ansonsten schnell verloren.
 
Meiner Meinung nach ist außerdem der Blickwinkel entscheidend. Ich versuche, mich in die Sicht des Auftraggebers und des Lesers hineinzuversetzen. Mit anderen Worten: Ich stelle mir die Frage, welche Informationen für mich als Leser wichtig wären und in welcher Weise ich sie gerne aufbereitet hätte. Bei langen Texten achte ich ganz besonders auf den berühmten roten Faden.
 


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Kommentare

230099 21. September 2015 - 14:50

Amica, herzlichen Glückwunsch! Tolle Texte! Wir werden auf jeden Fall weiter mit Ihnen zusammen arbeiten! Danke! Und… nach der kurzen Vita… weiter so! Liebe Grüße Rainer Schnell 

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