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Autorin des Monats Juni: Marja

Unsere Autorin des Monats Marja ist seit 2012 dabei und hat in der Zeit einige Strategien entwickelt, um das Meiste aus ihrer Arbeit herauszuholen.

Autor des Monats


Manche Autoren pflegen bei Textbroker vor allem ihr Hobby – das Schreiben. Doch wenn man wie viele andere Texter vom Schreiben leben möchte, sind Zielstrebigkeit und Effizienz gefragt. Marja ist seit 2012 dabei und hat in der Zeit einige Strategien entwickelt, um das Beste aus ihrer Arbeit herauszuholen. Uns hat sie erzählt, wie radikal sie mit Zeitfressern umgeht, um sich ganz auf das Texten zu konzentrieren.  

Erzählen Sie uns etwas über sich:

 
Wenn ich etwas über mich selbst schreiben soll, brauche ich meistens einen längeren Anlauf, als wenn ich andere Sachen beschreibe oder Geschichten erzähle. Dabei ist Schreiben nicht nur mein (Textbroker-)Beruf, sondern auch ein Hobby. Eigentlich trenne ich das: Für Textbroker und weitere Auftraggeber TEXTE ich, für mich privat SCHREIBE ich. Inzwischen geht diese Trennung so weit, dass ich sogar wieder zu Stift und Notizbuch greife, wenn ich versuche, eine Kurzgeschichte oder ein Gedicht zu basteln.
 
Ich habe schon früh mit Lesen und Schreiben angefangen. Mit sieben Jahren wollte ich dann auch Schriftstellerin werden. Und immerhin habe ich mit anderen Schreibfreunden eine Anthologie mit Kurzgeschichten veröffentlicht; außerdem konnte ich mit ein paar Gedichten und Geschichten so tolle Sachen wie Büchergutscheine gewinnen.
 
Bei Textbroker beeinflussen meine anderen Hobbys mein Schreiben und Texten. Darum lande ich bei Textbroker unter anderem bei Themen wie Garten, Literatur, DIY, Kochen und Reisen – weil ich meine Blumenbeete mag, gerne lese, ein bisschen Handarbeit mache, viel und gerne koche und natürlich die Welt kennenlernen möchte.
 
Außerdem macht es mir Spaß, in bisher unbekannten Themenbereichen zu recherchieren. Das hängt sicherlich damit zusammen, dass ich ganz unterschiedliche Sachen lese und für fast alles offen bin. (Obwohl es ja heißt: Wer für alles offen ist, der ist nicht ganz dicht …)

Wie sind Sie zu Textbroker gekommen?

 
Als ich mich 2011 selbständig gemacht habe, dachte ich daran, einen Büroservice aufzuziehen. Bis dahin habe ich als Sekretärin/Assistentin gearbeitet, war allerdings nie so ganz zufrieden, „Mädchen für alles“ zu sein. Einerseits gefiel es mir, keinen genau abgegrenzten Arbeitsbereich zu haben, andererseits fühlte ich mich irgendwann ausgenutzt. Wie auch immer: Der Sprung in die Selbständigkeit lief komplett anders als gedacht. Die Auftraggeber fand ich nicht in meiner Region, sondern online. Zwischendurch hatte ich ein paar Fehlgriffe, doch mit Textbroker bin ich von Anfang an gut gefahren: Schreiben (bzw. Texten) ist eben „mein Ding“.
 
Meine Mutter hat sich früher, als ich noch zur Schule ging, darüber amüsiert, dass ich die Deutsch-Aufsätze so schrieb, wie sie die Lehrerin haben wollte, und nicht so, wie ich sie mir eigentlich vorstellte. So ähnlich funktioniert es bei Textbroker wohl auch. Und es läuft tatsächlich gut, denn mittlerweile gehören die vielen Aufträge zu meiner täglichen Arbeit – hauptsächlich als Teamorders und DirectOrders.

Wie strukturieren Sie Ihren Arbeitstag, um so effizient wie möglich arbeiten zu können? Welche Tricks haben Sie, um Zeitfressern den Garaus zu machen?

 
Die Zeiteinteilung ist nicht immer einfach. Natürlich genieße ich es – wie auch die anderen Textbroker-Autoren – nach Lust und Laune zu arbeiten und dann auch wieder abzuschalten. Die Motivation ist natürlich einerseits das Geld, andererseits machen mir einige Themen auch besonders viel Spaß. Da darf ein kleiner Text auch mal etwas länger dauern, wenn ich dafür zum Beispiel ganz tolle Wanderwege im Internet entdecke oder einen spannenden Bericht über familiäre Beziehungen lese.
 
Meistens komme ich vormittags besonders flott voran mit dem Texten. Am Nachmittag lässt dann die Konzentration oft etwas nach – das ist die Zeit zum Recherchieren für neue Aufträge. Manchmal flutscht es allerdings so gut, dass ich gar nicht auf die Uhr sehe.
 
Seit etwa einem Jahr benutze ich eine Excel-Tabelle, um selbst den Überblick zu behalten: Wie viele Stunden sitze ich am Schreibtisch, und was kommt dabei rum? So weiß ich in etwa, was ich pro Stunde verdiene. Außerdem kann ich mir auf diese Weise ein Ziel setzen – für die Woche oder für den Monat. Wenn mein selbst gestecktes „Soll“ erreicht ist, nehme ich mir als Belohnung gerne einen Tag (oder mehrere Tage) frei. Dann geht’s auf eine kleine Wanderung oder zu einem gemütlichen Freundinnen-Treffen.
 
Mit Zeitfressern gehe ich ziemlich brutal um. Wenn gerade richtig gute TeamOrders da sind, bleibt der Haushalt gerne mal liegen. Den Blick auf die aktuellen Online-Nachrichten habe ich mir abgewöhnt und ich sehe auch nicht ständig in die Mails. Für mich sind nur so gewisse Reise- und Produktbeschreibungen gefährlich, an denen ich mich festlesen kann. Da hole ich mir gerne Ideen für die nächste Reise oder lasse mich zu neuen Mode-Outfits inspirieren. Zum Glück passt mein Mann etwas auf mich auf, damit ich es nicht übertreibe!
 


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