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Autorin des Monats Juni: Jasmin C.

Sie möchten wissen, worauf man am Beginn der Texterkarriere besonders achten muss? Erfahren Sie von unserer Autorin des Monats, warum das Durchhalten sich lohnt.

Textbroker Autor des Monats


Mit Durchhaltevermögen zur erfolgreichen Texterkarriere: Jasmin C., unsere neue Autorin des Monats, hat es mit hohem Einsatz geschafft, sich erfolgreich als Autorin zu etablieren. Wie ihr das gelungen ist und welche Stolperfallen sie dabei gemeistert hat, verrät sie Ihnen hier.

Erzählen Sie uns etwas über sich:

 
Ich bin 51 Jahre alt und habe genau vor zwei Jahren beschlossen, mir mit dem Verfassen von Texten eine berufliche Existenz aufzubauen. Am Anfang war es etwas mühsam, doch ich habe es geschafft, mich in diesem Bereich zu etablieren. Mittlerweile habe ich für Textbroker und andere Auftraggeber über 3.000 Texte verfasst und aus der Nebenbeschäftigung ist ein Fulltime-Job geworden.
 
Meine Deutschlehrer rieten mir zu einem Germanistik- oder Publizistik-Studium. Allerdings bin ich auch Realistin und habe mich kurz vor dem Abitur über Zukunftsperspektiven dieser Studienfächer informiert. Diese waren alles andere als ermutigend und da ich als Allrounderin mit einer Abi-Note von 1,4 vielseitig interessiert war, entschied ich mich für das Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Hannover; nicht ganz so „Mainstream“ wie ein BWL-Studium, aber doch mit wesentlich besseren Berufsaussichten. Nach erfolgreichem Abschluss arbeitete ich dann mehrere Jahre als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Leibniz Uni und betreute dort ein empirisches Forschungsprojekt, denn eines hatte sich während des Studiums gezeigt: Eine „klassische BWL-Konzernkarriere“ ist nicht mein Fall.
 
Die Arbeit an der Uni hat sehr viel Spaß gemacht, war jedoch als Projekt auf vier Jahre begrenzt. Gegen Ende dieser Zeit kam dann auch unser erster Sohn zur Welt und da zeitgleich mein Mann beruflich durchgestartet ist, rutschte ich in die vor mehr als 20 Jahren noch übliche Rollenverteilung. Ich widmete mich fortan ganz der nicht minder herausfordernden Aufgabe, drei Söhne zu erziehen und das gesamte Familienmanagement zu übernehmen. Parallel habe ich freiberuflich bei einer Unternehmensberatung im Bereich der empirischen Sozialforschung gearbeitet, dabei Kontakt zu meinem Fachgebiet gehalten und mich auch in diverse EDV-Programme eingearbeitet.
 
Als die Jungs größer wurden, ging es mir wie vielen, gut ausgebildeten Frauen in meinem Alter: Ich musste feststellen, dass das Diplom nach mehr als 15 Jahren Familienzeit de facto wertlos ist. So begann meine Suche, nicht gerade nach dem Sinn des Lebens, aber doch nach einer sinnvollen Beschäftigung, mit der man auch Geld verdienen kann. Dabei stieß ich auf die Möglichkeit, als Texterin zu arbeiten.

Wie sind Sie zu Textbroker gekommen und was motiviert Sie dazu, für uns zu schreiben?

 
Als der Entschluss gefasst war, als Texterin zu arbeiten, habe ich im Internet nach Möglichkeiten gesucht, dies zu realisieren, und traf dort auf Textbroker. Ich habe den Bewerbungstext eingereicht und erhielt sehr schnell eine Rückmeldung, in der mir mitgeteilt wurde, dass ich mit vier Sternen bewertet sei und mir ab sofort der OpenOrder-Pool zur Verfügung stehe. Also begann ich damit, meine ersten Texte zu verfassen und war zunächst frustriert, weil ich für einen mit 20 Euro bezahlten Auftrag schon mal drei bis vier Stunden recherchiert und getextet habe. Dennoch schrieb ich von Anfang an jeden Werktag und studierte die Tutorials und Blogs der Textbroker Academy. Schließlich sollte das Texten ja zu einer ernsthaften beruflichen Existenz werden und kein Hobby bleiben.
 
Rückblickend betrachte ich diese Phase als Einarbeitungszeit, die ich bei jedem anderen Berufseinstieg ebenfalls benötigt hätte. Wichtig war für mich, dass im OpenOrder-Pool immer reichlich Aufträge vorhanden waren, sodass ich mich an verschiedenste Themen und Textarten gewagt habe. Und genau darin besteht der Reiz in der Zusammenarbeit mit Textbroker: Die Vielfalt der Themen ist einfach fantastisch und kommt mir als Allrounderin (s. o.) sehr entgegen. Ich texte Reisebeschreibungen, Fachtexte, Ratgeber, Landingpages, Produktbeschreibungen oder Artikel mit medizinischem Hintergrund und vieles mehr. Schon nach kurzer Zeit wagte ich mich an Themen heran, die völlig neu waren und jede positive Kundenbewertung hat mich motiviert. Und ehrlich gesagt, nach vielen Jahren Familienarbeit genießt man „externes“ Lob unglaublich. Es ist ein bisschen wie damals, als der Deutschlehrer vom Aufsatz begeistert war – und so schließt sich dieser Kreis mit einem beruflichen „Happy End“.

Sie schreiben fast ausschließlich DirectOrders. Wie ist Ihnen der Schritt dahin gelungen?

 
Ich habe von Anfang an jeden Tag diszipliniert sechs bis acht Stunden geschrieben. Wenn das dann mit einem Tagesverdienst von 40 Euro belohnt wurde, war das nicht toll, aber in Ordnung. Diese Arbeitseinstellung hat sich für mich mehr als ausgezahlt. Denn dadurch, dass ich auch diesen ersten Aufträgen meine volle Aufmerksamkeit gewidmet habe, bekam ich sehr schnell überaus positive Kundenbewertungen. Außerdem habe ich in meinem Profil meine Qualifikation für wirtschaftliche Themen erwähnt und gleichzeitig meine Vielseitigkeit betont, um für möglichst viele Kunden interessant zu sein.
 
Nach einigen Monaten zahlte sich das kontinuierliche Arbeiten aus. Ich erhielt die Möglichkeit, in Teams mitzuarbeiten und dort ist der Verdienst schon wesentlich höher. Noch interessanter sind jedoch die DirectOrders und als ich die erste Anfrage zum Thema „Datenqualität und Co.“ erhielt, schlug meine Stunde. Es wurde ein Autor mit wirtschaftlichem Hintergrund gesucht, der sich mit Themen wie beispielsweise Business Intelligence auskennt. Mir war schon etwas mulmig, als ich den ersten umfangreichen Text für die-sen Auftraggeber schrieb, und es erforderte wieder einmal erhebliche Einarbeitungszeit, denn ich wollte diesen Auftrag unbedingt sehr gut erledigen. Die Mühe hat sich gelohnt, denn mein Text wurde optimal bewertet und es folgten weitere Aufträge. Im Nachhinein habe ich das Gefühl, dass dies der Startschuss war und mit jedem erfolgreich getexteten Auftrag habe ich mehr Sicherheit gewonnen und bin jetzt Spezialistin auf dem Gebiet der Digitalisierung.
 
In der Folgezeit erhielt ich weitere DirectOrder-Anfragen – das ist jedes Mal wieder ein Erfolgserlebnis. Um die Zusammenarbeit mit meinen Kunden positiv zu gestalten, achte ich darauf, pünktlich und fehlerfrei zu liefern und stimme mich auch hinsichtlich inhaltlicher Fragen mit den Auftraggebern ab. Inzwischen hat sich dabei mit mehreren Auftraggebern eine sehr angenehme Zusammenarbeit entwickelt. Ein einziges Mal benötigte ich einen zeitlichen Aufschub von einem Tag, weil ich mich einer Zahnwurzelbehandlung (notfallmäßig und ungeplant) unterziehen musste. Als ich das meiner Kundin mailte und entnervt schrieb, dass ich zu diesem Thema locker einen Text mit 2500 Wörtern schreiben könne, erhielt ich nach wenigen Minuten die Rückmeldung: „Da kann ich doch was für dich tun, schreib mal so einen Text zum Thema Wurzelresektion.“
 
Alles in allem war mein im April 2016 gefasster Entschluss, fortan als Texterin zu arbeiten, beruflich die beste Entscheidung meines Lebens. Die Arbeit im Home-Office ist perfekt, denn auf diese Weise kann ich mir die Zeit frei einteilen und bin morgens, wenn sich die Autokarawane von unserer Vorstadt Richtung Großstadt schleicht, schon eine Stunde bei der Arbeit.


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