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Autorin des Monats April: Katex

Was ist wichtig für eine gute Beziehung zwischen Autor und Auftraggeber? Katex, unsere Autorin des Monats, erzählt aus ihrem Texter-Alltag.

Autor-des-Monats-Siegel


Katex gehört zu den Spätberufenen bei Textbroker. Erst im Ruhestand entschied sie sich dazu, ihr Einkommen ein wenig aufzubessern.  Nun bringt sie ihre langjährige Berufserfahrung als Lehrerin regelmäßig bei Textbroker ein. Dabei liegen der studierten Biologin besonders Aufträge rund um Medizin und Gesundheit am Herzen. Uns hat sie erzählt, was ihr bei Aufträgen wichtig ist und wovon sie lieber die Finger lässt.
 

Erzählen Sie uns etwas über sich

 
Ich bin mittlerweile über 60 und seit ein paar Jahren aus gesundheitlichen Gründen im Ruhestand. Zuvor war ich meistens die Hauptverdienerin der Familie. Jetzt leben die erwachsenen Kinder in anderen Städten. Ich lese gern, gehe mit Freundinnen ins Kino, beobachte die Natur, fahre Rad, jogge und mache mehrtägige Wanderungen. Ab und zu genieße ich es, mit der gesamten Familie für ein paar Tage zu verreisen. Ehrenamtlich erstelle ich das Layout für Flyer und andere Drucksachen für einen gemeinnützigen Verein, gestalte die Außendarstellung mit und betreue eine Facebook-Seite.

Wie sind Sie zu Textbroker gekommen und was motiviert Sie dazu, für uns zu schreiben?

 
Mit meinem Ruhestand sah ich mich mit viel freier Zeit konfrontiert. Durch das frühere Ausscheiden aus dem Beruf ist auch mein Ruhegehalt nicht ganz so, wie ich es mir erhofft hatte. Ich genieße die Unabhängigkeit, die Möglichkeit, spontan etwas zu unternehmen und morgens lange auszuschlafen, zu frühstücken und die Zeitung zu lesen. Aber ich möchte auch gern etwas Nützliches tun. Textbroker bietet mir die Möglichkeit, mich mit interessanten Themen zu beschäftigen und dabei ein zusätzliches Taschengeld zu verdienen. Als ich über längere Zeit im Krankenhaus war, konnte ich mir auch dort die Zeit mit Schreiben vertreiben. Zusätzlich mache ich Usability-Tests für Webseiten.
 
Seit fast 5 Jahren bin ich nun Textbroker-Autorin. Freunden erkläre ich, ich schreibe Gebrauchstexte. Wie ich Textbroker entdeckt habe, weiß ich nicht mehr. Ich begann als 3-Sterne-Autorin. Inzwischen bin ich 4-Sterne-Autorin, schreibe in einigen Teams mit und habe auch bereits Texte als DirectOrders verfasst. Ich schreibe, wenn ich Lust dazu habe – und das habe ich häufiger. Dann schaue ich nach, was gerade angeboten wird. Meine Favoriten sind Texte über Natur, Gesundheit sowie Kultur, Design und Kunst. Ich bin eher eine Schreiberin vom Typ „In der Kürze liegt die Würze“. Deshalb, und auch um mich zeitlich nicht zu sehr zu binden, bevorzuge ich kürzere Texte mit bis zu 500 Wörtern.
 
Aufgrund meiner Lebenserfahrung bin ich thematisch breit aufgestellt. Ich habe auch schon über Weinanbaugebiete, physikalische Begriffe, Handwerk, Musikvideos, Erziehung und Mode geschrieben sowie englische Texte übersetzt und sogar ein Gedicht verfasst. Die Textgliederung oder eine HTML-Formatierung bereiten mir keine Mühe. Beim Recherchieren finde ich oft spannende Informationen und lerne dabei interessante Sachverhalte sowie neue Zusammenhänge kennen. Auch deshalb ist das Schreiben für mich manchmal eine Alternative zum Lesen (wobei ich das gedruckte Buch bevorzuge).

Was ist Ihnen wichtig für eine gute Beziehung zwischen Autor und Auftraggeber und welche Tipps haben Sie für eine gelungene Zusammenarbeit?

 
Ich freue mich, wenn mir signalisiert wird, dass meine Arbeit geschätzt wird. So fühle ich mich auch der Company verpflichtet und nehme beispielsweise dringend benötigte Texte an, auch wenn ich das vielleicht sonst nicht getan hätte. Wichtig ist mir meine persönliche Qualitätskontrolle – Interpunktion gehört nicht zu meinen Kernkompetenzen J. Ich lasse zunächst die Rechtschreibkontrolle meines Editors durchlaufen, dann kontrolliere ich mit der Duden-Prüfung und zum Schluss lese ich den Text in einer anderen Ansicht noch einmal durch. Dennoch kann ich leider Fehler nicht immer ganz ausschließen.
 
Von Auftraggebern aus dem Self-Service erwarte ich vor allem eine widerspruchsfreie Auftragsbeschreibung. Manchmal stelle ich außerdem fest, dass Auftraggeber Teile der Vorgaben des Textbroker-Formulars einfach stehen lassen. Das kann verwirrend sein. Aussagen, die wie Zurechtweisungen im Vorfeld klingen und sich auf Rechtschreibung beziehen, stören mich. Korrekte Rechtschreibung ist für mich selbstverständlich. Jedoch: Wo gearbeitet wird, werden auch Fehler gemacht. Es kann immer mal wieder ein Fehler durchschlüpfen, vor allem, wenn man den Text quasi auswendig kennt und Sätze umgestellt hat. Und ein zusätzliches Lektorat kann ich mir von der Vergütung nicht leisten.
 
Auftraggeber sind sich manchmal unsicher bezüglich dessen, was sie benötigen – das ist aber kein Problem, wenn man freundlich und wertschätzend miteinander umgeht. Ich habe beispielsweise einmal einen Auftrag angenommen, in dem es um ein Anschreiben für eine Bewerbung ging. Die Bezahlung dafür war nicht der Rede wert. Der Auftraggeber hatte dann auch noch Änderungswünsche. Oder ich habe ein Liebesgedicht verfasst. Gedichte, verdichtete Sprache, sind ja nun nicht wirklich lukrativ zu schreiben. Das alles war kein Problem für mich, man hilft ja auch gern.
 
Es gibt aber auch Auftragsangebote, die ich nie annehme. Das sind Aufträge, die offensichtlich für Geschäftsleute sind, die HTML-Formatierung verlangen sowie intensive Recherche mit Quellenangaben, Keywordkonstruktionen, die schwer zu erfüllen sind, und möglichst noch Fotos dazu geliefert haben wollen. Hier steht die Vergütung in keinem Verhältnis zu den Anforderungen und dem Aufwand.
 


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