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Autor des Monats September 2018: Seraphina

Unsere neue Autorin des Monats hat es geschafft, sich im Finanzbereich als Autorin zu etablieren. Auf welche Stolperfallen man in dieser Kategorie achten sollte, erklärt Ihnen die selbstständige Finanzberaterin hier.


Nach einer langen Karriere im Bankwesen beschloss Seraphina, sich als Finanzberaterin selbstständig zu machen. Auf der Suche nach einem zusätzlichen Verdienst startete sie 2010 bei Textbroker eine Karriere als Autorin und nutzte ihr Fachwissen für allerlei Texte rund um Immobilien, Finanzen und Selbstständigkeit. Wo sie dabei die größten Stolperfallen sieht, verrät sie im Interview.

Erzählen Sie uns etwas über sich

 
Ich bin 59, ledig, habe keine Kinder, für mich stand im Leben das Berufliche im Vordergrund. Nachdem ich in der Bank gelernt, studiert und gearbeitet habe – mehr als mein halbes Leben lang – ließ ich 2007 freiwillig mein Arbeitsverhältnis auflösen. Das hatte mit der Ablehnung von Vertriebsdruck, Vorgaben und Geschäftspolitik sowie dem Wunsch nach neuen Wegen zu tun. 2008 habe ich mich als Finanzberaterin selbstständig gemacht, ich berate bis heute ausschließlich gegen Honorar. Mein Credo und Geschäftszweck ist es, Menschen durch Beratung zu mehr Finanzbildung zu verhelfen und soweit zu begleiten, dass sie die Verantwortung für ihre finanziellen Entscheidungen selbst übernehmen können. Jeder Anleger und Kreditnehmer sollte wissen, was er tut und eigenverantwortlich handeln, das ist meine Vision. Außerdem bin ich als Referentin an der Volkshochschule und in diversen Vereinen tätig.
 
Außerhalb des Berufes bleibt wenig Zeit. Ich fahre gern Fahrrad und laufe im Winter ein wenig Eis. Fast alle großen Flüsse Deutschlands habe ich schon per Fahrrad bereist. Ich interessiere mich als Zuschauerin für viele Sportarten, zum Beispiel Fußball, Leichtathletik, Turnen oder Biathlon. Ein gutes Buch lese ich viel zu selten. Mich interessiert zudem alles, was mit Psychologie zusammenhängt, welche Motive Menschen zu ihren Handlungen und Entscheidungen treiben. Im Zweitberuf, den ich jedoch nicht aktiv ausübe, bin ich psychologische Beraterin. Die psychologischen Erkenntnisse und Sachverhalte fließen in meine Finanzberatertätigkeit ein.

Wie sind Sie zu Textbroker gekommen und was motiviert Sie dazu, für uns zu schreiben? Wie sind Sie von Ihrem Beruf als Finanzberaterin zum Schreiben gekommen?

 
Leider gibt es nicht sehr viele Menschen, die für Finanzberatung oder Finanzbildung Geld bezahlen möchten, so dass mir ein Zuverdienst willkommen ist. Nachdem ich im Internet recherchiert habe, bin ich schließlich 2010 auf Textbroker gestoßen. Da ich mich schon immer gut schriftlich ausdrücken konnte, schien mir das eine akzeptable Möglichkeit, den Hinzuverdienst mit meinen Interessen zu verbinden. Anfangs war ich skeptisch, ob das mit der Bezahlung klappt und ich die Anforderungen erfüllen kann, was sich als grundlos erwies. Bis heute kann ich mich über die Betreuung bei Textbroker in keiner Weise beschweren. Es ist ständig jemand erreichbar, der eine Frage beantwortet. Auch wenn es manchmal sehr anstrengend war, neben der eigentlichen Tätigkeit Texte zu schreiben, bereut habe ich es nie. Das Schreiben hat mir beim Ordnen komplexer Sachverhalte und dem „auf dem Laufenden bleiben“ sehr geholfen. Selbst meine Erfahrungen zur Selbstständigkeit konnte ich in die Artikel einfließen lassen. Ich habe mich auf alle Finanzthemen, Immobilien und die Selbstständigkeit spezialisiert.

Was sind Ihrer Meinung nach die größten Stolperfallen bei Finanztexten und wie meistern Sie diese? Haben Sie Tipps zu seriösen Quellen?

 
Stolperfallen bei Finanztexten sehe ich vor allem darin, dass die Sprache zu passiv, trocken oder akademisch bleibt und zu viele Fachtermini einfließen. Die Beschränkung der Wortanzahl stimmte oft nicht mit meinen Vorstellungen überein. Entweder ist ein zu geringer Wortumfang vorgegeben, obwohl man meiner Meinung nach noch etwas tiefgründiger auf einzelne Sachverhalte eingehen sollte. Gelegentlich gab es auch den Fall, dass alles gesagt und die verlangte Wortanzahl noch lange nicht erreicht war. Manchmal ist es nicht einfach, dem 100. Artikel über Kredite oder Aktien einen neuen, anderen Aspekt abzugewinnen, um individuellen Content zu erstellen. Inhaltlich hatte ich kaum Probleme, das Gewünschte auf den Punkt zu bringen. Da ich mich beruflich schon so lange mit Finanzen beschäftige, muss ich meist nicht viel recherchieren. Oft tue ich es dennoch, weil man nie auslernt und immer Neues erfahren kann. Seriöse Quellen sind beispielsweise Finanztip, Biallo oder die WirtschaftsWoche. Der Verbraucherschutz ist mir sehr wichtig. Ich habe schon Texte abgelehnt, weil sie mir zu werblich waren oder gar den normalen Kunden übervorteilen. Das entspricht nicht meinen Vorstellungen, dann verzichte ich lieber auf Geld. Beispielsweise Werbung für den Handel mit binären Optionen zu machen, lehne ich ab. Das ist zu gefährlich für normale Anleger und kann zu ihrem finanziellen Ruin führen. Für mich steht die Qualität meiner Texte im Vordergrund, auch wenn dadurch der Verdienst manchmal sehr karg ausfällt. Ich will jedoch keine Versprechen abgeben, die ich nicht einhalten kann.


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Kommentare

Katja P. 28. September 2018 - 10:13

Hallo Seraphina,
da ich ebenfalls aus der Bankenbranche komme, habe ich deinen Artikel aufmerksam gelsen. Als Bankfachwirtin habe ich jahrelang Kunden im Kreditbereich betreut, Schwerpunkt Baufinanzierung. Mit zwei Kindern war meine Karriere dann aber beendet. Heute bin ich froh, das umfangreiche Wissen zumindest in Texten für Kunden sinnvoll verwenden zu können. Und wie du sagst – man bleibt durch das Schreiben an der Materie dran. Doch der Verdienst ist im Verhältnis zum Zeitaufwand und der hohen Qualifikation viel zu gering. Lediglich per DirectOrder kommt man eingermaßen auf ein vernünftiges Honorar für einen hochwertigen Artikel. Speziell Finanztexte oder auch Gesundheitstexte, die ja eine gewisse inhaltliche Verantwortung tragen (wie du auch toll erklärt hast), gehören meiner Meinung nach höher bepreist. Als Texter(in) benötigt man Durchhaltevermögen, um soweit zu kommen, sich einen kleinen "Kundenstamm" aufzubauen und betreute Aufträge (oftmals besser bezahlt) zu bekommen. Ich Wünsche Dir weiterhin viele interessante und lukrative Aufträge.

Antworten

Jana Blog 27. August 2019 - 16:26

Hallo,
….wunderschön, ganz herzlichen Dank für die Motivation
Herzliche Grüße….
Jana

Antworten

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