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Autor des Monats Februar 2019: Gin Ton

Der 4-Sterne-Autor Gin Ton hat eine wechselvolle Karriere hinter sich: Von Beruf Fotograf studierte er nebenher noch Neurobiologie. Das Schreiben gab er dabei nie auf. Hier erfährst du mehr über unseren neuen Autor des Monats!

Blogbanner mit der Aufschrift "Textbroker Autor des Monats Februar 2019"


Schwarz-weiß-Porträt des Autors Das Schreiben hat unseren Autor des Monats Februar 2019 seit seiner Kindheit begleitet. Sein kreatives Talent lebt er außerdem in seinem Beruf als Fotograf aus. Aber der studierte Neurobiologe hat noch viel mehr zu bieten. Was ihn antreibt, verrät er in unserem neuen Interview.

Erzähl uns etwas über dich. Was machst du abgesehen vom Schreiben gerne, welche Hobbys hast du?

 
Mein Name ist Gin, Nachname Ton, im Detail immer flüchtig auf der Tonleiter, der Sprache entlang. Im Nachklang leicht flüssiger Treibstoff, der auf der Zunge explodiert.
 
Nein, nein, jetzt ganz im Ernst: Ich liebe die Sprache und hier vor allem die Sprachmelodie und den Sprachfluss. Sprache gehört somit für mich zu den Künsten und einem ungehobelten Ausdruck kann ich nur wenig abgewinnen, außer das Schriftstück verlangt ihn explizit in seinem Kontext. Abgesehen vom Schreiben, dem meine größte Leidenschaft gilt, fühle ich mich sehr stark der Natur verbunden und finde dementsprechend ihren Erhalt genauso wichtig wie ihre Beobachtung. Früher habe ich sehr gerne zu den Sternen hochgeschaut, musste aber feststellen, dass es auf dem Boden unlängst viel mehr Sterne zu besichtigen gibt, wie ich erahnen konnte, und man nur genau hinschauen muss, um seine Aufmerksamkeit auf diese zu lenken. Insofern interessiert mich vor allem das Leben in all seinen Facetten, die schönen Seiten genauso wie die schlechten. Ich frage mich stetig: „Warum?“ Im Sinne von: Warum funktioniert es so wie es ist? Warum ist etwas passiert? Was geschieht hinter den Dingen? Was denken wir und warum wissen wir nicht? Dieser eher philosophische Anspruch auf das Leben kann somit schlechten Erfahrungen genauso viel abgewinnen wie guten Erfahrungen und versucht hinter den Dingen einen Sinn zu finden.
 
Ich bin eher sehr experimentierfreudig und habe über Meditation bis hin zur Traumforschung schon alles ausprobiert. Nur eine Erfahrung ist eine Erfahrung, lautet mein Credo. Insofern schaue ich gerne alle möglichen Sportarten und liebend gerne Fußball, kann mich jedoch auch in den Park auf eine Parkbank sitzend, an ganz anderen Dingen erfreuen. Ich weiß *gähn*, zwar ist es als Schreiber schon naheliegend, dass ich sehr gerne lese, aber ich enttäusche Euch alle sehr gerne: Dieses Klischee erfülle auch ich. Ansonsten lasse ich mich treiben und halte es mit dem Wandel: „Nichts bleibt, nichts ist abgeschlossen und nichts ist perfekt“ (Wabi sabi). Die Welt ist bunt, so ist es.

Wie bist du zu Textbroker gekommen und was motiviert dich dazu, für uns zu schreiben? Wie bist du von deinem Beruf als Fotograf und dem Studium der Neurobiologie zum Schreiben gekommen?

 
Zum Schreiben kam ich wie die sogenannte Jungfrau zum Kind, urplötzlich, als wäre es mir mit in die Wiege gelegt worden. Es ist mittlerweile circa dreizehn Jahre her, als mein Geist (die Rationalität pur) anscheinend einen Ausgleich zum alltäglichen Tagwerk des Studierens suchte und sich einen Stift sowie ein Blatt Papier nahm und wie aus einem inneren Drang heraus, Zeile für Zeile, Verszeilen auf das anfänglich noch weiße Papier schrieb. Durchaus, die ersten Versuche waren noch sehr miserabel und man müsste sich heute dafür schämen, aber getreu dem Motto „Übung macht den Meister“ verbesserte ich mich darin Tag für Tag. Insofern suchte nicht ich das Schreiben, sondern das Schreiben fand mich. Ich glaube, es ist diese einzigartige intuitive Sichtweise, die den Schreibvorgang begleitet und insofern eine ganz andere Tätigkeit darstellt, als auswendig Gelerntes beziehungsweise schon Schwarz auf Weiß Geschriebenes einfach zu wiederholen. Selbst Denken und dann dieser Einfall, dies unterscheidet die Kunst des Schreibens von der des Lernens phänomenal. Eine dieser seltsamen Kuriositäten begann kurze Zeit später mit dem Fotografieren. Einziger Grund dieser zunächst noch recht unbeholfenen Tätigkeit war ein kleiner japanischer Kurzvers namens Haiku:
 
fast scheint es mir
es wär der Mond
zwischen den Nebelschwaden
 
durch das passende bildliche Pendant zu schmücken, beziehungsweise eine Momentaufnahme auf zweierlei Weise miteinander zu verweben. Glücklicherweise fing ich mit dem Fotografieren an und liebe es bis heute, allein aus dem Grund sich treiben zu lassen, bis man auf das richtige Bild trifft oder es trifft eben dich. In Form eines großen Wildtieres, einfach starr stehen bleiben und sich nicht rühren. Freezing nennt man das in der Fachsprache.
 
Selbst auf Textbroker stieß ich so eher recht zufällig: Eine Onlinerecherche sowie mein ureigener Drang, ICH selbst und unabhängig zu sein beziehungsweise zu werden, veranlasste mich dazu, neben der Fotografie, mich auf meine künstlerischen Anfänge zurückzubesinnen, um damit Geld zu verdienen. Voilà, hier bin ich und hoffe sehr, dass es mir gelingt.

Was waren zu Beginn deiner Arbeit auf unserer Plattform die größten Stolpersteine? Wie hast du diese bewältigt?

 
Wie mit allem, was man zum ersten Mal macht, war auch hier die größte Hürde, herauszufinden, was der Kunde explizit möchte. Da ich eher aus der Kunstszene komme und ein Schriftwerk dort sehr stark in fantasievolle Abstraktionen und Metaphern abweichen kann, war ich mir nicht sicher, was mich erwartet. Zwar hatte ich mit dem Studium der Biologie eine Form der wissenschaftlich analytischen Schreibweise von der Pike auf gelernt, eine gewisse Unsicherheit ist jedoch anfangs immer und überall gegeben. Dass sich dies sehr schnell als unbegründet erweisen sollte, hat mich sehr gefreut. Bei Textbroker ist es mir möglich gleich eine Bandbreite verschiedenster Textgattungen zu bemühen, zu denen der Sachtext, die Rezension und der Bericht in erster Linie gezählt werden können. Selbst fantasievolle Kreationen sind bei vielen Anbietern sehr willkommen und so lässt sich die Leidenschaft zur Literatur bei Textbroker auf vielfältige Weise nutzen.
 
Oftmals versucht mein ästhetisch gefärbtes Schreiberherz, Werke sehr blumig und wohlklingend zu gestalten. Ich verliere mich in kreativen Wortspielereien, die nicht für jede Beschreibung geeignet sind. Missverständnisse bei der Textgestaltung werden bei Textbroker jedoch durch Kundennähe sehr gut gelöst. So kann im Vorfeld mit dem Kunden via Kontaktaufnahme die Textgestaltung besprochen werden, falls es nicht schon im Auftrag konkret angegeben wurde. Sinnvollerweise führt selbst eine Ablehnung des Textes nicht direkt zu dessen Disqualifikation, sondern kann entsprechend kundenkonform nochmals geändert werden. Eine gute Möglichkeit also, sich stetig nochmals zu verbessern.
 
Um auf den Punkt zu kommen: Bei sachlichen Texten bemühe ich mich sehr gerne einer ausgiebigen und breit gefächerten Recherche. Bei freieren Texten, gewagten Produktbeschreibungen oder ansprechenden Artikeln lasse ich das Wort gerne fließen. Am Ende des Tages ist die größte Hürde mit Sicherheit die eigene Selbstmotivation und das Engagement. Anfängliche Schreibblockaden versuche ich immer durch den Schreibprozess an sich zu überwinden und fange einfach an. Die schon erwähnten Haiku haben mir geholfen, meinen Schreibprozess zu fokussieren. Diese aus dem ZEN-Buddhismus stammende Textgattung beschränkt sich auf die gute Beobachtung, einer Momentaufnahme und deren Umsetzung durch meditatives Warten.

Wie gehst du vor, wenn du dir deine Aufträge suchst? Suchst du nach bestimmten Themengebieten oder arbeitest du auf einen Mindestverdienst hin? Worauf achtest du bei der Auftragsbeschreibung?

 
Der Spaß am Schreiben wächst mit Themen, die Selbstinteresse wecken. Insofern suche ich in den jeweiligen Kategorien, welche Aufträge mich ansprechen. Schreiben soll Spaß machen und somit sollte sich dieses Gefühl im Werk wiederfinden. Spaß macht nur das, mit dem man sich gerne beschäftigt oder wissbegierig gerne auseinandersetzt – mit dem man sich selbst identifizieren kann. Die große Auswahl an Themengebieten bei Textbroker vereinfacht es ungemein, den passenden Text für sich selbst zu finden. Schwierigkeiten bereiten mir jedoch Texte, wo eine aus den Rahmen fallende Anzahl an Suchwörtern verlangt wird, die meinem inneren Bestreben, qualitativ hochwertige und ansprechende Texte zu schreiben, widerstreben. Diese Aufträge umgehe ich. Aber es gibt darüber hinaus so viele andere Texte zu schreiben, dass dieses Manko leicht umgangen werden kann. Die Freiheit zu schreiben, wo und wie es mir beliebt, gefällt mir ungemein und ich hoffe somit sehr auf gute Aufträge und interessante Themen. Von meiner Kunst leben zu können, davon habe ich eigentlich schon immer geträumt. Und ganz unter uns: Schreiben im Sonnenschein, wer will das nicht. Insofern wünsche ich Allen gutes Licht und stete kreative Schaffenskraft.



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Hast du Feedback zu diesem Artikel oder eine offene Frage? Dann hinterlass uns einfach einen Kommentar unter diesem Beitrag. Wir freuen uns auf deine Rückmeldung!


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Kommentare

RENE DASTRANGE 14. Februar 2019 - 11:44

WIE WIRD MANN AUTOR BEI EUCH??????????????????????????????)

Antworten

Francisca Wachler 14. Februar 2019 - 13:50

Hallo Rene,

du kannst dich ganz einfach als Autor registrieren, indem du auf den Button mit der Aufschrift "Hier entlang zur Anmeldung" unter dem Artikel klickst. Was dich genau als Autor erwartet und worauf es beim Probetext ankommt, den du nach der Anmeldung einreichen musst, kannst du hier und hier nachlesen.

Ich hoffe, das hilft dir weiter.

Herzliche Grüße aus Mainz!

Antworten

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