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Autor des Monats Dezember: Sponk

Quereinstiege sind in der Texterbranche gang und gäbe. Auch Sponk, unser Autor des Monats Dezember, hat einen weiten Weg hinter sich gebracht, bevor es ihn an die Tastatur und zu Textbroker verschlug. Im Interview berichtet er von seinem außergewöhnlichen Werdegang und von seinem Textermoment des Jahres.

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Autor des MonatsSo unterschiedlich wie die Aufträge bei Textbroker sind auch unsere Autoren. Während für einige schon früh feststeht, dass sie das Schreiben zum Beruf machen, führt der Weg bei anderen nicht ganz so geradlinig zum Ziel. Sponk legte erst einige Zwischenstationen ein, bevor er sich auch professionell dem Texten widmete. Dank jahrzehntelanger Berufserfahrung bringt der knapp 50-Jährige jede Menge Fachwissen mit, mit dem er die Auftraggeber überzeugt.

Erzählen Sie uns etwas über sich:


 
Ich habe beruflich eine bunte Geschichte hinter mir. Geschrieben habe ich schon immer gerne, allerdings nutzte ich diese Gabe niemals im Beruf. Nach einer Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann wurde ich zunächst Soldat. Da ich aus einer Soldatenfamilie stamme, verpflichtete ich mich länger bei der Bundeswehr und durchlief die Ausbildung zum Truppenoffizier beim Heer.
 
Nach zwölf Jahren verließ ich die Bundeswehr und startete ein Studium der BWL, Fachrichtung Werbewirtschaft, das ich 2002 erfolgreich beendete. 2003 schloss ich eine Ausbildung zum PR-Referenten DAPR erfolgreich ab, kurz darauf erlangte ich den Mastertitel M.A. in Communication Management. Mit viel nützlichen und unnützem Wissen ausgestattet, gründete ich eine kleine Werbeagentur, die ich ca. fünf Jahre betrieb. Von Webseiten über Werbetexte, Speisekarten und Business Cards habe ich alle Elemente der integrierten Kommunikation für meine Kunden angeboten. Zu dieser Zeit begann ich, unregelmäßig auch längere Texte für Kunden zu schreiben.
 
2012 fragte mich ein Freund, ob ich ihn in seinen Bemühungen, eine Früchteexportfirma auf den Philippinen zu betreiben, unterstützen wollte. Ich sagte zu, verkaufte meine Agentur und brach meine Zelte in Deutschland fürs Erste ab. 2013 startete ich als Assistant Operations Manager und später als Operations Manager in Mindanao, der südlichsten der drei großen philippinischen Inseln.
 
Nun, fast fünf Jahre später, habe ich mich entschlossen, mich wieder mehr meinem Geschreibe zu widmen. Dabei ist es mir momentan wichtig, wieder Tritt zu fassen und „runde” Texte hinzubekommen. Neben dem hoffentlich zufriedenstellenden Output für Kunden nutze ich das Schreiben, um mich in vielen Themen weiterzubilden. Für jeden Text ist Recherche nötig, sei er noch so kurz. Diese Recherche ist mir wichtig, da ich aus jedem Text auch etwas für mich persönlich mitnehme.


Wie sind Sie zu Textbroker gekommen und was motiviert Sie dazu, für uns zu schreiben?


 
Ich habe 2012 und 2013 schon Texte für Textbroker verfasst, damals allerdings in wesentlich kleinerem Umfang. Ich habe seitdem mein Hobby zum „Quasi-Beruf” gemacht. Außerdem bekomme ich stetig Feedback, was mir wichtig ist und von jedem Texter ernst genommen werden sollte. Die Bandbreite der Themen, die über Textbroker ausgesucht werden können, ist außerdem ein großer Vorteil.
 
Ich kann jedem nur empfehlen, sich ein gemütliches Umfeld mit passenden Rahmenbedingungen zu schaffen; dann gehen die Worte leichter von der Hand. Wenn ich beginne zu schreiben, merke ich sofort, ob es schwer läuft oder einfach geht. Wenn es einfach geht, dann lasse ich dem Schreiben freien Lauf. Wenn es schwer geht, gehe ich lieber shoppen oder an den Strand, treffe mich mit Freunden und lasse den Herrgott einen guten Mann sein. Man kann Kreativität über einen langen Zeitraum nur schwierig erzwingen – wenn es heute nicht klappt, dann ist morgen ein neuer Tag.


Wenn Sie das Jahr Revue passieren lassen: Welcher Moment war für Ihre Texter-Laufbahn am prägendsten?


 
Vielleicht der Moment, an dem ich mich entschied, andere berufliche Aktivitäten erst einmal auf Eis zu legen und mich auf das Schreiben zu konzentrieren. Ich liebe es, frei wie ein Vogel zu schreiben, wonach mir gerade ist. Da ist das volle Café um die Ecke genauso schön wie das Strandbad oder der Zug, in dem ich gerade unterwegs bin. Die freie Zeiteinteilung ist toll, allerdings muss man sich richtig einteilen. Ruhephasen gehören deshalb genauso dazu wie extensive Schreibphasen.
 


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